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ST-Serie aus einer anderen Perspektive?

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  • ST-Serie aus einer anderen Perspektive?

    Was würdet ihr von einer Star Trek Serie halten, die aus der Sicht einer anderen Spezies erzählt wird? Sagen wir mal aus der Sicht von den Romulanern, oder vielleicht von irgendeiner unbekannteren Rasse. Die Klingonen würd ich eher nicht wählen, da die eh schon zu sehr ausgenütz wurden.

    Das wäre doch interessant, die Föderation einmal aus der Sicht eines Außenstehenden zu betrachten.

    Glaubt ihr sowas würde funktionieren?
    Signatur ist auf Urlaub

  • #2
    Hallo!

    Die Idee hat schon ihre attraktiven Seiten - es wäre einmal was ganz anderes und würde endlich die Gelegenheit geben, ein paar Facetten von Rassen genauer zu betrachten.
    Allerdings fürchte ich, dass die Idee nicht gerade "Massenmarkt"tauglich sein wird, außerdem ist es eine gewisse Einschränkung, sich von dem Ideal der Sternenflotte wegzubewegen z.B. auf die Seite der Romulaner; kann man eine ganze Serie auf einen romulanischen Schiff drehen, ohne dass z.B. die Xenophobie aus Sympathiegründen (die Hauptcharaktere müssen good guys sein!) zurückweicht und damit das Bild dieser Völker verwässert wird.
    Es für Einzelfolgen ist das Konzept durchaus tauglich - es gibt ja Beispiele wie Troi bei den Romulanern oder Kira bei den Cardassianern, aber eine ganze Serie? Ich weiß nicht.
    Da stellt sich die Frage... was wäre, wenn der Fürsorger statt den Maquis z.B. ein cardassianisches Schiff in den Delta-Quadranten befördert hätte. Oder das einer anderen, eher feindlich gesonnen Großmacht?
    DAS wäre noch der realistischte Ansatz für eine derartige "andere" Sichtweise gewesen, denke ich.

    MfG,
    Fermat Sim

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    • #3
      Hmm... Ja fände ich sehr interessant. Wär mal ganz was anderes und sicherlich ein sehr reizvolles Serienkonzept.
      Aber ob man sich so was traut? Denn es scheint so, als traue man sich bei Paramount nicht mal mehr eine Star Trek Serie ohne Enterprise zu produzieren, wie "Enterprise" zeigt.(Warum zum Teufel heißt das Raumschiff schon wieder Enterprise????)

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      • #4
        Ja ich stimme euch da völlig zu. Währe wirklich mal interesant Star Trek aus einer anderen Perspektive als der gewohnten Starfleet Perspektive zu sehen. Da ergeben sich auch völlig neue Story Hintergründe. Für mich wäre es mal interesant zu sehen wie feindlich gesonnene Völker zur Starfleet stehen, wenn sie eine eigene Serie erhalten. Dann erhält man endlich tiefergründige Einblicke in das Leben der Feinde. Sehr interesant. Aber wie auch schon Murphy1701 sagte glaube auch ich nicht, dass es so etwas irgendwann mal geben wird. Es interesiert wahrscheinlich viel zu wenig Leute, als das dadurch eine eigenständige Serie produziert werden kann. Aber wer weiß denn was in 7 Jahren mit Star Trek passiert. Vielleicht gehen den ÜProduzenten auch irgenwann die Ideen aus und dann werden auch solche Vorschläge wie auch eben dieser hier halt berücksichtigt. Wer weiß.
        Adenauer, Konrad, Politiker (Deutschland, 1876 - 1967)
        Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.

