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Unsere Sci-Fi Serien unrealistisch inklusive Star Wars?

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  • Unsere Sci-Fi Serien unrealistisch inklusive Star Wars?

    In den meisten Scifi Filmen gibt es ja immernoch die klassische Rollenverteilung zwischen den Filmen, wo die großen Basisschiffe besonders langsam bewegen ( wie ein Flugzeugträger auf Wasser ) ich darf hier mal die neue Galactica als Beispiel nehmen, die sich arg unrealistisch langsam bewegt.
    Nun Trägheit existiert im Weltraum immernoch, aber wenn man lang genug Schub gibt trägt das All ja praktisch und man wird immer schneller ( warum zur Hölle haben die in Galactica so schnell keinen Treibstoff mehr??? )
    Auch in Startrek ( am extremsten in TNG ) wenn man die Enterprise mal auf Impuls fliegen sieht bewegt sie sich schon arg langsam, es scheint als würde sie erst ab niedrigen Warp Stufen erst richtig auf Weltraumgeschwindigkeiten fliegen, aber bis man mit Impuls mal an die Grenze der Lichtgeschwindigkeit kommt ist man wahrscheinlich schon zu schnell für die Kamera .
    Was haben die sich dabei gedacht ?
    heute
    morgen ^_^

  • #2
    wenn die Kamera sich (fast) genau so schnell bewegt wie das gezeigte Schiff und gerade mal kein Planet zur Orientierung da ist, also mal nur der reine Sternenhimmel im Hintergrund zu sehen ist, dann merkst du als Zuschauer es nicht einmal wenn das Schiff sich mit halber Lichtgeschwindigkeit bewegt. Wie auch, wenn du nichts vorbei huschen siehst, was die Geschwindigkeit verdeutlicht

    Ich nehm an, bei Galactica meinst du die Jäger, warum die so schnell keinen Treibstoff mehr haben. Na mich wundert eher, das die überhaupt so lange rumfliegen können, wenn ich mir die größe der Jäger anssehe und damit Rückschlüsse auf die Tanks machen müsste und mir dann die Triebwerke anschau, und was die rausschleudern...

    Kleines Beispiel, der Eurofighter Typhoon verbraucht bis 166 Liter Kerosin pro Minute, der Nachbrenner treibts bis auf 530 Liter/min.

    Quelle
    Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

    Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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    • #3
      Eine weitere Unlogik aller Sci-Fi-Serien: Fast alle Wesen, selbst beim Erstkontakt mit den Menschen sprechen perfektes Englisch.
      Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

      Für alle, die Mathe mögen

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      • #4
        Im neuesten ENTERPRISE haben die Anfangs bei manchen Völkern Kommunikationsprobleme ^^.

        Am Anfang der Staffel 1 Galactica mussten die Nachtanken,
        aber echt auf sonem riesen Ding sind wir ja mit unserer Technik besser ich meine Hallo? Diesel-Galactica? Atom Reaktor rein und das Ding hält 100 Jahre.
        Und als Schiffskommunikation son riesen Knochen Telefon mit Schnur wie in den 80ern xD.
        Sehr orriginell
        Aber in Galactica fliegt das Mutterschief schon sehr langsam ich meine man könnte die Kamera in Relationen zur Geschwindigkeit führen, dass Praktisch Raumstaub an der Kamera vorbeischwirrt und das Schiff langsam an der Kamera vorbeirast, wenn ihr wisst was ich meine.
        Aber auch die Jäger in Galactica fliegen eher wie mit Luftwiederstand als in ewiger Leere .

        Achja im Weltraum gibts logischerweise auch keinen Sound... auch hier ewige Stille...
        heute
        morgen ^_^

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        • #5
          Zitat von garakvsneelix
          Eine weitere Unlogik aller Sci-Fi-Serien: Fast alle Wesen, selbst beim Erstkontakt mit den Menschen sprechen perfektes Englisch.
          Wie soll denn sonst eine Sci-Fi Serie realisiert werden? Möchtest du bei jedem Erstkontakt erstmal 40 min lang zuhören, wie sich der Kommunikator an die Sprache gewöhnt? Ich fände das ziemlich langweilig...

