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[205] "Schadensbegrenzung" / "Put The Damage On"

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  • [205] "Schadensbegrenzung" / "Put The Damage On"

    US Erstausstrahlung: 17.07.2014
    Deutsche Erstausstrahlung: 18.07.2014

    Regie: Allan Kroeker
    Drehbuch: Rockne S. O'Bannon & Kevin Murphy

    Handlung:
    Amanda wird von einem Stalker terrorisiert, doch die wahren Gründe hinter ihrer furchteinflößenden Erfahrung haben weitreichende Konsequenzen - nicht nur für sie, sondern auch für Pottinger und Doc Ywell. (Quelle)
    2
    ****** eine der besten Defiance-Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Defiance ausmacht!
    40.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    20.00%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    20.00%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    20.00%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Defiance unwürdig!
    0.00%
    0
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 26.11.2016, 18:39.
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    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

  • #2
    Bisher hatte die Staffel einen so schönen Lauf, aber hier gab es doch einen kleinen Durchhänger.

    Schön das mal die EGO Implantate aus dem Spiel in die Serie finden. Wusste gar nicht das Amanda eins hat/hatte. Schien aber nicht eines der Kampf EGOs aus der Serie zu sein. Obwohl es erklärt warum Amanda einfach so Leute verprügeln kann die ihr alleine von der Masse deutlich überragen. Ihr Ego hat wohl verbesserte Nahkampffähigkeiten gewährt.

    Das mit den Halluzinationen/Visionen fand ich jetzt nicht so prickelnd. Irisas Irzu Trip hat mir bisher schon zu Genüge gereicht, aber es war schön z.B. Nolan mal in einer wirklichen Bad Guy Rolle zu sehen. Die Halluzinationen weckten überhaupt nicht mein Interesse und ich wollte einfach nur das so schnell wir möglich hinter mich bringen. Der Schluss und die Auflösung dagegen weckt da schon mein größeres Interesse.

    Was jetzt mit Amanda geschieht macht mir doch schon ein wenig Angst. Ganz besonders wenn man vorher im Spiel die neueste Episodenmission durchgespielt hat, wo man die Hintergründe zu den EGO Implantate des Spielers erfährt. Dr. Ywell und die andere indogene Wissenschaftlerin, die man in dieser Folge gesehen hatte, hatten an den EGO Implantaten gearbeitet. Damit die EGOs richtig funktionierten, mussten sie mit einer Persönlichkeit versehen werden. Dafür haben sie einer anderen Indogenen die Persönlichkeit extrahiert (so habe ich das zumindest verstanden) und in das EGO geladen. Die Versuchsperson starb dabei. Also eine ähnliche Prozedur, womit man auch die indogenen Infiltratoren in Menschen verwandelt hat. Dort sind ja auch die menschlichen Versuchsperonen, deren Persönlichkeiten man extrahiert hatte, umgekommen. In Anbetracht dieser Information kann ich mir vorstellen, dass Pottinger entweder Amandas Persönlichkeit extrahieren will, oder aus den Erinnerungen Amandas Connor Lang wiedererschaffen will.

    Natürlich war der Tarr/McCawley Handlungsstrang mal wieder besser als der Rest der Folge. Obwohl auch hier die Handlung etwas auf der Stelle tritt, dass auch der sehr amüsante Bad zwischen Rafe und Stahma nicht verschleiern konnte. Auch hier war der Schluss am besten, wo Datak und Rafe beginnen den Aufstand zu planen.

    Obwohl hier doch einige Weichen für die Zukunft gestellt wurden und man etwas von der Vergangenheit einiger Chars erfuhr (Pottinger, Ywell), tritt doch einiges auf der Stelle und ich hoffe das man jetzt zur Staffelmitte nicht in das gleiche Loch fällt, wie in der 1. Staffel zuvor.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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    • #3
      Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
      Obwohl hier doch einige Weichen für die Zukunft gestellt wurden und man etwas von der Vergangenheit einiger Chars erfuhr (Pottinger, Ywell), tritt doch einiges auf der Stelle und ich hoffe das man jetzt zur Staffelmitte nicht in das gleiche Loch fällt, wie in der 1. Staffel zuvor.
      Man ist zumindest wieder auf dem besten Weg dahin.

