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Sci-Fi Waffen und Antrieb

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  • Sci-Fi Waffen und Antrieb

    Hallo,

    Mich würde einmal interessieren ob man in Sci-Fi immer Strahlen Waffen wie zum Beispiel Enterprise die Phaser haben muss oder ob es nicht auch heutige Waffen tun wie zum Beispiel bei Star-Gate wo im Prinzip Maschinenpistolen verwendet werden.

    Braucht es in Sci-Fi Super Waffen wie zum Beispiel bei Krieg der Sterne "Todesstern" oder reichen auch heutige Atombomben aus?

    Und was braucht es für einen Antrieb? Muss man diese so genau wie möglich beschreiben so wie bei Raumschiff Enterprise oder reicht es wenn man es wie bei Star-Gate macht und dazu nicht viel Erklärt?

    Muss der Zuschauer oder Leser mit Detail Infos gesättigt werden oder kann man auch einfach Dinge unerklärt lassen?
    Braucht ein Leser zum Beispiel die Erklärung: Warp Kern Warp Gondeln Warp Feld Subraum TransWarp ect oder reicht dem Leser: Da ... Hyperantrieb ... passt schon.

    Grüße Netwalker

  • #2
    nunja... das kommt ganz darauf an, welches publikum du ansprechen willst...

    stargate und star trek sind ja mal zwei ganz verschiedene dinge. star trek ist kult, das ist die sci-fi serie/film etc. schlechthin. die entwickler machen sich halt viele gedanken zum thema "technik der uss enterprise". ich habe selbst ein 200-seitiges buch bei mir auf dem schreibtisch, in dem alles, bis ins kleinste detail erklärt ist.
    stargate hingegen ist ja mehr "mainstream", da schrecken die zuschauer, die man gewinnen will, vor so viel technik zurück, also lässt man es und sagt halt gleich: hyperantrieb, passt schon

    Braucht es in Sci-Fi Super Waffen wie zum Beispiel bei Krieg der Sterne "Todesstern" oder reichen auch heutige Atombomben aus?

    Und was braucht es für einen Antrieb? Muss man diese so genau wie möglich beschreiben so wie bei Raumschiff Enterprise oder reicht es wenn man es wie bei Star-Gate macht und dazu nicht viel Erklärt?
    tja, gegenfrage: reichen pfeil und bogen, oder braucht man einen raketenwerfer?
    dieser "technologieunterschied" kommt halt daher, dass stargate mehr in der gegenwart spielt, wohingegen bei star trek die menschheit ja schon weiter ist. es wäre ein wenig unpassend, wenn die crew der enterprise mit steinen wirft und das sg-1 kommando strahlenwaffen/photonentorpedos hätte.
    ich finde es macht aber überhaupt keinen unterschied, was für waffen benutzt werden, es kommt ja auf die story/handlung an

    Gruß redeze

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    • #3
      Nun gut streiche das Gate und füge Wars ein.
      Die Blaster Waffen sind vom Funktionsprinzip ähnlich von Pistolen Geschossen. Und von den Turbolaser abgesehen sind auch viele Bord Waffen bei Star-Wars Blaster Waffen.
      Dazu wird bei Star-Wars eigentlich auch viel mit Raketen geschossen sowie Torpedos. Kann man sehr gut bei den zahlreichen Kämpfen gegen die Droiden Armee sehen. Die Blaster Geschosse werden auch so beschrieben das diese nicht einmal im Ansatz Lichtschnell sind. Daher keine Laser Waffen.

      Ich selber würde einen guten SciFi Roman oder Film nicht daran festmachen ob Phaser oder andere Future Waffen vorhanden sind oder ob man mit Pistolen von Quasi heute rum rennt.
      Wobei Star-Gate ja diese Zet Phaser Waffen teilweise hatte. Diese fand ich extrem Super weil diese komplett anders als Trek-Phaser waren und ich mir die eher so vorgestellt habe wie eine Art Elektro Schocker.

      Mfg Netwalker

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      • #4
        Ich habe für ein PnP-RPG ein eigenes Sci-Fi umfeld entworfen und bin dabei so vorgegangen, dass es beides gibt. Sowohl Projektilwaffen als auch Energiewaffen. Projektilwaffen sind dabei die 'normale' allround-Bewaffnung für Soldaten im Felde, Energiewaffen gibt es als experimentelle Entwicklungen für zumeist spezielle einsatzgebiete.

