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Vereinte Erde/Menschheit?

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  • Vereinte Erde/Menschheit?

    In den meisten Sci Fi Büchern/Serien/Filmen ist die Erde und ihre Bewohner um 2100 oder 2200 vereint. Sie haben eine gemeinsame Sprache und werden von einer Insitution regiert die Nationalstaaten haben sich aufgelöst.

    Was wäre die gemeinsame Sprache? Englisch ist die "primitivste" und einfachste Sprache und somit schnell zu lernen und wird bereits von ca 10% der Weltbevölkerung gesprochen.

    Chinesisch, Russisch, Japanisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Arabisch sind zwar auch weit verbreitete Sprachen aber nicht gerade leicht zu lernen.

    Oder eine weiterentwickelte Form von Esperanto?

    Und was ist die wahrscheinlichste Regierungsform? Eine Weltdemokratie wo man einen Weltpräsidenten wählt?

    Eine Republik mit einem Senat?

    Oder ein Imperium mit einem Imperator?

  • #2
    Einfach eine Vereinte Erde gründen ist nicht so einfach, wie es in Büchern und Filmen teilweise dargestellt wird.
    Die Idee, gemeinsam an einem Strang zu ziehen klingt verlockend, aber ich schätze mal es scheitert bereits an einer ganz einfachen Sache. Dem Regierungssitz.
    Denn jedes Land (das nach der Vereinigung wohl nur noch als Region existiert) will den Sitz des Präsidenten/Kanzlers... haben.
    Als Sprach wäre Englisch wohl eher angenommen als eine der anderen, einfach aus dem Grund das Englisch fast überall verbreitet ist.

    Die in meinen Augen beste Regierungsform wäre ein Präsidialamt mit 4 Jahren Amtszeit, das einmal verlängert werden darf (wenn man die Wahl gewinnt) und einem Senat, das die Gesetze entwirft und dem Präsidenten auf die Finger schaut.

    Doch bis eine derartige Institution entstehen kann, müssen erstmal die USA und andere Grössenwahnsinnige Staaten begreifen das die Welt nicht nur nach ihrer Pfeife tanzt.
    Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
    Vom Abgrund starren Dämonenaugen weit, die die Razgriz, die schwarzen Flügel sehen.

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    • #3
      Bezüglich des Punktes der Hauptstadt wäre ich der Meinung die sollte man auf irgend einem Atoll im Pazifik neubauen und aufschütten damit genau der Streit, wer bekommt die Hauptstadt, nicht die ganze Idee zerstört. (Ja nennt sie von mir aus Atlantis ^^)

      Bezüglich der Regierung stimme ich mit Darthbot überein, nur die Wiederwahlmöglichkeit halte ich für ungünstig.
      Die zukunft begann gestern.

      Lichterstaub - Ein Universum entsteht

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      • #4
        Was die "Erdensprache" angeht würde ich auch zu Englisch tendieren - immerhin hat sich das in vielen Sektoren bereits mehr oder minder als "akzeptierte" Verkehrssprache durchgesetzt - nicht zuletzt auch im Internet.

        Eine neue Kunstsprache hätte den Nachteil, dass sie erst noch etabliert und von ALLEN Menschen gelernt werden müsste.

        Regierungsform... Ich würde da ein System für möglich halten, bei dem sich alle Staaten der Erde ohne Ausnahme einer Art UN mit erweiterten Kompetenzen unterordnen. Vielleicht wirklich in Form eines Senates, aber so einem System würde es dann vermutlich an Entscheidungsfähigkeit mangeln, also bräuchte man ein regelmäßig demokratisch gewähltes Zentralgremium (also einen kleineren "Rat" oder einen einzelnen "Präsidenten") mit der Möglichkeit, bei Bedarf eine Entscheidung zu fällen, wenn sich der Senat festdiskutiert.

