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Unsterblichkeit

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  • Unsterblichkeit

    Ich hoffe,dass ich hier in der Abteilung Allgemein richtig bin,ansonsten bitte verschieben.

    Ich habe mir vor paar Tagen "In Time" mit Justin Timberlake angesehen und mir sind paar Fragen durch den Kopf gegangen.
    Klar ist die Thematik teilweise mit meiner Frage verbunden,aber nun gut.

    Habt ihr vll.auch schon mal mit dem Gedanken gespielt? Was wäre wenn? Wer sagt unseren Zellen eigentlich, wie alt wir sind? Muss sich das nicht irgendwie manipulieren lassen, wo wir sonst schon (fast) alles manipulieren können? Kann doch nicht so schwer sein, oder?

    Und dann? Unsterblichkeit für Reiche, Geburtenkontrolle für Arme? Oder könnte man sich die Unsterblichkeit durch besondere Leistung verdienen, eine Auszeichnung für die geistige Elite? Könnten wir davon profitieren, wenn Einstein noch leben würde, Galileo Galilei oder Goethe? Was wäre das für eine Welt, in der es kein altern mehr gäbe? Klar, die Vorstellung, mit den Erfahrungen des Alters in einem jungen Körper zu stecken hat was. Aber wie sieht es mit der Evolutionsfähigkeit aus? Ist eine Gesellschaft aus Unsterblichen zwangsläufig dem Untergang geweiht?

    Und was bedeutet Unsterblichkeit überhaupt? Ewiges Leben oder nicht in Vergessenheit geraten, durch Werke, Wirken, Tun? Ich tendiere zu letzterem. Und in diesem Sinne erachte ich "Unsterblichkeit" durchaus für erstrebenswert. Ist die Vorstellung, tageintagaus seine Pflicht zu tun und irgendwann diesen Planeten zu verlassen, ohne das etwas bleibt, nicht einfach nur schrecklich? Wobei, wo sollten wir hin mit den ganzen Hinterlassenschaften von 6.680.504.508 Menschen...
    __________________

  • #2
    Hy
    Ich schätze das die Unsterblichkeit immer einer Elitären Gesellschaft vorbehalten sein wird.
    Nach meinen dafürhalten wird es eine Mischtechnik aus Naniten Stammzellen und Genmanipulation sein.
    Eine reine Unsterblichkeit über Genmanipulation halte ich unwahrscheinlich ,da die meisten Zellen die in der Natur vor kommen und kein programmierten Zelltod haben, Krebszellen sind.

    Unsterblichkeit über vollbrachte Leistungen ist in der Gesellschaft Form wie wir sie Heutzutage haben schwierig. Was schade ist!

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    • #3
      Dran geforscht wird ja. Gibt ja zumindest ein oder zwei Menschen auf der Welt, "Kinder", die einfach nicht altern und die daher interessant für die Wissenschaft sind. Ich bezweifel aber, dass man daraus irgendwie zu Erkenntnissen kommt, die einen Menschen mal eben wirklich "unsterblich" machen könnten.
      Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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      • #4
        Kurz und bündig und nur meine kleine bescheidene Meinung: Unsterblichkeit = unendliche Langeweile
        Längere Lebenszeit, warum nicht, aber Unsterblichkeit wär nix für mich

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        • #5
          Wobei, wo sollten wir hin mit den ganzen Hinterlassenschaften von 6.680.504.508 Menschen...
          korrigiere, vor ein paar wochen erst wurde der 7 st milliardste gekürt, in thailand, aber auch in deren städten. sind zwar nur reine vermutungen, da niemand weis wie viele es gibt, aber da afrika weiterhin unkontrolliert babys produziert denke ich das man mit 7 milliarden schon ganz gut liegt, wenn nicht sogar mehr.



          also unsterblichkeit ist nichts für, das sag ich so offen. was bringt einem die ewigkeit wenn man den moment nicht genießen kann, was für eine bedeutung hat ein moment dann überhaupt noch? die sterblichkeit ist was uns alle, wirklich jeden auf diesen planeten, gleich macht, und es macht auch einen teil unserer menschlichkeit aus, wer wissen will wie sich unsterblichkeit grob auf gesellschaft auswirkt der sollte dne film "surrogates: mein zweites Ich" schauen, dort ist zwar nur der surrogate unsterblich, aber es zeigt trotzdem wie langweilig es auf dauer wird.

