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Star Trek verschlingt Zeit - zuviel Zeit.

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  • Star Trek verschlingt Zeit - zuviel Zeit.

    Hallo,

    Star Trek ist Science Fiction. Eine Vision die uns zeigt wie dort mit Problemen der Menschheit umgegangen wird. Sie zeigt uns Schiffe die tief ins Weltall vorstoßen und in allen Ecken und Enden Spezies finden die wir dank des Universal Translators auch verstehen. Diese Spezies geben uns Denkanstösse, wie sehen wie sie leben, wie sie wirtschaften, was für eine Religion sie haben usw., einmal mehr und einmal weniger.

    Andererseits sitzen wir stundenlang vor dem Fernseher und ziehen uns eine Folge nach der anderen rein. Wir (überzeugte ST Fans) inhalieren sie gerade zu. Mir erscheint es immer mehr Zeitverschwendung zu sein. Jeden morgen, ca. 6 Uhr in der früh, schlage ich die Zeitung auf und lese was mir die Medien über die Welt da draußen berichten. Sie berichten nur was der Chef Redakteur glaubt das es wert ist gedruckt zu werden. Aber trotzdem ist viel dabei was mich interessiert. Und das bringt mich zu folgender Erkenntnis: Die Erde bietet uns so viele verschiedene Kulturen, so viele verschiedene Ansichten und arten zu Leben. Wir haben sehr viele schöne Orte auf diesem Planeten, Naturschauspiele, Landschaften, Städte usw.

    Was soll also das ganze mit der Couch, der Fernbedienung und dem Fernseher? Sich einmal Star Trek ansehen ist sicher was schönes. Aber müssen es 5 Serien sein? Star Trek liefert uns so viel Material über eine Welt die es nicht gibt. So viel Material das wir darüber über eine halbe Million Beiträge in einem Forum schreiben aber trotzdem sind noch nicht alle Fragen geklärt.

    Einerseits ist es doch etwas Positives wenn man etwas hat über das man so lange, so ausgiebig und auch auf hohem Niveau diskutieren kann. Andererseits verschlingt es Unmengen an Zeit die woanders viel besser verbracht werden kann. Star Trek ist nicht real, warum verbringen wir so viel Zeit mit einem Traum, warum versuchen wir nicht diesen Traum zu leben, oder tun wir das schon? Oder ist es für manche einfach eine Flucht in eine bessere Welt?


    Akira
    Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen. (Sigmund Freud)
    Derjenige,der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation. (Sigmund Freud)

  • #2
    Nun, ich denke auch das man ein gesundes Maß finden sollte. Leute die nur für ST oder eine Serie allgemein leben, die haben sicherlich ein ernstes Problem.

    Solange man aber nur sehr interessiert daran ist und dabei den Kontak zur Realität nicht verliert, so ist auch ausgepägtes Fandom IMO unbedenklich.
    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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    • #3
      Star Trek ist für mich einfach ein angenehmer Zeitvertreib. Etwas womit ich mich gerne beschäftige, da es so ist, wie die Welt manchmal sein sollte.

      Das ich damit manchmal ein paar Stunden vor dem TV, Computer oder mit einem ST Buch in der Hand verbringe..... und? andere machen in der Zeit Blösdinn oder gucken totalen Müll im Fernsehen. Star Trek hat da immernoch die Vision einer besseren Welt, die es in vielen anderen Filmen/Serien nicht gibt. Wenn mich alles andere nervt dann flüchte ich gerne mal in eine Star Trek Welt

      Nun, Star Trek zu leben, ist sicherlich eine schöne Vision und man sollte anderen gegenüber Vorurteilslos sein und sie so akzeptieren wie sie sind. Wenn man es so sieht lebe ich täglich ein Stück ST da ich alle gleich behandle, was manchmal nicht leicht ist, man ist aber of überascht wie man sich im ersten Augenblick getäuscht hat.

      Es gibt keine gute alte Zeit, gut ist die Zeit in der wir jetzt leben.

      Nash
      Tante²+²

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      • #4
        Also ich finde, solange man seine Zeit mit etwas verbringt, was man als angenehm empfindet, verschwendet man sie auch nicht und Star Trek zu sehen ist mit Sicherheit etwas sehr angenehmes.

        Natürlich kann es zum Problem werden, wenn man sich etwas zu sehr damit identifiziert. Allerdings sind mir fanatische Trekies immer noch lieber als fanatische Rechtsradikale.

        Auf jeden Fall sollte man nie vergessen zu leben und zwar in der realen Welt.
        Ab und an eine Reise zu machen ist da bestimmt das Richtige.
        ...z.B. zu einer Star Trek Convention.

