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[Projekt] Cooperation - Ein Community Projekt

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  • [Projekt] Cooperation - Ein Community Projekt


    1. Die Grundiee


    Ein gemeinsames Schiff aus der Community schaffen , - das ist die Grundidee.
    Jeder wird einen Teil dazu liefern können , sei es durch Vorschläge und Skizzen , technisches Wissen oder 3D Beiträge.

    Es ist keine Einzelarbeit oder Gruppenarbeit aus festgelegten Mitgliedern sondern jedes Communitymitglied , egal ob neu oder schon Veteran , wird zu gleichen Teilen mitbestimmen können.

    Damit es aber nicht zu wild es wird es immer wieder einzelne Besprechungspunkte und grobe Projekteckdaten geben.

    Ein solcher Punkt wäre die Rahmenbedingung das es sich um ein sogennantes Generationsschiff handeln wird , doch dazu später mehr.


    2. Ablauf.

    Das Prinzip geht nach einzelnen Modulen.
    Dies bedeutet das jede Woche ein neues Modul für ein Generationsschiff entworfen wird , aus den Vorschlägen der Community , mit technischen Hintergrund .

    Jedes Modul bekommt dabei einen einzelnen Thread z.B "[Projekt] Cooperation - Reaktormodul)

    Innerhalb dieser Woche werden alle Vorschläge und Skizzen gesammelt u. aus erkennbaren Mehrheiten werden dann Master Vorschläge gesammelt.
    Zwischen diesen Vorschlägen wird dann konsequent abgestimmt u. die Modellierungsarbeiten beginnen dann unter einer technischen Leitung.

    Anmerkung:
    Die Vorschlagspunkte werden vorgegeben u. ggf ergänzt.

    Ein Beispiel wäre : Art des Reaktors : Deuterium - Tritium Fusionsreaktor.
    Design Merkmale : Kubisch , Rohrsysteme .
    Besonders gepanzert... usw.

    Je nach dem wer modellerieren möchte bekommt dann bestimme "Moduljobs".
    Unter den Rahmenbedinung der Community und eurer Kreativität selbst entwerft ihr Teile zum Modul die später gesammelt umd verbaut werden.

    Sind alle Einzelteile vorhanden u. an mich weitergeleitet folgt der Zusammenbau der durch einen Pre Render vorgestellt wird.

    Dieser wird der Community vorgestellt und nach Anmerkungen erfolgt dann unter Umständen eine Nachbearbeitung.

    Ist eine erkennbare Mehrheit zufrieden wird ein neues Modul erstellt.
    Der gleiche Ablauf beginnt von vorne.

    3.) Story Rahmenbedingung

    Stellen wir uns vor , es gäbe eine alternatives Universium zu unseren in dessen es eine vereinte Erdenregierung gibt. Gesteuert von dieser Erdenregierung , der "zentralen Macht" blüht der wirtschaftliche und technologische Fortschritt auf. Die größeren Probleme der Menschheit wie Hungersnöte sind längst behoben und man strebt längst höheres an.

    Nehmen wir an ein solches Ziel wäre die Kolonialisierung des Mars , welche in realtiv kurzer Zeit bewerkstelligt ist. Jedes Jahrzent verdoppelt sich die Bevölkerung und immer größere Gebiete werden erschlossen.

    Es enstehen die ersten Metropolen.
    Die ersten Verkehrsnetzte.
    Eine eigene Wirtschaft die durch die unangetasteten Ressourcen des Mars nahezu explodiert.
    Selbst eine eine eigene miltärische Macht in Zeiten von Raumpiraterie u. terrorischsten Gruppierungen ensteht.

    Doch der Mars wird von der Erde aus regiert....

    Schon bald gibt es die ersten Konflikte zwischen den Mars und der Erde , denn letztere möchte sich immer mehr an den Ressourcen bereichern.

    Durch wirtschaftliche und politische Interessen geprägt kommt es zum ersten "Planetaren Krieg".

    Der Mars kann sich zuerst noch behaupten , doch letztlich ist die Erde den Mars in allen belangen überlegen.
    Die Erdenregierung ist zudem längst nicht mehr das was sie einst war und quasi zu einer Diktatur der führenden Wirtschaftskonzerne geworden , umbarmherzig werden Raumstation mit tausenden von Bewohnern werden nahezu vollständig zerstört...

    Der Mars wird mehr und mehr in die Enge gedrückt und es zeichnet sich längst ab wer den Krieg verlieren wird. In einen letzten Verzweiflungsakt raufen sich die führenden Marsmächte zusammen , sie wollen ihre Unabhängigkeit um jeden Preis bewahren und sei sie nur für ein paar wenige Marsbewohner.

    Die besten Wissenschaftler u. Ingenieure arbeiten unter Hochdruck an den letzten Ausweg , ein Generationsschiff.

    Die Ideale und Werte , die technologischen Errungenschaften und die Kultur des Mars sollen für eine Gruppe von Auserwählten gesichert werden , in ihnen liegt alle Hoffnung und trotz einer verschwindend geringen Chance gelingt es tatsächlich , eine Generationsschiff kann auf der Erdabgewandten Seite die Flucht ergreifen.

    Ausgestattet mit den ersten funktionierenden Überlichtantrieb macht sich das Schiff auf die Reise ins Ungewisse.

    4. Technisches

    Gemeinsam genutztes Fileformat:

    obj. Wavefront.

