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Zukunft der Menschheit

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  • Zukunft der Menschheit

    Angeregt durch die Serie "Zukunft ohne Menschen", wo der Zerfall der Städte, Infrastruktur, Machinen etc. nach unserem Verschwinden beleuchtet wird, kamen mir Überlegungen über mögliche Zukunftsszenarien für die Menschheit als Ganzes.

    Vorab muss ich sagen, dass ich ein Aussterben unserer Art insgesamt zumindest in mittelfristiger Zukunft für sehr, sehr unwahrscheinlich halte. Ereignisse, die uns alle umbringen könnten, wären z.B. der Einschlag eines Asteroiden ähnlich dem Kreide/Tertiär-Asteroiden oder eine sehr starke Sonneneruption; allesamt äußerst seltene Ereignisse. Selbst ein globaler Atomkrieg würde "nur" die Grundlagen unserer Zivilisation zerstören, nicht jedoch alle Menschen auf der Erde dahin siechen lassen.

    Auch gehe ich davon aus, dass Menschen niemals ein anderes Sternensystem erreichen werden. Die Gründe für diese Annahme und die mit interstellaren Missionen verbundenen Schwierigkeiten können wir gerne an einer anderen Stelle diskutieren.

    Die Menschen blieben also auf dieses Sonnensystem beschränkt. Wie könnten mögliche Szenarien nun aussehen?

    10.000 Jahre nach Heute. Für diese Zeit sagen Geophysiker voraus, dass auf der Erde wieder Eiszeitbedingungen herrschen werden, begründet auf der Drehung der Erdachse und der Kürze der Zwischeneiszeiten der vergangenen 2 Millionen Jahre. Könnten Menschen in solch einer Welt leben? Mit Sicherheit. Die wichtigste Einschränkung wäre neben der Temperatur allerdings das trockene Klima auf allen Kontinenten, so wie es für die bisherigen Vereisungsphasen dokumentiert ist. Die Bevölkerung würde sich wahrscheinlich auf 2 Milliarden oder so einpendeln, aber grundsätzlich sehe ich da keine unüberwindbaren Schwierigkeiten.
    Auch dürfte zu der Zeit menschliches Leben auf dem Mars möglich und etabliert sein.

    100.000 Jahre nach Heute. Für diese Zeit kommt mir immer ein Szenario in den Sinn, dass mir in Poul Andersons "Weltenwanderer" begegnet ist. Es gibt eine erdumspannende, weitgehend einheitliche Kultur und einen Weltstaat. Jedoch haben die Menschen alles erreicht, was sie sich jemals zu wünschen gewagt haben. Sie haben daher die Motivation verloren, neue Ziele erreichen zu wollen.
    Wahrscheinlich wäre die Situation auf der Marskolonie ähnlich. Jedoch würden sich die Lebensumstände zwischen Erdmenschen und Marsmenschen und damit auch die Kultur unterscheiden.

    1.000.000 Jahre nach Heute. Zumindest aus biologischer Sicht spricht nichts dagegen, dass es auch zu dieser Zeit noch Menschen geben wird. Einzelne Arten von Säugetieren haben im Schnitt Bestandsdauern von 1-4 Millionen Jahren, damit wäre das noch im Rahmen.
    Interessant wäre es allerdings, wenn der physische Kontakt zwischen Erde und Mars abreißen würde.

    10.000.000 Jahre nach Heute. Zu dieser Zeit wäre das Mittelmeer endgültig ausgetrocknet, das Erdklima wäre wieder auf dem Weg in Richtung dauerhafte Erwärmung (im Gegensatz zu unserer heutigen Welt, die immer noch als "Kaltzeit" bezeichnet wird). Ich denke schon, dass es dann immer noch Nachfahren der Menschen geben wird, jedoch würden sie sich körperlich von uns schon merklich unterscheiden.
    Für den Fall eines eingestellten Kontaktes könnten auf Erde und Mars sogar zwei verschiedene Arten von Menschen leben.
    Auch könnten diejenigen Menschen, die sich die Rohstoffe des äußeren Sonnensystems zu eigen gemacht haben, ebenfalls eine eigene Art ("Spacer") hervorgebracht haben.

    100.000.000 Jahre nach Heute. Hier hätten die Kontinente schon deutlich andere Positionen und die Erde ein anderes Gesicht. Ab hier kommt auch der Punkt, wo ich nicht mehr sicher bin, ob es dann noch Menschen geben wird. Grund für diese Skepsis ist die Beobachtung, dass zumindest unter den Tieren kaum Arten bekannt sind, welche über solch lange Zeiträume existiert haben.

