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Idee für eine Sci Fi Serie

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  • Idee für eine Sci Fi Serie

    Das Jahr : 2120
    Ort: Sol - Sonnensystem

    Nach dem dritten Weltkrieg lag die Erde in trümmern. Viele Menschen sahen keinen Sinn diese wieder Aufzubauen und gingen lieber in den Weltraum um sich ein neues Leben aufzubauen. Von 2030 bis 2120 wurde der Mond, die Venus, der Merkur, Mars, die Jupiter und Saturn Monde, die Monde des Uranus und Neptun und sogar der Pluto kolonisiert.

    Im Jahre 2120 lebten ca 7 Milliarden Menschen auf der Erde und ungefähr 3 Milliarden auf den Planeten des Sonnensystems. In der Zeit von 2110-2120 kam es jedoch vemehrt zu Spannungen zwischen der Erde und ihren Kolonien.

    So wie GB die amerkanischen Kolonien zu sehr ausquetschte und ignorierte so tat es die Erde mit ihren Kolonien. Im August 2120 spalteten sich die Kolonien von der Erde ab und gründeten die Solar System Alliance (Kurz SSA)

    Somit begannen die Solar System Wars.

    Die Serie verfolgt zeichnet sich dadurch aus das sie die Geschichte von beiden Seiten erzählt.

    Eine Folge zeigt den Krieg aus der Sicht der Erde die nächste aus derjenigen der SSA.

    Jede Folge soll eine Art "Spiegelfolge" der anderen sein.

    Die Erd-Folgen verfolgen die Geschichte von Alexander ... einem angehörigen der Terranischen Elite Truppen (TET). Von anderen Truppenteilen oft als ET -daher Außerirdische bezeichnet da ihre Leistungen übermenschlich sind.

    Auf Seiten der SSA steht Ema ... und die Spezial Solar Forces (SSF)

    Beide befehlingen Teams von je 5-10 Leuten und werden eingesetzt wenn es den normalen Truppen zu heiß wird.

    Folge 1

    Labyrinth

    In einem Briefing Room wird die aktuelle Lage beschrieben. Die erste Mission des Teams 7 der TET besteht darin eine ranghofe Persönlichkeit von Venusia - der Hauptstadt der Republik Venus zu entführen.

    Folge 2

    Angriff

    Ema ... und ihr Team der SSA sollen einen Anschlag auf eine Erd-Militärbasis auf den Mond durchführen.

    Folge 3

    Zweifel

    Die Mission auf der Venus war ein Erfolg. Doch bei der Flucht mit der Geiseln wurden viele Menschen getötet. Die Mitglieder des Teams 7 werden auf ihrer Rückreise zur Erde von Zweifel geplagt. Zudem stellt sich heraus das einer von ihnen ein Verräter ist.

    Folge 4

    Moral

    Der Anschlag auf die Erdbasis auf dem Mond war erfolgreich, das Fluchtschiff wurde jedoch zerstört. Jetzt müssen sich die Mitgleider von Team 14 der SSA in Lunasia (Haupstadt des Mondes) vor den Erd-Truppen verstecken bis ein SSA Schiff kommt um sie abzuholen. Das Team versteckt sich bei Kriminellen welche dafür bezahlt worden sind und erlebt schreckliche Verbrechen. Doch was ist wichtiger? Die Kriminellen aufzuhalten und damit die Position verraten oder nichts tun?

    Folge 5

    Verlust

    Der von Team 7 gefangene Venusianer wird verhört und Team 7 kann sich ausruhen. Doch sind noch immer alle geschockt vom Verräter welcher doch ihr Freund war und welchen sie töten mussten.

    Folge 6

    Kampf

    Das Fluchtschiff welches das SSA Team aufgesammelt hat wird von einem Erdschiff beschädigt. Es muss Sauerstoff und Energie gespart werden und es ist fraglich obe es alle bis zum Mars schaffen. Die Mitgleider des SSA Teams werden von Albträumen geplagt.

    Folge 7

    Fortschritt

    Die Informationen des entführten Venusianers sind der Schlüssel zur überwindung des Venusianischen Verteidigungsnetzes. Zuerst muss jedoch die Hauptverteidigungsstation der Venus infiltriert und vernichtet werden.
    Team 7 soll diese Aufgabe erledigen.

    Folge 8

    Troja

    Das SSA Schiff begegnet auf seiner Reise zum Mars einem Erd-Kriegschiff. Die einzige Möglichkeit lebendig zum Mars zu kommen ist es zu entern.

    Folge 9

    Feuersturm Teil 1 (Staffelfinale)

    Nach erfolgreicher Ausschaltung der Hauptverteidigungsstation beginnt der Kampf um die Venus. 200 Erdschiffe stehen gegen 25 SSA Schiffe und
    74 Verteidigungsstationen doch auf dem Boden halten die Venusianer eine Überaschung für Team 7 und die Streitkräfte der Erde bereit.