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        • #5
          Als Zuschauer müßte man sich die Charakteristika der anderen Rasse aneignen, um eine solche Serie zu mögen, denke ich mal

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          • #6
            Meiner Ansicht nach profitierten TNG, DS9 und auch Voy von der Vielfalt an Charakteren unterschiedlicher Spezies. Die Föderation ist eine Union verschiedener Rassen, was sich auch in der Besatzung wiederspiegelt.
            Wenn man z.B. von einem terranischen Verbindungsoffizier auf einem Romulanerschiff absieht, sähe eine solche eventuelle Crew extrem eintönig aus.
            Auch wenn ich einer solcher Idee nicht ganz abgeneigt bin, glaube ich, dass sie nicht genug Stoff für sieben Staffeln spannender, ideenreicher und anspruchsvoller Folgen hergibt. Wie schon an anderer Stelle mitgeteilt, glaube ich allerdings auch nicht mehr, dass das aus TOS,TNG, DS9 und VOY bekannte Konzept (Captain=Hauptfigur usw.) noch einmal funktioniert.
            Mein Profil bei Last-FM:
            http://www.last.fm/user/LARG0/

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            • #7
              Über so eine Art von Serie habe ich mir auch schonmal Gedanken gemacht... schlecht fände ich das nicht! Dann sieht man doch wirklich mal das ganze von einer anderen Seite... vor allem erfährt man so, was andere Spezies über die Föderation und die Menschheit denken. Beziehungsweise auch über andere Rassen... ich glaube aber trotzdem nicht, dass so eine Serie viele Staffeln überstehen würde. Wenn man mal beispielsweise ein Klingonenfolg mit einer überwiegend menschlichen Crew vergleicht, denke ich, dass mich persönlich die Menschen länger fesseln könnten.
              "There must be some way out of here
              Said the joker to the thief
              There's too much confusion
              I can't get no relief" - All along the watchtower

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              • #8
                bezüglich der Romulaner:
                Da könnte man in einer solchen Serie deren diplomatische Annäherung zur Föderation rüberbringen. Oder auch die Remaner miteinbeziehen. Sozusagen die Nemesis Story (mit Cmdr. Donatra z.B.) fortsetzen.
                Wenn man die Serie rund um die Romulaner machen würde, dann bräuchte man auch nicht mehr so auf das "Schöne, heile, Welt"-Prinzip achten, das die Föderation als so konfliktfrei rübergebracht hat. Man könnte bei den Romulanern auch solche Splittergruppen - wie die Section 31 bei der Fed - einführen.

                Vielleicht könnte man Cmdr. Donatra in den Mittelpunkt stellen. So als Comander des romulanischen Flaggschiffs. Der Charakter hat mir nämlich gefallen. (Auch wenn er in Nemesis zu kurz gekommen ist, wie vieles andere auch.)
                Signatur ist auf Urlaub

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                • #9
                  Ja, aber es ist eine heikle Sache für die produzenten. Überlegt doch mal: Wenn jetzt jemand die Cardassianer abstoßend oder die klingonen und Rihannsu langweilig (o.Ä.) finden würde, dan würde er sich die Serie wohl kaum ansehen, oder? Das ist ein zu großes Risiko für die Produzenten undso mutig wie zu Roddenberrys Zeiten sind sie schon lange nicht mehr, weil sie alle etwas zu verlieren haben.
                  Aber interessant wäre es wirklich, da man endlich mal die anere Seite der Föderation sehen könnte.
                  -> Logische Träume <-
                  \V/ Tai nasha no karosha!
                  KEEP ON TREKKING!!!!!!

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                  • #10
                    Was würdet ihr von einer Star Trek Serie halten, die aus der Sicht einer anderen Spezies erzählt wird? Sagen wir mal aus der Sicht von den Romulanern, oder vielleicht von irgendeiner unbekannteren Rasse. Die Klingonen würd ich eher nicht wählen, da die eh schon zu sehr ausgenütz wurden.

                    Das wäre doch interessant, die Föderation einmal aus der Sicht eines Außenstehenden zu betrachten.
                    Naja, zum einen ist immer wieder "Dieser Abschaum der die Sterne verseucht" nach der dritten Folge erst recht ätzend (es ist ja in einem Forum schon teilweise schwer zu ertragen wenn solche Blickwinkel konsequent eingehalten werden, gelle "Kanisterchen" ) im TV wäre das eher nicht so glücklich... Da dürfte die Mehrheit der Zuschauer doch lieber sehen wenn ihresgleichen nicht als Unwürdig und Degeneriert bezeichnet wird

                    Glaubt ihr sowas würde funktionieren?
                    Naja, für die FANS würde es das sicher, aber die machen nur wenige Prozente der Zuschauerzahlen aus und sind insofern für die Produzenten bzw TV-Chefs nicht besonders wichtig...

