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Da Gedanken frei sind...

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  • Da Gedanken frei sind...

    So jetzt mal etwas gaaaaaaaaanzs was anderes.

    Alle versuchen etwas "neues" zu schaffen...etwas was noch keiner davor gemacht hat!

    Denn in der heutigen Zeit "fällt" so etwas auf....sagt man!

    Wer wird das lesen?
    Keine Ahnung...
    Wird das überhaupt jemand lesen und auch ernst nehmen?

    Glaub ich nicht"

    Jedoch schwirrt mir diese Idee schon sehr lange durch den Kopf (seit es Internet gibt!)
    Ich weiß das es sehr schwer (wenn überhaupt machbar) ist.

    Wie soll ich es beschreiben...

    Tja...ich sag es mal so einfach!

    Lasst uns ein Script schreiben!!!!!

    Wie man so etwas schreibt...da haben hier drin doch einige wohl auch etwas dazu zu sagen..oder?
    Was da alles rein muss oder worauf man dabei achten muss.
    Schreibart und Weise....auch!

    Also ich habe mir das so vorgestellt.

    1. Idee (Um was es dabei gehen soll).
    2. Protagonisten/Nebendarsteller (Wer dabei die Haupt Bzw. Nebenrolle spielt.)
    3. Namen (Wie sie alle heißen.)
    4. Story (Die Story an sich.)
    5. Kulissen (Wo, was, wie als Hintergrund zu sehen sein soll).
    6. Kommunikation (wie wir untereinander kommunizieren werden.)


    Was haltet ihr davon?
    Ich bin hier und jetzt fast überzeugt das hier der beste Platz ist um so etwas zu versuchen. Wir alle lieben Filme...vor allem Sci-Fi...

    Warum sollten wir nur Zuschauer bleiben...?
    Warum dürfen wir nicht hinter die Kulissen schauen?
    Zu erfahren warum es (wenn überhaupt) so schwer ist Sci-Fi zu schreiben...Bzw. weiterentwickeln?


    Und wer weiß....was dabei raus kommen wird?

    So....das war es aus meiner Seite...
    Jetzt kommt ihr dran....
    Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

  • #2
    Nur neu ist das nicht
    Allerdings kann das eine Menge Spaß machen, wenn Du ein gutes Team zusammenbekommst.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #3
      Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
      Zu erfahren warum es (wenn überhaupt) so schwer ist Sci-Fi zu schreiben...Bzw. weiterentwickeln?
      Die Antwort darauf ist ziemlich einfach :

      Weil die Leute oftmals nicht fähig sind, abseits bereits bekannter Pfade zu wandeln. So einen ähnlichen Thread wie diesen Hier gab es vor einigen Monaten schonmal. Ich habe da eine art Low-Tech Sci-Fi Script vorgelegt, bei dem es um einen Trupp von Astronauten geht, der wegen einer Gruppe von Ökoterroristen plötzlich ohne Vorräte auf einer Saturnbasis festhing und dort später ruinen einer Außerirdischen Rasse findet.

      Das war dann so ziemlich das Konzept, dass am wenigsten Main-Stream war, was dabei war. Alles Andere War immer nur Military, Raumschlachten, Military, Raumschlachten ... ach, hatte ich schon military erwähnt?

      Bei einer Idee wie dieser hier ist das Erste, was den meisten Leuten im Kopf rumschwirrt irgend ein Design einer Raumschiffklasse mit ähnlich sinnvollen (oder sinnfreien) technischen Details wie in StarWars oder StarTrek.

