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    Hallo erstmal, tolles Forum hier !

    Ich habe ein Problem!
    Damals (Mitte 80er- Anfang 90er) liefen auf "Tele 5" abends japanische Sci-Fi Filme (kein Zeichentrick), ich kann mich nur noch grob daran erinnern was drin vorkam.

    Vom ersten Film den ich suche habe ich noch in Erinnerung, das da ein Volk (sehen aus wie Druiden) auf einem Segelschiff durchs All fliegt, das da heilige Nüsse im All verstreut wurden und das 3 Jugendliche die mit ihren Raumschiffen die Gegend unsicher machen so Nüsse finden.

    Vom 2ten Film weiß ich noch, das die Erde angegriffen wird und die Angriffe vom Jupiter stammen, daraufhin wird so ein Prototyp von Raumschiff zum Jupiter gesendet um den Feind auszulöschen. Das Raumschiff hieß Goten oder so und hatte vorne so ne Art Bohrer.

    Bitte helft mir !

  • #2
    Hallo, zu deinem 1.Film: den hab ich auch gesucht - Info siehe unten!


    Message from Space: Galactic Wars


    Japan, 1978, 105 min

    Regie: Kinji Fukasaku
    mit Sonny Chiba, Jerry Ito, Vic Morrow, Philip Casnoff, Etsuko Shihomi



    "Die Bewohner des lieblichen Planeten Illucia werden von einem schweinischen Tyrannen beherrscht. Deswegen verstreuen sie acht "wundersame leuchtende Nüsse" im All, die ihnen Hilfe von außerhalb bringen sollen. Die Nüsse geraten in die Hände eines bunt gemischten Teams von Abenteuern, die sich nach Illuca aufmachen, den Tyrannen eine aufs Maul zu geben und deren Supercomputer zu vernichten. Das hilft zwar nicht viel (immerhin geht daraufhin der Planet Illucia kaputt), aber die geknechteten Bewohner dieser Welt sind nun frei und machen sich in segelschiffähnlichen Raumschiffen auf, um sich irgendwo im All eine neue Heimat zu suchen." (Lexikon des Science-Fiction-Films)

    Nach dem enormen Erfolg von George Lucas STAR WARS (Krieg der Sterne) waren die Nachahmer natürlich schnell bei der Stelle, um vom großen Erfolg der Lucaschen Weltraumoper zu profitieren. Dabei verwundert es jedoch nicht, dass die zahlreichen Epigonen nicht an das Vorbild heranreichten. Aber immerhin entstanden so unterhaltsame Trashperlen wie STAR CRASH (Star Crash - Sterne im Duell) von Luigi Cozzi oder THE HUMANOID (Kampf um die 5.Galaxis) von Aldo Lado. Allesamt italienische Filme, deren Filmindustrie es immer wieder verstand, erfolgsversprechende Formeln so lange auszuquetschen, bis auch der letzte Zuschauer davon nichts mehr im Kino sehen wollte.

    Aber auch das japanische Kino war sich nicht zu schade, eine filmische Antwort auf STAR WARS zu geben. Neben WAR OF THE PLANETS (Der große Krieg der Planenten) von Jun Fukuda ist vor allem MESSAGE FROM SPACE: GALACTIC WARS (Sternenkrieg im Weltraum) hervorzuheben. Und dieser stammt von keinem Geringeren als Kinji Fukasaku, den man eher mit seinen kompromisslosen Yakuza Streifen in Verbindung bringt. Und Fukasakus Sternenabenteuer ist ein völlig überkandideltes, wildes und überzogenes Science-Fiction Spektakel geworden, dass streckenweise wie eine Satire auf STAR WARS wirkt.

    Im Grunde genommen aber haben Kinji Fukasaku und seine drei (!) Drehbuchautoren - Hiroo Matsuda (ZERO WOMAN : RED HANCUFFS), Shotaro Ishinomori (Comic Autor) und Masahiro Noda - die wesentlichen Handlungsmerkmale von George Lucas übernommen: Da gibt es zwei junge Helden, die ähnlich wie Luke und Han Solo der guten Sachen zunächst nicht dienen möchten, die aber letztendlich im Kampf gegen ein böses Imperium dabei sind. Dann gibt es da ebenso eine holde junge Prinzessin, die genau wie Prinzessin Leia in einem weißen Kostüm daher kommt. Und die Prinzessin wird genau wie im Vorbild entführt und muss daher natürlich befreit werden. Dann gibt es da noch einen lustigen Roboter, der R2D2 und C3PO ersetzt. Der Herr des Androiden ist ein General A.D., der vom Kämpfen genug hat, und noch einmal in den Krieg zieht. Das erinnert natürlich stark an einen gewissen Obi Wan Kenobi. Und es muss sogar ein Computer im inneren eines Planeten zerstört werden, damit den Bösen der Garaus gemacht werden kann. Das erinnert natürlich auch stark an den Schlusskampf um den Todesstern in STAR WARS.