    500.000.000 Jahre nach Heute. Zu dieser Zeit würde die alternde Sonne die Oberfläche der Erde zunehmend unbewohnbar machen. Sollte es noch Nachfahren von uns geben, so wären sie wohl nur noch auf dem Mars bzw. im äußeren Sonnensystem anzutreffen.


    Was sind eure Vorstellungen für die Zukunft der Menschheit?
    "En trollmand! Den har en trollmand!"

  • #2
    Ich denke es ist praktisch unmöglich, Aussagen über die Menschheit über solche Zeiträume zu machen. Auch dürfte es in den nächsten Jahrhunderten zu großen Veränderungen kommen. Die nächsten 500 Jahre sollten vollkommen ausreichen, um Habitate an den wirtschaftlich attraktiven Orten im Sonnensystem zu etablieren.
    Hat die Infrastruktur außerhalb der Erde, erst einmal das produktive Niveau erreicht um sich selbst zu versorgen. Ist dieser Teil der Menschheit vom Schicksal der Erdzivilisation nicht mehr abhängig. So eine Habitatzivilisation wäre stark dezentralisiert, lokale Katastrophen und Veränderungen könnten der Gesamtheit nur schwer schaden.
    Zwischen der Erde, einem Habitat auf Ceres und einem Habitat im Jupiterorbit gäbe es wohl nur sehr wenig personellen Austausch. Solche räumlich getrennten Zivilisationen, würden sich kulturell wohl wieder auseinander entwickeln. Hier werden sich womöglich politisch, kulturell und moralisch sehr unterschiedliche Gesellschaften bilden.
    Das macht es schwer die Zukunft der Menschheit zu extrapolieren, den solche verschiedenen Gesellschaften könnten auch unterschiedliche Wege einschlagen. Die Haltung gegenüber der Gentechnologie und Cybernetik, kann hier zwischen den verschiedenen Gesellschaften stark variieren. Das macht Vorhersagen fast unmöglich, den in relativ kurzer Zeit, könnten sich hier Teile der Menschheit stark von dem entfernen, was hier heute als Norm empfinden.
    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
    Dr. Sheldon Lee Cooper

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    • #3
      Auch interessant.

      Ich hatte mir jedenfalls die Frage gestellt, ob die Menschheit als Ganzes überhaupt aussterben kann und ob es jemals eine "Zukunft ohne Menschen" geben wird.

      Nach meiner Ansicht sind wir vor den "klassischen", im Tierreich zu beobachtenden Ursachen für Aussterben größtenteils geschützt. Tiere sterben aus, wenn
      1. ihr Lebensraum verschwindet und sie keinen neuen erschließen können,
      2. sie durch andere Arten verdrängt werden,
      3. sie bis zum letzten Individuum gejagd werden,
      4. kurzfristig Umweltveränderungen eintreten, die alle Individuen dahin raffen.

      Punkt 1 ist für uns als kosmopolitische Art nicht direkt relevant, weil Menschen in jeder Klimazone und fast jeder Region der Erde überleben können.

      Für Punkt 2 müsste eine überlegene, direkt mit uns konkurrierende Art existieren. Auf Außerirdische zurückzugreifen ist mir zu spekulativ. Allenfalls wären Szenarien denkbar, wo sich - wie von Enas Yorl umrissen - die Menschheit im Sonnensystem ausbreiten und örtlich isolierte Kulturen ausbilden sollte. Unter solchen Bedingungen könnten selbst aus unserem Genpool noch wieder mehrere Arten entstehen. Vielleicht würde irgendwann eine dieser Arten die anderen verdrängen, aber das wären dann immer noch Menschen - vielleicht nicht mehr Homo sapiens, statt dessen Homo superior oder was auch immer.

      Auch für Punkt 3 fehlt uns der Gegner (Außerirdische ausgeschlossen).

      Punkt 4 wäre hingegen denkbar, allerdings auch nur in Form einer globalen bzw. kosmischen Katastrophe. Ein Asteroideneinschlag hätte durchaus das Potenzial, die gesamte Bevölkerung der Erde zu vernichten, allerdings würden die Menschen in außerirdischen Kolonien überleben. Ein anderes Szenario wären Probleme mit der Sonne. Gigantische Sonneneruptionen könnten tatsächlich alle Menschen töten. Auch die Kollision der Sonne mit einem anderen Stern oder mit einem "herrenlosen" Riesenplaneten - von denen es nach neueren Erkenntnissen ziemlich viele zu geben scheint - wären wohl für alle Kolonien gleichermaßen gefährlich. Allerdings würde man einen Asteroiden der erforderlichen Größe lange vor dem Einschlag entdecken und könnte Maßnahmen ergreifen und die Probleme mit der Sonne sind sehr, sehr unwahrscheinlich.