    Konverter (Um von euren 3D Programm auf Obj zu kommen , sofern es nicht über export > obj. dies schon kann) :

    MicroMouse - Home

    Gemeinsamer Renderer für Pre-Render:

    Blender 2.49 oder 2.51 Beta.

    blender.org - Get Blender


    Ablauf der Modellierungsarbeiten :


    Jeder entwirft nach Vorgabe die Einzelteile die ihr möchtet und euch selbst zutraut (Beachtung der Mindestqualität) und schickt diese dann fertig konvertiert an mir .

    Ich werde dann den Zusammenbau erledigen , doch um an diesen Punkt nicht die anderen Mitgleider davon zu hindern biete ich alle gesammelten Teile als Archiv für jedes Community Mitglied an.

    Nach Zustimmung des modellierenden Mitgliedes nehme ich ggf kleine Nachbesserungen vor.

    Sollten fragen betreffend der Modellierung enstehen werde ich es einrichten das ich spätestens jedes Wochende Mittag-Nachmittag einen kleinen Modellierungkurs einrichte oder schlicht fragen beantworte.

    5.) Die ersten Vorschlagspunkte für einen Schiffsaufbau.

    Arten von Module : (Beispiel : Recycling / Produktionsmodul)
    Technologische Details bzw Möglichkeiten / Technologie Rahmenbedingung : (Fusionsreaktor , Art des Überlichantriebs )
    Anzahl der Module bzw Größe des Generationsschiff:
    Design Richtlinien : Z.B den Umständen entsprechend "zusammengewürfelt"

    Art der Hülle : (Auswahlmöglichkeiten im Bild)


    Und das wichtigste :

    Name des Schiffes und Kürzel:


    z.B MV , schlicht für Mars Vessel.
    Name (den ich im übrigen Vorschlagen würde) : Last Hope
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von FightFear; 20.02.2011, 18:08.

  • #2
    So.
    Wow, schonmal ein bissel Text.
    Ehrlich gesagt etwas verwirrend für mich teilweise.
    Vor allem finde ich es seltsam, daß sich noch kein einziger sonst gemeldet hat, aber vielleicht kommt das ja noch.

    Zu den einzelnen Themen.

    Hintergrundgeschichte

    Finde ich noch nicht so ganz ausgegoren. Vor allem finde ich es unglaubwürdig, daß ein ökonomisch fast ruinierter Mars dazu in der Lage wäre, "mal eben so" ein Generationenschiff auf die Beine zu stellen.
    Da könnt man auch einfach sagen, daß sich Mars und Erde letztlich doch einigen konnten, und zwar darauf, die Bevölkerungsprobleme durch die Kolonisierung eines neuen Planeten zu beheben.
    Das wäre natürlich eine ganz schöne Aufgabe, denn um da einen nennenswerten Effekt zu erreichen, müssten dann ja schon mindestens hunderte von Millionen Menschen "ausgeflogen" werden.

    Das führt für mich zu zwei möglichen logischen Schlüssen - entweder wir bleiben bei deiner Version, bauen aber kein so wirklich riesiges Generationenschiff, sondern etwas eher kleines, für nur ein paar zehntausend Siedler.
    Das würde uns ja auch entgegenkommen, denn das wäre dann weniger Arbeit.

    Die andere Möglichkeit wäre, daß dieses Schiff einen von mehreren "Pendlern" darstellt, und über einen (frühen) FTL-Antrieb verfügt.
    Dann würde das erste Schiff also den angeflogenen Planeten erschließen, die anderen würden dann Kolonisten nachfliegen, und sobald die ersten Strukturen auf dem Planeten aufgebaut worden sind, würden sie entsprechend wieder zurückfliegen, um Siedler nachzuholen.
    Nur so zumindest ließe sich das Bevölkerungsproblem lösen, wenn wir von einer Verdoppelung der Weltbevölkerung in zehn Jahren ausgeht.
    Bei einer Flugzeit von 20+ Jahren würde das nämlich sonst nicht einmal reichen, um die neu hinzugekommene Bevölkerung auszufliegen.

    Was das Konzept an sich angeht

    Da fehlt mir noch eine ganze Menge.
    So habe selbst ich keine wirkliche Orientierung, und weiß nicht, womit ich anfangen sollte.
    Ich denke, wir brauchen mal einen Plan.
    Der muß ja nicht verbindlich sein, er müsste nur Orientierung bieten; andere Leute könnten dann mit ihren Plänen ankommen, und am Ende würde man sich nach und nach auf etwas einigen.
    Auf jeden Fall brauchen wir einen Überblick, und zwar mehr als das, wenn auch schicke, Diagramm von dir im anderen Thread.
    Wir brauchen ungefähre Dimensionen, wir brauchen grobe stilistische Angaben, wir brauchen eine ungefähre Form.
    Natürlich bräuchten wir auch ungefähre Angaben für die Ausstattung (oder alleine, wieviele Leute das Schiff denn beherbergen soll), aber das wäre erstmal nicht sooo wichtig.
    Wir müssen ja erstmal mit etwas anfangen, um uns gegenseitig überhaupt einen Eindruck zu vermitteln, wie das aussehen könnte, was der jeweils andere sich so vorstellt.

    Kommentar


    • #3
      Nach meiner Vision soll das Schiff auch nur einige Tausend ausfnehmen können.
      Die geistige Elite des Mars und andere ausgewählte Leute.

