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Welches SF-Konzept könnte heutzutage noch Erfolg haben?

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  • Welches SF-Konzept könnte heutzutage noch Erfolg haben?

    Der Gedanke ist mir heute gekommen, als ich gelesen habe, dass "Caprica" abgesetzt wurde. Und auch SGU tümpelt mit katastrophalen Quoten (noch schwächer als SGA) umher.

    Man denke sich ein halbe Jahrzehnt zurück. Damals lief "Star Trek: Enterprise" mit verhältnismäßig wenigem Erfolg (wobei dessen Quoten noch WEEEIT über dem SGU/Caprica-Schnitt lagen - was aber auch am Network lag). Damals war sicherlich einer der Hauptgründe für das Scheitern die Übersättigung. Die Autoren schienen genauso ideenlos wie die Fans überfüttert zu sein. Letztenendes wurde die Serie eingestellt. Auch "Firefly" konnte sich - trotz innovativerer Ideen - nicht lange halten.

    Zu jenem Zeitpunkt lief nBSG noch mit sehr großem Erfolg. Das Rezept "SF mit wenig SF-Anteil, dafür mehr Düsternis und Social" schien voll und ganz aufzugehen. Allerdings zeigten sich auch hier bald Abnützungserscheinung. Die letzten beiden Staffeln gingen die Quoten stark zurück. SGU und "Caprica" mit ähnlichem Konzept scheiterten von Anfang an.

    Auch SGA, welches ja noch eher Space-Opera alles Star Trek war, war nicht gerade erfolgsverwöhnt und kämpfte mit ähnlichen Problemen wie seinerzeit ENT: Ideenlose Autoren, übersättigte Fans, schwache Quoten.

    Währenddessen hat das Genre abseits davon große Erfolge zu verzeichnen: So kann man Nolans "Batman"-Kinoreihe viele SF-Elemente (Batmans ganzes Equipment) nicht absprechen. Mit "Avatar" hat ein SF-Film gerade die Spitze der erfolgreichsten Filme aller Zeiten übernommen. Und auch "District 9", "Transformers", "Iron Man" oder "Star Trek 2009" sind nicht gerade unerfolgreich gewesen. Wobei diese Produktionen allesamt - mit Ausnahme von "Star Trek 2009" weniger SF sondern eher in der Gegenwart (mit "Avatar" "Öko Western") verhaftet sind. Im Serien-Bereich gibt es mit "Lost", "24" oder zu anfangs "Heroes" ähnliche Beispiele.

    Daher jetzt meine Frage: Welche SF-Serie kann heutzutage noch erfolgreich sein? Soll man wieder auf die gute alte Space-Opera setzen (sprich sind die Fans mittlerwiele ausgehungert genug bzw gibt es endlich wieder neue Ideen)? Oder trotz des Misserfolgs von "Caprica" und SGU weiterhin auf der Social-Ebene bleiben? Oder sind sowieso nur noch solche "Halb-SF-Produkte" wie eben "Batman" oder "Lost" gefragt?

  • #2
    Zitat von HanSolo
    Welche SF-Serie kann heutzutage noch erfolgreich sein?
    Gar keine, das Konzept ist dabei völlig egal. SciFi wird auf dem amerikanischen Markt nie den Mainstream erreichen: Enterprise, Voyager, B5, BSG, DS9, SGA, SG1, SGU, Caprica, Crusade, Dollhouse, Terminator SCC, Firefly... alles keine Quotenüberflieger; selbst das nun zum Kult erhobene TOS wurde damals wegen schlechter Quoten nach nur 3 Staffeln abgesetzt. Abgesehen von TNG fällt mir jetzt überhaupt keine SciFi-Serie, die man quotentechnisch als Erfolg zählen könnte. Nur in GB scheint das mit Doctor Who irgendwie kein Problem zu sein.

    Auf der anderen Seite haben SciFi-Filme das Problem in der Tat nicht und schaffen es immer wieder als Blockbuster die Aufmerksamkeit von Nicht-SciFi-Fans zu gewinnen.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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    • #3
      Was soll eigentlich "Social" sein? Kann mir das mal einer definieren? Im Zusammenhang mir Battlestar Galactica, Caprica und Stargate Universe liest man das hier im Forum so oft, dass ich mich schon frage, ob es sich dabei um ein neues (Sub-)Genre handelt, das ich noch nicht wahrgenommen habe. Also was genau macht denn "Social" aus?

