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Die vereinigte Menschheit

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  • Die vereinigte Menschheit

    In diesem Thread geht es Überlegungen rund um die Möglichkeiten einer politischen Einigung unserer so unerfreulich zersplitterten Welt.

    Sinn soll es sein, verschiedene Konzepte aus der Vergangeheit zu betrachten, Alternativen zu erwägen und mögliche neue Ideen einzubringen.

    Ich lege als Threadersteller sofort los:

    Wege zur Einigung der Menschheit:

    Militärische Vereinigung: in der Vergangenheit wurde das immer wieder mal versucht.
    Tatsächlich ist dies der wohl am wenigsten aussichtsreiche Weg. Die Größe eines Imperiums und seine Lebensdauer verhalten sich meistens indirekt proportional, je militanter, desto kurzlebiger.
    Auch dürfte es unmöglich eine gesamte Welt dauerhaft zu sichern, selbst wenn die Eroberung gelingen sollte.

    Besser ist da schon:

    Kulturelle Dominanz: also eher eine Vorherrschaft, bei der Werte und Lebensstile exportiert werden. So dominierte das Chinesische Kaiserreich Südostasien und die USA momentan weite Teile der Welt - ohne sie aber tatsächlich in Beschlag zu nehmen. Die territorialen Grenzen sind hier ungleich kleiner als der eigentliche Einflussbereich.
    So etwas wirkt auch lange nach. Zugegeben, die Römer hatten ein Militärimperium, aber deren kulturelle Errungenschaften waren eine der Grundlagen des modernen Europa, man findet fast überall Spuren des Imperiums.

    Völkerbund, Vereinte Nationen, Erdallianz, Vereinigte Territorien etc.:
    Vielleicht der beste Weg. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich die UNO, die sich jedoch jedoch immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt sieht, da ihre Machtbefungnisse häufig verschwindend gering wirken.
    Besser ist da schon die EU, welche durch eine gemeinsame Währung und offene Grenzen besticht.

    Wie steht Ihr der Idee einer vereinten Menschheit gegenüber?
    Welche Ideen habt Ihr, bezüglich der möglichen Realisierung?
    Meint Ihr, dass es bereits eine Periode gab, in der so etwas schon mal möglich gewesen wäre?
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Sehr interessanter Threadansatz^^

    Ich persönlich denke das in einigen Hundert Jahren die Menschheit sowieso "zusammenwächst". Durch die ständige Vermischung der Gene werden die Menschen bald alle "ungefähr" gleich aussehen. Die Differenzen zwischen Farbigen und Weißen, Russen und Chinesen usw.... werden schwinden und dann ist es für mich nur noch eine Frage der Zeit bist die Nationen zusammenwachsen sollten.

    Natürlich bleiben da noch die moralischen und religiösen Einstellungen der Menschen. Die dürften sich nicht so einfach vereinigen lassen. Man müsste IMO dann alles einfach in verschiedene Organisationen verpacken die auf die eigentliche Regierung(Zentraler Rat usw...) keinen Einfluss haben.

    Und der absolute Super-GAU ist nach wie vor die individuelle Meinung. Wie sollte man zum Beispiel den Terroristen sagen das es jetzt nur noch eine Regierung/ein Staat gibt, die werden fröhlich weiterbomben da nichts von allen Menschen akzeptiert wird

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    • #3
      Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
      Wie steht Ihr der Idee einer vereinten Menschheit gegenüber?
      Wäre wünschenswert, eben weil es schon fürs Gemeinwohl schöner wäre, wenn wir alle Menschen als Einheit sehen und uns nicht gegenseitig um irgend etwas beneiden. Kriege führen etc.

      Nicht der Nahe Osten hat viel Öl zum Beispiel, wir Menschen haben an diesem Platz Öl.


      Welche Ideen habt Ihr, bezüglich der möglichen Realisierung?
      mehrere ungare Ansätze.

      Länder etc. abschaffen.
      Wir sind die Erde. Die Menschen.
      Wenn ich heute was von Hamburg nach Berlin schaffe ist es das normalste der Welt.
      Wenn aber von Malawi nach Deutschland, von Deutschland nach Mexiko etc. braucht man Verträge, muss sich an andere Gesetze halten und und und
      Die Vorausbedingung ist eine ganz Andere.
      Man denkt, man betreibt Handel mit Anderen, mit dritten Personen.
      Nein, wir betreiben Handel mit uns.
      Nicht mit den Anderen, mit uns.
      Um dieses zu realisieren braucht es aber auch ein kollektives Umdenken von Kleingeistigkeit (in diesem Fall, einzelne Staaten) zum Kollektiv.

      Totale Gleichschaltung von allem.
      Das wichtigste, eine Hauptwährung.
      Ich bezahle dann auch nur an der Weltregierung Steuern.
      Bekomme von ihr dann auch meine Rente, meine Krankenversicherung, mein Kindergeld etc.
      Keine Grenzen, über all gleiche Währung würde dann natürlich auch zu einem Einheitsgehalt führen.
      Nicht von heute auf Morgen, aber nach 40 bis 60 Jahren.

      Weg von dem Gedanken das der Mensch produktiv sein muss.

