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Außerirdisches (menschlisches) Leben

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  • Außerirdisches (menschlisches) Leben

    Hoi.

    Eine Frage geht mir immer wieder durch den Kopf, wenn ich SciFi Sendungen oder Dokumentationen sehe.

    Gibt oder gab es außerirdisches Leben auf hohem Niveau?
    Oder wird der Mensch es sogar selbst mal schaffen, außerhalb der Erde langfristig zu überleben?

    1: Außerirdisches, hochentwickeltes Leben.

    Es werden ja immer mehr Planeten außerhalb unseres Sonnensystems in anderen Sonnensystemen oder gar fernen Galaxien entdeckt.
    Einigen diesen Planeten sagt man nach, dass sie sich in einer Habitablen Zone befinden sollen. Also einem Bereich, in dem Leben laut unserer Wissenschaft theoretisch möglich sein soll.

    Aber gibt es auch tatsächlich außerirdisches Leben?
    Einfaches, außerirdisches Leben gibt es meiner Meinung nach mit Sicherheit.
    Also einzeller, Bakterien, einfache Tiere usw.
    Es gibt Milliarden von Planeten da draußen, warum soll sich da kein Leben entwickelt haben?

    Aber gibt es auch hochentwickeltes Leben? Höher entwickelte Tiere z.B. Rudeltiere, die miteinander interagieren?
    Oder sogar Tiere, mindestens die auf dem Niveau der Menschen sind, also Werkzeuge werwenden, kommunizieren und ihren Lebensraum aktiv und nachhaltiv manipulieren können?

    Und: Selbst wenn es solche Populationen geben sollten: Existieren die noch?
    Nach galaktischen Gesichtspunkten ist die Menschheit und das hoch entwickelte Leben ja nur ein Wimpernschlag.
    Wie lange war die Erde unbewohnt, und wie lange hat es gedauert, bis die Evolution aus den ersten einfachen Lebensformen die Menschheit geschaffen hat.
    Selbst wenn es also jemals hoch entwickelte Wesen da draußen irgendwo gegeben haben sollte, heißt es noch lange nicht, dass es sie gerade im Moment noch gibt. Die Chance, dass sie schon ausgestorben sind, ist wohl relativ hoch.
    Andererseits gibt es noch sehr viele junge Planeten, wo sich alles noch entwickelt. Auch dort könnte es zu einer Evolution des Lebens kommen, und sich hochentwickelte Lebensformen bilden. Aber die werden wir auch nicht kennen lernen, da wir bis dahin vermutlich schon ausgestorben sind.

    Und selbst wenn vielleicht irgendwo zeitgleich mit und hochentwickeltes Leben existiert, werden wir das jemals definitiv erfahren?

    Also, was denkt hihr? Gibt es da draußen hoch entwickeltes Leben? Werden wir davon jemals etwas mitbekommen?
    Und selbst wenn, werden wir mehr davon mitbekommen, als irgendwelche Erkenntnisse von Forschungssonden, oder vielleicht Funksignale von außerirdischen Zivilisationen?


    2. Menschlisches Leben außerhalb der Erde
    Nun, man könnte das ganze auch von der andern Seite her betrachten:
    Der Mensch verlässt die Erde, und wird selbst zum Außerirdischen.
    Das bisschen Raumfahrt, was wir machen, und die kurzen Zeiten, die Menschen lebendig außerhalb der Erde verbracht haben, betrachte ich noch nicht als außerirdisches Leben.
    Einen bemannten Marsflug, den werden wir vielleicht noch erleben. Aber auch das sehe ich noch nicht als außerirdisches Leben.

    Ich meine jetzt: schafft es der Mensch, längerfristig, d.H. über Jahre hinweg, außerhalb der Erde zu überleben?
    Oder schafft es der Mensch sogar, außerhalb der Erde über Generationen hinweg und völlig unabhängig von der Erde, sich dauerhaft anzusiedeln und zu überleben?

    3: Meine Theorie
    Einen anderen, erdähnlichen Planeten zu erreichen, dürfte für die Menschheit mit heutigen verfügbaren Mitteln sehr schwer werden.

    Von anderen technischen Errungenschaften hätte man vor einigen Jahren aber auch gedacht, sie seien unmöglich.