      Dies lässt uns als eine Art dastehen, die auf natürlichem Wege so gut wie gar nicht mehr aussterben kann.

      Das einzige, was uns dann noch bedrohen könnte, wäre eine - sehr hypothetische, weil unbewiesene - Degeneration des Genpools, die mit Unfruchtbarkeit einher ginge. Allerdings könnte eine fortgeschrittene Zivilisation mit hochentwickelter Reproduktionsmedizin auch hier rechtzeitig eingreifen, so dass das Überleben der Art gesichert wäre.

      Bliebe nur noch der Mensch als größter Feind des Menschen. Das hier noch am ehesten glaubwürdige Szenario wäre die Erschaffung einer Infektionskrankheit, die alle Menschen tötet. Aber selbst bei den gefährlichsten Krankheiten, die wir heute kennen gibt es immer Überlebende (dank der genetischen Vielfalt unserer Bevölkerungen), so dass dies auch für eine künstlich erschaffene Seuche zu erwarten wäre.

      Mein Fazit daher: eine "Zukunft ohne Menschen" wird es für sehr, sehr lange Zeit nicht geben.
      "En trollmand! Den har en trollmand!"

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      • #4
        Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
        Ich hatte mir jedenfalls die Frage gestellt, ob die Menschheit als Ganzes überhaupt aussterben kann und ob es jemals eine "Zukunft ohne Menschen" geben wird.
        Sollte die Menschheit den Status einer etablierten Habitat-Zivilisation erreichen, könnte sie eigentlich nur noch durch eine außerordentliche extrasolare Gefahr, oder durch eigene Konflikte in existentielle Gefahr geraten. Und wohin die Menschheit (oder Teile davon) sich entwickeln wird, können wir heute nicht vorhersagen. Das Szenario einer Menschheit, welche die eigene Umgebung und Biologie nach belieben verändern kann, liegt heutzutage außerhalb unseres Erfahrungsschatzes.
        Möglicherweise liegt darin auch die Antwort auf das Fermi-Paradoxon, die meisten heutigen SF-Geschichten gehen von einer Menschheit aus, welche sich in Biologie und Gesellschaftsform kaum verändert. Vielleicht sind hier unsere Zukunftsvorstellungen grundlegend falsch, und wir würden heute einem Menschen des Jahres 3000, gar nicht mehr als Mensch erkennen.
        Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
        Dr. Sheldon Lee Cooper

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        • #5
          Die Möglichkeit, die Umgebung den eigenen Bedürfnissen anzupassen, würde eher für sehr geringe morphologische Veränderungen der Menschheit in den nächsten 50 Mio Jahren sprechen.
          Das wäre dann auch etwas, was Menschen mit Kakerlaken gemeinsam hätten.

          Natürlich hört die Evolution des Menschen deshalb nicht auf. Die genetische Variabilität innerhalb der Spezies wird weiter zunehmen. Aber Entstehen neuer Menschenspezies halte ich für recht unwahrscheinlich.

          Interessant ist vielleicht, das die Menschheit zur Zeit doch einen enorm starken Selektionsdruck ausgesetzt ist.
          Und zwar durch Verhütungsmittel.
          Alle genetischen Faktoren, die zu geringerer Verhütungsrate führen, unterliegen einer äußerst starken positiven Selektion.

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          • #6
            Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
            Die Möglichkeit, die Umgebung den eigenen Bedürfnissen anzupassen, würde eher für sehr geringe morphologische Veränderungen der Menschheit in den nächsten 50 Mio Jahren sprechen.
            Das wäre dann auch etwas, was Menschen mit Kakerlaken gemeinsam hätten.
            Bezüglich der mangelnden Notwendigkeit sich biologisch Anzupassen, hast du natürlich recht. Allerdings hatte ich eher kulturell induzierte Veränderungen im Sinn. Manche menschliche Kulturen sind damit sehr weit gegangen. Turmschädel oder das Füsse abbinden im alten China, sind Beispiele dafür. Innerhalb einer großen Gessellschaft, können sich heute keine extremen Veränderungen mehr durchsetzen.
            Bei einer transhumanistischen Gesellschaft, in einem abgelegenen Habitat, das über die Möglichkeit zu genetischen und cybernetischen Manipulationen verfügt. Wäre ich mir nicht so sicher, das diese nach einigen Generationen noch der menschlichen Norm entsprechen.
            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
            Dr. Sheldon Lee Cooper

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            • #7
              Sicher, aber solche Entwicklungen lassen sich kaum prognostizieren.