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          • #6
            Nur weil man etwas auf eine bestimmte Weise schreiben kann, heißt das nicht, dass man es muss.
            Wenn alle Autoren immer die besten (Fanboy) Technologien verwenden würden, sähe es ziemlich langweilig aus

            Bei BSG hat man sich nun mal in den 70ern auf Tylium als Treibstoff festgelegt, und das dann bei TNS beibehalten. Daran ist rein gar nichts auszusetzten und man könnte auch eine in-universe Erklärung dafür finden, wenn man es wollte. (z.B. der ungewöhnlich hohe Energiegehalt dieses fiktiven Minerals)
            Was die Probleme in The Hand of God betrifft, wurde der Grund angedeutet. Die Flotte führte innerhalb von weniger als einem Monat hunderte von FTL Sprüngen ("33") und eine aufwendige Suchaktion ("You can't go Home Again") durch.
            Zumindest für ersteres waren die Schiffe niemals ausgelegt. Die Galactica selbst sollte Außerdienst gestellt werden und war kaum voll betankt. Das gesamte Militär der Colonials ist zudem auf Verteidung ausgelegt, wo man immer Zugang zu Nachschub hat. Nicht für lange unabhängige Operationen

            Dass sich große Schiffe langsamer bewegen ist auch im Weltraum realistisch. Es ist eine Frage des Verhältnisses von Masse und Schub.
            Vor allem wenn man halbwegs konventionelle (raketenähnliche) Triebwerke verwendet ist die verfügbare Energie begrenzt.
            Wie stark man das betont ist Geschmackssache, aber ich könnte es nicht ernst nehmen, wenn sich riesige Schiffe extrem schnell bewegen würden. Das nervt mich z.B. in Stargate, wo Trägerschiffe fast so wendig wie Jäger sind.
            Selbst in Büchern, die exotischere Antriebsmodelle verwenden, wird meist irgendwas erfunden um diese Relation beizubehalten. Das ist schon rein taktisch gesehen für die Story interessanter

            Und das Flugmodell der Vipers ist eines der realistischeren in TV oder Film SciFi. Neben Babylon 5 (und teilweise Space: Above and Beyond) die einzige Serie in der sich kleine Raumschiffe nicht wie Flugzeuge bewegen

            Was Star Trek und den Impulsantrieb betrifft: der ist auf 0.25c begrenzt, damit die relativistichen Zeitdilations-Effekte nicht zu groß ausfallen

            Geräusche im Weltraum:
            Firefly ist die einzige Serie, die darauf verzichtet.
            Bei BSG war es ursprünglich geplant, wurde dann aber geändert.
            Zuletzt geändert von Serenity; 19.06.2006, 21:29.
            "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
            "
            Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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            • #7
              Moment,
              große Objekte brauchen nur länger Schub um auf Touren zu kommen aber die Ausgangsgeschwindigkeit bleibt gleich im Endeffekt!

              Was an Stargate toll ist,
              dass es Science Fiction mit Physik verbindet also praktisch mehr auf Realität setzt als anderes Sci Fi,
              es spielt ja schließlich auch zu unserer Zeit.

              Weiß einer von euch wieviel Meter/Sekunde voller Impuls beträgt?
              heute
              morgen ^_^

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              • #8
                Nur ist die Beschleunigung am Anfang sehr langsam. Und dann brauchst du die selbe Zeit um am Ziel abzubremsen.
                Wenn es z.B. um einen Frachter oder einen Kolonienschiff geht, das nur einfach zwischen zwei Planeten unterwegs ist, kann das unter Umständen akkzeptabel sein.

