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(ENT ist der) Anfang vom Ende

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  • (ENT ist der) Anfang vom Ende

    Ihr werdet mir zustimmen dass TOS, TNG und DS9 (mit ausnahmen) noch gutes star trek waren, aber dass ETP und die letzten jahre von VOY mehr als eine katastrophe waren.
    Was denkt ihr waren die Gründe für diese entwicklung und wann (innerhalb der serien) begann das?
    Wenn nun schön gespielt worden ist, spendet Beifall und gebet alle uns mit Freuden Geleit.
    Ich grüße (und knuddle, wer will)Aloe,Logic,Zoidberg,Locksley,Arwen,Wilmor,Socky, Sebi.T,McQueen,Dax,Miles,Newhouse,Weyoun 5,Counselor,Odo,alle Göttinger und andere Verrückte,das ganze Forum und Ce'Rega!

  • #2
    Ich sehe es einfach so, dass alle "interessanten" Themen schon abgegrast waren.

    Wie oft hört man über VOY- oder ENT-Folgen: "Ach, das hatten wir doch schon..."

    Hinzu kommen konzeptionelle Schwächen, die immer wieder Kontinuitäatsprobleme verursachen, was für manch einem Trekkie wirklich fürchterlich ist.

    Bei VOY ist es der scheinbar unerschöpfliche Vorrat an Shuttles und Photonentorpedos.
    Der Grund ist klar: Ein bisschen Action braucht so eine Serie halt.
    Auch die Ente-D kam ohne zerstörte Shuttles en gros nicht aus. Und mit Torpedos haben die geballert wie die Weltmeister. Aber: Bei der Ente-D kann man getrost davon ausgehen, das quasi unbegernzter Nachschub aus der UFP zur Vefügung steht.
    VOY hat das nicht und verbrät ein Shuttle nach dem anderen...
    Außerdem wurde es sowieso immer schwieriger, so richtig viele Zuschauer für ST zu begeistern. Grund: Wie bereits gesagt, alle Themen waren abgegrast.
    Ich glaube, auch DS9 und TNG hätten Schwierigkeiten gehabt, in dieser Situation.
    In diesem Quotentief stürzten sich die ST-Macher auf einen gigantischen Quotenbringer früherer Tage: Die Borg (und sie engagierten ein weibliches, blondes Crewmitglied, dass größere T****n als sein blonder weiblicher Vorgänger hatte ).
    Jedenfalls wurden die Borg so verzeifelt ausgenudelt auf der Suche nach Quote, dass die ehemals wirklich tollen Borg zur Lachnummer wurden. Viele Trekkies nehmen das übel.

    Bei ENT ist das Problem, dass in den vorherigen Serien schon so viele Vorgaben gemacht wurden, dass halbwegs interessante Stprys nur noch dann möglich sind, wenn man die Kontinuität außer Acht lässt.
    Das gesamte ST-Universum ist inzwischen so groß und Komplex geworden, und die Fans sind inzwischen so gut untereinander vernetzt, dass - egal, was kommt - sicherlich irgendjemand ruft: "In Folge XX der Serie YYY wird aber ausdrüchlich erwähnt, dass die Schrauben zur Befestigung von Notbeleuchtungslampen schon immer Größe acht hatten. Auf der Schachtel, die Reed auf den Tisch stellt, als er eine Notbeleuchtungseinheit in Ensign Kübelböcks Quartier austauscht, steht aber eindeutig: 'Schrauben , Größe 6!'
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    • #3
      Nun ja mit VOY ging es spätestens ab "Dark Frontier" sichtlich bergab. Zwar gibt es gegen Ende der fünften und auch in der sechsten sowie siebenden Staffel noch genug wirklich gute Folgen, trotzdem aber häuften sich die Deja-vu-Erlebnisse sowie die billigen Action-Folgen auf Kosten niveauvoller SF-Unterhaltung doch merklich. Trotzdem aber war VOY IMO niemals soooo schlecht, wie es viele hier im Forum meinen. VOY war nicht so gut wie TNG und DS9, da stimme ich zu. Aber immer noch um Längen besser als die Durchschnitts-TV-Kost.

