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[07x12] "Der Feuerrote Schrecken" / "The Crimson Horror"

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  • [07x12] "Der Feuerrote Schrecken" / "The Crimson Horror"

    Inhalt:
    1893 warnen Mrs. Winifred Gillyflower und ihre entstellte Tochter vor dem Nahen Weltuntergang und rekrutieren Anhänger für ihr neues Paradies "Sweetville". Doch wer einmal Sweetville betritt, kommt nicht lebend wieder heraus - einige werden im Fluss tot aufgefunden, die Haut dunkel rot. "The Crimson Horror"! Madame Vastra, Jenny und Strax forschen nach...



    Episodeninfos:
    Länge: 45 Minuten
    Erstausstrahlung am 04.5.2013
    Doctor: Nr. 11, Matt Smith
    Companions: Clara Oswin Oswald

    Was soll ich sagen: Die Folge hat unglaublich Spaß gemacht. Bisher sind mir nicht wirklich offensichtliche Schlampereien aufgefallen (gut, einmal war ne Tür auf, die Jenny eigentlich zugemacht hatte, aber egal), das ist schonmal ein Plus. Mme Vastra und ihre Truppe sind eigentlich immer recht amüsant, wenn man darüber hinweg sieht, dass es eigentlich niemanden interessiert, dass Außerirdische im Viktorianischen London Kriminalfälle lösen

    Ansonsten war es eine recht dichte Geschichte, der Doctor kam zwar relativ spät vor, aber es hat sich gelohnt. Die drei Detektive haben auch so gut unterhalten und so ein fast unbeweglicher Doctor hatte auch was *g* Die Mutter Bösewicht war wunderbar durchgeknallt, ich glaube nicht, dass Mr. Sweet so einen wahnsinnigen Einfluss auf sie hatte, wahrscheinlich war sie halt so eine typische Weltuntergangsprophetin, die nur durch dieses rote Dingens ihre Pläne umsetzen konnte. Sehr schön. Ihre Tochter tat mir nur sehr leid. Der Rückblick, wie der Doctor in seine prekäre Lage gekommen ist, war außerdem wirklich super gemacht. Sowohl in der Darstellung / Farbgebung an sich, als auch, dass die "unwichtigen" Szenen vorgespult wurden XD

    Ich finde, die Folge hatte die Balance zwischen Slapstick (der Sonic Screwdriver geht hoch, als Jenny sich auszieht ^^) und Horror eigentlich gut hingekriegt. Gut, der TomTom Witz war etwas sehr albern, aber egal.

    Das Ende war natürlich nur die Vorbereitung auf die nächste Folge, aber nett gemacht. Auch wenn ich mich frage, wo die Kinder die Fotos her haben bzw. wann die Leute auf dem U-Boot die Zeit gefunden haben, mal schnell ein Foto zu machen Aber ich fand die Reaktion der Kinder toll. An deren Stelle würd ich auch versuchen, eine Reise in der Zeitmaschine zu ergattern. Und wenn sie dafür ihre Nanny erpressen müssen *g*

    4,5 Sterne
    10
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    30.00%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    40.00%
    4
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    20.00%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    10.00%
    1
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

    Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
    "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

  • #2
    Genau, das Alientrio war klasse. Wirklich klasse. Mehr kann ich dazu aber auch nicht sagen. Aber Stax, Vastra und Jenny mag ich total gerne.

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    • #3
      Na ja, sagen wir: Vastra und Jenny sind toll. Strax entwickelt sich leider überhaupt nicht weiter und auf Dauer nervt es, dass er ständig nur alles in die Luft jagen will.

      Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
      "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

      Kommentar


      • #4
        Ja, Strax wird leider immer nur als Stichwortgeber und Witz-Lieferant missbraucht. Das ist etwas schade.

        Allerdings, Vastra selbst hatte in dieser Folge irgendwie so gut wie gar nichts zu tun. Ebenfalls schade. Vielleicht hätte man den Doctor noch länger handlungsunfähig lassen sollen. Ich muss ehrlich sagen, sobald der und Clara wieder aktiv waren, ging es für mich mit der Folge bergab. Alles wurde hektisch, und, dafür können der Doctor und Clara nichts, die Auflösung mit der Rakete, etc. und den Supermodells war nicht sonderlich von Logik durchsetzt. Da hätten ruhig noch 1-2 Sätze Erklärung nachgeliefert werden können.