      Warum, wir haben heute Maschinen, die die Arbeit von 100ten übernehmen können.
      Dieser Zwanghafte muss, in die Arbeitswelt integriert zu werden, und da auch Produktiv zu sein ist einfach eine Spirale die ins unsoziale führt.

      Krankenhäuser werden heute geschlossen, weil sie Verluste machen.
      Zum Teufel, was soll das?
      Warum muss es Produktiv sein, andere Menschen zu helfen?
      Produktiv natürlich indem Sinne, das ich hiermit einen wirtschaftlichen Gewinn erziele, bzw. mindestens Kostendeckend arbeite.

      Man braucht aber auch den Antrieb und das Ziel, selber etwas zu tun.
      Es kann natürlich nicht sein das man sich nur auf die faule Haut legt.
      Menschen ohne Arbeit müssen einfach pro Monat auch eine bestimmte Anzahl an Stunden etwas fürs gemeindewohl machen.
      Sauber machen, restaurieren, Menschen pflegen etc.


      Schönes Thema, wozu ich dann natürlich noch unzählige Gedanken haben die auf diese Ansätze aufbauen.
      Aber das jetzt alles inhaltlih auch zusammen zu fügen, das geht nicht indem mann einfach so drauf los in die Tasten haut

      Kommentar


      • #4
        Also vorweg - und bitte nicht übel nehmen - hat mich bereits der Thread-Titel zum Lachen gebracht. Die Wege werden alle scheitern - auch wegen der schon genannten individuellen Meinung (eher Neigung) - aber hauptsächlich wegen der im Menschen verankerten Gier. Ohne Änderung des menschlichen Wesens also keine vereinigte Menschheit. Was dann wieder KdE's Ansatz aus einem anderen Thread ist - warum von weiterhin nicht wesensveränderten Menschen in der Zukunft ausgehen? - und zur Lösung führt: Genetische Vereinigung, aber anders, als von Kevinski erklärt/erhofft, sonder künstlich herbeigeführt. Dazu müßte isoliert werden, woher die übermäßige Gier (und die daraus resultierende Angst, zu kurz zu kommen, die potential zur Größe der "vereinigten" Menschengruppe anwächst) kommt und im Falle Gen-Stamm diesen per Retro-Virus in der Gen-Kette zu veröden/aus dem Weitergabe-Pool zu entfernen. Die resultierende Angst ist es auch, die in siedlungsplanfreien Gegenden immer wieder Ghetto-Bildungen in Imigrationsländern führt: Eine kleinere Gruppe innerhalb der größeren, die überschaubarer, angehmer, vertraut erscheint. Wirkt dem von Kevinski erhofften "das verwächst sich alles"-Effekt entgegen!

        Die Erschaffung eines solchen Virus würde also nicht die äusseren Unterschiede entfernen, sondern daß, was die Masse der Menschen innerlich eigentlich gleich (schlecht) macht (beliebter Anti-Rassimus-Slogan mit wahrem Kern: "Rassisten sind Arschlöcher - überall!") und genau darum der Vereinigung im Weg steht. Damit sterben nach und nach über kurzem Zeitraum (3-4 Generationen) die korrupten Entscheidungsträger ebenso wie die übermäßig fremdenfeindlichen Menschen aus (Fremdenfeindlichkeit: Die gehören nicht - eben durch äussere Erscheinung - zu "unserer" Gruppe und wollen sich trotzdem hier bedienen -> die Angst zu kurz zu kommen. Nicht umsonst ist Fremdenhaß in sozialen Unterschichten und unter Arbeitslosen höher als auf höherer sozialer Ebene, wo es "dem Menschen gut geht" und er nicht das Gefühl hat, zu wenig zu haben) - und diese beiden Gruppen stehen der "vereinigten Menschheit" am meisten im Weg: Die am Fremdenhaß leidenden sind generell gegen Globalisierung jeglicher Art, die Korrupten treiben eine sogenannte Globalisierung gleichzeitig so voran, daß die Allgemeinheit als Verlierer dasteht und die Taschen der Korrupten sich füllen. Allerdings - wer müßte über die Erschaffung, Forschung und Finazierung eines solchen Virus bestimmen, wer hat die Möglichkeiten dazu? Achja, richtig: besagte korrupte Entscheidungsträger....

        Zitat von Tillmann-Volker Kaiser
        Ein Teufelskreis!
        Abgesehen davon wäre der moralische Ansatz hinter einem solchen Angriff auf das menschliche Wesen ethisch nur für Leute vereinbar, die dem Über-Menschen Konzept nach Nietzsche (Individuen, die sich über bestehende moralische Normen hinwegsetzen, um die existente Menschheit auf ein höheres Niveau zu heben) zustimmen oder etwas abgewinnen können.

        Solange die Menschheit hauptsächlich von Angst und Gier angetrieben wird: Keine Chance. Und das Ende dieses Antriebs wird wohl niemand hier im Forum miterleben - existente gesellschaftliche Strukturen besonders in der sogenannten "westlichen Zivilisation" fördern und belohnen gerade die Korrupten mit noch mehr Vorteilen und "drohen" ihnen mit nur sehr laschen Strafen - gemessen am Schaden für die Allgemeinheit - während die Ängste von ihnen weiterhin gezielt gefördert werden, um sich selbst einen künstlichen Gegenpol, einfache Ablenkung (zB Killerspieldebatte) usw. zu schaffen.
        Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

        "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

        Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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        • #5
          Interessante Vorstellung und Ansätze. Aber seien wir uns ehrlich, wir sind Menschen und da gibts immer Konflikte und Kriege das war immer so und wird immer so sein.
          Solange es kein wirklich gerechtes Wirtschaftssystem gibt wo jeder was davon hat ist sowas unmöglich.