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        • #5
          Englisch würde ich als gemeinsame Sprache auch zustimmen... Man müsste danach die Erde in gleich große (nicht von der Fläche, sondern von der Bevölkerungszahl und der wirtschaftlichen Stärke) "Regierungsbezirke" unterteilen, da niemand die gesamte Erde von einer Stadt im Pazifik regieren kann... Schon heute wird z.B. Deutschland in Bundesländer unterteilt, so müsste man das mit der Erde auch machen. Erstrebenswert wäre aber, dass nicht die großen Länder (USA, Russland, China) bestehen bleiben und der Rest zusammengewürfelt wird, sondern dass die Grenzen komplett neu geozogen werden und auch nicht so stark verankert sind wie heute... Die "Länder" sollten ihre Gesetze nicht selber machen können, sondern nur dafür da sein, die Gesetze auch dur.chzusetzten...
          Ich persönlich bin gegen einen Sitz im Pazifik, da es die Regierung "bürgerfern" macht... Da ist dann so ein: "Die auf ihrem Schuttberg haben beschlossen, dass wir jetzt das und das machen sollen"... Ich würde die Regierung in die größte Stadt setzen oder vielleicht sogar nach jeder Amtszeit neu "losen"... Also dass die Erdenregierung wandert.

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          • #6
            Die Notwendigkeit einer Weltsprache fällt weg, wenn sich Sprachen erst einmal maschinell in Echtzeit übersetzen lassen, was zeitlich wohl nicht erst nach einer politischen Einigung eintreteten dürfte.

            Politsches System: Der Rest der Welt tritt den USA bei. Ein Staat ist zunächst einmal eine Einheit, die ein Monopol auf die (legitime) physische Gewaltsamkeit innehat. Die USA ist der einzige Staat, der global Gewalt ausüben kann, folglich ist er der einzige Kandidat für den Weltstaat. Am Ende sind alle glücklich: Die Taliban können untreue Frauen steinige und dies dann als Ausübung ihrer "State rights" beim Supreme Court bestätigen lassen, der deutsche Mittelstand blüht, weil er kaum noch Steuern bezahlen muss und die armen Schweine, die kein soziales Netz mehr haben, haben die Erlaubnis ins US-Kernland auszuwandern und den amerikanischen Traum zu träumen (sprich: zusammen mit den mexikanischen Bundesgenossen Teller waschen, Tische abräumen und Abfalleimer entleeren).

            Klingt das absurd? Naja, im Vergleich zu Alternativen wie einem Weltstaat der UN oder einem Weltstaat EU (man stelle sich 200 Kommissare vor, die nacheinander festlegen wie krumm die gabonsche, guatemalische und zimbabwesche Banane sein darf) ist das noch fast das plausibelste Szenario.
            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            • #7
              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              muss und die armen Schweine, die kein soziales Netz mehr haben, haben die Erlaubnis ins US-Kernland auszuwandern und den amerikanischen Traum zu träumen (sprich: zusammen mit den mexikanischen Bundesgenossen Teller waschen, Tische abräumen und Abfalleimer entleeren).
              Die armen Schweine, die kein soziales Netz mehr haben werden das kaum tun, da diese Menschen meist kein oder kaum Englisch sprechen und sich die Reise auch nicht leisten würden. Sie würden wohl eher sich zu nationalistischen Bewegungen vereinigen, die gegen die Weltregierung opponieren würde, notfalls mit Gewalt.
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              • #8
                Gibt bereits jetzt sehr viel Widerstand gegen die Ideen, da wird va. mit Desinformation und Verschwörungstheorien gearbeitet um die Rechtspopulisten wie die Tea-Party zu stärken.
                Die Idee einer vereinten Erde nach US-Amerikanischen Vorbild fänd ich gar nicht so schlecht (also wo alle derzeiten "Nationen" zwar eigenständige "Staaten" sind und eine eigene Kultur haben, aber es auch eine vereinte Identität gibt), das wichtigste dabei ist dass keins dieser Staaten (jetzt Nationen) alles kontrolliert, der Vorteil wäre - wenn es wirklich gut umgesetzt ist - dass es eben gar keine "Weltmacht" mehr geben würde und für die Wissenschaft wäre es auch ein enormer Vorteil wenn man miteinander und nicht gegeneinander arbeitet, gerade für die Raumfahrt.
                Jedoch muss sich das Denken auch in die Köpfe der Menschen verankern und die Wirtschaft müssen wir auch kontrollieren können (die Wirtschaftliche Globalisierung hat jetzt schon schlimme Auswirkungen, aber andererseits würd sich da gar nicht mehr viel zum negativen verändern im Grunde ist die Wirtschaft im Gegensatz zu den Gesellschaften vollständig globalisiert).
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                • #9
                  Naja ohne eine 3ten Weltkrieg oder einer Klobale Katastrophe wird es sowas wie eine Weltregierung nur nie geben. Nur so ein Ereignis könnte viele Menschen dazu bringen eine Erdregierung zu wollen.