    Folge 10 Feuersturm Teil 2 (Staffelfinale)

    Das Kommando der SSA erfährt vom Angriff auf die Venus. Diese ist zu weit weg um ihr geholfen zu werden. Doch während ein großer Teil der Terranischen Flotte bei der Venus ist plant die SSA einen Überraschungsangriff auf die Werften der Erde und des Mondes.
    173 SSA Schiffe inklusive der SSA Team werden geschickt um die Chancen Auszugleichen.

    Was sagt ihr dazu? Sollten so 5 Staffeln mit 50 Folgen wären.
    Finale wäre dann beim... Sag ich nicht

    Jetzt braucht ich nur noch 100 Mio Dollar = 2 pro Folge und schon gehts los
    Oder beim jetzigen Wechselkurs 75 Millionen Euro

  • #2
    Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
    Das Jahr : 2120
    Ort: Sol - Sonnensystem

    Nach dem dritten Weltkrieg lag die Erde in trümmern. Viele Menschen sahen keinen Sinn diese wieder Aufzubauen und gingen lieber in den Weltraum um sich ein neues Leben aufzubauen. Von 2030 bis 2120 wurde der Mond, die Venus, der Merkur, Mars, die Jupiter und Saturn Monde, die Monde des Uranus und Neptun und sogar der Pluto kolonisiert.

    Im Jahre 2120 lebten ca 7 Milliarden Menschen auf der Erde und ungefähr 3 Milliarden auf den Planeten des Sonnensystems. In der Zeit von 2110-2120 kam es jedoch vemehrt zu Spannungen zwischen der Erde und ihren Kolonien.

    So wie GB die amerkanischen Kolonien zu sehr ausquetschte und ignorierte so tat es die Erde mit ihren Kolonien. Im August 2120 spalteten sich die Kolonien von der Erde ab und gründeten die Solar System Alliance (Kurz SSA)

    Somit begannen die Solar System Wars.

    Die Serie verfolgt zeichnet sich dadurch aus das sie die Geschichte von beiden Seiten erzählt.

    Eine Folge zeigt den Krieg aus der Sicht der Erde die nächste aus derjenigen der SSA.

    Jede Folge soll eine Art "Spiegelfolge" der anderen sein.

    Die Erd-Folgen verfolgen die Geschichte von Alexander ... einem angehörigen der Terranischen Elite Truppen (TET). Von anderen Truppenteilen oft als ET -daher Außerirdische bezeichnet da ihre Leistungen übermenschlich sind.

    Auf Seiten der SSA steht Ema ... und die Spezial Solar Forces (SSF)

    Beide befehlingen Teams von je 5-10 Leuten und werden eingesetzt wenn es den normalen Truppen zu heiß wird.

    Folge 1

    Labyrinth

    In einem Briefing Room wird die aktuelle Lage beschrieben. Die erste Mission des Teams 7 der TET besteht darin eine ranghofe Persönlichkeit von Venusia - der Hauptstadt der Republik Venus zu entführen.

    Folge 2

    Angriff

    Ema ... und ihr Team der SSA sollen einen Anschlag auf eine Erd-Militärbasis auf den Mond durchführen.

    Folge 3

    Zweifel

    Die Mission auf der Venus war ein Erfolg. Doch bei der Flucht mit der Geiseln wurden viele Menschen getötet. Die Mitglieder des Teams 7 werden auf ihrer Rückreise zur Erde von Zweifel geplagt. Zudem stellt sich heraus das einer von ihnen ein Verräter ist.

    Folge 4

    Moral

    Der Anschlag auf die Erdbasis auf dem Mond war erfolgreich, das Fluchtschiff wurde jedoch zerstört. Jetzt müssen sich die Mitgleider von Team 14 der SSA in Lunasia (Haupstadt des Mondes) vor den Erd-Truppen verstecken bis ein SSA Schiff kommt um sie abzuholen. Das Team versteckt sich bei Kriminellen welche dafür bezahlt worden sind und erlebt schreckliche Verbrechen. Doch was ist wichtiger? Die Kriminellen aufzuhalten und damit die Position verraten oder nichts tun?

    Folge 5

    Verlust

    Der von Team 7 gefangene Venusianer wird verhört und Team 7 kann sich ausruhen. Doch sind noch immer alle geschockt vom Verräter welcher doch ihr Freund war und welchen sie töten mussten.

    Folge 6

    Kampf

    Das Fluchtschiff welches das SSA Team aufgesammelt hat wird von einem Erdschiff beschädigt. Es muss Sauerstoff und Energie gespart werden und es ist fraglich obe es alle bis zum Mars schaffen. Die Mitgleider des SSA Teams werden von Albträumen geplagt.

    Folge 7

    Fortschritt

    Die Informationen des entführten Venusianers sind der Schlüssel zur überwindung des Venusianischen Verteidigungsnetzes. Zuerst muss jedoch die Hauptverteidigungsstation der Venus infiltriert und vernichtet werden.
    Team 7 soll diese Aufgabe erledigen.

    Folge 8

    Troja

    Das SSA Schiff begegnet auf seiner Reise zum Mars einem Erd-Kriegschiff. Die einzige Möglichkeit lebendig zum Mars zu kommen ist es zu entern.