        Ich sehe null Probleme an Projektilwaffen im Sci-Fi-Szenario. Und wo redeze grade schon den "Bogen" angesprochen hat ... im PC-Shooter TUROK ist der (moderne) Compound-Bogen tatsächlich die Hauptwaffe des Helden. Und es passt im Szenario sogar, weil sich der Bogen gut als leise Assasinen-Waffe eignet.

        Letztlich kommt es einfach immer auf den gesamten Kontext der Handlung an. Bei StarTrek würde es sicher seltsam aussehen, wenn sich die Schiffe gegenseitig mit MG's beschießen. Bei StarWars hingegen wäre das austauschen von Blastern gegen Projektilwaffen schon wieder möglich. Und andersrum geht das genau so ... eine Ellem Ripley mit Laser-Funzel in der Hand kommt einfach nicht so gut.

        Was und wie viel Hintergrund du beschreibst, ist immer eine Ermessenssache. Das Problem ist, hintergrundwissen darf niemals "ZWANG" sein. Ich habe da erst vor einigen Monaten noch mit einer Gruppe rumdiskutiert, die ein eigenes Sci-Fi Universum erstellen und dabei jedem Volk eine andere Form des Antriebs geben wollten. Meiner Ansaciht nach undenkbar, denn um dem Konsumenten klar zu machen, WARUM die Antriebe anders funktionieren, zwingt man ihn dazu, die technik zu studieren, was einfach nicht geht.


        Im Idealfall kannst du also dem interessierten viel Wissen anbieten, du darfst aber keines vorraussetzen. Denn sonst verprellst du die, die ebend nicht interessiert sind.
        Was ist Ironie?
        Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
        endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
          Ich habe für ein PnP-RPG ein eigenes Sci-Fi umfeld entworfen und bin dabei so vorgegangen, dass es beides gibt. Sowohl Projektilwaffen als auch Energiewaffen. Projektilwaffen sind dabei die 'normale' allround-Bewaffnung für Soldaten im Felde, Energiewaffen gibt es als experimentelle Entwicklungen für zumeist spezielle einsatzgebiete.

          Ich sehe null Probleme an Projektilwaffen im Sci-Fi-Szenario. Und wo redeze grade schon den "Bogen" angesprochen hat ... im PC-Shooter TUROK ist der (moderne) Compound-Bogen tatsächlich die Hauptwaffe des Helden. Und es passt im Szenario sogar, weil sich der Bogen gut als leise Assasinen-Waffe eignet.

          Letztlich kommt es einfach immer auf den gesamten Kontext der Handlung an. Bei StarTrek würde es sicher seltsam aussehen, wenn sich die Schiffe gegenseitig mit MG's beschießen. Bei StarWars hingegen wäre das austauschen von Blastern gegen Projektilwaffen schon wieder möglich. Und andersrum geht das genau so ... eine Ellem Ripley mit Laser-Funzel in der Hand kommt einfach nicht so gut.

          Was und wie viel Hintergrund du beschreibst, ist immer eine Ermessenssache. Das Problem ist, hintergrundwissen darf niemals "ZWANG" sein. Ich habe da erst vor einigen Monaten noch mit einer Gruppe rumdiskutiert, die ein eigenes Sci-Fi Universum erstellen und dabei jedem Volk eine andere Form des Antriebs geben wollten. Meiner Ansaciht nach undenkbar, denn um dem Konsumenten klar zu machen, WARUM die Antriebe anders funktionieren, zwingt man ihn dazu, die technik zu studieren, was einfach nicht geht.


          Im Idealfall kannst du also dem interessierten viel Wissen anbieten, du darfst aber keines vorraussetzen. Denn sonst verprellst du die, die ebend nicht interessiert sind.
          Ich will jetzt nicht gegen den Bogen sein. Jedoch gerade für einen Assassinen der darauf angewiesen ist unentdeckt von A nach B zu gelangen könnte es einfacher sein eine Glock Seven mit Schalldämpfer zu verwenden und am Körper zu Tarnen als ein Composit Bogen.
          Oder eine Heckler und Koch MP5 Next Generation.
          Wobei der Bogen natürlich den Styling Effekt für sich gewinnt. Sieht Rambo glaube Teil 3 in Afghanistan gegen den Russen Helli.
          Bei einem Kampf kommt es aber auf Vorteile an und ich denke die liegen eher in Maschinenpistolen made by future als in einem Composit Bogen. Gleiches trifft auf Armbrust zu.

