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[203] "Schmerzhafte Trennungen" / "The Cord and the Ax"

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  • [203] "Schmerzhafte Trennungen" / "The Cord and the Ax"

    US Erstausstrahlung: 03.07.2014
    Deutsche Erstausstrahlung: 04.07.2014

    Regie: Michael Nankin
    Drehbuch: Rockne S. O'Bannon & Kevin Murphy

    Handlung:
    Irisas furchteinflößende Blackouts verschlimmern sich, was einen Keil zwischen sie und Nolan treiben könnte. (Quelle)
    2
    ****** eine der besten Defiance-Folgen aller Zeiten!
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    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Defiance ausmacht!
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    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    50.00%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Defiance unwürdig!
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    0
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 26.11.2016, 18:38.
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  • #2
    Ah ja, die volle Dröhnung Irzu und Ancient Aliens. Die Serie schafft es nicht mein Interesse an diesem Handlungsstrang zu wecken, da die Chancen eine Plotauflösung zu bekommen, die auf Deus Ex Machina oder verschwurbeltes Plotdevice verzichtet gegen nahezu Null tendiert. Der Twist, dass Irisa die Leute gar nicht endgültig umgebracht hat, sondern sie mit dem Artefakt "infiziert" hat, ist ohne die genaue Absicht des Dingens was sich Irzu nennt, zu kennen ist für mich auch nicht gerade förderlich. Die Frage ist, wenn das Artefakt Personen heilen kann, die "infiziert" wurden, wie wurde dann Nolan im Staffelfinale geheilt? Oder war er auch dem Artefakt ausgesetzt?

    Gut gefallen hat mir wieder Datak und Doc Yewll. Ich denke, es war nicht schwer vorauszusehen, was passieren würde, wenn Datak wieder das traute Heim betritt. Die Bildsprache als er buchstäblich mit seinem Dreck das Bad verschmutzt, war mindestens soweit von subtil entfernt, wie die Distanz von der Erde zur Sonne.
    Zuletzt geändert von Anvil; 06.07.2014, 08:38.

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    • #3
      Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
      Ah ja, die volle Dröhnung Irzu und Ancient Aliens. Die Serie schafft es nicht mein Interesse an diesem Handlungsstrang zu wecken, da die Chancen eine Plotauflösung zu bekommen, die auf Deus Ex Machina oder verschwurbeltes Plotdevice verzichtet gegen nahezu Null tendiert.
      Och ich finde es ganz interessant. Personen zu infizieren um sich eine Armee im Geheimen aufzubauen, ist jetzt nicht unbedingt innovativ, aber schon mal interessanter als eine psychopathische Irisa als Serienmörderin.


      Der Twist, dass Irisa die Leute gar nicht endgültig umgebracht hat, sondern sie mit dem Artefakt "infiziert" hat, ist ohne die genaue Absicht des Dingens was sich Irzu nennt, zu kennen ist für mich auch nicht gerade förderlich. Die Frage ist, wenn das Artefakt Personen heilen kann, die "infiziert" wurden, wie wurde dann Nolan im Staffelfinale geheilt? Oder war er auch dem Artefakt ausgesetzt?
      Man kann ja schön spekulieren. In einem Flashback sah man ja, dass die beiden Irathier auf dem Terraformschiff meutern wollten, weil sie die Menschen und sämtliches Leben auf der Erde schützen wollten. Da die Menschen noch existieren, kann man wohl davon ausgehen, dass die Meuterei auf die ein oder andere Weise erfolgreich war. Irzu könnte der Computer des Schiffes sein. Vielleicht wurde dieser von den Meuterern umprogrammiert um die Erde weiter zu schützen.

      Was Heilung und Infizierung angeht: Mit der Infizierung geht ja auch Kontrolle einher. Die Infizierten infizieren weitere Personen. Interessant ist, das es bisher nur Votaner waren die infiziert wurden. Entweder weil Irzu nur darauf programmiert wurde, oder weil die Technologie das nur mit Votanern kann. Um Nolan zu heilen, braucht es aber diese Infektion nicht. Dafür braucht es nur medizinische Nanosonden wie aus der 1. Staffel bekannt. Eine kleine Sonde die Nolan das verabreicht, würde schon ausreichen.