                  Als Sprache würde wohl Chinesisch oder Englisch rauskommen wobei ich ja für eine neue Sprache wäre weil sonst wieder manche Gruppen stress machen würde.


                  Als Hauptstadt würde ich Genf oder Zürich nehmen da die Schweiz nie an einem Krieg beteiligt war oder und auch sehr Neutral ist.Glaube bei B5 und Starship Tropper ist die Hauptstadtsogar dort.Wie sie bei Star Trek auf Paris kommen ka.


                  Naja Regierung müsste schon ein Imperium sein auch mit einschränkung z.b. 50 Senatoren die wenn 40 zustimmen einen Absetzen können.Aber man stelle sich mal Wahlen vor jedes Land will eigene Leute hinschicken usw chaos ohne Ende.Weltdemokratie kann nie funktionieren dafür sind die Menschen zu verschieden.
                  Ich war nie gut in Sig Schreiben*sniff* Schenkt mir wer eine:)

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                  • #10
                    Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                    In den meisten Sci Fi Büchern/Serien/Filmen ist die Erde und ihre Bewohner um 2100 oder 2200 vereint. Sie haben eine gemeinsame Sprache und werden von einer Insitution regiert die Nationalstaaten haben sich aufgelöst.
                    Das liegt aber in 99% daran, dass es in diesme Zeitrahmen einen äußeren Einfluss gab, der die Menschen als Volk zusammengeschweißt hat. Entweder Erstkontakte mit Aliens, nukleare Holocaust, sich anbahnende Kastrophen, etc. pp. Von alleine hat sich die Menschheit meist nie vereinigt.

                    Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                    Was wäre die gemeinsame Sprache? Englisch ist die "primitivste" und einfachste Sprache und somit schnell zu lernen und wird bereits von ca 10% der Weltbevölkerung gesprochen.
                    Als Verkehrs- und Behördensprache vielleicht, als Alltagssprache wohl kaum. Du kannst wohl davon ausgehen, dass sich der größte Teil der menschlichen Population weigern würde die Muttersprache als Alltagssprache aufzugeben.

                    Selbst als Behördensprache kann keine Einheitssprache so ohne weiteres durchgehen, da in vielen Ländern die Leute keine Fremdsprachen erlernt haben, insbesondere in China, den arabischen Ländern oder auch im europäischen Frankreich, wo die Sprache als Nationalgut angesehen wird (eine Einstellung die ich im Übrigen in Deutschland sehr vermisse).

                    Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                    Chinesisch, Russisch, Japanisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Arabisch sind zwar auch weit verbreitete Sprachen aber nicht gerade leicht zu lernen.
                    Ist Englisch eigentlich auch nicht, abgesehen vom BSE.

                    Da Sprache auch Kultur und die Identität von ethnischen Gruppen widespiegelt, wirst du keine allgemein akzeptierte Einheitssprache auf der Erde etablieren können. Außerdem ist diese, wie schon gesagt wurde, auch nicht nötig, da die Übersetzungsprogramm immer besser und genauer werden.

                    Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                    Und was ist die wahrscheinlichste Regierungsform? Eine Weltdemokratie wo man einen Weltpräsidenten wählt?

                    Eine Republik mit einem Senat?

                    Oder ein Imperium mit einem Imperator?
                    Das ist eine sehr sehr schwere Frage.

                    Bei einer weltweiten Demogratie hast du einige praktische Probleme zu lösen, nämlich die extreme Ungleichverteilung der Weltbevölkerung geografisch und in ethnischen Gruppen gesehen.

                    Würde man eine bevölkerungsbasierte Direktdemokratie benutzen, hätten wie die nächsten Jahrzehnte oder Jahrhunderte wohl nur abwechselnd chinesische und indische Regierungschefs, weil deren Bevölkerungszahlen die der anderen Staaten in den Schatten stellen.

                    Auch würde man damit ethnische Minderheitsgruppen stark abwerten und selbst die europäischen Kernkulturen würden gnadenlos untergehen.

