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Moffat vs. RTD - Der Showdown

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  • Moffat vs. RTD - Der Showdown

    Alles bis einschließlich Beitrag #17 wurde aus http://www.scifi-forum.de/science-fi...11-lodger.html verschoben

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Dass hier schon Petitionen aufgesetzt werden, um RTD zurück zu holen finde ich allerdings wirklich witzig, denn ich erinnere mich noch gut, wie allerorten auf dem Mann herumgehackt wurde - von wegen, er wäre nur ein untalentierter Fanboy, viel zu pathetisch und überzogen und dann die "vielen" Homosexuellen und die politische Haltung etc., etc. - und jetzt ist Steven Moffat wohl doch nicht der messianische Heilsbringer, den so viele in ihm sehen wollten.
    Für die Gestalten, die jetzt die Petitionen aufsetzen war nie Moffat der Heilsbringer, sondern RTD. Was dann auch klar macht, was von den Petitionen zu halten ist.
    Zuletzt geändert von Dax; 04.08.2010, 20:42.

  • #2
    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Für die Gestalten, die jetzt die Petitionen aufsetzen war nie Moffat der Heilsbringer, sondern RTD. Was dann auch klar macht, was von den Petitionen zu halten ist.
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich zwischen beiden Showrunnern überhaupt keinen allzu großen Unterschied wahrnehme. Die neue Staffel ist ja auch nicht ernsthaft schlecht, sondern zu großen Teilen einfach wesentlich durchschnittlicher, als man es nach Moffats großartigen Drehbüchern erwartet hatte.

    Die vorherigen Staffeln fand ich aber ebensowenig schlecht und konnte nie nachvollziehen, warum man permanent auf RTD herumhacken musste. Der Mann hat doch einige gute Drehbücher geliefert und zumindest mir haben die erste, zweite und vierte RTD-Staffel um einiges mehr Spaß gemacht, als die Fünfte - und die Dritte.

    Die beiden stehen sich da in nichts nach, finde ich. Nur kann man es manchen Leuten eben auch nie recht machen und ich finde es ist gerade bei Doctor Who so ein Phänomen, dass man manchmal das Gefühl bekommt, dass die Fans gar keine Fans sind, sondern eher das Gegenteil, weil sie aber auch wirklich alles madig machen müssen.

    RTD war nicht immer perfekt und ist hier und da mal übers Ziel hinausgeschossen. Deswegen wurde er von manchen ja regelrecht verteufelt. Jetzt hat Moffat gerade mal die erste eigene Staffel produziert und schon will man RTD zurück. Nobody's perfect. Ich finde dieses Showrunner-Zerhacken einfach ziemlich übertrieben.

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    • #3
      Also ich hab RTD nie verteufelt. Hab Moffat auch ne Chance gegeben und gebe ihm auch noch eine Staffel länger sich zu "fangen". Aber bislang fand ich RTDs Staffeln um Welten besser.
      "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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      • #4
        Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
        Also ich hab RTD nie verteufelt. Hab Moffat auch ne Chance gegeben und gebe ihm auch noch eine Staffel länger sich zu "fangen". Aber bislang fand ich RTDs Staffeln um Welten besser.
        Wie gesagt, die Martha Jones-Staffel fand ich insgesamt genauso schwach. So ist das eben bei Serien. Es gibt bessere und schlechtere Folgen. Dass Moffats grundlegendes Talent außer Frage steht, dürfte aber doch eigentlich auf eine bessere Folgestaffel hoffen lassen. Immerhin sprechen seine Folgen in den RTD-Staffeln und Serien wie Jeckyll und Coupling durchaus für sich. Warten wir's mal ab.

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        • #5
          Diese Petition, RTD wieder zurückzuholen hat ja bisher auch schon wahnsinnig viele Unterzeichner. 10 als ich das letzte Mal geschaut habe

          Ansonsten hast Du natürlich Recht, man kann es nicht jedem Recht machen. Dem einen Teil des Fandoms gefällt RTDs Art besser, dem anderen Teil eher Moffats Art, der sich ein wenig mehr an die Classic-Serie angenähert hat. RTD hat sich dagegen seit der ersten Staffel immer weiter von der Classic-Serie entfernt.

          Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
          "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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          • #6
            Zitat von Snobantiker Beitrag anzeigen
            Ansonsten hast Du natürlich Recht, man kann es nicht jedem Recht machen. Dem einen Teil des Fandoms gefällt RTDs Art besser, dem anderen Teil eher Moffats Art, der sich ein wenig mehr an die Classic-Serie angenähert hat. RTD hat sich dagegen seit der ersten Staffel immer weiter von der Classic-Serie entfernt.
            Ich mag Beides und beide haben gleichermaßen ihre Schwächen. Nur finde ich, dass sie sich in Sachen Pathos im Grunde in nichts nachstehen. Dass Amy den Doctor aus dem Nichts "zurückerinnert" war nicht weniger kitschig, als dass der Doc aus seiner abgeschlagenen Hand einen Kuschelklon für Rose "regeneriert". Beide gehen oft mehr in Richtung Fairy Tale, als dass das noch Science-Fiction wäre, aber deshalb ist es ja nicht weniger unterhaltsam.