          Aber gut, die Hoffnung bleibt das unsere Nachfahren klüger werden als wir.

          Kommentar


          • #6
            Alles schön und gut,


            Einen Virus zu erschaffen der bestimmte genetische Eigenschaften blockiert wird aber auch twist erschaffen.
            Sobald irgendwas davon bekannt wird, werden die Menschen alles versuchen um den Virus aufzuhalten. Mindestens die betroffenen (meistens einflussreichen und geldhabenden) werden alles daran setzen das ihr Status, also die Herschaft über viele Menschen, erhalten bleibt.
            Ich denke eher das es dann wiedermal einen Holocaust der bereits infizierten oder eine totale Abschottung bzw. Krieg geben wird...



            Fakt ist, der Mensch ist ein egoistisches Wesen. Daher...

            MME wird die Menschheit sich erst vereinigen wenn wir einen "Angstgrund" von außen bekommen.
            Ich meine, in der Geschichte gab es immer wieder zusammenschließungen und gruppierungen von Menschen um einem Angstfeind entgegenzutreten. So sind ja erst Dörfer, Städte, Burgen, usw entstanden.
            Die zB USA ist mehr oder weniger aus den Staaten zusammengewachsen um dem Kolonialherr England die Stirn zu bieten. Um diese erlangte unabhängigkeit sicherstellen zu können mussten diese Staaten weiter zusammenarbeiten und es wurden die vereinigten Staaten zu einem großen Ganzen.
            Mehr oder weniger das selbe geschah mit Europa. Nach dem 2. Weltkrieg sah man ein, das man zusammenarbeiten musste um sich nicht gegenseitig niederzumachen während der Rest der Welt (USA, UdssR, Asien) immer weiter an Macht gewinnen. Daher versuchte man das Selbe wie die Amerikaner. Man gründet einen Staatenbund. Da es allerdings keinen unmittelbaren Angstgegner gab, sondern nur Angst vor der zukünftigen Entwicklung, ging der Zusammenschluss (wo wir gerade mitten drin sind) im Vergleich zur USA relativ langsam von statten.
            So etwas ähnliches ist ja die OPEC. Eine Gruppe von Erdöl"besitzenden" Staaten haben sich zusammengeschlossen um am Markt den Erdölpreis konstand zu halten (ich interpretiere einfach mal, hoch zu halten) und die sonst übliche Marktregeln, das der Preis von Angebot und Nachfrage abhängt, aushebelt. Somit haben sie sich ihre "Macht" (bzw. Geldeinnahme) auf lange Sicht gesichert.
            Ich denke mal, wenn die Japaner die Chinesen nicht im 2.WK angegriffen hätten (diese Erfahrung steckt ja noch sehr tief in den Knochen der Chinesen. So musste zB der Erstentwurf des "Shanghai World Financial Center" umgeändert werden, weil bei bekanntwerden die Zeitungen das vormals runde Loch als Symbol der Japaner, wegen der japanischen Flagge, mit der Schlagzeile "Die Japaner kommen" kommentierten), würde es inzwischen eine Asiatische Konföderation geben, die (so schätze ich) es mit den USA in Sachen Wirtschaft und Militär, locker aufnehmen könnte.



            Daraus schließe ich, das der Mensch einen extraterrestischen Angstgegner braucht, um einen großteil der "erdlichen" Staaten zu vereinigen. Ob dieser Gegner eine Alienrasse oder inzwischen fremd und stark gewordene Kolonien auf anderen Planeten sind, überlasse ich der Zukunft ( /weit entfernten Zukunft).
            (Einen Komet oä Naturgewalten als einen solchen Angstgegner kann ich mir nicht vorstellen, da eine solche Vereinigung Zeit braucht.)

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            • #7
              Wenn es um Überlegungen solcher Art geht, dann suche ich immer ganz gerne nach Parallelen in der Flora und Fauna.
              Was mich also zu der Frage bringt: Gibt oder gab es jemals eine menschliche, tierische, pflanzliche oder sonstwie geartete Kultur, die wirklich ohne 'Krieg' ausgekommen ist?

              Mein rudimentäres Wissen sagt "Nein", selbst die Bonobos, die das Motto 'make love not war' extrem ernst nehmen bekriegen sich ab und zu, wenn es um Gebietsansprüche geht.

              Faktoren wie den reinen Überlebenswillen, Neid und Gier könnte man evtl. durch einen Kommunismus in seiner reinsten Form (alles gehört allen; wurde bis jetzt noch nirgendwo praktiziert, auch wenn sich gewisse Länder mit dieser Bezeichnung 'schmücken') ausmerzen, da ja keiner mehr neidisch sein müsste, wenn er alles benutzen dürfte und keine Überlebensangst mehr haben müsste, wenn allen das selbe Nahrungsmittelangebot zur Verfügung stünde.
              Aber dafür sind ja viele wieder zu neidisch und zu gierig .

