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Divergent - Die Bestimmung

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    Divergent - Die Bestimmung

    Inhalt:
    Das zukünftige Chicago ist in fünf Lager aufgeteilt und in jedem herrscht eine andere Tugend vor: Candor (die Ehrlichen), Abnegation (die Selbstlosen), Dauntless (die Mutigen), Amity (die Friedvollen) und Erudite (die Intelligenten). Am Berufungstag, einmal jedes Jahr, müssen sich die 16-Jährigen entscheiden, welchem Lager sie angehören und ihr Leben widmen wollen. Für Beatrice bedeutet die Entscheidung bei ihrer Familie zu bleiben oder sie selbst zu sein. Beides geht nicht. Deshalb trifft sie eine Entscheidung, die jeden überrascht – auch sie selbst ... (Quelle)

    Darsteller:
    Shailene Woodley: Beatrice "Tris" Prior
    Theo James: Four
    Jai Courtney: Eric
    Zoë Kravitz: Christina
    Maggie Q: Tori
    Ansel Elgort: Caleb
    Kate Winslet: Jeanine Matthews
    Miles Teller: Peter

    Regie:
    Neil Burger

    Produktionsjahr:
    2014

    Spieldauer:
    139 Min

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Name: Divergent - Die Bestimmung.jpg
Ansichten: 1
Größe: 90,5 KB
ID: 4290124

    [Buchbesprechung] Die Bestimmung - Band 1
    Zuletzt geändert von KennerderEpisoden; 15.04.2014, 00:05.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
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  • #2
    Hier eine Vorschau zum Film.

    Maggie Q aus der Serie Nikita war auch zu sehen.
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    • #3
      Hab vorgestern im Kino den Trailer zu "Die Bestimmung" gesehen ... wenn der Film hält, was der Trailer verspricht, dann braucht sich dieser Film nicht hinter Panem zu verstecken.
      Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
      (Dr. Samuel Johnson)

      Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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      • #4
        Gerade eben habe ich in der Castliste gelesen das Ashley Judd als Natalie im Film mitspielt. Auf diese Dame freue ich mich schon sehr!
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        • #5
          Der oben genannte Kinostart kann aber nicht ganz stimmen, da der Film schon läuft
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
          Klickt für Bananen!
          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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          • #6
            Stimmt, das müßte einmal angepaßt werden!
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            • #7
              Ich hab mir den Film jetzt im Kino angesehen, und ich muss sagen ... der braucht sich wirklich nicht hinter Panem zu verstecken! Auf eine weitgehend buchgetreue Umsetzung hatte ja schon der Trailer hingedeutet, und der Film hat das eingelöst. Was Wunder, hat doch Veronica Roth, die Buchautorin, den Film mitproduziert ... (Und Lionsgate, das Studio hinter Panem, hatte ebenfalls seine Finger im Teig! Was meine Erwartungen hochschraubte ...) Auch die Darsteller waren gut gewählt; Kate Winslet als Chefin der Erudite-Fraktion war großartig. Ebenso die jungen Darsteller von Tris und Four, Shailene Woodley und Theo James. Insbesondere von Shailene denke ich, wird man in Zukunft auch außerhalb der Divergent-Serie noch Einiges erwarten dürfen.

              Ich hoffe jetzt, dass der Film erfolgreich genug ist, um auch die beiden anderen Bücher noch umzusetzen.
              Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
              (Dr. Samuel Johnson)

              Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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              • #8
                Ich war gestern im Kino um mir den Film anzuschauen, ich fand diesen trotz der sehr langen Laufzeit zu keiner Sekunde langweilig!
                Leider kann ich mich nicht mehr sehr detailiert an die Buchvorlage erinnern, jedoch die wichtigsten Ereignisse und Geschehnisse, die mir aus dem Buch in Erinnerung geblieben sind, wurden auch im Film sehr gut umgesetz. Ich denke das der Film sehr nahe der Romanvorlage umgesetzt wurde. Mir fällt auf die Schnelle nichts ein was vergessen bzw. ausgelassen wurde. Die Handlung wurde spannend inszeniert und der Zuseher wurde sehr gut erklärt in die Handlung und die Fraktionen eingeführt.
                Die Darsteller fand ich sehr gut ausgewählt, weil diese allesamt ihre Rollen überzeugend spielten. Besonders gefreut habe ich mich über den Auftritt von Ashley Judd in der Rolle als Natalie (Tris Mutter). Ich mag diese Schauspielerin sehr sehr gerne , nur sehr schade das ihr Charakter durch das Buch limitiert ist. Weiters war es auch ganz nett Maggie Q (aus der Serie Nikita) als Tori zu sehen.
                Die Effekte konnten überzeugen, die optische Darstellung Chicago's und die restlichen Kulissen fand ich beeindruckend, sowie auch die Simulationen interessant und gut umgesetzt wurden.
                Alles in allem konnte der Film sehr gut unterhalten, deswegen bekommt dieser auch schwache sechs von sechs Sterne.
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                • #9
                  Endlich dazu gekommen den Film zu sehen. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut denn Divergent gehört zu einer meiner Lieblings Filmkategorien: Dystopische Science Fiction (hier gepaart mit Jugendbuchelementen, vergleichbar mit "Die Tribute von Panem"

                  Jetzt wo ich die 2 Stunden und 20 Minuten hinter mir habe muss ich sagen: Ein wirklich toller Film.
                  Schauspielerisch, Optisch, Musikalisch und vom Plot her hochinteressant hat mich der Film von der ersten Sekunde an gefesselt.
                  Klasse fand ich vor allem, wie viel Zeit sich "Divergent" nimmt die Grundlagen der dargestellten Welt zu vermitteln, also die Auswahlzeremonie zu den einzelnen Fraktionen darzustellen, danach Tris' Leben und die Ausbildung bei den Ferox, die Freundschaften die sie schließt, bevor die Handlung erst in der letzten halben Stunde dann richtig Fahrt aufnimmt und sich plötzlich die Ereignisse überschlagen.

                  Mir hat besonders die Hauptdarstellerin gefallen, die sämtliche Emotionen, die ihre Figur durchlebt, sehr überzeugend darstellen konnte und meine völlige Sympathie über die gesamte Zeit auf ihrer Seite hatte.

                  Auch die Dramatik passte sehr gut, die Verschwörung wirkte sehr bedrohlich war gut umgesetzt.

                  Den Schluss habe ich allerdings nicht ganz verstanden. Letzendlich fliehen Tris und Four ja aus der Stadt und das obwohl der Plan der Ken doch durchkreuzt und alle Ferox wieder ihr normales Bewusstsein zurückerlangt hatten.
                  Das wirkte irgendwie sehr seltsam und wurde auch nicht erklärt.
                  Wenn ich die Handlung logisch weitergedacht hätte dann müssten die Ferox jetzt doch eigentlich sämtliche Ken verhaften und die Altruan wieder an die Macht kommen.
                  Dann hätte es auch keinen Grund mehr für die beiden gegeben zu fliehen, denn ich denke aufgrund ihrer Taten wären sie trotz ihres Status als Unbestimmte vermutlich eher als Helden gefeiert worden.

                  Naja vielleicht wird das ja im nächsten Teil erklärt, auf den ich schon sehr gespannt bin. Freue mich auch darauf noch mehr von den beiden anderen Fraktionen Candor und Amite zu erfahren, sowie über das weiter Schicksal von Tris und Four und der ganzen Stadt Chicago.

                  Anschauempfehlung von mir für diesen Film und 5 von 5 Sternen!

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                  • #10
                    Ich habe "Divergent - Die Bestimmung" am Wochenende auf BlueRay gesehen und will hier auch mal einiges zu sagen.

                    Zunächst einmal erinnert der Film an vielen Stellen deutlich an "Die Tribute von Panem", was aber nicht von ungefähr zu kommen scheint, da es sich wohl so verhält, dass die Romanvorlage zu Divergent nach den Hunger Games geschrieben wurde und zumindest im US-amerikanischen Raum die Meinung vorherrscht, dass die Autorin von Divergent einige Motive aus den Hunger Games entlehnt hat. Ob das stimmt kann ich nicht sagen, auf jeden Fall gleichen sich beide Trilogien dadurch, dass eine unangepasste junge Heldin in einem dystopischen Zukunftsszenario gegen ein menschenverachtendes und im Grunde korruptes Herrschaftsregime kämpft, dass seine Bürger in Kategorien steckt und nicht-konformes Verhalten hart bestraft.

