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Drei Geschlechter - wo gibt es das ?

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  • Drei Geschlechter - wo gibt es das ?

    Ich habe gerade die ENTERPRISE-Folge "Cogenitor" gesehen, wo eine Spezies mit drei Geschlechtern eingeführt wird.

    Macht so etwas aus biologischer Sicht überhaupt Sinn ?

    Wo findet man sonst noch Beispiele in der Science-Fiction oder anderswo ?

  • #2
    Spezies 8472 hat 7 Geschlechter... Für mich würde es Biologisch keinen Sinn machen, aber da wir nicht wissen welche Aufgaben die verschiedenen Geschlechter übernehmen können wir uns auch nicht wirklich ein Bild davon machen!
    evt. ist eine Geschlecht zum Befruchten da, eines produziert die Eizellen und das nächste Trägt das Kind aus... oder ganz anders.
    Ich lebe nicht um zu sein wie andere mich gerne hätten!

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    • #3
      Wobei man vielleicht nicht wirklich von "Sinnhaftigkeit" reden sollte. Weil am sinnvollsten wäre es ja, wenn wir alle Zwitterwesen wären und sowohl das eine als auch das andere Geschlecht in einer Person vereinen könnten.

      Vielleicht sogar noch "sinnhafter" wäre, wenn jede Person die Möglichkeit hätte, sie selbst zu klonen bzw. eine Art Selbstbefruchtung vorzunehmen. Dann wäre der Fortbestand einer Spezies nicht vom Zusammenspiel zweier Geschlechter abhängig.

      Also soviel zur Logik der Biologie .

      Ansonsten zu weiteren Beispielen: Neben den Vissianern aus der besagten Enterprise-Folge und Spezies 8472 fallen mir eigentlich keine bestätigten Mehr-als-zwei-Geschlecher-Spezies ein. Den Andorianern wird unterstellt, vier Geschlechter zu haben, was sich auf die Aussage Datas gründet, zu einer andorianischen Ehe würden vier Personen gehören. Ich bin da nicht so der Fan von Zhen, Shen, Thaan und Chan, die in den Romanen eingeführt wurden.

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      • #4
        Vielleicht aus Gründen der Komplexität? Bei 8472 handelt es sich ja um superentwickelte Wesen, vielelicht ist deren DNA zwar so stark ausgebildet, dass sie eine viel größere Ausgangspositon bnrauchen als das Chromosomenpaar aber es ist nicht ausreichend ausgestattet um das weiterzugeben. Also braucht man mehrere Teilnehmer, die immer das jeweils ihrige beisteuert.
        Grün is bessa!
        Tief im menschlichen Unterbewusstsein versteckt, existiert ein durchdringendes Bedürfnis, das Universum in logischer Konsequenz in seiner Gänze zu erfassen. Aber das Universum befindet sich immer einen Schritt jenseits der logischen Erfassbarkeit - Frank Herbert

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        • #5
          Vielleicht sollten wir bei Geschlechtern weniger an Geschlechtsteile denken, sondern an die "Ausstattungsmöglichkeiten". Meine Vorschläge z.B. für 8472:

          - "Klassische Männer": Besamer, erzeugen Samen
          - Eizeller , erzeugen Eizellen
          - Austräger; nehmen Samen und Eizellen auf und tragen befruchtete Zellen aus.
          - Geschlechtslose Drohnen
          - mehrgeschlechtliche, Zwitter

          Ok, dass wahren nur 5, aber in meinen Augen verschiedene Geschlechter.

          Und bei so einer komplexität währe es doch nicht groß verwunderlich wenn es so eine Varriation gäbe oder?
          You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
          Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

          Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
          >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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          • #6
            Dann gibt es da noch die Boronen aus dem X-Universum. Die haben ein männliches, ein weibliches und das dritte "Lar" genannte Geschlecht.

            Boronen - X-Lexikon
            Vade retro glossarium et orthographia

            Don't mess with a Reindeer! Punk!

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            • #7
              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
              Macht so etwas aus biologischer Sicht überhaupt Sinn ?

              Wo findet man sonst noch Beispiele in der Science-Fiction oder anderswo ?
              Im gewissen Sinne sind die Kreuzungstypen der Basidomyceten ( Plize ) Geschlechter, und dort gäbe es dann mehr als 2 Geschlechter. ISt aber vielleicht nicht ganz mit der Tierwelt zu vergleichen

              Zitat von MFB
              Vielleicht sogar noch "sinnhafter" wäre, wenn jede Person die Möglichkeit hätte, sie selbst zu klonen bzw. eine Art Selbstbefruchtung vorzunehmen. Dann wäre der Fortbestand einer Spezies nicht vom Zusammenspiel zweier Geschlechter abhängig.

