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Verständnisproblem Terminatorsaga

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  • Verständnisproblem Terminatorsaga

    Hallo
    Mal davon abgesehen dass Zeitreisen in die Vergangenheit nicht gehen, kapiere ich die Logik der Reihe nicht:

    Es heißt, die Maschinen sind kurz vor der Zerstörung, was diese jedoch versuchen zu verhindern indem der erste Terminator (Arnold) losgeschickt wird. Es wird aber auch ein Soldat und spätere Vater von JohnConnor nachgeschickt.
    Die Frage ist nun, wie können der Terminator und der Soldat Reese sich "treffen" wenn der Soldat doch nachgeschickt wurde?
    Wenn beide "gleichzeitig" zurückgeschickt wurden ergeben sich keine Probleme, aber es geht darum wenn beide "nacheinander" in die Zeit zurückgeschickt werden.
    Nach der Story zu urteilen wurden beide "nacheinander" zurückgeschickt

    Nehmen wir den Fall an dass beide "nacheinander" zurückgeschickt werden
    Ich dachte bis zum Zeitpunkt 1 als noch niemand in die Vergangenheit geschickt wurde ist das die Realität A
    durch Arnold wird die Realität A zurückgesetzt und es entsteht B die genauso wäre wie A wenn der Terminator nichts erreicht, aber durch des entsenden von "Reese" müsste doch auch die Realität zurückgesetzt werden und damit auch der Terminator aus der Realität wieder verschwinden und es beginnt Realität C, die genauso verläuft wie A, wenn Reese Sarah Connor nicht schwängern würde.

    Das ist der erste Teil den ich nicht verstehe: War hier einfach nur die Geschichte "ungenau" und hat das nacheinander entsenden der beiden als "quasi gleichzeitiges" entsenden der Einfachheithalber für den Film angesehen

    ODER ist es eher so, dass wenn der Terminator zuerst losgeschickt wurde: wie kann überhaupt dann ein SOldat nachgeschickt werden? Denn sofern der Terminator erfolgreich ist, existiert die Person zum Nachschicken ja nicht, da er ja als erstes die Zeitreise unternommen hat, und damit vom Zeitpunkt zu dem er gereist ist bis zu dem Moment als er losreisen wird Sachen unternehmen kann die dies verhindern:

    Das muss heißen, der TErminator war in jedem Fall nicht erfolgreich in seiner Mission, sonst wäre das entsenden des Soldaten nicht möglichsofern das nacheinander Entsenden der beiden wirklich vom Autor bewusst nicht als quasi gleichzeitiges Versenden der Einfachheit halber verstanden wurde)

    EIgl müssten doch dann die Menschen einfach die MAschinen besiegen und die Geschichte is zu Ende richtig?

    Nebenfrage:
    Ich habe mal gegoogled und have geschaut ob irgendwo steht, wer den "kampf" gewinnt, nirgendwo habe ich etwas gelesen da es immer heißt, der späteste Zeitpunkt der ganzen Saga wäre das entsenden von Reese in die VErgangenheit. ob die Menschen oder die Maschinen zerstört werden zu einem späteren Zeitpunkt, dazu habe ich nichts gefunden, würde mich aber interessieren.

    Ich freue mich auf eure Kommentare


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Tomcat86 schrieb nach 5 Stunden, 24 Minuten und 11 Sekunden:

    keiner nen Plan?
    Zuletzt geändert von Tomcat86; 24.04.2012, 23:43. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

  • #2
    Ich habe dadrüber nachgedacht und ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dass Reese und der Terminator nicht Doc Brown und Marty McFly treffen.
    This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
    "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
    Yossarian Lives!

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    • #3
      Irgendjemand hat sich wohl wirklich einmal Gedanken dazu gemacht.

      Terminator Zeitlinien

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      • #4
        DIe Zeitlinien kenne ich:

        Was mich interessieren würde:
        Weiß jemand wie die "Gesamte" Geschichte ausgeht, vllt. aus einem Buch ?
        Mich würde echt interessieren ob die Geschichte ein Ende hat oder ob das Ende offen bleibt und es einfach immer wieder neue Terminatoren+ Gegenterminatoren gibt die in die Vergangenheit geschickt werden.