      Bei ENT war schon die erste Staffel nicht das Gelbe vom Ei. Viele Kontinuitätsfehler, ein Captain der immer entführt zu werden scheint, eine Crew mit der man sich kaum identifizeren kann, ein TCW welcher den Autoren scheinbar alles erlaubt und viele viele entweder langweilige oder sinnlose Storys (Ausnahmen wie "Lieber Doktor", "Doppeltes Spiel" oder tlw. auch "Zwei Tage auf Risa" sind nur recht spährlich gesäht). Die zweite Season war dann (zumindest was ich bis jetzt gesehen habe) zum Vergessen. Dumme Borg, noch mehr Action, noch mehr Fehler und ne in Unterhosen herumhüpfende T'Pol. Über die dritte Staffel weiß ich im Moment noch zu wenig (sind ja auch erst nur ein paar Folgen glaufen), glaube aber kaum dass es beim momentanten B&B-Kurs wesentlich bergauf geht.

      Gesamtgesehen würde ich also sagen, mit ST ging es ab dem Ende von DS9 und "Dark Frontier" (der dümmsten Borg-Folge überhaupt, ausg. "Regeneration" welche sogar diese Folge noch toppt) bergab. In VOY noch recht langsam. Nun jedoch hat die Reihe mit ENT seinen absoluten Tiefstpunkt seit der dritten Staffel von TOS und TAS erreicht.

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      • #4
        Hm...meines Erachtens war der Höhepunkt von Star Trek in etwa bei der 6ten DS9 bzw 4ten Voyager - Staffel. Danach ging es kontinuierlich ganz leicht bergab - nachdem es zuvor 10 Jahre lang immer nur bergauf gegangen war.

        Nemesis war allerdings wiederum deutlich besser, als "Der Aufstand", aber dafür war ENT einfach deutlich schwächer, als zum vergleichbaren Zeitpunkt DS9 und Voyager.

        Der Grund dafür, da geb ich meinen Vorrednern recht, liegt zum einen in den sich ständig wiederholenden Stories, sowie der Problematik mit dem immer größeren und immer unübersichtlicheren Star Trek - Universum.

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        • #5
          Im Gegensatz zu Han fand ich die erste Staffel von ENT ziemlich gut. Für mich die beste erste Staffel einer ST-Serie (abgesehen von TOS, die auch wirklich klasse Episoden zu Anfang gebracht hatten). Die zweite Staffel war dann eher Durchschnittskost, auch wenn ich bisher noch zu wenig gesehen habe.

          VOY und ENT waren bzw. sind bisher nur wenig in der Lage, so erinnerungswürdige Spitzenepisoden wie aus TNG ("The Best of both Worlds") oder DS9 ("Der Weg des Kriegers") zu bringen, auch wenn es bsp. mit "Ein Jahr Hölle" oder "Lieder Doktor" durchasu auch Ausnahmen gibt.
          LG spricht schon recht, dass es nach 3 Serien mit zusammen über 300 Einzelepisoden schwer ist, noch Stories zu finden, die net irgendwo und in irgendeiner Weise schon mal verwendet worden sind. Aber statt gut zu kopieren, macht man grobe Fehler, in dem man ST zur Mainstream-Ware machen wollte, sprich dem Motto "Sex sells" und Action en mase.
          Bisher gefällt mir ENT aber zumindest noch besser als Andromeda und wer diese Serie kennt, der weiß, dass es noch eine Steigerungsform des ENT-Weges gibt.

          Und wie sagt Murphy's Gesetz?
          1. Kommt es anders
          und 2. Als man denkt.

          Vielleicht bringt die dritte Staffel ja wirklich den versprochenen Aufschwung.
          To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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          • #6
            Ich seh das alles nicht so eng wie das viele andere das tun.

            VOY war für mich die Serie mit DER BESTEN Charaktereentwicklung. In jeder folge hat man eigtl was neues über einen Charakter erfahren. Am Schluss war man auf der Suche nach einem Hauptplot, wie das schonmal in DS9 funktioniert hat. Da boten sich die Borg an. Ich fand das TEILWEISE recht interessant. Also VOY ist für mich bis zum Ende keine schlechte Qualität.

