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Paramount will Roddenberry

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  • Paramount will Roddenberry

    Eugene W. Roddenberry hat jetzt mitgeteilt, dass er von Viacom/Paramount gefragt wurde, ob er dort tätig werden möchte um als Bindeglied zwischen Star Trek und den Fans zu wirken.

    Laut "SyFyPortal" wäre damit die Roddenberry-Familie erstmals seit langem wieder für Star Trek tätig.
    Quelle: phantastik.de
    "You don't burn out from going too fast, you burn out from going too slow and getting bored"
    Cliff Burton (1962-1986)
    DVD-Collection | Update 30.01.2007

  • #2
    Mal ne Frage: Was qualifiziert ihn für diesen Posten?
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    • #3
      Was für eine Frage?!!!
      Da wäre zum einem der Name und natürlich...ähm...tja.....

      ...ist bestimmt ein ganz netter....

      Gruß, succo
      Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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      • #4
        Genau das meine ich Succo!

        Da ist nur der Name! Die Hoffnung, die Fans mit einem Namen bedudeln zu können.

        "Lasst uns einen Roddenberry als Fanbeauftragten da hinsetzen, dann merken die Fans bestimmt nicht, wie mies unsere ENT-Stories sind!"

        Doch, B&B, merken sie!
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        • #5
          Das stimmt nicht so ganz. Ich bitte dich dieses Zitat nicht aus dem Kontext so isoliert zu quoten, da dies zu totalen Missverständissen führen kann.

          Das ganze hängt mit der Requisiten Repliken Community und dem gesamten Franchise von unlizenzierten/lizenzierten Merchandise Produkten zusammen, das ich erstmal ganz weit ausholen muß, um zu erklären, wie die ganze Sch**sse vor 4 Monaten soweit kam, wie es heute so gekommen ist.

          In den Staaten (weniger in Deutschland, aber das ändert sich so langsam) gab und gibt es seit Star Trek vor 35 Jahren exisitierte, schon immer Fans, die mehr wollten als das offizielle Merchandise. Denen waren die Spielzeuge nicht echt genug, so wollten das "Echte", "the real McCoy" (der Spruch gab länger als den Schiffsarzt, benannt nach einem Schiffkapitän McCoy) - sprich: Requisiten vom Film.

          Aber, so stellte sich die Frage:
          Woher bekomme ich die?
          Wer kann sowas herstellen?
          Und was muß ich als Fan dafür bezahlen?

          Das rief damals Lincoln Enterprises, heute bekannt als Roddenberry.com auf den Plan, für Fans Requisiten zum fairen Preis anzubieten, die sich auch mehr Leute leisten konnten und können, als was Paramount/Viacom dafür verlangte.

          Nachdem in den '90ern die Erfolge von TNG/DS9 gefeiert wurden, verteilte Paramount/Viacom grosszügig Lizenzen zur Vermarktung des Names "Star Trek" an Hersteller, die alles möglich produzierten - Tassen, Uniformen, Anstecker, Bandai-Figuren etc., weil man plötzlich entdeckt hat, das man damit auch eine Menge Geld einstreichen konnte. Darunter befanden sich auch wenige Repliken Firmen, die weniger Erfolg hatten und später bankrott gingen.

          Nur im Requisiten Repliken Bereich befand man sich in eine Art Grauzone. Die verkauften Artikel von Roddenberry.com wurden über Jahre geduldet und toleriert, weil sie zwar keine offizielle Lizenz besaßen, aber sich nicht mit den Roddenberry's verscherzen wollten, die diese "Gelddruckmaschine" namens Star Trek erfanden. Im übrigen stammen die über Roddenbery verkauften Requisten von HMS-Studios, der Firma, die über 15 Jahre lang die original Requisiten für TNG/DS9/VOY herstellten - von Iso-Chip, Communicator und Phaser bis zum Tricorder.
          Wer auf der Galileo 7-7 war, kennt einen aus HMS, nämlich Mike Moore.
          HMS durfte laut Vertragsklausel mit Paramount/Viacom nicht direkt die Requisten an die Fans verkaufen, das hieß nicht, das sie dies über eine Zwischenhändler durften, was natürlich durch die Roddenberry's ermöglicht wurde.

          Später, also von heute aus gesehen, vor 4 Monaten, wurde die offzielle Lizenz an Bandai, Polar Lights und Master Replicas vergeben.
          Bandai und Polar Lights produzieren die besten und zur Zeit hochwertigsten Enterprise Bausätze, die man je gesehen hat.
          Master Replicas (MR) erhielt die Lizenz für die Herstellung des First Contact Phasers aus echtem Metall mit Licht und Sound in einer weltweit limitieren Auflage von 1500 Stück, sowie weiteren möglichen Repliken.