          Kommentar


          • #6
            Nimm es mir nicht übel, aber wenn du so argumentierst, dann darfst du auch keine Energiewaffen nehmen, weil wir nämlich heute schon mit ziemlicher Sicherheit sagen können, dass Energiewaffen aufgrund komplexer Konstruktion und inneffizientem Energieverbracuh niemals "besser" sein werden, als Projektilwaffen.

            Die Frage ist also, was du überhaupt willst. Wenn es dir nur um Sci-Fi geht, dann ist jedes Waffensystem gut und richtig, was dir einfällt, egal ob Schwerter, Zwillen oder Plasmawerfer.
            Wenn du auf "realität" spielen willst, fällt alles außer Projektilwaffen durch das Raster.
            Was ist Ironie?
            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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            • #7
              Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
              Ich will jetzt nicht gegen den Bogen sein. Jedoch gerade für einen Assassinen der darauf angewiesen ist unentdeckt von A nach B zu gelangen könnte es einfacher sein eine Glock Seven mit Schalldämpfer zu verwenden und am Körper zu Tarnen als ein Composit Bogen.
              Oder eine Heckler und Koch MP5 Next Generation.
              Wobei der Bogen natürlich den Styling Effekt für sich gewinnt. Sieht Rambo glaube Teil 3 in Afghanistan gegen den Russen Helli.
              Bei einem Kampf kommt es aber auf Vorteile an und ich denke die liegen eher in Maschinenpistolen made by future als in einem Composit Bogen. Gleiches trifft auf Armbrust zu.
              Unterschätz einen Bogen nicht, bzw eine Armbrust, wenn du sie mit erwähnst ^.^ der Vorteil des Bogens ist, man findet in den meisten Gegenden genug Material, aus denen man neue Pfeile/Bolzen bauen kann, dein genannten Waffen wiederum brauchen immer die passende Munition, was gerade bei Spezialwaffen nicht so leicht werden dürfte. Oh, die meisten Pfeile kann man nach benutzen auch wieder einsammeln und neu verwenden.

              Ob ein gebastelter Ersatzpfeil aus einem ordentlichen Stück Holz ist oder eine Metallstange aus einem Schrank oder Zaun, ist dem Bogen und dem Ziel egal schlimmstenfalls leidet die Reichweite und Genauigkeit, aber ein fähiger Schütze weiss das und kalkuliert das mit ein.
              Von den leichten Pfeilmodifikationen mit zusätzlichen Sprengsätzen oder möglichen Harpunenumbauten muss man da gar nicht erst anfangen ^.^

              Genau so sollten Messer und ähnliches ebenfalls nicht unterschätzt werden, die brauchen auch keine Munition oder Energie, um tödlich zu sein
              Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

              Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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              • #8
                Zitat von Banleno007
                Nimm es mir nicht übel, aber wenn du so argumentierst, dann darfst du auch keine Energiewaffen nehmen, weil wir nämlich heute schon mit ziemlicher Sicherheit sagen können, dass Energiewaffen aufgrund komplexer Konstruktion und inneffizientem Energieverbracuh niemals "besser" sein werden, als Projektilwaffen.
                Nur meinen Beitrag zu zitieren, bringt irgendwie nix

                Ich habe das Gefühl, du hast deinen eigenen Kommentar vergessen


                Edith sagt:
                Da der zitierte Beitrag inzwischen kommentarlos gelöscht worden ist, verliert meiner seinen Sinn.
                Zuletzt geändert von caesar_andy; 10.02.2012, 11:03.
                Was ist Ironie?
                Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                • #9
                  Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                  Nimm es mir nicht übel, aber wenn du so argumentierst, dann darfst du auch keine Energiewaffen nehmen, weil wir nämlich heute schon mit ziemlicher Sicherheit sagen können, dass Energiewaffen aufgrund komplexer Konstruktion und inneffizientem Energieverbracuh niemals "besser" sein werden, als Projektilwaffen.