      Wie dem auch sei , ich hatte bereits die Befürchtung das ich mehr vorgeben sollte . Wobei meine Intention war soviel wie möglich euch zu überlassen.

      Ich hatte mir nämlich vorgestellt das jedes Mitglied sich gedanken zu den einzelnen Punkten machen würde.

      Z.B hätte ich zu Punkt 1.) folgendes gesagt :

      - Recycling und Produktionsmodul. Das Schiff wird sehr lange auf Reisen sein,
      - Verteidgungsmodule gegen mögliche Gefahren , evtl könnte die Erdregierung von den Plänen erfahren haben und nach dem Schiff suchen.
      Diese Module könnten im Verhältniss zu den anderen relativ klein sein da man ohnehinn nicht davon ausgehen kann das eine Armada das Schiff aufspürt.
      Die Verteidtungsmodule könnten auch dafür Verwendung finden um Asteroidenfelder zu zerschießen um durch ihnen zu fliegen oder Ressourcen abzubauen
      Daher die kleine größe...

      - Wohnmodule mit verschiedenen Größen.
      Z.B könnte es Wohnmodule für sehr hohe Personen geben die entsprechend aufallen.

      USW....


      Angaben zu den Hüllenplatten würde ich aber bereits jetzt sinnvoll finden.

      Edit: Um das ganze nochmal auszuführen , mit den ersten Vorschlagspunkten wollte ich erstmal die groben Rahmenbedingung festlegen worauf man sich gut einigen kann , danach macht es auch erst Sinn weiter zu arbeiten.



      MfG FightFear
      Zuletzt geändert von FightFear; 20.02.2011, 23:03.

      Kommentar


      • #4
        Oh ja, die Hüllenplatten hatte ich ganz vergessen!
        Da kann ich jetzt aber noch nicht ganz soviel zu sagen; die beiden äusseren gefallen mir zumindest besser als die in der Mitte.
        Grundsätzlich würde ich mir aber denken, daß die Hülle vielleicht etwas unregelmäßiger sein sollte, wenn wir von einem hastig zusammengezimmerten Schiff ausgehen.
        Wie man das jetzt am besten modelliert, da bin ich auch gerade überfragt.
        Vielleicht ließe sich sowas besser mit Texturen/Displacement machen?
        Nur ein paar tausend Leute wäre da schon beruhigend, denn dann wären wir nicht mehr in Größenregionen von Kilometern, sondern nur noch so vielleicht 800 bis 1000 Meter Länge.
        Andererseits kommen wir dann auch wieder in den Bereich, wo man das Schiff sozusagen als Ganzes betrachten kann, und ein Überblick über die Form eben sehr sehr nützlich wäre.

        Hm, ich werd mal drüber nachdenken, was mir dazu so einfällt.

        Kommentar


        • #5
          Ablauf in Diagrammform.

          Let`s discuss !
          Angehängte Dateien

          Kommentar


          • #6
            Schönes, wenn auch etwas wuchtiges Diagramm.
            Ich will da jetzt aber erstmal gar nicht viel zu sagen, sondern mal abwarten, ob sich hier auch mal jemand anders äussert.

            Achso, eine Anmerkung, nein zwei, hätte ich da noch:

            1. Warum müsstest du die Pre-Renders machen, das könnten wir dann doch auch selber machen?

            2. Was war das nochmal mit dem Cooperation-Server, oder was das war? Das hörte sich interessant an, aber ich kann mir darunter noch nicht soviel vorstellen, könntest du da mal was zu erzählen?

            Kommentar


            • #7
              Damit ich mir nicht wieder was vorwerfen lassen muss

              ...Unter der Annahme, das hier Ideen mit "Technischem Hintergrund" einfließen sollen, halte ich die Bevölkerungszahl der genannten "paar 1000 Leute" für sehr unterdimensioniert.

              Der Grund ist die Erzeugung künstlicher Schwerkraft. Unter der Annahme, dass es keine "Gravitationsgeneratoren" etc. und solchen Unsinn gibt, sollte die Schwerkraft an Bord durch rotation erzeugt werden. Der ideale Aufbau dafür ist meines Erachtens ein Ring, der um die Längenachse des Schiffes rotiert. Ein solche Ring wäre für ein echtes Generationenschiff, das ja z.B. auch Agragflächen vorhalten muss, sehr groß, sagen wir mal grob ein Schlauch mit 100 Metern Duchmesser gespannat auf einem Ring mit einem Radius von vieleicht 500 Metern. Geht man davon aus, das auf einer Fläche von vieleicht 50 Quadratmetern theoretisch bereits eine 5 Köpfige Famile leben kann, kommen wir schon bei der Existenz von EINEM Ringmodul auf eine recht erstaunliche Zahl an Bewohnern.

              Ich kann natürlich nur Ideen einwerfen, würde ein "Wohnmodul aber so wie in der angehängten Grafik anlegen.

              -Der "Schlauch" ist die Druckhülle des Schiffes und würde bei dieser Konstruktion einfach aus einer formbaren Plastikfolie bestehen, die sich durch den Überdruck im Inneren von alleine aufrichtet, wie ein großer Ballon.

              -Die Wohnmodule könnten, alle eine Größe von ca. 5x10 Metern haben und liegen beiderseits am Rand des Ringes.

              -In der Argrazone des Schiffes befinden sich Felder, landwirtschaftliche nutzgebäude und die Vorrichtungen für Viehhaltung. Der Kanal in der Mitte versorgt das Argrarsystem mit Wasser.