      Bezüglich der Frage, welche Art von Science-Fiction-Serie erfolgreich sein kann (und ich nehme an, wir reden hier von Erfolg im Sinne von hohen Einschaltquoten und hohen Werbeeinnahmen, denn innovative, von der Kritik gefeierte Science-Fiction-Serien gab und gibt es ja doch einige), sehe ich das so ähnlich wie der Kenner über mir: Wirklich erfolgreich scheint keine Genre-Serie sein zu können, weil so gut wie nie das Mainstream-Publikum angesprochen wird. Ähnlich wie bei Comics scheint dem Genre in den Köpfen vieler noch immer ein schlechter Ruf anzuhaften.

      Letztendlich fällt es mir auch schwer, zu ergründen, was die Mehrheit der Genre-Fans für eine Serie sehen will. Eigentlich kann da ja jeder nur für sich selbst sprechen. Und ich persönlich würde durchaus behaupten, dass mit der derzeitige Trend im Bereich des Science-Fiction-Fernsehens gefällt. Lost und Battlestar Galactica waren fantastische, wunderbar produzierte Serien. Ich wünschte nur, dass man seitens der Sender etwas mehr Mut beweisen würde und auch Serien produziert, die zunächst vielleicht ein Wagnis darstellen. Dabei würde mir vor allem Virtuality einfallen, dass über einen grandiosen Pilotfilm leider nicht hinauskaum; obwohl es das sehr verdient hätte.

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      • #4
        Naja, wenn ich Social höre, klingt das für mich gut. Wenn das aber nBSG und Caprica sein soll, dann nein Danke! Und Erfolg....
        nBSG wurde gefeiert und hatte Anfangs Erfolg, wegen der Düsternis und Rauheit sowie der technischen Neuerungen, wie Wackelkamera und Mischung aus SciFi mit Raketen usw.

        Was hätte heute noch Erfolg? Also, LOST hat gezeigt, dass eine Serie, trotz permenantem Handlungsstrang, auf lange Zeit erfolgreich sein kann. Das wäre nicht das Problem.

        Ich denke, man sollte grob schon ruhig eine richtige SF-Serie machen, also nicht nur ... ich nenne es gerne Low-SciFi, sondern echte, eine 6. ST-Serie wäre sicherlich die Krönung dessen. Das ganze ruhig in Richtung Space Opera, denn Phänomene, zumal meist total abgegrast und Technik alleine bzw. Story, reicht nicht mehr.

        Serien und Filme haben immer Erfolg, wenn etwas gut produziert (also schon gut genutztes Geld dahintersteckt), die Story stimmt und vor allem sympathische Charaktere haben, mit denen sie Mitleiden können, sie cool, nett oder sonstwas finden können. (Was übrigens ein großes Problem bei nBSG war!) Der gewichtigste Punkt dürfte der der Charaktere sein, der Rest muss aber auch stimmen.

        Also: Wenn man diese Punkte beachtet, dürfte die Art der Serie, Low-SF, Social oder Opera... recht egal sein. Ich hätte am liebsten und ich denke, das könnte mittlerweile echt wieder einschlagen, echte SciFi, wie Star Trek es ist, denn diese ist seit nunmehr ca. 6 bzw. mehr Jahren praktisch nicht mehr vertreten. Die Welt erlebte zudem einige extreme, veränderte Jahre seit 9/11 und der Zeit danach, Wirtschaftskrisen, Korruption, politische Unzufriedenheit usw. Eine Serie, die sie zum einen wirklich in eine exotischere Welt eintauchen lässt und zudem nicht nur von Düsternis und Elend lebt (diese sollten aber vorkommen!), könnte da echt voll angenommen werden.

        Daher glaube ich, dass, wenn's gut gemacht ist und auch mal innovativ dabei gearbeitet wird, eine neue Star Trek Serie oder vergleichbares, besonders einschlagen könnte. ST hätte halt den Heimvorteil der sozialen Themen mitsam positivem Einfluss, auch wenn dies wohl heute sicher nicht so sehr positiv wie früher gehandhabt werden würde und sollte.
        Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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        • #5
          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Daher jetzt meine Frage: Welche SF-Serie kann heutzutage noch erfolgreich sein? Soll man wieder auf die gute alte Space-Opera setzen
          genau das. Wie ich schon einmal in einem anderen Thread schrieb: man nehme Star Wars und entferne diesen ganzen Jedi-Sith-Lichtschwert-Macht-Kram, und schon ist man nahe an massentauglicher Krachbumm-Weltraum-Scifi. Egal ob mit Laserstrahlen, Partikelkanonen oder Raketen, Hauptsache eine nicht zu geringe Portion Weltraumschlachten ist dabei. Das alte BSG und Space 2063 waren da auch schon nahe dran, aber beides zu düster, BSG wegen der Vernichtung der 12 Planeten, Space 2063 insgesamt, außerdem nervte dieses US-Marines-Gehabe.