    Die Parallelen sind also mehr als verblüffend. Aber in MESSAGE FROM SPACE: GALACTIC WARS ist alles viel überzeichneter, greller, bunter, lauter als beim klassisch erzählten STAR WARS. So ist Kinji Fukasakus Film nicht wirklich vergleichbar mit Lucas Blockbuster. Und in dem ganzen Trubel ist natürlich keine Zeit für leise Zwischentöne. Da wird eigentlich permanent gequasselt, geflogen, gekämpft oder aber Explosionen erschüttern die Kinoleinwand. Das ist zugegebenermaßen nie langweilig, manchmal sogar ganz unterhaltsam, aber man fragt sich doch inwieweit das ganze wirklich ernst gemeint ist.

    Dieser Eindruck wird schon am Anfang erweckt, wenn die Nüsse in den Weltenraum verschickt werden. Ist der Zuschauer da noch ungläubig über das was da auf der Kinoleinwand passiert, wird später der Verwirrung fröhlicher Heiterkeit weichen. Denn wenn die Hauptfiguren Sätze sagen müssen wie :"Wo ist meine Nuss!" oder "Guck mal meine Nuss leuchtet" wähnt man sich eher in einer Persiflage von Monthy Python als in einem halbwegs ernst gemeinten Science-Fiction Film.

    Dem gegenüber stehen die wilden und durchgeknallten Action Szenen. Hier läuft Kinji Fukasaku zur absoluter Höchstform auf. Diese Sequenzen sind sehr dynamisch gefilmt, was durch den Einsatz der Handkamera noch unterstützt wird. Dadurch ist man als Zuschauer mitten im Geschehen und hier vermag einen der Film wirklich zu packen. In diesen Momenten ist MESSAGE FROM SPACE: GALACTIC WARS auch nicht mehr so weit von den Fukasakus Yakuza-Filmen entfernt. Die Ähnlichkeit rührt natürlich auch daher, dass für die Fotografie Toru Nakajima zuständig war, der häufiger Kameramann für Kinji Fukasaku war. So rückte er Filme wie YAKUZA GRAVEYARD oder THE DOBERMAN COP ins rechte Licht. In den actionbetonten Sequenzen ist ganz klar die Handschrift des Regisseurs zu erkennen.

    Selbst anhand der Darstellerriege, die zum Overacting und expressiven Gesten neigt, lässt sich der Fukasaku Stil erkennen. Auch in seinen besten Filmen ist er kein Regisseur der auf leise Töne setzt. So sind seine Werke zumeist wütende Anklagen, die sich durch eine Rauheit und Zorn auszeichnen, die diese Filme auch so mitreißend machen. Jedoch: auch wenn der Sternenkrieg im Weltraum durchaus seine Momente hat, ist der Film natürlich kein Meisterwerk wie zum Beispiel THE FLAG UNDER THE RISING SUN.
    Denn wenn man die Bösewichter in ihren Weltraum-Samurai-Kostümen begutachtet, ist man eher amüsiert als emotional gefangen. Auch köstlich ist der Auftritt einer Hexe, die ebenfalls durch die Bösewichter entführt wird. Die Tyrannen schließen sich an die Gedanken der Hexe an, und somit werden diese auf einem Monitor visualisiert. Zu sehen sind Naturaufnahmen und traumhaft schöne Sonnenuntergänge die der Hexe Tränen in die Augen treiben. Und mit einen zufriedenen Lächeln auf Ihren Gesicht – ganz so als ob Sie Ihren Frieden mit sich selbst gemacht hat – stirbt sie dann. Das sind Momente, bei dem der Zuschauer nicht weiß, ob er Lachen oder weinen soll (zumal, wenn er sich an die offenkundige Vorlage dieser Sequenz in SOYLENT GREEN (Jahr 2022... die überleben wollen) mit Edward G. Robinson erinnert).

