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Repo! The Genetic Opera

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Größe: 158,0 KB
ID: 4288762
    US-Kinopremiere: 7.11.2008

    Regie: Darren Lynn Bousman
    Drehbuch: Darren Smith & Terrance Zdunich


    Darsteller:

    Alexa Vega als Shilo Wallace
    Anthony Stewart Head als Nathan Wallace/ Repo Man
    Paul Sorvino als Rotti Largo
    Sarah Brightman als Blind Mag
    Terrance Zdunich als Grabräuber
    Paris Hilton als Amber Sweet

    Handlung:

    In nicht zu ferner Zukunft führt eine weltweite Epidemie zu Organversagen im großen Maßstab. Aus der Verwüstung ersteigt mit dem Biotech-Unternehmen GeneCo ein neuer Erlöser, der für jederman erschwingliche Transplantate zur Verfügung stellt. Die Sache hat nur einen Haken: Wenn jemand die Raten für seine Organe nicht zurückzahlen kann, schickt GeneCo Mitarbeiter vorbei, um sein Eigentum zurückzuholen- egal ob der Kunde danach noch lebt oder nicht...
    Letztes Jahr kam der Film "Repo Men" in die Kinos, nur um dort ziemlich zu floppen. Leider bliebt der Film mit Ausnahme des teilweise gelungenen Zusammenspiels zwischen Forest Whitaker und Jude Law recht blass. Die Vorlage "Repo! The Genetic Opera" ist hingegen ganz und nicht blass, auch wenn sich das nicht in den Zuschauerzahlen wiederspiegelt.

    Die Handlung dreht sich einerseits um den Repo Man Nathan Wallace mit seiner Tochter Shilo, die er bislang im Glauben gelassen hat, er sei in Wirklichkeit Arzt. Shilo leidet an einer scheinbar unheilbaren Blutkrankheit, die sie zwingt ständig Medikamente zu schlucken und die Nathan dazu bringt, sie von der Welt abzuschirmen. Seine Frau starb bei Shilos Geburt, wobei Nathan glaubt, ihren Tod durch seine Medizin selbst verursacht zu haben.

    Auf der anderen Seite haben wir den Gründer und Eigentümer von GeneCo Rotti Largo. Dieser leidet ironischerweise an einer tödlichen Krankheit, die selbst seine Wunderorgane nicht heilen können. Seine drei potentiellen Erben sind leider wenig vielversprechend. Die beiden Söhne sind schlicht geisteskrank und seine Tochter ist Paris Hilton (bzw. ein Charakter, der Paris Hilton ziemlich nahe kommt). Nathan spannte ihn einst seine Geliebte Marni (Shilos Mutter) aus, worauf er diese vergiftete und Nathan im Glauben ließ, er sei es, der für ihren Tod die Verantwortung trägt.

    Und dann gibt es noch Blind Mag, Opernstar und öffentliches Aushängeschild GeneCos. Sie würde die Firma gerne verlassen- dumm nur, dass eine Klausel in ihrem Arbeitsvertrag besagt, dass sie in diesem Fall ihre künstlichen Augen an GeneCo zurückgeben müsste. Sie war zudem die beste Freundin von Marni und ist die Patentante von Shilo.

    Diese Konstellation führt naheliegenderweise zu einigen Konflikten:

    1. Rotti will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einen fähigen Erben einsetzen und Nathan ein letztes Mal richtig eine reinwürgen. Dafür versucht er Shilo gegen ihren Vater auszuspielen.

    2. Nathan soll Blind Mags Augen requirieren, was er aber nicht will. Auch will er Shilo mit allen Mitteln halten.

    Die Auflösung aller Konflikte spielt sich dann in der von GeneCo veranstalten "Genetic Opera" (gewissermaßen eine Oper in der Oper) ab. Dort folgt eine klassische italienische Arie auf eine rockige Einführung. Anschließend folgt das für Saw-Produzenten obligatorische Blutbad mit einem letzten Plottwist, den ich hier mal nicht vorwegnehmen möchte.


    Bester Song:

    Schwer zu entscheiden. Ich gebe mal einen gemeinsamen 1. Platz an "Zydrate Anatomy" und "Chrommagia".

    Bester Charakter:

    Nathan Wallace. Einfach stark wie der Mann in 3 Sekunden von besorgtem Vater zum psychpathischen Schlitzer umschaltet. Und dass Anthony Stewart Head anscheinend Spaß daran findet, sich als Sänger zu versuchen, hat man ja schon in einer Buffy-Folge gesehen.

    Bester Nebencharakter:

    Paris Hilton dafür, dass selbst sie es nicht geschafft hat, den Film zu verderben. Wobei dieses Lob eigentlich eher an die Castingabteilung geht: Verzogene Erbin mit einer Sucht nach Drogen und Schönheits-Ops = klasse Wahl! Selbst ihre eher unscheinbare Gesangstimme wird in die Story eingebaut, wenn ihre Eifersucht angeschnitten wird, nicht so gut wie Blind Mag singen zu können.


    Viel Negatives fällt mir eigentlich gar nicht ein. Gerade am Anfang versucht man etwas zwanghaft wirklich jede Dialogzeile zu singen, selbst wenn es sich um trivialen Dialog und keine Songs handelt. Alexa Vega schafft es dabei noch so einen merkwürdigen "Muss ich das jetzt singen?"-Blick aufzusetzen- etwas komisch. Die Songs "Mark it up" und "17" sind zudem extrem nervig, was sie im Rahmen der Handlung allerdings auch sein sollen. Das Thema Repo Men dient nur dem Setting wird aber nicht vertieft behandelt. Die Neuverfilmung hatte jedoch wenig Erfolg darin, dies besser zu machen. Auf der anderen Seite gibt es in der genetischen Oper ein paar nette Seitenhiebe zum Schönheits und Perfektionierungswahn, wenn Leute dargestellt werden, die sich praktisch jeden Tag unters Messer legen und dafür Schmerzmittel ("Zydrate") benutzten, die der Schwarzhändler zuvor illegal aus Leichen abgesaugt hat.

    8 von 10 Sternen, vielleicht sogar ein bisschen mehr.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

  • #2
    Ich habe schon sehr viele Trailer zu diesem Film gesehen (lange schon vor Repo Men) und wollte ihn immer mal sehen, aber meine Videothek hatte ihn damals nicht und auch eine günstige "Kauf-DVD" finde ich nirgendwo!

    Naja wie gesagt interessiert mich der Film, ich werde demnächst einfach mal beim Media Markt nachfragen ob man ihn bestellen kann?

    Was Repo Men betrifft, der hat mir eigendlich auch sehr gut gefallen!

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