        Kommentar


        • #5
          Zocktan, auch wenn es in den Filmen nicht passiert, aber in einem Fanmade tritt genau das ein ^.^ :

          Terminator - How It Should End - YouTube



          Zur Zeitreisethematik, nüchtern betrachtet, macht das auch nicht so wirklich Sinn... eventuell wenn man annimmt, das sowohl der Terminator als auch Reese nicht aus der allerersten Zeitlinie A kommen (in der zumindest der erste Film spielt), sondern aus anderen Zeitlinien, zb aus B. oder C. und das entsenden von Leuten eben nicht die eigene Zeitlinie verändert, sondern nur neue Zeitlinien erschafft, in denen es dann zu entsprechenden Änderungen kommt.
          Weil aber in der Filmreihe diverse Einheiten zurückgeschickt wurden und sich auch alle dran erinnern, würde das auch nur aufgehen, wenn alle glauben, das die alle in der eigenen Zeitlinie landen und alles dran setzen um das zu erfüllen (also fleissig Einheiten hin und her gesendet werden ^.^ ).

          Aber um das aufzudröseln, müsste man sich am besten mit einem großen Blatt Papier hinsetzen, denn ich glaub, man bräuchte da ein paar mehr Zeitlinien ^.^

          Edit, jemand hat es schon aufgedröselt *g* Was ds Kriegsende angeht, komtm wohl drauf an, welche Zeitlinie dir recht ist, denn im Grunde ist jedes Ende möglich oder mitunter sogar zwingend notwendig, um diverse Ereignisse überhaupt erst in Gang zu bringen.
          Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

          Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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          • #6
            Nunja, zur Frage wer gewinnt.

            Nimmt man einmal die gepostet Zeitlinie her (auch wenn man ein paar Fakten ausklammern muss um eine Logik hineinzubekommen):

            Zeit 1: Skynet ist kurz vor dem verlieren, schickt nen Terminator zurück um Conner zu töten. Da sich hier eine neue Zeitlinie öffnet, ändert sich nichts an der Zukunft, somit sollte die Menschheit gewinnen.

            Zeit 2: trifft das selbe zu. In beiden Fällen war Skynet kurz vorm dem verlieren und hat deswegen diesen Zeitreiseversuch unternommen.

            Zeit 3: Hier wirds schwerer. Conner stirbt, aber er hat Nachfolger. Jedoch ist nicht wie in Zeit 1 und 2 bereits von einem Sieg der Menschheit gesprochen worden.

            Und nun sind wir in Zeit 4 (Ende bzw Ergebiss aus Teil 3 dass sich in Teil 4 fortführt).
            Wenn es stimmt, wird wohl der 5. und 6. Teil weiter in dieser Zeit 4 spielen. Somit könnte es sein, dass du hier durchaus ein Filmende bekommst.

            Welches natürlich wieder nur für Zeit 4 gilt^^

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            • #7
              Wobei mir persönlich es extrem schleierhaft ist, wieso die Menschen überhaupt gewinnen können sollten, sie haben alle nur erdenklichen Nachteile auf ihrer Seite, die man sich vorstellen kann.

              Das fängt schon mal bei der Truppenzahl an, die Menschheit wurde größtenteils dezimiert, der Rest ist versprengt und man darf davon ausgehen, das John Connor und der Widerstand nicht überall auf der Welt aktiv sein wird. Skynet könnte also problemlos noch ein Heer an Fabriken in Gegenden wie der Arktis oder Sibierien oder irgend einer abgelegenen Wüste haben, ohne das die Menschen davon wissen. Skynet hat im Gegensatz zum Widerstand nämlich sowohl die Technik als auch die Möglichkeiten und Fähigkeiten, ein weltumspannendes Logistiknetz aufzubauen und am laufen zu halten. Und wie schnell ein Terminator zusammen gebaut ist, konnte man anhand der Fabrik aus dem 4. erahnen, das dürfte nichtmal einen Tag dauern, sein Verstand/sein Programm ist dann innerhalb von Sekundenbruchteilen einfach draufkopiert.
              Wie lang dauerts bei den Menschen, einen Soldaten auszubilden oder ... äh... von Grund auf neu zu erschaffen?

              Neuerdings hat Skynet auch keinen Zentralkern mehr sondern ist ungebunden und kann sich durch jedes Netzwerk ausbreiten. Es könnte sich auf einen für die Menschen derzeit unerreichbaren Satelliten zurück ziehen oder sonstwo auf der Welt Backups (zb in Schläfer-Terminatoren) liegen haben, und sich von da aus erneut ausbreiten, sollte wider Erwarten alles auf der Erde vernichtet werden (wie immer das gehen soll).