        Gruß, succo
        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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        • #5
          Ich brauch hin und wieder was wo ich komplett abschalten kann, das geht bei mir nur wen ich mir StarTrek anschauen kann oder wen ich am PC bin Musik höre und dabei Programmiere.

          Ständig die Realität ertragen zu müssen würde mich Irre machen ich brauch etwas um zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen.
          "...To boldly go where no man has gone before."
          ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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          • #6
            Soviel Star Trek gucke ich gar nicht mehr.
            Man kennt es ja mittlerweile und naja, ETP, da reicht einmal gucken, wären also 1,5 h die Woche.
            TNG gucke ich gar nicht mehr, auch nicht beim Durchzappen. Davon habe ich erstmal die nächsten zehn Jahre genug. TOS bleibe ich wohl mal hängen, VOY nur kurz und DS9, das werde ich mir sicher nochmal am Stück ansehen, vielleicht 2005 oder 2006.
            When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

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            • #7
              Ich gucke StarTrek nur beim zappen. Das sind ca. 5h/Woche. Ich kenne längst nicht alle Folgen von TNG und DS9. Außerdem verbinde ich mein Hobby, den Modellbau, gerne mit Star Trek.
              (Ich baue übrigens grad an einem MKIIIb... )

              Ich finde, dass ich für StarTrek nicht mehr Zeit aufwende als ein Fussballfan für Fussball oder ein Modelleisenbahner für seine Eisenbahn.

              Ist also alles noch im Lot. Es ist ja nicht so, dass jeder StarTrek-Fan nur noch in Uniform durchs leben rennt und jeden Tag 10 Folgen "inhaliert". Jeder hat doch ein Hobby. Ob man nun ins Stadion geht, an seinem Auto rumschraubt, Bücher liest oder eben StarTrek guckt...läuft alles aufs selbe raus.
              Mein Serien-Ranking:(ICH BIN AUF SAT1-STAND) DS9 | VOY | TNG | ENT | TOS
              Mein Movie-Ranking: ST6 | ST10 | ST2 | ST8 | ST9 | ST7 | ST4 | ST3 | ST5 | ST1
              B'elanna for Miss-StarTrek!!!

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              • #8
                Ehrlich gesagt ziehe ich lieber meine Mittelalter-Klamotten an...

                Star Trek ist für mich nur ein Hobby, nichts weiter...

                Der eine strickt, der andere baut Vogelhäuschen, der nächste geht zu jedem Spiel seines Fußballvereins und ich bin eben Trekkie...

                Man ist halt unter Gleichgesinnten... thats all

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                • #9
                  Das Eingangsposting von Akira trifft es aber ziemlich gut. Warum tun wir das? Müssen wir geistig zu "fernen Welten" gehen, wo wir doch eine eigene, so grosse, schöne Welt haben?

                  Vielleicht wollen wir einfach nur fliehen. Von der Realität in die Darstellung einer Realität, die es so nicht gibt, eine heile Welt, wie jeder sie sucht. Vielleicht ist Star Trek bloss unser Weg, die "heile Welt" zu suchen.

                  Anderseits ist Star Trek, ja das Fernsehen überhaupt, genau so ein Aspekt unserer Welt, wie alles andere auch. Wir können jedem auf der Welt erklären, wie ein Andorianer aussieht. Jemand anders kennt das Telefonbuch einer Ortschaft auswendig, nochmal jemand anders widmet seine ganze Freizeit seiner Schmetterlingssammlung - gerade heute hatte er einen super Tag, weil er einen Schmetterling mit einer grün-braunen Oberflügelmusterung gefunden hat. Die Welt ist so riesig, vielfältig. Es gäbe vielleicht 6 Milliarden und mehr Geschichten zu erzählen, Dinge zu erfahren, Details zu kennen. Wir können letztlich nicht alles wissen. Denn egal, ob es real oder irreal ist, letztlich ist alles ein Aspekt der Welt, in der wir leben. Alles was wir tun ist, wir suchen uns diejenigen Aspekte aus, die uns am meisten Freude bereiten. Für jeden bedeutet das etwas anderes, und bei jedem wird irgendwann der Moment kommen, in dem man sich (wie Akira) sagt, Moment mal, was tu ich da eigentlich?
                  Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                  Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                  • #10
                    Öhm, klar will man raus aus dem Alltag, aber das wollen die Leute mit den anderen Hobbies auch, von daher ists nix besonderes sich mit Star Trek zu beschäftigen... *lächel*

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                    • #11
                      Im Moment schau ich maximal eine Stunde in der Woche Star Trek, wobei es auch Wochen gibt, in denen ich gar nichts schaue. Ich komme einfach nicht dazu, da sämtliche Folgen immer dann laufen, wenn ich in der Uni sitze. Dementsprechend hält sich meine Suchtgefahr in Grenzen .