        Ich bin allerdings überzeugt, dass der böse Plan nicht von dem Parasiten, sondern allein von Mrs. Gillydingsbums stammte. Der Parasit hat ihr nur das technische Know-How geliefert, und die Frau wollte halt die Menschheit neu erschaffen, weil sie nicht nur eine religiöse Fanatikerin ist (niemand, der das Shining City On A Hill Zitat bringt, kann irgendwas Gutes vorhaben. ), sondern auch so komplett wahnsinnig. Wer sonst würde so ein hässliches Fleischwürstchen Mr Sweet taufen?


        Also ja, die Folge hatte vielleicht ein paar Running Gags zu viel, ein paar dumme Gags zu viel (Tom-Tom? ), und ein paar Gags waren auch IMO etwas Out of Character für den Doctor (seine Reaktionen auf die Tode von Mr Sweet und der Dame waren für seine seine Verhätlnisse ziemlich geschmacklos. Ein Charakter wie er, der sonst um wirklich jedes Leben trauert, sollte in solchen Situationen keine One-Liner bringen), aber insgesamt war die Folge einfach nur schön unterhaltsam. Vastra, Jenny und Strax sind ein tolles Trio und ich möchte sie gerne wiedersehen. Zumindest wenn Mark Gatiss sie schreibt.

        Und vor allem hat mir die Folge dabei geholfen, herauszufinden, was mir bei Doctor Who in letzter Zeit so auf den Keks geht: Wie hektisch der Doctor + Companion geschrieben werden, und dass sie so gut wie nie die Fresse halten. Und zwar nicht nur Clara, das ging mir bei Amy auch schon auf die Nerven. Ich glaub, ich brauch erstmal 2-3 ruhige Folge, so wie diese hier in der ersten Hälfte, um wieder Energie für den Doctor zu haben. Oder noch besser: Eine Vastra & Co Mini-Serie! Entweder das, oder des Doctors nächstes Outfit besteht aus Knebel und Zwangsjacke!
        Los, Zauberpony!
        "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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        • #5
          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
          Allerdings, Vastra selbst hatte in dieser Folge irgendwie so gut wie gar nichts zu tun. Ebenfalls schade. Vielleicht hätte man den Doctor noch länger handlungsunfähig lassen sollen.
          Ja, das war irgendwie seltsam: Eigentlich hatte nur Jenny was zu tun - und als Clara auftauchte, war auch sie total im Hintergrund. Vielleicht war die Folge zuerst nur mit Clara geschrieben worden und die drei Detektive wurden nachträglich eingeführt? (Entweder weil die Folge zu kurz war oder weil die drei einfach so populär sind)

          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
          die Auflösung mit der Rakete, etc. und den Supermodells war nicht sonderlich von Logik durchsetzt. Da hätten ruhig noch 1-2 Sätze Erklärung nachgeliefert werden können.
          Stimmt. Ist mir jetzt auch erst aufgefallen: Damals gab es doch sicher noch keine Raketen, oder? o.O Der Satz mit den Supermodels hat mir aber irgendwie gefallen.

          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
          Ich bin allerdings überzeugt, dass der böse Plan nicht von dem Parasiten, sondern allein von Mrs. Gillydingsbums stammte. Der Parasit hat ihr nur das technische Know-How geliefert, und die Frau wollte halt die Menschheit neu erschaffen, weil sie nicht nur eine religiöse Fanatikerin ist (niemand, der das Shining City On A Hill Zitat bringt, kann irgendwas Gutes vorhaben. ), sondern auch so komplett wahnsinnig. Wer sonst würde so ein hässliches Fleischwürstchen Mr Sweet taufen?
          Hässlich? Also ich fand den irgendwie ganz süß - wenn er nicht gerade seinen Mund aufmachte Hallo? Die großen schwarzen Augen? Da kann ich schon verstehen, dass Mrs. G. ihn süß fand und Mr. Sweet nannte

          Und klaro war die Olle total verrückt. Nicht nur, dass sie die Leute tötete bzw. sich auf den Weltuntergang vorbereitete, nein, sie konservierte die Leute in Glas, dass es aussah wie in Puppenhäusern *lol* Das war so abgedreht, das hat mir unglaublich gut gefallen. Alles in allem war es das reinste Historical (sieht man vom Detektiv-Trio ab) das wir seit langem in der New Series hatten. Yay.

          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
          Und vor allem hat mir die Folge dabei geholfen, herauszufinden, was mir bei Doctor Who in letzter Zeit so auf den Keks geht: Wie hektisch der Doctor + Companion geschrieben werden, und dass sie so gut wie nie die Fresse halten. Und zwar nicht nur Clara, das ging mir bei Amy auch schon auf die Nerven.
          Aber der Doctor ist doch spätestens seit Tennant immer so hektisch gewesen und redet viel. Gut, dass die Companions auch so sind find ich auch nicht gut, das stimmt. Aber der Doctor quasselt seine Gegner (und Companions *hust*) hat in Grund und Boden...