      Diese Folge, wie auch schon 2.04, war für mich nicht so prickelnd. Zwar ist der Tarr/McCawley-Handlungsstrang unterhaltsam, geht mir aber nicht weit genug. Die Versuche der Autoren wirken überwiegend dahingehend, alles wieder aus den Status Quo hinzubiegen. Rafe verachtet Datak und nun, da dieser aus seinem Haus geflogen ist und Rafe es sich bei Stahma und seiner Tochter bequem macht, hatte ich eigentlich nicht erwartet, dass er Dataks Angebot zugeneigt ist. Und ehrlich gesagt, merkt man von der Besatzung durch die E-Rep bisher fast nichts. Pottinger ist einfach eine weitere Figur, mit der sich die Hauptfiguren herumschlagen müssen. Der Rest ist bisher kaum weiterer Erwähnung wert.

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      • #4
        Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
        Und ehrlich gesagt, merkt man von der Besatzung durch die E-Rep bisher fast nichts. Pottinger ist einfach eine weitere Figur, mit der sich die Hauptfiguren herumschlagen müssen. Der Rest ist bisher kaum weiterer Erwähnung wert.
        Na ja die haben einen Haufen Soldaten stationiert, die gesamte Stadt elektronisch überwachen lassen (Jetzt nicht mehr) und die Minen an sich gerissen wo die Arbeiter bis zur Erschöpfung schuften lassen. Die E-Rep sind ja (bisher) weder im Spiel noch in der Serie wirkliche Nazis, wie sie gerne propagiert werden. Die E-Rep hat sich zum Ziel gesetzt den alleinigen Herrschaftsanspruch über die gesamte Erde zu erlangen und dabei ist ihr jedes Mittel recht. Deshalb sind so unabhängige Städte wie Defiance oder das Votanis Collective in Brasilien ihnen im Weg. Was leider in der Serie als auch im Spiel nicht wirklich rüberkam (obwohl es erwähnt wurde), ist das auch Votaner in der E-Rep arbeiten. Da fällt mir gerade ein das ich in dieser Folge ein Propaganda Plakat gesehen habe, mit einem Castithaner in einer schwarzen E-Rep Uniform (in einer Szene wo sich Nolan und Pottinger unterhalten). Also der rassitische Ton der Nazis existiert (wenigstens vordergründig) in der E-Rep so nicht. Obwohl natürlich durchaus Strömungen existieren können die die Pfahlkriege nicht vergessen haben und nur ein toter Votaner ist für die ein guter Votaner.
        Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
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        • #5
          Die Story rund um Amanda war ganz in Ordnung und ihre Wahnvorstellungen wurden einigermaßen spannend umgesetzt. Ich hoffe doch sehr das sie nun die Hände von den Drogen lassen wird. Weiters war es ja klar das hinter alle dem der neue Verwalter von Defiance steckt, jedoch frage ich mich was er mit den von Amanda gewonnnenen Informationen vorhat!?
          Ganz unterhaltsam war auch der Teil mit McCawley, welcher im Haus der Tarr von Stahma aufgenommen wurde. Hierbei war die Bad-Szene sehr gut, besonders auch der Teil wo dann auch einmal Datak auftaucht und um Vergebung bittet.
          Ich vergebe somit für diese Folge drei Sterne.
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          • #6
            Im Gegensatz zu den meisten anderen hier gefiel mir die Folge, da man mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfuhr. Amandas Stalker war ziemlich unheimlich, und auch Pottingers Haluzinationen fand ich interessant. Auch gut, dass sich erst allmählich herauskristalisiert, was wirklich die Ursache dafür ist. Endlich erfährt man, was Pottingers eigentlich von Doc Yewll verlangt hat - naja, zumindest zur Hälfte, was er wirklich mit Amandas Erinnerungen anfangen will, erfährt man ja erst später. Aber am besten gefielen mir Meh Yewlls Haluzinationen von ihrer Frau (Lov? Hieß sie so?). Ich habe wirklich nie erwartet, das Yewll mal verheirat war oder zumindest eine Partnerin hatte, doch so, wie das hier dargestellt wurde, passte es überraschend gut zu dem Rest, was man über sie weis. Endlich zeigt sich auch mal, was sich unter ihren sarkastischen Sprüchen verbirgt, und nebenbei erfährt man noch mehr über ihre Verbrechen in der Vergangenheit, und auch, dass sie sich dafür schämt. Dafür, dass man immer noch nicht weis, auf welcher Seite sie steht, war das verdammt ergreifend. Als sie begreift, dass Lov sich umgebracht hat, weil sie mit der Schuld nicht mehr klarkam, und aufschluchzt, ging mir das echt nah.
            Und als sie dann für einen kurzen Moment vom Dach springen wollte, um wieder bei Lov zu sein, dachte ich nur noch: ,,Bitte, spring nicht!"
            5 Sterne