              Gyges beschreibt das uralte Prinzip "Teile und herrsche", das schon zu Römerzeiten praktiziert wurde. Man schafft ein Feindbild, damit 'die da unten' nicht mitbekommen, wie sie von 'denen da oben' ausgebeutet und verarscht werden. Das schafft selbstverständlich jeweils ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
              Hat man ja recht aktuell mit Hartz4lern vs. arbeitende Bevölkerung u.ä.
              Aber auch der ganz große Angstgegner würde keine Einigkeit herbeiführen, da es unter Garantie Menschen gäbe, die mit ihm kollaborieren wollten.

              Herrje, ich komme hier vom hundertsten ins tausendste, aber um auf meinen Anfang zurück zu kommen, ich denke, Mama Natur hat es so vorgesehen, dass es ohne Kriege und Auseinandersetzungen gar kein Leben geben KANN und wie viele von euch schon festgestellt haben, wäre ein einig Erdenreich nur mit den Mitteln der Vernunft nicht realisierbar.

              Dafür müsste man ja schon wieder zu nahezu kriegerischen Mitteln greifen.
              In diesem Sinne, lieber Karl Ranseier, muss ich dir dein Zitat von T.V. Kaiser klauen: Ein Teufelskreis
              Pluto for Planet!

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              • #8
                Hallo,

                Also das ist ein sehr spannendes Thema.

                Wie das nun genau aussehen kann weis auch ich nicht. Ein guter Ansatz ist Europa und die Europäische Union. Doch auch hier sind viele Dinge nicht gut.
                Eine Wahre Demokratie muss als Obersten Grundsatz haben: "Die Regierung muss die Obersten Grundsätze am höchsten Achten. Sollte ein Mitglied der Regierung diese Missachten wie zum Beispiel durch Korruption oder andere Abzocker Methoden wird die Strafe Doppelt so hoch ausfallen wie bei nicht Mitgliedern der Regierung."

                Dadurch soll komplett verhindert werden das die Regierungskräfte sich Unethisch Unmoralisch verhalten.

                Eine Weltregierung wird immer die Territorialen Staaten achten und nutzen. Freiheit und Gleichheit für alle Menschen. Auch in Religionsfragen. Kein Mensch darf aus Wirtschaftlichen Religiösen oder anderen Gründen Unterdrückt werden.
                Das heißt das die Islamisten ihrer Religion nachgehen dürfen solange sie Frauen Erlauben sich von ihrem Mann zu trennen wenn sie es wollen. Und das junge Mädchen kein Kopftuch tragen müssen wenn sie es nicht wollen. Keine Zwangsheirat oder anderer Zwang.

                Harte und durchgeführte Strafen müssen eingeführt werden. Ein Gesetz welches für jeden gilt. Ohne Ausnahme. Regierungen ob nun aus Weltsicht oder vom kleinsten Dorf egal ob Amerika "USA" oder ein Dorf im tiefsten Afrika dürfen sich nur als Verwalter sehen. Verwalter im Auftrag des Volkes von dem sie Erwählt wurden.
                Straftaten dieser Verwalter werden Doppelt hart bestraft da diese sich besonders Ethisch und Moralisch zu verhalten haben.

                Finden einer art Welthauptstadt. Und diese wird nicht in Amerika sein. Da es zu viele Gegner im Moment gegen Amerika gibt. China und alle Islamischen Staaten.
                Eine gute Welthauptstadt könnte zum Beispiel Paris sein. Eigentlich auch Rom aber dort gibt es das Problem das die Italiener zu viele Regierungen in den letzten 50 Jahren hatten. Dieses Land ist Politisch nicht Stabil.
                Eigentlich wäre auch London gut. Doch England hat in der Geschichte die Welt zu lange als Kolonie Kontrolliert. Da werden bestimmt viele ehemaligen Kolonien nicht auf Stimmen. Was man auch Verstehen kann.
                Deutschland fällt wegen Weltkrieg 1 und 2 auch raus.
                Japan könnte eine Stadt als Welthauptstadt anbieten. Hiroschima zum Beispiel.
                Was auch gut wäre ist eine Stadt in Australien. Da Australien recht Friedlich ist.
                Oder eine Stadt in Nord Afrika wäre vielleicht auch gut. Vielleicht könnte man KARTHAGO als neue Welthauptstadt neu Errichten. Aber das ist wohl eher nicht realisierbar. Obwohl ich die Idee recht interessant fände.

                Wie müsste die Regierung zusammen gesetzt sein?
                Meine Idee wäre das die G8 auf G20 aufgestockt würde. Diese Wählen den Obersten Verwalter der Menschheit. Diesen Titel deshalb so gewählt das man immer klar weis das er kein Imperator oder anderer Diktator ist sondern nur Verwalter. Das muss dem Inhaber immer klar sein.
                Unter diesem gibt es zwei Kammern welche Gesetze gemeinsam zustimmen müssen.
                In der einen Kammer sind Leute der G20 drinnen. In der anderen Kammer sind Vertreter anderer Staaten enthalten. Kein einziges G20 Mitglied darf darin sein. Gemeinsam müssen diese nun für ein Gesetz oder etwas andere Stimmen.