                  Die Frage ist also, was du überhaupt willst. Wenn es dir nur um Sci-Fi geht, dann ist jedes Waffensystem gut und richtig, was dir einfällt, egal ob Schwerter, Zwillen oder Plasmawerfer.
                  Wenn du auf "realität" spielen willst, fällt alles außer Projektilwaffen durch das Raster.
                  Hallo,
                  Also mir geht es um möglichst Realistisches oder Realitätsnahes Zukunfts Sci-Fi gut plus 500 Jahre.
                  Energie Waffen könnten einen weiteren Nachteil haben wenn die Strahlen die Verschossen werden Sichtbar sind. Für Sci-Fi ist dieser Effekt natürlich immer gut. Jedoch haben Laser oft keine Sichtbare Farbe.
                  Ich habe ja bei dem Assassinen auch nur den Sinn genommen das er Unentdeckt sein soll und mit Bogen und Armbrust ist unentdeckt nicht mögilch es sei das jeder mit solchen Waffen auf der Straße zu sehen ist.

                  Ich hasse SciFi welche Effekt vor Konsequenz setzen. Leider trifft das auch auf mein Lieblings SciFi "Star-Wars" zu.

                  Das gleiche trifft auf Weltraum Antriebssysteme zu. So wie bei Enterprise stelle ich es mir zumindest nicht vor. Eher wie bei Star-Wars.

                  Gruß Netwalker


                  .
                  EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                  Netwalker schrieb nach 12 Minuten und 9 Sekunden:

                  Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
                  Unterschätz einen Bogen nicht, bzw eine Armbrust, wenn du sie mit erwähnst ^.^ der Vorteil des Bogens ist, man findet in den meisten Gegenden genug Material, aus denen man neue Pfeile/Bolzen bauen kann, dein genannten Waffen wiederum brauchen immer die passende Munition, was gerade bei Spezialwaffen nicht so leicht werden dürfte. Oh, die meisten Pfeile kann man nach benutzen auch wieder einsammeln und neu verwenden.

                  Ob ein gebastelter Ersatzpfeil aus einem ordentlichen Stück Holz ist oder eine Metallstange aus einem Schrank oder Zaun, ist dem Bogen und dem Ziel egal schlimmstenfalls leidet die Reichweite und Genauigkeit, aber ein fähiger Schütze weiss das und kalkuliert das mit ein.
                  Von den leichten Pfeilmodifikationen mit zusätzlichen Sprengsätzen oder möglichen Harpunenumbauten muss man da gar nicht erst anfangen ^.^

                  Genau so sollten Messer und ähnliches ebenfalls nicht unterschätzt werden, die brauchen auch keine Munition oder Energie, um tödlich zu sein
                  Hallo,
                  Gute Argumente. An die Wiederaufladbarkeit habe ich nur Sekundär gedacht. Da dies in den meisten fällen eine untergeordnete Rolle Spielt. So konnte ein 6 Schuss Revolver ja auch gut und gerne 20 mal abgefeuert werden ohne das man ihn nachlud. ^^
                  Bei Energie Waffen 500 Jahre Plus stelle ich zumindest mir das Locker vor. Diese stecken in Holster und diese sind so Konstruiert das die Waffen darin Automatisch aufgeladen werden. Vielleicht durch einen Mini Reaktor im Gürtel des Trägers oder mal Blöde Ausgedrückt durch Solarkraft (Ok das hinkt etwas gebe ich zu)
                  Projektil Waffen sind da dann schon komplizierter. Das einzige was ich mir da Spontan vorstellen kann ist das dort die Patronen nicht mehr so sind wie heute sondern nur noch sehr Dünn. Wodurch man in ein Magazin wo heute 16 Schuss rein gehen dann vielleicht 100 Mini Patronen platz finden.
                  An Nadel Schusswaffen Basteln die Amis ja im Geheimen auch seit gut 10 Jahren.

                  Mfg Netwalker
                  Zuletzt geändert von Netwalker; 10.02.2012, 13:24. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                  Kommentar


                  • #10
                    In dem Fall kannst du Energie-. Plsma-. oder Partikelwaffen im Prinzip ganz verwerfen, weil derartige Waffensysteme nie die heute gebräuchlichen Projektilwaffen ersetzen werden.