    Ich glaube, dass es technisch möglich sein wird, den Mars zu erreichen. Und dort längerfirstig mit technischen Mitteln eine kleine Biosphäre zu errichten. D.H. ein kleines Gebiet, in dem eine kleine Gruppe Menschen längerfristig überleben kann. Z.B. in Form einer Mars-Basis-Station.

    Andere, erdähnliche Planeten zu erreichen, dürfte um einiges schwieriger werden. Das ginge nur, in allen Bereichen viel größere Fortschhritte gemacht werden.
    Ein Raumschiff wäre einfach viel zu lange unterwegs. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit würde es sehr lange dauern.
    Während dieser Zeit darf das Raumschiff nicht versagen.
    Und es muss die Besatzung für eine längere Zeit autark versorgen.
    Wenn die Reise zu lange dauert, müssen auf dem Raumschiff selbst Nachkommen gezeugt, großgezogen und ausgebildet werden.
    Oder die Medizin muss so große Fortschritte machen, dass die Menschen noch sehr viel älter werden. Oder dass man Menschen Kroykonserveiren kann. Und man diese erst kurz vor dem Ende der Reise wieder "aktiviert".

    Um einen anderen, erdähnlichen Planeten zu erreichen, bräuchte man wohl sowas wie ein "Raumschiff Enterprise".
    Groß genug für ein autarkes Überleben unabhängig von der Erde.
    Und Warpantrieb. Aufs Beamen könnte man ja noch verzichten.
    Aber sowas bleibt wohl wirklich eine Illusion.

    Ich denke auch, dass der Kontakt mit Außerirdischen genauso eine Illusion bleiben wird. Selbst wenn es tatsächlich außerirdisches Leben gibt.
    Wie hinkommen? Bzw wie sollen die zu uns kommen?


    Wie seht ihr das alles?

  • #2
    Ich bin zwar ein Fan von düsteren, abgefuckten Scheiß wie 40K oder Dune, aber ich glaube in der Realität wird letztenendes alles gut (selbst wenn millionen Menschen dafür sterben müssen). Langfristig gesehen hat die Menschheit doch Großes erreicht, nicht nur auf technologischer Ebene, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene. Die Ideologie wird auf Öko gewechselt, was letztendlich eine Expansion in den Weltraum bedingt. Wir werden Sol erobern und danach die umliegenden Systeme. Je größer die menschliche Gesellschaft wird, desto wahrscheinlicher wird ein Kontakt mit Aliens. Leider werde ich das nicht erleben, aber vielleicht tröstet mich der Fakt, dass die Menschen der Zukunft alles als selbstverständlich sehen, so wie wir heutzutage das Internet als selbstverständlich ansehen.

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    • #3
      Die Menschheit muss halt viel mehr gemeinsam statt gegeneinander arbeiten.
      Momentan krieselt es ja an allen Ecken in der Welt und es gibt ein starkes Konkurrenzdenken. Und eine Konkurrenz der Kulturen.

      Einerseits würde eine Bündelung der Forschungskapazitäten die Forschung stark beschleunigen. Zum Beispiel im Bereich Gentechnik, Medizin, oder auch im Bereich Fusionsenergie und Transmutation.
      Andererseits spornt das momentane "Konkurrenzdenken" innerhalb der Menschheit auch ziemlich an, etwas zu tun.

      Beispiel Internet: Ohne den "Kalten Krieg" wäre das wohl nie entwickelt worden.

      Ein weiteres Problem ist das ungebremste Bevölkerungswachstum, und die zunehmende Umweltverschmutzung. Sowie Rohstoffmangel.

      Die Transmutation von Elementen, die im Labor auch schon gelungen sein soll, könnte Rohstoffprobleme beheben.
      Man kann dann sprichwörtlich aus "scheisse" Gold machen.
      Es soll aber extrem viel Energie kosten.

      Um die Energieprobleme der Zukunft zu beseitigen, ist es erforderlich, dass die Fusionsenergie weiter entwickelt und zur Serienreife gebracht wird. Es wird ja schon intensiv daran geforscht.

      Außerdem sollte die Technologie der Atomkraftwerke verbessert werden.
      Die jetzige Technologie ist ja schon "etwas veraltet". Sie stammt aus dem letzten Jahrhundert.
      Mit verbesserter Technologie wären Atomkraftwerke vielleicht auch wieder gut dabei, und keine geächteten Dreckschleudern.

