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Sinn der Raumkolonisation

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  • Sinn der Raumkolonisation

    Ich wollte mit euch mal über realistische, ökonomische Gründe reden um eine Kolonie in einem anderen Sternensystem zu gründen.

    Ich erschaffe hier für uns mal eine fiktive Ausgangssituation:

    Eine intelligente Rasse verfügt über die Antriebstechnologie (welche auch immer) die es ihr erlaubt in den tiefen Raum vorzustoßen. Im tiefen Raum selbst findet sie dort einige rohstoffreiche, ungewöhnliche, ihren Lebensbedingungen angemessenen Planeten usw...

    Die Frage ist:

    Was sollte eine Spezies überhaupt zum Aufbau von Kolonien jenseits ihrer Heimatwelt bewegen?

    Einige Ideen:

    1. Überbevölkerung
    2. Politische/ökologische Instabilität (Arche-Idee)
    3. Rohstoffsuche
    4. Forscherdrang
    5. Ego - wir sind dazu fähig, dies würde natürlich ein Ego, welches dem unseren ähnelt, voraussetzen
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    6. Expansion des eigenen Volkes gegenüber eines verfeindeten Volk auf dem eigenem Planeten. Man hat erheblliche Vorteile, wenn man Kollonien hat, hat man ja bei England gesehen, Rohstoffe hatten die immer, und Arbeitsplätze konnten die jederzeit besetzen
    Grün is bessa!
    Tief im menschlichen Unterbewusstsein versteckt, existiert ein durchdringendes Bedürfnis, das Universum in logischer Konsequenz in seiner Gänze zu erfassen. Aber das Universum befindet sich immer einen Schritt jenseits der logischen Erfassbarkeit - Frank Herbert

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    • #3
      Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
      Die Frage ist:

      Was sollte eine Spezies überhaupt zum Aufbau von Kolonien jenseits ihrer Heimatwelt bewegen?
      Ich glaube das es hierbei immer auf das jeweilige Volk ankommt, ob es sich dabei um ein Spezies von religiösen Fanatikern handelt, die Ihre psydoreligiösen Ansichten in der gesamten Galaxis verbreiten wollen oder ob es eine eher eine multikapitalistische Händlerkultur handelt die neue Absatzmärkte erschließen will, oder ob es nun wissbegiere Forscher sind die ihre Existenz hinterfragen wollen, oder oder oder......

      Ich glaube das es da zwei grobe Katigorien gibt entweder eine Spezies erschließt Kolonien auß einem kritischen Problem heraus sei es Rohstoffmangel oder Überbevölkerung oder eben der Forscherdrang und Wissenshunger, der eine fortschrittliche Spezies fordert und so enger zusammen schweißt.

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      • #4
        Also was battleschnodder is voller blödsinn.
        Man kann doch nich davon ausgehen das alles im universum einem gleich an den kragen will.

        Was Kaymaster sagt is da schon plausiebler.

        Aber ich sage das es nur an den ausbreitungs drang liegt den jedes lebewesen hat. Natürlich kommen auch aktoren wie bevölkerung und rohstoffe dazu. Aber am ende wollen sich alle lebewesen ausbreiten. Und wenn ein volk die möglichkeit hat sich weiter zu vermehren dan macht es das auch.
        Der Tod, er stehet flüsternd hier,
        Mein Ohr versteht nicht, doch im Herzen,
        Tief drinnen, offenbart sich mir,
        Es existiert nur Leid und Schmerzen.

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        • #5
          Wenn es irgendwann möglich ist wird sich die Menschheit auch auf andere Planeten ausbreiten, auch wenns nur der Mars in unserem Sonnensystem ist und/oder Raumstationen.
          Liegt nunmal in unserer Natur und ich denke wenn die Menschheit überleben will als Art dann muss sie sich sowieso ausbreiten.
          Asteroiden-Seuchen usw... können die Menschheit jederzeit an den Rand der Ausrottung bringen aber wenn es Kolonien gibt überleben zumindest diese.

