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Anwälte in der UFP?

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  • Anwälte in der UFP?

    Wie ist das UFP-Rechtssystem aufgebaut?

    Ich meine in "Mission Farpoint/ Der Mächtige" (TNG) erfahren wir von Picard, das in der "postatomaren Schreckenszeit" alle Anwälte getötet wurden.

    Aber wurde der Beruf später nicht wieder eingeführt? Lebt man in der UFP ohne Anwalt?

    In "Riker unter Verdacht" hat Riker keinen Anwalt.

    In "Wem gehört Data?" hat Data Picard als Anwalt. Picard kann man wohl kaum als Juristen betrachten. Er beschwert sich bei der Richterin ja auch über das "Beamtenkauderwelsch" in den Gesetzestexten.

    In "Das Gefecht" (DS9) hat Worf Sisko als Anwalt, was wohl ebenfalls kaum als fachliche Hilfe bezeichnet werden kann.

    Tarses hat in "Das Standgericht" (TNG) ebenfalls keinen Anwalt.

    Auf der anderen Seite habe ich definitiv schon klingonische und cardassianische Anwälte gesehen.

    Kann das sein? Diktaturen kennen Rechtsanwälte, aber nicht die ach so freiheitliche und fortschrittliche UFP???
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  • #2
    Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es keine Anwälte gibt. Denn nicht jeder Angeklagte oder auch Kläger hat das Know How, vor Gericht richtig zu argumentieren. Nebenbei muss es ja auch Rechtsberater geben, die z. B. den unkundigen Frachterpiloten darüber beraten, was er darf und was nicht.

    Auch als Kläger hat man ohne einen Antwalt eindeutige Nachteile: Wie soll man als rechtsunkundiger wissen, wie gross die Erfolgsaussichten bei einer Klage sind? Oder auch gegen einen rechtskundigen Angeklagten ankommen?

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    • #3
      Imo gibt es sicherlich Anwälte in der Föderation, aber da wir nur Rechtsbeispiele innerhalb der Sternenflotte kennen, in der Offiziere den Verhandlungsvorsitz leiten und Offiziere als Rechtsbeistand tätig sind, können wir nicht sagen wie es in der "zivilen" UFP ausschaut.

      Nur als Beispiel: Das "Judge Advocate General" ist in den USA die Rechtsinstanz der Amerikanischen Streitkräfte. Dort können Offiziere als Anwälte wirken und Offiziere haben den Verhandlungsvorsitz. Nascheinend hat man sich in Star Trek dies als Vorbild genommen.

      Und zu den Cardassianischen Anwälten: Die sind nur dafür zuständig, dass der "Mandant" seine Schuld zugibt, da das Strafmaß schon vor der Verhandlung feststeht und nur noch ein Schauprozeß im Rahmen eines "Tribunals" stattfindet.

      m.f.G. Socky
      Das Sockylein grüßt alle wahnsinnigen ;-), besonders Arwen, Spooky, NH, Suder, Logic, Super supernova + Zefi und unseren allseits beliebten ARSCHKEKS
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      • #4
        Naja, diese Erklärung klingt für mich ziemlich logisch, doch kann ich mich noch an eine TOS-Folge erinnern, in der wurde Kirk angeklagt und da wurde er von so einem alten Anwalt verteidigt, der scheinbar nicht aus der Sternenflotte kam. Die Anklägerin war, meine ich, auch nicht aus der Sternenflotte.
        Naja, vielleicht hat man danach ja die Anwälte abgeschaft.

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        • #5
          @Sokrates:

          In der J.A.G. abrebeiten aber studierte Juristen, gneau wie bei den Mitlitärgerichten.

          Das sind nicht irgendwelche Vorgesetzten, die ihre Untergebenen verteidigen, weil ihnen gerade langweilig ist.

          Ein vernünftige Verteidigung muss durch Fachleute erfolgen - und dies ist nie geschehen.


          Ach ja: Es kommt auch vor, dass ein cardassianischer Anwalt seinen Prozess gewinnt, nicht wahr?
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          • #6
            @Lucky:

            Es wurde schon des öfteren gesagt, das die Ausbildung an der Akademie sehr umfangreich und gut ist. Deshalb könnte es auch möglich sein, dass die Kaddetten auch eine juristische Ausbildung erhalten.