    Es gibt noch unzählige solcher Momente... von der pathetischen Musik von Ken-Ichiro Morioka, den typischen und billig aussehenden Spezialeffekten und manch einem schlechten Schauspieler, deren Crew sich aus amerikanischen und japanischen Darstellern zusammensetzt. Positiv hervorzuheben ist der kurze und prägnante Gastauftritt von Sonny Chiba (KILL BILL VOL.1), der mit Fukasaku des öfteren gearbeitet hat. Zusammen haben Sie zum Beispiel den nicht ganz so tollen THE LEGEND OF THE EIGHT SAMURAI oder den halbwegs spannenden Weltuntergangs Thriller VIRUS (Overkill – Durch die Hölle zur Ewigkeit) gemacht.

    Erwähnenswert aus der Darstellerriege ist noch Vic Morrow als General Garuda, der in seinen letzten aktiven Jahren in zahlreichen Trash Filmen wie HUMANOIDS FROM THE DEEP (Das Grauen aus der Tiefe) oder 1990: THE BRONX WARRIORS (The Riffs – Die Gewalt sind wir) zu sehen war. Vic Morrow (der übrigens der Vater von Jennifer Jason Leigh ist) spielt seinen General als einen echten alten Haudegen, der schon viele Schlachten geschlagen hat. Das Morrow in dieser Rolle noch halbwegs eine gute Figur macht, mag auch vielleicht daran liegen, dass er auf seine Erfahrungen als Jugendlicher in der U.S.Navy zurückgreifen konnte!?!

    Auf jeden Fall noch mal ein Dankeschön an das 3001 Kino in Hamburg für die Aufführung dieses Filmes. Für die, die keine Chance hatten den Film in Kino sehen zu können, sei das vor langer Zeit bei UFA Video herausgebrachte VHS-Tape ans Herz gelegt.

    Lars Mierke (11.07.2005)

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    • #3
      Zitat von Dr.Crankman
      Hallo erstmal, tolles Forum hier !

      Ich habe ein Problem!
      Damals (Mitte 80er- Anfang 90er) liefen auf "Tele 5" abends japanische Sci-Fi Filme (kein Zeichentrick), ich kann mich nur noch grob daran erinnern was drin vorkam.

      Vom ersten Film den ich suche habe ich noch in Erinnerung, das da ein Volk (sehen aus wie Druiden) auf einem Segelschiff durchs All fliegt, das da heilige Nüsse im All verstreut wurden und das 3 Jugendliche die mit ihren Raumschiffen die Gegend unsicher machen so Nüsse finden.

      Vom 2ten Film weiß ich noch, das die Erde angegriffen wird und die Angriffe vom Jupiter stammen, daraufhin wird so ein Prototyp von Raumschiff zum Jupiter gesendet um den Feind auszulöschen. Das Raumschiff hieß Goten oder so und hatte vorne so ne Art Bohrer.

      Bitte helft mir !
      Der erste gesucht Film müsste "Sternenkrieg im Weltraum" sein.
      Ein sehr ansehnlicher japanischer SF-Trash aus der "Starwars" -Zeit

      Beim zweiten Film kann es sich eigendlich nur "Der grosse Krieg der Planeten" handeln. (Gibt´s gelegendlich bei eBay)
      Das Raumschiff "Gothen" sieht dort aus wie eine Art japanische Kriegs-Dschunke und hat vorne einen "Bohrer" eingebaut.
      Allerdings fliegt die "Gothen" nicht zum Jupiter, sondern zur Venus.

      Die "Gothen" wurde wohl dem "U2000" nachempfunden.

      "U2000 - Tauchfahrt des Grauens" ist ein anderer japanischer Trash-Film aus den 60er.
      Dort ist das "U2000", im japanischen Original "Atragon", ein gigantisches U-Boot, dass fliegen kann und sich auch mit einem Bohrer im Erdinneren bewegen kann.

      Auch im letzten Godzilla-Film ("Final Wars") kommt dieses "U2000", und eine modernere Fassung, wieder vor.

      Tja, dass ist alles bester japanischer Trash.