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          • #6
            Ich denke, die dramalastigen Serien mit Scifi-Einschlag haben langsam ihren Zenit überschritten. Der Weg hin zurück zur Space-Opera ist eigentlich gegeben. Ob das allerdings großen Erfolg haben wird, sei erstmal dahingestellt, jedoch könnte ich mir vorstellen, das sich die Quoten schon ein Stückchen oberhalb der momentan laufenden Scifi-Serien bewegen dürften. Allerdings haben so ziemlich alle etablierten Franchises keine intakte Community mehr. Dürfte also trotzdem schwierig werden.

            Allerdings möchte ich keine Dauerläufer/Endlos-Scifi-Serien mehr sehen. Ich will etwas mit klaren Anfang, Mittelteil und Ende. Von mir aus auch sehr kurz, bspw. in Form einer Miniserie, oder wenn dann schon auf wenige, kurze Staffeln ohne den lästigen Füllkram von vornherein ausgelegt. Inhaltlich darf es auch ruhig Literaturverfilmung sein (Hyperion Cantos made by HBO *träum*).

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            • #7
              Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
              genau das. Wie ich schon einmal in einem anderen Thread schrieb: man nehme Star Wars und entferne diesen ganzen Jedi-Sith-Lichtschwert-Macht-Kram, und schon ist man nahe an massentauglicher Krachbumm-Weltraum-Scifi. Egal ob mit Laserstrahlen, Partikelkanonen oder Raketen, Hauptsache eine nicht zu geringe Portion Weltraumschlachten ist dabei. Das alte BSG und Space 2063 waren da auch schon nahe dran, aber beides zu düster, BSG wegen der Vernichtung der 12 Planeten, Space 2063 insgesamt, außerdem nervte dieses US-Marines-Gehabe.
              Álso du meinst, dass Military-Sci-Fi durchsetzungsfähig ist?

              Nachdem ich letztes Jahr den Antares-Krieg von McCollum gelesen hatte, wäre ich als SF-Fan nicht abgeneigt solche Geschichten in Seriengewand oder zumindest erstmal probeweise als SF-Kinofilm zu sehen.

              Ein Serie wie DS9, ohne den Propheten-Wurmloch-Bajoraner-Kram, wäre da sicherlich interessant.

              Solch eine Serie ließe sich im neuen ST-Universum ansiedeln. Anstelle des Dominions kann man als Gegner ja Klingonen, Romulaner oder meinetwegen auch Tholianer oder Gorn nehmen, halt etwas TOS-typisches.

              Statt auf einer Raumstation spielt die Serie auf der Enterprise, dem Flaggschiff der Flotte, also einer beweglichen Raumbasis sozusagen.

              Das könnte durchaus funktionieren.
              Mein Profil bei Memory Alpha
              Treknology-Wiki

              Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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              • #8
                Ich denke, dass einer der Gründe für das rückläufige Interesse an TV-Science-Fiction, insbesondere Space Operas, genau darin liegt, dass eine Zeit lang jede zweite Serie versucht hat, in irgend einer Weise Star Trek zu kopieren und Star Trek selbst auch immer mehr zu einem Abziehbild geworden war.

                Man hatte immer wieder ähnliche Crewzusammenstellungen, ähnliche Plots und dadurch bekam man das Gefühl, das alles schon einmal gesehen zu haben. Ob das jetzt Voyager war oder Andromeda oder auch die ersten Staffeln von Stargate - in gewisser Weise war das alles ein und das Selbe. Ich fand das nur noch langweilig und war froh über jede Serie, die aus diesen typischen Klischeemustern ausbrechen konnte.

                Ich mochte z.B. Earth 2, weil es da mal um ganz normale Leute aus unterschiedlichen sozialen Schichten ging und eben nicht um irgendwelche Zukunftssoldaten. Aus dem selben Grund habe ich gerne Lexx gesehen. Diese Serien waren ihrer Zeit allerdings etwas voraus und konnten sich nie gegen den übermächtigen ST-Trend durchsetzen. Heute könnte ich mir etwas in dieser Art durchaus gut vorstellen.

                Vor allen Dingen würde ich gerne mal etwas sehen, was nicht schon 1000 mal da gewesen ist - zumindest im TV. Von mir aus darf man gern auf die SF-Literatur zurückgreifen.

