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1 - 7 Die ersten sieben Doctoren

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  • 1 - 7 Die ersten sieben Doctoren

    Der sechste und siebte Doctor haben ihre eigenen Threads:

    http://www.scifi-forum.de/science-fi...te-doktor.html

    http://www.scifi-forum.de/science-fi...th-doctor.html

    Für die ersten fünf Doctoren scheint es keine eigenen Threads zu geben, und da das Interesse anscheinend nicht allzu groß ist, lege ich mal einen Sammelthread für die ersten fünf bzw. sieben an:

    1. William Hartnell (An Unearthly Child) bis 1966
    2. Patrick Troughton (The Tenth Planet) bis 1969
    3. Jon Pertwee (Spearhead from Space) bis 1974
    4. Tom Baker (Planet of the Spiders) bis 1981
    5. Peter Davison (Logopolis) bis 1984
    6. Colin Baker (The Caves of Androzani) bis 1986
    7. Sylvester McCoy (Time and the Rani) bis 1989

    In Klammern die erste Folge, in der der Darsteller zu sehen ist.

    Mit dem Ende der Tom Baker Ära beginnt die von 1980-1989 dauernde Ära des Produzenten John Nathan-Turner (JNT), der versucht hat, die Serie umzukrempeln, bis sie 1989 faktisch eingestellt wurde. In einigen Interviews kann man heraushören, dass Peter Davison zwar keinen Streit mit JNT hatte, aber sehr viele seiner Entscheidungen nicht guthieß, z.B. die "crowded TARDIS", Sellerie im Anzug, u.a. Der kotzbunte Anzug des sechsten Doctors war eine Entscheidung JNTs, usw.

    Wie findet Ihr die Entwicklung der Classic-Serie?

    Der Höhepunkt der Classic-Serie ist die Tom Baker-Ära, und danach geht es bergab?

    Was vor Tom Baker war ist schwarzweiß und langweilig?
    60-er Jahre, das geht gar nicht?

    Peter Davison ("All Creatures ...") war noch ganz ganz nett, aber JNT hat die Serie mit seinen eigenwilligen Entscheidungen dem Untergang geweiht?

    Allgemeiner, was macht den Reiz der Classic-Episoden aus, was fällt eher negativ ins Gewicht (z.B. die schlechten Effekte)?

    Welche der Classic-Doctoren mögt Ihr besonders und warum?

  • #2
    Mal ein paar Gedanken zu John Nathan-Turner:

    Jemand, der ständig Hawaii-Hemden trägt, sollte sich keinesfalls anmaßen, Entscheidungen über die Garderobe von Serienhelden zu treffen.
    Leider hat er das doch getan. Ihm zu verdanken sind u. a. die unsäglichen Fragezeichen, der alberne Sellerie, das quietschbunte Kostüm des armen Colin Baker und die teilweise extrem lächerlichen Outfits in denen die bedauernswerte Janet Fielding herumlaufen musste.

    Ansonsten gibt es sicher auch an einigen Entscheidungen über die Serie vieles zu bemängeln, aber das gilt letztlich für jeden Produzenten. Er hat mit seinem Engagement auf der anderen Seite auch versucht, der Serie zu helfen.
    Dass sie letztlich abgesetzt wurde, hängt mehr mit der BBC-Bürokratie zusammen als mit allem anderen.

    Auf jeden Fall hat er mit vier Doktoren zusammen gearbeitet und der Serie ganz sicher seinen persönlichen Stempel aufgedrückt.

    Wenn man die Folgen seiner Ära betrachtet, gibt es viel Licht und viel Schatten, auch das ist aber eigentlich bei allen Produzenten so.
    Es gibt sogar ausgesprochene Klassiker und Meisterstücke aus seiner Zeit, z. B. Horror of Fang Rock, City of Death, The Caves of Androzani, The Curse of Fenric oder Remembrance of the Daleks.

    Zu den Doktoren: Ich habe keinen erklärten Lieblingsdoktor, mir kommt es eher drauf an, ob die Geschichten gelungen sind. Die waren zu allen Zeiten mal gut, mal schlecht, was immer am Zusammenspiel aus Skript, Regie, den Darstellern und der Ausstattung lag. Besonders am letzteren wurde in der klassischen Serie leider zu oft gespart, eine aus meiner Sicht kleinliche und falsche Strategie der BBC. Wenn man sich ansieht, wie sehr viele klassische Folgen auch heute noch geschätzt werden, mag man sich gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn sie mit den gleichen Mitteln produziert worden wären wie die moderne Serie.
    "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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    • #3
      Wenn man die Folgen seiner Ära betrachtet, gibt es viel Licht und viel Schatten, auch das ist aber eigentlich bei allen Produzenten so.
      Es gibt sogar ausgesprochene Klassiker und Meisterstücke aus seiner Zeit, z. B. Horror of Fang Rock, City of Death,
      Du redest hier schon noch von JNT als Produzenten, oder? Wie kommst du da auf diese beiden Folgen? Die entstanden beide unter Graham Williams..? Oder ist mir da ein Sprung in Deiner Argumentation nicht ganz klar geworden?