              -In der Substruktur unter der Argrazone könnten Wartungsanlagen liegen, z.B. die bereits erwähnten "Recycling Module", Wasserversorgung, Lagerräume, Atmosphärenaufbereitung etc.
              Daneben könnten sich dort auch öffentliche Sondergebäude wie Einkaufsstraßen, Schulen, Ärzte, Sporthallen etc. oder weitere Wohnmodule befinden.



              Desweiteren halte ich es für unsinn, das Antriebsmodul hinten am Schiff an zu bringen. Wenn das Schiff in der Lage sein soll, sich selber zu manöverieren, würde ich den Antrieb nach Vorne setzen, und das Schiff wie einen "Zug" aufbauen. Das sollte erheblich leichter zu konstruieren und zu manöverieren sein, als ein Heckantrieb.
              Wenn ich das Schiff ziehe, kann ich beliebig viele Stahlseile an der Außenhülle entlang ziehen, um die Struktur zu stärken. Wenn ich das Schiff aber schiebe, brauche ich massive und stabile Stahlträger, die den Bewegungsimpuls des Antriebs an das hunderttausende von Tonnen schwere Hauptschiff weiterreichen können, ohne dabei zu zerbrechen.
              Angehängte Dateien
              Was ist Ironie?
              Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
              endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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              • #8
                Wenn ich das Schiff ziehe, kann ich beliebig viele Stahlseile an der Außenhülle entlang ziehen, um die Struktur zu stärken. Wenn ich das Schiff aber schiebe, brauche ich massive und stabile Stahlträger, die den Bewegungsimpuls des Antriebs an das hunderttausende von Tonnen schwere Hauptschiff weiterreichen können, ohne dabei zu zerbrechen.
                Und wenn das Schiff bremst? Dann krachen die hinteren Module in die vordere Sektion rein, weil eben die Stahlträger fehlen? ;-)

                Mal zum Design an sich:

                Achso, erstmal, schön daß du dich hier auch beteiligst! Und denn gleich mit Skizze, find ich gut.
                Ich persönlich würde aber einfache künstliche Schwerkraft vorziehen, so mit Bodenplatten oder so, eben gerade damit man NICHT auf solche Ringe angewiesen ist.
                Wenn man das Schiff mit solchen Ringen kontruieren müsste, wüsste ich nicht, wie man das überhaupt in Module aufteilen sollte, damit mehrere dran arbeiten können.
                Das gesamte Design wäre dann auch abhängig von diesen Ringen, was einen in der Form enorm beschränken würde.

                Das hat natürlich auch was mit der Größe des Schiffes zu tun.
                Anvisiert worden war jetzt etwas, was nicht so riesig ist.
                Das ist natürlich schwer einzuschätzen, denn schon auf einen heutigen Flugzeugträger passen mehrere tausend Mann Besatzung.


                Technische Überlegungen

                Zu fragen wäre da dann also, wie lange das Schiff unterwegs sein soll, ob die Besatzung die Reise im Kälteschlaf verbringen soll oder nicht, und wieviele denn genau an Bord sein sollen.

                Bei einer Reise im Kälteschlaf könnte man auf vieles völlig verzichten.
                Selbst ohne einfache künstliche Gravitation bräuchte man dann keine Fliehkraftringe, und auch Recycling und Wohneinheiten wären natürlich davon betroffen.
                Aber lassen wir diese Variante mal aussen vor.

                Nach dem bisherigen Konzept war wohl angedacht, den nächstgelegenen bewohnbaren Planeten anzufliegen.
                Da könnte man dann also mit ein paar dutzend Lichtjahren rechnen, möglicherweise aber auch mit sehr viel mehr, je nachdem ob die nahelegenen Sternsysteme überhaupt bewohnbare Planeten besitzen.
                Ohne FTL-Antrieb wären das also mehrere Jahrzehnte, vielleicht gar Jahrhunderte Flug.

                Da eröffnen sich dann wieder mehrere Fragen.

                Fragenkomplex 1: Was macht man, wenn man innerhalb einer bestimmten Zeit nicht auf einen bewohnbaren Planeten stößt?
                Gibt es eine Direktive, die für diesen Fall ein besonderes Vorgehen bereithält?

                Konkret: Ist das Schiff dafür ausgerüstet, im Notfall auch als dauerhafte Wohnbasis im Orbit um einen unbewohnbaren Planeten dienen zu können?
                Ist es darauf ausgelegt, auch Minerale abbauen zu können, oder z.B. einen Gasriesen zum Nachtanken zu benutzen?

                Denn wenn wir von einem Unterlichtantrieb ausgehen, dann würde da eine riesige Menge Treibstoff gebraucht werden, um das Schiff auch nur ein einziges Mal zu beschleunigen und wieder abzubremsen.
                Käme man dann z.B. bei Alpha Centauri an und würde feststellen, daß keine bewohnbaren Planeten zu finden wären, dann müsste man nochmal komplett auftanken und einen neuen Kurs eingeben.

                Hier wäre dann zu bedenken, daß bei Verwendung eines Unterlichtantriebes der größte Teil des Schiffes aus Treibstofftanks bestehen müsste.

