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"Gute" Filme noch möglich?

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  • "Gute" Filme noch möglich?

    Sind eigentlich "gute" Filme made in Hollywood eigentlich noch möglich?
    Seit dem 11. September scheint mit jeder Regisseur und Drehbuchauthor zu schauen, dass er auch ja political correct ist und der US Patriotismus möglichst dick mit reingetragen wird und das geht mir "langsam" (eher schon längst) auf den Senkel. Konnte der Terminator noch schlicht und einfach böse sein und Han Solo zuerst schiessen, muss heute die US Flagge fett positioniert werden und eine Pseudomessage reingepackt werden
    Daher befüchte ich, dass so gut wie an allen zukünftigen SciFi/Fantasy Filmen dahingehend was auszusetzen sein wird bzw immer diesen Beigeschmack haben werden und von daher sehr viel an Qualität verlieren werden...

    Was meint ihr dazu?
    Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
    Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

  • #2
    Dann guck doch einfach keine US-amerikanischen Filme mehr, Käer. Wo ist das Problem? Wenn du schon darauf angewiesen bist, musst du das auch "verschmerzen" können.

    Die sind drüben eben stolz auf ihre Nation, die Trotzreaktion nach den Attentaten in Washington und New York hat sie in diesem Einheitsgedanken nur gefestigt. Ich wäre froh, wenn die Deutschen auch nur einen Bruchteil so stolz auf die Bundesrepublik wären.

    Daran jetzt die Qualität eines Filmes festzumachen, finde ich an den Haaren herbeigezogen.
    "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
    ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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    • #3
      Zitat von Eye-Q
      Sind eigentlich "gute" Filme made in Hollywood eigentlich noch möglich?
      Seit dem 11. September scheint mit jeder Regisseur und Drehbuchauthor zu schauen, dass er auch ja political correct ist und der US Patriotismus möglichst dick mit reingetragen wird und das geht mir "langsam" (eher schon längst) auf den Senkel. Konnte der Terminator noch schlicht und einfach böse sein und Han Solo zuerst schiessen, muss heute die US Flagge fett positioniert werden und eine Pseudomessage reingepackt werden
      Ich weiß gar nicht wo dein Problem ist. Möchtest du Filme wie Rambo ? Missing in Action?

      Also ich finde das die Filme neutraler geworden und gerade nicht Amerikaner als die Guten darstellen. Ein wenig patriotisch sind manche wohl noch aber im Ganzen hat das doch abgenommen. Und bei Terminator kann ich überhaupt keine Paralellen zur Politik erkennen.

      Was ist daran politisch korrekt? Und sollte politische Korrektheit nicht gerade zur zweiseitigen Darstellung führen?

      Den einzigsten SciFi Film den ich kenne wo eindeutig die Amis als Helden dargestellt werden ist "Independence Day".




      Daher befüchte ich, dass so gut wie an allen zukünftigen SciFi/Fantasy Filmen dahingehend was auszusetzen sein wird bzw immer diesen Beigeschmack haben werden und von daher sehr viel an Qualität verlieren werden...

      Was meint ihr dazu?
      Wie gesagt sehe ich da keine Gefahr. Besonders nicht im Sci-Fi Genre.

      Selbst (Anti)Kriegsfilme sind in ihren Botschaften neutraler geworden und zeigen das Szenario von beiden Seiten. Siehe "Black Hawk Dawn" oder "Wir waren Helden".

      Ein wenig Patriotismus wirst in den Filmen immer finden, weil die Amerikaner sowas sehen wollen.

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      • #4
        Zitat von Skymarshall
        Selbst (Anti)Kriegsfilme sind in ihren Botschaften neutraler geworden und zeigen das Szenario von beiden Seiten. Siehe "Black Hawk Dawn" oder "Wir waren Helden".
        Waren DAS nicht grad die wiederlichst patriotischen Filme? Vor allem, da "Balck Hawk Down" absolute Geschichtsverdrehung oder besser Verfälschung darstellt? Hättest ja gleich "Pearl Harbor" nennen können.

        Nein, amerikanische Anti-Kriegsfilme, die nicht patriotisch sind sind Full Metal Jacket und The Thin Red Line (Der schmale Grad).
        "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
        Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

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        • #5
          Zitat von Skymarshall
          Wie gesagt sehe ich da keine Gefahr. Besonders nicht im Sci-Fi Genre.
          Wobei, wenn man sich Star Trek seit 2001 anschaut, ist es mit "Nemesis" und "Enterprise" wohl doch deutlich patriotischer geworden.