                Natürlich kann ich nicht für die Allgemeinheit sprechen, aber hier wären mal so ein paar Ideen, die ich gerne in einer neuen SF-Serie sehen würde:

                Ein irdisches Raumschiff ist vor 1000 Jahren auf einem bewohnten Planeten abgestürzt. Die gestrandeten Astronauten haben sich unter die Bevölkerung gemischt und sich vermehrt - teilweise sogar Familien mit den Einheimischen gegründet. Die Geschichte würde dann von den Nachfahren dieser Raumfahrer handeln und der durch sie entstandenen Gesellschaft. Nach und nach könnten die Menschen auf diesem Planeten dem Geheimnis ihrer Herkunft und Andersartigkeit auf die Spur kommen. Man würde tief in eine vielfältige, fremdartige Kultur eintauchen, verschiedene Gruppierungen kennen lernen, Konflikte erleben etc.. In weiteren Staffeln könnte man sich auf zur Erde machen und dort eine zukünftige Zivilisation antreffen, wo es dann interessant sein könnte, wie die beiden Planeten in Kontakt treten und welche Konflikte sich daraus ergeben würden. Das Ganze dürfte gern satirische Töne anschlagen, mit ungewöhnlichen Plots und Wendungen daher kommen und sozialkritsch sein.

                Oder man erzählt von gesellschaftlichen Aussteigern, die sich in einer fernen Zukunft - sozusagen hobbymäßig - ein eigenes Raumschiff zusammenbasteln, mit dem sie sich dann auf ins All begeben, um ein neues Zuhause zu finden. Sie stellen aber fest, dass alle Planeten so ihre Probleme haben, finden allerdings auch überall neue Freunde, die sich ihnen anschließen und werden dabei ganz unfreiwillig zu Anführen einer Art "Auswanderersekte", die nach neuem Lebensraum sucht, um das uralte, menschliche Problem zwischen Gemeinschaft und Individuum zu lösen.

                Oder man macht eine Serie über ein Raumschiff auf Forschungsmission, dessen Crew der Spur einer uralten Alienrasse folgt, von der es nur noch Artefakte zu geben scheint und die ansonsten völlig verschwunden ist. Unterwegs stößt man auf unterschiedliche Rätsel und sonderbare Ereignisse, die mit den gefundenen Artefakten zusammen hängen. Im Lauf der Serie könnte man immer mehr von besagten Aliens erfahren und in "Rückblenden" sehen, wie sich immer wieder neue Theorien über deren Aussehen, Kultur und Technik entwickeln. So könnte man sich die Aliens in der einen "Rückblende" klassisch grünhäutig vorstellen und in der nächsten wieder ganz anders. Am Ende könnte man es vielleicht sogar so hinbiegen, dass heraus kommt, dass besagte Aliens mit der Zeit experimentiert haben und dabei etwas schief gegangen ist, bis sich ganz am Schluss herausstellt, dass man die ganze Zeit auf der Suche nach sich selbst gewesen ist.

                Irgend etwas in dieser Art würde ich gerne mal in einer neuen SF-Serie sehen und nicht schon wieder zum 100 000. Mal irgend einen schablonenhaften Star Trek - Abklatsch oder die nächste phantasielose Military-SF-Show, in der es lediglich darum geht, möglichst viele Raumschiffe abzuballern. Ich hätte gerne etwas so Innovatives und Außergewöhnliches wie True Blood oder Lost für den Science-Fiction-Bereich.

                Solange man hier aber immer nur wieder und wieder die selben Muster wiederholt, bleibt die TV-SF völlig zu recht in der Versenkung und lässt leider die wenigen Perlen wie Firefly gleich mit abgluckern. Schade eigentlich.

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                • #9
                  Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                  Daher jetzt meine Frage: Welche SF-Serie kann heutzutage noch erfolgreich sein? Soll man wieder auf die gute alte Space-Opera setzen (sprich sind die Fans mittlerwiele ausgehungert genug bzw gibt es endlich wieder neue Ideen)? Oder trotz des Misserfolgs von "Caprica" und SGU weiterhin auf der Social-Ebene bleiben? Oder sind sowieso nur noch solche "Halb-SF-Produkte" wie eben "Batman" oder "Lost" gefragt?
                  Will man heute den Massenmarkt erreichen, dann braucht man ein Konzept das in der Realität oder sehr nahen Zukunft spielt. Das beste aktuelle Beispiel dafür ist „Fringe“, SF-Elemente in Verbindung mit Verbrechen, Terrorismus und neuen Technologien, davon fühlt sich jeder angesprochen, denn für die meisten ist das der unterhaltsame Spiegel der Realität.
                  Weltraumbasierende TV-Serien haben ein Problem, es gibt zu viele davon. Jetzt werdet ihr einwenden, das ist ja alles Konserve die kennen wir ja schon. Ja ihr, aber nicht der normale Zuschauer, der nur ab zu SF-Serien konsumiert. Für den gibt es: ST, SG, BG, Babylon 5, Andromeda, Farscape, etc. en mass, das dies Wiederholungen sind, ist diesen Zuschauern reichlich egal.
                  Will man trotzdem Weltraum SF drehen, muss man sich klar machen wie groß die Zielgruppe eigentlich ist. Und die ist nicht allzu groß, das bedeutet wenig Werbeeinnahmen, ergo einen unattraktiven Sendeplatz. Also braucht man ein Konzept, das mit einen geringen Budget auskommt.
                  Mein Vorschlag: Eine Miniserie mit 6 Folgen zu je 30 Minuten. 3 Hauptcharaktere, die Handlung konzentriert sich auf den Plot, nur wenig Nebenhandlung. Der Plot: Ein Raumschiff das am Rand des von den Menschen besiedelten Raums, jagt auf Kriminelle und böse Aliens macht.
                  Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                  Dr. Sheldon Lee Cooper