                    Für einen Comic-Zyklus (Miniserie) wäre es ein GRANDIOSES Thema, für Bücher ein gewagtes, aber im Fernsehen IMO Selbstmord - es sei denn man macht von vorneherein nur eine kurze Serie... Was bei ST aber eine weitere Neuheit wäre....
                    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                    • #11
                      Hallo!

                      Wie wär's mit einem ganz neuen Konzept, auch auf sieben Staffeln angelegt - jede Staffel wird ein anderes Volk beleuchtet; bei dem ganzen Make-up kann man gleich die selben Schauspieler nehmen... und vielleicht auch noch gleich die Hälfte der Stories umadaptieren...

                      Eingefleischte Fans würden sowas sicher schätzen, aber fernsehtauglich ist es leider nicht. Da schätze ich meine VOY-Alternative mit einer anderen Spezies statt den Maquis als erfolgsversprechender ein

                      MfG,
                      Fermat Sim

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                      • #12
                        Jepp, teilweise die Crew durch Aliens ersetzen während ein paar "Identifikationsmenschen" bzw Trill bzw Risaner oder was auch sonst immer optisch 1:1 terrestrisch ausschaut bleiben... das könnte funktionieren. Sogar als guter Gag: "Sag mal, wart ihr Menschen nicht mal das zahlreichste Volk in der Föderation"
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Re: ST-Serie aus einer anderen Perspektive?

                          Original geschrieben von Wolf 359
                          Was würdet ihr von einer Star Trek Serie halten, die aus der Sicht einer anderen Spezies erzählt wird? Sagen wir mal aus der Sicht von den Romulanern, oder vielleicht von irgendeiner unbekannteren Rasse. Die Klingonen würd ich eher nicht wählen, da die eh schon zu sehr ausgenütz wurden.

                          Das wäre doch interessant, die Föderation einmal aus der Sicht eines Außenstehenden zu betrachten.

                          Glaubt ihr sowas würde funktionieren?
                          Das wurde ja schon des öfteren angedacht. In Betracht gezogen wurden dabei meistens die Klinbgonen, da sie die größte Fangemeinde besitzen. Allerdings wurde das Konzept relativ schnell wieder verworfen, da man nicht glaubte, dass man damit große Erfolge würde feiern können. Interessant fänd ich das ganze aber auf jeden Fall.
                          In gewisser Weise kam das ja auch in einigen Episoden von TNG schon vor, z.B. als Riker als Austauschoffizier auf dem Klingonenschiff diente, oder als Deanna als Romulanerin auf einem Warbird fungierte.
                          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                          Klickt für Bananen!
                          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                          • #14
                            Ich persönlich würde eine Serie in Richtung Twilight Zone bzw. The Outer Limits favourisieren. Dann könnte man jede Woche unterschiedliche Spezies nehmen und man würde sich dadurch inhaltlich weniger beschränken. Ebenso wäre für genug Abwechslung gesorgt. Obwohl sich solch eine Serie natürlich schlechter vermarkten lässt und wohl auch nicht so ein großes potentielles Publikum anspricht, aber man könnte ja wiederkehrende Chrakaktere einführen und möglicherweise auch einen übergeordneten Storyarc entwerfen der in jeder Folge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und vorangetrieben wird.
                            Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                            "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                            • #15
                              Interresant wäre ein solches Konzept, aber selbst die hartgesonnensten Fans müssten sich daran gewöhnen. Die Hauptpersonen einer solchen Serie wären warscheinlich keine netten leute wie bei der Föderation. Am Reizvollsten wäre eine Serie auf einem Ferengischiff. Sowas werden die aber nie machen, das passt nicht zum Mainsstream.

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