                    Bei einer ethnisch basierten Demokratiestruktur, wo man die Stimmen der Bevölkerung gewichtet, hat man das Problem, dass ein Inder oder Chinese relativ gesehen ein geringeres Stimmgewicht als beispielsweise ein Italiener oder Kanadier hat.

                    Eine Weltdiktatur oder Weltmonarchie würde an der Umwandlung scheitern. Kein Staat dieser Welt hat die Möglichkeit eine Weltregierung militärisch zu installieren, ohne das es zu einem nuklearen Krieg kommt, wenn sich bestimmte Staaten vehement weigern.

                    Ich denke eine nationalstaatliche Grundstruktur wird immer erhalten bleiben, alleine schon aus praktischen Gründen der Verwaltung und der Akzeptanz der Bevölkerung. Außerdem wäre eine weltweit einheitliche Gleichmacherei auch das Ende unserer Kultur, die ja von der Vielfalt lebt.

                    Im Groben stelle ich mir einen solch hypothetischen Staat wie eine Pyramide vor, die aus sich selbst verwaltenden Ebenen besteht:

                    Spitze: Weltparlament und Weltpräsident
                    1. Unterebene: Kontinentalverwaltung mit Militärmonopol
                    2. Unterebene: Nationalstaaten mit Polizeimonopol und Wirtschaftslenkungsmonopol
                    3. Unterebene: Bundesstaaten/Bundesländer/Bezirke mit Infrastrukturmonopol
                    4. Unterebene: Großkommunen (ehemalige Landkreise und kreisfreie Städte) mit Kultur- und Bildungsmonopol
                    5. Unterebene: Kommunen (ehemalige Stadt- und Dorfverwaltungen)

                    Die eigentliche Macht, auch über das Militär, haben die Kontinentalverwaltungen. Dadurch wird auch sichergestellt, dass es nicht einseitig missbraucht werden kann und die Kontinentalverwaltungen gegenseitig intervenieren können, wenn eine aus der Reihe tanzt.

                    Die Nationalstaaten haben nur noch die Gewalt über die zivile Polizei und über die ethnische individuelle Gesetzgebung, die sich allerdings der Weltverfassung mit den unveränderbaren Grundrechten (Menschenrechte) unterordnen muss. Auch bestimmen die Nationalstaaten weiterhin die Steuern, wobei sie aber 1/3 der Einnahmen an die Kontinentalverwaltungen abführen müssen, die dann ein Teil des Geldes zwischen den Staaten gerecht verteilen, je nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.

                    Für die Verwaltung der Infrastruktur sind die Bundesstaaten zuständig, da sie relativ nah an den Bedürfnissen der Bevölkerung dran sind.

                    Die Schulen und kulturellen Einrichtungen werden von den Großkommunen bestimmt, was heute in Deutschland die Landkreise sind. Sie erhalten nach ihrer Bevölkerungsgröße einen bestimmten Subventionssatz, den sie dafür einsetzen können und müssen. So wird auch verhindert, dass kulturelle Minderheiten durch Mehrheiten sozusagen überspült werden.

                    Der Sitz des Weltpräsidenten wird turnusmäßig gewechselt, sodass es keine Welthauptstadt im eigentlichen Sinne gibt.

                    Als Kontinentalhauptstädte würde ich folgende vorschlagen:

                    Nordamerika: New York
                    Südamerika: Buenos Aires
                    Europa: Brüssel oder Genf
                    Afrika: Johannisburg
                    Asien: Hong Kong
                    Ozeanien: Sydney

                    Dort sind die Kontinentalvewaltungen und dort wird alle 5 Jahre mit der nächsten Wahl des nächsten Weltpräsidenten durch das Weltparlament dessen Amtssitz durchgetauscht. Folgende Reihenfolge habe ich mir überlegt:

                    New York, Johannisburg, Hong Kong, Brüssel, Buenos Aires, Sydney

                    Due heutigen Nationalstaaten würde ich als 2. Unterebene ein wenig vergrößern und vereinen:

                    Beispiele

                    Europa: 10 Staaten (beispielsweise 1. Deutschland, Luxembourg, Österreich und Schweiz zusammen; 2. Norwegen, Schweden, Finnlannd, Dänemark zusammen; 3. Großbritannien, Irland, Island zusammen; 4. Frankreich, Belgien, Niederlande zusammen; 5. Spanien und Portugal zusammen; 6. Italien, Balkanstaaten und Griechenland zusammen; 7. Polen, Tschechien und Slowakei zusammen; 8. Rumänien, Bulgarien, Ungarn zusammen; 9. Ukraine, Weißrussland, Lettland, Estland und Litauen zusammen; 10 Russland (zähle ich als Europa))

                    Nordamerika: 4 Staaten (1. Kanada + Alaska; 2. USA (ohne Alaska und Hawaii); 3. Mexiko; 4. die restlichen Mittelamerikanischen Staaten)

                    Ozeanien: 3 Staaten (1. Indonesien, Taiwan und Papu-Neuginea; 2. Australien; 3. Neuseeland, Hawaii und sämtliche pazifischen Inselstaaten)
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                    • #11
                      Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                      Was wäre die gemeinsame Sprache? Englisch ist die "primitivste" und einfachste Sprache und somit schnell zu lernen und wird bereits von ca 10% der Weltbevölkerung gesprochen.
                      Wozu braucht es denn eine gemeinsame Sprache für die Menschheit?

                      Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                      Chinesisch, Russisch, Japanisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Arabisch sind zwar auch weit verbreitete Sprachen aber nicht gerade leicht zu lernen.
                      Chinesisch als Sprache gibt es nicht, Japanisch ist als Sprache ist leichter als man denkt (schwierig ist deren richtiger Gebrauch im richtigen sozialen Kontext).

                      Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                      Und was ist die wahrscheinlichste Regierungsform? Eine Weltdemokratie wo man einen Weltpräsidenten wählt?

                      Eine Republik mit einem Senat?

                      Oder ein Imperium mit einem Imperator?
                      Berücksichtigt man die Abneigungen, Vorurteile, Kulturelle Unterschiede und Feindbilder der Menschen und Völker untereinander. Ist bestenfalls ist eine sehr lockere Föderation denkbar, in ferner Zukunft. Deshalb braucht dieser Planet, Formen der Zusammenarbeit welche diese Unzulänglichkeiten berücksichtigt und den Ländern ihre Souveränität belässt.
                      Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                      Dr. Sheldon Lee Cooper

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                      • #12
                        Einen Weltpräsidenten halte ich nicht für notwendig, da sollten eher sämtliche "Präsidenten" dann in Rolle des Gouverneures ein gleiches Recht haben, ein Weltpräsident ist erst notwendig wenn die Welt in Kontakt zu anderen Lebensformen steht, da ein Präsident ohnehin nur Repräsentation sein sollte und keine "Innenaufgaben" erledigen... ich denke ohne "Weltpräsident" würde die Weltunion auch mehr Anklang finden.
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                        • #13
                          Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                          Was wäre die gemeinsame Sprache? Englisch ist die "primitivste" und einfachste Sprache
                          Was heißt hier bitte primitiv?

                          Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                          Chinesisch, Russisch, Japanisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Arabisch sind zwar auch weit verbreitete Sprachen aber nicht gerade leicht zu lernen.
                          Ich hab eine gewisse Erfahrung mit Spanisch, Französisch und Portugiesisch, was soll da jetzt bitte schwer sein? Außerdem solltest du den Schwierigkeitsgrad nicht mit Sprachen wie Russisch und Chinesisch vergleichen.

                          Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                          Und was ist die wahrscheinlichste Regierungsform?
                          Ich weiß nicht, was ich eher möchte: eine parlamentarische oder eine präsidale Republik. Mit den Unterordnungen ist es jedenfalls einfach. In eine Kammer kommen die Parteien nach Mehrheitswahl, die andere wird von den Regionen (frühere Nationalstaaten) gewählt, meinetwegen pro 7 Millionen Leute 1 Abgeordneter (wäre nach heutiger Bevölkerung etwas über 1000 Abgeordnete). Auch wenn ein Zweikammersystem nicht immer das Optimum ist.

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                          • #14
                            Zitat von Kirika Beitrag anzeigen
                            Naja ohne eine 3ten Weltkrieg oder einer Klobale Katastrophe wird es sowas wie eine Weltregierung nur nie geben. Nur so ein Ereignis könnte viele Menschen dazu bringen eine Erdregierung zu wollen.