      Eine verbesserte Technologie für Atomkraftwerke, in Kombination mit Fusionskraftwerken, könnte die Energieprobleme der Zukunft beseitigen, ohne die derzeitigen, allbekannten Nachteile der Atomenergie (große Mengen Atommüll) in Kauf nehmen zu müssen.

      Es wird schon am Neutronenantrieb für Raumschiffe geforscht. Der Neutronenantrieb könnte die Reisegeschwindigkeit der Raumschiffe stark erhöhen. Allerdings werden große Mengen elektrische Energie benötigt, so dass man das Raumschiff wohl mit einem Fusionsreaktor ausstatten müsste.

      Aber wenn die Technologie das erst mal zulässt, ist eine Marskolonie vielleicht gar nicht mehr so utopisch.
      Wenn das Transportporblem gelöst wird, kann man ja genug Baumaterial zum Mars bringen, um eine kleine Basis zu errichten.
      Um etwas größeres zu bauen, müsste man natürlich die Rohstoffe nehmen, die man vor Ort auf dem Mars hat.
      Vielleicht gelingt es auch, beim Mars etwas "Terraforming" zu machen, um die Lebensbedinungen zu verbessern, und den Aufwand für "Biosphärenbauten" zu reduzieren.

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      • #4
        Moin und ein frohes Neues!

        Also zu der Frage, ob es jemals außerirdisches Leben gegeben hat oder geben wird: Der zeitliche Aspekt den du da ansprichst, ist denke ich sehr wichtig. Meiner Meinung nach (auch wenn ich weder Astrophysiker noch Astrobiologie bin und eigentlich nicht so die professionelle Ahnung habe), ist es sehr wohl möglich, dass sich da draußen Leben entwickelt hat, welches dem auf unserem Planeten ähnelt, seien es nun Mikroorganismen oder Menschen. Ich denke mir eben immer: Warum sollten wir hier die einzigen im Universum sein? Religiöse Menschen mögen das natürlich anders sehen, aber ich schätze wir gehen hier von einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise aus (soll nicht heißen dass ich irgendetwas gegen Religionen habe).

        Ebenso halte ich es für möglich, dass es bereits sehr viele Populationen auf anderen Planeten gab, die längst ausgestorben sind; genauso wie ich noch viele entwickeln werden, wobei wir keines von beiden vllt jemals nachweisen können. Auch denke ich, dass es doch sehr gut möglich sein könnte, dass es jetzt in diesem Augenblick diverse „Nachbarn“ gibt, vllt auch solche, die Raumfahrtechnologien perfektioniert haben und evtl durch die Nacht reisen ;-)

        Wie gesagt – Warum sollten wir die einzigen in diesem doch einigermaßen großen Universum sein. Kann natürlich tatsächlich auch ganz anders sein, vielleicht sind wir bloß ein unglaublicher Zufall der Natur. Als Biologie wähle ich jedoch eher die erste Möglichkeit. Leben kann sich im Prinzip überall entwickeln, solange das nötige Material und entsprechende Umstände vorhanden sind.


        Die andere Frage ist, ob die Menschheit es schaffen wird, jemals weiter als bis zum Mars (oder überhaupt erst bis zum Mars) zu kommen.

        Vielleicht ist es irgendwann möglich, Menschen im lebendigen Zustand auf den Mars zu verfrachten und vllt ergibt sich auch die Möglichkeit, sich einen kleinen Lebensraum auf dem Mars zu schaffen.

        Ich denke jedoch, dass es hier erstens ein Problem bezüglich unserer vorhandenen Ressourcen gibt, die einerseits nun mal nicht unendlich vorhanden sind und deren Neuerschaffung ja wie schon gesagt wurde, einen ganzen Batzen Geld kostet. Die Forschung kann an sich bestimmt noch sehr viel weiter gehen, aber ob man das Potential hierfür vollends ausreizen kann ist eine andere Frage.

        Das zweite Problem sehe ich genau in der Unfähigkeit eines großen Teiles der Bevölkerung, zusammenzuhalten. Es gibt genügend Beispiele, die verdeutlichen, dass unsere Mitmenschen nun wirklich kein Problem damit haben, sich gegenseitig auszuspielen, wenn es um hübsche Summen von Geld, Fanatismus oder falsche Politik geht, sei es nun bezüglich der Forschung oder einfacher gesellschaftlicher Probleme.