                Was ich auch als höchst Wichtig empfinde ist das keine Regierung mehr als 49.9% des Verdienstes eines Menschen als Steuern oder anderer Abgaben bezieht. Dem Menschen muss immer 50,1% und mehr bleiben nachdem er Steuern und andere Abgaben gezahlt hat. Alles andere muss als Menschenrechts Verletzung gelten.

                Der Mensch ohne Rücksicht auf seine Ethnische oder Gesellschaftliche Herkunft ist das höchste und zu schützendste Gut der Welt. Das müssen sämtliche Regierungen von ganz oben bis ganz unten als wichtigstes Indiz ansehen.

                Sehr viel Input zu beginn.

                Gruß Chris
                Warum müssen Zwerge immer mit dem Kopf durch die Wand? Weil Sie es können!

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                • #9
                  Gut, dass dieses Thread im SciFi-Forum positioniert wurde, denn so fallen mir gleich einige Möglichkeiten für eine politische Einigung der Menschheit ein:

                  1. Aliens

                  "Ich spreche hier nicht als Präsident der USA, sondern als Präsident der Menschheit." (Szenario in "Independence Day")
                  Wir brauchen also Aliens, die nicht an Kommunikation oder gar Frieden interessiert sind, die mit geballter militärischer Macht aber immer wieder so gerade abgewehrt werden können. Hilfreich ist es natürlich, wenn die meisten Staaten und Regierungen zerstört sind und der US-Präsident ein charismatischer Kampfflieger ist.

                  2. Böse Kryptonier

                  General Zod hat es in Superman II trefflich vorgeführt. Man verwüste medienwirksam eine Kleinstadt und kämpfe sich dann ins Weiße Haus vor. Auf die Drohung Millionen Menschen zu töten ruft der Präsident die anderen Regierungschefs an, um sämtliche Kontrolle über den Planeten zu übergeben.

                  3. Weltuntergang

                  Angenommen eine riesige Flut oder ein Monsterkillervirus oder was auch immer rottet die gesamte Menschheit bis auf ein paar glückliche Überlebende aus, dann dürfte es diesen Überlebenden vorerst möglich sein, eine geeinte Menschheit zu bilden.

                  4. Borg

                  Es fängt langsam an, mit Menschen die sich Implantate in ihren Schädel pflanzen lassen, um ihr Gedächtnis, ihren emotionalen Zustand, ihre Denkgeschwindigkeit etc. zu verbessern. Über einige dieser Implantate wird es natürlich auch möglich sein, direkt mit seinem Geist im Internet zu surfen. Irgendwann wird jeder wird permanent online sein und seinen Geist mehr und mehr mit dem Geist anderer verschmelzen. Nebenwirkung dieses Verschmelzungsprozesses ist eine Abneigung gegenüber Individuuen, die schon bald zwangsassimliert werden (das gleiche Ergebis erhält man durch ein raffiniertes Virus, das die Hirne der Menschen in einem kollektiven Geist bündelt und sie zwingt, jedem nicht-assimilierten Menschen Chips einzupflanzen). Schon bald gibt es eine geeinte Menschheit, die große Würfelschiffe baut, um in den Weiten des Weltraums nach mehr nicht-assimilierten Lebensformen zu suchen.

                  5. Roboteraufstand

                  Wenn Roboter die Welt erobern, könnte es eine vereinte Welt von Menschen geben, die ihr Dasein entweder als Haustiere, Ernergiezellen oder Partypeople in einer unterirdischen Stadt namens Zion fristen.

                  6. Soma

                  Soma ist eine Droge, mit der man sich einfach gut fühlt. In hoher Dosis befindet man sich auf einem nicht anhaltenen Trip, der keine negativen Nebenwirkungen hat. Den Menschen ist egal, wie hoch die Steuern, wie schmutzig das Wasser oder wie unabhänig Taiwan ist, sie sind allein daran interessiert, dass sie pünktlich ihre Somaration bekommen. Und weil das auf dem gesamten Planeten das Gleiche ist und weil nur eine Regierug als Zulieferer fungiert, gibt es auch nur eine maßgebliche politische Autorität auf dem Planeten.

