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STAR WARS - die Mutter aller SciFi ?

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  • STAR WARS - die Mutter aller SciFi ?

    Hallo !

    Es gibt da ein Thema, das ich mit euch gerne diskutieren würde: Ist STAR WARS die Urmutter aller SciFi ?
    Schließlich vereinigt es geile Raumschlachten, schöne Frauen, coole Action und majestätische Landschaftsaufnahmen. Ihr könnt mir nicht sagen, das es sowas schomal in einem anderen Film in dieser Coolness zu sehen gibt !

  • #2
    Nein

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    • #3
      wir sollten doch keine einzeiler posten

      ich meine ja auch nicht, ob alle SciFi von WARS abstammt, was ja nich sein kann da es SciFi ja schon VOR WARS gab, sondern ob die gesamte SF in STAR WARS quasi zusammengefaßt ist, also ob es quasi so ne Quittenessenz ist ?

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      • #4
        Also ... die Quittenessenz ist es definitiv nicht, weil die Quitte nämlich eine Frucht ist, aus der Du (sofern Du masochistisch veranlagt bist) ein sehr gut schmeckendes Gelee herstellen kannst. Es ist nämlich die reinste Qual, diese Früchte zu schälen und zu schneiden.

        Ich nehme an, Du meinst stattdessen die Quintessenz. Aber ob man Star Wars als Quintessenz der SciFi bezeichnen kann? Ich weiß nicht recht. Aber aus dem Bauch heraus würde ich eher nein sagen. Dazu folgen die Filme als solche zu sehr einem Schwarz-Weiß-Schema: Heldische Heldenhelden auf der einen Seite und schurkische Schurkenschurken auf der anderen. Denn von Han Solo mal abgesehen, gibt es in dem ganzen Epos keine einzige Figur, die auch nur ein paar Grautöne hineinbringt.
        Zuletzt geändert von Eagleeye; 18.02.2007, 11:13.
        Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
        (Dr. Samuel Johnson)

        Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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        • #5
          Starwars ist ganz net, aber es ist nur ein SciFi Universum unter vielen.
          Diese knallbunte SciFi-Fantasy Welt hat ihren Reiz, aber das mus nicht für alle so sein. Mich persönlich stört die strenge scharz-weiss Malerei sehr.
          Und das selbstverliebte, überhebliche "wir sind die immer guten, weissen Paladine in silberner Rüstung und alle anderen sind weniger rein als wir" Getuhe der Jedis geht mir mindestens so auf den Geist wie das pathologische "wir sind unmenschliche Sadisten und brutale Schläger und haben Spass dabei" Kredo der und Sith und Imps.
          Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

          - Florance Ambrose

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          • #6
            Nein,

            schon mal was von Jules Verne oder H.G. Wells gehört? Das ist Ur-SciFi. Aber es gibt ja immer beschränkte Leute, die nur das gut finden, was an der Kinoleinwand die teuersten Effekte hat.

            Und außerdem war TOS schon lange vor SW da, und schöne Frauen gabs da noch viel mehr
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Zitat von WARSER Beitrag anzeigen
              Ihr könnt mir nicht sagen, das es sowas schomal in einem anderen Film in dieser Coolness zu sehen gibt !
              Star Wars hat das Kino in Sachen Effekten sicherlich reformiert.

              Die Mutter aller SciFi ist es allerdings DEFINITIV nicht. Das sind u.a. die Jule-Verne-Werke. Und in Sachen SciFi-im-TV dürfte wohl TOS der Vorreiter gewesen sein, an dem sich SW (neben der Artus-Saga, "Der Herr der Ringe" und anderen Werken) auch orientierte.

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              • #8
                Star Wars ist nicht mal SciFi.

                Star Wars ist ein Märchen (die Urform derFantasy) in einem futuristischen Setting. Es gibt den jungen Ritter (Luke) der von einem erfahrenen Kämpfer (Obi Wan) trainiert wird um die holde Prinzessin (Leia) zu retten, die in den Fängen des schwarzen Ritters (Vader) gefangen ist. Dieser dient dem bösen König (Palpatine).

                Und am Ende gewinnen natürlich die Guten, einfach wil sie die Guten sind. Die Schlacht um Endor hätten die Rebellen einfach verlieren müssen, denn sie waren zahlenmäßig massiv unterlegen, schlechter ausgerüstet und schlechter ausgebildet...

                MfG
                Whyme
                "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                • #9
                  Auf jeden fall hat Star Wars die Leute inspiriert die Galactica gemacht haben
                  Aber Filme wie Startrek, Stargate oder Babylon 5? Glaube ich eher nicht.
                  O'Neill: Wenn es nur mir so ginge wäre der Fall klar. Aber was ist mit Teal'c? Im ernst, ist das dass Gesicht eines verrückten?... Ok, schlechtes Beispiel...
                  Aus der Folge Kein Ende in Sicht.