    Folge 9

    Feuersturm Teil 1 (Staffelfinale)

    Nach erfolgreicher Ausschaltung der Hauptverteidigungsstation beginnt der Kampf um die Venus. 200 Erdschiffe stehen gegen 25 SSA Schiffe und
    74 Verteidigungsstationen doch auf dem Boden halten die Venusianer eine Überaschung für Team 7 und die Streitkräfte der Erde bereit.

    Folge 10 Feuersturm Teil 2 (Staffelfinale)

    Das Kommando der SSA erfährt vom Angriff auf die Venus. Diese ist zu weit weg um ihr geholfen zu werden. Doch während ein großer Teil der Terranischen Flotte bei der Venus ist plant die SSA einen Überraschungsangriff auf die Werften der Erde und des Mondes.
    173 SSA Schiffe inklusive der SSA Team werden geschickt um die Chancen Auszugleichen.

    Was sagt ihr dazu? Sollten so 5 Staffeln mit 50 Folgen wären.
    Finale wäre dann beim... Sag ich nicht

    Jetzt braucht ich nur noch 100 Mio Dollar = 2 pro Folge und schon gehts los
    Oder beim jetzigen Wechselkurs 75 Millionen Euro
    oder halb so viel Kohle,dafür aber jemanden der sich mit animationssoftware auskennt und dem du genug Rechner=Renderpower zur Verfügung stellen kannst..
    Als Animationsserie ala "Clone Wars" wäre das ewtl.denkbar..
    sind wir mal ehrlich..solche Ideen/Serien leben meist nur von SFX und die sind heutzutage am Computer leichter produzierbar als in "echt"...das man dabei immer noch an echten Menschen/Schauspielern hängt ist eigentlich reine Nostalgie..

    das was du hier beschrieben hast kann ich dir (mit bischen mehr <details) in 3 Wochen "animieren"...nur würde ich mit meiner Ausstattung ca.100 jahre brauchen es auch zu rendern damit mans auch angucken kann..und dann ist noch kein Ton/Soundefekt dabei..
    .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

    Kommentar


    • #3
      Sorry, aber gibt es eigentlich jenseits von Soldaten und Raumschiffen die sich gegenseitig abballern keine anderen Themenkomplexe mehr im Bereich der Sci-Fi?

      Das die herren mit den Dollarnoten in den Augen nur das verzapfen, was vermeintlich kohle bringt ist ja klar, aber warum man irgedwie auch im Fan-Bereich nichts anderes mehr präsentiert bekommt, ist mir ziemlich schleierhaft. Gerade dieser wäre doch prädestiniert für Nischenprodukte.

      Deine Idee da oben reizt mich jedenfalls in keiner Weise, da bleibe ich doch lieber bei StarTrek, da wird wenigstens hin und wieder noch etwas anderes 'gespielt' als Krieg.
      Was ist Ironie?
      Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
      endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
        Sorry, aber gibt es eigentlich jenseits von Soldaten und Raumschiffen die sich gegenseitig abballern keine anderen Themenkomplexe mehr im Bereich der Sci-Fi?

        Das die herren mit den Dollarnoten in den Augen nur das verzapfen, was vermeintlich kohle bringt ist ja klar, aber warum man irgedwie auch im Fan-Bereich nichts anderes mehr präsentiert bekommt, ist mir ziemlich schleierhaft. Gerade dieser wäre doch prädestiniert für Nischenprodukte.

        Deine Idee da oben reizt mich jedenfalls in keiner Weise, da bleibe ich doch lieber bei StarTrek, da wird wenigstens hin und wieder noch etwas anderes 'gespielt' als Krieg.
        Mit verlaub in so jeder Sci Fi Srie geht es um Kampf.

        Warhammer 40 000 = Krieg
        Starcraft= Krieg
        Halo=Krieg
        Star Wars= Krieg
        Stargate=Krieg
        Babylon 5= Krieg
        Andromeda=Krieg
        Space 2063= Krieg
        Star Trek=Krieg (Dominion Krieg, temporaler Kalter Krieg, Voyager Kriege etc)

        Sea Quest DSV, TOS and TNG und Doc Who sind die einzigen Serien die mir auf die schnelle Einfallen wo es nicht nur um Krieg geht.

        Farscape ist so etwas in der Mitte.
        Selbst bei der alten Raumpatrolie Orion wurde fast andauern geballert

        Kommentar


        • #5
          Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
          Sorry, aber gibt es eigentlich jenseits von Soldaten und Raumschiffen die sich gegenseitig abballern keine anderen Themenkomplexe mehr im Bereich der Sci-Fi?

          Das die herren mit den Dollarnoten in den Augen nur das verzapfen, was vermeintlich kohle bringt ist ja klar, aber warum man irgedwie auch im Fan-Bereich nichts anderes mehr präsentiert bekommt, ist mir ziemlich schleierhaft. Gerade dieser wäre doch prädestiniert für Nischenprodukte.
          Das hat nichts mit "Nische oder nicht Nische" zu tun, sondern mit "Können oder nicht können". Es gibt unter den professionellen Autoren auch nur wenige, die es schaffen, eine nichtmilitärische und nicht-"social"-Story halbwegs interessant zu schreiben.

          Da würd ich an deiner Stelle den Teufel tun und Hobbyisten dafür kritisieren.