              Skynet hat innerhalb kurzer Zeit diverse tödliche Terminatoren übernommen und weiterentwickelt, es hat neue Energiezellen entworfen, und Plasmawaffen eingeführt. Es hat formwandelnde Terminatoren erschaffen und sogar eine Zeitmaschine, und das alles innerhalb von nichtmal 50 Jahren.
              Skynet hat mit fortschreitender Zukunft die Lufthoheit, und am Boden Soldaten, die weder Schmerz noch Erschöpfung kennen (dafür eine Laufzeit jenseits der 100 Jahre haben), und welche rund um die Uhr nonstop einsatzbereit sind... Skynet würde jede Treibjagd gewinnen, denn jeder Mensch kann irgenwann nicht mehr weiter.

              Realistisch gesehen hat die Menschheit unter solchen Voraussetzungen eigentlich nur eine Chance, wenn sämtliche Skyneteinheiten und Skynet selbst einen kompletten Systemausfall haben, gleichzeitig, weltweit, und lang genug, damit die Menschen alles zerbröseln können.
              Haken an der Sache, Skynet ist der weltbeste Hacker und alles andere als blöd, die Terminatoren sind für extreme Kampfeinsätze gebaut und funktionieren auch eigenständig, wenn es sein muss.
              Selbst die fortgeschrittene T-X konnte Arni/T-850 aus T3 nicht einfach so übernehmen, obwohl hacken und fernsteuern eine ihrer Hauptfähigkeiten war. Nach einem Neustart war sogar das wirkungslos, was zeigt, der in T2 beschriebene und gezeigte Schreibschutz ist allgegenwärtig und äusserst wirksam.

              Meine Meinung wäre, das der Widerstand in Teil 1 und 2 vielleicht auf Amiland siegen könnte oder eine sehr wichtige (Forschungs)basis lahmlegen konnte, aber wohl kaum einen totalen Sieg erwirken könnte.
              Vielleicht hat Skynet in diesen beiden Zeitlinen ja Connor nur als übermäßiges Ärgernis angesehen und wollte sein Ende nur beschleunigen (er wäre ja ein prädestiniertes Ziel für Zeitreiseversuche), aber war realistisch nie kurz vorm verlieren, auch wenn der Widerstand das so interpretierte. Kann ja sein, das in den beiden Fällen einen Tag nach der Vernichtung der zeitmaschine Skynet einen D-Day auf Amiland startet und alles unter den Füßen von Millionen Terminatoren platt walzt oder gleich ein Bombardement aus der Luft startet bzw auf Interkontinentalwaffen setzt.
              Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

              Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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              • #8
                Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                Hallo
                Mal davon abgesehen dass Zeitreisen in die Vergangenheit nicht gehen, kapiere ich die Logik der Reihe nicht:




                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                Tomcat86 schrieb nach 5 Stunden, 24 Minuten und 11 Sekunden:

                keiner nen Plan?


                Aus meinem Verständnis heraus ist das recht einfach.

                Die filmischen Zeitreisemodelle der 80 er Jahre unterscheiden sich von den aktuellen filmischen Zeitmodellen .

                Die " Geschichte" wird überschrieben. Ereignisse finden nicht statt ( Das entstehende Paradox wird ignoriert , da es nicht relevant für die Erzählung ist. )

                Das Ende von Terminator ist das offene Ende von T2. Die Zukunft ist nicht geschrieben.

                Dem Zuschauer wird es überlassen das "Ende" in der eigenen Phantasie auszumalen.

                Meine Interpretation damals . Der Atomkrieg wurde abgewendet.

                Die Erinnerungen an die Erlebnisse von Sarah Connor und Sohn müssen vom Zuschauer akzeptiert werden.

                Spoiler Fringe ****

                Heutzutage (Fringe Model) würde eine Sarah Conner ähnliches Wiederfahren wie Olivia . Olivias Erinnerungen ihres Parallelweltlebens ohne Peter werden in der aktuellen Staffen von der orginalen Erinnerungen ihres Lebens mit Peter
                "überschrieben" . " Verblassende Erinnerungen von denen nichts übrig bleibt als eine Ahnung vergleichbar mit den Erinnerungen an einen Traum



                Siehe auch Ein Jahr der Hölle - Voyager, und die Auflösung der Erzählung um das Zeitschiff.
                Erklärungen über Zeitstrahlen von Doc Emmet Brown in Zurück in die Zukunft.