                Diese Probleme würden sich in der Härte natürlich nicht stellen, wenn wir einfach von einem FTL-Antrieb ausgehen würden.
                Ich würde dem entsprechend einen solchen Antrieb auch bevorzugen, weil er uns einfach gestalterisch größere Freiheit lassen würde.
                Ein einfacher Raumverzerrungsantrieb, der die zu reisende Strecke auf z.B. ein Zehntel reduzieren würde, würde da ja schon ausreichen.
                Die Reisezeiten wären dann immer noch mindestens in Jahren zu messen, man wäre aber nicht ganz so hilflos angewiesen auf gigantische Treibstoffmengen.

                Fragenkomplex 2: Wenn wir Kälteschlaf ausschließen und mit Reisezeiten von Jahren/ Jahrzehnten/ Jahrhunderten rechnen, ist dann Bevölkerungszuwachs eingeplant?
                Solange es überhaupt erlaubt wäre, Kinder zu bekommen, müsste es Regeln geben, wann wieviele erlaubt wären, und es müsste eingeplant werden, daß nicht immer gleich viele Menschen zur gleichen Zeit auf dem Schiff leben würden.
                Es müssten also mehr Wohnmodule gebaut werden, oder diese müssten größer sein, als zu Beginn der Reise nötig, auch alle anderen Anlagen müssten daran angepasst sein.
                Soweit wäre das eigentlich recht unproblematisch.
                Es sei denn, wir gehen von einer Reisezeit von Jahrhunderten aus.
                Auch hier würde ich also lieber einen FTL-Antrieb haben, um genau diese Problematik auszublenden.

                Soweit erstmal.
                Wäre schön, Kommentare zu hören.

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Taschenmogul Beitrag anzeigen
                  Und wenn das Schiff bremst? Dann krachen die hinteren Module in die vordere Sektion rein, weil eben die Stahlträger fehlen? ;-)
                  Die Lösung dieses Problems ergibt sich aus der materie an sich

                  Bei einem Raumschiff brauchst du zum Bremsen exakt den selben Schub, wie zum Beschleunigen. D.h. idealerweise wird das Schiff nach Erreichen der Höchstgeschwindigkeit um 180° gedreht um anschließend die Haupttriebwerke wiederum zum Bremsen zu benutzen.
                  B.H. beim Beschleunigen sind die Triebwerke vorne, und zeigen nach Hinten, beim Bremsen sind sie hinten und zeigen nach vorne.

                  Ich persönlich würde aber einfache künstliche Schwerkraft vorziehen, so mit Bodenplatten oder so, eben gerade damit man NICHT auf solche Ringe angewiesen ist.
                  Eine andere, halbwegs logische Bauform wäre, das Schiff als eine Art O'Neill-Kolonie anzulegen, sprich, als liegenden Zylinder, der sich über die gesamte Länge des Schiffes erstreckt und während des Fluges um die eigene längenachse rotiert. Das Wäre dann Quasi der Fliehkraftring in Extrem-Groß, hätte aber den Nachteil, dass sich die Gravitation beim Bremsen und beschleunigen nicht kontrollieren lässt, man also tatsächlich die Bevölkerung während des Bremsens und beschleunigens im Kälteschlaf halten müsste.
                  Aber das sind alles nur Ideen.

                  Zu fragen wäre da dann also, wie lange das Schiff unterwegs sein soll, ob die Besatzung die Reise im Kälteschlaf verbringen soll oder nicht, und wieviele denn genau an Bord sein sollen.
                  Beim Kälteschlaf wäre es kein Generationenschiff

                  Nach dem bisherigen Konzept war wohl angedacht, den nächstgelegenen bewohnbaren Planeten anzufliegen.
                  Da könnte man dann also mit ein paar dutzend Lichtjahren rechnen, möglicherweise aber auch mit sehr viel mehr, je nachdem ob die nahelegenen Sternsysteme überhaupt bewohnbare Planeten besitzen.
                  Ohne FTL-Antrieb wären das also mehrere Jahrzehnte, vielleicht gar Jahrhunderte Flug.
                  Ein Generationenraumschiff ist ja in der Form bereits ein fliegender Planet. Je nach Bauform kann auch ein 1.000 Meter Langes Schiff schon Badeseen, Skiberge und sonnenbeschienene Palmenstrände für die Einwohner bieten. Die Frage wäre also, WARUM fliegen die Leute.
                  Kolonisierung ist sicher der Naheliegendste Zweck, aber keineswegs der einzige. Fiktion ist schließlich nicht die Realität, so dass es jede Menge Spielraum gibt. Mir würde z.B. eine Alternative Vorschweben, wie bei den Advent in Sins of a Solar Empire. Diese sind irgendwann aus der menschlichen Gemeinschaft geflohen, weil ihre persönlichen Ansichten hinsichtlich Gen-. und Kybernetikforschung sowie ihre angeborenenen, Psychokinetischen Fähigkeiten bei den übrigen Menschen nicht gut ankahmen.
                  Ein Gruppierung / Sekte, die in der Wissenschaft als solches eine art göttliche Macht, oder die Magie der Zukunft sieht, könnte sich vieleicht einfach dazu berufen fühlen, als Nomaden im Weltraum zu leben.