                    Waffen auf Partikel oder Energiebasis stellen uns heute vor eine gewaltige menge an technischen Herrausforderungen. Und selbst WENN diese einmal gelöst werden könnten, bleibt am ende ein extrem komplexes (und damit störanfälliges) stück High-Tech übrig.

                    Sowas wird man nie einem Soldaten in die Hand drücken, weil es einfach nicht rentabel ist. Töten tut eine Kugel auch. Und stattdessen einen Laser zu nehmen, bringt keinen Vorteil, der den immensen Aufwand rechtfertigt.


                    Antriebe in StarWars sind übrigens genau so blödsinnig, wie die Antriebe in StarTrek. Am realistischten - was space Operas angeht - wird die Raumfahrt in den ALIEN_Filmen dargestellt. Schon bei der Landung der Nostromo im erste Film, als man sieht, die die Triebwerke nur ein paar Sekunden gezündet werden, um das Schiff auf Kurs zu bringen, sieht man mehr "realität" als in der ganzen StarWars saga.
                    Was ist Ironie?
                    Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                    endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                      In dem Fall kannst du Energie-. Plsma-. oder Partikelwaffen im Prinzip ganz verwerfen, weil derartige Waffensysteme nie die heute gebräuchlichen Projektilwaffen ersetzen werden.

                      Waffen auf Partikel oder Energiebasis stellen uns heute vor eine gewaltige menge an technischen Herrausforderungen. Und selbst WENN diese einmal gelöst werden könnten, bleibt am ende ein extrem komplexes (und damit störanfälliges) stück High-Tech übrig.

                      Sowas wird man nie einem Soldaten in die Hand drücken, weil es einfach nicht rentabel ist. Töten tut eine Kugel auch. Und stattdessen einen Laser zu nehmen, bringt keinen Vorteil, der den immensen Aufwand rechtfertigt.


                      Antriebe in StarWars sind übrigens genau so blödsinnig, wie die Antriebe in StarTrek. Am realistischten - was space Operas angeht - wird die Raumfahrt in den ALIEN_Filmen dargestellt. Schon bei der Landung der Nostromo im erste Film, als man sieht, die die Triebwerke nur ein paar Sekunden gezündet werden, um das Schiff auf Kurs zu bringen, sieht man mehr "realität" als in der ganzen StarWars saga.
                      Ich gebe dir Recht was die Waffen angeht. Dabei könnte man nur noch trennen zwischen Boden-Waffen und Waffen die zum Beispiel auf Raumschiffen platziert sind.
                      Dort könnten Partikel oder Plasma Waffen gute Dienste Leisten. Vor allem wenn es Raum Bodenziele sind die Angegriffen werden.

                      Was die Antriebssysteme angeht erinnere ich mich nicht mehr 100% an Aliens 1. Aber war das nicht so, das die Crew in einem Tiefschlaf war? Das würde ich für ein 500 Jahre Plus Sci-Fi nicht verwenden wollen.
                      Ich bin mir echt über diese Systeme den Kopf am zerbrechen um es als SciFi einfach und dennoch Realitätsnah in gut 500 Jahren aussehen zu lassen.

                      Mfg Netwalker

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                      • #12
                        Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
                        Ich gebe dir Recht was die Waffen angeht. Dabei könnte man nur noch trennen zwischen Boden-Waffen und Waffen die zum Beispiel auf Raumschiffen platziert sind.
                        Dort könnten Partikel oder Plasma Waffen gute Dienste Leisten. Vor allem wenn es Raum Bodenziele sind die Angegriffen werden.
                        Ich bin jetzt einfach mal so fies, und sag dir direkt, wie der Hase läuft

                        Entweder, oder. Da musst du dich schon entscheiden. Du kannst nicht sagen "Ich will real bleiben" und dir gleichzeitig Szenarien überlegen, in denen sich Raumschiffe mit Partikelwaffen beschießen.
                        Die Natur legt uns gewisse Grenzen auf, und mit allem was wir heute wissen, sind die Grenzen nicht zu durchbrechen. Alleine der Transport von Material in den Orbit hinauf ist derart energieaufwändig, dass orbitale Kriegsführung schon daran scheitert. Vielleicht wird man irgendwann Lasten zwischen Erde und diversen Asteroiden austauschen. Das könnte innerhalb der nächsten 500 Jahre möglich sein. Trotzdem werden die Kosten derartige Transporte jenseits von gut und Böse liegen.