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          • #6
            Zitat von jdg86 Beitrag anzeigen
            Also was battleschnodder is voller blödsinn.
            Man kann doch nich davon ausgehen das alles im universum einem gleich an den kragen will.
            nein, du hast da was in den falschen Hals bekommen, ich habe nicht gemeint, dass man sich gegen das restliche universum schützen will. ich meinte wenn man einen Rohstoffreichen Planeten kontrolliert, dann hat man immer Rohstoffe um zum beispiel einen kalten Krieg zu gewinnen, oder aber in einem echten Konflikt die oberhand zu gewinnen.
            So in etwa wie USA und Russland, ein unendlicher Vorrat an Rohstoffen für eine Seite hätte den kalten krieg far früher entschieden. Wenn eine Seite den revolutionären Antrieb erfindet liegt das doch nahe.
            Grün is bessa!
            Tief im menschlichen Unterbewusstsein versteckt, existiert ein durchdringendes Bedürfnis, das Universum in logischer Konsequenz in seiner Gänze zu erfassen. Aber das Universum befindet sich immer einen Schritt jenseits der logischen Erfassbarkeit - Frank Herbert

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            • #7
              Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
              [...] Was sollte eine Spezies überhaupt zum Aufbau von Kolonien jenseits ihrer Heimatwelt bewegen?
              1. Überbevölkerung --> eines der wahrscheinlichsten Motive
              2. Politische/ökologische Instabilität (Arche-Idee) --> Verfolgung von Minderheiten, sehr gut möglich
              3. Rohstoffsuche --> als alleiniges Motiv eher unwahrscheinlich, Recycling ist weniger aufwendig, plausibel in Kombination mit 1.
              4. Forscherdrang --> bei einer explorativen Spezies denkbar, aber eher Bau von Raumbasen und Forschungsschiffen als ausgedehnte Kolonien, dennoch ein plausibles Motiv, besonders in Kombination mit 3.
              5. Ego - wir sind dazu fähig, dies würde natürlich ein Ego, welches dem unseren ähnelt, voraussetzen --> unwahrscheinlich, setzt Irrationalität voraus, trifft vielleicht eher auf uns Menschen zu

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              • #8
                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                3. Rohstoffsuche --> als alleiniges Motiv eher unwahrscheinlich, Recycling ist weniger aufwendig
                in Teilen zu recyceln mag vielleicht weniger aufwendig sein, aber eine Rohstoffrückgewinnung zu 100% wäre um einiges aufwändiger als die Erschließung von Rohstoffquellen im Weltraum
                I can see a world with no war and no hate.

                And I can see us attacking that world, because they would never expect it.

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                • #9
                  Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                  in Teilen zu recyceln mag vielleicht weniger aufwendig sein, aber eine Rohstoffrückgewinnung zu 100% wäre um einiges aufwändiger als die Erschließung von Rohstoffquellen im Weltraum
                  Das hängt von der Technologie ab. Realistisch betrachtet ist interstellare Raumfahrt ein erheblicher Aufwand. Und ich denke, man kann in diesem Szenario nicht einfach sagen, wir haben Warpantrieb, können aber kein Recycling, und es muss ja auch nicht immer 100 Prozent sein, 99 Prozent reichen erst mal auch ne Weile.