                  Hier wäre dann zu bedenken, daß bei Verwendung eines Unterlichtantriebes der größte Teil des Schiffes aus Treibstofftanks bestehen müsste.
                  Ich würde eher auf das Konzept der Massenefekt-Felder aus Mass Effect zurückgreifen ... eine Vorrichtung, die die Träge Masse des Schiffes reduziert.
                  Wenn das Schiff beispielsweise durch ein solches Feld auf ein Gewicht von ein paar tausen Tonnen "herumterskaliert" werden würde, könnte man es mit einem normalen Materie/Antimaterie-Fusionsantrieb beschleunigen. Des weiteren würde es zum einen ein eher "klassisches" Antriebsdesign erfordern, und trotzdem die von dir angedachte Gestalltungsfreiheiheit integrieren, denn die Masseneffekt-Generatoren müssten ja auch irgendwie "Aussehen".

                  Dein Einfacher "Raumverzerrungsantrieb" würde übrigens irgendwie mehr Energie erfordern, als es im ganzen Universum gibt. Das müssten dann schon sehr große Tanks sein ^^

                  Solange es überhaupt erlaubt wäre, Kinder zu bekommen, müsste es Regeln geben, wann wieviele erlaubt wären, und es müsste eingeplant werden, daß nicht immer gleich viele Menschen zur gleichen Zeit auf dem Schiff leben würden.
                  Es müssten also mehr Wohnmodule gebaut werden, oder diese müssten größer sein, als zu Beginn der Reise nötig, auch alle anderen Anlagen müssten daran angepasst sein.
                  Soweit wäre das eigentlich recht unproblematisch.
                  Es sei denn, wir gehen von einer Reisezeit von Jahrhunderten aus.
                  Auch hier würde ich also lieber einen FTL-Antrieb haben, um genau diese Problematik auszublenden.
                  An Bord eines Generationenschiffes müsste eine kontrollierte "Fortpflanzungspflicht" bestehen. Vermutlich findet das gleich irgendwer sexistisch, aber eine konstante Bevölkerung lässt sich nur aufrecht halten, in dem von einem Entscheidungsgremium festgelegt wird, das z.B. jede Frau zwei Kinder gebären muss.
                  Fällt die Bevölkerung trotzdem, muss diese Zahl entsprechend nach oben korrigiert werden, bzw. die Möglichkeit bestehen, eine Kindszeugung zwangsanzuordnen.
                  Ich weiß, dass das unserer europäischen Auffassung von Freiheit gänzlich zuwieder läuft, aber auf einem Raumschiff, auf dem unterbevölkerung die Arbeisteffizient verringert und überbevölkerung Fatale Konsequenzen hat, muss die Bevölkerungsdichte 'Politisch' reguliert werden können, und zwar in beide Richtungen.
                  Was ist Ironie?
                  Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                  endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

                  Kommentar


                  • #10
                    Hier ein versprochener Vorschlag des Reaktormoduls um einen Anstoss zur Diskussion zu geben.

                    (Bitte immernoch die vorgegebenen Punkte beachten)




                    P.S Ich verfolge eine Mischung aus Caesar_Andy`s Vorschlag und den von Taschenmogul. Also eine verbindende Außenstruktur über die Hülle welche zusammen mit der Verbindungsröhre die Module verbindet.

                    Das anhängende Bild skizziert nur diese Vorschläge , mir ist klar das eine solche Außenstruktur unzureichend wäre.

                    P.S.S : Den Rechtschreibfehler bitte nicht beachten
                    Angehängte Dateien

                    Kommentar


                    • #11
                      @caesar_andy:

                      Trägheitsdämpfer (oder Masseneffektfelder, wie auch immer) wären natürlich auch eine Idee, allerdings würden diese nur den Energiebedarf reduzieren, nicht aber die Maximalgeschwindigkeit erhöhen.
                      Das ist besonders bei Unterlicht-Reisen wichtig, denn hier wird man unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit bleiben wollen, um nicht uneinschätzbaren Zeitverzerrungseffekten zu unterliegen.
                      Sonst könnte es sein, daß das Schiff irgendwann an seinem Bestimmungsort ankommt, und feststellt, daß die FTL-Schiffe, die fünfhundert Jahre nach dem Start des Generationenschiffes gebaut wurden, schon vor tausend Jahren an genau diesem Zielort angekommen sind; etc..

                      Wieviel Energie ein Raumverzerrungsantrieb benötigt, ist hingegen der Fantasie überlassen.
                      Allerorten in der SciFi werden solche und ähnliche Konzepte verwendet, nur Harald Lesch und Konsorten haben ständig was zu meckern, weil´s ja nicht realistisch sei.
                      Gut, dafür ist das dann ja auch Science Fiction.
                      Die O'Neill Kolonien sind dem von dir verlinkten Artikel nach auch nur theoretisch möglich, praktisch aber bestenfalls in sehr sehr weiter Ferne.
                      Ich persönlich würde mich zumindest nicht von derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen beschränken lassen wollen, sonst kämen wir auf keinen grünen Zweig.
                      Was natürlich nicht heißen soll, daß wir uns gar keine Gedanken machen sollten.

                      Was die Bevölkerungskontrolle angeht, so hab ich ja selbst gesagt, daß es da Regeln geben müsse.
                      Wie die genau aussähen, das müssten wir nicht festlegen.
                      Ich zumindest hab keinen Bock, alleine Tage oder Wochen im Disput um Fragen der Moral und Ethik zu verbringen.
                      Wichtig wäre halt nur, ob ein Bevölkerungswachstum eingeplant wäre oder nicht, weil das schlicht damit zu tun hätte, wie groß das Schiff sein müsste.