                        Aber Raumjäger die wie Düsenflieger manövrieren und sich gegenseitig abschießen, wird es in der Realität wohl niemals geben. Zumindest ist vom heutigen Standpunkt aus betrachtet noch nichtmal ein Schlumpfloch in der Physik bekannt, dass derartige technologien überhaupt erst ermöglichen könnte. Subraum, Hyperraum, Masseneffekt ... das ist alles dasselbe. Egal ob eines realistischer Klingt, als das andere. Alle sind hirngespinnste und "Magie". Vielleicht gibt es sowas. Vielleicht entdecken wir sowas auch irgendwann mal. Aber von heutigen Standpunkt aus, kann NICHTS davon als real betrachtet werden.

                        Wenn du Raumjäger oder insterstellare Schnellreisen willst, dann must du auf den intendierten Realismus pfeifen. Und wenn dir realismus wichtig ist, dann musst du in Erdnähe bleiben.
                        Was ist Ironie?
                        Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                        endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                        • #13
                          Zitat von Netwalker Beitrag anzeigen
                          Hallo,

                          Mich würde einmal interessieren ob man in Sci-Fi immer Strahlen Waffen wie zum Beispiel Enterprise die Phaser haben muss oder ob es nicht auch heutige Waffen tun wie zum Beispiel bei Star-Gate wo im Prinzip Maschinenpistolen verwendet werden.

                          Braucht es in Sci-Fi Super Waffen wie zum Beispiel bei Krieg der Sterne "Todesstern" oder reichen auch heutige Atombomben aus?

                          Und was braucht es für einen Antrieb? Muss man diese so genau wie möglich beschreiben so wie bei Raumschiff Enterprise oder reicht es wenn man es wie bei Star-Gate macht und dazu nicht viel Erklärt?

                          Muss der Zuschauer oder Leser mit Detail Infos gesättigt werden oder kann man auch einfach Dinge unerklärt lassen?
                          Braucht ein Leser zum Beispiel die Erklärung: Warp Kern Warp Gondeln Warp Feld Subraum TransWarp ect oder reicht dem Leser: Da ... Hyperantrieb ... passt schon.

                          Grüße Netwalker
                          Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber ich fühle mich von technischen Erklärungen durchaus angesprochen und Scifi-Franchise welche sehr wenige Erklärungen liefern wie B5 oder BSG finde ich persönlich jetzt nicht so interessant. Sie haben hohen Unterhaltungswert und so, aber beschäftigen tue ich mich trotzdem weiterhin mehr mit Star Trek oder Stargate, weil es dort durch den Technobabble mehr oder minder schlüssige Erklärungen gibt, auf denen man aufbauend Diskussionen und eigene Ideen entwickeln kann.

                          Was die Bewaffnung angeht, so sind Nuklearwaffen im Weltraum ineffektiv. Ohne Atmosphäre gibt es keine Druckwellen und auch keinen ausgeprägten EMP. Vielmehr würde nur die abgegebene Strahlung Schäden anrichten und das auch nur in unmittelbarer Nähe der Explosion.

                          So gesehen braucht man für Weltraumkämpfe Richtenergiewaffen, die einen konzentrierten Energiestoß abgeben oder eben Projektilwaffen.

                          Zum Thema Überlichtantrieb verweise ich mal auf meinen eigenen Sammel-Thread: http://www.scifi-forum.de/science-fi...erlichtantrieb

                          Im Unterlichtbereich reicht eigentlich sogar ein chemischer Antrieb, wenn man damit keine hohen Beschleunigungen erreichen will.
                          Mein Profil bei Memory Alpha
                          Treknology-Wiki

                          Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                          • #14
                            Die Zeiten ändern sich. Wir leben in einer Zeit, in der Technologie immer mehr verschwindet, also unsichtbar wird, sich versteckt.
                            Der I-Pad ist das beste Beispiel.