            Bei ENT schreien Viele sofort "das war doch schon mal da und da und vor allem dort" oder "In TOS-Folge 34, Szene 12 wurde doch was anderes behauptet". Das find ich bei einem so riesigen Universum wie dem ST-Universum irgendwie lächerlich. Bei ENT stört mich EINZIG UND ALLEIN dass es kaum Charakterentwicklung gibt und dass man schonwieder versucht einen Hauptplot einzubauen (Xindi) Trotzdem ist die Serie IMO immernoch die beste TV-Serie, die derzeit produziert wird und nicht der Müll, als der sie oft dargestellt wird.

            Ich höre so oft "StarTrek wird von ENT getötet" "StarTrek wurde von VOY getötet" "Nemesis is ja kein richtiges StarTrek" "ENT-Fans sind keine ST-Fans" usw.
            Ich denke vieles davon ist Schwarzmalerei.
            Mein Serien-Ranking:(ICH BIN AUF SAT1-STAND) DS9 | VOY | TNG | ENT | TOS
            Mein Movie-Ranking: ST6 | ST10 | ST2 | ST8 | ST9 | ST7 | ST4 | ST3 | ST5 | ST1
            B'elanna for Miss-StarTrek!!!

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            • #7
              Original geschrieben von Scudo
              VOY war für mich die Serie mit DER BESTEN Charaktereentwicklung.
              Wo haben sich denn Chakotay, B'elanna, Kim, Neelix, Tuvok und Kes entwickelt????
              "But men are men; the best sometimes forget."
              "Immortality! Take it! IT'S YOURS!"
              "Gute Menschen lernen von den schlechten mehr als die schlechten von den guten."
              "We'll make sure history never forgets the name ENTERPRISE."

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              • #8
                B'elana die Paris heiratete und ihm ihre Liebe gestand, ihre klingonische Seite entdeckte und dem Maquis nachtrauerte und sich nur langsam in die Crew eingefügt hat.

                Tuvok dessen Vergangenheit auf der Excelsior gezeigt wurde (Bei einem Vulki ist Characterentwicklung auch nur schwer möglich)

                Kim und seine Bindung zu seiner Familie die er oft vermisst hat, der sich auf dem Generationenschiff verliebte und damit fertigwerden musste

                Kes die ihre Begeisterung für Medizin entdeckt hat, dem Doktor ständig half besser akzeptiert zu werden und sich mit Tuvok anfreundete.

                Neelix der oft die Vaterrolle bei Naomi übernahm

                Chakotay bei dem es oft so aussah als ob er und janeway ein paar werden könnten, der das Fehlverhalten der Maquisarden nicht tolerierte, der sich von Seska hintergangen gefühlt hat und sich am Ende mit 7of9 befreundete
                Mein Serien-Ranking:(ICH BIN AUF SAT1-STAND) DS9 | VOY | TNG | ENT | TOS
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                • #9
                  Ich behaupte mal, daß Star Trek schlechter wurde, als Richard Arnold nicht mehr dabei war...

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                  • #10
                    Original geschrieben von Scudo

                    Tuvok dessen Vergangenheit auf der Excelsior gezeigt wurde (Bei einem Vulki ist Characterentwicklung auch nur schwer möglich)
                    das macht ja immerhin eine Folge Charakterentwicklung in 7 Jahren, wow
                    das beweisst lediglich die Einfallslosigkeit der Autoren

                    Kim und seine Bindung zu seiner Familie die er oft vermisst hat, der sich auf dem Generationenschiff verliebte und damit fertigwerden musste
                    Kim ist für mich einer der nutzlosesten und farblosesten Charaktere überhaupt. Er spielt Klarinette und vermisst seine Familie... und er hats nicht geschafft befördert zu werden in 7 Jahren. Er vergammelt da hinten auf der Brücke bis er mit 60 in Rente geht.

