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WIe weit ist es mit den "Idealen" der UFP her?

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  • WIe weit ist es mit den "Idealen" der UFP her?

    Ich meine hiermit nicht die "erste Gummidirektive", die ja sowieso alle Nase lang gebrochen wird.

    Vielmehr meine ich auch die Expansionspolitik der UFP.

    In DS9 z.B. hat die UFP fleißig einen Außenposten nach dem anderen im Gamaquadranten errichtet.

    Es muss doch klar gewesen sein, dass diese aggressive Expansionspolitik auf Widerstand der dort ansässigen Mächte stoßen wird.

    Ein Krieg war vorprogrammiert. Denn die UFP hätte genau so reagiert, wenn eine andere Macht einfach Kolonien auf UFP-Gebiet gegründet hätte. Selbst, wenn diese Welten unbesiedelt wären.

    Die UFP würde vielleicht zuerst einen diplomatischen Weg suchen, aber wenn sich die Fremdlinge nicht vollständig zurückziehen würden, dann gäbe es Krieg. Unausweichlich.

    Was also hat unsere Mustermoralisten getrieben, als sie in fremdes Gebiet Vorposten bauten?

    Haben sie das vielleicht als willkommenen "Testfall" betrachtet?

    Nach dem Motto: "Durch das Wurmlöoch sind wie hinreichend vor einer feindlichen Streitmacht geschützt - schauen wir doch mal, ob die Kräfteverhältnisse dort hinten so sind, dass wir ein Bein auf den Boden kriegen können - ohne einen Gegenschlag auf UFP-Gebiet fürchten zu müssen."

    Da haben sie sich natürlich gewaltig verschätzt...

    Jedenfalls war der Versuch der Kolonisierung des Gamma-Quadranten nicht gerade moralisch, oder???
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  • #2
    Warum soll den das Errichten eines Außenposten unbedingt ein aggressiver Akt sein? Mit Expansion hat das ja auch nichts zu tun, da dabei der Raum der Föderation nicht vergrößert wird. Man braucht halt auch die Möglichkeit, sich an Basisstationen zu versorgen, wenn man Forschung betreiben will. Die Forschungsschiffe sind ja in der Regel nicht allzu groß und können dementsprechend wenig Ausrüstung und Versorgungsgüter mitnehmen. Man überlege sich nur mal, man wolle den Mount Everest in ein er einzigen Etappe erklimmen...

    Dass das natürlich von anderen Mächten erstmal mit Missgunst betrachtet werden kann, ist mir schon klar. Es wäre daher schon sinnvoll, sich auf Gespräche mit diesen einzulassen.
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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    • #3
      Ob er moralisch war, ich bin mir da nicht sicher, aber die Außenposten(weißdanichtganzwasdumeinst) und die Kolonien waren NICHT im Territorium des Dominion sondern "nur" nahe bei ihm.
      Ich halte es nach wie vor töricht dass die Fed (únd auch die Bajoraner) einfach Kolonien dort errichten, ich meine es giebt viele Möglichkeiten Kolonien im AQ zu errichten und die sind wesentlich leichter zu "bewachen". Und wenn sie schon Kolonien im GQ machen mussten hätten sie wenigstens mehr Schiffe bei DS9 oder im GQ stationieren müssen um sie zu verteidigen, denn DS9 (und auch das Wurmloch) ist doch weit weg von der Fed und bis dahin ne Flotte geschickt wird...
      Wenn nun schön gespielt worden ist, spendet Beifall und gebet alle uns mit Freuden Geleit.
      Ich grüße (und knuddle, wer will)Aloe,Logic,Zoidberg,Locksley,Arwen,Wilmor,Socky, Sebi.T,McQueen,Dax,Miles,Newhouse,Weyoun 5,Counselor,Odo,alle Göttinger und andere Verrückte,das ganze Forum und Ce'Rega!