                            Als Sprache würde wohl Chinesisch oder Englisch rauskommen wobei ich ja für eine neue Sprache wäre weil sonst wieder manche Gruppen stress machen würde.


                            Als Hauptstadt würde ich Genf oder Zürich nehmen da die Schweiz nie an einem Krieg beteiligt war oder und auch sehr Neutral ist.Glaube bei B5 und Starship Tropper ist die Hauptstadtsogar dort.Wie sie bei Star Trek auf Paris kommen ka.


                            Naja Regierung müsste schon ein Imperium sein auch mit einschränkung z.b. 50 Senatoren die wenn 40 zustimmen einen Absetzen können.Aber man stelle sich mal Wahlen vor jedes Land will eigene Leute hinschicken usw chaos ohne Ende.Weltdemokratie kann nie funktionieren dafür sind die Menschen zu verschieden.
                            Stimme vollkommen zu. Es muss nur eine Bedrohung her und schon ist die Menschheit vereint. Und das in den nächsten Jahrzehnten ein Dritter Weltkrieg oder eine Globale Katastrophe auf uns zukommen ist so gut wie sicher.

                            Eine ganz neue Sprache wäre meiner Meinung nach das Beste. In dieser können Elemente von allen Sprachen einfließen und dann kann sich keiner beschweren: Ich lerne doch nicht die Sprache der Deutschen, ich lerne doch nicht die Sprache der Amerikaner etc.

                            Hauptstadt braucht es doch keine - spätestens wenn das Sonnensystem kolonisiert ist zählt eh nur noch der Hauptplanet

                            Ein Imperium mit einem Imperator und einem Senat stelle ich mir auch als das Vernünftigste vor. Der Imperator kann alles durchsetzten solange nicht mehr als 2/3 der Senatoren dagegen sind.


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Politiker01 schrieb nach 2 Minuten und 53 Sekunden:

                            Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                            Wozu braucht es denn eine gemeinsame Sprache für die Menschheit?
                            Chinesisch als Sprache gibt es nicht, Japanisch ist als Sprache ist leichter als man denkt (schwierig ist deren richtiger Gebrauch im richtigen sozialen Kontext).
                            Natürlich braucht die Menschheit eine gemeinsame Sprache wenn sie vereint sein will. Mann stelle sich nur Österreich oder Deutschland ohne das Hochdeutsche vor - jede Region spricht ihren eigenen Dialekt welchen fast niemand außerhalb versteht.......

                            Chinesisch als Sprache gibt es nicht? Und was reden die Chinesen dann für ne Sprache?


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Politiker01 schrieb nach 4 Minuten und 28 Sekunden:

                            Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
                            Was heißt hier bitte primitiv?
                            1. War in Anführungszeichen
                            2. Englisch hat ja nicht mal Fälle - ist eine der "primitivsten" und einfachsten Sprachen der Welt. Die englischspächenden geben es ja selbst zu:

                            Aufgrund meiner philologischen Studien bin ich überzeugt, dass ein begabter Mensch Englisch (außer Schreibung und Aussprache) in dreißig Stunden, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren lernen kann. Es liegt daher auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache zurechtgestutzt und repariert werden sollte. Falls sie so bleibt, wie sie ist, sollte sie sanft und ehrerbietig zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen.

                            Mark Twain - Die schreckliche deutsche Sprache
                            Zuletzt geändert von Politiker01; 20.06.2011, 21:52. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                            • #15
                              ohne bedrohung von aussen bin ich gegen vereinigte Menschen, wenn eins sicher ist dann das je grösser eine organisation ist desto mehr filz exestiert die diese organisation ausbremst.
                              Ich vertrete sogar die Meinug das eine Weltregierung kontraproduktiv ist solang die beste statsform nur die demokratie ist die ab einer bestimmten grösse anfällig für gesteuerte Meinungsbildung ist.#
                              Frühere Authoren sehen das zu positiv.Menscheitsgeschichtlich sing grosse Zivilisationen immer sehr träge gewesen wenn sie keine konkurenz hatten
                              don´t take scifi too searious,there is always a Phule around-they take space by storm and leave laughter in there wake.- von Asprin´s Phule me twice(frei interpretiert.

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