        Hier liegt es wohl einfach in der Betrachtungsweise: Man kann die Sache positiv sehen und hoffen, dass die Menschheit im Falle des Falles letztendlich doch soweit zusammenhalten wird, dass sie ihr Überleben solange wie möglich sichern (wie es ja in der Natur eigentlich der Normalfall ist), oder man ist Pessimist (ich gehöre dazu) und vermutet eher, dass das Leben der Menschheit so ungefähr wie in einer Art Anti-Utopie endet, in der die Forschung und das Lösen gesellschaftlicher Probleme beiseite geschafft werden. Das Potential ist mit Sicherheit vorhanden, aber ob man es auch nutzt, ist die andere Frage. Mir fallen dazu zwar noch tausende Dinge ein (sowas wie: Die Reichen werden im All überleben, der Rest bleibt zurück), aber ich habe jetzt genug gequatscht und belasse es bei dem Gedanken dass wir noch einige Jahre auf diesem Planeten Zeit haben, uns Gedanken um solche Dinge zu machen, bevor da irgendwas passiert und wir diesen Planeten tatsächlich dringend verlassen müssen ;-)

        LG
        Pillchen

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        • #5
          Hallo und frohes nues Jahr,

          ich denke, dass dere Aspekt des Gegeneinander-Arbeitens aktuell sehr wichtig ist. Würde die Menschheit an einem Strang ziehen, könnten Ressourcen gebündelt und auch entsprechende Technologien wesentlich weiter vorangetrieben wird. Die einzige Chance, wirklich mal mit Aliens in Kontakt zu treten (sofern es sie denn gibt) ist meiner Meinung nach nur dann gegeben, wenn diese zu uns kommen.

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          • #6
            Zitat von Scott80 Beitrag anzeigen
            Hallo und frohes nues Jahr,

            ich denke, dass dere Aspekt des Gegeneinander-Arbeitens aktuell sehr wichtig ist. Würde die Menschheit an einem Strang ziehen, könnten Ressourcen gebündelt und auch entsprechende Technologien wesentlich weiter vorangetrieben wird. Die einzige Chance, wirklich mal mit Aliens in Kontakt zu treten (sofern es sie denn gibt) ist meiner Meinung nach nur dann gegeben, wenn diese zu uns kommen.
            Falscher Ansatz: Frieden ist nie gut für Technologischen Fortschritt, leider.
            Die größten Entwicklungen kommen meist aus einem Industrie Gebiet, dem "Wie töte ich noch effektiver" Gebiet -.-
            Mit einem Krieg explodiert die Technik, bei Friedenszeiten fehlt wohl die Motivation-.-
            Lelouch of The Rebelion
            For the Zero Requiem!


            InterStella To boldly do

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            • #7
              Nach unserem Kenntnisstand des Universums wäre es nicht ganz von der Hand zu weisen, dass wir eine der ersten, wenn nicht DIE erste vernunftbegabte Lebensform des doch erst knapp 14 Milliarden Jahre alten Universums sind. Das könnte der Grund dafür sein, dass kein Außerirdischer mit uns reden will - es gibt einfach keine.
              Falls es doch welche gibt und sie uns technisch weit überlegen sind - ich möchte nicht, dass sie uns zur Kenntnis nehmen!

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              • #8
                Hallo,

                naja - stimmt wohl schon. Am besten ist wohl sowas wie ein kalter Krieg. da geht nicht alles kaputt und trotzdem findet Wettrüsten statt

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                • #9
                  Zitat von keepshowkeeper Beitrag anzeigen
                  Nach unserem Kenntnisstand des Universums wäre es nicht ganz von der Hand zu weisen, dass wir eine der ersten, wenn nicht DIE erste vernunftbegabte Lebensform des doch erst knapp 14 Milliarden Jahre alten Universums sind. Das könnte der Grund dafür sein, dass kein Außerirdischer mit uns reden will - es gibt einfach keine.
                  Falls es doch welche gibt und sie uns technisch weit überlegen sind - ich möchte nicht, dass sie uns zur Kenntnis nehmen!
                  Ich weiß nicht wieso man aus dieser Unwissenheit Wissen ableiten sollte. Nur weil wir nicht wissen, was ein paar Sterne weiter so abgeht, kann man doch nicht sagen, dass man davon ableiten kann, dass nur bei uns der Bär steppt.