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                  • #10
                    Zitat von Battleschnodder Beitrag anzeigen
                    nein, du hast da was in den falschen Hals bekommen, ich habe nicht gemeint, dass man sich gegen das restliche universum schützen will. ich meinte wenn man einen Rohstoffreichen Planeten kontrolliert, dann hat man immer Rohstoffe um zum beispiel einen kalten Krieg zu gewinnen, oder aber in einem echten Konflikt die oberhand zu gewinnen.
                    So in etwa wie USA und Russland, ein unendlicher Vorrat an Rohstoffen für eine Seite hätte den kalten krieg far früher entschieden. Wenn eine Seite den revolutionären Antrieb erfindet liegt das doch nahe.
                    Grundsätzlich stimmt das schon:
                    Mal folgendes "Szenario": Wir wissen das in absehbarer Zeit das Öl alle sein wird!
                    Die ESA erfindet einen Antrieb,der es möglich macht entfernte Welten zu erreichen und dort findet man neues Öl.
                    Was folgt daraus:
                    Europa wird der neue Erdöllieferant der Erde,damit sehr reich!
                    die anderen Staaten der Erde,stecken ihre Gelder in alternative(und teure) Energien,weil sie kein Öl mehr haben und unseres auch nicht kaufen wollen..
                    Europa versorgt sich selber,spart dieses Geld und wird noch reicher..

                    es ist also immer vorteilhaft mehr ressourcen zu haben als die anderen,ohne gleich nen Krieg zu führen...
                    .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

                    Kommentar


                    • #11
                      Warum den Weltraum kolonisieren?? Ganz einfach: Weil er DA IST! (also eine kirksche Antwort)

                      Besonders ökonomisch ist bemannte Raumfahrt nicht; politisch sinnvoll nur bedingt, insoweit, als dass sie sich metaphorisch für die Visionen einer Regierung einspannen lässt (Weltraumäquivalent zum Autobahnbau).
                      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                      • #12
                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Warum den Weltraum kolonisieren?? Ganz einfach: Weil er DA IST! (also eine kirksche Antwort)

                        Besonders ökonomisch ist bemannte Raumfahrt nicht; politisch sinnvoll nur bedingt, insoweit, als dass sie sich metaphorisch für die Visionen einer Regierung einspannen lässt (Weltraumäquivalent zum Autobahnbau).
                        Ähnlich wie Bergsteigen ist bemannte Raumfahrt auch nicht besonders gesund, und auch die Lebensbedingungen auf Planeten wie Mars oder Venus sind alles andere als vorteilhaft. Das bisschen Raumstation was hier im Moment haben, hat auch nur symbolischen Wert. Der Vorteil von Astronauten gegenüber tumben Satellitenmechanismen ist die Möglichkeit, mehr oder weniger komplizierte Reparaturen im All auszuführen; so weit sind Roboter noch nicht. Aber die Kolonisierung durch unbemannte Missionen ist sehr viel wahrscheinlicher. D.h. die ersten Kolonien wären im Prinzip Maschinenparks, die erst mal den Planeten, in unserem System etwa Venus oder Mars, terraformieren. Und unsere Szenario-Zivilisation müsste schon ganz schöne Ressourcen verschleudern, wenn sie wirklich Kolonisten mit allem Notwendigen in Schiffe laden und auf unwirtlichen Planeten absetzen würde.

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                        • #13
                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Ähnlich wie Bergsteigen ist bemannte Raumfahrt auch nicht besonders gesund, und auch die Lebensbedingungen auf Planeten wie Mars oder Venus sind alles andere als vorteilhaft. Das bisschen Raumstation was hier im Moment haben, hat auch nur symbolischen Wert. Der Vorteil von Astronauten gegenüber tumben Satellitenmechanismen ist die Möglichkeit, mehr oder weniger komplizierte Reparaturen im All auszuführen; so weit sind Roboter noch nicht. Aber die Kolonisierung durch unbemannte Missionen ist sehr viel wahrscheinlicher. D.h. die ersten Kolonien wären im Prinzip Maschinenparks, die erst mal den Planeten, Venus oder Mars, terraformieren. Und unsere Szenario-Zivilisation müsste schon ganz schöne Ressourcen verschleudern, wenn sie wirklich Kolonisten mit allem Notwendigen in Schiffe laden und auf unwirtlichen Planeten absetzen würde.