                    Kes die ihre Begeisterung für Medizin entdeckt hat, dem Doktor ständig half besser akzeptiert zu werden und sich mit Tuvok anfreundete.
                    Dummerweise liegt ihre Lebenserwartung bei nur 9 Jahren, ausserdem war der Charakter dermassen unbeliebt das man sie nach 3 Jahren schon wieder entfernt hat. Und wer hat sie vermisst? Keine S..

                    Neelix der oft die Vaterrolle bei Naomi übernahm
                    Jezt haste mich noch auf was dämliches aufmerksam gemacht. Also das Neelix auch zu den nutzlosesten Hauptcharakteren aller Zeiten gehört ist ja bekannt... er ist der Koch und der Moraloffizier eines Raumschiffes bei dem immer genug Energie für die Holodecks da ist, zum Essen fehlt sie aber. Und Naomi Wildman ist genauso lächerlich und v.a. fast noch lästiger als Wesley.

                    Chakotay bei dem es oft so aussah als ob er und janeway ein paar werden könnten, der das Fehlverhalten der Maquisarden nicht tolerierte, der sich von Seska hintergangen gefühlt hat und sich am Ende mit 7of9 befreundete
                    Also Chakotay ist IMO der lächerlichste Charakter überhaupt. Erstens bleibt er über die Jahre total ausdruckslos und zweitens war Robert Beltran die absolute Fehlbesetzung, sowas habe ich selten gesehen das man was man eigentlich rüberbringen sollte als Schauspieler so schlecht rübergebracht hat.

                    Schon während des Pilotfilms wurde er zum Schosshund von Janeway konvertiert, mit einem richtigen Maquis wie Michael Eddington kann man ihn auf gar keinen Fall vergleichen, das wäre ne Schande für Eddington der als Nebencharakter in DS9 mehr Profil hatte als die meisten Hauptcharaktere in VOY, aber das ist bei fast jedem Nebencharakter von DS9 so.

                    Aber da bei dir DS9 im Serienranking auf Platz 1 steht stimmst du mir sicher zu

                    Ab der 5 Season von VOY wusste ich das das der Anfang vom Ende ist...
                    Zuletzt geändert von JLP; 14.10.2003, 11:25.
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                    • #11
                      Original geschrieben von Scudo
                      VOY war für mich die Serie mit DER BESTEN Charaktereentwicklung.
                      ... sehe ich total gegenteilig. Sogar ENT hat mehr Entwicklung

                      Original geschrieben von Scudo
                      B'elana die Paris heiratete und ihm ihre Liebe gestand, ihre klingonische Seite entdeckte und dem Maquis nachtrauerte und sich nur langsam in die Crew eingefügt hat.
                      Das waren weniger als 5 Folgen in denen das abgehandelt wurde. Auch das Liebesgeständins kam aus heiterem Himmel

                      Original geschrieben von Scudo
                      Tuvok dessen Vergangenheit auf der Excelsior gezeigt wurde (Bei einem Vulki ist Characterentwicklung auch nur schwer möglich)
                      Spock? T'Pol? Da hatten beide schon mehr Entwicklung... Null, niente, nada bei Tuvok!

                      Original geschrieben von Scudo
                      Kim und seine Bindung zu seiner Familie die er oft vermisst hat, der sich auf dem Generationenschiff verliebte und damit fertigwerden musste
                      Allso die unendlichen "Kim scheitert an Alien-Beziehung"-Storys kann man ja wohl schlecht als Entwicklung bezeichnen. Und das mit der Famlie war eher immer so ein Dialogfüller.

                      Original geschrieben von Scudo
                      Kes die ihre Begeisterung für Medizin entdeckt hat, dem Doktor ständig half besser akzeptiert zu werden und sich mit Tuvok anfreundete.
                      Tja, leider wurde die nach 3 Jahren rausgeworfen, aber wenn überhaupt waren hier schon Ansätzte zu erkennen.