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              • #8
                Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                Sicher, aber solche Entwicklungen lassen sich kaum prognostizieren.
                Das ist das zentrale Problem der Futurologie. Schon vor 100 Jahren hat man etwa die Handys prophezeit und siehe da, sie wurden Realität. Allerdings glaubte man 1912 auch noch, dass das Radon die Menschheit in ein goldenes Zeitalter ohne Krankheiten führen könnte (Quelle: "Die Welt in hundert Jahren").

                Es gibt heute einige Zukunftsprognosen, welche von Experten erstellt werden und die durchaus realistisch erscheinen. So gehen die meisten Spezialisten von einer beständig zunehmenden Präsenz des Internets und einem langsamen Verschwimmen der Grenzen zwischen Mensch und Maschine aus. Es ist jedoch extrem kompliziert, die Zukunft vorherzusagen. Je weiter wir uns nach Vorne bewegen, desto mehr Variablen gibt es zu berücksichtigen. Hinzu kommen noch gesellschaftliche Trends ebenso wie die Entscheidungen von Einzelpersonen, welche Einfluss auf die Spezies als Ganzes zu nehmen vermögen.

                Somit wird alles, was hier schreiben mehr Träumerei oder Schätzung als alles andere sein.

                Wie die Menschheit in 500 Millionen Jahren aussieht und wie diese Wesen auf unsere Epoche blicken mögen, liegt weit außerhalb unserer prognostischen Möglichkeiten.


                Denkbar, dass unsere Rasse dann schon längst jüngere Spezies beeinflusst und wir zu den wahren Vorlonen werden.
                "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                • #9
                  Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                  Was sind eure Vorstellungen für die Zukunft der Menschheit?
                  Weiter als für die nächsten 100 Jahre, in denen sich nur wenig ändern wird, habe ich keine konkrete Vorstellung, aber ich denke, dass das Schicksal der Menschheit unabhängig vom Schicksal der Erde ist und ein Großteil der Menschheit den Planeten langfristig nicht zum Überleben braucht.

                  Was in 100.000 Jahren mit der Erde ist, ist praktisch irrelevant. Damit die Menschheit, zumindest ein Teil, eine Dyson-Schwarm bauen und darin leben kann, werden noch vielleicht 10.000 Jahre benötigt. So lange muss die Erde noch genügend Schutz bieten bzw. von Katastrophen verschont bleiben.

                  In 10.000 Jahren kann man auch Mars und Venus terraformieren und kolonisieren. Nach dieser Zeit kann man nicht länger von einer einzigen Menschheit sprechen.

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                  • #10
                    Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                    Natürlich hört die Evolution des Menschen deshalb nicht auf. Die genetische Variabilität innerhalb der Spezies wird weiter zunehmen. Aber Entstehen neuer Menschenspezies halte ich für recht unwahrscheinlich.
                    Die Besiedlung des Sonnensystems hätte eine höhere Mutationsrate wegen der Strahlenexposition zur Folge. Wenn dann noch einzelne Gemeinschaften schwer zu erreichen sind - weil sie z.B. alle Transportflüge mit automatischen Vehikeln leisten und die Distanz zu den anderen Kolonien sehr groß ist - dann wären das genau die Bedingungen, unter denen man auf der Erde klassischerweise die Entstehung neuer Arten ansiedelt (schnelle Veränderungen isolierter Gemeinschaften).


                    .
                    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                    Liopleurodon schrieb nach 4 Minuten und 24 Sekunden:

                    Zitat von irony Beitrag anzeigen
                    In 10.000 Jahren kann man auch Mars und Venus terraformieren und kolonisieren. Nach dieser Zeit kann man nicht länger von einer einzigen Menschheit sprechen.
                    Venus würde ich ausschließen, da die Ausgangsbedingen dort noch viel ungünstiger sind als auf dem Mars. Eine Umformung des Mars hingegen wäre zumindest grundsätzlich machbar - entsprechendes Material, Geld und Geduld vorausgesetzt.

                    Allerdings zeigt der Mars nur noch Restmagnetismus, wodurch die Oberfläche dem Sonnenwind und der restlichen kosmischen Strahlung ungeschützt ausgesetzt ist. Selbst eine 1 bar dichte Atmosphäre könnte nur einen Teil dieser Strahlung absorbieren. Marsmenschen würden daher immer eine höhere Strahlendosis akkumulieren als Erdmenschen.