            Und mal abgesehen davon gefällt mir, das in dieser Serie im Gegensatz zu Star Trek auch mal das Thema Homosexualität behandelt wird, und dann sogar gut. Stathma und Kenya waren interessant und tragisch, Meh Yewll und Lov auch, und Pottingers Haluzinationen drehen sich ja auch darum, dass er in seiner Schulzeit in einen Mann verliebt war und nicht damit klarkommt. Allerdings ist das dann doch etwas einseitig auf der Seite lesbische Beziehungen, aber das Thema wird immerhin behandelt.
            Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)

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            • #7
              Ja es gibt wenige Sci-Fi-Serien die mit dem Thema Homo- oder Bisexualität umgehen. Im Grunde fällt mir da gerade nur Torchwood noch ein.
              Meh Yewll ist ein sehr interessanter Charakter, ich denke dahinter steckt eine durchaus sensible Seele (trotz ihrer Verbrechen in der Vergangenheit), die mit ihrem Gehabe und ihren Sprüchen nur eine schützende Mauer um sich baut. Ich vergleiche sie gerne mit Doktor House
              Gerade diese eben nicht stereotypen Charaktere machen die Serie so interessant. Ein Joshua Nolan ist übrigens auch kein Engel. Aber so gar nicht. Der hat auch die eine oder andere Macke weg. Manchmal fragt man sich: Sind die "Guten" wirklich nur gut? Sind die "Bösen" wirklich nur böse? Antwort in beiden Fällen: Nö sind sie nicht
              Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination

              Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)

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              • #8
                Ich muss zugeben das mir die Folge beim zweiten mal Anschauen viel besser gefallen hat als letztes mal. Alleine schon Doc Yewlls trockene Sprüche waren teilweise zum Todlachen und ihre Art gefällt mir immer besser.
                Sehr gut gefallen hat es mir auch das man wieder sehr viele Informationen über Amandas Vergangenheit bekommt und wie Pottinger mit dieser Vergangenheit Verknüpft ist. Weiters war der ganze Teil mit Amanda und ihren Halluzinationen sehr spannend und interessant. Gut fand ich es auch das schon in dieser Folge bekannt gegeben wurde wer hinter der ganzen Sache mit Amanda steckte. Dieser Pottinger ist schon ein sehr gefährliches Früchtchen!
                Somit gebe ich der Episode diesmal vier Sterne.
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                • #9
                  Diesmal fand ich die Episode ziemlich langweilig. Schon bei dem ersten "Übergriff" auf Amanda hatte ich den Verdacht, dass es sich um drogeninduzierte Halluzinationen handeln könnte. Dass es schlussendlich aber ein Ego-Implantat, eingesetzt von Doc Yewll und Pottinger war, war dann aber in der Tat eine Überraschung für mich.

                  Durch die Halluzinationen und den Auswirkungen blieb die Episode für meinen Geschmack zu ereignisarm. Da konnten auch die paar besseren Momente wie das Auftauchen Yewll's alter Liebe nicht mehr viel bewirken. Pottingers Halluzination ließ mich auch ziemlich kalt und Amandas Halluzination von Nolan fand ich eher verstörend. Alles in allem kam zu keinem Moment echte Spannung auf und ich wartete nur noch darauf, dass es endlich zu Ende ist.

                  Zumindest das Ende mit der Auflösung, dass Yewll und Pottinger dahinterstecken fand ich dann doch noch interessant. Yewll verfügt über einen eigentümlichen moralischen Kompass. Vermutlich blieb ihr aber zumindest in dieser Angelegenheit keine andere Wahl, nachdem der Bürgermeister sie aus dem Lager entließ. Ich hoffe mal, dass sie zumindest die Erinnerungen von Pottinger irgendwie aufbewahren konnte und nicht, wie behauptet, vernichtet wurden.

                  2 Sterne
                  "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
                  "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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