                Aber nicht für ein Kriegsschiff, das diese Manöver im Kampf durchführen soll. Wenn es darum geht einem anderen Schiff auszuweichen, sollte die Reaktion sehr schnell erfolgen

                Vor allem, wenn um eine Filmproduktion geht, wo das auch noch spannend wirken soll.
                In Büchern ist das wieder was anderes. Im Honor Harrington Universum z.B. können hohe Endgeschwindigkeiten erreicht werden, aber die Beschleunigung und Annäherung dauern viele Stunden, während denen die Charaktere nur auf holographische Karten schauen und planen. Und Schlachten finden in Entfernungen von mehreren Millionen bis Huntertausend Kilometern statt.
                Das zu lesen ist spannend, auch weil Zeitsprünge sehr einfach sind. Aber auf Film würde es nicht funktionieren

                Bei BSG wirkt die Flotte in den establishing shots ziemlich langsam, aber das ist auch nicht ihr einziger Antrieb. Für längere Distanzen gibt es FTL Sprünge. Das könnte man wie oben schon gesagt, damit erklären, dass nie ein stationäres Objekt als Referenz vorhanden ist und sich die Kamera ebenfalls bewegt

                Wie schnell man in einer SciFi Geschichte eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen kann, kann in bestimmten Grenzen sehr stark variieren. Je nachdem welche Masse man für seine Schiffe nimmt und wie stark der fiktionale Antrieb ist.
                Deine Aussagen sind da viel zu pauschal


                Was an Stargate toll ist, dass es Science Fiction mit Physik verbindet also praktisch mehr auf Realität setzt als anderes Sci Fi, es spielt ja schließlich auch zu unserer Zeit.
                Stargate ist nicht realistisch. Es ist genauso SciFantasy wie die meisten anderen Serien auch, wenn zum Teil nicht noch mehr. Vor allem die Flugphysik ist lächerlich
                Die Jäger bewegen sich wie Flugzeuge, aber sogar die Großraumschiffe der Erde können innerhalb von Sekunden extreme Beschleunigungen ausführen. Und das obwohl der Sublicht-Antrieb klar auf heutigen Triebwerken basiert.
                Oder auch die augenblickliche Kommunikation mit Planeten und Schiffen auf der anderen Seite der Galaxie. Das ist nicht mehr oder weniger realistisch als Star Trek
                Zuletzt geändert von Serenity; 19.06.2006, 21:30.
                "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
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                • #9
                  Ich hab kein Problem damit, wenn die große Prometeus superschnell an der Kamera vorbeischeucht,
                  was ich nur langsam öde finde ist,
                  dass immernoch Großschiffe wirken, als würden sie auf Wasser fahren und Jäger wie in der Luft und man kann bei Galactica sehr wohl merken, dass das Großschiff sau langsam fliegt, da die Kameraführung in Galactica etwas anders ist und meistens merkbar stationär.
                  Und zwischen zwei Planeten kann man locker so viel Schub aufnehmen, dass man in 1 Sekunde Entfernungen von Nord und Südpol zurücklegt.
                  heute
                  morgen ^_^

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                  • #10
                    Atom Reaktor rein und das Ding hält 100 Jahre.
                    Dann hast du zwar Strom ohne Ende aber immer noch nichts, was Schub erzeugt. Oder kannst du nur mit reinen Strom irgendwie Schub erzeugen? Das hat mit Diesel nichts zu tun ^.^ Selbst der Impulsantrieb stößt irgend etwas aus (wars Plasma?) sprich es wird irgend etwas verbraucht.

                    Für die Großkampfschiffe wurdes ja shcon gesagt, Geschwindigkeit ist nicht alles, sondern die müssen auch noch steuerbar sein. Aber ei den meisten Modellen sieht man nur große Triebwerke für den Vorwärtsschub, nichts zum Abbremsen oder gar Kurven fliegen. Und je größer ein Schiff ist umso stärker müssen die Triebwerke sein wenns bei hoher Geschwindigkeit noch gut maövrieren soll, was dann wieder eine Energie-/Treibstofffrage wird.
                    Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

                    Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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                    • #11
                      Aber die Galactica will immer wohin und fliegt dann trozdem so langsam.
                      Und Manövriertriebwerke waren noch nie besonders groß,
                      sie sind meistens in größeren Anzahlen Vorhanden und auch sehr klein.
                      heute
                      morgen ^_^

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                      • #12
                        Für große Distanzen ist der FTL Antrieb da! Keine Ahnung wieso man sich solange im interstellarem Raum aufhält.
                        Wenn eine Serie auf Sprungtechnologie basiert, sind establishing shots etwas schwieriger. Theoretisch könnte man die Flotte stationär in irgendeinem unbewohnbaren System zeigen.