      Neue Ideen kann man aber nicht entwickeln, wenn man zuerst an die "technik" denkt. Um etwas "neues" zu entwerfen, muss man zuerst eine Prämisse Entwerfen. Und daran scheitern die meisten (Hobby-)Autoren furios, weil sie selber nicht fähig sind, die Prämisse in einem Fremdwerk zu "lesen", und deshalb ignorieren, dass es so etwas wie die Prämisse überhaupt gibt. Im besten Fall kommen sie dann - geprägt durch StarWars, Herr der Ringe und Co. - mit so einem Nonsense wie "Frieden durch Krieg!" an, weil das das Höchste der Gefühle ist, das sie sich vorstellen können.
      Was ist Ironie?
      Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
      endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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      • #4
        Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
        Ich bin hier und jetzt fast überzeugt das hier der beste Platz ist um so etwas zu versuchen. Wir alle lieben Filme...vor allem Sci-Fi...
        Ein Drehbuch zu schreiben ist nicht so schwer, und wenn es reine Fantasie bleiben soll, sogar noch einfacher. Dann hast du keine Limits auf dem Budget. Das ist die erste Frage, die man klären muss. Soll der Film auf der Erde spielen, oder sonstwo, in der Gegenwart oder in der Zukunft, mit Aliens ohne Aliens, das wären vielleicht die nächsten Fragen.

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        • #5
          Wie wär's mit einer bayrische Volksmusikcombo, die im 26. Jahrhundert durch das Weltall reist, um ihre Musik vorzustellen? So eine Art Road-Movie im Weltall, ein Spiel mit Heimat und Fernweh.

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          • #6
            @caesar andy:

            Wenn Du mit Prämisse so etwas wie die "Moral von der G`schicht" meinst, dann verstehe ich was Du sagen willst.
            Sich im Grunde ganz am Anfang schon klar darüber sein: Was will ich überhaupt mit meiner Story sagen ?
            Will ich nur von tollen Raumschiffen erzählen, mit heldenhaften Insassen, ein paar bösen Feinden, die den Status Quo bedrohen und wie nach einer epischen Schlacht alles wieder diesem entspricht ?
            Was hätte man damit gesagt ?
            Die Welt ist schwarzweiss und wahren Optimismus kann nichts erschüttern ?

            Mir würde das kaum reichen.

            Mehr hatte ich mir von BSG-TNS versprochen, nachdem ich die Miniserie ganz gelungen fand. In den letzten Wochen habe ich mir dann mal den Luxus gegönnt die komplette Serie an einem Stück durchzusehen.
            Gut, vielschichtig ist die Story schon. Noch zwielichtiger einige Protagonisten.
            Allerdings schlägt es etwas auf`s Gemüt so lange in ein so dunkles Loch von Schlangengrube zu blicken.

            Und vielleicht fällt einem ja nur wenn man so lange mit dem Schauen wartet, bis die Komplettbox da ist, auf:
            Autoren scheinen mir heutzutage etwas von Drogendealern gelernt zu haben.
            Nämlich daß man Stoff auch "strecken" kann.

            Bezogen auf das Skript: Vielleicht wäre es mal wieder ganz erfrischend eine Story relativ schnell zu erzählen. Natürlich nicht zu schnell.
            "Ganz egal wo Ihr hingeht - da seid Ihr dann." (Buckaroo Banzai)

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            • #7
              Zitat von Apeiron Beitrag anzeigen
              Wie wär's mit einer bayrische Volksmusikcombo, die im 26. Jahrhundert durch das Weltall reist, um ihre Musik vorzustellen? So eine Art Road-Movie im Weltall, ein Spiel mit Heimat und Fernweh.
              Und das Raumschiff hat das Aussehen einer gitarre, eines Akkordeons, Alphorns, o.ä.?

              Oder die sind dann nebenbei auf der Suche nach dem letzten Kuckucksuhren-Bauer...

              *hust*ichmußhierweg*hust*
              Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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              • #8
                Ich wusste nicht das so viele Komödie in ein Sci-Fi Story bringen wollen.
                Ist auch so ein Thema...
                Komödien in diesem Bereich gibt es nicht viele....im Gegensatz zu den "ernsten" Filmen...die im Umlauf sind.