      Wenn Dir solche Filme gefallen, empfehle ich Dir folgende "Meisterwerke" :

      Der Infra-Superman (1975)
      U2000 - Tauchfahrt des Grauens
      U4000 - Panik unter dem Ozean
      Sternenkrieg im Weltraum (Original von 1959)
      und natürlich den neuesten Godzi "Final Wars" (2004)

      Galaktische Grüsse aus Delmenhorst
      Starcat66
      Danger - save your ears - this thread is under prog rock: Progressiv Rock und artverwandte Musik

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      • #4
        Hallo,

        vielleicht weiß jemand von euch Rat. Ich suche nach dem Titel eines Sci-Fi-Films an dessen Bilder ich mich nur noch sperrlich erinnern kann. Habe den Film als Kind irgendwann gesehen, zumindest den Anfang. Wann genau der Film gedreht wurde weiß ich nicht mehr. 1970 drunter drüber kommen jedoch in Frage, war zu der Zeit in der so viele Filme der 60er und 70er gesendet wurden (Battle beyond the Stars, Logans Run, Starcrash, Star Wars... etc). Roboter spielten damals noch eine zentrale Rolle in Filmen.

        An was ich mich erinnern kann, ist ein Raumschiff. Es wird von einem Roboter
        gesteuert. Der Roboter wurde programmiert und hat den Befehl auf Kollisionskurs mit einem Planeten zu gehen. Auf dem Planeten ist eine Kommandozentrale. Sie kontaktiert das Raumschiff, der Erfolg das Raumschiff von seinem Kollisionskurs abzubringen bleibt jedoch aus.

        Der Roboter im Raumschiff wiederholt das er auf Kollisionskurs ist, die
        Brücke des Raumschiffes wird dunkel. Rot und und schwarz wechseln im Takt.
        Dann wird das Raumschiff beschädigt oder kollidiert. Die Kommandozentrale
        schickt ihre Teams und holt den Roboter ein. Er wird untersucht und von
        einem Techniker wieder instand gesetzt. Offiziere stehen neben ihm, er
        erklärt ihnen das er den Roboter wieder aktivieren kann und ihn von
        "böse" auf "gut" programmieren konnte.

        Die futuristische Werkstatt scheint gut ausgestattet, der Roboter steht
        neben einem ründlich wirkenden Objekt. Als er aktiviert wird spricht
        er zuerst zu den Offizieren. Anschließend gibt er vor ihnen damit
        an die Fähigkeit zu haben sich verschwinden zu lassen und an einem
        anderen Ort wieder zu erscheinen. Kurz daraufhin zeigt er was für
        eine Fähigkeit er besitzt - er verschwindet von einem auf den anderen
        Moment und taucht anschließend wieder auf.

        Mehr weiß ich nicht mehr, hat jemand von euch Ahnung oder mal etwas
        derartiges gesehen?

        Habe noch einiges mehr an Erinnerung, jedoch in Bezug auf andere Filme...

        MfG

        Piet

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        • #5
          So wie es aussieht kann dir hier keiner helfen! Ich selber kann es auch nicht! Am besten wäre es, wenn man wenigstens einen Namen hätte, ob Schauspieler oder Rollennamen!
          Ich hab da ein ganz mieses Gefühl!!!!
          Magierin: Ich sleudere den Fffeuerball dem Drachen entgegen
          There's a Rainbow inside my Mind
          Trippin' on Sunshine

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          • #6
            Hi,

            danke trotzdem. Diese Sci-Fi Streifen werden wahrscheinlich immer nur eine Erinnerung bleiben.

            regards

            piet

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            • #7
              Bei dem Film mit dem Roboter handelt es sich um "Delta III - Wir wollen nicht zur Erde zurück" (Kanada 1979) mit Jack Palance...den Film gabs mal als Videotape von Contrast Video/ ITT...

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              • #8
                Hallo
                ich suche die DVD von Das Schwarze Loch und finde da nicht, bin aus Graz Österreich.
                Kann mir jemand da weiterhelfen.
                Das Licht das doppelt so hell brennt,brennt eben nur halb so lang.
                Das hoffen wir alle.

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                • #9
                  Bei Amazon wirst fündig
                  Amazon.de: Das Schwarze Loch: DVD: Maximilian Schell,Anthony Perkins,Robert Forster,John Barry,Gary Nelson
                  Der Klügere gibt nach - Eine traurige Wahrheit: sie begründet die Weltherrschaft der Dummen.

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                  • #10
                    Danke, würde aber eine Alternative suchen den der Preis ist schon etwas hoch.
                    Das Licht das doppelt so hell brennt,brennt eben nur halb so lang.
                    Das hoffen wir alle.

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