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Ich vermisse Weltraum-SciFi-Serien - wer noch?

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  • Ich vermisse Weltraum-SciFi-Serien - wer noch?

    Hi

    Irgendwie vermisse ich im Weltraum angesiedelte SciFi-Serien. Genau genommen gibt es derzeit eigentlich nur eine verbliebene, die sich (hoffentlich noch lange) in Produktion befindet: "Stargate Universe".

    Mir fallen nur "V" (Neuauflage) und Caprica als weitere SciFi-Serien ein, die aber nicht auf die Weiten des Alls setzen, sondern eher "lokal" angesiedelt sind. Im Fantasy- & Mystery-Genre hingegen haben wir viel mehr Serien, die derzeit im TV laufen: Lost, Fringe, FlashForward, Supernatural, Heroes, ...

    Geht es nur mir so oder stirbt das Weltraum-Genre aus? Ist Obama an allem Schuld?

    Was meint ihr?

    Gruß
    GalaxyHawk

  • #2
    Wir haben schon mehrere Threads zu diesem Thema.

    SciFi-Forum| Geht die Ära der Science-Fiction zuende?

    SciFi-Forum| Laufende SciFi-Serien mit neuen Folgen
    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
    Stalter: "Nope, it's all bad."

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    • #3
      Sorry, ich habe mir schon denken können, dass ich nicht der Erste bin, dem es so ergeht und dass andere Threads existieren könnten aber über die SuFu habe ich leider keinen anderen Thread zum Thema finden können. Ich wusste wohl nicht, nach welchen Schlüsselwörtern ich suchen sollte...

      Aber immerhin, hätte nicht gedacht, dass man sich schon 2006 Gedanken darüber machte. Wobei in beiden Threads SciFi eher allgemein betrachtet wird und auch Mystery/Fantasy-Serien eingebunden werden, die ich in meinem Startpost ausschloss, da es mir ja eher um die Sache mit den "Weltallserien" ging, die irgendwie vom Aussterben bedroht zu sein scheinen.

      Primeval, Fringe, FlashForward, Caprica, Supernatural, Heroes, V, Doctor Who... Betrachtet man all diese Serien als SciFi, dann ist das derzeitige Angebot eigentlich garnicht so schlecht...

      Gruß
      GalaxyHawk

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      • #4
        Die guten Weltraum-SF-Serien wie Star Trek, Raumpatrouille, Babylon 5, Lexx, Farscape, Space - Above and Beyond, Kampfstern Galactica, Buck Rogers, Mondbasis Alpha uvm. vermisse ich auch und warte schon lange darauf, dass es endlich mal wieder etwas in diesem Bereich gibt, das mir gefällt.

        Leider kann ich weder mit Andromeda, noch mit BSG oder gar Stargate irgend etwas anfangen und viel mehr gibt es da ja auch nicht mehr. Die letzte Space Opera, die ich mochte, war Firefly, auch wenn das weit mehr eine Westernserie war, als SF.

        Oh und dann gab es noch diese Kopfgeldjäger-Serie im All - Space Hunter. Die lief irgendwann im Ultranachtprogramm bei RTL2, weshalb ich nur ein paar einzelne Folgen gesehen habe, aber die haben mir ganz gut gefallen.

        Schade, dass heute alles so gegenwartsrealismusfixiert ist. Selbst BSG hat ja so einiges dran gesetzt, dass man kaum merkt, dass es sich um eine Weltraumserie handelt.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
          Die guten Weltraum-SF-Serien wie Star Trek, Raumpatrouille, Babylon 5, Lexx, Farscape, Space - Above and Beyond, Kampfstern Galactica, Buck Rogers, Mondbasis Alpha uvm. vermisse ich auch und warte schon lange darauf, dass es endlich mal wieder etwas in diesem Bereich gibt, das mir gefällt.

          Leider kann ich weder mit Andromeda, noch mit BSG oder gar Stargate irgend etwas anfangen und viel mehr gibt es da ja auch nicht mehr. Die letzte Space Opera, die ich mochte, war Firefly, auch wenn das weit mehr eine Westernserie war, als SF.

          Oh und dann gab es noch diese Kopfgeldjäger-Serie im All - Space Hunter. Die lief irgendwann im Ultranachtprogramm bei RTL2, weshalb ich nur ein paar einzelne Folgen gesehen habe, aber die haben mir ganz gut gefallen.

