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Starship Troopers Panzerung

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  • Starship Troopers Panzerung

    Hallo erstmal,

    mir is da beim ("alten") Starship Troopers Film was aufgefallen:

    1. Warum tragen die Trooper eigentlich Westen und Rüstung, nur um Friendly Fire zu verhindern? Die Bugs kommen da ja spielend leicht durch!

    2. Kennt jemand die Magazinkapazität der Morita aus dem Film (genaue Bezeichnung kenn ich nicht) ? Die ballen da ja unaufhörlich mit ein und dem selben Magazin!

    3. Wieso gibt es bei den Morita-Gewehren kein Kimme und Korn? Man könnte doch viel besser zielen.

    4. Ich weiß zwar, dass die Bugs verdammt stark sind, aber warum kommen (so in etwa) 300 Trooper in einer Kompanie nicht gegen ein paar Bugs an (u.a. die Sache auf Clendatu ) ???
    DAS ERSTE, GALAKTISCHE IMPERIUM!!!
    Zum Wohle und Nutzen einer stabilen und sicheren Gesellschaft!

    Der Klügere gibt nach --> Dann würde die Welt ja von Dummen regiert!!!

  • #2
    Zitat von Hurricane
    1. Warum tragen die Trooper eigentlich Westen und Rüstung, nur um Friendly Fire zu verhindern? Die Bugs kommen da ja spielend leicht durch!
    Wird halt die Standardausrüstung sein...
    Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
    -Peter Ustinov

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    • #3
      ich glaube diese dinge sind alle so, weil dieser schlechte film einer äusserst merkwürdigen inneren logik folgt, die mit dem wirklichen leben nichts zu tun hat, so dass das wirklich leben hier mal auch besser nicht als bewertungsmaßstab herangezogen werden sollte

      (lest lieber das buch und redet dadrüber!)
      This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
      "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
      Yossarian Lives!

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      • #4
        1. Wenn man das Buch betrachtet, ist da die Rüstung weitaus besser. Desweiteren fangen die Menschen dauernd Kriege mit irgendwem an, da kommt es wohl nicht so spezifisch auf Bug Abwehr an.

        2.Die Morita benutzt hüllenlose Munition. Da kann man viel mehr mit sich rumtragen Ein Vergleich aus der Realität

        3. Auf sowas wird man beim Design nicht geachtet haben

        4. Dramaturgische Gründe?
        Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
        Antiker,Galaxie,Hive

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        • #5
          @Zocktan: Tolle Antworten auf die Fragen!

          Ich kann zumindest versuchen zu antworten:


          1.) Man kannte sie ja vorher nicht. Außerdem hat man später die Geschosse verändert. Also mehr offensiv.

          2.) Nein.

          3.) Keine Ahnung. Aber Scope ist doch noch besser oder? Zumindest auf größere Entfernungen.

          4.) Weil die Waffen zuerst nichts ausgerichtet haben und die Bugs körperlich 1000 mal stärker sind.

          Meinst du die Sache mit dem "Fort" auf Clendatu? Der Hinterhalt?

          Also habe es zumindest per Logik probiert.

          Ups, Tsuribito war schneller....

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          • #6
            also im buch wurde die erste landung ein desaster weil der gegner unterschätzt wurde. beim zweiten angriff wurde die taktik umgestellt, die oberfläche des planeten wurde mit kernwaffen unbewohnbar gemacht und dann wurden die bauten angegriffen.

            @skymarshall
            naja... im film passieren auch einige dinge mit der physik, die mich SEHR wundern. ganz besonders die stelle in der das eine schiff dem asteroiden ausweicht...
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            • #7
              Ich habe über die Morita was bei www.waffenhq.de gefunden. Allerdings wird das ein Versuch gewesen sein der ein normales Gewehr in die Morita verwandelt.

              Dort gehst du auf Infanterie --> Epoche = Science Fiction und dann kannst du rechts die Morita auswählen.
              Wer Schreibfehler findet kann sie behalten. Das Leben ist Scheiße,hat aber geile Grafik!

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              • #8
                Zitat von Hurricane
                Hallo erstmal,

                mir is da beim ("alten") Starship Troopers Film was aufgefallen:

                1. Warum tragen die Trooper eigentlich Westen und Rüstung, nur um Friendly Fire zu verhindern? Die Bugs kommen da ja spielend leicht durch!

