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[201] "Das Gegenteil von Hallelujah" / "The Opposite of Hallelujah"

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  • [201] "Das Gegenteil von Hallelujah" / "The Opposite of Hallelujah"

    US Erstausstrahlung: 19.06.2014
    Deutsche Erstausstrahlung: 20.06.2014

    Regie: Michael Nankin
    Drehbuch: Rockne S. O'Bannon & Kevin Murphy

    Handlung:
    Nolans verzweifelte Suche nach bringen wichtige Informationen ans Tageslicht, die ihn in den Süden führen.
    In Defiance hat die Erdenrepublik den neuen Bürgermeister Pottinger ins Amt gebracht, einen charmanten, kalkulierenden und ehrgeizigen Mann, der stets die Kontrolle übernehmen will. (Quelle)
    1
    ****** eine der besten Defiance-Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Defiance ausmacht!
    25.00%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    25.00%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Defiance unwürdig!
    0.00%
    0
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 26.11.2016, 18:36.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2015
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2016
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    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

  • #2
    So habe mir jetzt mal die Folge angesehen und mein erster Eindruck: Interessant, nicht schlecht und bin gespannt wie es weitergeht.

    Ein netter Countrysong am Ende. Die Macher haben sich wohl gedacht, weil Game of Thrones seine eigenen Lieder hat, brauchen wir auch unsere eigenen Lieder. Auf jeden Fall ist das Lied in bester Tradition vom Starcraft 2 Song: A Zerg, a Shotgun and you.

    Die Folge beginnt 9 Monate nachdem Staffelfinale. E-Rep hat alles übernommen und hat einen Typen namens Pottinger zum Bürgermeister ernannt. Es ist überall dreckig und Defiance wirkt eher wie eine Müllhalde als eine Stadt, dafür sind aber jetzt überall Fernseher die die Propagandasendungen der Wohltäter zeigen. Amanda hat Kenyas Job übernommen. Ich muss sagen sie hat ein sehr schönes stylishes Puffmutteroutfit. Hätte sie das mal vorher getragen, hätte sie vielleicht die Bürgermeisterwahl gewonnen. Rafe McCawley darf in den Minen schuften und die Arbeiter auf Linie halten, sonst ergeht es ihm wie Datak und darf in einem E-Rep Gefängnislager sein Dasein fristen. Auch ansonsten werden die Weichen (anhand eines Minenunfalls und dem "Tod-bei-Flucht-eines-Gefangenen-durch-hellbug") auf Revolution gestellt.

    Das Tarr Familienbusiness geht seinen gewohnten kriminellen Gang. Wie schon in der 2. Episodenmission im Spiel angedeutet, ist Stahma diejenige die alles am Laufen hält und Alak ist nur das Aushängeschild, damit die traditionelleren Casthis nicht ausflippen. Nur merkt das Alak erst 9 Monate später. Der "Straight Talk" zwischen Alak und Stahma war einer der Höhepunkte der Folge.

    Datak kann nicht mehr klar denken, denn er ist Notgeil. Zusammen mit Erin ist er in einem Gefangenlager und wollen fliehen. Ich finde jetzt schon mal die Story um die beiden für die kommenden Folgen interessant. Das ist mal ein ziemlich ungleiches Paar.

    Nolans Suche nach Irisa ist von Erfolg gekrönt. Und das ist für mich ein ziemlicher Minuspunkt. Wenn man die Webisoden und eine Episodenmission im Spiel bedenkt, wo es nur um die Suche von Nolan nach Irisa geht, hat er jetzt sie ziemlich schnell gefunden. Natürlich bleibt weiterhin das Geheimnis warum sie überhaupt dort hin kam, oder was mit ihr passiert ist. Abgesehen davon ist sie zur psychopathischen Mörderin geworden. Immerhin musste sie eine Frau umbringen, damit sie die Fahrt mit Nolan nach Defiance übersteht ohne ihn umzubringen.

    Varus Soleptor hat es vom Spiel in die Serie geschafft. Natürlich ist es bei den pelzigen Liberata es leichter sie in die Serie zu bringen, als so manch anderer Charakter aus dem Spiel. Obwohl sie es bei dem Sensoth Tory Mok sicherlich auch schaffen würden.