                  Warum wir keinen Kontakt zu Außerirdischen haben dürfte in erster Linie an den großen Entfernungen zwischen Sternen liegen, und an der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeit des Lichts, ganz zu schweigen von dessen Intensität. Die Radiosignale die der Mensch aussendet kommen gradmal bis zu den nächsten Nachbarsternen, zum einen weil sie so lange unterwegs sind, zum anderen weil sie immer schwächer werden und sich irgendwann in der Hintergrundstrahlung verlieren.

                  Außerirdische müßten also einen hochenergetischen Strahl exakt auf unseren Planeten richten, und das zu exakt der richtigen Zeit, also wenn wir die Technologie haben, sie zu empfangen und zu erkennen. Dieser Mix aus Entfernungen, Signalstärke, zeitlich abweichenden Evolutionsständen usw, dürfte der eigentliche Grund sein, warum wir den Eindruck haben, allein zu sein.

                  Ich denk mir nur immer, wohin geht der Mensch. Ich denke da an Gentechnologie. Vielleicht sind wir bald so verändert, dass wir garnicht mehr das Interesse haben, mühsam die Galaxie zu erforschen oder zu erobern. Vielleicht ändert sich mit unserem Körper auch unser Geist, unsere Ziele, Instinkte. Vielleicht gibt es bald keine Neugierde mehr und keinen Drang nach territorialer Erweiterung. Vielleicht leben wir in virtuellen Welten, oder sind so anders, dass wir uns garnicht vorstellen können, was wir dann sind oder gar was wir denken und wollen. Und vielleicht geht es Außerirdischen genauso. Womöglich endet die Evolution immer in einer Sackgasse, in die sich Lebensformen selbst begeben.

                  Wir haben heute nicht die gleichen Gedanken und Ziele wie wir sie noch als Schimpansen hatten, und wir werden auf der nächsten Stufe sicher nicht die gleichen haben, wie als heutige Menschen.

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                  • #10
                    Zitat von klischee Beitrag anzeigen
                    Ich weiß nicht wieso man aus dieser Unwissenheit Wissen ableiten sollte. Nur weil wir nicht wissen, was ein paar Sterne weiter so abgeht, kann man doch nicht sagen, dass man davon ableiten kann, dass nur bei uns der Bär steppt.

                    Warum wir keinen Kontakt zu Außerirdischen haben dürfte in erster Linie an den großen Entfernungen zwischen Sternen liegen, und an der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeit des Lichts, ganz zu schweigen von dessen Intensität. Die Radiosignale die der Mensch aussendet kommen gradmal bis zu den nächsten Nachbarsternen, zum einen weil sie so lange unterwegs sind, zum anderen weil sie immer schwächer werden und sich irgendwann in der Hintergrundstrahlung verlieren.

                    Außerirdische müßten also einen hochenergetischen Strahl exakt auf unseren Planeten richten, und das zu exakt der richtigen Zeit, also wenn wir die Technologie haben, sie zu empfangen und zu erkennen. Dieser Mix aus Entfernungen, Signalstärke, zeitlich abweichenden Evolutionsständen usw, dürfte der eigentliche Grund sein, warum wir den Eindruck haben, allein zu sein.

                    Ich denk mir nur immer, wohin geht der Mensch. Ich denke da an Gentechnologie. Vielleicht sind wir bald so verändert, dass wir garnicht mehr das Interesse haben, mühsam die Galaxie zu erforschen oder zu erobern. Vielleicht ändert sich mit unserem Körper auch unser Geist, unsere Ziele, Instinkte. Vielleicht gibt es bald keine Neugierde mehr und keinen Drang nach territorialer Erweiterung. Vielleicht leben wir in virtuellen Welten, oder sind so anders, dass wir uns garnicht vorstellen können, was wir dann sind oder gar was wir denken und wollen. Und vielleicht geht es Außerirdischen genauso. Womöglich endet die Evolution immer in einer Sackgasse, in die sich Lebensformen selbst begeben.