                  7. Jesus

                  Jesus kommt zurück und nimmt alle mit, die es wert sind. Diese tanzen und saufen dann fröhlich bis in alle Ewigkeit im Paradies herum, wo es nur eine maßgebliche politische Autorität gibt: "der Alte" aka Gott.
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                  • #10
                    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                    Also vorweg - und bitte nicht übel nehmen - hat mich bereits der Thread-Titel zum Lachen gebracht. Die Wege werden alle scheitern - auch wegen der schon genannten individuellen Meinung (eher Neigung) - aber hauptsächlich wegen der im Menschen verankerten Gier. Ohne Änderung des menschlichen Wesens also keine vereinigte Menschheit. Was dann wieder KdE's Ansatz aus einem anderen Thread ist - warum von weiterhin nicht wesensveränderten Menschen in der Zukunft ausgehen? - und zur Lösung führt: Genetische Vereinigung, aber anders, als von Kevinski erklärt/erhofft, sonder künstlich herbeigeführt. Dazu müßte isoliert werden, woher die übermäßige Gier (und die daraus resultierende Angst, zu kurz zu kommen, die potential zur Größe der "vereinigten" Menschengruppe anwächst) kommt und im Falle Gen-Stamm diesen per Retro-Virus in der Gen-Kette zu veröden/aus dem Weitergabe-Pool zu entfernen. Die resultierende Angst ist es auch, die in siedlungsplanfreien Gegenden immer wieder Ghetto-Bildungen in Imigrationsländern führt: Eine kleinere Gruppe innerhalb der größeren, die überschaubarer, angehmer, vertraut erscheint. Wirkt dem von Kevinski erhofften "das verwächst sich alles"-Effekt entgegen!
                    nun die Prämisse dazu ist ja das die "Gier"(mehr zu haben als andere) ausschließlich auf genetischen Faktoren beruht. Eine Prämisse die ich absolut nicht teile(das Verhalten verschiedenster Kulturen die extrem unterschiedlich in ihrem Verhalten bezüglich dieser Frage reagieren widerspricht dem) und stattdessen die jeweilige Kultur als Primären Faktor dieses Verhaltens sehe.
                    Allerdings denke ich nicht das man den Leuten im Namen irgendeines Gerechtigkeitssinnes einpauken sollte das keiner mehr als der andere haben sollte. Stattdessen würde ich eher auf die Verbreitung einer aufklärerischen Philosophie setzen die aufzeigt das es für alle ein besseres Leben bedeutet wenn man sich eine utilitaristische Ethik zulegt basierend auf reziprokem Altruismus und der Frage ob ein entsprechendes Gut wirklich rational gesehen die eigenen Bedürfnisse befriedigt(und ob diese Befriedigung nicht effizienter erreicht werden könnte(zB durch Nutzung des Gutes nur wenn man es benötigt))
                    Zitat von Captain Chris Beitrag anzeigen
                    Harte und durchgeführte Strafen müssen eingeführt werden.
                    Sorry aber dieser "härtere Strafen" Unsinn hat noch nie Funktioniert. Immer wenn die zu bestrafende Tat nicht dem Moral/Ethikcodex des entsprechendem Individuums zuwider läuft wird sie auch begangen (Beispiel Urheberrecht: die verhängten Strafen in diesem Bereich sind teilweise lächerlich überzogen doch da es dem ethischem Empfinden der "Täter" nicht zuwider läuft hat deren immer weitere Verschärfung rein garnichts gebracht)

                    anschließend noch zum Thema:ich denke nicht das eine vereinigte Menschheit wirklich nötig ist, eine friedlich koexistierende/kooperierende würde völlig ausreichen.
                    I can see a world with no war and no hate.

                    And I can see us attacking that world, because they would never expect it.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                      nun die Prämisse dazu ist ja das die "Gier"(mehr zu haben als andere) ausschließlich auf genetischen Faktoren beruht. Eine Prämisse die ich absolut nicht teile(das Verhalten verschiedenster Kulturen die extrem unterschiedlich in ihrem Verhalten bezüglich dieser Frage reagieren widerspricht dem) und stattdessen die jeweilige Kultur als Primären Faktor dieses Verhaltens sehe.
                      Ich sagte ja auch: "Im Falle Gen-Stamm" - es ist die Frage, ob die Gier bei vielen Exemplaren Mensch da ist und in den von dir angeführten Kulturen recht erfolgreich aberzogen wird oder ob sie erstmal nicht da ist und - auch in unserer Kultur - per Unfall vielen Exemplaren "anerzogen" wird. Nahezu jede Kultur hat in ihrer Geschichte Verräter hervorgebracht - Menschen, die sich auf Kosten ihres Volkes selbst bereichern. Kategorisch "Ja, in den Genen" oder "Ja, im sozialen Umfeld" zu dieser Streitfrage auszusagen, hilft nicht weiter. Mein Diskussionsbaum beschränkt sich auf den Fall, in dem diese Fprm von Gier im Gen-Stamm isoliert werden kann.

                      Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                      Allerdings denke ich nicht das man den Leuten im Namen irgendeines Gerechtigkeitssinnes einpauken sollte das keiner mehr als der andere haben sollte. Stattdessen würde ich eher auf die Verbreitung einer aufklärerischen Philosophie setzen die aufzeigt das es für alle ein besseres Leben bedeutet wenn man sich eine utilitaristische Ethik zulegt basierend auf reziprokem Altruismus und der Frage ob ein entsprechendes Gut wirklich rational gesehen die eigenen Bedürfnisse befriedigt(und ob diese Befriedigung nicht effizienter erreicht werden könnte(zB durch Nutzung des Gutes nur wenn man es benötigt))
                      Von keiner soll mehr als der andere haben, hab ich auch nichts geschrieben. Im Gegenteil, ich denke, daß eine solche Einschränkung dem normalen Menschen die Motivation zur Produktivität nehmen würde. Nur die allgemeinheitsschädlichen Beschaffungsarten dieses "Mehr haben" - Korruption, Verrat, Betrug usw. - sowie die Ängste, die aus dieser Gier entstehen, wenn man meint, zu wenig zu haben/zu bekommen - Fremdenangst/-hass ist dabei eine der einer "geeinten Menschheit" am meisten im Weg steht - müßten beseitigt werden.