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            • #7
              Moffat geht aber um einiges kräftiger in Richtung Fairy Tale. Bei RTD hat man es ja noch wenigstens versucht mit ein bischen Techne Babble ins Reich der SciFi zu drücken.
              "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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              • #8
                Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                Dass Amy den Doctor aus dem Nichts "zurückerinnert" war nicht weniger kitschig, als dass der Doc aus seiner abgeschlagenen Hand einen Kuschelklon für Rose "regeneriert".
                Ich sehe das Ende,

                Spoiler
                wo Amy den Doctor aus ihrer Erinnerung zurückholt auch sehr kritisch an.

                Man muss allerdings sagen, vom Aufbau der Geschichte her ist es logischer als der Klondoc.
                Erinnerungen spielen die ganze Staffel lang eine Rolle. Schon im Engel Zweiteiler wird mit diesem Element gespielt. Und im Finale

                Spoiler
                wird ziemlich viel Zeit darauf verwendet Amy die Gedanken an den Doctor einzupflanzen.

                Das der 10. Doctor plötzlich seine Regenerationenergie ableiten kann und daraus dann ganz plötzlich ein zweiter Doctor wird, war nicht nur unglaubwürdig sondern auch einfach herbeigezaubert.

                Aber das hier ist ein Thread über The Lodger und nicht über das Staffelfinale.
                Daher schreibe ich dann noch, dass ich die Folge ganz gut fand. Ein Doctor der die gesamte Staffel über sehr ausserirdisch dargestellt wurde versucht nun sich als normaler Mensch zu geben. Sehr lustig fand ich das Fußballspiel, denn zum einen wollte Matt Smith mal diesen Karriereweg gehen und zweitens fand die Folge mitten in der Fußball WM statt. Ausserdem zeigt es mir auch, dass sich Doctor Who tatsächlich weiterentwickelt hat. Das Cricketspiel des 5. Doctors passte in die damalige Zeit, heute ist halt Fußball einfach das zeitgemäßere Spiel.
                Zugriff verweigert - Treffen der Generationen 2012

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                • #9
                  Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                  Also ich hab RTD nie verteufelt. Hab Moffat auch ne Chance gegeben und gebe ihm auch noch eine Staffel länger sich zu "fangen". Aber bislang fand ich RTDs Staffeln um Welten besser.

                  Jepp. Ich fand ja RTDs letzte beide Finales absolut grottenschlecht und habe gedacht, das würde sich mit Moffat jetzt zum besseren wenden. Aber das Finales dieses Jahr fand ich auch wirklich lau und weit hergeholt , dafür was sie für einen aufwand betrieben haben, das aufzuziehen.

                  Und das "wir träumen mal das Universum samt Doctor zurück" fand ich einfach grottig. Sorry.


                  The Lodger ist die einzige Folge dieser Staffel die ich mir gerne nochmal angeshen habe und auch noch öfters ansehen werde.

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                  • #10
                    Zitat von shootingstar Beitrag anzeigen
                    Und das "wir träumen mal das Universum samt Doctor zurück" fand ich einfach grottig. Sorry.
                    Auch wenn dies hier die falsche Episode zum Diskutieren dieses Themas ist, möchte ich so einen Schmu dennoch nicht unkommentiert stehen lassen. Meinetwegen mag Dir (oder auch anderen) das Staffelfinale bzw. die darin vorhandene Geschichte nicht gefallen haben - warum auch immer - jedoch ist die Aussage "wir träumen mal das Universum samt Doctor zurück" absolut falsch.


                    Spoiler
                    Es wurde technisch ziemlich klar und eindeutig erklärt, wie die Explosion der TARDIS in "Zusammenarbeit" mit Doctor und Pandorica das Universum wieder "zurücksetzen" kann. Dazu wurde das noch vorhandene Wissen von Amy Pond genutzt und nur durch ihre (passive) Erinnerung gelang diese Rekonstruktion (wie nahe oder fern von 100% diese Rekonstruktion ist, werden die folgenden Staffeln zeigen können). Dadurch, daß der Doctor die Erinnerung an sich und seine "blaue Box" in ihrem Gedächtnis verankern konnte, war es schlußendlich möglich, beide wieder "zurück zu holen". Solange sich Amy Pond nicht erinnerte, zumindest nicht vollkommen, konnte der Doctor tatsächlich nicht zurück kehren. Erst der Trigger "Something old,..." setzte die Erinnerung frei, die dann den Doctor "rekonstruierte", genau so, nur halt zeitversetzt, wie der Rest des Universums.