                Wollen wir eine Komödie schreiben?

                Hie eine Grundidee:

                Ein Duo Außerirdische sollen auf der Erde eine geheime Basis mit neuen Geräten versorgen.
                Sie sehen so aus wie wir.
                Ihr Raumschiff wird, kurz nachdem es in der Erdatmosphäre eintaucht, kaputt.
                Sie sollten irgendwo in USA unter kommen landen aber in Spanien (Pyrineen).
                Keine Sprachkenntnisse oder Ortskenntnisse sind bekannt. Sie haben nur eine Art GPS Empfänger der ihnen sagt in welcher Richtung und wie weit die Basis ist.

                Diese Komödie interessiert mich weil sie das Unweigerliche nicht ausweicht. Das Treffen von Et´s mit Menschen die den beiden in ihre Reise unterstützen müssen.
                Das komische dabei ist das obwohl die beiden eine ernste Sache vor sich liegen haben diese nichts dagegen unternehmen können außer sich auf die Menschen zu verlassen ohne jedoch irgendwelche Kenntnisse zu haben...über Menschen.

                Ein Universal Übersetzer (nur Englisch) könnte auch mitspielen.
                Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

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                • #9
                  Zitat von TimeGypsy Beitrag anzeigen
                  Und das Raumschiff hat das Aussehen einer gitarre, eines Akkordeons, Alphorns, o.ä.?

                  Oder die sind dann nebenbei auf der Suche nach dem letzten Kuckucksuhren-Bauer...

                  *hust*ichmußhierweg*hust*
                  Ich meinte das nicht als Parodie, jedenfalls kein zweiter Bully.
                  Ich dachte eher an Volksmusik in Richtung Hubert von Goisern und Andreas Gavalier, etwas angerockt und urig.
                  Ich glaube, die Geschichte die dahinter steckt, ist doch aktuell. Was passiert, wenn der Erwartungshorizont durch die Globalisierung, in unserem Fall die Kosmosierung, stark erweitert wird.
                  Lederhose und Gemsbarthund bilden doch einen schönen Kontrast zu Raumschiffen, Übertechnolisierung.
                  Mit Ronald Zehrfeld, Elyas M'Barak in der Hauptrolle.

                  Was wollen die alle in der USA? Vielleicht ist ihn Indien, China oder Russland sympathischer.
                  Wie können die Außerirdischen immer wie Menschen aussehen?
                  Zuletzt geändert von Apeiron; 24.02.2012, 16:43.

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                  • #10
                    Zitat von Apeiron
                    Was wollen die alle in die USA? Vielleicht ist ihn Indien, China oder Russland sympathischer.
                    Wie können die Außerirdischen immer wie Menschen aussehen?
                    1. USA weil...das Publikum mit einen Englischsprachigen Film (+Produktionskosten + USA ist die Nr. 1 also wird sie bewacht/Untersucht) besser ist als ein Deutschsprachiger Film.

                    2. Da es sich um eine Komödie handelt kann man so ziemlich alles nehmen was man will...bezüglich das aussehen dieser.
                    Hat ja auch in SW oder ST oder B5 oder Galactica oder....auch geklappt.
                    Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

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                    • #11
                      Vergiss es als Deutscher, dazu müsste dein Englisch schon sehr gut sein, also du Shakespeare im Original gelesen hast und auch zitieren kannst. Emmerich und Petersen haben es auch erst einmal in Deutschland versucht.

                      Du kannst den anderen nicht vorwerfen, dass sie keine neuen Ideen haben, wenn du auch nach Muster XY vorgehst.

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                      • #12
                        OMG....

                        Es geht um einen Versuch eine Story auf die Beine zu kriegen...nicht nach Hollywood auswandern...