              Also soviel zur Logik der Biologie .
              Gibt es durchaus in der Biologie, ist aber nicht weit verbreitet

              Parthenogenese ? Wikipedia

              Autogamie ? Wikipedia

              Unlogisch ist die zweigeschlechtliche Vermehrung nicht - unlogisch erscheint sie nur, weil viele ( nicht Biologen ) annehmen, daß die Vermehrung der Sinn dahinter wäre. Ginge es nur darum nachkommen zu erzeugen ist die ungeschlechtliche Vermehrung oder eben Autogamie und Parthenogenese viel praktischer, weil so in kurzer Zeit viel mehr Nachkommen geschaffen werden können. Die Sache hat nur den Nachteil, das diese Nachkommen genetisch identisch bzw sehr ähnlich wären. Das wiederum begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten und Parasiten in solchen Populationen und wäre auch evolutionsbiologisch ein Nachteil, wenn es darum geht bei sich ändernden Umweltbedingungen neue, besser angepasste Eigenschaften innerhalb einer Population umzusetzten.

              Kurz gesagt, der biologische Sinn von Sex ist nicht die Vermehrung, sondern die genetische Rekombination

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              • #8
                Zitat von Hades Beitrag anzeigen
                Vielleicht sollten wir bei Geschlechtern weniger an Geschlechtsteile denken, sondern an die "Ausstattungsmöglichkeiten". Meine Vorschläge z.B. für 8472:

                - "Klassische Männer": Besamer, erzeugen Samen
                - Eizeller , erzeugen Eizellen
                - Austräger; nehmen Samen und Eizellen auf und tragen befruchtete Zellen aus.
                - Geschlechtslose Drohnen
                - mehrgeschlechtliche, Zwitter

                Ok, dass wahren nur 5, aber in meinen Augen verschiedene Geschlechter.

                Und bei so einer komplexität währe es doch nicht groß verwunderlich wenn es so eine Varriation gäbe oder?
                Bei Insekten gibts derartige Aufteilungen oft, allerdings mit zwei Geschlechter, die verändert sind wegen Dingen wie Befruchtete/Unbefruchtete Eier, besonderer Ernährung und so weiter. Geeschlechter sind das deswegen nicht.
                Grün is bessa!
                Tief im menschlichen Unterbewusstsein versteckt, existiert ein durchdringendes Bedürfnis, das Universum in logischer Konsequenz in seiner Gänze zu erfassen. Aber das Universum befindet sich immer einen Schritt jenseits der logischen Erfassbarkeit - Frank Herbert

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                • #9
                  Wenn man mal ganz theoretisch davon ausgehen würde, dass es bei den Mensche die Geschlechter
                  m.
                  f.
                  und n. giebt
                  gehen wir weiter davon aus, dass m. f. befruchten kann und nicht umgekehrt, dass f. nicht in der lage ist das Kind auszutragen und es deshalb an n. weitergiebt, welches es dann austrägt.
                  oder es giebt die Geschlechter
                  1
                  2
                  3
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                  5
                  6
                  und 7
                  1 ist für die Befruchtung zuständig
                  2 empfängt und trägt es aus
                  3 hohlt es auf die Welt und giebt es an
                  4 weiter, 4 stillt es bsp.
                  5 erzieht es bis zur Pubertät
                  6 übernimmt es bei der Pubertät
                  und 7 weißt es in den späteren Job ein...
                  ist das Kind des geschlechts eins, wird ihm das Befruchten erklärt........ ist es des geschlechtes 5 wird ihm beigebracht mit störischen Kindern umzugehen... usw.
                  also wie früher auf der Erde, es viel in den Aufgabenbereich der Frau die Kinder zu erziehen den Haushalt zu schmeißen und der Mann musste Geld verdienen!
                  Es giebt viele möglichkeiten!
                  Ich lebe nicht um zu sein wie andere mich gerne hätten!