    Desweiteren bin ich. was das Spiel betrifft. gespannt was es nach der Suche nach diesem männlichen Irathier auf sich hat. Ich weiß nicht ob es sich hierbei nur um eine Spielinterne Story handelt, oder ob es auch in der Serie ein männliches Gegenstück zu Irisa auftaucht.
    Zuletzt geändert von BluePanther; 20.06.2014, 14:41.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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    • #3
      Dass der Auftakt der 2. Staffel eine reine Setup-Folge ist, ist nach dem Zeitsprung nicht weiter verwunderlich. Interessant hingegen ist für mich die Frage, ob das Erzählmuster aus dieser Folge beibehalten werden wird, oder ob die Serie in den nächsten Folgen wieder zum etablierten Format aus der ersten Staffel zurückwechselt und die Geschichtchen wieder mehr hintereinander statt wie hier relativ gleichrangig nebeneinander abhandelt werden.

      Der Zeitsprung ist erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber letzten Endes wohl die richtige Entscheidung gewesen, da - gemessen an dieser Folge - in der Zwischenzeit nicht arg viel passiert ist. So stattet der Auftakt hier jeder Figur ein oder mehrere Höflichkeitsbesuche ab, die den Zuschauer mit den veränderten Machtpositionen, Situationen sowie Zielen der Figuren vertraut machen und setzt gleichzeitig die Grundlagen für die Handlungen der nächsten Folgen, wenn nicht gar der gesamten Staffel. Das klappt recht gut. Durch die häufigen, vielleicht sogar zu häufigen Szenenwechsel bleibt das Tempo trotz minimaler Action recht hoch.

      Stahma hält jetzt die Fäden im Haus Tarr in der Hand. Sehr schön die Einstellung in der man nur die Hälfte ihres Gesichts sieht und ihr Sohn im Hintergrund ein verschwommenes Nichts ist. Datak hat den Tiefpunkt erreicht und bettelt im Halbschlaf um Handjobs von Doc Yewll. Der "Neue" von der E-Rep macht einen auf "Littlefinger" und im Gegensatz zu Aidan Gillen schafft er es sogar seinen Akzent und seine Stimmlage konstant zu halten. Geht doch. Ob sich Pottinger so clever wie sein Gegenüber bei "Game of Thrones" anstellt wird sich noch zeigen müssen. Seine Minikamera in Amandas Schlafzimmer ist aber alles andere als klein. Dass er es zudem bald mit einem richtigen Aufstand zu tun bekommen wird, dürfte auch auf der Hand liegen, es sei denn die Handlung biegt irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft in überraschendere Gefilde ab. Nolan hingegen besucht eine Nebenfigur aus der ersten Staffel nur um sie kurz darauf entgültig aus der Serie zu entfernen. Klar, nicht jeder wird die Webisodes mitverfolgt haben, aber das war dann doch eine vertane Chance das Figurenensemble sinnvoll wachsen zu lassen. Irisa hingegen hat noch immer das, was sich selbst "Irzu" nennt in sich und folgt dessen mörderischen Befehlen. Der Plot um das Artefakt war einer der Tiefpunkte der ersten Staffel. Die Auftaktfolge ändert jetzt nichts an meinen Befürchtungen, dass dieser ganze Myth-Arc nichts anderes als ein Haufen Shtako ist.
      Zuletzt geändert von Anvil; 20.06.2014, 20:21.

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      • #4
        Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
        Dass der Auftakt der 2. Staffel eine reine Setup-Folge ist, ist nach dem Zeitsprung nicht weiter verwunderlich. Interessant hingegen ist für mich die Frage, ob das Erzählmuster aus dieser Folge beibehalten werden wird, oder ob die Serie in den nächsten Folgen wieder zum etablierten Format aus der ersten Staffel zurückwechselt und die Geschichtchen wieder mehr hintereinander statt wie hier relativ gleichrangig nebeneinander abhandelt werden.
        Ich hoffe jedenfalls, dass das erstmal nicht anhält. Ich habe heute, weil ich es letzte Woche verpasst habe, heute die beiden ersten Folgen der zweiten Staffel hintereinander gesehen und muss sagen: Auf Dauer wurde das schon etwas anstrengend. Und ich muss mich teilweise schon ein wenig zusammenreißen, um noch zu wissen, was in welcher Folge passiert ist. Immerhin gibt es mit Nolans Standort einen ganz guten Marker, aber ansonsten hätte ich da wirklich Probleme.