                2. Kennt jemand die Magazinkapazität der Morita aus dem Film (genaue Bezeichnung kenn ich nicht) ? Die ballen da ja unaufhörlich mit ein und dem selben Magazin!

                3. Wieso gibt es bei den Morita-Gewehren kein Kimme und Korn? Man könnte doch viel besser zielen.

                4. Ich weiß zwar, dass die Bugs verdammt stark sind, aber warum kommen (so in etwa) 300 Trooper in einer Kompanie nicht gegen ein paar Bugs an (u.a. die Sache auf Clendatu ) ???

                Dann wollen wir mal (Alle Antworten beziehen sich wie die Fragen auf den äußerst gelungenen Film von 1997, allerdings in der Orginalversion und nicht in der RLT2-Kindergartenversion mit "Zeitsprüngen" und grottenschlechter verfälschener Synchro):

                Ad 1.: Das sind halt Splitterschutzwesten. Friendly Fire halten die eh' nicht ab, schließlich schießt Rico Rasczak ja auch in's Herz auf Planet P.

                Ad 2.: Halt "viel" - die handliche real existierende P90 (die neuere MP aus Stargate) hat 50 Schuß Magazin-Kapazität (hülsenlos). Die ganzen modernen Sturmgewehre haben 30 Schuß-Magazine oder Spezialmagazine mit bis zu 100 Schuß (dann sind die Wummen aber recht wenig handlich). Der Rest ist halt künstlerische Freiheit. Immerhin geht der MI auf Planet P. ja die Mun auch mal fast aus ("Pick and count!").

                Ad 3.: Die MI geht halt scheinbar (fast) immer nur los, um in Massenschlachten zu kämpfen. Da muß man nicht so genau zielen - trifft immer den Richtigen. Die Morita gibt es ja auch mit untergeschnallter Shotgun für den Infight (wenn das nicht sogar die Standardversion im Film ist - siehe Rico auf Klandethu, nachdem sein Bein etwas bearbeitet wurde). Da muß man auch nicht zielen richtig können für. Für genauere Einzelschüße geht es ja die Sniperversion, nur scheinbar sind Zielfernrohre recht teuer in der Zukunft und daher sehr selten vorhanden.

                Ad 4.: Es gab keinen 1. Bug War, d.h. die Arachnids waren nie auf der Erde (miese deutsche Synchro - es geht im Unterricht um die Anwendung nackter Gewalt auf Hiroschima, nicht um Aracnids, die irgendwas mit Washington machten). Die Menschheit ist in deren Weltraum-Teretorium eingedrungen und hat so für Krieg gesorgt. Man hat dabei ja scheinbar erste Erfahrungen mit den Bugs gemacht und hatte Gelegenheit Kriegsgefangene für Schulunterricht und Informationsvideos zu nehmen und ein paar Mormonen sind trotz Warnung dann doch etwas zu tief in die AQZ eingedrungen. Aber ernsthaft was über den Feind gelernt hatten die Menschen noch nicht.
                Nach dem Steinwurf soll dann eben große Vergeltung gefeiert werden. Die Menschen verkacken aber beim D-Day auf Klendathu, weil sie trotz des Massenaufmarsches zahlenmäßig unterlegen sind und die Feuerkraft der Plasmabugs (Flak) total unterschätzen. Auch hat die MI da noch keine ernstzunehmende Nahkampftaktik. Sonst würde ja der Platoon-Leader nicht als erster zerstückelt werden.
                Daraus wird ja gelernt: Tango Urilla wird erst glaciert (sieht im Film ehr wie Napalm aus) und erst dann landet die MI. Mit den Standard-Aracnids, die übrig sind, kommt die MI ja zurecht (Bugholes Nuken und Einkreistaktik). Nur die Tankers stören dann etwas.
                Nachdem der gefangene Brainbug ordentlich befragt wurde, haben die Menschen dann ja verbesserte Waffen/Ausrüstung/Schiffe. Leider ist es nie zu einem vernünftigen 2. Teil mit diesen Gimmicks gekommen. Ich kann nur jedem abraten, sich "Heroes of the Federation" anzutuen: Null nachvollziehbare Handlung, null Budget (also "echt tolle" Effekte und Schauspieler gegen die die Besetzung jeder Telenovela wie ein Team von Oscarpreisträgern wirkt.
                Ach ja: 300 zu 1 ist eher andersrum auf Klendathu und auf Planet P.