                    Und bei dem Setting kommen auch gleich meine Hauptprobleme mit Divergent zum Tragen: Das System ist nicht logisch durchdacht. Zum einen ist die Einteilung in 5 Fraktionen in Bezug auf die Art der Fraktionen merkwürdig. Wir haben da die Ferox, die Fraktion, die wir am häufigsten sehen und die die Soldaten des Systems stellen und die Sicherheit der mit einem hohen, aber sehr fragil aussehenden Zaun umgebenen Stadt Chicago schützen sollen. Dann gibt es die Altruans, selbstlose, pazifistische Menschen, die erst anderen helfen und dann sich selbst und die an eine Art Amish-light erinnern und die die Herrschaft in dieser Gesellschaft inne haben. Die dritte wichtige Fraktion sind die Ken, die die Wissenschaftler stellen und denen von Anfang an schon die Arroganz und Überheblichkeit den Altruans gegenüber aus allen Poren klingt. Schwer zu erraten, von wem in diesem Konglomerat am Ende die Bedrohung ausgehen wird... Die beiden anderen Fraktionen spielen in dem Film kaum eine Rolle und unterteilen sich im die Amitee, die Farmer, die die Lebensmittel herstellen und die Candor, die wohl was mit Justiz und Verwaltung zu tun haben und stets die Wahrheit sagen sollen.

                    Was an diesem System frappierend fehlt sind die Arbeiter. Wer stellt die anderen Waren des täglichen Bedarfs her? Wer baut die Häuser und setzt sie instand? Wer baut den Ferox ihre SciFi-Knarren und leuchtenden Flaggen? Wer erbauten den riesigen Zaun um Chicago?

                    Eine andere Sache sind die Unbestimmten, die titelgebenden Divergents. Diese sind anscheinend eine Bedrohung für das System und werden gnadenlos ausgemerzt. Was Unbestimmt sind fragt ihr? Nun, als eine Art Initiationsritus zum Ende der Jugend muss sich jeder Teenager einem Test unterziehen, wo er einer der 5 Fraktionen zugeordnet wird - kurioserweise steht es ihm aber frei, bei der großen Abschlusszeremonie auch eine der anderen 4 Fraktionen zu wählen, wenn er es denn will. Unbestimmte sind anders, denn sie passen nicht in das Schema und erfüllen die Voraussetzung, Mitglied aller Fraktionen zu werden. Das System sieht diese Unbestimmten wie gesagt als Gefahr an und eliminiert sie, sofern sie derer habhaft werden kann. Hier aber der Pferdefuß und wo ich einmal den Advocatus Diaboli spielen muss. Wenn das System solche Individuen fürchtet, warum wird der Test dann nicht von einer unbestechlichen Instanz, beispielsweise einem Computer durchgeführt, der identifizierte Unbestimmte gleich mit einer tödlichen Injektion oder ähnlichem eliminiert? Oder wenn das nicht möglich ist, warum wird der Test nicht von dem System treu ergebenen Leuten durchgeführt, die den Unbestimmten gleich eine Kugel verpassen? So lässt man den test anscheinend von Zivilisten durchführen, bei denen schon mal die Gefühle durchgehen und die den Unbestimmten einfach ein anderes Testergebnis zuschustern können und sie damit unerkannt bestehen lassen.

                    Generell wird lange Zeit nicht so ganz klar, warum man so ein Gewese um die Unbestimmten macht. So könnte man sie einfach auch der normalen Regelung unterziehen, dass sie sich eine Fraktion aussuchen, da man per Definition an diese eine gebunden ist. Ein Wechsel ist nicht möglich. Wer seine Fraktion verlässt gilt als Fraktionslos und damit in dieser Gesellschaft als obdachlos. Dies wären denn auch ein zweites alternatives Sammelbecken für die Unbestimmten.