          da wir nicht wissen wann wir sterben versuchen wir das beste aus unserem leben zu machen, jede sekunden zu nutzen, da es schon in der nächsten vorbei sein könnte. wenn man allerdings als einziger, oder wenige unsterblich sind, wäre es für diese vermutlich unerträglich, und ich bin mir sicher jeder unsterbliche würde sich irgendwann selbst umbringen. alle die man liebt altern vor sich hin, werden einem immer fremder, whrend man selbst unverändert bleibt, jede beziehung die man anfängt stirbt irgendwann, und man weis das man nichts dagegen tun kann, für mich ein schrecklicher gedanke.

          jedoch ist unsterblichkeit relativ, denn irgendwann wird die erde sterben, vermutlich von der sonne, welche dann ein roter riese ist, verschluckt, sofern wir bis dahin nicht einen weg von der erde gefunden haben, und selbst dann, kann man den schicksal des universums nicht entkommen, denn man ist ja immernoch ein teil davon. und man merkt schnell, das die achsotolle unsterblich einen dreck wert ist wenn das universum in dem man lebt zur neige geht.


          aber das ist nur meine meinung, ich denke jeder hat seine eigene dazu.

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          • #6
            @ Moon

            Es gibt einen Film den du dir ansehen solltest.
            The Man from Earth
            "The Man from Earth" trailer - YouTube

            Es geht um einen Professor der plötzlich kündigt und wegziehen möchte, seine Kollegen überraschen ihn Zuhause mit einem Fresspaket um ihn vielleicht doch noch davon zu überzeugen nicht zu gehen.
            Während dieses Gesprächs Offenbart es sich seinen Freunden und erzählt ihnen von seinem Leben und seiner 14 Tausend Jahre alten Existens.

            Ich persönlich finde den Film Genial.
            Ein schönes Beispiel was man mit ein paar Guten Darstellern und einem Guten Drehbuch alles machen kann.
            Der ganze Filme spielt Praktisch nur in der Waldhütte.
            Daraus könnte man auch perfekt ein Theaterstück machen.
            Für mich ein Must Have Titel.
            www.sf3dff.de das Deutsche SciFi Forum für 2D/3D Artworks und FanFictions

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            • #7
              Wenn die Unsterblichkeit nicht absolut wäre, würde sie mir .. gefallen. Also so, dass man seine Existenz dennoch aufs Spiel setzen kann (Kampf) bzw. freiwillig beenden kann (Selbstmord), aber eben nicht an Altersschwäche stirbt.

              Auch die Pseudounsterblichkeit, wie sie es für die humanoiden Zylonen bei BSG gibt bzw für Kapselpiloten bei EVE Online, also eine Art der Unsterblichkeit, die mit Hilfe von Technologie das Bewusstsein in einen neuen (geklonten) Körper transferieren kann, wäre etwas für mich.

              bezüglich EVE:
              EVE Forever - Fanfest 2012 Trailer - YouTube

              Aber absolute Unsterblichkeit, Unverwundbarkeit, ohne Notwendigkeit des Stoffwechsels etc... wäre wie schon gesagt, ewig langweilig.

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              • #8
                Zitat von crupf Beitrag anzeigen

                Aber absolute Unsterblichkeit, Unverwundbarkeit, ohne Notwendigkeit des Stoffwechsels etc... wäre wie schon gesagt, ewig langweilig.
                stimmt,wenn das Universum irgendwann aufhört zu existieren,hängt man vielleicht Milliarden Jahre im Nirgendwo herum .... ziemlich öde.
                "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Moon Beitrag anzeigen
                  Ich hoffe,dass ich hier in der Abteilung Allgemein richtig bin,ansonsten bitte verschieben.

                  Ich habe mir vor paar Tagen "In Time" mit Justin Timberlake angesehen und mir sind paar Fragen durch den Kopf gegangen.
                  Klar ist die Thematik teilweise mit meiner Frage verbunden,aber nun gut.