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                    • #11
                      Das ist so auch nicht ganz richtig. Es wurde klar gestellt, das die Explosion in Zusammenarbeit mit der Pandorica, die ja quasi ein Abbild des Universums in sich hatte (ja nee, is klar..), das Universum wiederherstellen konnte. Nur das was im Zentrum der Explosion ist, wird nicht wiederhergestellt. Das das mit dem sich erinnern doch klappt, wird nicht weiter erklärt, sondern es wird nur vorher zwischendurch mal gesagt (sinngemäß) "What can be remembered, can be brought back". Aber warum das nun so sein soll... tja.

                      Ich finde ja, wer das nicht als großes, schwaches und vorallm extrem unglaubwürdiges Storyelement kritisiert, sollte das Finale der dritten Staffel (Doctor, Doctor...) auch nicht kritisieren dürfen
                      "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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                      • #12
                        Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                        Ich finde ja, wer das nicht als großes, schwaches und vorallm extrem unglaubwürdiges Storyelement kritisiert, sollte das Finale der dritten Staffel (Doctor, Doctor...) auch nicht kritisieren dürfen
                        Tja, ist schon irgendwie schade, wenn man bisher die Tennant-Ära gut fand und jetzt miterleben muß, wie die Ära Moffat mit einem Mal alles besser macht, so daß man sich schlußendlich an Kleinigkeiten aufhängen muß (die aber dennoch im Laufe der Staffel komplett erklärt wurden!), um sich dann rückblickend Totalausfälle wie "End of Time", "Journey's End" oder den Jesus-Doctor schönreden zu können.

                        Fakt ist: In dieser Staffel wurde eine komplette Geschichte über alle Folgen hin aufgebaut. Kleine Informationen, verstreut über eben das gesamte Jahr, bringen die Erklärungen für das Finale - etwas, was während der RTD-Ära nie gemacht wurde, hier wurden Lösungen und Erklärungen spontan aus dem Hut gezaubert.

                        Wie gesagt: Diese Verklärung der nahen Vergangenheit bei Schlechtmachung der aktuellen Staffel Seitens der RTD-Ära-Gutfinder nimmt inzwischen nur noch peinliche Züge an (nicht nur hier).

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                        • #13
                          Zitat von Edward_Grove Beitrag anzeigen
                          Fakt ist: In dieser Staffel wurde eine komplette Geschichte über alle Folgen hin aufgebaut. Kleine Informationen, verstreut über eben das gesamte Jahr, bringen die Erklärungen für das Finale - etwas, was während der RTD-Ära nie gemacht wurde, hier wurden Lösungen und Erklärungen spontan aus dem Hut gezaubert.
                          Und die Big Bang 2 Lösung, speziell das die Pandorica alles wiederherstellt ist nicht aus dem Hut gezaubert? Das muntere Zeitreisen inkl. dem Bruch von vorher aufgestellten Zeitreiseregeln (z.b das man sich selbst nicht berühren darf) um mal eben aus der Pandorica raus zu kommen ist nicht aus dem Hut gezaubert? Das sich alle Feinde des Doctors, sogar die, die sowas normalerweise nie machen würden, sich verbünden, ist nicht aus dem Hut gezaubert?

                          Also bitte.

                          Und auch wenn etwas eine ganze Staffel lang vorbereitet wird und kleine stückchen vorher verteilt, heisst das noch lange nicht das das Ergebniss gut ist. In diesem Fall FINDE ICH es halt absolut unglaubwürdig. Wenn es so einfach wäre jemanden aus dem Gedächtnis wiederzuerschaffen, sollte der Doc doch niemals traurig sein wenn einer seiner companions stirbt. Einfach dran erinnern und schwupps.
                          "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit"

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                          • #14
                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            Und die Big Bang 2 Lösung, speziell das die Pandorica alles wiederherstellt ist nicht aus dem Hut gezaubert?
                            Nicht, wenn man den Rest der Staffel über aufgepaßt hat bzw. überrascht einen dann auch diese Handlungsentwicklung nicht.

                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            Das muntere Zeitreisen inkl. dem Bruch von vorher aufgestellten Zeitreiseregeln (z.b das man sich selbst nicht berühren darf) um mal eben aus der Pandorica raus zu kommen ist nicht aus dem Hut gezaubert?
                            Sicherlich spontan begründet, jedoch tatsächlich sinnvoll begründet: Komplett kollabierendes Universum. Abgesehen davon wird den "normalen" Zeitreisen tatsächlich nicht widersprochen, da ein Vortext Manipulator - wie bereits von früher bekannt - verwendet wurde.