                      Original geschrieben von Scudo
                      Neelix der oft die Vaterrolle bei Naomi übernahm
                      Wo ist da eine Entwicklung? Das waren auch nur ein paar Folgen. Allenfalls vom verkannten Koch zum rumhüpfenden Moral-Offizier

                      Original geschrieben von Scudo
                      Chakotay bei dem es oft so aussah als ob er und janeway ein paar werden könnten, der das Fehlverhalten der Maquisarden nicht tolerierte, der sich von Seska hintergangen gefühlt hat und sich am Ende mit 7of9 befreundete
                      Chaktotays Charakterdarstellung beschränkt sich in kleinem Maße nur auf die ersten 3 Seasons und auch da war nach der ersten Folge schon klar, wo seine Loyalität liegt. Total verschenkt.
                      Und jeder der mir erzählen will, dass das mit Seven nicht aus heiterem Himmel kam und total unglaubwürdig war, der kriegt nen Nackengriff

                      Seven Entwicklung wird oft gelobt, mag ich aber auch nicht gerne. Die war am Ende der 6. Season noch keine zwei Schritte weiter als Anfang der 4. Staffel. Noch imemr so komisch und dumm wie zuvor.


                      Grundsätzlich wurde ab Voyager bis zu ENT der Untergang eingeleitet. Mich stören dabei weniger die Logikschwächen (Shuttles bei Voyager) oder die Kontinuitätsfehler (bei ENT), sondern vielmehr die sinkende Qualität der Drehbücher. Die Charakterentwicklung ist nicht mehr ausgegelichen und beschränkt sich auf wenige Personen. Die Storys sind aufgewärmt und dazu noch schlechter als die Vorbilder. Die Dialoge stimmen nicht mehr, sie sind einfach zu steril. Der Storyaufbau bietet nur sehr selten Überraschungen oder tiefere Motive, so dass alles zu seichten Unterhaltung abflacht.
                      "We're cancelled! Seriously, enjoy the shows while they last. It's a golden era in television, soon to be lost under the drifting sands of reality programs and instant repeats.."
                      - Steven DeKnight (Staff-Writer of ANGEL)

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                      • #12
                        erstmal danke für die ausfürlichen postings!

                        ich sehe das ziemlich ähnlich wie meine vorredner, mit voy und ent (vor allem wie der doktor sagte durch drehbuchqualitätsschwäche) gings den bach runter.

                        @scudo: ich denke meine beiden vorredner haben dir meine meinung klargemacht ...
                        Wenn nun schön gespielt worden ist, spendet Beifall und gebet alle uns mit Freuden Geleit.
                        Ich grüße (und knuddle, wer will)Aloe,Logic,Zoidberg,Locksley,Arwen,Wilmor,Socky, Sebi.T,McQueen,Dax,Miles,Newhouse,Weyoun 5,Counselor,Odo,alle Göttinger und andere Verrückte,das ganze Forum und Ce'Rega!

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                        • #13
                          @Zoidberg: Nein, das mit Paris und "Blanna" stimmt nicht.