                    Auf einer ganz anderen Seite steht die Verschwörung der Ken zusammen mit der Führungsriege der Ferox gegen die Altruans, die mit einem Coup d'Etat diese Fraktion komplett eliminieren und die Herrschaft übernehmen wollen. Und dies hat jetzt gar nichts mehr mit den Unbestimmten zu tun. Vorgeschoben werden die Gründe, dass die Altruans Ressourcen verschwenden, weil sie sich um die Fraktionslosen kümmern und ihnen Lebensmittel zuteilen. Dumm nur, dass das Problem der Fraktionslosen hausgemacht ist, da die Ferox einfach mal immer pauschal das schlechteste Drittel ihrer neuen Rekruten nach einem harten Militärtrainig zu Fraktionslosen erklärt und aus ihren Reihen verbannt. Tolle Sache, jedes Jahr ca. 20 junge, auf Gewalt getrimmte Jugendliche zu Obdachlosen zu machen. Bei den anderen Fraktionen scheint das hoffentlich nicht der Fall zu sein, darüber wird zumindest nichts gesagt.

                    So, jetzt aber endlich mal zur Handlung. Schwer zu erraten das unsere Heldin sich bei ihrem Test als Unbestimmte entpuppt. Als Mitglied der Altruans entscheidet sie sich aber für die Ferox und ein Großteil des Film sehen wir sie bei ihrer Ausbildung. Beatrice, die sich bei den Ferox dann Tris nennt wird von Shallene Woodley gespielt und ich muss sagen, dass sie ihre Sache doch wirklich gut macht. Sie trägt den Film ohne Probleme und ich muss gestehen, dass sie mit (in der Synchronfassung) sogar besser gefällt als Jennifer Lawrence in den Panem Filmen. Zumindest wirkt Tris gerade in den Kämpfen wesentlich entschlussfreudiger und auch härter als die doch immer sehr leidend dreinblickende Katniss. Gegen Ende ihrer Ausbildung geht sie dabei eine zunächst nur leichte Beziehung mit ihrem Ausbilder Four ein, der sich auch als Unbestimmter entpuppt und zur Erkennung ein riesiges Unbestimmten Tattoo am Rücken trägt. Ja, logisch ist das nicht. In einem englischen Review, das ich gestern Abend gelesen habe wird das so verglichen, als wenn sich ein Jude im 3. Reich bei der SS versteckt und dann einen riesigen Davidstern auf den Rücken tätowieren lässt. Pietätlos, aber irgendwie zutreffend.

                    Die beiden geraten dann auf jeden Fall zwischen die Fronten als die Ken die Ferox mit einer Kontrolldroge gefügig machen und damit die Altruans allesamt an die Wand stellen lassen. Unnötig zu sagen, dass das Zeug bei Unbestimmten nicht wirkt und Tris zusammen mit Four versucht, zu retten was zu retten ist. Dabei muss sie bereits im ersten Teil deutlich härtere Schicksalsschläge hinnehmen als Katniss in allen 3 Panem-Büchern zusammengenommen. Dabei wirkt das ganze im Film leider unrund, da Divergent vor allem in der ersten Hälfte zu langatmig geraten ist. Besonders beim Training bei den Ferox hätte man kürzen können. Dafür wirkt das Ende einfach überhastet, da man in eine halbe Stunde einfach zu viel Handlung und wichtige Ereignisse quetschen musste. Und natürlich gibt es bei einer Trilogie noch kein Happy Ende. So wird zwar der Großteil der Altruans gerettet, aber die Verschwörung natürlich noch nicht komplett besiegt. Und natürlich sind die Unbestimmten weiterhin eine Gefahr für das System.


                    So, nach dieser Wand von Text komme ich mal zu einem Fazit. Ich habe zwar meine Probleme mit der Grundprämisse lang und breit ausgeführt, aber dennoch hatte ich einen nicht unerheblichen Spaß an Divergent. Vor allem die Hauptdarstellerin gefällt mir besser als Jennifer Lawrence, was ich so vorher gar nicht erwartet hätte. Daher trägt sie den Film und lässt mich über so mache Szene hinwegsehen. Von der Handlung an sich gefallen mir die Hungerspiele zwar immer noch besser, was aber auch daran liegt, dass ich dort schon mehr Filme gesehen habe. Gut möglich, dass die Divergent-reihe in den anderen zwei Filmen noch zulegt. Insurgent lief ja vor ein paar Monaten und ich denke, dass ich ihn mir auch mal ansehen werde, wenn er auf Disc erscheint. Einziger kleiner fader Beigeschmack: Als ich damals die ersten Trailer zu Divergent gesehen habe, habe ich mir schon die Handlungszusammenfassung der ganzen Romanreihe durchgelesen, da ich eigentlich nicht davon ausging, die Filme selber anzuschauen. Und auch wenn ich nicht mehr alles im Kopf hatte, das Ende habe ich zu gut abgespeichert, d.h., dass mich keine großen Überraschung mehr erwarten, aber das muss ich ja mit mir selber ausmachen.