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                  • #10
                    Ich finde das schwer zu beantworten.
                    Denn der Erfolg einer Serie hängt von so vielen Faktoren ab.
                    Von einem guten Konzept, klar. Von guten Schauspielern, die in den Zuschauern auch Gefühle wecken. Ok.
                    Von ansprechenden Sets, einer guten Atmosphäre jenseits des Scripts oder der Schauspieler. Da wird´s dann schon diffuser.
                    Von einer guten Story, guten Scripts, einer guten Platzierung im Fernsehen, von politischer und gesellschaftlicher Stimmung, von den persönlichen Umständen der Zuschauer, vom Wetter, von der Beziehung der Produzenten zu den TV-Intendanten, von der Gemütslage der Produzenten und TV-Intendanten, von anderen gerade laufenden Shows, von anderen gerade laufenden Events. Und so weiter.

                    Ob eine Serie erfolgreich wird oder nicht, kann realistisch gesagt einfach nicht vorhergesehen werden.
                    Man kann nur bestenfalls erahnen.
                    Daß Firefly abgesetzt wurde z.B. halte ich für eine Schande.
                    Die Serie bot gute und sympathische Schauspieler und Charaktere, ein vielseitiges, lustiges, actionreiches, cooles Konzept, einen interessanten Hintergrund und gute Geschichten, dazu gute Umsetzung was Sets und Computergrafik anging.
                    Kurzum, für mich hatte diese Serie alles was eine SciFi-Serie haben musste.
                    Und sie ist nicht mal auf eine zweite Staffel gekommen.
                    Bei Earth 2 wundert mich die Absetzung nicht wirklich, bei Space Above and Beyond (2063) auch nicht so sehr, aber Firefly war einfach so gefällig, gut gemacht, und dabei noch cool, daß ich mich nach dessen Absetzung eigentlich gar nicht mehr einzuschätzen wage, welche Serie Erfolg haben könnte und welche nicht.

                    Ok, Star Trek hätte zumindest einen genügend hohen Status und Unmengen an Fans, so daß dort eine neue Serie zumindest über die erste und zweite Staffel hinauskommen dürfte.
                    Bei Star Wars wäre das wohl ebenso.
                    Allerdings hätte man gerade hier auch wieder ne Menge Konfliktpotential - ich z.B. wäre maßlos enttäuscht, wenn man jetzt die neue ST-Zeitlinie des neuen Filmes weitertreiben und mit der Geschichte wieder im 22. oder 23. Jahrhundert anfangen würde.
                    Entsprechend wäre der Erfolg einer Serie mit vielen Fans der vorhergegangenen Filme und Serien auch nicht wirklich garantiert; man denke an Enterprise.

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                    • #11
                      Zitat von Valen Beitrag anzeigen
                      nBSG wurde gefeiert und hatte Anfangs Erfolg, wegen der Düsternis und Rauheit sowie der technischen Neuerungen, wie Wackelkamera und Mischung aus SciFi mit Raketen usw.
                      Raketen?

                      Zitat von Valen Beitrag anzeigen
                      Was hätte heute noch Erfolg? Also, LOST hat gezeigt, dass eine Serie, trotz permenantem Handlungsstrang, auf lange Zeit erfolgreich sein kann. Das wäre nicht das Problem.
                      Ich denke, es ist eher umgedreht: Wenn man sich einen Großteil der derzeit erfolgreichen Serien ansieht, fällt auf, dass so ziemlich jede auf einen durchgehenden Handlungsstrang setzt. Es sieht also vielmehr so aus, als wäre eine Serie heutzutage wegen dem durchgehenden Handlungsstrang erfolgreich; und nicht trotz.