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      • #4
        Original geschrieben von Suder
        Ob er moralisch war, ich bin mir da nicht sicher, aber die Außenposten(weißdanichtganzwasdumeinst) und die Kolonien waren NICHT im Territorium des Dominion sondern "nur" nahe bei ihm.
        Und genau das sieht die UFP vor der eigenen Haustüre gar nicht gerne. Sie reagiert überaus sensibel, wenn fremde Mächte "nur in der Nähe" der UFP Außenposten errichten. Sonst gäbe es zu dem Romis keine neutrale Zone. Aber wenn andere Mächte aggressiv reagieren, dann kommt das ja sooooooo überraschend


        Original geschrieben von Suder
        Ich halte es nach wie vor töricht dass die Fed (únd auch die Bajoraner) einfach Kolonien dort errichten, ich meine es giebt viele Möglichkeiten Kolonien im AQ zu errichten und die sind wesentlich leichter zu "bewachen". Und wenn sie schon Kolonien im GQ machen mussten hätten sie wenigstens mehr Schiffe bei DS9 oder im GQ stationieren müssen um sie zu verteidigen, denn DS9 (und auch das Wurmloch) ist doch weit weg von der Fed und bis dahin ne Flotte geschickt wird...
        Diese Antwort "atmet genau den Geist der UFP, den ich vermutet hatte...
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        • #5
          IMHO ist die Errichtung von Aussenposten und Kolonien im GQ bei DS9 typisch für die Einstellung der Menschen im 20. Jhd. Ist ja auch klar warum.

          Dieses Monopoly-Prinzip, hinfliegen - besetzen - Häuserbauen, und das vor der Nase fremder Mächte, würde denke ich im 24. Jhd nicht so funktionieren, wenn die Menscheit wirklich so weit wäre, wie sie behauptet in Star Trek zu sein.

          Und "Gummidirektiven" .... den Ausdruck find ich absolut passend
          "Computer...wir zwei müssen uns mal unterhalten!" Chief O`Brien

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          • #6
            Original geschrieben von LuckyGuy
            Sonst gäbe es zu dem Romis keine neutrale Zone.
            das Argument ist Quatsch, die neutrale Zone gibt es seit dem romulanischen Krieg, natürlich will man sich da nicht zu Nahe kommen

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            • #7
              @ Dax:

              Du meinst also tatsächlich, die UFP würde tatenlos zuschauen, wenn die Ferengi oder die Cardassianer begännen, die neutrale Zone zu besiedeln - schließlich sind das ja keine Romulaner?
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              • #8
                Tja, ich hab mir auch schon des öfteren die Frage gestellt, warum die Föderation mit zweierlei Mass mißt, (selbst Kolonien in der Nähe von anderen Machtbereichen erbauen ist ok, aber wehe eine andere Macht versucht dies in der Nähe des eigenen Gebietes), wo doch angeblich die Föderation auf der Gleichheit aller Völker gegründet wurde.

                Gummidirektiven trifft die Sache wohl ziemlich genau. Um ehrlich zu sein finde ich, dass die Föderation ebenso expansionistisch veranlagt ist, wie die Völker die sie deswegen verurteilt (Cardassianer, Dominion, Borg etc.). Was ich sogar wesentlich schlimmer finde, ist, dass sich die Föderation in einen scheinheiligen Mantel hüllt, indem sie behauptet "Wir kommen in Frieden und wollen euch helfen" ...na gut in den meisten Fälle erfahren die neuen Mitglieder auch die zugesagte Hilfe, aber zu welchem Preis. ...wenn man mal begutachtet, welche Auflagen gemacht werden, die eigentlich nur dazu dienen den Antragsteller im Bilde der Föderation umzumodeln, könnte man schon fast sagen die Föderation ist wesentlich aggressiver in ihrer Expansionspolitik als sie selbst zugibt. Nur das die Expansion nicht militärisch vorangetrieben wird, sondern "diplomatisch".

                ...wenn man bedenkt, wieviele neutrale Zonen bzw.r DMZ's es mittlerweile um das Kerngebiet der Föderation gibt (Cardassia-Föderation DMZ, Romulus-Föderation neutrale Zone, Klingonisches Reich neutrale Zone (?) ) ...da bleibt ja schon fast nurnoch der GQ um den Machtbereich zu erweitern ...gibt es nach dem Dominion Krieg jetzt eigentlich eine neutrale Zone um das Wurmloch herum ? ...wäre doch nur logisch, wenn die Föderation darauf besteht, dass das Dominion auch keine Aussenposten in einem Gebiet haben darf, in dem die UFP es nicht geschafft hat ihr "Anrecht auf einen Aussenposten" durchzusetzen
                “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
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                • #9
                  Hm, ST ist ja auch eine amerikanische Serie und die Amis haben eben selbst auch schon immer diese Politik verfolgt. Sie selbst durcften in sämtlichen Nachbarstaaten des Warschauer Pakts ihre Atomraketen platzieren, also direkt vor den Türen der SU, aber als die SU welche auf Cuba stationieren wollte, haben sie gleich den Affen geschoben und die Cuba-Krise heraufbeschworen. Sie selbst dürfen Massenvernichtungsmittel bis zum Abwinken horten, aber wenn ein anderes Land auch nur mal angeblich was hat, wird es gleich angegriffen, ohne irgendwelche Beweise zu haben.