                      Ich geh aber davon aus, daß dieses nicht möglich ist. Das Ganze ist also eher als theoretische Abhandlung für den Fall zu betrachten, das "Schlechte" am Menschen könnte im Gen-Stamm isoliert werden

                      Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                      Sorry aber dieser "härtere Strafen" Unsinn hat noch nie Funktioniert. Immer wenn die zu bestrafende Tat nicht dem Moral/Ethikcodex des entsprechendem Individuums zuwider läuft wird sie auch begangen (Beispiel Urheberrecht: die verhängten Strafen in diesem Bereich sind teilweise lächerlich überzogen doch da es dem ethischem Empfinden der "Täter" nicht zuwider läuft hat deren immer weitere Verschärfung rein garnichts gebracht)
                      Die einzig härteren Strafen, die was bringen, sind lebenslängliche Unfreiheit schon nach dem ersten Fall oder die Todesstrafe - weil in diesen Fällen der Wiederholungsfall sowie die Möglichkeit des Lernens/Methoden-Verbesserung für den Täter ausgeschlossen werden. Womit ich 1 von 1 recht gebe: Strafen ändern den ethischen Codex eines Individuums nicht - nur diese zwei Formen von Strafe würden die geschädigte Gesellschaft vom "nicht passenden" oder "nicht passen wollenden" Individuum befreien. Beide Strafen sind aber mit dem Ehtikcodex, auf dem unsere (westliche) Kultur aufgebaut ist, nur schwer bzw. gar nicht vereinbar:

                      Zitat von Tillmann-Volker Kaiser
                      Ein Teufelskreis!


                      Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                      anschließend noch zum Thema:ich denke nicht das eine vereinigte Menschheit wirklich nötig ist, eine friedlich koexistierende/kooperierende würde völlig ausreichen.
                      Das wäre ja eine Vorstufe, die sowieso durchlaufen werden müßte auf dem Weg zur "geeinten" Menschheit. Und diese Stufe liegt deutlich hinter der halben Strecke des Weges - warum dann anhalten, wenn man fast da ist?

                      An den gleichen Mängeln der Menschheit, die die Vereinigung erfolgreich verhindern werden, würde aber auch die friedlich kexistierende/kooperierende Menschheit scheitern. Ich geh eh davon aus, daß - wenn die Medizin in Punkto Lebensverlängerung noch ein paar Fortschritte macht (so Richtung jeder Mensch kann 100 werden, ohne an normalen Altersverschleißerkrankungen zu sterben) - ich das Ende der Menschheit noch erleben könnte
                      Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                      "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                      Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                      • #12
                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Von keiner soll mehr als der andere haben, hab ich auch nichts geschrieben.
                        wollt ich auch nicht andeuten, nur wenn man wie in meinem Fall anfängt von einer Philosophie zu erzählen die hinterfragt ob die primären Konfliktmethoden der Bedürfnisbefriedigung das Optimum erbringen wird man schnell in eine Ecke mit irgendwelchen kommunistischen Revoluzzern gestellt. Der Satz auf den du dich bezogen hast sollte das nur im Vorhinein verhindern.

                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Die einzig härteren Strafen, die was bringen, sind lebenslängliche Unfreiheit schon nach dem ersten Fall oder die Todesstrafe - weil in diesen Fällen der Wiederholungsfall sowie die Möglichkeit des Lernens/Methoden-Verbesserung für den Täter ausgeschlossen werden. Womit ich 1 von 1 recht gebe: Strafen ändern den ethischen Codex eines Individuums nicht - nur diese zwei Formen von Strafe würden die geschädigte Gesellschaft vom "nicht passenden" oder "nicht passen wollenden" Individuum befreien. Beide Strafen sind aber mit dem Ehtikcodex, auf dem unsere (westliche) Kultur aufgebaut ist, nur schwer bzw. gar nicht vereinbar
                        Ich bezog mich dort mehr auf den Aspekt der Abschreckung nicht auf mögliche(oder nicht) Resozialisierung

                        Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
                        Das wäre ja eine Vorstufe, die sowieso durchlaufen werden müßte auf dem Weg zur "geeinten" Menschheit. Und diese Stufe liegt deutlich hinter der halben Strecke des Weges - warum dann anhalten, wenn man fast da ist?
                        1. weil ich denke das es zwar unwahrscheinlich aber immerhin möglich ist das die Menschheit es irgendwann schafft friedlich zu koexistieren/kooperieren, sie unter einem politischen/religiösem/sonstie geartetem ideologischem System zu vereinigen halte ich hingegen für völlig ausgeschlossen
                        2.weil ich nach einer erreichten friedlichen Koexistens/Kooperation keinen Grund sehe eine völige Vereinigung anzustreben(wozu soll das dienen?)
                        I can see a world with no war and no hate.

                        And I can see us attacking that world, because they would never expect it.