                      Zitat von Valen Beitrag anzeigen
                      Serien und Filme haben immer Erfolg, wenn etwas gut produziert (also schon gut genutztes Geld dahintersteckt), die Story stimmt und vor allem sympathische Charaktere haben, mit denen sie Mitleiden können, sie cool, nett oder sonstwas finden können. (Was übrigens ein großes Problem bei nBSG war!) Der gewichtigste Punkt dürfte der der Charaktere sein, der Rest muss aber auch stimmen.
                      Und ich glaube, dass genau das eben heute nicht mehr auszureichen scheint: Im Grunde sind doch eigentlich fast alle aktuellen Serien gut, teuer und kreativ produziert. Immer häufiger werden erfahrene und bekannte Filmschauspieler für Hauptrollen in Fernsehserien gecastet; also auch in diesem Bereich wird fast immer auf hohe Qualität wert gelegt. Was Effekte, Musik und Intelligenz der Drehbücher und Dialoge betrifft, sind auch fast alle Produktionen im Fernsehen auf dem neusten Stand. Und dennoch scheint eine Serie mehr als all das zu brauchen, um wirklich erfolgreich zu sein. Egal wie gut eine Serie heute produziert ist, einen unmittelbaren Einfluss scheint das zunächst sehr selten auf den tatsächlichen Erfolg der Serie zu haben.

                      Jedenfalls ist das mein Eindruck. Die wirklich erfolgreichen Serien haben noch etwas anderes als nur hohe Produktionsstandards zu bieten.

                      Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                      Ich denke, dass einer der Gründe für das rückläufige Interesse an TV-Science-Fiction, insbesondere Space Operas, genau darin liegt, dass eine Zeit lang jede zweite Serie versucht hat, in irgend einer Weise Star Trek zu kopieren und Star Trek selbst auch immer mehr zu einem Abziehbild geworden war.
                      Ich denke, was Space Operas betrifft, ist an deiner Theorie tatsächlich etwas dran. Während auf der einen Seite Star Trek selbst nicht wirklich aus eingefahrenen Konventionen herauskam und das Alter des Konzepts immer deutlicher zu spüren war, gab es auf der anderen Seite einige Science-Fiction-Serien, die nach demselben Prinzip funktionierten und damit noch weiter zur Übersättigung beitrugen.

                      Ich weiß, dass du und andere das anders sehen, aber in der Hinsicht war ich wirklich froh über eine Serie wie Battlestar Galactica, die eben nicht erneut bereits getrampelte Pfade betrat und aus dem engen Konventionskorsett von Science-Fiction-Serien ausbrach. Dass auch das leider nicht ganz zum finanziellen Erfolg führte, steht auf einem anderen Blatt. Konzeptionell und von der Umsetzung her war die Serie meiner Meinung nach ein Meilenstein; auch wenn sie sicher nicht perfekt war.

                      Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                      Will man heute den Massenmarkt erreichen, dann braucht man ein Konzept das in der Realität oder sehr nahen Zukunft spielt. Das beste aktuelle Beispiel dafür ist „Fringe“, SF-Elemente in Verbindung mit Verbrechen, Terrorismus und neuen Technologien, davon fühlt sich jeder angesprochen, denn für die meisten ist das der unterhaltsame Spiegel der Realität.
                      An Fringe hab' ich tatsächlich gar nicht gedacht; aber du hast vollkommen Recht: Die Serie ist ebenfalls gut produziertes und erfolgreiches Science-Fiction-Fernsehen. Und ich denke auch, dass der Erfolg beim Publikum zu einem großen Teil daher rührt, dass die Serie in einem äußerlich recht zeitnahem, realistischem Setting angesiedelt ist, das die Zuschauer kennen. Space Operas scheinen für die meisten einfach zu abgedreht zu wirken.

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                      • #12
                        Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                        Ich denke, was Space Operas betrifft, ist an deiner Theorie tatsächlich etwas dran. Während auf der einen Seite Star Trek selbst nicht wirklich aus eingefahrenen Konventionen herauskam und das Alter des Konzepts immer deutlicher zu spüren war, gab es auf der anderen Seite einige Science-Fiction-Serien, die nach demselben Prinzip funktionierten und damit noch weiter zur Übersättigung beitrugen.
                        Genau so sehe ich die Entwicklung.

                        Auf der anderen Seite scheint es trotzdem eine recht große Zahl von Zuschauern zu geben, die tatsächlich nichts anderes als den 100. Star Trek - Abklatsch sehen wollen und die mit Serien wie Firefly, Starhunter, Farscape, Lexx, Space 2063 oder Earth 2 genau deshalb nichts anfangen können, weil sie ihnen zu sehr von den bekannten Schablonen abweichen.