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                  • #10
                    Das wäre eine evolutionäre Katastrophe. Positive Mutationen würden nur durch 1 und 2 weitergegeben werden, also nur jedes vier komma fünfte Kind wäre es möglich sein Erbgut, ob gut oder schlecht weiterzutragen, zudem bräuchte es sehr hohe Kinderzahlen, die widerum dazu führen würde, dass Degeneration etsteht, denn es müssen mindestens jeweils sieben mit der ähnlichsten DNA geben, um den Fortbestand zu sichern..
                    Grün is bessa!
                    Tief im menschlichen Unterbewusstsein versteckt, existiert ein durchdringendes Bedürfnis, das Universum in logischer Konsequenz in seiner Gänze zu erfassen. Aber das Universum befindet sich immer einen Schritt jenseits der logischen Erfassbarkeit - Frank Herbert

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                    • #11
                      Zitat von Battleschnodder Beitrag anzeigen
                      Das wäre eine evolutionäre Katastrophe. Positive Mutationen würden nur durch 1 und 2 weitergegeben werden, also nur jedes vier komma fünfte Kind wäre es möglich sein Erbgut, ob gut oder schlecht weiterzutragen, zudem bräuchte es sehr hohe Kinderzahlen, die widerum dazu führen würde, dass Degeneration etsteht, denn es müssen mindestens jeweils sieben mit der ähnlichsten DNA geben, um den Fortbestand zu sichern..
                      das ist für mich der Hauptgrund, dieses Konzept als absoluten Schwachsinn anzusehen. So kann der Fortbestand einer Rasse einfach nicht gewährleistet werden.
                      Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                      Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                      • #12
                        Ich halte das Konzept auch nicht für sinnvoll. Ein Konzept mit mehr als 2 Geschlechtern würde sich nur dann durchsetzen wenn es einen signifikanten Vorteil bietet, und den sehe ich nicht - und mir fällt so auf anhieb auch kein anderes Konzept ein, wo ein drittes ( oder gar mehr ) Geschlechter sinn machen. Selbst bei den Basidomyceten ( mit den mehr als 2 Kreuzungstypen ) müssen sich immer nur 2 verschiedene Kreuzungstypen begegnen. Ansonsten hat man das Problem - es müssen sich jetzt nicht nur 2 sondern gar 3 ( oder mehr ) finden, was schon rein statistisch gesehen schwieriger wird. Welcher ( evolutionärer ) Vorteil soll dem gegenüberstehen, der diesen Nachteil ( mehr als ) aufwiegt ?

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                        • #13
                          Ich weiß, dass das nicht sinnvoll ist, es sollte nur ein bsp. für die unterschiedlichen Aufgaben der Geschlechter sein.
                          Kann auch sein, dass alle nen flotten siebener Machen und jeder irgendwie ein bisschen Erbgut beisteuert.
                          Ich lebe nicht um zu sein wie andere mich gerne hätten!

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                          • #14
                            Zitat von MRM Beitrag anzeigen
                            Kurz gesagt, der biologische Sinn von Sex ist nicht die Vermehrung, sondern die genetische Rekombination
                            Die Vielfalt der genetischen Rekombinationsmöglichkeiten nimmt zu, wenn mehr als zwei Geschlechter für die Zeugung erforderlich sind!

                            Menschen vermehren sich viel zu leicht und zu schnell, was zur Überbevölkerung führt. Ein flotter Dreier als Voraussetzung zur Fortpflanzung wäre auch unter diesem Gesichtspunkt sinnvoll.

                            Auch psychologisch wäre es ein gutes Mittel gegen Eifersucht, wenn man sich zu dritt lieben müsste.

                            Die ENT-Variante als unterdrücktes Anhängsel eines Paares ist allerdings nicht sinnvoll.
                            Die vielleicht besten SciFi-Comics:
                            Aldebaran Betelgeuze Antares Kenya Golden City Sinkha Spacecraft

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                            • #15
                              Zitat von Markof Beitrag anzeigen
                              Die Vielfalt der genetischen Rekombinationsmöglichkeiten nimmt zu, wenn mehr als zwei Geschlechter für die Zeugung erforderlich sind!
                              Nein, das ist falsch. Zwei ist die perfekte Zahl, und genau daher hat sich diese Zwei-Geschlechter-Einteilung in den letzten 4 Mrd Jahren entwickelt und sich gerade bei höherentwickelten Lebewesen durchgesetzt.

                              Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel: Eine Europäerin heiratet einen Afrikaner. Einfache Sache, das Kind wird aller Voraussicht nach gesund & munter sein. Bei drei Geschlechtern braucht man also entweder zwei Europäer oder halt zwei Afrikaner, was die genet. Unterschiede nicht erhöht. Oder man nimmt einen Asiaten dazu. In dem Fall hätte dann das Kind große Schwierigkeiten wieder zwei unterschiedliche Partner zu finden.

                              Wie man es auch dreht und wendet; drei oder mehr Geschlechter ist Unsinn, jedenfalls bei höher entwickelten Lebewesen, und deshalb hat die Evolution so etwas ja auch nie hervorgebracht.
                              Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                              - Mencius

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