      Gut gefallen hat mir wieder Datak und Doc Yewll. Ich denke, es war nicht schwer vorauszusehen, was passieren würde, wenn Datak wieder das traute Heim betritt. Die Bildsprache als er buchstäblich mit seinem Dreck das Bad verschmutzt, war mindestens soweit von subtil entfernt, wie die Distanz von der Erde zur Sonne.
      Da Datak nun wirklich nicht ein Mann von Subtilität ist, muss auch seine Inszenierung und die Bildsprache nicht subtil sein. Mal sehen wer hier am längeren Hebel sitzt.

      Was mir nicht gefallen hat:

      Irisas Kopfschussverletzung. Ich weiß, dass Budget ist in der Serie nicht das höchste, aber Serien wie Breaking Bad oder Boradwalk Empire haben gezeigt, wie man sehr schön komplett zerstörte Gesichtshälften hinbekommt. Leider ging die Emotionalität dieser Szene etwas verloren. Dabei hat sich die CGI Leistung in dieser Staffel doch echt verbessert.

      Ansonsten eine Übergangsfolge wo sich die Dinge im Fluss befinden. Das ist jetzt nicht schlecht, denn alles kommt sehr kompakt und interessant inszeniert vor. Keiner der Handlunsgstränge hat echte Einbrüche und es werden genug Szenen (also mit Irisa und Doc Ywell) zum spekulieren gegeben. Das Triangle nimmt sich sogar etwas selbst auf die Schüppe mit dem Highschool Vergleich.
      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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      • #4
        Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
        Um Nolan zu heilen, braucht es aber diese Infektion nicht. Dafür braucht es nur medizinische Nanosonden wie aus der 1. Staffel bekannt. Eine kleine Sonde die Nolan das verabreicht, würde schon ausreichen.
        Ah stimmt. Hatte ich vergessen. Nun ja, ich bin generell kein Freund davon, wenn tote Figuren wieder ins Leben zurückgeholt werden. Was tot ist, hat bitteschön auch tot zu bleiben.


        Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
        Irisas Kopfschussverletzung. Ich weiß, dass Budget ist in der Serie nicht das höchste, aber Serien wie Breaking Bad oder Boradwalk Empire haben gezeigt, wie man sehr schön komplett zerstörte Gesichtshälften hinbekommt. Leider ging die Emotionalität dieser Szene etwas verloren. Dabei hat sich die CGI Leistung in dieser Staffel doch echt verbessert.
        Findest du? Ich hatte eher einen gegenteiligen Eindruck, aber es ist ne ganze Weile her als ich die erste Staffel gesehen habe. Die Effekte sind zwar zahlreich, zählen aber von Anfang an nicht zu den Stärken der Serie. Der "Gary Hutzel"-Plastikspielzeuglook war noch nie so stark wie hier.

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        • #5
          Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
          Findest du? Ich hatte eher einen gegenteiligen Eindruck, aber es ist ne ganze Weile her als ich die erste Staffel gesehen habe. Die Effekte sind zwar zahlreich, zählen aber von Anfang an nicht zu den Stärken der Serie. Der "Gary Hutzel"-Plastikspielzeuglook war noch nie so stark wie hier.
          Also New Chicago und Angel Arc haben mir sehr gut gefallen. Auch Defiance im Morgengrauen. Vom Terraformingschiff hat man jetzt nicht viel gesehen, aber bisher konnte mich die CGI in Anbetracht einer Serie auf einem Spartensender doch überzeugen. Man hat aber bisher auch nicht viel biologisches gesehen, was für CGI schon immer schwer war.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
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          • #6
            Nach dem Durchlesen der vorangegangenen Beiträge wurde mir diese Folge ein wenig besser verständlich und somit einige Zusammenhänge bezüglich Irisas Taten klarer. Ich finde diesen Handlungsstrang sehr interessant und großteils spannend. Jedoch etwas heftig fand ich Irisas versuchten Selbstmord. Weniger gut gefallen hat mir bei diesem Selbstmord die Darstellung der Regeneration von Irisa, weil anfangs überhaupt nicht ersichtlich war was da eigentlich passiert. Gut gefallen hat mir hingegen die Szene wo sich Berlin bei Irisa entschuldigt und wie dann kurze Zeit später die gesamte Überwachungstechnik in Funken aufging.
            Gut fand ich es das in dieser Folge Folge erklärt wurde wieso der Bürgermeister Doc Yewlls Finger abgetrennt hat und weiters offenbarten sich auch seine Interessen bzw. Pläne.
            Auch sehr gut gefallen hat mir Amanda in dieser Folge, besonders in der Szene wo sie ausgerastet ist. Ich hätte erlich nicht gedacht das sie so gut kämpfen kann. Endlich ist auch ihre Sucht offiziell angesprochen worden.
            Weiters ist mir in dieser Folge die gute musikalische Untermalung der einzelnen Szenen aufgefallen, besonders am Schluß war diese positiv auffällig.
            Somit gibt es vier Sterne von mir für diese Episode.
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            • #7
              Naja... jetzt kann Amanda ja mit dem neuen Bürgermeister zusammen ihrer Sucht fröhnen Der hat ja genügend Stoff in seinem Büro bzw. von Stahma dort "entsorgen" lassen. Da können die zwei ja jetzt schöne gemeinsame Abende bei einem "Pfeifchen" (oder soll man eher "Räucherstäbchen" dazu sagen?) verbringen.
              Irisa kann einem leid tun. Mich wundert ihre Verzweiflungs-Tat nicht, als sie dachte, sie hätte ihren allerbesten Kumpel bzw. Mentor umgebracht.