        Den Einstieg in die zweite Staffel fand ich auf jeden Fall doch sehr gut. Der 9-Monate-Sprung klappte bei mir besser als erwartet, allerdings auch, weil es mit Staffel 1 doch ein wenig bei mir her ist. Wie es irgendwann einmal aussieht, wenn man sich (hoffentlich) die komplette Serie täglich von Anfang bis Ende reinziehen kann, wird sich noch zeigen. Aus Symmetriegründen hoffe ich aber nun einfach auf ähnliche Zeitsprünge in der Erzählung.

        Die Folge beschränkte sich großteils darauf, für die uns bekannten Figuren den Status Quo darzustellen und erzählte nur am Rande zumindest kleinere Geschichten: Nolan sucht Irissa und findet sie; Amanda hat Kenyas Platz übernommen und wird auf Bitten des neuen Bürgermeisters dessen Beraterin; Datak ist im Gefängnis und plant eine Flucht mit dem Doc; Stahma übernimmt über Alecs Kopf hinweg Dataks Geschäfte; McCawley ist nun Arbeiter in seinen ehemals eigenen Minen, die von der Republik Erde übernommen wurden; Tommy habe ich auch gesichtet... er arbeitet nun für die E-Rep.

        Das sind alles ganz nette Entwicklungen, welche die Karten neu mischen, ohne sie komplett neu zu mischen. Die Zuteilung der Figuren ist immer noch ähnlich: Datak ist immer noch Verbrecher; Amanda immer noch in einer für die Stadt wichtigen Position; Stahma ist für das Integrieren zuständig und führt immer noch Dataks Unternehmen und und und. Allein Nolan und Irissa sind noch von Defiance entfernt.

        Dennoch haben mich einige der Entwicklungen überrascht. Dass Amanda einfach so Kenyas Platz einnimmt und auch noch in Kenyas Style herumläuft (der an ihr natürlich fantastisch aussieht), etwa. Und dass man das Duo Datak und Stahma anscheinend etwas dauerhafter trennt. Lustigerweise gibt es dennoch einige Szenen, die ihre Verbindung zeigen: Eine Szene, in der sich Stahma Lustkristalle ins Wasser wirft, bekommt ihren Spiegel, als sich Datak mal kurz die Hand des Docs "ausleihen" möchte.

        Ob Irissa so früh wieder zurückkommen musste, darüber mag man streiten. Aber in der erzählten Zeit sind nun einmal 9 Monate vergangen, da ist das plötzlich nicht mehr ganz so früh. Die Webisodes habe ich leider nicht gesehen... wo gibt es die? Immerhin hat man das Rätsel um ihre Bestimmung noch nicht aufgelöst. Auch wenn man wohl die Autoren als durchschaubar bezeichnen muss, wenn diese Bestimmung nun zum Ende der Staffel hin offenbart wird... oder auch dann wieder nicht.

        Es folgen ein paar kleinere Anmerkungen zum ganzen Drumherum des Staffelstarts:
        - Das Intro hat man nun verkürzt. Okay, das Defiance-Intro fand ich stellenweise immer etwas seltsam, aber ich bin absolut kein Fan dieser verkürzten Intros. Wenn es wie bei LOST schon immer kurz war, okay, ja, aber vom Zusammenkürzen dessen, was ich eigentlich immer als sehr wichtigen Teil von Serien verstehe, bin ich nicht begeistert.
        - Mir scheint es so, als sei das Budget erhöht worden. Man sieht doch einige neue Schauplätze (allen voran "Angels Arc") und allgemein scheinen mir die Effekte doch einen Ticken besser zu sein als in der letzten Staffel. Selbst die Hellbugs schienen nicht mehr ganz so trashig.
        - Kenya ist leider nicht mehr wieder aufgetaucht, Mia Kirshner wird nirgendwo mehr erwähnt. Schade, denn sie trug einen bedeutenden Teil der Western-Atmosphäre mit. Mal schauen, ob Amanda diesen Part übernimmt oder man gar etwas von dem Western-Style weggeht. Mit der Besetzung durch die E-Rep ist das ja (ich sage fast "leider") sogar inhaltlich motiviert.

