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Die Borg ---- Cool oder langweilig

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  • Die Borg ---- Cool oder langweilig

    Viele sind ja bekanntlich Borg Fans!
    Doch es gibt genau so viele, die sie nicht mehr sehen können, weil es ja angeblich zu viele Borg-Folgen gibt, und viele nur darauf warten, dass Spezies 8472 die Borg fertig machen!


    Kann es sein, dass die Figur "Seven of Nine" oder die Voyager Borg-Folgen eure Meinung beeinflussten?


    Ich finde die Borg gehören zu den besten "Spezies", die Star Trek so vielseitig und interessant machen, weil sie
    vor allem sich so sehr von den anderen unterscheiden und ihre bloße Präsenz sehr viel Spannung und Furcht erzeugt (Wer möchte denn so gerne assimiliert werden?).


    Also, postet bitte eure Meinungen ab, und wir wollen mal sehen, wie die Fans die Borg wirklich finden!


    ------Assimilation Started------

  • #2
    In einigen Voyagerfolgen werden die Borg schon fast ins lächerliche gezogen. Seit Voyager haben die Borg viel von ihrem Geheimniss und von ihrer Stärke verloren, wenn man denkt wie stark ein Kubus zu TNG zeiten war, und jetzt vernichtet die Voyager durchschnittlich 10 pro Folge. Da geht meiner Meinung nach ihre Identität vollkommen verloren!
    Alles ist käuflich, auch die Freundschaft! (Regel des Erwerbs Nr. 121)
    Das Quarx - Besuchen sie uns in der Forum City

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    • #3
      Ich finde es ganz gut dass die Borg vielschichtiger geworden sind. Das nimmt ihnen zwar viel von ihrer Bedrohlichkeit macht sie aber interessanter. Die Borg als das übermaächtige Kolektiv waren irgendwie äußerst eindimensional.
      “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
      They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
      Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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      • #4

        tausend Stimmen sprechen mit einer Stimme, dazu das Prinzip des Perfektionismus, dass kann auf die Dauer nicht gut gehen,
        so ein System ist anfällig, vorallem wenn es immer wieder auf Wesen trifft, die nicht so einordenbar sind, wie wir Menschen nun mal sind. Uns kann man nicht "über den Kamm scheren", Und mit purer Logik ist uns auch nicht anzukommen, wir sind eben eine Mischung davon, und dass sich auf die Dauer diese Mischung durchsetzt, - das ist wirklich logisch,- deswegen finde ich es toll, wenn durch Voy die Risse im System der Dauerassimilierer gezeigt werden. Sie sind ein interessante Rasse,- sind sie eigentlich EINE Rasse, oder eine Mischung vieler Rassen, --- bedrohlich OK,
        aber ihr System hat wirklich Fehler, - assimilieren ein Volk - also vernichten es als eigenständiges Volk - jezt haben sie das Wissen dieses Volkes auf einmal - sie selber forschen nicht- das heißt sie verzichten auf das was die klugen Köpfe des vorher assimilierten Volkes erforscht hätten, - eigentlich uneffektiv.- absolut logisch, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann.

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        • #5
          Interessante Frage...

          Ich fand es am Anfang auch nicht so toll, daß die Borg plötzlich so viel innere Probleme bekommen, weil sie einfach der Übergegner schlechthin der neuen ST-Serien waren.
          Aber andererseits sind t´bels Ausführungen vollkommen logisch und nachvollziebar.

          Und noch kann das Ganze ja noch ein IMHO äußerst "positives" Ende nehmen: In den letzten Voyager-Folgen lösen die Borg - wodurch/wie auch immer - ihre Probleme und werden zu einer noch größeren Bedrohung als früher...