            Original geschrieben von LuckyGuy
            Ach ja: Es kommt auch vor, dass ein cardassianischer Anwalt seinen Prozess gewinnt, nicht wahr?
            Ich weis nicht ob dass so gesund für den "Rechtsbeistand" war

            m.f.G. Socky
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            • #7
              Ihr vergesst da den guten Samuel T. Cogley, der 2267 James T. Kirk zugewiesen wurde, als dieser im Mordfall Finney angeklagt wurde. Cogley war kein Angehöriger der Sternenflotte und für seine rechtlichen Ausführungen war er wohl der einzige irdische Anwalt, der lieber Bücher, als einen Computer nutzte.

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              • #8
                Auf diesen Mann habe ich mich eigentlich in meinen vorherigen Post beziehen wollen. Mir ist der Name nicht mehr eingefallen.

                Aber war diese Anwältin der Anklage(wohl eine alte Bekannte von Kirk) nicht auch Zivilistin?

                Naja, vielleicht haben sich von TOS zu TNG/DS9 die Gerichtsregeln irgendwie geändert, oder ob eine Klage gegen einen Offizier von einem zivilen oder einem militärischen Gericht durchgeführt wird, ist von der Art, dem Ort und der Zeit des Verbrechens abhängig.

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                • #9
                  Ach du meinst Areel Shaw? Sie war Staatsanwältin innerhalb der Sternenflotte und wurde 2267 mit der Verhandlung betraut. 2263 hatte sie eine kleine Affäre mit Kirk.
                  Außerdem fände ich es persönlich unlogisch, wenn es innerhalb der Föderation keine Anwälte mehr gäbe. Die Sternenflotte kann ja schließlich nicht überall einspringen.

                  Außerdem haben ja selbst die Klingonen Anwälte.

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                  • #10
                    Ja, würde mich auch wundern, wenn es keine Anwälte mehr gäbe. Außerdem wäre vielleicht nicht jeder Offizier oder Sternenflottenmitglied so begabt sich oder jemand anderes zu verteidigen.

                    Naja, bei den Klingonen kann es ja sein, dass Leute, die ungeschickt im Kämpfen sind, einfach auf die Anklagebank abgeschoben werden.

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                    • #11
                      Nur als Beispiel: Das "Judge Advocate General" ist in den USA die Rechtsinstanz der Amerikanischen Streitkräfte. Dort können Offiziere als Anwälte wirken und Offiziere haben den Verhandlungsvorsitz. Nascheinend hat man sich in Star Trek dies als Vorbild genommen.
                      Nun ja... ich denke eher, dass man in TNG zeigen wollte "wir sind jetzt sooo weit draussen, da findet man kaum noch genug Rechtsanwälte aus dem JAG um einen vernünftigen Prozess aufzubauen...
                      wobei ja schon im Court-Martial Prozess die Jury aus verschiedenen anwesenden Offizieren bestand, ein klassisches Kriegsgericht der Flotte also (lest mal die Aubrey Romane von Patrick Robinson, da wird es genauso beschrieben), bis auf Shaw und cogley eben Ausserdem wäre es ja zu langweilig die ganze Zeit nur Picard oder Sisko zu zeigen, wie sie auf der Zeugenbank bzw im Zuschauerraum vor Angst und Spannung Däumchendrehen und Nägel knabbern Deshalb baut man immer irgendwelche Darsteller mit in die Prozesse ein
                      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                      • #12
                        Der angekagte, muss doch mit seinem Anwalt einverstaden sein, wenn nicht bekommt er einen gestellt. Ich galueb, dass die Angeklagten sich einfach sagten, dass sie leiber einen hohen Offizier, der gerade in der Nähe ist und dem sie vertrauen ihr Anwalt ist, als irgendeiner, der gerade erst sein Studium beendet hat.
                        Vielleicht ist es auch oft zu umständlich tagelang auf einen Anwalt warten zu müssen, der erst eingeflogen wird.
                        Aber wie gesagt, die Ausbildung an der Akademie ist ja auch sehr gut, vielleicht erhalten alle die z.B. in den Kommando-Sektor gehen eine Ausbildung in Sachen Juristik. schließlich dürfen ja Raumschiff Cäptns ein Gericht abhalten. also sollten sie die Gesetze so gut kennen um im E-Fall auch mal als Verteidiger zu dienen.
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                        • #13
                          Ich weiss nicht, ob man vor einem Militärgericht wirklich noch freie Wahl des Anwalts/Verteidigers hat. Man kann ja froh sein gegenüber Jurys wie der von Admiral Satie noch einen Verteidiger bekommen zu dürfen
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