                Im sehr lesenswerten Buch ist vieles anders. Eigentlich wollte man ja erst einen Film "Bug Hunt" drehen. Man hat das Script dann aber sehr lose an Heinleins Roman angelehnt.

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                • #9
                  Zitat von VoiVoD
                  Ad 2.: Halt "viel" - die handliche real existierende P90 (die neuere MP aus Stargate) hat 50 Schuß Magazin-Kapazität (hülsenlos). Die ganzen modernen Sturmgewehre haben 30 Schuß-Magazine oder Spezialmagazine mit bis zu 100 Schuß (dann sind die Wummen aber recht wenig handlich). Der Rest ist halt künstlerische Freiheit. Immerhin geht der MI auf Planet P. ja die Mun auch mal fast aus ("Pick and count!").
                  Nur mal so nebenbei die P90 verschiesst keine Hüllenlose Munition.



                  Das das Magazin so ein großes Fassungsvermögen hat liegt an der 5,7 mm x 28 mm Patrone die extra für die P90 entwickelt wurde. Es gibt auch eine Pistole in diesem Kaliber und zwar die Five Seven.
                  Wer Schreibfehler findet kann sie behalten. Das Leben ist Scheiße,hat aber geile Grafik!

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                  • #10
                    Danke - halt in meinem Waffenhalbwissen mit der G11 verwechselt.

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                    • #11
                      Also, nach meiner Einschätzung sieht die geschichte bei Starship Troopers etwas anders aus.
                      Propagandabereinigt habe ich eher den Eindruck das die Mormonischen Siedler von der Föderation abgeschlachtet wurden weil man sich vielleicht sorgen gemacht hat diese Kolonie könnte in zwei- dreihundert Jahren zu einer Konkurenz für das eigene Regime angewachsen sein oder das Mormonische Glaubenssystem wird von der Föderation ähnlich betrachtet wie die Juden von den Nazis. Danach hat man das ganze einfach den Bugs angehängt um Stimmung für den bereits geplanten Krieg zu machen.
                      Die Sache mit der Zerstörung von Buenos Aires kann ich irgendwie auch nicht nachvollziehen. Da glaubt man zuerst die Käfer sind dazu in der Lage die Meisterleistung zu vollbringen einen Asteroiden quer durch die Galaxie punktgenau auf eine Menschliche Großstadt zu schmeißen und dann ist man völlig überrascht davon das die Viecher denken können .
                      Die Menschen werden den Krieg auch mit garantie nicht gewinnen. Stichwort 1. Weltkrieg, da hat die Propaganda auch nonstop behauptet "Wir werden siegen!" und dabei hat man am schluss schon 16jährige Kinder in die Schlacht geschickt, wie beim Ende von Starship Troopers. Der Film ist weniger als ein purer Science Fiction Film gemeint, sondern eher eine verhonepipelung von Propaganda, und trotzdem fällt jeder drauf rein, obwohl der Film ja soooooo schlecht geschrieben ist.

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                      • #12
                        Zitat Jere
                        Die Sache mit der Zerstörung von Buenos Aires kann ich irgendwie auch nicht nachvollziehen. Da glaubt man zuerst die Käfer sind dazu in der Lage die Meisterleistung zu vollbringen einen Asteroiden quer durch die Galaxie punktgenau auf eine Menschliche Großstadt zu schmeißen und dann ist man völlig überrascht davon das die Viecher denken können .
                        ich möchte mal anmerken, im buch stellt sich nur die frage "wer denkt bei den käfern" oder "wie denken die käfer" und nicht "ob die käfer denken können".
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                        • #13
                          Naja, ich hab ja auch nicht vom Buch sondern vom Film geredet, welcher ja nur ganz lose ans Buch angelegt ist wie manche schon geschrieben haben. Aber könntest du mir viellicht den Deutschen verlag nennen bei dem es erschienen ist? Würds nämlich auch mal gerne lesen.

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                          • #14
                            das war heyne, die haben damals das buch zum film gebracht. bei ebay sollte es kein problem sein, das zu bekommen. wenn das nicht klappt such unter dem titel "sternenkrieger". autor ist robert heinlein. das buch ist, obwohl es unter politischem bezug kontroversen auslöst, sehr empfehlenswert.
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                            • #15
                              Danke.

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