                Zusammenfassend.

                John Connor, Anführer des "Wiederstandes" ist "Skynet" ein Dorn im Auge.

                Skynet versucht Connor zu töten mit T 800.
                Connor bekommt davon Wind und schickt seinen eigen Papa um das zu verhindern.

                Die Geschichte der Zukunft bleibt unverändert und Skynet schickt nun
                T 1000 . Connor schickt , da bereits geschehen, einen veränderten T 800 als Beschützer.

                Zukunft nach T2 ist offen.


                Mehr ist da nicht. Connor bleibt, in den Filmen TI/ TII , Skynet ein Dorn im Auge.


                T3, SCC und T4 sind nach meinem Verständnis neue Parallelwelten.

                T1 und T2 spielen auf der gleichen Zeitebene, da anderes filmisches Zeitmodell.
                Zuletzt geändert von Hera; 26.04.2012, 00:04.

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                • #9
                  Das kuriose ist ja, Reese war nicht der Vater von Connor, kurz bevor dieser in die Vergangenheit geschickt wurde. Nennen wir diesen Connor COnnor mit unbekanntem Vater:

                  Was mich an der Saga stört, ist dass es mit Reese als "neuem" Vater immer noch so erzählt wird, als wäre COnnor der gleiche, obgleich der Vater ein anderer ist. Das andere was mich stört ist, wenn Reese dann der Vater von Connor ist und stirbt, wie kann er dann später wieder als junger Mann "auftauchen". Ist genau das was, Science Fiction ausmacht? Dass man definieren kann was man will? ja gut, aber damit wäre es ja Fantasy, denn "Scifi" bedeutet dass die Handlung zumindest "logisch" sein will bzw nachvollziehbar. Ist dies hier einfach ein Sonderfall weil das Thema Zeitreise generell Logikprobleme nach sich zieht und genau aus diesem Grund trotzdem als SCIFI gilt?

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                  • #10
                    Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                    Das kuriose ist ja, Reese war nicht der Vater von Connor, kurz bevor dieser in die Vergangenheit geschickt wurde. Nennen wir diesen Connor COnnor mit unbekanntem Vater:

                    Was mich an der Saga stört, ist dass es mit Reese als "neuem" Vater immer noch so erzählt wird, als wäre COnnor der gleiche, obgleich der Vater ein anderer ist.
                    Warscheinlich haben die Filmemacher damals nicht weiter drüber nachgedacht, das sie wohl zwei verschiedene Connors hatten oder benötigen würden. Es kann aber auch sein, das der erste COnnor sich nicht sonderlich vom neuen Connor unterschieden hat, da dessen Vater wohl auch sehr zeitig aus seinem Leben verschwunden ist. In beiden Fällen würde dann Sarah ihren John allein aufziehen und für seine Ausbildung sorgen und John seinen Vater demnach auch immer nur aus Sarahs Erzählungen kennen, so dass sein original Vater nie maßgeblich beteiligt war.


                    Das andere was mich stört ist, wenn Reese dann der Vater von Connor ist und stirbt, wie kann er dann später wieder als junger Mann "auftauchen".
                    Das ist wiederum recht einfach *denk* Reese Geburt hat ja nichts mit seinem Tod zu tun. Er wurde in der Zukunft geboren und ist dort aufgewachsen, seine Reise brachte ihn in die Vergangenheit, lange vor seiner Geburt, wo er dann durch einen T-800 starb. Anders als bei den Connors gab es bei Reese wohl nie etwas, was seine Geburt oder sein Aufwachsen verhindern wollte. Lediglich das Schlachtfeld in der Zukunft (mit seinen unbekannten Eltern) und der erwachsene Connor war für ihn prägend und musste vorhanden sein, das sind die einzigen Voraussetzungen für Reese.
                    Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

                    Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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                    • #11
                      Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                      Das kuriose ist ja, Reese war nicht der Vater von Connor, kurz bevor dieser in die Vergangenheit geschickt wurde.
                      Das kommt im Prinzip doch nur darauf an, wo man das unvermeidliche Paradoxon ansetzt. Da das sowieso alles unglaubwürdig ist habe ich auch kein Problem damit, den Rücksprung von Reese von vornherein in der Zeitlinie von T1 und T2 als "eingeplant" zu sehen, Reese also immer den Vater sein zu lassen, von Anfang an.