          Deine Idee da oben reizt mich jedenfalls in keiner Weise, da bleibe ich doch lieber bei StarTrek, da wird wenigstens hin und wieder noch etwas anderes 'gespielt' als Krieg.
          Ohja, weil das in der Regel ja furchtbar spannend war... Oh, warte mal...

          Hättest du jetzt Doctor Who erwähnt, okay. Aber Trek war immer dann am besten, wenn es politisch und/oder militaristisch wurde. Und ersteres lief dank der Sternenflotten- (sprich: Militär-) zentrierten Sichtweise dann meist auch auf das letztere hinaus.

          Kommentar


          • #6
            Das macht deine Idee aber nicht unbedingt besser

            Das es "Kampf" gibt, ist ja nun eine sache, aber du lieferst ja den "Krieg" schon als roten faden in der Handlung. Wenn du eine eigene Serie erarbeiten willst ist das ja schön. Ganz ehrlich, ich finde solche Gedankenspiele immer faszinierend, ich mache sowas auch gerne

            Aber mit reiner Millitary-SciFi kann ich halt nichts mehr anfangen. Vieleicht verkauft sich das Genre ja, aber irgendwann hat man sich halt auch an den hübschesten Explosionen satt gesehen Hier und da mal nen Kampf oder ein bischen rumballern, dagegen sagt ja keiner was. Aber gleich Soldaten in einem Kriegszenario zu Protagonisten zu machen - nein danke.

            Auch in DS9 handelte nicht jede Episode vom Dominion-Krieg.
            Was ist Ironie?
            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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            • #7
              ich könnte mir eine Serie vorstellen in der Ausserirdische in unser Sonnensystem vordringen,weil ihre Welt zerstört wurde,sie planen sich auf dem Mars niederzulassen und diesen nach ihren Umweltbedingungen zu terraformieren.Die Ressourcen auf ihrem riesigen Raumschiff reichen noch für 200-300 jahre,in der zeit muss die terraformierung des Mars abgeschlossen sein...hätte Potential für gute Geschichten.Wie gehen die Menschen damit um ,dass sie nun neue Nachbarn im Sonnensystem haben.Gibt es technologischen und kulturellen Austausch,wie verhält sich die Erdbevölkerung....ect.
              "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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              • #8
                Zitat von Drakespawn Beitrag anzeigen
                Das hat nichts mit "Nische oder nicht Nische" zu tun, sondern mit "Können oder nicht können". Es gibt unter den professionellen Autoren auch nur wenige, die es schaffen, eine nichtmilitärische und nicht-"social"-Story halbwegs interessant zu schreiben.

                Da würd ich an deiner Stelle den Teufel tun und Hobbyisten dafür kritisieren
                Öh ... politiker01 hat nach 'unserer Meinung' zu seiner Idee gefragt, und die habe ich ihm geliefert: Nicht noch mehr Millitary SciFi.

                Ich kritisiere ihn auch nicht dafür, das es fast nur noch Millitary-SciFi gibt (ich kritisiere ihn als Person überhaupt gar nicht), ich kritisiere lediglich, an seiner Idee, dass sie im Grundplott dem üblichen 08/15 Standard-Krieg entspricht.
                Ein Drehbuch liegt hier gar nicht vor, also kann auch die Qualität der Drehbücher für die Serie von Politiker01 keine Relevanz besitzen. Es ist seine IDEE, etwas das er hatte, und uns vorstellen wollte.

                Nur leider ist diese Idee genau das, was ich auf zehn verschiedenen Programmen sehe, sobald ich die Fernsehzeitung aufschlage: Einfachste Action-Kost.

                Wenn der TE nach meiner Meinung fragt, warum sollte ich sie ihm dann verheimlichen? Kritik ja, aber nur keine schlechte?

                Hättest du jetzt Doctor Who erwähnt, okay. Aber Trek war immer dann am besten, wenn es politisch und/oder militaristisch wurde. Und ersteres lief dank der Sternenflotten- (sprich: Militär-) zentrierten Sichtweise dann meist auch auf das letztere hinaus.
                StarTrek schöpft die Bandbreite des im SciFi möglichen immerhin voll aus, weil nie das "Soldatenleben" im Mittelpunkt steht. Sogar in den Dominion-Staffel aus DS9 gabe es nicht-Kriegs-Folgen. Und was auch immer du subjektiv von den anderen Folgen halten magst, die StarTrek Serien zeichnen sich nunmal durch ihr relativ breites Spektrum an Geschichten aus.
                Gegen eine kleine Action-Einlage pro Folge habe ich auch gar nichts einzuwenden. Auch nichts dagegen, das es "politisch" wird. Aber eine ganze Serie lang irgend einer Spezialeinheit dabei über die Schulter zu gucken, wie sie strategisch wichtige Ziele in die Luft jagd ist in meinen Augen kaum ein Konzept, auf dem man eine gelungene SciFi Serie aufbauen kann.
                Was ist Ironie?
                Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

                Kommentar


                • #9
                  Ach nicht mal das jede von 2 Folgen so eine Art Spiegel sein soll und zeigen soll wie die andere Seite eine ähnliche Situation erlebt ist originell?

