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Dune welche Verfilmung ist besser Kino oder Miniserie

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  • Dune welche Verfilmung ist besser Kino oder Miniserie

    Hallo Leute!
    Ich bin neu hier im Forum und habe mir schon mehrere Beiträge durchgelesen und finde die Diskussionen ziemlich interessant. Nun hätte ich auch mal ne Frage und zwar: Welche Verfilmungen von Frank Herberts Dune der Wüstenplanet gefällt euch besser, die Kinoversion von David Lynch oder die
    Mini-Serie von John Harrison.

    Mfg Jesse Blue

  • #2
    Mir gefällt der Kinofilm besser. Die Atmosphäre ist ganz anders als in der Serie.

    Allerdings kann ich nicht beurteilen was näher am Buch ist. Da ich das Buch nie gelesen habe.

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    • #3
      Ich finde die David Lynch Verfilmung besser.

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      • #4
        Als SciFi-Film finde ich beide gut.

        Aber als Verfilmung des Romans hat der Lynch-Film einen für mich entscheidenen Fehler:

        Pauls Stellung bei den Fremen basiert auch auf den Fähigkeiten, die ihn seine Mutter gelehrt hat und die er den Fedaykin lehrt. Sie sind mystisch, für die Fremen nicht nachzuvollziehen und stärken seinen Ruf als Messias.

        Lynch hat in seiner Verfilmung die Schallmodule eingebaut. Damit wurde das, was Paul den Fremen als Waffe gegen die Harkonnen (und später auch die Sardaukar) gegeben hat, etwas technisches, dass die Fremen sogar nachbauen konnten.

        Ich kann mir vorstellen, dass es produktionstechnisch notwendig war, diese Geräte einzuführen weil es sonst nicht möglich gewesen wäre, darzustellen, was Paul den Fremen bringt, dass sie so stark macht. Aber es entmystifiziert einen wichtigen Teil der Story.

        Daher mag ich die Neuverfilmung als DUNE-Verfilmung lieber.
        "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
        -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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        • #5
          Wenn man jetzt das Buch mal weg läst dann kann ich nur eines sagen das für mich die kino version besser ist. ie Atmosphäre in diesem Film ist einfach besser als bei der Mini-Serie.
          Wenn das Universum gerecht wäre würden uns all die schlechten dinge wiederfahren die wir verdient hätten!

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          • #6
            Auch wenn ich schon die gequälten Protestschreie höre , so ist die Mini-Serie doch erheblich näher am Roman und gefällt mir daher letzlich auch um einiges besser.
            Zumindest kann man, - gibt es auch Schwächen inm Detail, zumindest erahnen, was der Autor des Buches sagen wollte.

            Die Lynch-Version ist für mich eine einzige Vergewaltigung des Buches, wo 2 von 3 wichtigen Themen des Buches entweder gar nicht oder extrem unzureichend behandelt werden.
            Als Roman-Adaption taugt es so nicht und als eigenständiger Film nur bedingt, da er ohne Hintergrundwissen kaum zu verstehen ist und der Zuschauer die ganze Zeit dabei ist sich die Geschichte zusammen zu raten.

            Größtes Plus der Lnych-Verfilmung ist der sehr interessante Look.

            Das Buch muß man ohnehin gelesen haben um die Genialität der Story und dieses Universums verstehen zu können.
            Es ist erheblich stärker als beide Verfilmungen.

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            • #7
              Eindeutig David Lynchs Verfilmung.
              Sie ist sehr viel besser Gemacht, hat bessere Schauspieler, erzeugt eine Tausend mal bessere Stimmung und ist einfach nur Cool.
              Ich sag nur "Mein Name ist ein Tödliches Wort"
              Außerdem mag ich den Soundtrack.

              Die Neuverfilmung ist zwar ganz in Ordnung und hält sich mehr ans Buch aber David Lynchs Umsetzung hat mir einfach besser gefallen.
              www.sf3dff.de das Deutsche SciFi Forum für 2D/3D Artworks und FanFictions

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              • #8
                Also mir gefällt eindeutiug die Mini-Serie besser, da dort die Charaktere bessser ausgearbeitet werden und ich auch die Schuaspieler symphatischer finde. Zudem finde ich den Kinofilm ein wenig angestaubt und in sich unstimmig.
                Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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                • #9
                  Also ich habe beide Versionen gesehen und auch die Bücherreihe gelesen, die wirklich einzigartig ist (quasi der "Herr der Ringe" des SF).

                  Den Lynch-Film fand ich von der Handlung her völlig "vergurkt", da eben die komischen "Schallkanonen" eingeführt wurden, die Wichtigkeit und vor allem die Herkunft des Spice völlig untergegangen ist - und am Schluß regnet es dann auch noch auf Arrakkis -nä.

                  Die Bilder waren wirklich eindrucksvoll (die Ornithopter und Raumschiffe weniger - naja - die Buchleser wissen, was ich meine ;-) ) und die Schauspieler und die Stimmung hätten ja auch gepaßt. Aber so ein Buch quetscht man eben nicht ungestraft in einen 2-Stunden-Rahmen; also gings in die Hose.

                  Die Serie fand ich von der Handlung her genial umgesetzt. Die Ersten folgen hatten zwar tricktechnisch leider sehr billige Aufnahmen, was bei "Children of Dune" dann aber schon erheblich besser war. Die Schauspieler fand ich mindestens genau so gut, wie die des Kinofilms.