                    Hier gebe ich auf jeden Fall gute 4 Sterne von 6en, was in Punkten 7 von 10 sind.

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                    • #11
                      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                      Was an diesem System frappierend fehlt sind die Arbeiter. Wer stellt die anderen Waren des täglichen Bedarfs her? Wer baut die Häuser und setzt sie instand? Wer baut den Ferox ihre SciFi-Knarren und leuchtenden Flaggen? Wer erbauten den riesigen Zaun um Chicago?
                      Also was das angeht kann man davon ausgehen, dass die einzelnen Fraktionen nicht nur auf ihr Kerngebiet beschränkt sind, sondern noch weitere Arten von "Berufen" beinhalten.
                      Die Ken, die ja eigentlich die Intellektuellen sein sollen, haben ja schließlich auch Sicherheitsleute mit Schusswaffen in den eigenen Reihen. Sprich, es sind nicht nur Forscher bei den Ken, sondern vermutlich auch Ingenieure, Architekten oder auch Bauarbeiter.
                      Die Ferox wiederum scheinen fast alle ziemlich auf ihre zentrale Aufgabe der Sicherheit beschränkt zu sein, von ein paar Tätowierern und Sanitätern mal abgesehen.

                      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                      Wenn das System solche Individuen fürchtet, warum wird der Test dann nicht von einer unbestechlichen Instanz, beispielsweise einem Computer durchgeführt, der identifizierte Unbestimmte gleich mit einer tödlichen Injektion oder ähnlichem eliminiert? Oder wenn das nicht möglich ist, warum wird der Test nicht von dem System treu ergebenen Leuten durchgeführt, die den Unbestimmten gleich eine Kugel verpassen? So lässt man den test anscheinend von Zivilisten durchführen, bei denen schon mal die Gefühle durchgehen und die den Unbestimmten einfach ein anderes Testergebnis zuschustern können und sie damit unerkannt bestehen lassen.
                      In der Tat ein wenig seltsam, da ja offensichtlich einige Divergents durch das Netz fallen (zumindest Triss und Four). Ich schieb das ganze einfach mal darauf, dass wenn es so praktiziert würde, Triss jetzt tot wäre und es keine Geschichte gäbe. Aber ein Logikloch ist es schon, ja.

                      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                      Generell wird lange Zeit nicht so ganz klar, warum man so ein Gewese um die Unbestimmten macht. So könnte man sie einfach auch der normalen Regelung unterziehen, dass sie sich eine Fraktion aussuchen, da man per Definition an diese eine gebunden ist. Ein Wechsel ist nicht möglich. Wer seine Fraktion verlässt gilt als Fraktionslos und damit in dieser Gesellschaft als obdachlos. Dies wären denn auch ein zweites alternatives Sammelbecken für die Unbestimmten.
                      Ich denke man fürchtet halt vor allem den rebellischen Geist der Divergents, der sich in keine Kategorie pressen lässt und unberechenbar ist. Diese Leute irgendwo zu sammeln würde die Chance einer Rebellion vermutlich deutlich erhöhen.

                      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                      Auf einer ganz anderen Seite steht die Verschwörung der Ken zusammen mit der Führungsriege der Ferox gegen die Altruans, die mit einem Coup d'Etat diese Fraktion komplett eliminieren und die Herrschaft übernehmen wollen. Und dies hat jetzt gar nichts mehr mit den Unbestimmten zu tun. Vorgeschoben werden die Gründe, dass die Altruans Ressourcen verschwenden, weil sie sich um die Fraktionslosen kümmern und ihnen Lebensmittel zuteilen. Dumm nur, dass das Problem der Fraktionslosen hausgemacht ist, da die Ferox einfach mal immer pauschal das schlechteste Drittel ihrer neuen Rekruten nach einem harten Militärtrainig zu Fraktionslosen erklärt und aus ihren Reihen verbannt. Tolle Sache, jedes Jahr ca. 20 junge, auf Gewalt getrimmte Jugendliche zu Obdachlosen zu machen. Bei den anderen Fraktionen scheint das hoffentlich nicht der Fall zu sein, darüber wird zumindest nichts gesagt.
                      Fand ich auch etwas seltsam, vor allem wenn man bedenkt, dass ja auch in einem Jahrgang durchnittlich sehr viele sehr gute Leute unter den Rekruten sein können. Wenn man dann pauschal 1/3 aussortiert läuft man Gefahr eine Menge Potential zu verlieren.
                      Allerdings wird im Film ja auch gesagt, dass diese Regel bei den Ferox noch ganz neu ist und bisher nicht praktiziert wurde. Welchem Zweck sie dienen könnte (auch im Bezug auf den Staatsstreich der Ken) kann ich allerdings nicht so richtig erkennen.