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                    Ach nicht mal das jede von 2 Folgen so eine Art Spiegel sein soll und zeigen soll wie die andere Seite eine ähnliche Situation erlebt ist originell?
                    grade diese Idee finde ich originell...
                    sofern man sie entsprechend ausbaut und nichr nur das bekannte 08/15 erleben beschreibt wie mans aus diversen WKII Machwerken kennt..
                    .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                      Ach nicht mal das jede von 2 Folgen so eine Art Spiegel sein soll und zeigen soll wie die andere Seite eine ähnliche Situation erlebt ist originell?
                      Eine originelle Idee reißt aber kein ansonsten schlechtes Konzeot raus

                      Nur als kleiner denkanstoß:
                      Du hast oben bereits geschrieben, das praktisch jede moderne SciFi auf kampf setzt. Und ja, dass ist richtig. Aber die meisten dieser Serien thematisieren auch anderes. Politik, geheimdienst, mysterie, horror ... ja nachdem wie das Konzept der Serie aussieht.
                      Deine Idee da oben umfasst NUR den militärischen Teil. Und genau da bleibt das Konzept hängen. Denn du beschränkst dich damit in quasi jeder Folge auf Kriegs-Action und sonst nichts. Deine Idee besteht also NUR aus den Elementen, die jede andere Serie ebenfalls bietet, bezieht aber keine anderen Elemente ein.
                      Nur als Beispiel: Du schreibst, die Soldaten der Erde wären irgendwie aufgewertet ... ok, genforschung, pack Telekinese und sowas drauf und schiebe die Serie ein Stück in Richtung Mysterie / Horror. Irgendwas halt, damit nicht JEDE Episode nur aus Baller-Peng-Buff-Zack besteht, denn wenn ich das würde sehen wollen, dann täte ich die Batman-Serie aus den 60er gucken.




                      Ich habe mir allerdings auch mal, Gedanken gemacht, wie ich eine neue SciFi-Serie auslegen würde:


                      ------------

                      Der Name der Serie wäre einfach:

                      SATURN

                      -Zugleich als Anlehnung an den Planeten und an den Gott, der zu seinem eigenen Vorteil seine Kinder gefressen hat.

                      Wir schreiben das Jahr 2xxx. Nach der Erfindung funktionierender Fusionsreaktoren hat auf der erde ein jahrzehntelanger Wirtschaftsboom eingesetzt.
                      Die interstellare Raumfahr steckt noch in den Kinderschuhen (man bereitet gerade die erste Sonde nach Alpha Centauri vor), aber ein internationales Superunternehmen hat bereits eine kleine Kolonie auf dem Saturnmond Titan errichtet um den Planeten für die zukünftige Gewinnung von Helium³ vorzubereiten.
                      Kurz nachdem die Station ihren Betrieb aufgenommen und das Versorgungsschiff zur Erde zurückgeflogen ist, kommt es jedoch zu einem Erdrutsch und die Koloniebasis wird verschüttet. Dabei werden die Treibstoff / Sauerstoff und Nahrungsmitteltanks beschädigt, so das die Station nur noch für 6 Monate lebensfähig ist.
                      Gleichzeitig legt der Erdrutsch aber ein Netz unterirdischer Tunnel frei, die scheinbar außerirdischen ursprungs sind.
                      Daraus resultieren drei Handlungsstränge, wobei jede Episode immer einen der drei in den Mittelpunkt rückt udn die drei anderen am Rande behandelt:

                      Die Saturnbasis
                      Primäre Elemente: Mysterie / Horror
                      Auf der Basis sehen sich die Leute damit konfrontiert, dass sie in 6 Monaten tot sind, wenn kein Wunder passiert. Der einzige Raumtransporter der Betreiberfirma ist gerade erst vom Saturn aus abgeflogen und wird noch mindestens 6 Monate bis zur Erde brauchen, ein umkehren lässt die starre Programmierung nicht zu.
                      in der Hoffnung, irgend etwas zu finden, was ihnen das überleben ermöglicht wagt sich die Crew der Basis immer weiter in die außerirdischen Tunnels vor.
                      Obwohl die Tunnels absolut leer und wertlos erscheinen, haben die Leute zunehmend das Gefühl, nicht allein zu sein.
                      Im Verlauf der Handlung bekommen die Leute auf der Station zudem Probleme mit dem Bordcomputer, der von der Erde aus den Befehl erhalten hat, dafür zu sorgen, dass die Korridore schnellst möglich erforscht und kartographiert werden.