                      Sich mit ST zu beschäftigen ist aber sicher einfacher, als sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen. ST kann man bequem zu hause am TV sehen. Um fremde Kulturen wirklich kennenzulernen müsste man dort hin reisen, wo sie zu finden sind. Das kostet nicht nur mehr Zeit, sondern auch noch wesentlich mehr Geld.

                      ST ist nun aber auch kein reines Phantasiegebilde, sondern lässt viele Einflüsse irdischer Kulturen mit einfließen. Dies bringt einem freilich nicht die irdischen Kulturen näher, aber es vergrößert vielleicht die Offenheit gegenüber dem Anderen.
                      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                      endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                      Klickt für Bananen!
                      Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                      • #12
                        ST verschlingt mit Sicherheit recht viel Zeit. Am Tag bin ich (soweit ich natürlich Zeit habe) rund eine Stunde im Forum, wochtangs schaue ich täglich ne Stunde TNG und am Wochenende sogar (Freitags und samstags) ne Stunde ENT und eine Stunde DS9 (VOY kenne ich die ersten Staffeln schon fast auswendig, folgich muss ich mir diese nicht nochmals unbedingt ansehen - nur wenn mir wirklich extrem langweilig ist und das kommt so gut wie nie vor). Alles in allem kann man also sagen verbringe ich in der Woche etwa 16 Stunden mit Star Trek. Mit Sicherheit also sehr viel Zeit. Ich denke aber die Serie ist es wert. Man wird (meist) sehr gut unterhalten, zum Nachdenken angeregt und kann sich für etwa 60 Minuten (ohne Werbepause 45) in eine ferne Welt zurückziehen.

                        Und diese Realitätsflucht ist es IMO welche ST aber auch Star Wars, Stargate, Akte X und den Herrn der Ringe für mich so lohnenswert macht. Einmal eine Stunde keine Realität. Das Leben ist so schon anstrengend etc. genug, dass es angenehm ist sich mal für kurze Zeit davon verabzuschieden. Solange es nicht zur Gewohnheit wird ist es IMO ne gelunge Abwechslung. Bedenklich wird es nur dann, wenn man wirkilch schon nur noch für diese Realitätsflucht lebt. Denn dann vergisst man irgendwan mal zu leben.

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                        • #13
                          In meiner Freizeit kann ich machen was ich will. Deshalb werde ich etwas machen, das mir entweder Freude bereitet oder lohnend für mich ist. Wenn ich nach einer ST-Episode das Gefühl habe, dass eines von diesen zwei Dingen der Fall ist, dann war die Freizeit IMO sinnvoll genützt.
                          Außerdem braucht man (ich zumindest) ein gewisses Maß an Fiktion. Die Welt ist eben nicht perfekt. Aber wenn man sich vorstellt wie sie sein könnte, dann ist das schonmal ein Anfang.
                          Signatur ist auf Urlaub

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                          • #14
                            Also dieses Thema finde ich mal witzig.
                            Mir hat noch nie jemand vorgeworfen, ich würde für irgendwas zuviel Zeit verschwenden, was ich in meiner Freizeit mache.


                            Klar, ist ja auch MEINE FREIZEIT.

                            Ich käme auch nicht auf die Idee, die Beweggründe eines Fussballfans zu hinterfragen, warum er am Wochenende stundenlang im Stadion sitzt, anstatt bei seiner Frau zu sein.
                            Die ist schließlich auch wichtiger.
                            Oder wichtige Unterlagen bearbeitet.

                            Genau das ist der Grund. Schön mal gehört, dass der Mensch mal entspannen muss, um wieder fit zu werden?
                            Man beschäftigt sich 2/3 des Tages mit wirklich ernsten und wichtigen Themen, mir gehts jedenfalls so (wie den meisten anderen wahrscheinlich natürlich auch).
                            DESHALB braucht man ein Hobby.
                            Und das gestaltet jeder, wie und solange er will.

                            Natürlich ist es bedenklich, wenn jemand die Realität im Alltag durch Fiktion ersetzt, aber das ist doch die Ausnahme.

                            (Trotz Star Trek hat mein Leben übrigens noch nicht gelitten, im Gegenteil)

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                            • #15
                              Star Trek ist für mich eine Art Hobby. Ich sehe es nciht als Zeitverschwndung an. Jeder muss für sich selbst erfahren, was für ihn Zeitverschwendung ist.
                              Außerdem schaue ich gar nicht mehr so viel Star Trek. Also für mich ist es keine Zeitverschwendung sondern eine schöne Erfahrung...

                              Im vorzeitigen Ruhestand.

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