          ---

          Nebenbemerkung: Es erscheint auch durchaus nicht unlogisch, daß die Borg plötzlich fast wie "Fliegendreck" abgeschossen werden - schließlich sind sie ja eine Rasse, die sich voll und ganz aufs Assimilieren spezialisiert hat und die es anscheinend seit Ewigkeiten mit keinem ernsten Gegner mehr zu tun bekommen hat. Und jetzt kommt ein Gegner (Spezies8472, Voyager), der entweder Waffen hat, gegen die die Borg keine Verteidigung haben (weil sie von keiner anderen Rasse etwas Entsprechendes assilimieren konnten!) oder aber die eigenen Waffen verwendet (die ja so perfektioniert sind, daß ihnen kein Gegner seit langer Zeit widerstehen konnte!) - da ist es nur logisch, daß die Borg in ernste Schwierigkeiten kommen.
          Denn sie sind AFAIK nicht in der Lage, selber neueProbleme zu analysieren und zu beheben (sie betreiben quasie keine "Forschung") - und ohne Lösungsmöglichkeiten, die sie assimilieren können, sind sie (fast) verloren...

          FAZIT: Die neue, noch viel gefährlichere Borg-Spezies könnte die werden, die sowohl die "Kunst des Assimilierens" weiterhin verfolgt als auch gleichzeitig in der Lage ist, selbstständige Problemlösungen zu entwickeln...

          Mal sehen, ob die Produzenten da einen ähnlichen Weg gehen werden...
          "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

          "Das X markiert den Punkt...!"

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          • #6
            Die Borg waren mal viel cooler! Aber jetzt sind sie nur noch ein Schatten von dem, was sie zu ihren besten Zeiten mal waren! Früher hatte man Angst um die Crew, wenn ein Borg-Cube am Schirm auftauchte, heute stelle ich mir eigentlich eher die Frage, was sie heute wieder für `ne Schwachstelle finden!
            Eins will mir nicht in den Kopf: Wieso haben die Borg "tausende von Spezies assimiliert, die weitaus fortgeschrittener waren als Menschen", aber wir, die wir uns ja doch allzu gerne als die Krone der Schöpfung sehen, können es mit einem einzigen Schiff immer wieder mit den Borg aufnehmen! Sollen wir etwa unter tausenden die einzigen sein, die in der Lage sind, diesem Gegner Paroli zu bieten? Wenn die Borg so perfekt sind, wie sie anscheinend sein sollen, wieso schicken sie dann nicht einfach 100 Kubusse in den Alpha-Quadranten zum "aufräumen"?

            Aber nein, Show must go on. Am Anang waren die Borg cool, aber im Nachinein gesehen ´haben sich die Autoren in eine Zwickmühle gesetzt, deren einziger Ausweg die Entschärfung der Rasse war, womit die "coolness" der Rasse einfach zerstört wurde!

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            • #7
              Was mir heute bei den Borg fehlt, ist dieser spezielle Coolness-Faktor den sie anno dazumal einfach hatten. Die Borg waren unnahbar.
              Sie waren dieser perfekte Übergegner. Sie waren so cool weil man fast nichts über sie wusste. Sie hatten dieses superschicke Cyborg-Design und sie tauchten nur circa einmal pro Jahr auf. Aber wenn sie auftauchten, dann war die Katastrophe vorprogrammiert. Für mich hatten die Borg in "The Best of both Worlds" ihren Höhepunkt. Als sie dann auch noch Picard assimilierten (den Hauptcharakter der Serie... und das als man Cliffhanger noch nicht gewohnt war), da erschienen sie endgültig unbesiegbar.
              Leider geht dieser Faktor immer mehr verloren. Es ist nett, dass man sieht wie die Borg aufgbaut sind, dass sie auch Schwächen haben und wie sich das Leben an die Borg anpasst. Aber es geht einfach zu sehr dieser Mythos verloren, dieses unantastbare, das die Borg einmal hatten.

              Andererseits ist es faszinierend zu sehen, wie schrecklich die Borg dennoch sind. Denn ein anderer Aspekt ist durch Voyager herausgestellt wurde ist wie die Rassen auf die Borg reagieren. Sie sind verzweifelt und quasi zu allem bereit. Immer wieder gerät die Voyager ja in Gefahr, weil jemand die Borg hasst und sich opfern würde, nur um die Ex-Borg zu vernichten. Sei es in "Das Vinculum" oder sei es das "Starfleet-Transwarpschiff" (man reiche mir den Namen der Folge...). Das zeigt schon, dass die Borg immer noch eine schreckliche Gefahr sind.