                  Habt ihr vll.auch schon mal mit dem Gedanken gespielt? Was wäre wenn? Wer sagt unseren Zellen eigentlich, wie alt wir sind?
                  Da gibt es einige Informationsquellen.
                  Zum einen natürlich eine gewisse Abnutzung durch oxidativen Stress. Irgendwann schwächeln auch die Reparaturmechanismen, weil sie selbst Schaden akkumulieren.
                  Zum anderen verkürzen sich bei uns mit jeder Zellteilung die Telomere der Chromosomen, da die meisten Zellen keine Telomerase-Enzyme produzieren.

                  Dann gibt es noch einige weitere Systeme. Zum Beispiel sind auch einige Schutzmechanismen gegen Krebs an der Zellalterung beteiligt.
                  Wenn man die ausschaltet, wäre das natürlich dumm.

                  Evolutionär setzen sich Systeme, die in der Jugend positiv sind, auch dann durch, wenn sie später Nachteile nach sich ziehen.



                  Muss sich das nicht irgendwie manipulieren lassen, wo wir sonst schon (fast) alles manipulieren können? Kann doch nicht so schwer sein, oder?
                  Doch, das kann sehr schwer sein. Wir sprechen hier von zehntausenden Stellschrauben, in die du simultan eingreifen willst.

                  Dummerweise können Eingriffe in Zellteilung und Zellwachstum eben ganz schnell zu Tumore und Krebs führen.

                  Eine Art "unsterblicher Mensch" existiert aber schon.
                  Nennt sich HeLa. Das sind die Tumorzellen von Henrietta Lacks, die seit 1951 in verschiedenen Laboren vor sich hin wuchern.

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                  • #10
                    Zitat von TimeGypsy Beitrag anzeigen
                    Dran geforscht wird ja. Gibt ja zumindest ein oder zwei Menschen auf der Welt, "Kinder", die einfach nicht altern und die daher interessant für die Wissenschaft sind. Ich bezweifel aber, dass man daraus irgendwie zu Erkenntnissen kommt, die einen Menschen mal eben wirklich "unsterblich" machen könnten.

                    Ist das aber nicht eine Art Krankheit ?


                    .
                    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                    Moon schrieb nach 1 Minute und 42 Sekunden:

                    Zitat von sven1310 Beitrag anzeigen
                    @ Moon

                    Es gibt einen Film den du dir ansehen solltest.
                    The Man from Earth
                    "The Man from Earth" trailer - YouTube

                    Es geht um einen Professor der plötzlich kündigt und wegziehen möchte, seine Kollegen überraschen ihn Zuhause mit einem Fresspaket um ihn vielleicht doch noch davon zu überzeugen nicht zu gehen.
                    Während dieses Gesprächs Offenbart es sich seinen Freunden und erzählt ihnen von seinem Leben und seiner 14 Tausend Jahre alten Existens.

                    Ich persönlich finde den Film Genial.
                    Ein schönes Beispiel was man mit ein paar Guten Darstellern und einem Guten Drehbuch alles machen kann.
                    Der ganze Filme spielt Praktisch nur in der Waldhütte.
                    Daraus könnte man auch perfekt ein Theaterstück machen.
                    Für mich ein Must Have Titel.
                    Das hört sich interessant an,werde ich mir mal ansehen.
                    Das fehlt ja meistens..ein gutes Drehbuch und dann die passenden Darsteller
                    Zuletzt geändert von Moon; 30.03.2012, 14:12. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                    • #11
                      Ich denke, dass Unsterblichkeit zu einer quälenden Todesangst führen würde, zumindest wenn man nach wie vor durch eine Krankheit oder einen Unfall ums Leben kommen kann. Man stelle sich mal vor, man wäre bereits 400 Jahre alt und man wüsste, dass man prinzipiell bis zum Ende aller Tage des Universums wird leben können. Wenn man schon an einem sterblichen Leben hängt, wie sehr hängt man dann erst an einem unsterblichen Leben? Die Angst vor allem, was ein solch außergewöhnliches Lebens dennoch beenden könnte, muss schrecklich sein.

                      Ich kann mir aber vorstellen, dass Unsterblichkeit zu erreichen ist. Wenn man keinen Weg findet, die Zellalterung ohne die damit verbundenen Probleme zu stoppen, dann vielleicht Möglichkeiten, Körper zu züchten, Hirne zu transplantieren und die Fähigkeiten der Hirnzellen zur Selbstreparatur mit Medikamenten o.Ä. zu stärken. Gut, Letzteres wird wohl eher zu einer enormen Verlängerung der Lebensspanne führen, ist dafür aber vielleicht schon in wenigen Jahrhunderten möglich.