              Ich vermute ja, dass diese reparierende Nanosonden eben mit diesen Schlangen oder Tentakeln, die ihr aus dem Mund kommen verabreicht werden. Hernach geschieht wohl irgendeine... keine Ahnung... Umwandlung? Ist doch merkwürdig, dass die Leute, die damit konfrontiert werden, erstmal tot oder WIE tot umfallen und irgendwann wieder quietschfidel durch die Gegend tigern (und andere auch damit anstecken, wie man bei der Frau mit den weiß-rotem Haarschopf ja sah). Anscheinend wird da wohl auch eine gewisse Auswahl getroffen, wer damit in Berührung kommen soll und wer nicht. Die Frage ist nur, nach welchen Kriterien, wird ausgewählt? Sind es besonders gläubige Zeitgenossen? Oder besonders mutige? Besonders gesunde? Besonders friedliche? Und warum geschieht es überhaupt? Man steht also in einem Wald voller Fragezeichen
              Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

              Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)

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              • #8
                Mir kommt der Bürgermeister jedoch nicht wie ein Drogenabhängiger vor, ich vermute ja eher das er seine Abhängigkeit nur vortäuscht um so an Amanda ranzukommen.
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                • #9
                  Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                  Mir kommt der Bürgermeister jedoch nicht wie ein Drogenabhängiger vor, ich vermute ja eher das er seine Abhängigkeit nur vortäuscht um so an Amanda ranzukommen.
                  Zu diesen Thema möchte ich noch hinzufügen das Pottinger sicherlich auch mit dem Hintergedanken Stahma den bis dahin gestatteten Drogenhandel plötzlich verboten hat, damit nur noch er Amanda mit der Droge beliefern kann, um sie so abhängig von ihm machen kann. Was dann auch in dieser Folge geschehen ist.
                  Interessant war es zu sehen das Stahma erschnüffeln konnte das Christie schwanger ist, die Dame bzw. die Rasse hat aber einen sehr ausgeprägten Geruchssinn.
                  Sehr gut gefallen an dieser Folge hat mir auch der Teil mit Doc Yewll, besonders das nun Datak ihr Leibwächter ist und somit mit ihr freikommt.
                  Ich gebe der Folge wieder vier Sterne.
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                  • #10
                    Viel passiert ist auch in dieser Episode nicht. Aber der Storyteil mit Irisa und ihrem dubiosen Feldzug und jetzt auch noch den Heilungen ist interessant. Was es mit den "Visionen"(?) auf dem Schiff auf sich hat, darauf bin ich ebenfalls gespannt.

                    Am interessantesten ist und bleibt für mich aber die Handlung rund um die Tarrs. Vor allem das Ende hat es mir angetan. Jetzt nicht gerade dass er seine Frau ermorden möchte, sondern wie es inszeniert wurde. Die Tragik der Szene, die Musik und die Bilder (der dunkle Schmutz in der weißen sterilen Umgebung) empfinde ich als sehr intensiv. Ham se juut jemacht. Subtilität war hier m.E. nicht notwendig.

                    Ansonsten halt wieder die vielen schönen Momente die die Serie interessant machen. Amanda als Drogenjunkie, ihre angedeutete Session mit dem Bürgermeister, die Szene mit dem jungen Tarr wie er aus dem Familienbusiness aussteigen möchte (inkl. vorhergehendem Gespräch mit Schwiegerpapa), sein Eingreifen bei der elterlichen Eskalation, etc.

                    3 Sterne
                    "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
                    "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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