                  Diese Politik stinkt !!!
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                  • #10
                    Auch im 24. Jahrhundert sind Menschen immer noch Menschen. Nur werden sie eben vom Forscherdrang getrieben. Und das ist auch der Grund für die Expansion.

                    Das ist der wesentliche Unterschied. Bei der Föderation stehen friedliche Motive dahinter, keine militärischen. Und mir ist es immer noch lieber wenn ein föderales, sehr diplomatisches, demokratisches und vielfältiges System sich ausbreitet, als eine Militärdiktatur.

                    Überhaupt wusste man zu Anfang ja nicht, dass das Dominion existiert oder ein gebiet für sich beansprucht. Krieg gab es nur, weil die Dominion Seite auf Stur schaltete und als Hintergrundziele die Ausschaltung des gesamten Alpha- und Beta-Quadranten hatte.
                    "We're cancelled! Seriously, enjoy the shows while they last. It's a golden era in television, soon to be lost under the drifting sands of reality programs and instant repeats.."
                    - Steven DeKnight (Staff-Writer of ANGEL)

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                    • #11
                      Original geschrieben von LuckyGuy
                      @ Dax:

                      Du meinst also tatsächlich, die UFP würde tatenlos zuschauen, wenn die Ferengi oder die Cardassianer begännen, die neutrale Zone zu besiedeln - schließlich sind das ja keine Romulaner?
                      wenn das laut dem Friedensvertrag erlaubt wäre...ja. Neutrale Zonen gibt/gab es nur gegen ehemalige Kriegsgegner, sonst hat man nirgendwo einen Hinweis bekommen dass die Föderation damit Probleme hat wenn jemand in der Nähe siedelt.

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                      • #12
                        Ich möchte ein Beispiel, wann die Föderation aggresiv auf eine Kolonie in der Nähe ihres Gebietes reagiert hat!
                        @Lucky Guy: ich bin ja auch dagegen, dass die Fed Kolonien im GQ errichtet hat nur eben aus deinen UND meinen Gründen
                        Zuletzt geändert von Suder; 01.09.2003, 16:56.
                        Wenn nun schön gespielt worden ist, spendet Beifall und gebet alle uns mit Freuden Geleit.
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                        • #13
                          @Spocky
                          wie wahr, wie wahr.

                          @TheTech
                          Primär mag sich die Föderation der friedlichen Ausdehnung verschrieben haben, aber man ist sich durchaus bewußt, dass man im Fall des Falles Sicherheit in der Masse hat. ...ansonsten wären ja wohl während des Krieges nicht Welten, die gerade eben Warpfähigkeit haben aufgenommen worden.

                          @Suder
                          am ehesten fällt mir jetzt "Sherman's Planet" aus der TOS Tribble-Folge ein. ...um zu verhindern, dass die Klingonen dort Fuss fassen war der Föderation jedes Mittel recht den Planeten selbst in Besitz zu nehmen.
                          ...ansonsten hat auch das Dominion zunächst behauptet für Cardassia lediglich "Aufbauhilfe" zu leisten. ...was die Föderation aber gleich als Kriegserklärung aufgefasst hat. (möglicherweise zurecht, aber man hat halt lieber "zugeschlagen" als abzuwarten)
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                          • #14
                            Original geschrieben von Suder
                            @Lucky Gay
                            Ich bitte, von derartigen Verballhornungen meines Nicks Abstand zu nehmen.

                            Sonst könnte ich mich nämlich angegriffen fühlen aggressiv reagieren.

                            Und dann kenne ich keine Verwandten mehr. Ich habe mich in einem Fall, in dem ich aggressiv wurde, sogar getraut, mit Dunkelwolf anzulegen! *protz*

                            Also, lieber nicht...
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                            • #15
                              Original geschrieben von Kilana
                              @Suder
                              am ehesten fällt mir jetzt "Sherman's Planet" aus der TOS Tribble-Folge ein. ...um zu verhindern, dass die Klingonen dort Fuss fassen war der Föderation jedes Mittel recht den Planeten selbst in Besitz zu nehmen.
                              Also soweit ich das in Erinnerung habe war es doch genau andersrum, die Föderation hat den Planet beansprucht und die Klingonen wollten es verhindern

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