                        Jedenfalls macht es nicht viel Sinn, angesichts der Treibstoff Problematik mit Sublicht Antrieben so schnell zu fliegen, wie du es hier willst.
                        Da wäre es effizienter auf eine bestimmte - niedrige - Geschwindigkeit zu beschleunigen und sich dann durch die Trägheit treiben zu lassen.
                        Bis zum nächsten Sprung halt

                        Manovrierdüsen (RCS) sind eine Sache. Umkehrschub eine andere. Man könnte das gesamte Raumschiff drehen und das Haupttriebwerk zum abbremsen verwenden.
                        Gut gelöst wurde das bei den B5 Starfuries und in Firefly bei der Serenity. Bei beiden sind die Haupttriebwerke um 180° drehbar, was bei letzerem auch als VTOL (vertical takeoff and landing) genutzt wird

                        Ich hab kein Problem damit, wenn die große Prometeus superschnell an der Kamera vorbeischeucht
                        Nochmal: Es geht mir nicht um die Geschwindigkeit, sondern um die Beschleunigung.
                        Und die sollte nicht so riesig sein, wie oft gezeigt
                        Zuletzt geändert von Serenity; 19.06.2006, 17:44.
                        "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
                        "
                        Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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                        • #13
                          Zitat von Rocky90
                          Aber die Galactica will immer wohin und fliegt dann trozdem so langsam.
                          Und Manövriertriebwerke waren noch nie besonders groß,
                          sie sind meistens in größeren Anzahlen Vorhanden und auch sehr klein.
                          Es wurde ja schon angesprochen: Man müßte halt mal sehen, ob dann nicht eventuell die Dramaturgie darunter leidet. Letztlich sind das ja alles Unterhaltungsserien und keine Physikvorlesungen - wobei man natürlich fragen kann, ob es so "unrealistisch" sein muß.
                          Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                          -Peter Ustinov

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                          • #14
                            Finde die Unterlicht-Geschwindigkeit der Galactica halt total untertrieben!

                            Und ich finde es nicht zu viel vom Antrieb verlangt mal auf 900 KM/H zu beschleunigen also bitte .
                            Und wieso ausweichen?
                            Wenn die Galactica ein festes Ziel im Raum hat und keine direkte Schlachtkonfrontation ergibt sich die Normalfluggeschwindigkeit für Weltraumproportionen schlichtweg unrealistisch!
                            Außerdem flieht die Galactica eh bei jeder Gelegenheit vor den Zylonen geht eher selten in Angriffsstellung.
                            heute
                            morgen ^_^

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                            • #15
                              Zitat von Rocky90
                              Finde die Unterlicht-Geschwindigkeit der Galactica halt total untertrieben!
                              Das ändert nix daran, dass es realistischer ist, als die meisten anderen Serien.


                              Und ich finde es nicht zu viel vom Antrieb verlangt mal auf 900 KM/H zu beschleunigen also bitte .
                              Welchen Sinn hätte es, mit solchen Geschwindigkeiten durchs All zu donnern? zumal es ohnehin kein festens Ziel gibt, wie du selbst sagst. Mit Unterlicht-Geschwindigkeiten kann man keine stellar nennenswerten Entfernungen zurücklegen, da ist es wesentlich sinnvoller an Ort und Stelle zu bleiben. Zumal es leicht passieren kann, dass ein großes Objekt (Cylon Basestar z.B.) direkt vor die Galactica springt. Wie willst du dann ein Ausweichmanöver hinkriegen? Eine Viper kann in unter einer Sekunde IIRC eine 180°-Drehung machen und dann volle Pulle geben; bei der Galactica würde das mehrere Minuten dauern - mindestens!


                              Außerdem flieht die Galactica eh bei jeder Gelegenheit vor den Zylonen geht eher selten in Angriffsstellung.
                              Eben. Und deshalb ist es sinnvoll sich den Treibstoff für FTL-Sprünge und unvermeidbare Kämpfe aufzuheben, anstatt ihn sinnlos damit zu vergeuden, die Sublicht-Agregate dauernd auf Hochtouren laufe zu lassen, wenn damit eh nix erreicht ist.
                              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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