          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
          Eine Vastra & Co Mini-Serie!
          Ja, aber nur wenn Strax nicht weiter Comic-Relief bleibt! Auf Dauer ist das nicht auszuhalten. Und er sollte lernen, die Geschlechter auseinander zu halten. oder zumindest bei Jenny wissen, dass sie weiblich ist *seufz*

          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
          Entweder das, oder des Doctors nächstes Outfit besteht aus Knebel und Zwangsjacke!
          Och, eine Folge... Wär ich dabei *g* Ich fand ja auch die Ohrfeige von Jenny sehr schön und passend

          Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
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          • #6
            Zitat von Snobantiker Beitrag anzeigen
            Na ja, sagen wir: Vastra und Jenny sind toll. Strax entwickelt sich leider überhaupt nicht weiter und auf Dauer nervt es, dass er ständig nur alles in die Luft jagen will.
            Das sind einfach zu viele Charaktere auf einmal, da bekommt Strax leider nur die Idiotenrolle ab. Obwohl ich nicht glaube das Strax in einer eigenen Vastra & Co Miniserie, aus der Sidekick-Ecke hinaus kommen würde. Trotzdem fände ich so eine Serie interessant, man könnte hier mit dem Trio einige Poe und Lovecravt-Themen aufgreifen.
            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
            Dr. Sheldon Lee Cooper

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            • #7
              Ich fand die Folge ziemlich voraussagbar. Das einzige, was nicht vorher offensichtlich war, dass Mr. Sweet ein kleiner Blutsauger sein würde. Aber ansonsten war die Folge doch ziemlich spannungsgenügsam, wenn auch ganz nett.

              Eine Miniserie brauchen die drei Detektive aber nicht.
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Als Miniserie würde es sicher nicht funktionieren. Auch nicht als regulärer Spin Off in der Art wie Torchwood oder Sarah Jane Adventures.

                Ich find die Folge immer noch sehr schwach. Man hätte so viel mehr draus machen können. Mehr über das Eintauchen in die Brühe, mehr über das Wissen von Vastra...

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                • #9
                  Ich konnte mit dieser Folge leider nicht viel anfangen. Das Alien-Trio ist ja ganz nett, aber es stört mich doch sehr, dass man über sie eigentlich nichts weiß. Wer sind sie und wo kommen sie her? Das wurde schon in der Weihnachtsfolge einfach weggelassen. Besonders mißlungen finde ich, dass eine Echse und ein Sontaraner einfach so im viktorianischen Zeitalter rumlaufen, in der offenen Kutsche fahren und so fast jeden mal eben ihr Gesicht zeigen. Auch müssen die Leute damals ja alle blind und doof gewesen sein, wenn sie sich nicht mal über eine große fliegende Rakete wundern und sich offenbar keiner darum kümmert, dass dutzende Leute einfach so verschwinden, obwohl man ja wohl auch Leichen im Fluss entdeckt hat. Ich habe auch nicht verstanden, wieso manche die "Vergiftung" mit dem Parasiten überlebt haben und manche nicht. Vor allem, wozu hat die übrigens geniale Bösefrau Diana Rigg die Leute eigentlich in den Bottich getaucht, wenn sie doch mit ein paar Litern von rotem Supergift angeblich die ganze Menschheit vernichten kann. Mit dem "Auftauen" des Doktors verlor dann die Folge endgültig den Reiz, da das wilde Rumgehüpfe noch mehr Chaos in das Ganze gebracht hat. Ach, ja die Kids am Schluss sind ja wohl auch wirkliche Überflieger. Die haben mal soeben Fotos von Clara aus allen Epochen gefunden. Ich wusste gar nicht, dass in englischen Schulen immer gerne Fotos von russichen U-Booten aus der Zeit des kalten Krieges gezeigt werden.

                  Drei Punkte vergeb ich also eigentlich nur für das nette Alien-Trio und Diana Rigg, der Rest ist leider nicht viel wert.
                  Dummheit und schlichtes Gemüt sind der genetisch bedingte Normalzustand der menschlichen Spezies.
                  -Georg Schramm-

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                  • #10
                    Das wurde doch erklärt. Die Viktorianer nehmen einfach an, dass die Aliens an einer furchtbar enstellenden Hautkrankheit leiden. Solche Kuriostitäten waren damals in, und nicht nur im Wanderzirkus. Da war doch dieser berühmte Mann der an Elephantiasis litt? Ich komm nicht auf den Namen, sorry. Soooo weit hergeholt finde ich das jetzt nicht. Zumal man da im Weihnachtsspecial doch auch den schönen Gag draus gemacht haben, dass sich alle Menschen darüber empören, dass Vastra ein Verhältnis mit Jenny hat, nicht aber, dass sie aussieht, wie eine Echse. Ist natürlich etwas übertrieben, aber für Doctor Who Logikstandards einfach passend.