                      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                      Dabei wirkt das ganze im Film leider unrund, da Divergent vor allem in der ersten Hälfte zu langatmig geraten ist. Besonders beim Training bei den Ferox hätte man kürzen können. Dafür wirkt das Ende einfach überhastet, da man in eine halbe Stunde einfach zu viel Handlung und wichtige Ereignisse quetschen musste
                      Gerade dass der Film sich die zeit nimmt, das Training von Triss mit den anderen Rekruten ausführlich zu zeigen, ist finde ich eine ausgesprochene Stärke. Auf diese Art lernt man die Charaktere erst richtig kennen, was bei mir deutlich zu einer verstärkten Identifikation mit der Hauptfigur und einigen Nebencharakteren geführt hat.

                      Ich persönlich hatte am Ende auch nicht den Eindruck dass da etwas gequetscht wurde. Eine Halbe Stunde für das Finale reicht mir völlig aus, in kürzeren Filmen ist sowas standart. Nur durch die lange Laufzeit mit der ausführlichen Vorgeschichte, kann man den Eindruck bekommen, dass das Ende im Vergleich etwas zu kurz ausfällt. Ich fand es okay.

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                      • #12
                        Hab den Film am Freitag im Free TV gesehen (auch wenn meine Lust dadurch etwas gehämmt wurde, dass man anscheinend die Geschichte nicht im Kino mit den selben Schauspielern, sondern Teil 3 Flop zum Dank als TV-Produktion zu Ende erzählt wird - das ewige Zweiteilen bei Jugendbuch-Roman-Finalen hat sein erstes Opfer gefunden).

                        Die Story erinnert weitgehend an Panem (kämpferische jugendliche Hauptdarstellerin, dystopisches System, Lovestory). Auch hat die Story etliche Logiklücken (warum ist das Unbestimmt-sein so ein Problem, wenn man sich nach dem Test e aussuchen kann, wohin man will, warum werden sie nach dem Test nicht sofort getötet, warum hat der Ausbildner als Unbestimmter bei den Ferox ein Unbestimmten-Tattoo?) und für meinen Geschmack etwas zu viele Ausbildungsszenen bei den Ferox. Wirklich spannend wurde es erst beim Finale die letzten 30 Minuten, wenn die Ferox die Altruan auslöschen wollen).

                        Insgesamt ist der Film nicht schlecht und er schaffte es auch über 2 Stunden gut zu unterhalten. Vergleichbare Filme wie Panem, Endars Game oder den ersten Maze Runner, fand ich allerdings besser:

                        4 Sterne!

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                        • #13
                          Die zweitbeste YA-Verfilmung nach der Panem-Reihe, was allerdings nicht zu viel heißen soll. Die Hauptcharakterin hat einen netten Handlungsbogen und eine irgendwie niedliche Reibeisenstimme. Der männliche Hauptcharakter erinnert an Moritz Bleibtreu, was generell eine gute Sache ist.

                          Die Konstruktion der apokalyptischen Welt ist aber ziemlich nah an der Absurdität gebaut. Schon bei Platon war das Aufbauen einer Welt nach Charaktereigenschaften ziemlich albern, aber der Drehbuchschreiber (oder wohl eher die Romanschreiberin) ist definitv nicht Platon. Auch ist unklar, warum der Film am Ende nicht zu Ende ist und stattdessen wieder nur eine Fortsetzung einleitet. Einfach die Bösewichtin umbringen und gut ist!

                          3,5 Sterne
                          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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