                        Ich will kein Geld oder ein Studio...nur eine Idee verbessern oder ausweiten.
                        Wenn du dazu etwas beitragen kannst..bitte sehr...auch auf Deutsch.
                        Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

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                        • #13
                          Zitat von Jobe Beitrag anzeigen
                          @caesar andy:

                          Wenn Du mit Prämisse so etwas wie die "Moral von der G`schicht" meinst, dann verstehe ich was Du sagen willst.
                          Ehrlichgesagt bist du da schon einen Schritt zu weit

                          Die Prämisse ist einfach eine Aussage oder These aus welcher sich ein Rückschluss (die Moral) ziehen lässt. Also das "Hintergrundthema" der Handlung, der berühmte "rote Faden".
                          Die "Moral" ist dann der nächste Schritt ... denn der Zuschauer erfasst die Prämisse (wenn er es kann) und bildet sich daraus SEINE Moral. Die Prämisse selbst ist aber vollkommen wertfrei. Sie muss nichtmal sinnvoll oder auch nur wahr sein. Halt irgend was, was du dir ausgedacht hast, eine These, die du der öffentlichkeit präsentieren willst.

                          Das hat was mit Diskussionskultur zu tun. Die Prämisse ist deine THESE, die Handlung des Romans ist deine ARGUMENTATION.

                          Die Prämisse von AVATAR ist zum Beispiel ganz einfach definierbar als: "Die Menschen beuten ihre Umwelt aus". Diese Aussage ist weder moralisch noch wertend, sie ist einfach ein Fakt.

                          Welchen moralischen Rückschluss du als Zuschauer aus dieser Prämisse ziehst ("Naturverbundenheit ist der bessere Lebensstiel", "Wir Menschen vernichten uns selbst", "Kapitalismus ist das Ende der Welt" ... etc.) ist ganz alleine deine subjektive Ansicht und hat mit der Prämisse nichts mehr zu tun.

                          Sich im Grunde ganz am Anfang schon klar darüber sein: Was will ich überhaupt mit meiner Story sagen ?
                          Will ich nur von tollen Raumschiffen erzählen, mit heldenhaften Insassen, ein paar bösen Feinden, die den Status Quo bedrohen und wie nach einer epischen Schlacht alles wieder diesem entspricht ?
                          Was hätte man damit gesagt ?
                          Die Welt ist schwarzweiss und wahren Optimismus kann nichts erschüttern ?
                          Das ist im Grunde schon richtig, allerdings gehst du wieder einen Schritt zu weit. Die Prämisse soll nicht "mahnen", sie soll "leiten". Für dich als Autor ist die Prämisse wichtig, weil du gleich siehst, wenn ein Kapitel keinen Bezug zur Prämisse hat, ist dieses Kapitel überflüssig.

                          Wenn du zum Beispiel Spiele-Mäßig "Mass Effect 2" herran ziehst, kann man das gut sehen.

                          Bei "Mass Effect 2" kann man beispielsweise die These ausmachen "Mit Teamwork schafft man alles". Und wenn man das tut, stellt man fest, das Alle Haupt- Rekrutierungs- und Loyalitätsmissionen im Spiel exakt dieser Prämisse folgen. Denn jede Einzelne Mission basiert darauf, das Sheppard und sein Team etwas vollbringen, was dem einzelnen nicht gelungen wäre.
                          Die Nebenmissionen die man hin ud wieder machen kann ... die haben keine Prämisse.

                          Autoren scheinen mir heutzutage etwas von Drogendealern gelernt zu haben.
                          Nämlich daß man Stoff auch "strecken" kann.
                          Genau das ist der Punkt!