                  Wie häufig wäre hier das "Beste aus beiden Welten" der Idealfall - d.h. Die Handlung und Länge der Miniserie mit dem Aufwand und der Optik des Kinofilms wäre so ziemlich der Wunsch jeden "Dune"-Fans, der die Bücher gelesen hat und dem diese gefallen haben.

                  Die sollten das Buch vielleicht mal Peter Jackson in die Hand geben; der könnte sowas bewerkstelligen...

                  Im übrigen zählte "Dune" genau so wie "Herr der Ringe" zu den Büchern, die bisher als "unverfilmbar" galten (was auf die beschriebene HANDLUNG und nicht auf die BILDER bezogen war!).

                  Gerade wenn solche epischen Geschichten verfilmt werden sollen, habe ich zur Hälfte immer Bauchweh, ob der Regisseur das Potential der Geschichte 1. überhaupt erkennt und 2. dann vielleicht dennoch verschenkt. Arthur C. Clark hat mit seinem "Rama"-Zyklus auch so eine umfassende Geschichte in Petto, die verfilmt werden soll - hoffentlich geht das wenigstens mal auf Anhieb gut! (Herr der Ringe war ja auch schon der 2. Anlauf, wenn man den Zeichentrickfilm, der ebenfalls vergeigt wurde und mitten im Buch aufhört, miteinbezieht).
                  Grüße,
                  Peter H

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                  • #10
                    Die miniserie fand ich einfach nur schlecht gemacht, waas sich dann ja zum glueck mit der zweiten Children of Dune deutlich gebesert hatte.
                    Darum der Film im welten besser.

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                    • #11
                      David Lynchs Kinofilm war um längen besser, auch wenn die Serie dichter am Original ist.
                      Die Schauspieler finde ich mit wenigen Ausnahmen in der Miniserie einfach nur fürchterlich! Ebenso die Atmosphäre, die Kostüme und die Kulissen.
                      Außerdem habe ich kein Problem damit, wenn der Regisseur sich ein paar künstlerische Freiheiten herausnimmt(Schallmodule).
                      Und gegen diese Rollensbesetzung aus dem Film(Kyle MacLachlan, Jürgen Prochnow, Patrick Stewart und selbst Sting)kann die Miniserie einfach nicht anstinken(schon gar nicht mit Uwe Ochsenknecht).
                      The Truth Points To Itself! - Ambassador Kosh Naranek

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                      • #12
                        Also ich finde die Miniserie besser zugegeben die Kulissen und einige der
                        Kostüme sind lecherlich aber ansonsten ist die Verfilmung recht gelungen.
                        Die Darsteller sind bis auf wenige Ausnahmen spitze allen voran Ian McNeice
                        als Baron Harkonnen einfach genial!!! Auch William Hurt; Julie Cox; Giancarlo
                        Giannini und Uwe Ochsenknecht laufen zu höchstform auf.

                        Zu David Lynchs Kinofilm:
                        Die Schauspieler finde ich schrecklich! (Jürgen Prochnow, Patrick Stewart und
                        Sting mal ausgenommen)
                        Ebenso die Kostüme z.B: die Sardukaruniformen oder das Kostüm von Baron
                        Harkonnen.

                        Die Atmosphäre,die Kulissenund die Musik sind aber spitze.

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                        • #13
                          Ich habe mir gestern mal die erweiterte TV-Version des Kinofilms angesehen, aber auch die schafft es nicht, an die Mini-Serie heranzukommen.
                          Die Welt und die Handlung sind einfach zu komplex, um sie in einen einzigen Kinofilm zu zwängen.
                          Natürlich gibt es bei der Miniserie ein paar Schwächen, was z. B. Kulissen angeht, die man aber mit dem Budget einer TV-Verfilmung nicht anders realisieren konnte.
                          Auf jeden Fall finde ich den Wüstenplaneten in der Serie deutlich authentischer und glaubwürdiger dargestellt, als im Kinofilm. Es wurde zumindest ein bisschen mehr auf die Lebensweise der Bevölkerung eingegangen, sodass man sich vorstellen kann, wie sie auf dem Planeten überleben. Beim Kinofilm habe ich mich immer gefragt, wovon eigentlich alle diese Leute leben, auf einem Planeten ohne Wasser oder irgendwelches sonstige Leben.
                          Die special effects sind in der Serie zum Teil auch besser als im Kinofilm, was natürlich an dessen Alter liegt.

                          Es wäre vielleicht mal Zeit, das Projekt mit einem ordentlichen Budget und nicht auf 2-3 Stunden beschränkt nochmal anzugehen. (Hallo, PJ? )
                          Den Kinofilm konnte ich nie richtig leiden, was zum größten Teil an David Lynchs Regiearbeit liegen dürfte, der geht mir fast immer auf den Keks (ja ja, ich weiß, die meisten sehen das anders).
                          "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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                          • #14
                            Zitat von Peter H Beitrag anzeigen
                            Wie häufig wäre hier das "Beste aus beiden Welten" der Idealfall - d.h. Die Handlung und Länge der Miniserie mit dem Aufwand und der Optik des Kinofilms wäre so ziemlich der Wunsch jeden "Dune"-Fans, der die Bücher gelesen hat und dem diese gefallen haben.
                            Dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!


                            Live long and prosper!
                            UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

                            LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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                            • #15
                              der Kinofilm ist eindeutig besser auch wenn die Miniserie natürlich mehr Handlung beinhaltet, dafür ist sie aber weitem zu steril, irgendwie gar keine Athmosphäre, selbst die Harkonnen wirken irgendwie viel zu glatt
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