                          Ihr Agressionsding wurde mehrfach behandelt - nicht immer besonders interessant, aber wirklich mehrfach.
                          Auch die Annäherung von Paris und ihr wurde langsam eingeleitet und in mehr als 5 Folgen (allerdings zähle ich jetzt nicht nach ).
                          Da wäre die Pon Farr Folge z.B. oder auch das spätere Geheimhalten. Die Schwangerschaft und die Beziehung zu ihrem Vater, sowie ihre Angst, Paris zu verlieren, nahmen ebenfalls Raum ein.
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Ob es der Anfang vom Ende ist oder einfach eine Veränderung, die viele nicht wahrhaben wollen ist ab und an schwer zu sagen. Es gab schon zu TNG Zeiten Leute, die behaupteten, dass TNG ST kaputt mache, da auch hier (zum Glück nur) ab und an Kontinuitätsfehler und andere Darstellungen als noch in der original Serie auftraten.
                            Gleiches galt für DS9, einer Serie der zuerst vorgeworfen wurde, dass sie kein ST wäre, weil sie "boldy stayed in one place" und mit dem Dominionkrieg wurde die Kritik noch lauter, da es in der heilen Welt von ST ja keinen Platz gab für Krieg.
                            Voyager war dann die erste Serie, wo die Logikfehler und wiederholten Storylines soweit überhand nahmen, dass mir der Spass am zuschauen verging.
                            Was ENT angeht, so fand ich schon das Vorhaben eine Prequel Serie zu realisieren äußerst gewagt, war dann aber von der ersten Staffel durchaus positiv überrascht.
                            ...allerdings kann ich mich mit den Quotenfangmethoden, die die immer offensichtlich werdende Verzweiflung der Produzenten über das Desinteresse der eigentlichen Zielgruppe zur Schau stellen, nicht anfreunden. Zum einen Frage ich mich, ob diese Zielgruppe wirklich ausserhalb der Köpfe der Marktforscher existiert, zum anderen kann ich nur feststellen, dass ich mich überhaupt nicht von dieser Art von ST angesprochen fühle
                            Ich denke mal der Wechsel von ST aus der Syndizierung zu einem Sender, dessen Fortbestand so sehr von Quoten (und damit verbundenen Werbeeinnahmen) verbunden ist, war das schlimmste was ST passieren konnte. Um immer mehr Personen vor den Fernseher zu bannen mussten die Serien nach und nach immer mehr ihren intellektuellen Charakter zugunsten des Mainstream zurückschrauben. Dies führte dazu, dass die ursprünglichen Fans immer weniger mit den neuen ST-Produktionen anfangen konnten. Hinzu kommt auch, dass im Allgemeinen eine Sättigung des Marktes mit Sci-Fi Serie eingetreten ist, die zu TOS oder TNG Zeiten nicht dagewesen ist. Begraben möchte ich ST zu diesem Zeitpunkt nun wirklich nicht, allerdings frage ich mich häufig ob es für das ST wie es sich viele alteingessesene Fans wünschen nicht besser wäre, wenn jegliche neue ST-Projekte auf Eis gelegt würden und ST zurück zu seinem "geekstatus" kehren kann, den es häufig in den Augen der Allgemeinheit nicht abgelegt hat, auch wenn die Serien mehr und mehr Mainstream wurden.
                            “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                            Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                            • #15
                              @endar

                              Gut, war vielleicht etwas übertrieben. Von Paris und B'Elanna bekam man auch quasi am meisten vom Privatleben zu sehen. Nicht umsonst ist auch die 4. Season mein Liebling und das einzig Gute, was Voyager ausmacht.
                              Obs wirklich so interessant war, muss jeder für sich entscheiden. Aber auch hier denke ich, hätte man besonders in den letzten Jahren deutlich mehr machen können. Kümmerliche Storys wie das mit dem Race oder mit den Klingonen die das Kind als Prophet ansehen waren schauderhaft.

                              Original geschrieben von Kilana
                              Ich denke mal der Wechsel von ST aus der Syndizierung zu einem Sender, dessen Fortbestand so sehr von Quoten (und damit verbundenen Werbeeinnahmen) verbunden ist, war das schlimmste was ST passieren konnte.
                              Genau! Ein wichtiger Punkt, den ich vergessen hatte! Ich glaube kaum, dass es Zufall ist, wenn das Franchise exakt mit der Ausstrahlung auf UPN zu Grunde geht. Die haben ja auch die letzten zwei Buffy Jahre verbrochen
                              Mainstream-Anpassung war schon schlimm genug, hinzu kommt eine totale Unfähigkeit der seriellen Weiterentwicklung. UPN hatte immer Angst irgendetwas bei Voyager zu verändern und Handlungsstränge einzubauen. Was wäre den Mal gewesen, wenn nach "Ein Jahr Hölle" man weitergemacht hätte und nicht alles wäre zurückgedreht worden?

                              Wenigstens die 3. ENT-Staffel traut sich jetzt wieder mehr, doch auch hier wird es sich wohl um einen einmaligen (falschen) Kurswechsel handeln, der die Serie nicht weiterbringt.
                              "We're cancelled! Seriously, enjoy the shows while they last. It's a golden era in television, soon to be lost under the drifting sands of reality programs and instant repeats.."
                              - Steven DeKnight (Staff-Writer of ANGEL)

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