          @ Eye-Q

          Dann schau Dir doch nicht amerikansiche Filme an! Empfehlungen:
          - Lebenszeichen (1966)
          - Zwei glorrecihe Halunken (unbedingt auf englisch schauen! Mit oder ohne Untertitel)
          - Leichen pflastern seinen Weg
          - Spiel mir das Lied vom Tod
          - Aguirre, der Zorn Gottes
          - Nosferatu - Phantom der Nacht
          - Woyzeck
          - Alien (1 ist aus UK)
          - Fitzcarraldo
          - Gandhi
          - Paris, Texas
          - Himmel über Berlin
          - Cobra Verde
          - Akira
          - In weiter Ferne, so nah!
          - Prinzessin Mononoke
          - Mein liebster Feind
          - Das Experiment
          - Dancer in the Dark
          - Amores Perros
          - Jin Roh
          - Die fabelhafte Welt der Amelie
          - City of God
          - Dogville
          - Der Untergang
          ...
          "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
          Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

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          • #6
            Naja manchmal ist das schon ziemlich bescheuert, zum beispiel Revenge of the Sith. Das wird es ein Bild geben, dass an die brennenden Tower erinnert. Sowas ist doch woll kommen sinnlos und unnötig
            "Indeed" Teal'C "Darth Vader"
            "Do or do not, there is no try" Yoda
            "Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet." Peter Bamm

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            • #7
              Zitat von Lope de Aguirre
              Waren DAS nicht grad die wiederlichst patriotischen Filme? Vor allem, da "Balck Hawk Down" absolute Geschichtsverdrehung oder besser Verfälschung darstellt? Hättest ja gleich "Pearl Harbor" nennen können.
              Pearl Harbor ist wohl noch eine ganze Spur anders. Schon alleine diesen Pathos und Geschnulze. Typischer Blockbuster Stoff.

              Ich meinte bei bei Black Hawk Dawn auch nicht verdrehte Fakten sondern die Darstellung und Message. Z.B das da unten eine ganz schöne Schweinerei passiert ist und die Amis nicht immer als Sieger hervorgehen. Und die anderen einfach "die Bösen" sind!

              Und "Wir waren Helden" ist auch nur vom Titel sehr patriotisch. Dort werden auch unschöne Dinge gezeigt, vor allem auch die andere Seite, wie sie vorgeht, als Menschen. Im englischen heisst der Film auch "Wir waren Soldaten".

              Nein, amerikanische Anti-Kriegsfilme, die nicht patriotisch sind sind Full Metal Jacket und The Thin Red Line (Der schmale Grad).
              Full Metal Jacket ist auf jeden Fall auch patriotisch. Nur er zeigt eben auch die unschönen Dinge. Genauso wie Platoon.

              Ich hätte deutlicher formulieren sollen. Eigentlich ist jeder Kriegsfilm irgendwie patriotisch da er sich mit den Thema beschäftigt und auch Patrioten zeigt. Vielleicht kann man es auch negativen Patriotismus bei Anti-Kriegsfilmen nennen.

              Aber es kommt noch drauf an wie heroisch und unrealistisch er angelegt ist. Wenn nur "saubere" Tote gezeigt werden, eine Seite nichts abbekommt, die anderen immer böse sind und keiner den Krieg mal in Frage stellt, dann ist ein unrealistischer, patriotischer und pathetischer Kriegsfilm.

              Es gibt auch welche die sagen "Der Soldat James Ryan" wäre pathetisch. Das sehe ich aber nicht so. Ok, man hätte die deutsche Seite intensiver beleuchten können. Aber immerhin wurde gezeigt das die Allierten, besonders die Amis auch hohe Verluste hatten und welche grausamen VErletzungen ein Krieg verursachen kann. Auch welche Ängste sie hatten.

              Wobei, wenn man sich Star Trek seit 2001 anschaut, ist es mit "Nemesis" und "Enterprise" wohl doch deutlich patriotischer geworden.
              Hmm, weiß nicht. Aus welcher Sicht denn? Der Föderation?

              Nemesis habe ich noch nicht gesehen. Die Frage ist auch ob man Patriotismus mit Gewaltbereitschaft alleine oder auch mit Nationalidentität verbinden kann.

              Beides würde bei Star Trek ja nicht zutreffen. Klare Nationen gibt es ja in dem Sinne nicht mehr. Und Diplomatie steht im Mittelpunkt. Gewalt als allerletzte Option. Wenn man da noch von Patriotimus reden kann......