                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            Das sich alle Feinde des Doctors, sogar die, die sowas normalerweise nie machen würden, sich verbünden, ist nicht aus dem Hut gezaubert?
                            Wer wäre das bitte? Von den Anwesenden würde mir jetzt keiner spontan einfallen, dem ich klar unterstellen würde, sich niemals zum Erreichen der eigenen Ziele mit jemand anderes verbünden würde?

                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            Also bitte.
                            Nutzt Dir jetzt auch nichts ;-)

                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            Und auch wenn etwas eine ganze Staffel lang vorbereitet wird und kleine stückchen vorher verteilt, heisst das noch lange nicht das das Ergebniss gut ist.
                            Stimme mit Dir hier überein. Da kann auch ziemlich Mumpitz bei rauskommen, jedoch wurde es dieses Jahr zum ersten Mal seit 2005 richtig gemacht.

                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            In diesem Fall FINDE ICH es halt absolut unglaubwürdig.
                            Diese Deine eigene Meinung sei Dir gestattet, nur läßt dies, wie gesagt, Rückschlüsse über die Motivation dieser Gedankengänge zu, die von der Wahl Deines Avatars nur noch weiter untermauert werden.

                            Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                            Wenn es so einfach wäre jemanden aus dem Gedächtnis wiederzuerschaffen, sollte der Doc doch niemals traurig sein wenn einer seiner companions stirbt. Einfach dran erinnern und schwupps.
                            Sorry, aber selten so einen Quatsch gelesen... oder warte, doch, schon häufiger in letzter Zeit, meistens von Menschen mit einem Avatar, der dem Deinen ähnelt. Hier wird einfach nur krampfhaft versucht etwas schlecht zu schreiben. Sicherlich mag es den ein oder anderen Kritikpunkt geben, welche Folge - außer "City of Death" - ist schon perfekt, jedoch ist es hier tatsächlich sehr amüsant zu lesen, wenn jemand tatsächlich die Ära RTD dieser herausragenden ersten Moffat-Staffel vorzieht. Insbesondere da "Doctor Who" endlich langsam wieder dorthin zurück kehrt, wo es eigentlich herkommt. Sicherlich in kleinen Schritten, aber die Richtung stimmt.

                            Und dies sind nun meine letzten Worte zu diesem Thema in diesem Thread, da es hier um etwas anderes geht, nämlich um "The Lodger".

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                            • #15
                              Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
                              Wenn es so einfach wäre jemanden aus dem Gedächtnis wiederzuerschaffen, sollte der Doc doch niemals traurig sein wenn einer seiner companions stirbt. Einfach dran erinnern und schwupps.
                              Ich glaube, du ignorierst dabei etwas Wesentliches, oder hast es in den Folgen einfach irgendwie verpasst:

                              Seine armen verstorbenen Companions sind ja tot, und nicht in einen Riss im Universum gehalten, der nicht dafür sorgt, dass Leute niemals existiert haben, sondern, dass das Universum sich so anpasst, als hätten sie nie existiert. Das schließt ein, dass sich andere Leute nicht an diese Personen/Dinge erinnern. Darum war es dem Doctor in Cold Blood so wichtig, dass Amy sich an Rory erinnert (was nicht ja geklappt hat) -> What is remembered can be brought back. Wenn sich Leute nämlich an diese Personen erinnern, hat das Universum ein Problem, es merkt sozusagen, das ihm was abhanden gekommen ist. Die Anpassung "als, wie wenn diese Leute nicht existiert hätten", funktioniert nicht mehr. Jemand erinnert sich. Dementsprechend kann diese verschwundene Person nicht aufgehört haben zu existieren. Dementsprechend muss diese Person wieder - nein! Immernoch - da sein -> das gerade durch den Big Bang neu geformte Universum passt sich noch einmal an, und bringt die erinnerte Person zurück, um das Paradoxon (jemand erinnert sich an etwas, dass nicht existiert) zu beheben.

                              Da sich die ganze Staffel in nahezu jeder Folge um Erinnerungn gedreht und versucht hat, den Zuschauer auf so ein Rästel vorzubereiten, finde ich so einen Hirnschwurbel erheblich verzeihlicher, angenehmer und kreativer, als alles, was in vorherigen Staffelfinalen gelaufen ist. Hier versucht man wenigstens, alles gut zu erklären, und das schon, bevor es passiert. Die Umsetzung mag letztlich kitschig oder sentimental geworden sein (u.a. der something blue Spruch), aber dass das schon alles durchdacht ist, daran lässt sich mEn nicht rütteln.
                              Los, Zauberpony!
                              "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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