                      Aber Logik in Zeitreisen hinein zu bekommen ist ohnehin unmöglich, auch bei anderen Klassikern wie 12 Monkeys und Co. Dennoch sind sie ein sehr unterhaltsames Element, und das kann man entweder als solches akzeptieren oder sich "dusselig denken".

                      Dennoch finde ich es spannend, wie ihr und andere das manchmal aufzudröseln zu versuchen.

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                      • #12
                        Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                        Nehmen wir den Fall an dass beide "nacheinander" zurückgeschickt werden
                        Ich dachte bis zum Zeitpunkt 1 als noch niemand in die Vergangenheit geschickt wurde ist das die Realität A
                        durch Arnold wird die Realität A zurückgesetzt und es entsteht B die genauso wäre wie A wenn der Terminator nichts erreicht, aber durch des entsenden von "Reese" müsste doch auch die Realität zurückgesetzt werden und damit auch der Terminator aus der Realität wieder verschwinden und es beginnt Realität C, die genauso verläuft wie A, wenn Reese Sarah Connor nicht schwängern würde.
                        Reese kam erst nach dem Terminator an, also in eine Zeitlinie, in der der Terminator bereits existiert. Damit dürfte der Terminator nich wieder verschwinden.

                        Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                        ODER ist es eher so, dass wenn der Terminator zuerst losgeschickt wurde: wie kann überhaupt dann ein SOldat nachgeschickt werden? Denn sofern der Terminator erfolgreich ist, existiert die Person zum Nachschicken ja nicht, da er ja als erstes die Zeitreise unternommen hat, und damit vom Zeitpunkt zu dem er gereist ist bis zu dem Moment als er losreisen wird Sachen unternehmen kann die dies verhindern:
                        Der Terminator is eben nich erfolgreich, denn von seiner Sicht aus kommt jemand aus der Zukunft, um ihn an seinem Vorhaben zu hindern. Es macht keinen Unterschied, wann Reese losgeschickt wurde.

                        Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                        Nebenfrage:
                        Ich habe mal gegoogled und have geschaut ob irgendwo steht, wer den "kampf" gewinnt, nirgendwo habe ich etwas gelesen da es immer heißt, der späteste Zeitpunkt der ganzen Saga wäre das entsenden von Reese in die VErgangenheit. ob die Menschen oder die Maschinen zerstört werden zu einem späteren Zeitpunkt, dazu habe ich nichts gefunden, würde mich aber interessieren.
                        Es gibt eine Comicreihe, die nach Reese' Abreise spielt, allerdings erschien die letzte Ausgabe vor Terminator 2, daher könnte es sein, dass es Widersprüche zu T2 oder T3 enthält.
                        Auf terminator.wikia.com steht folgendes zur letzten Szene:
                        "The final scene of the series suggests either that Skynet's destruction as not complete or that a number of Terminators could act independently of the supercomputer's direct control. There was never an official follow-up to the story."

                        Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                        Das kuriose ist ja, Reese war nicht der Vater von Connor, kurz bevor dieser in die Vergangenheit geschickt wurde. Nennen wir diesen Connor COnnor mit unbekanntem Vater:

                        Was mich an der Saga stört, ist dass es mit Reese als "neuem" Vater immer noch so erzählt wird, als wäre COnnor der gleiche, obgleich der Vater ein anderer ist.
                        Das stimmt so nich. Reese war auch vor seiner Reise schon Connors Vater. Beim ersten Film is die Möglichkeit von Veränderungen durch Zeitreisen nich unbedingt vorgesehen. Mit anderen Worten: Connor existiert nur, weil Reese damals aus der Zukunft kam, und die Terminatoren existieren nur, weil sie auf der Basis der Überreste des T800 gebaut wurden, der ebenfalls aus der Zukunft kam.