                    Und ein bisschen was erfuhr man ja schon in A Good Man Goes To War. Das einzig wirklich neue, was vielleicht mal geklärt wären könnte, ist, wieso sie ausgerechnet im Viktorianischen London leben. Ich bin sicher, da wird bei zukünftigen Auftritten schon noch was nach kommen.
                    Los, Zauberpony!
                    "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                    • #11
                      Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                      Das wurde doch erklärt. Die Viktorianer nehmen einfach an, dass die Aliens an einer furchtbar enstellenden Hautkrankheit leiden. Solche Kuriostitäten waren damals in, und nicht nur im Wanderzirkus. Da war doch dieser berühmte Mann der an Elephantiasis litt? Ich komm nicht auf den Namen, sorry.
                      OT: Er hieß Joseph Merrick.


                      Lieben Gruß,
                      Viola
                      »Speaking only for myself here, it feels tiring. It feels like around 3/4 of people are the emotional equivalent of blind elephants, going around knocking things over, trampling each other and not even realising what they do.« (Paul Miller)

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                      • #12
                        Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                        Das wurde doch erklärt. Die Viktorianer nehmen einfach an, dass die Aliens an einer furchtbar enstellenden Hautkrankheit leiden. Solche Kuriostitäten waren damals in, und nicht nur im Wanderzirkus. Da war doch dieser berühmte Mann der an Elephantiasis litt? Ich komm nicht auf den Namen, sorry. Soooo weit hergeholt finde ich das jetzt nicht. Zumal man da im Weihnachtsspecial doch auch den schönen Gag draus gemacht haben, dass sich alle Menschen darüber empören, dass Vastra ein Verhältnis mit Jenny hat, nicht aber, dass sie aussieht, wie eine Echse. Ist natürlich etwas übertrieben, aber für Doctor Who Logikstandards einfach passend.
                        Im späten 19. Jahrhundert waren die Viktorianer sicher nicht ganz so blöd, eine Hautkrankheit, die offensichtlich viele Personen dahingerafft hat, einfach zu ignorieren. Schon gar nicht, wenn diese Personen vorher spurlos verschwunden waren und dann mit vollständig roten Körpern wieder auftauchen. Familienangehörige werden ja wohl mal gefragt haben, wo ihre toten Verwandten die ganze Zeit gewesen sind und woher diese Hautkrankheit kommt. Mich hat das einfach gestört.

                        Und zu den Aliens möchte ich meinen, dass es zu dieser Zeit ja vielleicht "in" gewesen sein mag, körperlich verunstaltete Menschen zu begaffen, aber als mehr als Kuriositäten wurden sie nie angesehen und galten trotzdem als etwas außergewöhnliches. Deswegen sind diese armen Menschen ja auch nicht oft in aller Öffentlichkeit aufgetreten, schon gar nicht wenn sie der gehobenen Klasse angehörten. Also, wenn eine Echse aus der Urzeit und ein Sontaraner tagsüber in der Kutsche rumfahren oder einfach als "Diener" die Tür aufmachen, so ist das für mich genauso glaubwürdig, wie ein Doktor, der sich "unauffällig" verhalten will.

                        Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                        Und ein bisschen was erfuhr man ja schon in A Good Man Goes To War. Das einzig wirklich neue, was vielleicht mal geklärt wären könnte, ist, wieso sie ausgerechnet im Viktorianischen London leben. Ich bin sicher, da wird bei zukünftigen Auftritten schon noch was nach kommen.
                        Was haben wir denn erfahren? Eigentlich nichts. Wir wissen nicht mal, woher die Aliens den Doktor eigentlich kennen. Ganz besonders bei der Silurianerin ist das irgendwie merkwürdig, denn die tauchen ja das erste Mal in der 6. Staffel auf, und ich kann mich nicht erinnern, dass der Doktor irgendein Exemplar dieser Spezies mitgenommen hätte. Und ich glaube auch nicht, dass da noch mehr kommen wird, da es ja leider bei Doctor Who Mode geworden ist, irgendwelche Figuren ohne Hintergrund oder Informationen auftauchen zu lassen, nur um sie zuerst spurlos verschwinden zu lassen und sie dann bei Bedarf völlig sinnlos wieder aus dem Hut zu zaubern.
                        Dummheit und schlichtes Gemüt sind der genetisch bedingte Normalzustand der menschlichen Spezies.
                        -Georg Schramm-