        Ich würde der Folge im Übrigen

        5 Sterne

        geben. Wie immer, wenn durchgehende Handlungsstränge dominieren und insbesondere einige Handlungsstränge auf Prophezeiungen und ähnliches hinauslaufen, werde ich auch hier nicht abstimmen, bevor ich nicht die gesamte Serie in einem kompletten Rerun sehen konnte.
        Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

        Für alle, die Mathe mögen

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        • #5
          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          Ob Irissa so früh wieder zurückkommen musste, darüber mag man streiten. Aber in der erzählten Zeit sind nun einmal 9 Monate vergangen, da ist das plötzlich nicht mehr ganz so früh. Die Webisodes habe ich leider nicht gesehen... wo gibt es die? Immerhin hat man das Rätsel um ihre Bestimmung noch nicht aufgelöst. Auch wenn man wohl die Autoren als durchschaubar bezeichnen muss, wenn diese Bestimmung nun zum Ende der Staffel hin offenbart wird... oder auch dann wieder nicht.
          Einen Thread zu den Webisodes gibt es hier:
          http://www.scifi-forum.de/science-fi...webisodes.html

          Leider gibt es die Webisoden nicht auf deutsch und sind auch nicht für deutsche Internetnutzer auf ganz legale Weise zugänglich. Leider werden die meisten Webisoden nicht synchronisiert, da muss man wohl darauf hoffen, das es die mal untertitelt auf der DVD Box gibt.


          - Das Intro hat man nun verkürzt. Okay, das Defiance-Intro fand ich stellenweise immer etwas seltsam, aber ich bin absolut kein Fan dieser verkürzten Intros. Wenn es wie bei LOST schon immer kurz war, okay, ja, aber vom Zusammenkürzen dessen, was ich eigentlich immer als sehr wichtigen Teil von Serien verstehe, bin ich nicht begeistert.
          Stört mich persönlich jetzt nicht. Wenn man bedenkt, dass eine Folge immer weniger reine Screentime hat, sind lange Intros wiederum nur ein Inhaltsverkürzer.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
          [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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          • #6
            Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
            Stört mich persönlich jetzt nicht. Wenn man bedenkt, dass eine Folge immer weniger reine Screentime hat, sind lange Intros wiederum nur ein Inhaltsverkürzer.
            Ich sehe Intros halt als einen sehr wichtigen Teil der Struktur einer Serie und insofern eben auch als "Inhalt". Man bedenke beispielsweise Intros mit eingesprochenen oder eingeblendeten Texten. Form, Aufbau und Aussehen eines Intros sind für mich auch immer wichtige Punkte, um zu verstehen, wie die Macher ihre eigene Serie sehen. Insofern dienen sie mir auch immer ein wenig als Inhaltsverzeichnis, als Deckblatt - eben als wichtigen Teil des "Layouts", wenn du es so willst. Intros beeinflussen auch ein Stück weit, was ich von einer Serie erwarte.

            TNG macht beispielsweise durch das Intro unmissverständlich klar, dass es eine "aufgepeppte" Version von TOS ist, die wechselnden Intros bei B5 betonen den bewusst inszenierten Wandel der Serie. Wer das Intro von EUREKA sieht, wird keine komplexe Dramaserie mehr erwarten usw. Dass Intros häufig so wahrgenommen werden, zeigt etwa auch das Beispiel von nBSG, wo es ja leider etwas in die Hose ging: Hier hat das Intro Erwartungen geschürrt, welche die Macher niemals einlösen wollten.