                        Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                        Das andere was mich stört ist, wenn Reese dann der Vater von Connor ist und stirbt, wie kann er dann später wieder als junger Mann "auftauchen". Ist genau das was, Science Fiction ausmacht? Dass man definieren kann was man will? ja gut, aber damit wäre es ja Fantasy, denn "Scifi" bedeutet dass die Handlung zumindest "logisch" sein will bzw nachvollziehbar. Ist dies hier einfach ein Sonderfall weil das Thema Zeitreise generell Logikprobleme nach sich zieht und genau aus diesem Grund trotzdem als SCIFI gilt?
                        Du vergisst, dass der in der Vergangenheit ja noch geboren wird. Und dann kämft er eben irgendwann als junger Reese unter Connor (und reist später in die Vergangenheit). Ein Logikproblem gibt's da also gar nich.
                        Zuletzt geändert von Creator83; 26.04.2012, 19:28.

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                        • #13
                          Zitat von Tomcat86 Beitrag anzeigen
                          Das kuriose ist ja, Reese war nicht der Vater von Connor, kurz bevor dieser in die Vergangenheit geschickt wurde. Nennen wir diesen Connor COnnor mit unbekanntem Vater:

                          Irgendwie gelingt es Dir mich zu verwirren


                          Für mich war * Reese, wie bereits einige vor mir gepostet haben, der Vater von Connor.

                          * ist schon immer gewesen - wird immer sein ( Das ist eine filmische Tatsache ,ohne die der Film und die Handlung ohnehin nicht funktionieren kann.)

                          Das Connor eigentlich nicht geboren werden kann, wenn es kein Skynet gibt und keine Reise in die Vergangenheit, das mal bitte komplett aussen vor lassen . Bitte ignorieren

                          Solche filmischen Zeithandlungen existieren immer aus sich heraus.
                          Der Weg ( die Erzählung , die Unterhaltung der Zuschauer ) ist das Ziel.


                          Da kann man auch neben dem Grossvaterparadox auch die wundersame Geldvermehrung nehmen.

                          9.59 habe ich ein Goldstück vor mir auf dem Tisch liegen. Reise eine Minute durch die Zeit und finde 10.00 das Goldstück vor mir auf dem Tisch. Ich nehme dieses Goldstück und Reise eine Minute zurück. 9.59 habe ich dann 2 Goldstücke usw. Exponentiell gedacht bin ich 9.59 unermesslich reich.
                          Ob ich nach diesem Model den Reichtum mit mir teilen muss , kann ich Dir leider nicht sagen. Vermutlich würde ich soviel Masse erzeugen, daß ich den Weltuntergang verursache.

                          Spekulation:
                          Für aussenstehende Ausserirdische wäre die oben genante Vorstellung genauso unterhaltsam, wie für Kinogänger T1

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Hera Beitrag anzeigen
                            Für mich war * Reese, wie bereits einige vor mir gepostet haben, der Vater von Connor.

                            * ist schon immer gewesen - wird immer sein ( Das ist eine filmische Tatsache ,ohne die der Film und die Handlung ohnehin nicht funktionieren kann.)
                            Für den Film mag das ja so sein, aber man könnte sich aus diesem Paradoxon rausziehen, wenn Johns Vater nicht der selbe Connor ist, der im Film geboren wurde, sondern einer nicht verfilmten Parallelzeitlinie entspringt ^.^

                            9.59 habe ich ein Goldstück vor mir auf dem Tisch liegen. Reise eine Minute durch die Zeit und finde 10.00 das Goldstück vor mir auf dem Tisch. Ich nehme dieses Goldstück und Reise eine Minute zurück. 9.59 habe ich dann 2 Goldstücke usw. Exponentiell gedacht bin ich 9.59 unermesslich reich.
                            Ob ich nach diesem Model den Reichtum mit mir teilen muss , kann ich Dir leider nicht sagen. Vermutlich würde ich soviel Masse erzeugen, daß ich den Weltuntergang verursache.
                            Wenn man das ganze linear betrachtet, bist du dann aber um 10.01 Uhr bettelarm, weil deine Vergangenheitsversion beim für dich nunmehr zweiten 10 Uhr mit allen Goldstücken zwecks weiterer Verdoppelung zurück springt. Weil du selbst ja nicht mit deiner Vergangenheit zusammen springst, läuft für dich die Zeit somit normal weiter und du hast ... nix

                            Achja, du bist dann auch eine Minute älter als der Rest der Welt sofern du nicht nach dem Münze ablegen (9.59 Uhr) direkt nach 10.01 Uhr weiterspringst, wo du dann den leeren Tisch hast.