                      @FightFear:

                      Für einen "längst nicht final"en Status sieht das Modul aber schon sehr schick aus.
                      Nur eines irritiert mich - geht das Modul jetzt über die ganze Breite des Schiffes? Dann fänd ich´s nämlich doch etwas klein. oder zumindest etwas "monolithisch" aufgebaut, mit einem zentralen Verbindungsgang.

                      Hier fehlt dann aber wieder, was ich die ganze Zeit schon sage.
                      Bitte fühlt euch da nicht angepisst oder genervt, aber ich fänd eine zumindest grobe Skizze von der Form des Schiffes schon sehr sehr sinnvoll.
                      Ich z.B. wäre jetzt nämlich von mehr oder minder einfach aneinandergeschweissten Modulen ohne eine gleichbleibende zentrale Achse ausgegangen.
                      Wenn ich jetzt also ein paar entsprechende Module entworfen hätte, dann wären die nur sehr schwer mit dem zu vereinbaren gewesen, was du gerade gepostet hast.

                      Ich würde dich auch bitten, mal einen Kommentar zu den anderen Themen abzugeben.
                      Bist du für Überlicht- oder Unterlicht-Antrieb?
                      Fliehkraftring oder simple Bodenplatten-Gravitation?
                      Etc.?
                      Denn wenn manche Leute sich hier nen Ast schreiben, andere das aber gar nicht lesen, dann kommen wir ganz bestimmt nicht weiter.
                      Und ich hab ehrlich gesagt auch kein Bock mehr, mir die Finger wund zu schreiben, ohne mal Ergebnisse zu sehen.
                      Ich les mich zwar gern selber, aber SO gerne dann auch wieder nicht. ;-)

                      Von daher super, daß du mal nen Modul reingestellt hast, das muß ich doch nochmal hervorheben!
                      Ich bin bisher soweit gekommen, naja, ich kann´s gar nicht sagen - einen Treibstofftank habe ich bisher bis in´s fortgeschrittene Entwurfstadium gebracht... *hust*
                      Zwei, drei Stunden hat mich das gekostet, weil ich immer wieder dran gefeilt habe, und dann natürlich auch einen perfekten Meshflow haben wollte, damit das Ding als SDS renderbar ist.
                      Wenn ich´s soweit hab, daß es auch was hermacht, werd ich´s hier posten.

                      Dazu fällt mir eine technische Frage ein:

                      Benutzen wir einfache Polygonmeshes, oder benutzen wir Subdivsion Surface Polygonmeshes (in Blender über den SDS-Modifier)?
                      Bei ersterem bräuchte man mehr Polygone, bei zweiterem müsste man auf den Meshflow achten.
                      Oder mischen wir das einfach wie es uns gefällt?

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                      • #12
                        Trägheitsdämpfer (oder Masseneffektfelder, wie auch immer) wären natürlich auch eine Idee, allerdings würden diese nur den Energiebedarf reduzieren, nicht aber die Maximalgeschwindigkeit erhöhen.
                        Das ist klar. Meiner Ansicht nach spielt bei einem echten Generationenschiff die geschwindigkeit aber auch absolut keine Geige. Die Sache ist, dass du hier - vom Grundstz her - erstmal davon ausgehst, das das Schiff fliegt, um irgendwohin zu kommen, wärend ich die Ansicht vertrete, das eine Zivilisation theoretisch auch gleich auf dem Generationenschiff leben könnte, ohne ein Bestimmtes Ziel zu haben. Die fliegen einfach mit sublicht irgend ein System an, bleiben da 30 oder 40 jahre im Orbit eines Gasriesen, bauen Rohstoffe von den Monden ab, und fliegen irgendwann weiter.
                        Wird ein bewohnbarer Planet gefunden, kann man den erforschen, etc. aber man muss ihn ja nicht zwangsweise gleich besiedeln.
                        letzteres Konzepot wäre auch mit einem Sublicht-Antrieb gut zu realisieren. Und das Problem mit der Zeitdilletation lässt sich in der fiktion auch ganz leicht "umschiffen". Wir halten uns an die relativitätstheorie, und sagen einfach FTL ist physikalisch nicht möglich.
                        Dann wäre alle interstellaren Raumschiffe mit sublicht unterwegs.

                        Gut, dafür ist das dann ja auch Science Fiction.
                        Die O'Neill Kolonien sind dem von dir verlinkten Artikel nach auch nur theoretisch möglich, praktisch aber bestenfalls in sehr sehr weiter Ferne.
                        Aber sie ist ein realistisches Konzept, dessen Nutzbarkeit auf der Hand liegt. Die O'Neil-Kolonie ist durchdacht, und funktioniert. Wir können sie lediglich nicht bauen, weil uns die Logistik und die Rohstoffe fehlen.
                        Warp-Antrieb und Gravitationsplatierungen sind aber schlicht und einfach nur "fixe Ideen" von Sci-Fi autoren ohne reale Idee dahinter. Und selbst wenn es den einen oder anderen Wissenschaftler geben sollte, der einen Warpantrieb für technisch realisierbar hällt, dann fehlt aber immer noch auch nur die kleinste Idee, wie man sowas technisch realisieren sollte.
                        Die von mir angedachten Technologien sind uns heute allesamt bekannt - zumindest in der Theorie. Eine Weiterentwicklung zu dem benötigten Stand wäre also durchaus möglich.
                        Gravitationsplatierung und Warpantrieb sind aber (bisher) immer noch reine "Fantasy".