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              • #8
                Also gerade "Wir waren Helden" fand ich so wahnsinnig grottig Also der Film brachte mich echt auf die Palme!
                Platoon und Full Metal Jacket....ich finde aus den USA gibt es keine "Anti"kriegsfilme. Vor allem weil sie einen ganz anderen Zugang zu dem Thema haben als zB die Europäer. Von daher kann Krieg gar nicht anders gezeigt werden; höchstens halt das allseits beliebte US Thema Vietnam-Trauma.
                Das interessante ist nämlich, dass die "nicht so guten" Szenen verdrängt werden und die "coolen" Szenen einfach herauskopiert und weiter für such verarbeitet werden. Als Bsp sei "American History X" genannt, es gibt ziemlich viele ("Pseudo") rechtsdenkende die auf diesen Film stehen, OBWOHL er gerade eigentlich ein Pladoyer GEGEN das Ganze ist
                Einer der wenigen Antikriegsfilme der mich wirklich beeindrucken konnte war Stalingrad.

                Abgesehen davon habe ich in letzter Zeit vermehrt frz. Filme gesehen, wobei als letztes Mathilde/a. Ein sehr guter Film und auch hier werden die Szenen des 1.WK mE wirklich neutral bzw hässlich dargestellt. Aber da gehts ja auch nciht um den Krieg gegen die Dt., insofern stellte sich die Frage nicht.
                Und wenn die Amis dann frz Filme Remaken (und das machen sie ja zur genüge), sieht man ja das was rauskommt. Durchaus aufgemotztere Filme, die aber natürlich auf eigene Bedürfnisse zugeschnitten werden.
                Und ich schaue auch gerne Blockbuster, nur ärgern mich einfach die Botschaften die aber ansonsten kaum auffallen würden, wenn man nicht darauf hinweist bzw selber USAmerikaner ist.
                Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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                • #9
                  Zitat von Lope de Aguirre
                  Waren DAS nicht grad die wiederlichst patriotischen Filme?
                  Wir waren Helden patriotisch? Ein Film dessen Resümee der Vietnamesen-General mit dem Worten "sie werden immer mehr herschicken und wir werden sie töten" und "sie werden das auch noch für einen Sieg halten" zusammenfasst?
                  Die Message des Dings ist doch wohl: man hat sich in was reinziehen lassen was man weder verstanden noch beherrscht hat und egal was man von den Vietnamesen halten mag (Kriegsverbrechen) haben sie doch für etwas für sie wichtiges gekämpft und alle Opfer auf ami-Seite waren unnütz weil Amerika für nichts gekämpft hat sondern nur gegen Vietnam, der Verlust also nichtmal durch das Erreichen eines ominösen Ziels belohnt wurde?

                  Klar ist es ein Fall von Fahnenschwenken, es zeigt immerhin das dafür berühmte Ami-Militär. Aber die Situation und die Darstellung des Konfliktes ist IMO genau das Gegenteil von Patriotismus.

                  Vor allem, da "Black Hawk Down" absolute Geschichtsverdrehung oder besser Verfälschung darstellt? Hättest ja gleich "Pearl Harbor" nennen können.
                  Black Hawk Down ist ne totale Geschichtsverfälschung? Ehh wie das?
                  Haben die Amis gar nicht auf die Ohren bekommen?
                  hat es nie Warlords mit großen "Gangs" in Somalia gegeben?
                  Hat man nicht in Rekordzeit das Unternehmen "Freizeitkrieg" abblasen müssen weil man den Gegner total unterschätzt hat?


                  Zitat von Eye-Q
                  ich finde aus den USA gibt es keine "Anti"kriegsfilme.
                  Wieso nicht?
                  Jeder Film der Krieg als das zeigt was es ist: unmenschlich und eine sinnlose Vergeudung des wertvollsten was die Erde zu bieten hat: Leben, ist doch wohl ein Plädoyer gegen den Krieg. Und da gibt es auch aus den USA eine Menge Filme die sehr deutlich sagen "sowas lohnt sich nicht, egal was man euch erzählt am Ende leiden alle Beteiligten nur darunter". Spätestens M*A*S*H, Catch 22 oder "Johnny zieht in den krieg" sind nun wirklich KEINE Arien auf die Glorie eines Krieges. Was denn dann sonst als Anti-Kriegsfilme?
                  »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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