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                  • #10
                    ...und ohne die Ewoks hätte sie auch tatsächlich verloren ^^
                    wir dürfen nicht vergessen, dass die tollen Rebellen ohne die opferreiche (nämlich zum totlachen lächerliche) Ablenkung der Pelzknäul den Schild des Todessterns nicht ausser Betrieb hätten setzen können. Wäre der noch an gewesen hätte der Waffenchef an Bord des Todessterns sich ein Schiff der Allianz nach dem anderen vornehmen können

                    aber zurück zum Thema: Star Wars halte ich auch eher für eine Mischung aus Sci Fi, Märchen und seit den Prequels ist auch ein bisschen Äsotherik dabei. Was mir eigentlich nur in Episode 1 wirklich auf die Nerven gegangen is, aber der Film is als ganzes n Flop (bis auf die Schlacht am Ende, aber ein Kampf macht einen Film nicht gleich gut).
                    Star Wars als die Mutter zu bezeichnen ist nicht das selbe, als wenn man von der Essenz der Sci Fi spricht - ob damit jetzt die Quitten- oder Quintessenz gemeint ist^^
                    Oft unterschlagen wird der schon oben genannte Jules Verne (bei dem es in echter Sciene Fiction Manier wirklich nur um die Geschichte ging, die eben mithilfe von technischen, teilweise noch nicht existierenden Hilfsmitteln erzählt wurde). Aber auch der gute H.G. Welles (nein, nicht der Sittich) hat da ein kleines Bisschen Vorarbeit geleistet, man lese sich zu diesem Zweck bitte "The Time Mashine" durch. Dann gabs da noch Flash Gordon (der die direkte Vorlage für Star Wars war, wenn man dem Großen Flanellhemd glauben darf), Raumpatrollie Orion (im deutschen TV; acht Tage älter als Star Trek und wegen angeblicher "Faschistischer Ideen" nach wenigen Folgen beendet, wenn ich nach meinem Schlauen Buch gehe) und natürlich Star Trek.

                    btw: in ST beispielsweise würde ich Schwarz Weiß Malerei auch verteufeln, aber SW ist nun mal nicht SW (wär auch ziemlich langweilig, ich mag nämlich beides ^^). Und sein wir mal ehrlich, stellt euch vor, so ein Sturmtruppler sagt "Ach nein, Lord Vader, ich hab heute keine Lust, einen Planeten zu attackieren. Die haben uns doch nichts getan."
                    "Soso. Nun gut. Werft ihn aus der Luftschleuse. Der nächste bitte."

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                    • #11
                      Nebenbei fallen mir jetzt spontan der Lensman- und der Skylark-Zyklus von E. E. "Doc" Smith ein, díe es auch lange vor Star Wars gab.
                      "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
                      -Cpt. Jean-Luc Picard

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                      • #12
                        Da Starwars sich seine Scifielemente aus 40er Jahre Serials à la Flash Gordon sowie (zumindest afaik) Leiji Matsumotos "Space Battleship Yamamoto" entlehnt hat und es es auch vor Star Wars Scifi gegeben hat, würde ich bei der Frage eher zu einem 'Nein' tendieren

                        Wenn, dann wäre Star Wars die Quintessenz der Scifantasy. Und auch da bin ich mir nicht 100%ig sicher.


                        mfg
                        Dalek
                        "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
                        -Konstantin Tsiolkovsky

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                        • #13
                          Zitat von Dalek Beitrag anzeigen
                          Da Starwars sich seine Scifielemente aus 40er Jahre Serials à la Flash Gordon sowie (zumindest afaik) Leiji Matsumotos "Space Battleship Yamamoto" entlehnt hat und es es auch vor Star Wars Scifi gegeben hat, würde ich bei der Frage eher zu einem 'Nein' tendieren
                          Ein klares Nein - Du hast ja schon Punkte genannt die die Aussage der "Mutter" entkräften. George Lucas selbst machte daraus ja auch nie einen Hehl und hat das ja auch immer wieder erwähnt wie ihn die ganzen alten Sachen aus den 40ern zu SW inspiriert hatten.
                          SW ist eher eine gut gediegene Tochter geworden

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                          • #14
                            Ja, vielleicht könnte es die Quintessenz bedeuten! Nachdem was ich alles schon gesehen hab an verfluchten Schießereien, da kommt es auf die jetzt auch nicht mehr drauf an, oder?
                            Beim Träumen geht es hin und wieder zu wie auf einer Achterbahn. Im RL auch! Und wenn Dir dann
                            noch nicht schlecht davon geworden ist, dann bist Du echt
                            SUPERSTARK!

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                            • #15
                              Auch ich sage nein. andere haben ja schon beispiele genannt, die vor der zeit von star wars da waren. zum einen hatte sich GL ja stark von Flash Gordon inspirieren lassen und Jules Vernes Storys gab es schon viele Jahre vorher. Ein Beispiel wurde aber noch nicht genannt, was mich sehr wundert: Star Trek. Das gibts nämlich schon seit den 60ern.

                              Da die Antwort offensichtlich ist müsste man mal darüber diskutieren, was Star Wars denn damals zum ersten mal anders als andere Scifi Storys/Filme gemacht hat. Vielleicht ist star wars nicht die mutter, aber wie gesagt die Quintessenz des scifi und die muss ergründet werden.

                              meiner meinung nach ist es die überragende technik die für damalige verhältnisse wegweisend war. die idee von einem "verbrauchten universum" wie es GL damals sagte sorgte dafür, dass alles echter wirkte. Das erste mal im scifi das man eine weltraumoper auch mal ernst nehmen konnte, dabei kamen die darsteller garnicht so versteift ernst rüber wie bei anderen scifis, was dem film auch noch mehr an natürlichkeit verliehen hat.
                              sqrt(x^2) = Frieden

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