              Aber dieser Aspekt wurde ja schon in TNG herausgestellt. Und um ehrlich zu sein, eine Szene in TNG hat das besser zusammengefasst und verdeutlicht als die ganzen Voyager-Folgen zusammen. In der Folge "Parallelen" als der alternative Riker bereit ist die Enterprise zu attackieren um nicht in sein "Borg-Universum" zurück zu müssen... wenn schon ein aufrechter Mann wie Riker solche Angst hat, dann müssen die Borg schrecklich sein...
              leider geht dieser Schrecken seit Voyager immer mehr verloren. Die Über-Borg (die wie die Schatten aus B5 waren) gibt es leider nicht mehr. Schade, eigentlich.

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              • #8
                Ich stimme euch zu, dass die Borg ihre Coolness und ihre Bedrohlichkeit durch die besch**** Voyager-Autoren verlohren haben. Sie könnten die Borg ja auch näher analysieren, ohne sie so schnell schwach zu machen ( 1 Föderationsschiff schafft das, was früher eine ganze Flotte nicht geschaft hat, die Borg zu besiegen, und zwar täglich )

                Was ich auch als störend empfinde ist die Einführung der Borgqueen. Davor waren die Borg ein geheimnisvolles Kollektiv, indem keine hirarchische Struktur existierte, durch die Borgqueen hat sich das geändert
                Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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                • #9
                  Also U'Tor, ich stimme dir zu, dass die Borg durch Voyager viel von ihrer Bedrohlichkeit verloren haben, wegen den Punkten die du schon genannt hst. Aber ich fonde durch die Einführung der Borg-Queen wurde das kollektiv noch mysteriöser. Wegen 'ich bringe ordnung ins chaos' und wie funktioniert das Kollektiv? Ich hoffe die Borg bleiben uns erhalten.

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                  • #10
                    Kommunication

                    Weiß hier irgendjemand eine genaue Antwort, wie die Borg funktionieren?

                    Es gibt das Kollektiv, die Queen, die Vinkulums....
                    in welcher Hinsicht glaubt ihr, harmonieren diese Instanzen zusammen?

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                    • #11
                      Also erstmal muss ich sagen das die Borg nachwievor eine sehr interessante Rasse sind. Man könnte sagen das es zuviel Borg bei Voyager gibt, aber könnte man das gleiche nicht auch über das Dominion bei DS9 sagen? Die Autoren haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben die Borg interessant zu gestalten. Erst durch Spezies 8472, wodurch das Kollektiv eine Allianz mit der Voyager eingeht. Dann die Borg-Queen (schon bei ST 8), wo man sich fragt welche Position sie im Kollektiv einnimmt.
                      :sp:
                      Dann kommen auch noch die Borg-Kinder. Und schließlich auch noch eine Unimatrix in der die Drohnen als Individuen existieren.
                      :sp:

                      All diese Punkte sorgen doch dafür das die Borg stets in einem neuen Licht dastehen. Und das lässt die Borg nicht langweilig werden.
                      Eine Sache finde ich jedoch schade. Die Borg entfernen sich zu sehr vom assimilieren.
                      Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
                      Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball

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                      • #12
                        Re: Kommunication

                        Originally posted by TransWarp X
                        Es gibt das Kollektiv, die Queen, die Vinkulums....
                        in welcher Hinsicht glaubt ihr, harmonieren diese Instanzen zusammen? [/B]
                        Also ich nehme an das das ähnlich wie in einem Ameisenstaat ist
                        Es gibt das Kollektiv in dem alle Borg sind
                        dann gibt es die Königin die wie sie so schön sagt "Ordnung in das Chaos" bringt
                        wer weiß vielleicht ist sie ja der Grud dafür warum die Borg wurden was sie wurden
                        Sie ist meiner meinung nach als eine Art Kontrolle und Richtungszeigerin zu sehen
                        Die Vinkulums (oder Vinkula ???) sind imho eine art Relaisstation um das Kollektiv über große Distanzen aufrecht zu erhalten
                        das wars erstmal
                        kritisiert mich
                        nehmt mich auseinander *gg*
                        "I'm going to college. I don't care if it ruins my career. I'd rather be smart than a movie star."