      Aber davon ab gebe ich Dir ganz recht unter JNT gab es viel Licht und viel Schatten und man darf auch nicht vergessen, dass es in späteren Jahren nicht mehr so viele Alternative gab. Weder für ihn noch für die Serie...

      R.
      http://www.whocast.de

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      • #4
        Ja stimmt, die sind ja noch nicht aus seiner Zeit, da war er nur unit production manager. Ich hatte nur die Liste auf IMDB überflogen, und die waren mir in die Augen gesprungen ...
        "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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        • #5
          Mit Recht..

          Aber so den Flair dieser Folgen hat man unter JNT meiner Meinung nach (trotz einiger SEHR SEHR guter Folgen) nie wieder ganz erreicht... - leider.

          R:
          http://www.whocast.de

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          • #6
            Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
            Zu den Doktoren: Ich habe keinen erklärten Lieblingsdoktor, mir kommt es eher drauf an, ob die Geschichten gelungen sind. Die waren zu allen Zeiten mal gut, mal schlecht, was immer am Zusammenspiel aus Skript, Regie, den Darstellern und der Ausstattung lag.
            Ja, die Geschichte selbst mit allem drum und dran ist wichtiger, aber trotzdem mag ich einige Doktoren lieber. Mit dem ersten Doktor kann ich gar nichts anfangen, den zweiten mag ich sehr, und während Jon Pertwee bei mir etwas an Gunst verloren hat, ist Tom Baker in meiner Gunst etwas gestiegen. Den fünften Doktor finde ich sehr sympathisch, von allen am sympathischsten, aber zu normal. Bei Colin Baker finde ich die Garderobe entsetzlich, an den Charakter kann ich mich gewöhnen. Nummer sieben finde ich sehr unterbewertet.

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            • #7
              Auch mal was zu John Nathan Turner: Ich habe jetzt viel der alten Doktoren gesehen, aber irgendwo beim letzten Doktor habe ich dann abgebrochen. Mit dem Doktor Who der 80er kann ich nichts mehr anfangen.
              Das geht aber schon los, nachdem Turner das Ruder übernommen hat. Schon an den ersten Folgen mit Baker sieht man den qualitativen Abschwung, aber es ist dann noch alles irgendwo ansehbar. Der sechste hat mir auch noch gut gefallen, aber mit der letzten oder vorletzten Staffel ist für mich Schluss mit gucken gewesen (liegt nicht ans Sylvester McCoy).
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Zitat von endar Beitrag anzeigen
                Auch mal was zu John Nathan Turner: Ich habe jetzt viel der alten Doktoren gesehen, aber irgendwo beim letzten Doktor habe ich dann abgebrochen. Mit dem Doktor Who der 80er kann ich nichts mehr anfangen.
                Das geht aber schon los, nachdem Turner das Ruder übernommen hat. Schon an den ersten Folgen mit Baker sieht man den qualitativen Abschwung, aber es ist dann noch alles irgendwo ansehbar. Der sechste hat mir auch noch gut gefallen, aber mit der letzten oder vorletzten Staffel ist für mich Schluss mit gucken gewesen (liegt nicht ans Sylvester McCoy).
                Kann ich durchaus verstehen. Man merkt den Episoden auch deutlich an, dass der Produktionsstandard nicht mehr gehalten werden konnte und gerade die grelle Videoästhetik der 80er Episoden finde ich arg gewöhnungsbedürftig.

                Allerdings fand ich gerade die letzten Episoden von Sylvester McCoy sehr sehr gut. Ghost of Fenric sollte man schon einmal gesehen haben. Gerade die Fassung der Special Edition hat mir wirklich sehr gut gefallen und gehört für mich jedenfalls in die Top 3 der Episoden, welche ich bisher von Doctor Who Classic gesehen habe.
                "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                • #9
                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Allerdings fand ich gerade die letzten Episoden von Sylvester McCoy sehr sehr gut. Ghost of Fenric sollte man schon einmal gesehen haben. Gerade die Fassung der Special Edition hat mir wirklich sehr gut gefallen und gehört für mich jedenfalls in die Top 3 der Episoden, welche ich bisher von Doctor Who Classic gesehen habe.
                  Curse of Fenric heißt die Episode. ^^
                  Es gibt noch Ghost Light, die vor allem wegen ihrer reichlich verworrenen Story berühmt ist .

                  Remembrance of the Daleks fand ich auch ganz gut.
                  "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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                  • #10
                    Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
                    Curse of Fenric heißt die Episode. ^^
                    Es gibt noch Ghost Light, die vor allem wegen ihrer reichlich verworrenen Story berühmt ist .

                    Remembrance of the Daleks fand ich auch ganz gut.
                    Natürlich. Ich wollte erst sowohl Ghost Light als auch Curse of Fendric erwähnen. Habe mich dann aber aus dem von dir genannten Grund gegen Ghost Light entschieden und dann kommt so eine Mischung raus.
                    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                    Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                    • #11
                      Im IMDB-Board habe ich diesen sehr ausführlichen Beitrag über die classic Doctors gefunden:
                      New Who fan here- which Classic Doctor ... - IMDb

                      Eine gute Zusammenfassung, die Einsteigern vermittelt, was man in etwa zu erwarten hat.
                      "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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