                        Wichtig wäre halt nur, ob ein Bevölkerungswachstum eingeplant wäre oder nicht, weil das schlicht damit zu tun hätte, wie groß das Schiff sein müsste.
                        Ich würde das Schiff in Wohneinheiten von je 8 Personen einteilen. D.H. im Durchschnitt 2 Großeltern, 2 Eltern, 2 Kinder und 2 Enkel unter einem Dach. Ob du nun ein Bevölkerungswachstum einplanen willst, hängt sicher davon ab, mit welcher Konstallation du beginnst. Am Sinnvollsten wäre wohl, anfangs nur "Eltern" oder "Eltern und Kinder" auf das Schiff zu nehmen, dann würde sich die Bevölkerung über die nächsten zwei oder drei Generationenwechsel hinweg verdoppeln oder vervierfachen, und sollte dann stabil auf diesem Niveau bleiben.

                        Ich persönlich würde mich zumindest nicht von derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen beschränken lassen wollen, sonst kämen wir auf keinen grünen Zweig.
                        Das ist auch sicher dein gutes Recht, ich für meinen Teil finde solche Beschränkungen aber gar nicht so schlecht. Sich einfach zu Überlegen, wie man etwas machen könnte, damit es auch funktioniert, sehe ich einfach als interessanter an, als zu behaupten "den Warpantrieb gibts wirklich!" ohne ein Vorstellung davon zu haben, wie das gehen soll.


                        Und arbeitstechnisch bitte nicht so kompliziert, sonst muss ich das "werkeln" doch euch überlassen. Ich weiß nichtmal, was ein subdivison polygon mesh ist, also tut einen teufel, das als Anspruch zu erheben oO
                        Zuletzt geändert von caesar_andy; 24.02.2011, 13:06.
                        Was ist Ironie?
                        Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                        endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                        • #13
                          Zum Modellieren benutzte ich ein Direktmodellierer der mit Volumen umgeht , namentlich CoCreate Modelling V17.
                          Austauschform ist von STL. Nach OBJ. (Wavefront)

                          Rendern und vereinen tue ich in Blender Version 2.49b.

                          (Welches Modellingprogramm benutzt wird ist vollkommen Latte solange man sein Mesh zu obj. konvertiert bekommt.)


                          Importteile werden , wie ich bereits geschrieben u. gezeigt habe über gigantische Röhren und Trägerstrukturen über die Außenhaut vernetzt. Dies erlaubt Teile aller Art passend zu integrieren , ohne großartig auf etwas zu achten. Sollte das Teil jedoch von der größe nicht zum Rest passen bedeutet dies eine kleine Nachbearbeitung in Form von Skalieren und nötigenfalls ein paar Details hinzufügen. Sollte jedoch kein großer Aufwand sein.

                          --


                          Ein Treibstofftank ist ein optimales Einzelteil was in abgeänderter Form gut einsetzbar ist. So auch z.B für den Reaktor der auch seinen Kraftstoff braucht. (Deuterium / Tritium). Oder schlicht für die Triebwerke.

                          Ist aufjedenfall ein guter Beitrag , finde ich gut

                          --

                          Gravitationsdesign:

                          Wäre es theoretisch nicht machbar das sich die Module selbst drehen egal wie ihre äußere Geometrische Form ist ? Würde doch auch Zentrifugalkraft erzeugen ? (Eine schiffsinterne Achse (z.B die sehr großen Verbindungsröhren und fertig , mit entsprechenden starren Verbindungselementen in den es keine Gravitation gibt)


                          Zum Normalen Unterlichtantrieb würde ich sagen , es sollte mehrere Düsen über den Schiff verteilt geben , nochtfalls in ausgesonderten, sehr kleinen Modulen , welche besonders stark mit den Rest des Schiffes verbunden sind.


                          Das Schiff könnte zudem beidseitig ein Triebwerk haben die für Beschleunigung und Abremsung sorgen würden . Im Noftfall könnte das Schiff auch darauf ausgelegt sein das es sich in 2 Teile auftrennt und 2 eigene Schiffe entstehen die eigenständig manövrierbar sind.

                          Ansonsten würde ich sagen das Schiff könnte rund sein und die wichtigen Kernelmodule Innen liegen , außen bespannt mit mehrereren "Wohnkreisen" in denen es Gravitation gibt)

                          Bevölkerung hatte ich eine Zahl von ~50.000-100.000 angepeilt.

                          Millionen sind einfach utopisch.

                          Abschließend :

                          Das schiff wird aufjedenfall , egal bei welchen Kerndesignmerkmal , über eine Achse in die Länge gestreckt , sogzusagen wie ein Weltraumzug)

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                          • #14
                            Ich bin mir nicht sicher, weil ich kein Physiker bin, aber nach meinem verstädniss der Massenträgheit müste bei einem sich drehenden Quader mit eingelegten, waagerechten Böden die schwerkraft um so größer werden, je näher man der Außenhülle kommt. Außerdem würde die Schwerkraft in den einzelnen Sektionen in unterschiedliche Richtungen weisen.
                            Eine gleichmäßig verteilte Schwerkraft durch rotation entsteht nur auf der Innenseite eines Ringes.
                            Was ist Ironie?
                            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

                            Kommentar


                            • #15
                              Ich finde dann sollten wir uns darauf einigen das das Schiff so aufgebaut ist :
                              Angehängte Dateien

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