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                        • #13
                          Originally posted by Colmi Dax
                          Also erstmal muss ich sagen das die Borg nachwievor eine sehr interessante Rasse sind. Man könnte sagen das es zuviel Borg bei Voyager gibt, aber könnte man das gleiche nicht auch über das Dominion bei DS9 sagen? Die Autoren haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben die Borg interessant zu gestalten. Erst durch Spezies 8472, wodurch das Kollektiv eine Allianz mit der Voyager eingeht. Dann die Borg-Queen (schon bei ST 8), wo man sich fragt welche Position sie im Kollektiv einnimmt.
                          :sp:
                          Dann kommen auch noch die Borg-Kinder. Und schließlich auch noch eine Unimatrix in der die Drohnen als Individuen existieren.
                          :sp:

                          All diese Punkte sorgen doch dafür das die Borg stets in einem neuen Licht dastehen. Und das lässt die Borg nicht langweilig werden.
                          Eine Sache finde ich jedoch schade. Die Borg entfernen sich zu sehr vom assimilieren.
                          Es werden zwar immer wieder neue Sachen in Bezug auf die Borg eingeführt, und die sind ja eigentlich auch interessant, aber es kann nicht mehr solch eine Spannung aufgebaut werden wie früher (z.B. Best of both worlds, Zeitsprung mit Q)!
                          Ein krasses Gegenbeispiel dazu sind die Romulaner! Von denen weiß man nach wie vor nur sehr wenig, und sie haben irgendwie den Status der Unberechenbarkeit. Darum finde ich Folgen, in der die Romulaner auch nur kurz in Erscheinung treten schon sehr spannend. So sparsam hätte man auch mit den Borg sein müssen! (Abgesehen von DS9, da traten ja öfters mal Rom.Warbirds auf, aber richtige Dialoge fanden dort auch nur sehr selten statt!)


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                          • #14
                            Aslo erstens mal hat man über die Romulaner schon sehr viel bei TNG erfahren (Tal Shiar, Untergrundbewegung, ...) und zweitens sind die Romulaner lägst keine so große Bedrohung wie die Borg. Außerdem hinterlassen die Borg meistens einen größeren Eindruck als die Romulaner. Wenn ich sehe wie 10 Borg-Kuben näherkommen und sie sagen "Wir sind die Borg. ...", dann bin ich ganz außer mir.
                            Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
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                            • #15
                              Das sind halt zwei ganz andere Mentalitäten, dass kann man in dem Sinne nicht vergleichen. Das ist als wenn man die US Army mit dem Mossad vergleichen würde.
                              Die Borg sind eine direkte Bedrohung. Aufgrund ihrer Überlegenheit sind ihnen die Konzepte von List und Tücke nicht geläufig. Da wird was man an Borgwürfeln hat an die Front geworfen und in einer Massenschlacht wird dann halt eine Armee vernichtet und ein Planet assimiliert. Oder auch nicht.
                              Die Romulaner gehen das anders an. Die Romunlaner benutzen quasi nie einen direkten Frontalangriff, sondern sie informieren sich, versuchen den Feind zu infiltrieren und irritieren und benutzen dann Täuschung und Verwirrung um zu zu schlagen (so wie das Experiment einen Agenten aus der Phase zu verschieben in "So nah und doch so fern").

                              Wenn man das betrachtet ist das Dominion vielleicht gefährlicher als die Borg und die Romulaner, eben weil sie sich darauf verstehen beide Methoden meisterhaft zu verknüpfen. Die Tarnung (Gründer) und die Attacke (Jem'Hadar).

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