                        Das ist übrigens ein interessantes Phänomen, denn im Grunde beschäftigt sich ja gerade die Science-Fiction in der Regel mit dem Neuen, Unbekannten und Ungewöhnlichen und sollte demnach eigentlich Leute mit einer entsprechend offenen Geisteshaltung ansprechen. Statt dessen sind es nicht selten gerade einige SF-Fans, die mit Abweichungen vom Standard nicht klar kommen. Woran liegt das?

                        Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                        Ich weiß, dass du und andere das anders sehen, aber in der Hinsicht war ich wirklich froh über eine Serie wie Battlestar Galactica, die eben nicht erneut bereits getrampelte Pfade betrat und aus dem engen Konventionskorsett von Science-Fiction-Serien ausbrach.
                        Abgesehen davon, dass es mir besser gefallen hätte, wenn da tatsächlich etwas komplett Eigenständiges entstanden wäre, ohne einen verkaufsträchtigen Markennamen zu wählen, dem man nicht unbedingt gerecht wird, ist mir nBSG wohl einfach zu militärisch. Ich kann mit diesem Military-SF-Zeug einfach nichts anfangen.

                        Ansonsten geht die Serie sicher einige Wege, um sich von gängigen TV-SF-Klischees abzugrenzen. Allerdings finde ich die Art und Weise, wie dort mit Konventionen gebrochen wird, einfach nicht besonders originell. Eine SF-Serie aussehen zu lassen, als wäre es gar keine, erscheint mir ein bisschen paradox. Dann kann ich doch gleich Band Of Brothers oder J.A.G. oder NAM gucken.

                        Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                        Und ich denke auch, dass der Erfolg beim Publikum zu einem großen Teil daher rührt, dass die Serie in einem äußerlich recht zeitnahem, realistischem Setting angesiedelt ist, das die Zuschauer kennen.
                        Ja, das scheint seit einigen Jahren total in Mode zu sein. Realismus ist das oberste Dogma. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie man so etwas spannend finden kann. Mich langweilen solche Serien in der Regel zu Tode. Ich mag Phantasie und ich mag es auch, wenn man ihr freien Lauf lässt, statt sich auf Gegenwärtiges zu beschränken.

                        Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                        Space Operas scheinen für die meisten einfach zu abgedreht zu wirken.
                        Man könnte natürlich auch einfach sagen, dass es diesen Leuten an Phantasie fehlt, was ich ehrlich gesagt für eine traurige Entwicklung halte. Aber irgendwann wird sich das wieder ändern und dann ist auch wieder ein Weg offen für kreative Science-Fiction. Bis dahin werde ich mich wohl vorwiegend an die älteren SF-Serien halten. Immerhin gibt es da ja auch noch einige, die ich noch nicht kenne. Beispielsweise habe ich vor gar nicht all zu langer Zeit "Blake's 7" für mich entdeckt und bin absolut begeistert davon.

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                        • #13
                          Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                          Auf der anderen Seite scheint es trotzdem eine recht große Zahl von Zuschauern zu geben, die tatsächlich nichts anderes als den 100. Star Trek - Abklatsch sehen wollen und die mit Serien wie Firefly, Starhunter, Farscape, Lexx, Space 2063 oder Earth 2 genau deshalb nichts anfangen können, weil sie ihnen zu sehr von den bekannten Schablonen abweichen.

                          Das ist übrigens ein interessantes Phänomen, denn im Grunde beschäftigt sich ja gerade die Science-Fiction in der Regel mit dem Neuen, Unbekannten und Ungewöhnlichen und sollte demnach eigentlich Leute mit einer entsprechend offenen Geisteshaltung ansprechen. Statt dessen sind es nicht selten gerade einige SF-Fans, die mit Abweichungen vom Standard nicht klar kommen. Woran liegt das?
                          Auch auf die Gefahr hin, das jetzt Steine fliegen. Meiner Erfahrung nach, haben nicht wenige SF-Fans (speziell die welche nur TV-SF konsumieren), ein sehr eng gefasstes Verständnis von SF. Man hält das für SF, mit dem man aufgewachsen ist, und was anderes kann man sich nicht vorstellen. Realistisch betrachtet ist die Gruppe der SF-Konsumenten, keine konforme Gruppe. Der eine ist glühender ST-Fan, der zweite hasst ST und ließt lieber Stanislaw Lem, der dritte mag beides. Und das die Gruppe der ST-Fans größer ist, als die der Lem-Leser dürfte uns allen klar sein.