            Klar, kurze Intros zeigen an "Wir wollen mehr Inhalt", aber ich habe in den ersten beiden Folgen dieser Staffel nicht wirklich etwas davon gespürt. Und zu kurze Intros haben halt seltener die Möglichkeit, wirklich im Gedächtnis zu bleiben und mein Bild von der Serie positiv zu beeinflussen. Da ist dann irgendwie nur das Logo mit dem recht zufällig gewählten Bogen von St. Louis im Kopf. Wirkliches Mitdenken kann ich da dann leider nicht mehr erkennen.

            Ohnehin ging es mir auch noch eher um die nachträgliche Verkürzung des Intros. Das wirkt ein wenig auf mich, wie wenn jetzt in der nächsten SW-Episode kein Schriftzug mehr über den Bildschirm flimmert. Etwas, das vorher da war, fehlt jetzt halt plötzlich.

            Allerdings sind die oben genannten Punkte natürlich auch Geschmackssache bzw. eine Grundsatzentscheidung, die weniger etwas mit dieser konkreten Folge zu tun haben. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern das, sollten wir hier etwas mehr diskutieren wollen, hier hinein soll. Solange es noch erkennbar um die Introverkürzung im Zuge der 2. Staffel von Defiance geht, sollte das allerdings kein Problem darstellen.
            Zuletzt geändert von garakvsneelix; 02.07.2014, 11:06.
            Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

            Für alle, die Mathe mögen

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            • #7
              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
              Ich sehe Intros halt als einen sehr wichtigen Teil der Struktur einer Serie und insofern eben auch als "Inhalt". Man bedenke beispielsweise Intros mit eingesprochenen oder eingeblendeten Texten. Form, Aufbau und Aussehen eines Intros sind für mich auch immer wichtige Punkte, um zu verstehen, wie die Macher ihre eigene Serie sehen. Insofern dienen sie mir auch immer ein wenig als Inhaltsverzeichnis, als Deckblatt - eben als wichtigen Teil des "Layouts", wenn du es so willst. Intros beeinflussen auch ein Stück weit, was ich von einer Serie erwarte.

              TNG macht beispielsweise durch das Intro unmissverständlich klar, dass es eine "aufgepeppte" Version von TOS ist, die wechselnden Intros bei B5 betonen den bewusst inszenierten Wandel der Serie. Wer das Intro von EUREKA sieht, wird keine komplexe Dramaserie mehr erwarten usw. Dass Intros häufig so wahrgenommen werden, zeigt etwa auch das Beispiel von nBSG, wo es ja leider etwas in die Hose ging: Hier hat das Intro Erwartungen geschürrt, welche die Macher niemals einlösen wollten.
              Teilweise gebe ich dir natürlich recht, z.B. was die B5 Intros angeht. Caprica ist z.B. einer dieser Intros neuerer Zeit, die ich nicht missen möchte und zu einer der besten Serienintros für mich zählt. Nur sehe ich diesen Anspruch nicht beim Defiance Intro in der 1. Staffel. Es wird nichts wirklich erklärt, es ist nur eine Aneinanderreihung von verschiedenen Szenen und die Musik ist zwar gut, aber bleibt jetzt auch nicht so im Gedächtnis. Deswegen kann ich gut und gerne darauf verzichten, wenn ich dafür auch nur eine etwas längerer Szene in der eigentlichen Folge bekommen.