                            Genau betrachtet, hat dieser Sprung für dich eigentlich nicht viel bewirkt, ausser, das du eine Minute gealtert bist (Reese ist an der Stelle dann eben gestorben ^.^) , denn du entstammst ja definitiv einer Zeit, in der um 10 Uhr, deine Sprungzeit, nur ein Goldstück auf dem Tisch lag, und das wurde in eine Vergangenheit gebracht, damit fehlt in deiner zukünftigen Zeitlinie auch ein Goldstück. Aber weil du eben um 10 Uhr nur ein Stück gefunden hast, weisst du, das dein Sprung dich nicht in deine eigene Vergangenheit führte, sondern irgendwo anders hin, sonst müsstest du selbst dich ja an 2 Goldstücke erinnern.
                            Zuletzt geändert von Suthriel; 26.04.2012, 21:29.
                            Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

                            Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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                            • #15
                              Zitat von Hera Beitrag anzeigen
                              Das Connor eigentlich nicht geboren werden kann, wenn es kein Skynet gibt und keine Reise in die Vergangenheit, das mal bitte komplett aussen vor lassen . Bitte ignorieren
                              Warum außen vor lassen/ignorieren? Das is doch ein ganz wichtiger Teil der Handlung!

                              Zitat von Hera Beitrag anzeigen
                              Solche filmischen Zeithandlungen existieren immer aus sich heraus.
                              Der Weg ( die Erzählung , die Unterhaltung der Zuschauer ) ist das Ziel.

                              Da kann man auch neben dem Grossvaterparadox auch die wundersame Geldvermehrung nehmen.
                              Da gibt's aber schon nen wichtigen Unterschied zu Terminator: Während das Großvaterparadoxon und die Geldvermehrung um einen Widerspruch beinhaltet, is es bei Reese/Connor/Skynet/Terminator nich der Fall.

                              Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
                              Wenn man das ganze linear betrachtet, bist du dann aber um 10.01 Uhr bettelarm, weil deine Vergangenheitsversion beim für dich nunmehr zweiten 10 Uhr mit allen Goldstücken zwecks weiterer Verdoppelung zurück springt. Weil du selbst ja nicht mit deiner Vergangenheit zusammen springst, läuft für dich die Zeit somit normal weiter und du hast ... nix
                              Nich wirklich: Wenn n Goldstücke die letzten sind, die er aus der Zukunft geholt hatte, dürfte sein Ich aus der Vergangenheit nich mehr kommen, um 2*n Goldstücke abzuräumen. Allerdings kam auch im ersten Schritt aus Sicht des Ichs aus der Zukunft einer aus der Vergangenheit, woran das ganze Gedankenexperiment auch schon scheitert.

                              Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
                              Achja, du bist dann auch eine Minute älter als der Rest der Welt sofern du nicht nach dem Münze ablegen (9.59 Uhr) direkt nach 10.01 Uhr weiterspringst, wo du dann den leeren Tisch hast.
                              Das Ältersein kann man umgehen, indem man etwas weiter in Zukunft springt als nur eine Minute und zu einem Zeitpunkt zurückkehrt, der die beim Gold-aus-der-zukunft-hol-Prozess verstrichene Zeit berücksichtigt. Z.B reist er um 10:00 nach 10:05, und reist nach 10:02 zurück, weil er 2 min für den Prozess braucht.

                              Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
                              Genau betrachtet, hat dieser Sprung für dich eigentlich nicht viel bewirkt,[...] denn du entstammst ja definitiv einer Zeit, in der um 10 Uhr, deine Sprungzeit, nur ein Goldstück auf dem Tisch lag, und das wurde in eine Vergangenheit gebracht, damit fehlt in deiner zukünftigen Zeitlinie auch ein Goldstück. Aber weil du eben um 10 Uhr nur ein Stück gefunden hast, weisst du, das dein Sprung dich nicht in deine eigene Vergangenheit führte, sondern irgendwo anders hin, sonst müsstest du selbst dich ja an 2 Goldstücke erinnern.
                              Wenn das Zeitreisen die Zeitlinie verändert bzw. eine neue erschafft, wird die Zeitlinie, aus der das Goldstück hat, ausgelöscht bzw. verlassen, so dass 2 Goldstücke existieren könnnen.

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