                          Bei einer Geschichte in Film oder Buchform geht es im Prinzip darum, die Handlung zu straffen, in dem rigoros alles "rausgeworfen" wird, was keinen bezug zur Prämisse hat. Das ist mit ein Problem, was viele Formate mit einem großen Social-Anteil haben. "Social" dient meist als Lückenfülle und hat keinen bezug zur Prämisse. Deshalbt hat der Zuschauer - selbst wenn er gar nicht weiß, was eine Prämisse ist - in diesen Sequenzen instinktiv das Gefühl, das die Handlung nicht vorwärts getrieben wird, und langweilt sich.
                          Was ist Ironie?
                          Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                          endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                          • #14
                            Bei der neuen V-Serie hatten ja fast alle Sozialkontakten etwas mit der Prämisse zu tun, was passiert, wenn Außerirdische auf der Erden laden, sich als Heilsbringer ausgeben, aber in Wahrheit die Menschen unterjochen wollen. Problem war nicht das Social-Element, sondern dass die Figuren so farblos und uninteressant waren.

                            Ich weiß nicht, ob man Prämissen so als einfache, vielleicht auch falsche, wenn auch schön klingende Weisheiten "Nur mit Zusammenarbeit erreicht ihr euer Ziel" zusammenfassen kann, oder ob sie nicht auch eine differenzierte Sichtweise auf die Welt zulassen sollten.

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                            • #15
                              Zitat von Apeiron Beitrag anzeigen
                              Bei der neuen V-Serie hatten ja fast alle Sozialkontakten etwas mit der Prämisse zu tun, was passiert, wenn Außerirdische auf der Erden laden, sich als Heilsbringer ausgeben, aber in Wahrheit die Menschen unterjochen wollen. Problem war nicht das Social-Element, sondern dass die Figuren so farblos und uninteressant waren.
                              V im Speziellen kenne ich nicht, ich weiß aber, das sich zum Beispiel viele Leute über SG Universe beschwert haben.

                              Ich weiß nicht, ob man Prämissen so als einfache, vielleicht auch falsche, wenn auch schön klingende Weisheiten "Nur mit Zusammenarbeit erreicht ihr euer Ziel" zusammenfassen kann, oder ob sie nicht auch eine differenzierte Sichtweise auf die Welt zulassen sollten.
                              Das ist letztlich dem Zuschauer/Leser überlassen. Die Prämisse ist ERSTMAL nur ein Werkzeug des Autoren um zu verhindern, dass er den Faden verliert. Mir fällt hier oft das klassische Zelda-Szenario ein. Einen Film in dem der Protagonist 8 Dungeons besuchen und jeweils einen Gegenstand daraus bergen muss, geht einfach gar nicht. In diesem Fall wird einfach gesagt: Was nicht die Prämisse stützt, fliegt raus.

                              Welchen RÜCKSCHLUSS der Zuschauer aus der Prämisse zieht, ist eine vollkommen andere Sache. Für den Autor einer Handlung ist nur wichtig, dass er seine Geschichte als Argumentation für die Prämisse begreift. Wie sinvoll oder unsinnig diese auch sein mag.
                              Das idiotische Aussagen a'la "Alle Fussballfans sind dumm" oder "Frauen sind keine guten Autofahrer" grundsätzlich als Prämisse _funktionieren_ heißt ja nicht, dass man sie nutzen sollte

                              Tatsächlich sind die meisten Prämissen schon so ausgelegt, dass der moralische Rückschluss des Konsumenten von ihr in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Siehe z.B. AVATAR. Niemand der diesen Film gesehen hat, wird aus der Prämisse "Die Menschen beuten die Umwelt aus" (obwohl sie grundsätzlich wertungsfrei ist) eine Moral exrahieren, die "Pro Kapitalismus" ist.

                              Zwingend ist das aber keinesfalls. Theoretisch kann ich auch ein Buch mit der Prämisse "Spaghetti sind grüne Autos" schreiben ... sofern ich abstrakt genug denken kann, um eine Handlung zu entwickeln, die sich um diese Prämisse herum aufbauen lässt.
                              Auf der anderen Seiten muss man grade bei Geschichten die von laien verfasst werden, froh sein, wenn man sowas wie eine Prämisse ÜBERHAUPT finden kann.
                              Was ist Ironie?
                              Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                              endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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