                            Insofern ist es nur folgereichtig, wenn auch in SciFi die Technologie verschwindet und unwichtig wird. Bei nBSG stehen dementsprechend auch die menschlichen Zylonen im Vordergrund.

                            Serien in denen es darum geht, ob man die Deflektorschilde de- oder repolarisieren muss, um das große Problem zu lösen, passen nicht mehr in die Zeit.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                              Die Zeiten ändern sich. Wir leben in einer Zeit, in der Technologie immer mehr verschwindet, also unsichtbar wird, sich versteckt.
                              Der I-Pad ist das beste Beispiel.

                              Insofern ist es nur folgereichtig, wenn auch in SciFi die Technologie verschwindet und unwichtig wird. Bei nBSG stehen dementsprechend auch die menschlichen Zylonen im Vordergrund.

                              Serien in denen es darum geht, ob man die Deflektorschilde de- oder repolarisieren muss, um das große Problem zu lösen, passen nicht mehr in die Zeit.
                              ich halte diese Analogie für unpassend. Die "Unsichtbarkeit" der Technologie beim I-Pad äußert sich ja z.B. darin, dass die Antenne äußerlich am Gehäuse nicht mehr sichtbar ist (das ist aber schon seit einer ganzen Reihe von Handy-Generationen so), es ein komfortables System zum Herunterladen und Installieren von Apps gibt oder man nichts mehr davon mitbekommt, ob eine App Daten aus dem Internet bezieht. Auf ein Raumschiff und das Polarisieren der Hülle übertragen hieße das, dass der Bordcomputer automatisch, ohne dass der Captain es befehlen muss, die Hülle polarisiert. Das Polarisieren der Hülle ist jedoch ein äußerst sicherheitsrelevantes Feature, das man vielleicht lieber nicht dem Bordcomputer überlassen will, sondern über das der Captain selbst die Kontrolle haben möchte. Das ist so wie wenn man bei I-Pad einstellen können will, ob Apps ohne Nachfrage auf das Internet zugreifen dürfen oder beim Herunterladen einer App ohne Nachfrage ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen werden kann. Das sind ja auch beides Sachen, über die man als I-Pad-Nutzer die Kontrolle behalten will.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Agent Scullie schrieb nach 30 Minuten und 41 Sekunden:

                              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                              Im Unterlichtbereich reicht eigentlich sogar ein chemischer Antrieb, wenn man damit keine hohen Beschleunigungen erreichen will.
                              ob ein chemischer Antrieb reicht oder nicht, hängt nicht von der gewünschten Beschleunigung ab, sondern von der gewünschten Endgeschwindigkeit. Je höher diese ist, desto größer muss entweder die Triebwerksaustrittsgeschwindigkeit oder das Massenverhältnis (Startmasse / Endmasse) sein. Mit chemischen Antrieben sind keine höheren Austrittsgeschwindigkeiten als einige km/s erreichbar.

                              Beispiel: mit Wasserstoff und Sauerstoff als Treibstoff-Oxidator-Kombination ist die maximale Austrittsgeschwindigkeit 4,5 km/s. Bei einem Massenverhältnis von 10:1 (d.h. 90% der Startmasse sind Treibstoff) ist die Endgeschwindigkeit

                              v_end = 4,5 km/s * ln(10) = 10,3 km/s

                              Bei einem Massenverhältnis von 100:1 (99% der Startmasse sind Treibstoff) ist

                              v_end = 4,5 km/s * ln(100) = 20,7 km/s

                              also gerade mal das Doppelte. Um 1% der Lichtgeschwindigkeit, 3000 km/s zu erreichen, wäre das nötige Massenverhältnis m_start/m_end:

                              3000 km/s = v_end = 4,5 km/s * ln(m_start/m_end)
                              <=> ln(m_start/m_end) = 3000 / 4,5 = 666
                              <=> m_start/m_end = exp(666) = 1,7 * 10^289

                              Selbst bei nur einem Milligramm Nutzlastmasse (m_end = 10^-6 kg), wäre eine Startmasse von 1,7 * 10^283 kg nötig, was um viele Größenordnungen über der Gesamtmasse des Universums liegt.
                              Zuletzt geändert von Agent Scullie; 11.02.2012, 17:24. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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