                      Die Erde
                      Primäre Elemente: Politik, Geheimdienst
                      Auf der Erde versucht das Bodenteam, die scheinbar unausweichliche zerstörung der Station noch irgendwie abzuwenden. Die einzige Hoffnung für die Saturnbasis besteht darin, eine der staatlichen Raumfahrtorganisationen dazu zu bewegen, eine außerplanmäßige Rettungsmission zum Saturn zu starten, und zwar so schnell wie möglich.
                      Die Firmenleitung verhindert das jedoch: Man möchte den Fund außerirdischer Ruinen geheim halten, um sich das alleinige Nutzungsrecht an eventuell geborgener Technologie zu sichern, notfalls den Tod der Stationscrew in kauf nehmend.
                      Das Bodenteam entschließt sich schließlich dazu, Informastionen nach draußen sichern zu lassen, was zu einer Untersuchung der Firma durch [Zufälligen Geheimdienst einfügen] führt in dessen Verlauf herauskommt, das die Firma längst von zahlreichen ausländischen Agenten infiltriert worden ist und praktisch "die gesamte Menschheit". längst bescheid weiß. Auf der Erde beginnt ein Wettlauf ... Amerikaner, Russen, Chinesen ... alle wollen als erstes das nächste Raumschiff richtung Saturn abschicken.

                      Die Rebellen
                      Primäre Elemente: Action
                      Den dritten Handlungsstrang bildet die "Bruderschaft von Eden", eine Gruppe radikaler Öko-Terroristen auf der Erde. Die Mitgliederschaft der Bruderschaft leben in den zahlreichen verdreckten Slums, die der Wirtschaftsboom geschaffen hat und leidet nach einem katastrophalen fehlschlag unter massiver Geldnot. Da tritt plötzlich ein unerwartete Gönner in Erscheinung, der ihnen zugang zu schier unerschöpflichen Geldmitteln anbietet. Einzige Bedingung: Das primäre Ziel der Terroristen sind ab sofort die Raumfahrtanlagen: Innerhalb des nächsten jahres darf kein Raumschiff die Erde verlassen.
                      Das Angebot zerreist die Bruderschaft in zwei Teile: Die Aktivisten sind zufrieden und nehmen das Geld mit Kusshand um die Welt mit einer Welle beispiellosen Terrors zu überziehen, während die Idealisten skeptisch nachforschungen Anstellen um heraus zu finden, wer der mysteriöse Gönner ist, der die Bruderschaft mit Geld überschüttet und so zu seinem persönlichen Vorteil manipuliert.
                      Zuletzt geändert von caesar_andy; 21.05.2011, 00:51.
                      Was ist Ironie?
                      Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                      endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                        Sorry, aber gibt es eigentlich jenseits von Soldaten und Raumschiffen die sich gegenseitig abballern keine anderen Themenkomplexe mehr im Bereich der Sci-Fi?

                        Das die herren mit den Dollarnoten in den Augen nur das verzapfen, was vermeintlich kohle bringt ist ja klar, aber warum man irgedwie auch im Fan-Bereich nichts anderes mehr präsentiert bekommt, ist mir ziemlich schleierhaft. Gerade dieser wäre doch prädestiniert für Nischenprodukte.

                        Deine Idee da oben reizt mich jedenfalls in keiner Weise, da bleibe ich doch lieber bei StarTrek, da wird wenigstens hin und wieder noch etwas anderes 'gespielt' als Krieg.
                        Da kann ich mich nur aus voller Überzeugung anschließen und zwar in allen genannten Punkten.

                        Mir geht es mit Military - SF ähnlich wie mit Ego-Shootern. Kennst du eine, kennst du sie alle. Völlig egal, welche Parteien sich da wegen was bekriegen und wie die Protagonisten heißen. Im Grunde läuft es immer auf das Gleiche hinaus und alle sind sie in meinen Augen gleich langweilig. Ich habe an Geschichten über das Soldatenleben nicht das mindeste Interesse und an Stories über das Erleben des Krieges noch viel weniger - auch nicht wenn mir die selbe Geschichte von zwei Seiten erzählt wird.

                        Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                        Mit verlaub in so jeder Sci Fi Srie geht es um Kampf.
                        Mit Verlaub, da hast du ganz offensichtlich etwas missverstanden. In vielen SF-Serien spielt auch das Kämpfen - neben etlichen anderen Dingen - eine Rolle, aber "Kampf" ist nicht sofort gleichbedeutend mit Krieg und Militarismus. Beispielsweise geht es in "Babylon 5" um weitaus mehr als um Krieg und schon gar nicht um langweilig-pathetisches Soldatengedöns. JMS hat seinen Lt. Keffer, den das Studio unbedingt haben wollte, ja auch ganz schnell wieder aus der Serie heraus geschrieben, weil er ein so einem Charakter keinerlei Interesse hatte.

                        Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                        Star Trek=Krieg (Dominion Krieg, temporaler Kalter Krieg, Voyager Kriege etc)
                        Sorry, aber dass es bei Star Trek vorwiegend um Krieg gegangen wäre ist einfach nur völliger Unsinn. Die ST-Folgen, in denen es tatsächlich vorwiegend um Kampf oder Krieg geht, sind ja wohl relativ gering im Verhältnis zu den Episoden, in denen völlig andere Dinge thematisiert werden. Selbst bei DS9 und VOY.