          Schade, dass heute alles so gegenwartsrealismusfixiert ist. Selbst BSG hat ja so einiges dran gesetzt, dass man kaum merkt, dass es sich um eine Weltraumserie handelt.
          Ich dachte schon, ich bin der einzige, dem es hier so geht Ich hab diesem irgendwie gar nicht Remake 4 Mal die Chance gegeben, mich noch irgendwie zu überzeugen, aber am Ende kam es mir so vor: Leute, die die alte Serie mochten, können mit der neuen automatisch nix anfangen
          Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

          Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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          • #6
            Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
            Ich dachte schon, ich bin der einzige, dem es hier so geht Ich hab diesem irgendwie gar nicht Remake 4 Mal die Chance gegeben, mich noch irgendwie zu überzeugen, aber am Ende kam es mir so vor: Leute, die die alte Serie mochten, können mit der neuen automatisch nix anfangen
            Ja, mit der Meinung ist man hier gerne in der Unterzahl. Du kannst ja mal einen Blick in die Galactica - Abteilung hier werfen. Da gibt es auch einen unterfrequentierten Bereich für die Originalserie.

            Ich habe auch mehrfach versucht, mit der neuen Galactica warm zu werden, aber ich finde sie einfach nur grauenhaft.

            Schade, dass es schon lange nichts mehr im Stil der Originalserie oder wie Babylon 5 gegeben hat. Eine schöne, innovative Serie war auch "Earth 2", die zwar nicht permanent auf einem Raumschiff spielt, aber doch immerhin auf einem überaus exotischen Planeten. Da habe ich jede Folge geradezu verschlungen. Leider wurde damals alles abgesetzt, was nicht ins Star-Trek-Erfolgsformel-Schema gepasst hat.

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            • #7
              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
              Leider wurde damals alles abgesetzt, was nicht ins Star-Trek-Erfolgsformel-Schema gepasst hat.
              Wobei auch mangelnder Erfolg an sich eine Rolle spielte.
              Manche Weltraumserien kranken auch an Special Effects und Darstellern, und selbst wo das nicht der Fall ist, wie z.B. Firefly, kann der Erfolg ausbleiben. Selbst das neue gehypte BSG hat nicht wirklich riesige Zuschauermassen außerhalb des üblichen SF-Fandoms erreicht.

              Davon abgesehen setze ich meine Hoffnungen eher auf die Literatur, dass sich dort noch etwas Brauchbares findet: Klassische Weltraum-Abenteuer-Geschichten

              Kommentar


              • #8
                Zitat von GalaxyHawk Beitrag anzeigen
                Hi

                Irgendwie vermisse ich im Weltraum angesiedelte SciFi-Serien. Genau genommen gibt es derzeit eigentlich nur eine verbliebene, die sich (hoffentlich noch lange) in Produktion befindet: "Stargate Universe".
                Wieso? Immerhin, besser als nichts! Stargate Universe läuft doch jetzt bald an. Bis jetzt kenne ich die Serie noch nicht, also erst mal schauen, wie die so ist. Kennst du die etwa schon oder woher kommt gleich die Ablehnung?

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                • #9
                  Ablehnung? Öhm, nein. Ich liebe SG1, SGA und auch SGU (bin auf Zuschauerstand der US-Ausstrahlung ). Hast dich in meinem Beitrag wohl etwas verlesen, bei dem was in den Klammern stand... ^^

                  Was die Sache mit den SciFi-Serien älteren und neueren Jahrgangs angeht: Die klassische BSG-Serie habe ich noch nicht gesehen, werde es aber wohl mal nachholen. Überhaupt bin ich sowieso sehr offen für alles noch vor meinen Lebzeiten Entstandenes. So bin ich z.B. auch erst im Dezember 2008 durch den Trailer des neuen Star Trek-Kinofilms auf die Serie aufmerksam geworden und habe mir dann eben mal TOS komplett angeschaut. Nunja: Kult eben. Nicht vergleichbar mit heutigen Serien (technisch gesehen) aber wohl von Anfang an wegweisend für heutige Produktionen...

                  Ich kann also auf jeden Fall verstehen, dass sich viele auch für die heutigen Serien nicht aufwärmen können. Ich will auch nicht ausschließlich die neuen Serien ins Rampenlicht stellen, denn wie von Logan5 genannt, würde ich auch mal wieder innovative SciFi-Serien wie Babylon 5 begrüßen (auch erst die erste Staffel gesehen, steht ebenfalls noch auf der Nachholliste).