          Und daran hängt sich Paramount/Viacom auf: Requisten Repliken, die nicht von offizieller Seite abgesegnet wurden werden rigeros mit der Justiz verfolgt, wobei es auch zu millionenschweren Forderungsklagen kam. Das ist zumal nichts ungewöhnliches, da dies auch seit Jahren praktiziert wurde. Nun kam es aber in der letzten Zeit soweit, das verstärkt fertige Repliken von Fans oder von Roddenberry aus privater Hand über ebay abgeschaltet wurden sofern sie nicht lizenziert wurden wie bei MR.

          Das schaukelte sich so hoch, das es Roddenberry traf und dessen Seite aufgrund dieser Rechtsfragen abgeschaltet wurde.
          Requisiten Replik Fans boykottierten MR Produkte und schrieben sehr wütendende Briefe an Paramount/Viacom. Und die Internet Requisiten Repliken/Originale Community zieht sich immer weiter in den Untergrund zurück, um nicht in die Schußlinie von Paramount/Viacom zu geraten. Mittlerweile sieht die Situation so aus, das man nur noch über Kontakte an Repliken/Originale rankommt, die besser sind als was Paramount/Viacom auf der Experience zu überteuerten Preisen anbietet.

          Genährt durch die schlechten Quoten von ENT und den ständig lautereren Kritiken seitens der Fans, wendet sich Paramount/Viacom an Eugene Roddenberry. Daily Trekker - Eugene Roddenberry und Paramount

          Wie er treffend bemerkte:
          Roddenberry sagte, die aktuellen Gespräche drehen sich darum ein neues Verhältnis zwischen Viacom und der Familie Roddenberry zu schaffen. Er sagte die Firma sei daran interessiert von seinen Verbindungen zur Fanbasis zu profitieren.

          "Paramount hat keine Angst vor den Roddenberrys, Paramount hat Angst vor den Fans", so Roddenberry "Die Fans haben der Familie Roddenberry alle Unterstützung gegeben die sie hat. Während der letzten 35, 40 Jahre, immerwieder hat Paramount uns unrecht getan, das haben sie vom Publikum und den Fans zu spüren bekommen. Wir sind normalerweise keine mächtige Familie, aber die Fans haben uns die Einflußmöglichkeiten und unsere ganze Macht gegeben. Sie sind es die diesen Vertag mit Paramount möglich machen. Bitte unterstützt uns weiter. Ohne Euch, würde sich nichts bewegen."
          Zuletzt geändert von Lt. Cmdr Lin; 09.12.2003, 19:45.
          Die Wahrheit ist das Licht, das uns zum Pfad der Weisheit führt...

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          • #6
            Also so wie ich das sehen, geht es nur darum dass hauptsächlich Paramount und Roddenberry jr. offiziell gemeinsam viel Kohle scheffeln - mehr Sinn dahinter seh' ich nicht, ihr?
            'To infinity and beyond!'

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            • #7
              alles was mir zu diesem Thema einfällt ist:

              Oh Mann, die Leute bei Paramount müssen echt verzweifelt sein!!!
              "But men are men; the best sometimes forget."
              "Immortality! Take it! IT'S YOURS!"
              "Gute Menschen lernen von den schlechten mehr als die schlechten von den guten."
              "We'll make sure history never forgets the name ENTERPRISE."

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              • #8
                Nazgûl:
                Also so wie ich das sehen, geht es nur darum dass hauptsächlich Paramount und Roddenberry jr. offiziell gemeinsam viel Kohle scheffeln - mehr Sinn dahinter seh' ich nicht, ihr?
                Das ist doch nicht richtig - ein Franchise lebt von der Symbiose zwischen den Fans und den Produzenten der Serie. Die Fans strafen derzeit Paramount extrem ab, weil sie seit Jahren über deren Köpfen (der Fans) hinweg Entscheidungen getroffen haben, wovon Paramount glaubt, das sie zum Besten der Fans geschehen.

                Wir, die Fans, sind es doch, die dieses Franchise "Star Trek" am Leben halten… und wodurch?
                Durch den Kauf der neuen Bandai-Enterprise Bausätze, der NEM Figuren von Art Asylum, der Bücher, etc. Star Trek wäre längst weg vom Fenster, wenn es nicht uns Fans gäbe…

                Paramount bat Roddenberry Jr. um Mithilfe, damit sie die Bedürfnisse der Fans erkennen können. Als "Locutus" der Fans spricht Eugene für uns, nicht für Paramount.

                Das Beste daran ist, das Eugene wenig bis gar nicht vorbelastet ist, was Trek angeht - er hatte sich als Kind nicht so sehr für die Arbeit seines Vaters interessiert, seitdem seinem Tod, erkannte er erst, was für ein Vermächnis er hinterließ. Er versucht die Fans zu verstehen, was sie motiviert, was sie antreibt und versucht engen Kontakt zu den Fans zu pflegen, was diesem Franchise angeht.
                Die Wahrheit ist das Licht, das uns zum Pfad der Weisheit führt...