                        Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                        Sea Quest DSV, TOS and TNG und Doc Who sind die einzigen Serien die mir auf die schnelle Einfallen wo es nicht nur um Krieg geht.
                        Was natürlich daran liegen könnte, dass du offenbar nicht besonders viele SF-Serien kennst. Hier mal noch ein paar zusätzliche Beispiele, die mir spontan einfallen:

                        Quantum Leap
                        Lost in Space
                        Lexx
                        Earth 2
                        TekWar (nicht vom Titel irritieren lassen - es geht um den "Krieg" zweier Detektive gegen den Drogenhandel)
                        Alien Nation
                        Time Tunnel
                        Space 1999
                        AlphaAlpha
                        Das Blaue Palais
                        Die Wächter
                        Der Schatz im All
                        Star Maidens
                        Der Mann aus Atlantis
                        Ray Bradbury Theater
                        Max Headroom
                        Seven Days
                        Alpha 0.7
                        Robocop
                        Outer Limits
                        Space Cops
                        Dark Angel
                        Primeval
                        Eureka
                        Torchwood
                        A for Andromeda
                        Begegnung im All
                        Planet der Affen
                        Geschichten aus der Zukunft
                        Jeremiah
                        Starman
                        Kyle XY
                        Masters of Science Fiction
                        The Day of the Triffids
                        Menschen im Weltraum
                        Odyssey 5
                        The Tomorrow People
                        Sie kommen aus Agarthi
                        Raumstation Unity
                        Space Academy
                        Mission Seaview
                        Sternensommer
                        ReGenesis
                        Starhunter

                        Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                        Farscape ist so etwas in der Mitte.
                        Selbst bei der alten Raumpatrolie Orion wurde fast andauern geballert
                        Genau. Bei Orion wurde nur geballert. Das ist doch Unsinn. Auch in Farscape und Orion ging es nicht primär um Krieg. Die Frogs operieren stets aus dem Hinterhalt. Zu offenen Raumschlachten kommt es eher selten.

                        Letztendlich gibt es mindestens soviele SF-Serien, die sich nicht mit Krieg beschäftigen - oder diesen lediglich als Nebenthema behandeln, wie es welche gibt, in denen Krieg eine größere Rolle spielt.

                        Und so ganz nebenbei spielen Kriegsszenarien in der SF-Literatur auch eher eine untergeordnete Rolle. Da gibt es unzählige interessante Geschichten, die nichts mit Krieg und Kampf und Geballer zu tun haben und die trotzdem sehr spannend und im Vergleich zu diesem unsäglichen Soldatenpathos auch noch intelligent sind.

                        Im Sektor Film sieht es nicht anders aus. Da könnte ich dir noch eine längere Liste schreiben, mit großartigen SF-Filmen, die sich um alles Mögliche drehen, außer um Krieg!

                        Zitat von Drakespawn Beitrag anzeigen
                        Aber Trek war immer dann am besten, wenn es politisch und/oder militaristisch wurde. Und ersteres lief dank der Sternenflotten- (sprich: Militär-) zentrierten Sichtweise dann meist auch auf das letztere hinaus.
                        Rechne mal nach, wieviele Stories in TOS (der Serie, die das Franchise begründete und über Jahre am Leben hielt) und in TNG (der Serie, die Ende der 1980er einen regelrechten SF-Boom ausgelöst hat) sich tatsächlich um Kriegshandlungen drehen. Vielleicht wirst du überrascht sein!

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                        • #13
                          @ caesar_andy: deine Idee klingt schon mal nicht schlecht, auf jeden Fall besser als die eines Herren weiter oben.
                          So wie ich das verstanden habe, soll es keine Serie, sondern eine Trilogie wie bei Star Wars sein?
                          auf jeden Fall klingt es jetzt schon mal so als hättest du dir auch wirklich Gedanken gemacht und nicht allen möglichen ... aufgeschrieben der dir eingefallen ist.
                          "Gestern war es noch Science-fiction, heute eine Tatsache, und morgen schon ist es veraltet."
                          (Otto Oskar Binder)

                          "The greatest lesson in life is to know that even fools are right sometimes." (Sir Winston Churchill)

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                          • #14
                            Zitat von Lord Yu Beitrag anzeigen
                            @ caesar_andy: deine Idee klingt schon mal nicht schlecht, auf jeden Fall besser als die eines Herren weiter oben.
                            So wie ich das verstanden habe, soll es keine Serie, sondern eine Trilogie wie bei Star Wars sein?
                            auf jeden Fall klingt es jetzt schon mal so als hättest du dir auch wirklich Gedanken gemacht und nicht allen möglichen ... aufgeschrieben der dir eingefallen ist.
                            Es wäre schon als Serie gedacht ... oder ... zumindest als Mini-Serie. Jedenfals kein Dauerbrenner marke StarTrek. Ich denke so eine Staffel, mit vieleicht 12 - 20 Folgen könnten drin sein, wobei die Folgen im abwechselnden Rhytmus auf dem Saturn, der Erde und bei den Rebellen spielen.

                            Denn nach spätestens 6 Monaten In-Charakter Zeit wäre die Serie so oder so zuende, weil das entscheidende Spannungselement - die Not der Saturnbasis - rausfiele. Nach 6 Monaten müsste die Crew entweder tot, oder gerettet sein, und der Handlungsstrang - und damit die Serie - ist beendet.