              Klar, kurze Intros zeigen an "Wir wollen mehr Inhalt", aber ich habe in den ersten beiden Folgen dieser Staffel nicht wirklich etwas davon gespürt. Und zu kurze Intros haben halt seltener die Möglichkeit, wirklich im Gedächtnis zu bleiben und mein Bild von der Serie positiv zu beeinflussen. Da ist dann irgendwie nur das Logo mit dem recht zufällig gewählten Bogen von St. Louis im Kopf. Wirkliches Mitdenken kann ich da dann leider nicht mehr erkennen.
              Also das sehe ich anders. Gerade die ersten beiden Folgen haben eine sehr kompakte und dichte Handlung vorzuweisen, die in der 1. Staffel nur selten zu sehen war. Das Logo alleine reicht mir da völlig und gerade der Bogen in St. Louis ist für mich das Wiedererkennungsmerkmal der Serie. Ich sehe den beschädigten Gateway Arch und weiß das es Defiance ist. Das kann ich persönlich von keiner anderen Szene vom Defiance Intro behaupten. Abstürzende Raumschiffe oder sich verändernde Pflanzen? Das ist für mich zu generisch, als das es für mich in Erinnerung bleibt und ich es sofort mit der Serie verbinde.
              Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
              Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
              [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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              • #8
                Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                Nur sehe ich diesen Anspruch nicht beim Defiance Intro in der 1. Staffel. Es wird nichts wirklich erklärt, es ist nur eine Aneinanderreihung von verschiedenen Szenen und die Musik ist zwar gut, aber bleibt jetzt auch nicht so im Gedächtnis. Deswegen kann ich gut und gerne darauf verzichten, wenn ich dafür auch nur eine etwas längerer Szene in der eigentlichen Folge bekommen.
                Na ja, es war schon eine Verbildlichung der Geschehnisse, wie unsere Erde zu dieser "neuen" Welt wurde. Dass diese Verbildlichung aber nicht wirklich selbsterklärend war, sehe ich allerdings auch als Kritikpunkt an, ja. Deswegen wirkte es dann so lose, obwohl es das in der Idee gar nicht sein wollte. Und ein "misslungenes" Intro muss ja nicht gleich bedeuten, dass man das Intro verkürzt. Es durch ein neues auszutauschen ist ja ebenso möglich (und würde vielleicht einen ähnlichen Effekt wie die B5-Intros erzielen, wenn man es durchhalten würde).

                Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                Also das sehe ich anders. Gerade die ersten beiden Folgen haben eine sehr kompakte und dichte Handlung vorzuweisen, die in der 1. Staffel nur selten zu sehen war.
                Nur selten bedeutet, dass sie auch zu sehen war. Damals gab es aber kein verkürztes Intro, also kann es logisch gesehen nicht daran liegen. Ich denke eher, dass das passiert, was in den 90ern so häufig passiert ist: Die Autoren haben einfach nach der ersten Staffel mehr Gespür entwickelt für das, was funktioniert und was nicht.

                Ob sie sooo dermaßen "kompakter" geworden ist (Was bedeutet hier kompakt eigentlich?), kann ich nicht beurteilen. Die Dialoge und Intrigenspiele wirken aber etwas geschliffener, das stimmt.
                Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

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                • #9
                  Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                  Teilweise gebe ich dir natürlich recht, z.B. was die B5 Intros angeht. Caprica ist z.B. einer dieser Intros neuerer Zeit, die ich nicht missen möchte und zu einer der besten Serienintros für mich zählt. Nur sehe ich diesen Anspruch nicht beim Defiance Intro in der 1. Staffel. Es wird nichts wirklich erklärt, es ist nur eine Aneinanderreihung von verschiedenen Szenen und die Musik ist zwar gut, aber bleibt jetzt auch nicht so im Gedächtnis. Deswegen kann ich gut und gerne darauf verzichten, wenn ich dafür auch nur eine etwas längerer Szene in der eigentlichen Folge bekommen.
                  Mir fehlt das Intro, mir gefällt es einfach, ein Prolog dazu im Hintergrund wie es zur Welt gekommen, wäre am besten.
                  Wenn ich daran denke, wie inhaltsleer die Folgen der 1. Staffel oft waren, glaub ich, das den Defiance Macher eher zu wenig als zu viel zum erzählen einfällt.


                  Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                  Na ja, es war schon eine Verbildlichung der Geschehnisse, wie unsere Erde zu dieser "neuen" Welt wurde. Dass diese Verbildlichung aber nicht wirklich selbsterklärend war, sehe ich allerdings auch als Kritikpunkt an, ja. Deswegen wirkte es dann so lose, obwohl es das in der Idee gar nicht sein wollte. Und ein "misslungenes" Intro muss ja nicht gleich bedeuten, dass man das Intro verkürzt. Es durch ein neues auszutauschen ist ja ebenso möglich (und würde vielleicht einen ähnlichen Effekt wie die B5-Intros erzielen, wenn man es durchhalten würde).
                  zustimm.
                  Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                  Ob sie sooo dermaßen "kompakter" geworden ist (Was bedeutet hier kompakt eigentlich?), kann ich nicht beurteilen. Die Dialoge und Intrigenspiele wirken aber etwas geschliffener, das stimmt.
                  Defiance hat in der Mitte der 1. Staffel ein ziemlichen Durchhänger,
                  erst die Hochzeit-Folge war wieder richtig sehenswert.