                  Doch stellt sich die Frage: Inwiefern will die heutige Gesellschaft noch solche Serien anschauen? Und den Sendern geht es ja eh nur um Quoten aber wie lassen sich repräsentative Quoten durch rein spekulative Zahlen und Messtechniken erzielen (ich jedenfalls stehe jeder veröffentlichten Zuschauerquote bei Serien immer skeptisch gegenüber)? Und wenn man dann die Quotenergebnisse sieht, dann ist es mehr oder weniger schon erschreckend, in welche Richtung sich die Gesellschaft bewegt. Dieses Niveaulose Programm (jeder wird wissen, was ich meine) - nicht nur in Deutschland sondern gerade auch in Amerika und sicher auch weltweit - gewinnt immer mehr an größerer Beliebtheit. Wobei auch hier wieder: Eigentlich traue ich den Quoten nicht aber was diese Sache angeht, irgendwie doch.

                  Man sieht es ja an den Quoten komplexer Serien wie "Damages" oder "Lost" bei uns im deutschen Fernsehen: Null Erfolg, da die, bei denen die Quoten offenbar gemessen werden, wirklich ausschließlich DSDS, Supermodell, Die Farm etc. anschauen. Ich lese jeden Tag bei Quotenmeter.de und kann eigentlich immer nur den Kopf schütteln, wenn ich mir die Zahlen anschaue, wie vergleichsweise hochwertige Produktionen verlieren und dieser reality-Müll den Quoten zuolge von jedem 7ten in diesem Land geschaut werden. Hier könnte ich jetzt ausschweifen und zu Verschwörungstheorien übergehen aber ich lasse es...

                  Ich habe schon wieder vergessen, wie ich jetzt so ausschweifen konnte aber ich wollte mich darüber mal auslassen und habe hoffentlich niemandem verärgert... ^^

                  Gruß
                  GalaxyHawk

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                  • #10
                    Zitat von GalaxyHawk Beitrag anzeigen
                    Doch stellt sich die Frage: Inwiefern will die heutige Gesellschaft noch solche Serien anschauen? Und den Sendern geht es ja eh nur um Quoten aber wie lassen sich repräsentative Quoten durch rein spekulative Zahlen und Messtechniken erzielen (ich jedenfalls stehe jeder veröffentlichten Zuschauerquote bei Serien immer skeptisch gegenüber)? Und wenn man dann die Quotenergebnisse sieht, dann ist es mehr oder weniger schon erschreckend, in welche Richtung sich die Gesellschaft bewegt. Dieses Niveaulose Programm (jeder wird wissen, was ich meine) - nicht nur in Deutschland sondern gerade auch in Amerika und sicher auch weltweit - gewinnt immer mehr an größerer Beliebtheit. Wobei auch hier wieder: Eigentlich traue ich den Quoten nicht aber was diese Sache angeht, irgendwie doch.
                    Thats the problem! TV-Sender und damit auch Serien, haben in den letzten zehn Jahren recht massiv an Bedeutung auf dem Werbemarkt verloren. Hier verlangt die Existenz der neuen Medien, ihren Preis bei den Alten.
                    Darauf haben die Sender reagiert, und versuchen ihr Programm mit kostengünstigen Material zu füllen (mit den von dir erwähnten grausigen Auswirkungen). Genau diese Marktbedingungen sind für SF-Serien die ohnehin eher einen Nischenmarkt bedienen, denkbar ungünstig. Noch schlechter sieht es für SF aus, die teure special effects benötigen. SGU hat man auch nur gewagt, weil Stargate ein bereits eingeführtes erfolgreiches Franchise ist. Wenn, dann wird man in Zukunft eher SF-Serien im Richtung der neuen V-Serie sehen, bei der man mit wenigen special effects und Kulissenbauten auskommt.
                    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                    Dr. Sheldon Lee Cooper

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                      Thats the problem! TV-Sender und damit auch Serien, haben in den letzten zehn Jahren recht massiv an Bedeutung auf dem Werbemarkt verloren.
                      Ein anderes Problem ist, dass viele Leute heute ja quasi mit überhaupt nichts mehr zufrieden sind. Früher gab es die klassischen SF-Vielseher, die haben alles gesehen, was kam, im Grunde ganz egal was es war, Hauptsache, SF. Heute sind die meisten so überfressen und wählerisch und unzufrieden und überkritisch, dass man eh kaum noch eine SF-Serie mehr bringen kann, die ein hinreichendes Publikum findet.

                      Die großen Franchises sind auch ziemlich alle am Ende, und ich denke, jeder Produzent überlegt es sich zurecht zehn Mal, ob er eine neue teure Weltraum-SF-Serie machen soll, die dann bestenfalls wie Firefly auf DVD noch Geld einbringt. Das neue BSG hat die Messlatte ohnehin so hoch gelegt, dass man die nächsten zehn Jahre nichts mehr zu produzieren braucht. Die SF und ihre Fans scheitern an ihren eigenen, hohen, teils überzogenen Ansprüchen.