                            Eine zweite Staffel würde dann ein komplettes umdenken erfordern und eine gänzlich andere Handlung präsentieren, vermutlich auch mit anderen Charakteren.
                            Z.b. hätte die Bruderschaft von Eden auf der Erde ja keine Bedeutung mehr für die Serie, wenn der Saturn erstmal "zivilisiert" worden ist.
                            Was ist Ironie?
                            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                            • #15
                              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                              Da kann ich mich nur aus voller Überzeugung anschließen und zwar in allen genannten Punkten.

                              Mir geht es mit Military - SF ähnlich wie mit Ego-Shootern. Kennst du eine, kennst du sie alle. Völlig egal, welche Parteien sich da wegen was bekriegen und wie die Protagonisten heißen. Im Grunde läuft es immer auf das Gleiche hinaus und alle sind sie in meinen Augen gleich langweilig. Ich habe an Geschichten über das Soldatenleben nicht das mindeste Interesse und an Stories über das Erleben des Krieges noch viel weniger - auch nicht wenn mir die selbe Geschichte von zwei Seiten erzählt wird.
                              Was natürlich daraus resultieren könnte, dass du nach eigener Aussage einfach kein Interesse daran hast, darin mehr zu sehen als "Soldatenpathos".

                              Eine eher seltsame Ansicht von jemandem, der ansonsten so viel Wert auf eine tiefgehende Interpretation eines Werkes legt, wenn du mir den Seitenhieb erlaubst.

                              Rechne mal nach, wieviele Stories in TOS (der Serie, die das Franchise begründete und über Jahre am Leben hielt) und in TNG (der Serie, die Ende der 1980er einen regelrechten SF-Boom ausgelöst hat) sich tatsächlich um Kriegshandlungen drehen. Vielleicht wirst du überrascht sein!
                              Hast du das "am besten, wenn" in dem von dir zitierten Abschnitt des Posts überlesen? Zugegeben, da spielt eine Menge persönliche Präferenz mit rein, aber wenn ich mal die IMHO besten Trek-Folgen aufliste, die mir spontan einfallen, dann wird ein gewisser Trend erkennbar:

                              Zu TOS kann und will ich nichts sagen, da ich diese Serie bei jeder Betrachtung von Star Trek ebenso wohlwollend ausblende, wie TAS. Da müsste ich etwas tiefergehender suchen, um überhaupt eine Folge zu finden, die mir überhaupt gefallen hat.
                              Halt, Moment, eine war da und zufälligerweise auch noch unpolitisch und -militärisch:

                              - Wolf In The Fold

                              TNG, militärisch/politisch:
                              - Redemption
                              - The Best Of Both Worlds
                              - Unification
                              - Yesterday's Enterprise (wobei das fairerweise primär aus der Darstellung des alternativen Universums resultiert)
                              - The Wounded

                              TNG, nicht militärisch oder politisch:
                              - All Good Things...
                              - Who Watches The Watchers
                              - Q, Who

                              DS9, militärisch/politisch:
                              - Duet
                              - In The Pale Moonlight
                              - The Search
                              - Way Of The Warrior
                              - Improbable Cause/The Die Is Cast
                              - Inquisition (Zugegeben, Wackelkandidat)
                              - Inter Arma Enim Silent Leges
                              - Favor The Bold/Sacrifice Of Angels
                              - Homefront/Paradise Lost

                              DS9, nicht militärisch oder politisch:
                              - Our Man Bashir
                              - House Of Quark (Wackelkandidat wegen der klingonischen Politik)
                              - Trials And Tribble-ations

                              VOY, militärisch/politisch:
                              - Year Of Hell
                              - Equinox (Wackelkandidat)
                              - Scorpion
                              - In The Flesh (Wackelkandidat, aber IMO deutlich politisch)

                              VOY, nicht militärisch oder politisch:
                              - Future's End
                              - Hope And Fear
                              - Tinker, Tenor, Doctor, Spy

                              ENT, militärisch/politisch:
                              - Broken Bow
                              - Shadows Of P'Jem
                              - Shockwave
                              - The Forge/Awakening/Kir'Shara
                              - Babel One/United/The Aenar
                              - In A Mirror, Darkly
                              - Demons/Terra Prime

                              ENT, nicht militärisch oder politisch:
                              - Regeneration (Wackelkandidat)
                              - Carbon Creek

                              Bücher, militärisch/politisch:
                              - Destiny-Trilogie
                              - A Singular Destiny
                              - Homecoming/The Farther Shore (Wackelkandidat)

                              Bücher, nicht militärisch oder politisch:
                              - Greater Than The Sum
                              - Over A Torrent Sea

                              Bei Babylon 5, Andromeda, Eureka, Doctor Who oder anderen sähe der Trend eher umgekehrt aus, aber für mich bleibt der Eindruck, dass bei Trek einfach kein Autor ein besonders glückliches Händchen für das spannende rüberbringen von Plots hatte, die nicht schon allein durch ihren Grundaufbau und in-Universe Relevanz spannend waren. Ausnahmen habe ich ja gelistet, aber das sind auch wirklich nur Ausnahmen.

                              Anders hätte es aussehen können, wenn Straczynski, Moffat oder Christopher L. Bennett für Serien-Trek geschrieben hätten - haben sie aber dummerweise nicht.

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