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                  • #10
                    Defiance ist jetzt keine Serie, welche mich nach der ersten Staffel ganz überzeugt hat, aber für zwischendurch ist diese ganz gut. Auch die erste Folge der neuen Staffel war ganz unterhaltsam. Die Effekte haben sich zwar etwas verbessert, sind mir persönlich aber immer noch etwas zu CGI lastig.
                    Die Ereignisse setzten ein paar Monate später an und das Ständchen Defiance hat sich etwas verändert.

                    Interessant fand ich das Ende, wo Irisa diese ungewöhnliche Vision hatte. Bin schon gespannt, was eigentlich mit ihr in der letzten Folge passiert ist und wie sich das auf ihr Verhalten auswirkten wird.

                    3,5*

                    Kommentar


                    • #11
                      Gut hat es mir gefallen das gezeigt wurde was sich in dem neunmonatigen Zeitsprung in Defiance getan hat, wer nun an der Macht ist, wie alles läuft und was aus den einzelnen Figuren geworden ist. Weiters hat mir Nolans Suche nach Irissa auch ganz gut gefallen und ich bin froh das er sie lebend gefunden hat. Ich hoffe man bekommt in zukünftigen Folgen noch erklärt, was in der Zwischenzeit mit ihr geschehen ist.
                      Auch ganz gut gefallen hat mir die Story rund um Amanda und ihren neuen Job. Sie machte eine sehr gute Figur in ihrem Kleid in der Bar. Weiters bin ich schon gespannt wie sie sich als neue Stabschefin des kommissarischen Bürgermeisters machen wird.
                      Interessant war es auch zu sehen wer nun im Hause Tarr das sagen hat, nämlich die dominante und hinterhältige, aber auch heiße Stahma Tarr.
                      Von mir gibt es schwache vier Sterne für die Folge.
                      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2015
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                      • #12
                        In der Serie sind es 9 Monate, bei mir sogar 24. Das ist ein akzeptabler Zeitraum. Es ist in der Zwischenzeit einiges geschehen, gutes wie schlechtes. In der Serie überwiegt zwar der negative Teil, aber dieser wird in der Episode auch gut dargestellt. Die Stadt wurde besetzt und der kommissarische Bürgermeister eingesetzt. Dieser dürfte nicht die schlechteste "Wahl" für das Städtchen sein, wenn man so an manch andere E-Rep Offizielle denkt. Aber natürlich trifft auch er Entscheidungen die Datak, Amanda, McCawley und andere nicht glücklich machen. Klarerweise gibt es damit auch Widerstand, welcher aber recht klein ist und öffentlich kaum über ein paar schlechte Graffitis hinausgeht. Man möchte es als Kurzschlussreaktion trauernder Kinder entschuldigen. Die Strafe war dennoch gewaltig: Tod durch Freilassung. Zumindest einer davon.

                        Die Charakterisierung der Personen ist nicht großartig anders, nur haben sie derzeit nicht alle die Möglichkeit es 100% so zu zeigen weil die Situation eine andere ist. Datak ist nachwievor ein Verbrecher, jedoch im Gefangenenlager. Alak ist gutmütig, muss jedoch hart sein. Rafe würde zweifelsfrei noch genauso gern selbst die Leute ausbeuten, da hat die Minenarbeiterin schon recht. Auch wenn er durchaus mehr auf diese achten würde. Aber auch er ist bzw. war kein Vorzeigeunternehmer mit Auszeichnung für bestmögliche Arbeitsbedingungen und Best-Work/Life-Balance.