                          Das Problem sehe ich eher in der Form des "hinkommens". Klar,die Kolonisierung der hier in unserem Sonnensystem vorhandenen Planeten ist/wäre sehr aufwendig,weil die Voraussetzungen fehlen,ein Antrieb der es uns ermöglichen würde,anstatt der unwirtlichen Planeten im SOL System,einen oder mehrere Welten die mehr Erdähnlich sind zu kolonisieren,würde natürlich sehr vieles an Aufwand wegfallen lassen,was uns momentan noch als sehr hinderlich vorkommt..

                          im Moment sehen wir das ganze ja so: WO können wir überhaupt hinkommen und daraus folgend WAS finden wir dort vor..also zb. den Mars...daraus ergiebt sich dann doch das wir einen entsprechend hohen Aufwand betreiben müssen um dort was zu erreichen...wie völlig anders wäre die Perspektive,wenn sich die Frage nach dem WO,in der Art nicht mehr stellen würde..
                          .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                          • #14
                            Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
                            [...] im Moment sehen wir das ganze ja so: WO können wir überhaupt hinkommen und daraus folgend WAS finden wir dort vor..also zb. den Mars...daraus ergiebt sich dann doch das wir einen entsprechend hohen Aufwand betreiben müssen um dort was zu erreichen...wie völlig anders wäre die Perspektive,wenn sich die Frage nach dem WO,in der Art nicht mehr stellen würde..
                            Na ja, selbst wenn wir heute den Warpantrieb erfinden und jeden Planeten der Galaxis in absehbarer Zeit besuchen könnten, dann haben wir immer noch keine brauchbaren Sternenkarten, in denen interessante Planeten verzeichnet sind.
                            Die paar hundert bis dato bekannten extrasolaren Planeten fallen schon mal aus dem Raster für Kolonisierung ziemlich raus, und man müsste dann ja praktisch 100 Milliarden Sonnensysteme abklappern. D.h. neben der Technik bräuchte man auch eine Strategie.

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                            • #15
                              Ich denke auch, dass Forschungsdrang und Ressourcengewinnung die vornehmlichen Gründe für eine Ausbreitung im All sind.
                              Die Menschen betreiben Raumstationen im Erdorbit zu Forschungszwecken um die Bedingungen für einen längeren Aufenthalt im All auszuloten.
                              Es geht also erstmal um Forschung um die Grundlagen für eine spätere Kolonisierung anderer Planeten zu legen.

                              Diese Erkenntnisse werden beim Bau größerer und weiter entfernterer Raumstationen verwendet werden - solche die den Namen auch verdienen.
                              Das wird sicher ein fortlaufender Prozess sein.
                              Es gibt im Universum genügend "Wunder" um sich eine lange, laaange Zeit beschäftigt zu halten.

                              Sofern ein adäquater Antrieb zur Verfügung steht, wird neben der Forschung ganz schnell die Erschließung neuer Lebensräume und Ressourcen das Ziel sein.

                              Dabei werden sicherlich neben richtigen "Wohn-Kolonien" auf erdähnlichen Planeten auch "Arbeiter-Kolonien" auf lebensfeindlichen Planeten aufgebaut werden um solche Planeten systematisch als Rohstofflieferanten auszuschlachten.
                              Auf CO2-Ausstoß, Wasserverschmutzung oder Nachhaltigkeit muss man in dem Fall ja kaum Rücksicht nehmen.

                              Das ist so meine Vorstellung vom "Warum".
                              Falls es außer uns Erden-Menschen noch andere intelligente Völker in irgendeiner Ecke des Universums gibt die - wie der Threadersteller vorgibt - einen Interstellar-tauglichen Antrieb entwickelt haben, werden die Gründe für die Ausbreitung im All wohl so ziemlich die gleichen sein.
                              Dabei speilt es keine Rolle ob diese Lebewesen uns "böse" oder "gut" gesinnt sind.
                              Neugierde, Selbsterhaltungstrieb und die Wahrung oder Verbesserung des Status Quo dürfte alle intelligenten Wesen auszeichnen.
                              (Das traue ich mich jetzt einfach mal zu behaupten)

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