                      Schuld daran sind auch zu einem Gutteil die Kinder mit ihrem Special-Effect-Wahn, der nur noch ein photorealistisches Bild als erträglich ansieht. Früher durfte Science-Fiction sich völlig frei im Trash-Gewand präsentieren und bot prächtige Unterhaltung. Da war SF auch noch finanzierbar. Heute geht das nicht mehr.

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                      • #12
                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Schuld daran sind auch zu einem Gutteil die Kinder mit ihrem Special-Effect-Wahn, der nur noch ein photorealistisches Bild als erträglich ansieht. Früher durfte Science-Fiction sich völlig frei im Trash-Gewand präsentieren und bot prächtige Unterhaltung. Da war SF auch noch finanzierbar. Heute geht das nicht mehr.
                        Stimmt schon, SF wird in den Vorstellungen vieler Menschen viel zu sehr mit der Hightech-Welt von ST/SW verbunden. Das konnte man auch gut bei den Diskussionen über die BSG-Serie verfolgen, wo sich viele über die gezeigte altmodische Technik beschwerten.
                        Ich denke SF-Serien die im Weltraum spielen, werden in Zukunft wohl komplett computergeneriert sein. "ST The Clone Wars" dürfte da ein Vorreiter sein, und erzähltechnisch sollte es auch nicht schwer sein diesen Schrott zu überbieten. Dem ziehe ich humoristische Science Fiction, wie "Tripping the Rift" doch allemal vor.
                        Zuletzt geändert von Enas Yorl; 15.02.2010, 00:48.
                        Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                        Dr. Sheldon Lee Cooper

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                        • #13
                          Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                          Stimmt schon, SF wird in den Vorstellungen vieler Menschen viel zu sehr mit der Hightech-Welt von ST/SW verbunden. Das konnte man auch gut bei den Diskussionen über die BSG-Serie verfolgen, wo sich viele über die gezeigte altmodische Technik beschwerten.
                          Ich denke SF-Serien die im Weltraum spielen, werden in Zukunft wohl komplett computergeneriert sein. "ST The Clone Wars" dürfte da ein Vorreiter sein, und erzähltechnisch sollte es auch nicht schwer sein diesen Schrott zu überbieten. Denn ziehe ich humoristische Science Fiction, wie "Tripping the Rift" doch allemal vor.
                          SW war verglichen mit ST gar nicht so Hightech - die Effekte haben ein neues Level erreicht, aber die Welt sah - gebraucht aus, mit deutlichen Gebrauchsspuren auf Droiden und Schiffen usw. - in ST such ich ja immer noch die Raumschiffwaschanlage mit Polierwatte

                          Aber ein Hauptproblem hast du voll erwischt: SF teilt sich in Gruppierungen, die komische "entweder/oders" vollziehen: zB entweder brauchbare Effekte oder inhaltlich gute Story (gilt für fast den gesamten neuen Star Wars Kram) oder auch entweder auf Basis brauchbarer Physik oder inhaltlich gute Story (BSG ) usw. - überhaupt tritt die "Erzähltechnik" in den Hintergrund, und inhaltliche Geschlossenheit wird gerne über Bord geworfen oder mit wildesten Hilfskonstrukten minimal aufrecht erhalten - gerade im Serienbereich wird dem Zuschauer ja gerne unterstellt, daß er am Ende einer Folge nicht mehr weiß, wie die angefangen hat, geschweige denn, was letzte Folge war. Die Effekthascherei hat obendrein den Vorteil, den "Zapper" wenigstens für die Zeit des Effekt-Spektakels am Sender hängen zu lassen. In unserem Zeitalter der Spezialisierung werden wir wohl warten müssen, bis sich ein Meister der Erzähltechnik mit einem mutigen Produzenten und einem effektiven (Preis-Leistung) Effekt-Techniker zu einem neuen Triumvirat zusammenfinden. Die könnten dann aber möglicherweise so lange "herrschen", bis dem Erzähler nix mehr einfällt und die anderen beiden damit dann auch in der Luft hängen
                          Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                          Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                          • #14
                            Zitat von GalaxyHawk Beitrag anzeigen

                            ... würde ich auch mal wieder innovative SciFi-Serien wie Babylon 5 begrüßen (auch erst die erste Staffel gesehen, steht ebenfalls noch auf der Nachholliste).
                            Und die erste Staffel ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was in dieser Serie noch kommt. Das wird von Staffel zu Staffel komplexer und spannender und man merkt immer mehr, dass die Geschichte bereits von Anfang an komplett durchgeplant war. Vor allem macht die Serie absolut süchtig. Für mich ist das die mit Abstand beste SF-Serie aller Zeiten.