                          Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                          Ja, das scheint seit einigen Jahren total in Mode zu sein. Realismus ist das oberste Dogma. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie man so etwas spannend finden kann. Mich langweilen solche Serien in der Regel zu Tode. Ich mag Phantasie und ich mag es auch, wenn man ihr freien Lauf lässt, statt sich auf Gegenwärtiges zu beschränken.
                          Serien wie z.B. „Fringe“ wenden sich ja in erster Linie nicht an die Zielgruppe der SF-Fans, die wird bestenfalls dankend mitgenommen. Solche Serien haben die Masse der Zuschauer als Zielgruppe, man behandelt darin die Angstthemen der Gegenwart und garniert das ganze mit einer Prise SF.

                          Die TV und Medienlandschaft ist heutzutage viel zu vielgestaltig und zu überladen, um originelle SF-Serien wie z.B. Farscape auf den Massenmarkt zu etablieren. So eine Serie lässt sich heutzutage nur noch mit kleinen Budget realisieren, für große Settings wie bei ST fehlen heute schlichtweg die attraktiven Sendeplätze (sprich die Werbeeinnahmen). Langfristig könnte die Alternative lauten, bei SF-Serien gleich den direkten Vertriebsweg über Medienplattformen im Internet zu wählen. Dort ist die unmittelbar ansprechbare Gruppe der Zuschauer viel größer, als über die diversen TV-Sender.
                          Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                          Dr. Sheldon Lee Cooper

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                          • #14
                            Vielleicht sollte man einfach mal wieder eine SF-Serie mit Qualität produzieren. Das könnte die Lösung sein

                            Dass z.B. Enterprise gescheitert ist, liegt m.E. weniger am falschen Konzept, als daran, dass die Umsetzung (Drehbücher, Schauspieler etc.) einfach miserabel war. Wäre die Serie rein qualitativ so gut wie TNG und DS9 in Bestform gewesen (ohne ein Abziehbild dieser Serien zu sein), dann hätte sie bestimmt auch ihr Publikum gefunden.

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                            • #15
                              Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                              Die TV und Medienlandschaft ist heutzutage viel zu vielgestaltig und zu überladen, um originelle SF-Serien wie z.B. Farscape auf den Massenmarkt zu etablieren. So eine Serie lässt sich heutzutage nur noch mit kleinen Budget realisieren, für große Settings wie bei ST fehlen heute schlichtweg die attraktiven Sendeplätze (sprich die Werbeeinnahmen). Langfristig könnte die Alternative lauten, bei SF-Serien gleich den direkten Vertriebsweg über Medienplattformen im Internet zu wählen. Dort ist die unmittelbar ansprechbare Gruppe der Zuschauer viel größer, als über die diversen TV-Sender.
                              Das Problem liegt tatsächlich genau darin, dass speziellere Interessen im heutigen TV immer seltener und dann auch noch mit schwankender Qualität bedient werden, weil man sich seit einiger Zeit einbildet, mit jeder Sendung immer gleich die größtmögliche Masse ansprechen zu müssen, damit sich die Werbekunden nicht zurückziehen. Dieses radikale Quotendenken ist in meinen Augen der Todfeind jeglicher Kultur, denn von allzu massentauglichen Sendungen sind einfach keine besonderen, kreativen oder gar innovativen Ideen zu erwarten. Das ist insgesamt eine ziemlich traurige Entwicklung.

                              Das hat schon einmal anders ausgesehen. Natürlich hat man seit der Erfindung des Privatfernsehns Quoten gemessen, aber die Vorstellung davon, was unter einer guten, lohnenswerten Quote zu verstehen ist, hat sich mittlerweile stark gewandelt. Heute werden Serien gnadenlos abgesetzt, die vor 20 Jahren mit der selben Quote locker weiter produziert oder sogar als Gewinn eingestuft worden wären.

                              Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
                              Vielleicht sollte man einfach mal wieder eine SF-Serie mit Qualität produzieren. Das könnte die Lösung sein

                              Dass z.B. Enterprise gescheitert ist, liegt m.E. weniger am falschen Konzept, als daran, dass die Umsetzung (Drehbücher, Schauspieler etc.) einfach miserabel war. Wäre die Serie rein qualitativ so gut wie TNG und DS9 in Bestform gewesen (ohne ein Abziehbild dieser Serien zu sein), dann hätte sie bestimmt auch ihr Publikum gefunden.
                              Das sehe ich ähnlich. Ich konnte bereits mit Voyager nichts mehr anfangen. Die Qualität von TNG wurde in folgenden ST-Serien niemals wieder erreicht. Allenfalls DS9 kam wenigstens noch in die Nähe. Alles Andere war in meinen Augen nur noch Selbstwiederholung.

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