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Rechte der Hologramme

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  • Rechte der Hologramme

    Hi
    Ich hoffe dass das Thema noch nicht schoneinmal diskutiert wurde.

    Ich finde dass das was die Föderation mit den hologrammen macht äußerst skrupellos. Sie werden zum Arztdienst gezwungen und wenn sie ausgemustert sind dürfen sie in Minen arbeiten.
    Man kann argumentieren, dass sie keine Emotionen hätten. Aber was sind Emotionen genau?
    Das Beispiel Trauer: Unser Gehirn ist durch die Erziehung im Kindesalter so programmiert, dass es auf bestimmte Einflüsse der Außenwelt mit Trauer reagiert und den Körper zu bestimmten Aktionen wie weinen bringt. Funktioniert das bei simulierten Emotionen und Reaktionen von Hologrammen anders? Meiner Meinung nach nein! Hologramme als rechtlose Arbeiter zu missbrauchen finde ich etwas seltsam...
    Picard sagte dass Menschen auch nur eine Art Roboter seien - nur dass man bei Menschen anderes Material verwendet. Ich sage dass das auch für hologramme gilt und man die Rechte der Hologramme nicht so missachten sollte...
    Mein Serien-Ranking:(ICH BIN AUF SAT1-STAND) DS9 | VOY | TNG | ENT | TOS
    Mein Movie-Ranking: ST6 | ST10 | ST2 | ST8 | ST9 | ST7 | ST4 | ST3 | ST5 | ST1
    B'elanna for Miss-StarTrek!!!

  • #2
    Nun, in diesem Forum wurde fast alles schon einmal diskutiert.

    Unter Sind Androiden und Hologramme Lebensformen? wurden alle Deine Fragen schon einmal diskutiert.

    Allerdings ist der Thread ziemlich umfangreich, so dass vielleicht eine etwas straffere Diskussion hier in diesem Thread noch einmal ganz nützlich wäre.

    Auf der anderen Seite fürchte ich, dass es zu diesem Thema keine straffe Diskussion geben kann...
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    • #3
      Ursprünglich waren Hologramme ja nur bloße Simulations-Programme. Wenn ein holografischer Gangster auf Dixon Hill losging, dann war nicht wirklich die Emotion Wut vorhanden, sondern das Programm berechnete nur eine realistisch aussehende Mimik, Gestik und Handlung als Folge bestimmter Auslöser.
      Diese Hologramme waren zwar auch schon komplex, aber sie agierten eben doch nur im Rahmen einer engen Programmierung. Bewußtes Erleben war ihnen nicht möglich. Deshalb ist Data ja auch etwas besonderes, während Hologramme nur "Spielzeug" sind, mit dem man umspringen kann wie man will.

      Mit Voyager wurde das ganze leider ziemlich durcheinander gebracht. Hologramme waren plötzlich bewußt und empfindungsfähig, aber es wurde nie aufgearbeitet, wo denn eigentlich der entscheidende Unterschied zu primitiven Hologrammen liegt.

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      • #4
        Aber auch die neuartigen Hologramme müssen doch von einem Programm gelenkt werden. Deren Gedanken bestehen auch nur aus einsen und nullen und sie reagieren nur auf ihre Außenwelt wie sie Programmiert wurden. Wenn du ein Hologramm 100mal in die gleiche Situation versetzt wird es immer gleich reagieren, da ihr Handeln irgendwannmal von einem Programmierer eingetragen wurde. Selbst wenn das Hologramm Verhaltensweisen selbst erlernt so ist dies auch nur eine Erweiterung des Programms.

        Da gibt es auch die Metapher von der chinesischen Kammer:

        In einem Raum sitzt ein Mann. Er kriegt von außen numerierte Schriftrollen mit chinesischen Wörtern drauf zugesteckt. Er kann kein Chinesisch und weiß nicht wie er drauf antworten soll. Er hat aber in seinem Raum auch eine Große anzahl an chinesischen Schriftrollen, von denen jede eine Nummer trägt. Wenn jetzt ein Schriftrolle mit der Nummer 1 von außen hereinkommt, weiß er dass er mit der Schriftrolle Nummer 1 aus seinem Lager darauf antworten muss.
        So kann er mit seinem Brieffreund außerhalb einen richtigen Dialog führen und der Brieffreund würde sogar davon ausgehen, dass er gerade per Briefverkehr ein nettes Gespräch mit einem Chinesen, der in einer kammer sitzt, führt, aber in wirklichkeit weiß, der mann im Raum gar nicht wovon er redet.

        So muss man sich das auch im Computer vorstellen. Der kriegt irgendwelche Sinneswahrnehmungen von außen in binärer Form zugeschickt und weiß dann was er tun muss wenn er z.B. von außen die Information 1101 kriegt. Dann schickt er nämlich wieder einsen und nullen im Körper rum und bewegt so z.B. den Arm oder so.
        Andererseits könnte man auch so argumentieren, dass Menschen auch nur reaktionär agieren und eigentlich keinen freien Willen haben, da unser Handeln immer eine Ursache braucht. Wir können auch nichts ohne einen auslöser machen

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        • #5
          Mit Voyager wurde das ganze leider ziemlich durcheinander gebracht. Hologramme waren plötzlich bewußt und empfindungsfähig, aber es wurde nie aufgearbeitet, wo denn eigentlich der entscheidende Unterschied zu primitiven Hologrammen liegt.
          Nö, das fing schon in TNG an. In Elementary Dear hatte Moriarty genau dieselben Funktionen / Möglichkeiten wie ein Mensch, also auch Gefühle
          Ist nur eine Ausdehnung der Programmparameter und des Speicherplatzes der zur Verfügung steht, natürlich handelt es sich nur um eine Emanation/Simulation der entsprechenden Vorgänge im Gehirn, aber wie Col S schon sagte sind auch das letztlich keine zufälligen sondern "programmierte" Vorgänge...

          @Col. Sandfurz, naja um dieses 100mal gleich reagieren zu verhindern liesse sich schon etwas entsprechend "chaotisches" programmieren, was dem Zufall im Menschlichen Handeln eben entspräche, wobei auch Menschen in ähnlichen/gleichen Situationen normalerweise annäherungsweise gleich reagieren... Alles ne Frage von Aufwand und Ressourcen die man bereit ist zu investieren...
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            Hmm... Zufall hat auch nichts mit freien Willen zu tun, aber das würde es natürlich interessanter machen.

            Ich bin sowieso Determinist und meine das Menschen auch nur auf ihre Umwelt reagieren, so würde 2 Eineiige Zwillinge(oder besser Klone), die genau die gleichen Erlebnisse erleben und deren Leben genau gleich abläuft, wahrscheinlich den gleichen Charakter entwickeln und genau die gleichen Entscheidungen treffen.

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