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                        • #13
                          Zitat von Khaless Beitrag anzeigen
                          Ganz besonders bei der Silurianerin ist das irgendwie merkwürdig, denn die tauchen ja das erste Mal in der 6. Staffel auf, und ich kann mich nicht erinnern, dass der Doktor irgendein Exemplar dieser Spezies mitgenommen hätte.
                          Naja…genaugenommen 40 Jahre vorher…und nur weil wir es (noch) nicht gesehen haben, heißt das ja nicht, dass es nicht sein kann…
                          Opa fuhr den Hasen tot und brät ihn zum Abendbrot. | Goodbye Galaxy!

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                          • #14
                            Zitat von Khaless Beitrag anzeigen



                            Was haben wir denn erfahren? Eigentlich nichts. Wir wissen nicht mal, woher die Aliens den Doktor eigentlich kennen. Ganz besonders bei der Silurianerin ist das irgendwie merkwürdig, denn die tauchen ja das erste Mal in der 6. Staffel auf, und ich kann mich nicht erinnern, dass der Doktor irgendein Exemplar dieser Spezies mitgenommen hätte. Und ich glaube auch nicht, dass da noch mehr kommen wird, da es ja leider bei Doctor Who Mode geworden ist, irgendwelche Figuren ohne Hintergrund oder Informationen auftauchen zu lassen, nur um sie zuerst spurlos verschwinden zu lassen und sie dann bei Bedarf völlig sinnlos wieder aus dem Hut zu zaubern.


                            Das passiert doch neuerdings alles in Offscreen Abenteuern. Siehe Marilyn Monroe, Mata Hari & co. Oder eben erst in der Zukunft.


                            Ich finde es in der Massierung wie es derzeit an allen Ecken und Enden hervorgezerrt wird auch nervig, vor allem wenn man bedenkt wie diese Charaktere dann verwendet werden (meist irgendeines von Moffats hinterher doch eher lahmen "Geheimnissen" oder aber als nervige Witzfiguren).

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                              Und vor allem hat mir die Folge dabei geholfen, herauszufinden, was mir bei Doctor Who in letzter Zeit so auf den Keks geht: Wie hektisch der Doctor + Companion geschrieben werden, und dass sie so gut wie nie die Fresse halten.
                              Habe ich nicht irgendwo gelesen (hier im Forum?), dass S. Moffat sich für Jenna Coleman entschied, weil sie beim Casting Matt Smith in Grund & Boden geredet hatte?

                              Zitat von Khaless Beitrag anzeigen
                              […] Also, wenn eine Echse aus der Urzeit und ein Sontaraner tagsüber in der Kutsche rumfahren oder einfach als "Diener" die Tür aufmachen, so ist das für mich genauso glaubwürdig, wie ein Doktor, der sich "unauffällig" verhalten will.
                              Madame Vastra & Entourage verstehe ich als eine Art ›Urban Fantasy‹, insofern habe ich damit kein Problem, denn eine phantastische Serie wie DW ist dem Himmel sei Dank nicht verpflichtet, die Realität abzubilden.

                              Allerdings sollte eine Phantastik-Serie innerhalb der selbst gesteckten Grenzen glaubwürdig sein – womit DW unter dem jetzigen Chefautor meiner Meinung nach zunehmend zu kämpfen hat.

                              Letztes Jahr soll S. Moffat einer Website gegenüber angemerkt haben, dass er Handlungsbögen/Plotideen niemals aufs Papier wirft, weil er in dieser Hinsicht furchtbar abergläubisch sei, weswegen er Szene für Szene erarbeiten müsse.
                              Meanwhile, the Doctor Who showrunner revealed that he never notes down any of the major story arcs created in his head.

                              "I never make a note of anything, I never even write a plot down," he added. "I have a terrible superstition of writing things down. I have to write in sequence and only in sequence."
                              Was für mich so manche seiner irritierenden Überraschungen, wie z.B. ›The Name of the Doctor‹, erklärt.


                              Lieben Gruß,
                              Viola
                              Zuletzt geändert von Viola; 24.07.2013, 14:57.
                              »Speaking only for myself here, it feels tiring. It feels like around 3/4 of people are the emotional equivalent of blind elephants, going around knocking things over, trampling each other and not even realising what they do.« (Paul Miller)

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