                            Zitat von GalaxyHawk Beitrag anzeigen
                            Doch stellt sich die Frage: Inwiefern will die heutige Gesellschaft noch solche Serien anschauen? Und den Sendern geht es ja eh nur um Quoten aber wie lassen sich repräsentative Quoten durch rein spekulative Zahlen und Messtechniken erzielen (ich jedenfalls stehe jeder veröffentlichten Zuschauerquote bei Serien immer skeptisch gegenüber)? Und wenn man dann die Quotenergebnisse sieht, dann ist es mehr oder weniger schon erschreckend, in welche Richtung sich die Gesellschaft bewegt. Dieses Niveaulose Programm (jeder wird wissen, was ich meine) - nicht nur in Deutschland sondern gerade auch in Amerika und sicher auch weltweit - gewinnt immer mehr an größerer Beliebtheit. Wobei auch hier wieder: Eigentlich traue ich den Quoten nicht aber was diese Sache angeht, irgendwie doch.

                            Man sieht es ja an den Quoten komplexer Serien wie "Damages" oder "Lost" bei uns im deutschen Fernsehen: Null Erfolg, da die, bei denen die Quoten offenbar gemessen werden, wirklich ausschließlich DSDS, Supermodell, Die Farm etc. anschauen. Ich lese jeden Tag bei Quotenmeter.de und kann eigentlich immer nur den Kopf schütteln, wenn ich mir die Zahlen anschaue, wie vergleichsweise hochwertige Produktionen verlieren und dieser reality-Müll den Quoten zuolge von jedem 7ten in diesem Land geschaut werden. Hier könnte ich jetzt ausschweifen und zu Verschwörungstheorien übergehen aber ich lasse es...

                            Ich habe schon wieder vergessen, wie ich jetzt so ausschweifen konnte aber ich wollte mich darüber mal auslassen und habe hoffentlich niemandem verärgert... ^^

                            Gruß
                            GalaxyHawk
                            Hier gibt es einen schönen Thread zu diesem Themenbereich und du bist nicht der Einzige, dem manchmal in den Sinn kommt, dass diese Entwicklung durchaus geplant sein könnte.

                            http://www.scifi-forum.de/off-topic/...agen-koma.html

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                            • #15
                              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                              Und die erste Staffel ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was in dieser Serie noch kommt. Das wird von Staffel zu Staffel komplexer und spannender und man merkt immer mehr, dass die Geschichte bereits von Anfang an komplett durchgeplant war. Vor allem macht die Serie absolut süchtig. Für mich ist das die mit Abstand beste SF-Serie aller Zeiten.
                              Stimmt. Es gibt NICHTS vergleichbares.
                              Und selbst JMS mußte sich von Staffel zu Staffel zu Staffel hangeln und wußte am Ende einer nicht, ob es eine weitere geben würde.
                              Deswegen hat er auch Marcus Cole zu früh sterben lassen.

                              Es liegt am System. Sci-Fi soll sich am Durchschnittsgeschmack messen lassen.
                              Nur, es ist nie Durchschnittsgeschmack gewesen.
                              Star Wars z.B. hatte deswegen so großen Erfolg, weil eine gehörige Portion "Ritterfilm" mit eingebacken war.
                              Das war damals schon keine reine Sci-Fi mehr. Eher Sci-Fi-Fantasy.
                              "Vor langer Zeit...in einer weit entfernten Galaxis..."

                              Star Trek lebte auch mehr von den Figuren, als von den für damalige Verhältnisse abgedrehten Storys. (meistens jedenfalls, bis auf wenige ausnahmen)

                              Es geht also für die Sci-Fi Imho leider in die falsche Richtung.
                              Gute, alte Sci-Fi entstand nie unter dem Druck, Erfolg haben zu müssen.
                              Sie hatte erst nachher Erfolg. Und das war bei der Produktion nicht absehbar.
                              TOS hatte nicht in den Jahren der Erstausstrahlung diesen Riesenerfolg, sondern ist erst durch die Wiederholungen zum Fankult geworden.

                              Ähnlich sieht es auch bei UFO und SPACE 1999 aus.

                              Der heutige Erfolgsdruck erstickt manch gute Idee schon im Keim, weil sie ein Risiko darstellt. Man greift lieber auf "Bewährtes" zurück als ein Risiko einzugehen.

                              Eine Ausnahme scheint District 9 zu sein.
                              Aber bitte nicht spoilen, ich will auf die vorbestellte DVD warten.:-)
                              "Ganz egal wo Ihr hingeht - da seid Ihr dann." (Buckaroo Banzai)

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