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                • #9
                  @JLP
                  Oh Mann, die Leute bei Paramount müssen echt verzweifelt sein!!!
                  Was wäre denn bitteschön daran schlecht? Bisher war es doch so, dass sie zuversichtlich waren - zumindest haben sie das behauptet - auf dem richtigen Weg zu sein. Und das einzige was passierte war, dass es immer schrecklichere Ideen und Konzepte gab

                  Ein wenig Verzweiflung könnte ein guter Anreiz sein wirklich einmal auf die Ideen der Fans zu hören und ENT vielleicht noch zu retten, bzw zu verbessern.

                  Hoffen wir mal das beste (immerhin stirbt die Hoffnung zuletzt, auch wenn sie vielleicht schon krank wurde)
                  »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                  • #10
                    Nun, mir gefallen schon die Episoden die Roddenberry Sr. federführend begleitet hat nur zu einem ganz kleinen Teil, also verknüpfe ich mit dem Junior auch keine zu hohen Erwartungen !
                    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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                    • #11
                      Original geschrieben von Sternengucker
                      @JLP


                      Was wäre denn bitteschön daran schlecht?
                      Ich bezweifle das Roddenberry junior derart grosse visionäre Kräfte ich sich hat die mit denen seines Vaters konkurrieren könnten.
                      FÜr mich hört sich diese Meldung so an als verpflichten sie den Mann nur wegen seinem Namen, aber da er anscheinend keine bzw. nur durch seinen Vater Erfahrung mit ST hat wäre das wieder ein Rückschritt zu den TNG Staffeln 1-2, falls Roddenberry in die Fussstapfen seines Vaters tritt und ähnliche Ansichten vertritt.
                      Aber ich denke nichtmal das wird er schaffen, nein durch seine Mitarbeit wird sich gar nichts ändern, es dümpelt weiter schon wie seit Jahren...
                      "But men are men; the best sometimes forget."
                      "Immortality! Take it! IT'S YOURS!"
                      "Gute Menschen lernen von den schlechten mehr als die schlechten von den guten."
                      "We'll make sure history never forgets the name ENTERPRISE."

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                      • #12
                        Original geschrieben von Lt. Cmdr Lin
                        Das ist doch nicht richtig - ein Franchise lebt von der Symbiose zwischen den Fans und den Produzenten der Serie. Die Fans strafen derzeit Paramount extrem ab, weil sie seit Jahren über deren Köpfen (der Fans) hinweg Entscheidungen getroffen haben, wovon Paramount glaubt, das sie zum Besten der Fans geschehen.

                        Wir, die Fans, sind es doch, die dieses Franchise "Star Trek" am Leben halten… und wodurch?
                        Durch den Kauf der neuen Bandai-Enterprise Bausätze, der NEM Figuren von Art Asylum, der Bücher, etc. Star Trek wäre längst weg vom Fenster, wenn es nicht uns Fans gäbe…

                        Paramount bat Roddenberry Jr. um Mithilfe, damit sie die Bedürfnisse der Fans erkennen können. Als "Locutus" der Fans spricht Eugene für uns, nicht für Paramount.

                        Das Beste daran ist, das Eugene wenig bis gar nicht vorbelastet ist, was Trek angeht - er hatte sich als Kind nicht so sehr für die Arbeit seines Vaters interessiert, seitdem seinem Tod, erkannte er erst, was für ein Vermächnis er hinterließ. Er versucht die Fans zu verstehen, was sie motiviert, was sie antreibt und versucht engen Kontakt zu den Fans zu pflegen, was diesem Franchise angeht.
                        Das mag ja alles stimmen und ich geb' dir da auch recht, nur ich kaufe mir keine Modelle etc (hätt ich das nötige Kleingeld, schon) - ich will lieber anspruchsvolle Episoden/Filme sehen und das Paramount/Berga auf die Bedürfnisse der Fans hinsichtlich der Inhalte von Star Trek eingehen und nicht auf Spielzeug etc.
                        'To infinity and beyond!'

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                        • #13
                          Orginal geschrieben von JLP
                          Ich bezweifle das Roddenberry junior derart grosse visionäre Kräfte ich sich hat die mit denen seines Vaters konkurrieren könnten.
                          Das muss er ja auch gar nicht, denn im Gegensatz zu seinem Vater muss er Star Trek nicht komplett neu erfinden sondern nur wieder auf den richtigen Weg zurückbringen. Und er wird ja auch nicht das Roddenberry'sche Star Trek kopieren sondern seine Kontakte zu den Fans nutzen um zu erfahren was diese wollen um so das Star Trek zu kreieren das wir alle sehen wollen.

                          Und das Star Trek von Gene Roddenberry und das was zur Zeit bei Enterprise geschieht unterscheidet sich ja, um es mal ganz Grob zu sagen nur darin das T'pol etwas "angemessenes" zum anziehen bekommt und in den Episoden etwas weniger Action und mehr Story vorkommt. Stories die uns auf die sozialen Probleme in unserer heutigen Welt aufmerksam machen.
                          Es gibt immer Möglichkeiten - Cpt. Kirk

                          Dann und wann begegnen wir der Realität und sind überhaupt nicht auf sie vorbereitet.
                          John Le Caree

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