                        Stahma, tja, Rommie hat es natüürlich schon angesprochen, sie ist nachwievor heiß. Da geben sich die Sendungsverantwortlichen größte Mühe, sie in jeder Situation erotisch und anziehend erscheinen zu lassen. Man muss ihnen groß anrechnen, dass sie gleichzeitig auch ihre unfassbare Eleganz zur Geltung bringen. Was natürlich vor allem auch an der Schauspielerin liegt. Und dem Schminkteam. Die Charakterisierung und auch erfolgte Darstellung als starke Frau in einer patriachalischen Familienzusammensetzung verdient ebenfalls Respekt.

                        Während die Szenen rund um Defiance gelungen sind, senkt zur Abwechslung mal der Irisa/Nolan-Handlungsteil den Schnitt. Einerseits zu schnell wieder gefunden (für den Zuseher) aber auch die Story an sich ist nicht großartig spannend. Selbstverständlich will man wissen, was für Todesarten sie für Nolan noch so parat hat, aber wer glaubt sie würde ihn jetzt tatsächlich mit dem Messer töten, so früh in der Serie, ist wohl naiv. Oder zusehr von Game of Thrones geprägt.

                        Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                        Das Tarr Familienbusiness geht seinen gewohnten kriminellen Gang. Wie schon in der 2. Episodenmission im Spiel angedeutet, ist Stahma diejenige die alles am Laufen hält und Alak ist nur das Aushängeschild, damit die traditionelleren Casthis nicht ausflippen. Nur merkt das Alak erst 9 Monate später. Der "Straight Talk" zwischen Alak und Stahma war einer der Höhepunkte der Folge.
                        Ich frage mich da auch, ob Stahma schon davor ihren Einfluss spielen ließ oder ob erst Alaks großzügiges Verhalten gegenüber "seinem" Mitarbeiter den Anstoß gab. Auf mich wirkte es aufgrund des Straight Talk so als wäre es zweiteres. Sie hatte Vertrauen in ihn, musste aber nun feststellen, dass er zu weich wäre.

                        Er wirkte in der Szene mit seinen Mitarbeitern wenig kompetent, zu nachgiebig. Er ignorierte das herabwürdigende Verhalten seines Lieferanten, welcher ihn wie ein Kind behandelte und nicht den Respekt entgegenbrachte den er in der Situation einfordern müsste. Ehrlich gesagt strahlte er aber auch keinen Respekt aus, den sein Gegenüber beachten hätte müssen. Ich stelle mir vor, dass es schon in der Vergangenheit, also in den 9 Monaten davor, schon ähnliche Szenen hätte geben müssen. Leider wurde dies in der Episode nicht klargestellt.

                        Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
                        Seine Minikamera in Amandas Schlafzimmer ist aber alles andere als klein.
                        Dezent ist wahrlich etwas anderes. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Kamera erst seit kurzem dort angebracht ist. Gerade in dieser Stadt und in dieser Umgebung würde ich in Anbetracht der Umstände regelmäßig nach Kameras Ausschau halten. Und diese ist nun nicht gerade schwer zu finden.
                        "Boarisch - dit jeht" | #MUC2017

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                        • #13
                          Also diesmal würde ich der Folge sogar schwache fünf Sterne geben, weil diese in spannender und interessanter Weise zeigt, was in den neun Monaten zwischen Staffel eins und zwei passiert ist.
                          Alleine schon der Teil mit Amanda war sehr gut und mir gefiel es wie die neuen Figuren in die Serie eingeführt wurden. Nett das Amanda jetzt das NeedWant führt, ob sie wohl auch die Dienstleistungen ihrer Schwester anbietet? Interessant an der Figur Pottinger ist der Umstand das er Amanda heimlich mit Hilfe seiner versteckten Kameras beobachten.
                          Klasse war auch der Teil mit Stahma, besonders wie sie es einfädelt langsam die Macht über das Familiengeschäft zu übernehmen. Etwas verwundert war ich das Datak für den Mord an dem General nur 10 Jahre Haft bekommen hat. Das liegt vielleicht daran das die Haftbedingungen so schlecht sind, das vermutlich niemand die 10 Jahre überlebt.
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