Theoretische Alien-Gesellschaft / Regierung mit speziellen Voraussetzungen - SciFi-Forum

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Theoretische Alien-Gesellschaft / Regierung mit speziellen Voraussetzungen

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    Theoretische Alien-Gesellschaft / Regierung mit speziellen Voraussetzungen

    Da ich hier massig Feedback bekomme für meine teilweise seltsamen Ideen / Einfälle möchte ich nochmal was in den Raum werfen.

    Folgendes Szenario
    : Eine technisch eher rudimentär begabte Spezies überfällt eine technisch rückständigere Spezies, die nicht über den Raumflug verfügt. Da der Planet intakt übernommen werden soll und die Kolonisten schon auf dem Weg sind, ist ein Orbitales Bombardement mit all seinen unschönen Nebenwirkungen keine Option. Die Verteidiger gewinnen nach einigen Jahren die militärische Oberhand am Boden, erbeuten Technologie und es gelingt, die wenigen großen Sternenschiffe abzuschießen oder zur Landung zu zwingen.

    Vor jenem einschneidenden Event waren die Bewohner in einem halben Dutzend größerer, aristokratisch geführter Staatenbünde organisiert, die sich jetzt natürlich unter Ausblick der Gefahr und zu erwartenden zweiten Welle zusammenschließen. Einen "Weltkrieg" gab es nicht zwischen jenen Staaten, eher eine wirtschaftlicher bzw. "kalter" Konflikt. (Was nicht heißt, das das Militär nicht auf einem sehr hohen Bereitschaftsstand war, kleinere Nachbarnationen oder "aufrührerische" Provinzen mit Diktatorischen Regimen gab es durchaus, diese wurden aber zumeist nach entsprechenden Problemen, befriedet...)

    Meine Frage wäre jetzt: Wie könnte die gesellschaftliche Entwicklung einer Kultur aussehen, die um mit menschlichen Vergleichen zu sprechen, einer Mischung aus Preußen, dem feudalen Japan, Religionsfreiheit (Keine Kriege wegen Gott), einem stabilen, starken Adelssystem mit Feudalcharakter entspricht?

    Der technische Anschluss ist dank erbeuteter Computer, Waffen und intakten Sternenschiffen und "Beratern" (die dem Krieg eher gleichgültig gegenüberstehen, dafür gab es schon zu viele in ihrem Volk) gegeben, dazu kommen Fatalismus und Ergebenheit (und immerhin ist man ihnen ausgeliefert und hat gerade eine vollständige, brutale militärische Niederlage erlitten) gegenüber den Verteidigern.

    Die Frage(n) wären nun:
    - Wie könnte sich jene Gesellschaft weiter entwickeln, die eine kriegerische Vergangenheit und eine eherne Militärtradition hat und sich nun einem Universum voller feindseliger, nach jedem PLaneten mit Sauerstoff geifernden Nachbarn gegenüber sieht? Geht sie den imperialistischen Weg, versucht seine Bevölkerung stark zu vergrößern, eine Flotte aufzubauen, Kolonien zu gründen und expandiert? Versucht sie die nun kampfwillige, mobilisierte Bevölkerung nicht nur in eine modernisierung, sondern auch zu einer Verschiebung der Grenzen zu bringen? (Ähnlich, wie Japan seine Samurai nach Korea schickte, um sie nicht im eigenen Land herumstromern zu haben...)

    - Wie könnte ein, für die Zukunft, Regierungssystem aussehen? Ein Aristokratischer Rat aus den höchsten Adelsfamilien, die die Regierung bzw. Opposition stellen? Ein Senat mit mehreren Parteien? Ober- und Unterhaus?

    Die Klingeonen haben zb. soviel ich weiß, in ihrer Ratshalle die Anführer der 12 größten Familien sitzen. Ob es da noch einen Senat gibt, kann ich jetzt nicht sagen...

    Eroberte und / oder kolonisierte Welten: Haben die Kolonien ein mitspracherecht? Haben eroberte Spezies überhaupt irgendwie etwas zu melden? Ich dachte daran, dass man den besiegten Gegnern zumindest genug innere Autonomie lässt und sie eher unterschwellig durch Geburtenkontrolle o.ä. steuert, ihre Lebensumstände verbessert und sich so selber in ein besseres Licht rückt. Außen- und Militär übernehmen die Eroberer dann natürlich komplett für ihre "Untertanen."

    #2
    Ich denke, sie wird einen imeprialistischen Weg gehen. Wenn sie den Menschen nur annähernd ähnlich sein soll, wird sie das tun. Niemand möchte sich verstecken müssen...

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      #3
      Ja, davon gehe ich auch mal aus. Die Frage wäre halt, wie eine solche Spezies, die Gesellschaftlich aus einer anderen Ära kommt, mit ihren "Feinden" umgeht Bzw. jenen, die sie besiegen.

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