                    Nimmt man dann noch Faktoren wie die geringere Schwerkraft hinzu, so wären auch hier die Faktoren zur Entstehung einer neuen Art günstig.
                    Zuletzt geändert von Liopleurodon; 14.08.2012, 12:58. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                    "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                    • #11
                      ich denke daß "unsere" Aktivitäten hier in den nächten paar hundert Jahren die Ökologie dahingehend verändern werden daß immer mehr frühere Agrarflächen veröden und nicht mehr nutzbar sind.

                      Zunahme der Bevölkerung und Abnahme der Nahrungsmittelproduktion, Zerstörung und Verschmutzung der Natur sowie zu Ende gehen der fossilen Brennstoffe werden zusammen mit enormen militärischen Konflikten die Bevölkerung dezimieren. DIe Mehrheit der Erdbevölkerung wird am Verhungern dahinvegetieren während sich wahrscheinlich mit von den Bewohnern mit Zähnen und Klauen verteidigte hochbewaffnete nutzbare Zonen bilden werden.

                      Das wird lange so gehen bis diese Zonen ggf dann nach und nach fallen und von den ungebildeten, hungrigen Horden plattgemacht und kahlgefressen werden. Dadurch wird nach und nach das erworbene Wissen und die Technologie der Menschheit vernichtet genau wie die verbleibenden landwirtschaftlich nutzbaren Zonen.

                      Was folgt ist ein länger andauerndes Vegetieren in dem sich immer wieder diktatorisch regierte Grossreiche etablieren, aber nichts mehr auf dem technologischen oder hohen materiellen Nivea der europäischen Staaten des 21. Jahrhunderts.

                      Von diesem Planeten wegkommen wird zumindest in den nächsten 1000 Jahren nicht passieren.

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                      • #12
                        Ein Hoch auf den Threaderöffner. Wirklich interessantes Thema, worüber ich mit Freunden etc. schon öfters philosophiert habe.
                        Meine Zukunftsprognose ist allerdings nicht so goldig. Es gibt natürlich nahezu unendlich viele Faktoren, die das Leben der Menschen auf der Erde beeinflussen und leiten, aber wenn ich mir die Welt von heute anschaue und wohin sie sich offensichtlich entwickelt, kann es eigentlich fast nur negativ enden. Deswegen liste ich mal ein paar Faktoren auf, die das meiner Meinung nach belegen.

                        -ungebremstes und ansteigendes Bevölkerungswachstum (Kriege um Lebensraum,Ressourcen, Wohlstandssicherung etc. sehr wahrscheinlich)

                        -Erdölverknappung (bei nahezu allem, was wir heute herstellen, ist Erdöl mit im Spiel->quasi ein zZ unverzichtbares Produktionselement, auf Grund des mittelfristigen Versiegens der Vorräte in 50-100 Jahren und eines noch nicht denkbaren "Ersatzstoffes" kommen große Probleme auf uns zu

                        -Umweltverschmutzung (schon heute sichtbar und in Zukunft noch stärker, die Auswirkungen sind noch nicht absehbar, der Negativtrend hät aber weiter an

                        Ich könnte jetzt noch mehr Beispiele anführen aber es ist irgendwie alles auch untrennbar miteinander verzahnt. Schon allein die paar Beispiele lassen mich eher denken das wir uns in 100-200 Jahren eher wieder in der Steinzeit als in einer rosigen Zukunft befinden. Auch wenn es sicher noch Menschen geben wird. Aber unsere Existenz auf Erden erreicht bei weitem nicht eine Zeitperiode wie etwa die der Dinosaurier.

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                        • #13
                          Zitat von gazzman Beitrag anzeigen

                          -ungebremstes und ansteigendes Bevölkerungswachstum (Kriege um Lebensraum,Ressourcen, Wohlstandssicherung etc. sehr wahrscheinlich)
                          Aber das Bevölkerungswachstum ist nicht ungebremst und ansteigend.
                          Warum sollte das in der Zukunft so sein?

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                            Aber das Bevölkerungswachstum ist nicht ungebremst und ansteigend.
                            Warum sollte das in der Zukunft so sein?
                            Doch das ist sie!

                            siehe Bevlkerungsentwicklung | bpb

                            Der prozentuale Zuwachs ist zwar leicht rückläufig aber die totale Anzahl nimmt weiter zu.

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                            • #15
                              Zitat von gazzman Beitrag anzeigen
                              Doch das ist sie!

                              siehe Bevlkerungsentwicklung | bpb

                              Der prozentuale Zuwachs ist zwar leicht rückläufig aber die totale Anzahl nimmt weiter zu.
                              Ungebremst bedeutet aber, das die Kurve stetig weiter ansteigt.
                              Rückläufig ist gleich gebremst.Zumindest in meinem Verständnis. Vielleicht verstehst du unter gebremst auch, das wir weniger werden.

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