                    Wir haben heute nicht die gleichen Gedanken und Ziele wie wir sie noch als Schimpansen hatten, und wir werden auf der nächsten Stufe sicher nicht die gleichen haben, wie als heutige Menschen.
                    Naja, neugierig sind Schimpansen auch.
                    Ist gut möglich das sich die Ziele der Menschheit ändern, aber neugierig werden wir immer sein.
                    Lebt lang und fröhlich!

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                    • #11
                      Ich bin zwar ein Fan von düsteren, abgefuckten Scheiß wie 40K oder Dune, aber ich glaube in der Realität wird letztenendes alles gut (selbst wenn millionen Menschen dafür sterben müssen).
                      Waaagh! Imma positif denkän! Also die Frage, was oder wer da draußen ist und ob wir jemals da hin kommen, wurde ja schon unzählige Male gestellt. Ich bin ja ein großer Fan von Weltraumkolonien usw., aber gegenwärtig ist die Raumfahrt so was von am Ende, dass nicht einmal mehr der Mond erreicht wird. Von System in X Lichtjahren Entfernung können demnach nur die SF-Autoren träumen. Ist eigentlich sehr enttäuschend...
                      "Der Überwachungsstaat der Zukunft findet dich!"
                      www.alexander-merow.de.tl
                      http://www.amazon.de/Beutewelt-B%C3%.../dp/3869018399
                      http://www.amazon.de/Das-aureanische...889779&sr=1-11

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                      • #12
                        Nun, Neugier ist nicht auf Humanoide, Affen oder Säugetiere beschränkt.
                        Ich verweise mal auf den Graupapagei Alex, der einige Kategorien unterscheiden und einige sinnvolle neue Sätze entwickeln konnte.

                        Die irdische Raumfahrt hat es mit den interplanetaren Sonden (Pionee 10+11, Voyager 1+2 sowie New Horizon) gerade mal auf 40 Astronomischen Einheiten Abstand voneinander gebracht, also knapp 6 Lichtstunden in knapp 40 Jahren seit dem Start der Pioneers.
                        Dafür sind schon Exoplaneten in über 20000 Lj Entfernung entdeckt worden und der kleinste bisher entdeckte Exo ist kleiner als die Venus.
                        Siehe diverse Threads in Technik&Wissenschaft.

                        Das größte statistische Problem scheint mir, wie lange eine intelligente Spezies in der Lage ist, nach anderen intelligenten Spezies zu suchen.
                        Wenn dies z.B. 10.000 Jahre wären, dann ist das auf die 13,75 Mia Jahre des Unversums gesehen, ein Klacks.
                        Wenn man die Lichtlaufzeit beachtet, ist man für "Hallo, ist da jemand?" "Hier bin ich! Wie geht's?" auf einen Quadranten z. B. der Milchstraße beschränkt. Das wären dann 75 Millionen Sterne, unter denen es 2 intelligente Spezies im selben Zeitkorridor geben müsste.
                        \\// Dup dor a´az Mubster
                        TWR www.labrador-lord.de
                        United Federation of Featherless
                        SFF The 6th Year - to be continued

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                        • #13
                          Ich bin leider kein Wissenschaftler, aber 75 Millionen Sterne klingt für mich nicht wenig

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Scott80 Beitrag anzeigen
                            Ich bin leider kein Wissenschaftler, aber 75 Millionen Sterne klingt für mich nicht wenig
                            Nun, zur Zeit untersucht das Kepler Space Teleskop für ca 5 Jahre rund 160.000 Sterne und hat rund 2300 Exoplaneten-Kandidaten aufgespürt, von denen 33 bestätigt sind. Insgesamt sind ca 750 Exos bestätigt, aber nur <10 mit 0,8 bis 2 Erdmassen. Diese Zahl dürfte zwar deutlich steigen, aber ob diese für Leben geeignet sind, ist schwer nachzuweisen.
                            Ich empfehle Dir, in den Exo-Planeten-Thread im T&W zu schauen. Nimm aber einige Stunden Zeit mit.
                            \\// Dup dor a´az Mubster
                            TWR www.labrador-lord.de
                            United Federation of Featherless
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                            • #15
                              Allerdings arbeitet Kepler mit der Transitmethode und kann daher nur ein Bruchteil aller Exoplaneten in der Region entdecken. Für jeden der gefunden wird, bleiben einige hundert unentdeckt.

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