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Inkonsistenz: Gute Time Lords, Böse Time Lords?

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    Hallo

    ich habe die alten Serien nicht gesehen und verstehe irgendwie nicht, wie das Verhältnis Doctor <-> Time Lords in der neuen Serie ist.

    Der Spoiler bezieht sich auf den 11. Doktor:


    Spoiler

    In der Folge "The End of Time" sind die Time Lords definitiv böse und wollen das ganze Universum (inkls. Doctor) vernichten. Zudem scheint der Docker zu wissen, dass die Time Lords in einem Taschenumiversum verwahrt wurden.

    In "The Day of the Doctor" klingt es so, als hätte der Doktor völlig vergessen wo Gallifrey hin ist und denkt es sei zerstört

    Und in "The Time of the Doctor" retten die Time Lords den Doctor sogar, was eher darauf schließen lässt das sie gut sind.

    Habe ich da was falsch verstanden oder warum dieses ganze hin und her?


  • #2
    Höchstwahrscheinlich sind sie in erster Linie Opportunisten, was bedeutet dass solange der Doktor noch einen Nutzen für sie selbst hat und für ihr eigenes Überleben, wären sie ja schön blöd, wenn sie ihn nicht im Ernstfall unterstützten.
    Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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    • #3
      Moffat schreibt nach dem Motto "was kümmert mich mein Blabla von Gestern", deswegen hat er sie über die Jahre so inkonsistent geschrieben. Meiner Meinung nach hat er die Timelords und das "Revival" von Gallifrey, was potential für absolut tolles DW gehabt hätte mit seinem Geschreibsel völlig hirnlos verbraten.

      Die Timelords aus der alten Serie waren deswegen relativ harmlos weil sie nach einer Frühzeit als Invasionsmacht beschlossen hatten sich vom Rest des Universums zurückzuziehen und sich nirgends mehr einzumischen.

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      • #4
        Zitat von Richard Eberhard Beitrag anzeigen
        ich habe die alten Serien nicht gesehen und verstehe irgendwie nicht, wie das Verhältnis Doctor <-> Time Lords in der neuen Serie ist.
        Man sollte sich vielleicht generell von den Gedanken verabschieden, dass die Serie da eine konsequente Haltung zu sowas einnimmt. Nehmen wir z. B. die erste Staffen. Da hießt es, es beginne Großbritanniens goldenes Zeitalter (an der Wortlaut erinnere ich mich nicht mehr). Wenig später war der 10. Doctor sogar an der Absetzung der Regierung beteiligt und spotete selbst über diese Aussage.

        Genau das selbe mit den Time Lords. Mal ist es seine Heimat, die er vermisst und verloren hat und der Doctor fühlt sich irgendwie allein, mal ist es eine Art persönliches Trauma, mal ist er sogar ein Gegner der Time Lords.

        Natürlich könnte man diese sehr ambivalente Haltung irgendwie erklären:

        Spoiler
        Die antiken Time Lords waren sicherlich keine Wesen, die sich die Stabilität des Kosmos zur Aufgabe gemacht haben. Die späten Time Lords (anscheinend) schon. Ob das Universum sowas nötig hat, darf man den Autoren überlassen.
        In Logopolis haben wir ja gelernt, dass das Universum ohne das Eingreifen der Intelligenz seiner Bewohner schon länger den Entropietod gestorben wäre.


        Relevant scheint mir eher die Spekulation, wie die neuen Autoren jetzt den Stoff weiterverarbeiten werden. Nimmt man die bisherige Flexibilität zum Vorbild, dann ist alles offen.
        "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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