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                        • #13
                          FriedlicheKoexistenz ist ein Zustand, der erstmal als temporär und nicht permanent einzustufen ist. Mit mehreren Staat gibt es mehrere Positione, von denen intigrante Quertreiber den Zustand der friedlichen Koexistenz beenden oder noch schlimmer, als "Geisel" nehmen können ("Wir wollen x, y und z oder der Frieden ist beendet!"). Den Zustand der Vereinigung würde man über den Weg "Seperatismus" wieder aufbrechen, aber das heißt: Innerhalb des geschlossenes Systems muß sich eine Gruppe zusammenfinden, die das existente Werte-System ablehnt. Das wird von Generation zu Generation unwahrscheinlicher, solange es allen gut (also ein gewissen Lebens-Niveau oberhalb von blanker Existenz gehalten werden kann) und manchen besser (die, die sich mehr anstrengen, sollen auch mehr durch ihre erbrachte Mehr-Leistung vom Leben haben, Belohnungsprinzip) geht - und nicht einigen gut und der Masse schlecht, in dem Fall wären Revolution und Seperatismus natürlich Optionen.

                          Aber wie gesagt: Ich geh nicht davon aus, daß die Menschheit auch nur etwas annähernd ähnliches je erreichen wird
                          Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                          "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                          Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                          • #14
                            Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                            nun die Prämisse dazu ist ja das die "Gier"(mehr zu haben als andere) ausschließlich auf genetischen Faktoren beruht. Eine Prämisse die ich absolut nicht teile(das Verhalten verschiedenster Kulturen die extrem unterschiedlich in ihrem Verhalten bezüglich dieser Frage reagieren widerspricht dem) und stattdessen die jeweilige Kultur als Primären Faktor dieses Verhaltens sehe.
                            Allerdings denke ich nicht das man den Leuten im Namen irgendeines Gerechtigkeitssinnes einpauken sollte das keiner mehr als der andere haben sollte. Stattdessen würde ich eher auf die Verbreitung einer aufklärerischen Philosophie setzen die aufzeigt das es für alle ein besseres Leben bedeutet wenn man sich eine utilitaristische Ethik zulegt basierend auf reziprokem Altruismus und der Frage ob ein entsprechendes Gut wirklich rational gesehen die eigenen Bedürfnisse befriedigt(und ob diese Befriedigung nicht effizienter erreicht werden könnte(zB durch Nutzung des Gutes nur wenn man es benötigt))
                            Sorry aber dieser "härtere Strafen" Unsinn hat noch nie Funktioniert. Immer wenn die zu bestrafende Tat nicht dem Moral/Ethikcodex des entsprechendem Individuums zuwider läuft wird sie auch begangen (Beispiel Urheberrecht: die verhängten Strafen in diesem Bereich sind teilweise lächerlich überzogen doch da es dem ethischem Empfinden der "Täter" nicht zuwider läuft hat deren immer weitere Verschärfung rein garnichts gebracht)

                            anschließend noch zum Thema:ich denke nicht das eine vereinigte Menschheit wirklich nötig ist, eine friedlich koexistierende/kooperierende würde völlig ausreichen.
                            Hallo,

                            Das Beispiel des Urheberrechts finde ich sehr gut. Du hast recht das dort die Drakonischen Strafen nichts oder nur wenig bewirken. Was ist der Grund? Die Mehrheit der Täter weit mehr als 95% brauchen nicht mit einer Entdeckung zu Rechnen. Das gibt den Tätern die Anonymität. Muss ein Täter aber nun mit weit über 95% damit Rechnen entdeckt und Dramatisch bestraft zu werden hört der Spaß auf.

                            Es ist schon richtig das wir nicht in einem Polizei Staat leben wollen. Doch jeder Mensch wünscht sich mehr Sicherheit. Da die Wage zu finden ist die Aufgabe des Innen Ministers. Wenn ich nur an die Fälle aufmerksam mache wo Jugendliche Erwachsene Angreifen oder gar Töten. Da würde jeder eine deutliche Erhöhung der Polizei für gut empfinden.

                            Gruß Chris
                            Warum müssen Zwerge immer mit dem Kopf durch die Wand? Weil Sie es können!

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                            • #15
                              Zitat von Captain Chris Beitrag anzeigen
                              Hallo,

                              Das Beispiel des Urheberrechts finde ich sehr gut. Du hast recht das dort die Drakonischen Strafen nichts oder nur wenig bewirken. Was ist der Grund? Die Mehrheit der Täter weit mehr als 95% brauchen nicht mit einer Entdeckung zu Rechnen. Das gibt den Tätern die Anonymität. Muss ein Täter aber nun mit weit über 95% damit Rechnen entdeckt und Dramatisch bestraft zu werden hört der Spaß auf.

                              Es ist schon richtig das wir nicht in einem Polizei Staat leben wollen. Doch jeder Mensch wünscht sich mehr Sicherheit. Da die Wage zu finden ist die Aufgabe des Innen Ministers. Wenn ich nur an die Fälle aufmerksam mache wo Jugendliche Erwachsene Angreifen oder gar Töten. Da würde jeder eine deutliche Erhöhung der Polizei für gut empfinden.

                              Gruß Chris
                              Nein, nicht jeder. Und nicht nur heute, sondern zu jeder Zeit:

                              Zitat von Ben Franklin
                              Wer die Sicherheit auf Kosten der Freiheit aufgibt, hat beides nicht verdient!
                              (oder so ähnlich )

                              Das sind einfach grundsätzliche Ideologien, die an diesem Puntk aufeinanderprallen - übrigens genau so ein Grundsatz, über den eine Vereinigung stolpern würde, denn beide Seiten wollen das Beste für die Menschheit.
                              Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                              "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                              Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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