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                      • #12
                        Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                        Ich denke, dass Unsterblichkeit zu einer quälenden Todesangst führen würde, zumindest wenn man nach wie vor durch eine Krankheit oder einen Unfall ums Leben kommen kann. Man stelle sich mal vor, man wäre bereits 400 Jahre alt und man wüsste, dass man prinzipiell bis zum Ende aller Tage des Universums wird leben können. Wenn man schon an einem sterblichen Leben hängt, wie sehr hängt man dann erst an einem unsterblichen Leben? Die Angst vor allem, was ein solch außergewöhnliches Lebens dennoch beenden könnte, muss schrecklich sein.
                        Interessanterweise sehe ich das genau umgekehrt. Durch die relative Unsterblichkeit fällt eine Last von deinen Schultern. Die ganze Hetze etwas erleben zu müssen entfällt. Alles ist entspannter, gediegener. Komm ich heut nicht komm ich morgen usw. alles viel lockerer. Dennoch würde ich nichts anders machen, vor lauter Angst plötzlich getötet zu werden. Warum auch? Letztlich kann es ja nur besser werden, sprich das Leben länger. Wenn ich vor meiner Zeit verscheiden würde, dann hätte ich ja auch nix verloren, denn dann wäre ich ja so oder so verstorben.
                        StFWiki, die Wiki zu Sternenfaust

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                        • #13
                          Zitat von Moon Beitrag anzeigen
                          Ist das aber nicht eine Art Krankheit ?

                          Bisher ists glaub noch ein Rätsel, was genau es ist und woher das kommt.
                          Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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                          • #14
                            Zitat von Moon Beitrag anzeigen
                            Und was bedeutet Unsterblichkeit überhaupt?
                            Nicht sterben zu können- egal ob durch Alter, Unfall oder den Zorn Gottes. Unsterblichkeit im Sinne von "nicht altern" ist jetzte keine so dramatische Sache. Durch die vielen kleinen Gefahren des Alltags, die sich mit der Zeit aufsummieren, würde die Lebenserwartung den niedrigen vierstelligen Bereich trotzdem nicht überschreiten.
                            Man sollte bei der Nachwuchszeugung also ein paar Jahrhunderte Pause einschieben, aber bei all den Problemen, die eine gigantisch große Familie mit sich bringt, würde man das wohl freiwillig machen.

                            Ewiges Leben oder nicht in Vergessenheit geraten, durch Werke, Wirken, Tun? Ich tendiere zu letzterem. Und in diesem Sinne erachte ich "Unsterblichkeit" durchaus für erstrebenswert. Ist die Vorstellung, tageintagaus seine Pflicht zu tun und irgendwann diesen Planeten zu verlassen, ohne das etwas bleibt, nicht einfach nur schrecklich?
                            Woody Allen hat es auf den Punkt gebracht: "Ich will nicht durch meine Arbeit unsterblich werden. Ich will unsterblich werden, indem ich nicht sterbe." Was bringt es mir, wenn andere nach dem Tod über mich reden? Nichts, abgesehen davon, dass deren Erzählungen wieso mit dem zeitlichen Abstand weniger und weniger mit mir zu tun haben. In 120 Jahren heißt es dann: Ja, dein Urgroßvater hat mal in Sachsen gewohnt und Fisch konnte er auch nie leiden. Für Errungenschaften gilt das ebenso: Gebäude zerfallen, Bücher geraten in Vergessenheit, Staaten lösen sich auf und irgendwann laufen sowieso die Roboter Amok und zerstören, was von Menschenhand noch übrig ist.
                            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                            • #15
                              Ich denke Unsterblichkeit ist eindeutig erstebenswert . Auch glaube ich nicht das Unsterblichkeit nur den "Eliten" vorbehalten sein wird . Wenn man Unsterblich ist könnte man sehr leicht das geld aufnehmen (Schulden) und dan über die Zeit abbezahlen . Ich denke der Staat würde das sogar unterstützen um Renten zu sparen (wer ewig lebt kann ewig Arbeiten ) .

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