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Stewart: Verbessert die Erde anstatt zum Mars zu fliegen!

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  • Stewart: Verbessert die Erde anstatt zum Mars zu fliegen!

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    Die Mittel um zum Mars zu fliegen, sollten lieber verwendet werden um das Leben auf der Erde zu verbessern, so Patrick Stewart (Captain Jean-Luc Picard).

    Im Gespräch mit dem BBC World Service erklärt Stewart: "Ich bin ein wenig der Spielverderber wenn es um Raumfahrt geht."

    Das Geld welches für die Raumfahrt verwendet wird, sollte man anderswertig verwenden, "Wir sollten erstmals hier alles in Ordnung bringen anstatt die Arroganz aufzubringen auf anderen Planeten offensichtlich fehlerhafte Zivilisationen zu gründen."

    "In meinem Alter sieht man nicht mehr den Sinn Menschen zurück auf den Mond zu fliegen oder zu anderen Planeten, denn der Aufwand ist zu groß."

    Dennoch ist Stewart von den unbenannten NASA-Missionen zum Mars begeistert.

    Den Original-Bericht finden Sie hier.
    Seit ihr auch Stewarts Meinung?

  • #2
    Ja, der gute Mann hat ganz sicher recht.

    Ein Staat, in dem zahlreiche Menschen noch nichteinmal krankenversichert sind, weil sie es sich nicht leisten können, sollte sich zweimal überlegen, ob man Milliarden in die Raumfahrt steckt.
    When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

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    • #3
      100 % Zustimmung für Stewart.
      Wobei die unendlichen Ausgaben fürs Kriegsministerium in den USA noch schwerwiegender und vor allem höher sind als die (zweifelhaften) Ausgaben fürs Mars-Programm.
      “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
      They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
      Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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      • #4
        Ich kann P. Steward da nur zustimmen.

        Wie ich auch schon ihm Off-Topic geschrieben habe, halte ich es für ziemlich bekloppt, selbst speziell auf die USA übertragen, das ganze Geld in ein Projekt zu stopfen, welches wirklich niemand braucht, während die eigene Nation vor die Hunde geht.
        Welch eine Ironie, dass unter diesem Wahlkampf (und dazu gehört Bush's Marsprogramm ohne Zweifel) der Wähler selbst zu leiden hat.

        Jedoch bin ich zudem auch Verfechter der Überzeugung, dass man erstmal für den eigenen Planeten sorgen muss (bzw. ihn zu retten; vor Umweltverschmutzung, Kriegen, etc.), als die gute alte Erde aufzugeben und sich um die Sterne zu kümmern oder sogar schon die Flucht dorthin zu planen.
        "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
        ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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        • #5
          Stewart hat eindeutig recht!
          Wie gesagt sollte die Welt sich erstmal verbessern,
          bevor wir groß in den Weltraum gehen.

          @George W. Bush, das große Schwärmen für den Weltraum wie in den 70er ist bedeutend kleiner geworden.

          Was mich aber besonders ärgert, ist die "American Domination Tour"! Milliarden werden in Jets geschickt, mit denen Bush innerhalb von ein paar Stunden theoretisch ganz Europa lahmlegen kann. Dabei wäre es doch gescheiter, wie gesagt die Welt zu verbessern, und zwar nicht durch Sol III unter amerikanischer Flagge.
          אנו רוצים להודות לך על השימוש בשירותי התרגום שלנו.

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          • #6
            Ja aber hallo, seid ihr euch alle einig?
            Ich bin überhaupt nicht Stewarts Meinung. Die Menschheit gibt wesentlich mehr Geld für Zigaretten, Formel 1, Golfen und Rekorde-fürs-Guiness-Buch-der-Rekorde-aufstellen aus, (von Kriegsmaterial gar nicht zu sprechen) als für die Raumfahrt. Wenn man schon argumentiert, man solle die Welt verbessern, dann sollte man erst mal mit diesen Dingen (oder anderen) aufräumen. Raumfahrt mag teuer sein - aber letztenlich müssen wir in den Raum, wenn wir überleben wollen.

            Die Raumfahrt begeistert eine ganze Generation für die Naturwissenschaften, führt zur Entwicklung neuer Techniken und Anwendungen, schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze. Die Raumfahrt könnte man als eine Art Ankurbelungsmethode in vielerlei Hinsicht betrachten - da spart man lieber an anderen Orten.

            Kategorische Aussagen in der Art von Stewart bringen niemanden weiter.
            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
            Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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            • #7
              Ich kann Bynaus nur zustimmen.
              Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass die Raumfahrtgelder irgendetwas Grundlegendes an der Situation auf der Erde verbessern könnten.
              Signatur ist auf Urlaub

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              • #8
                ...und irgendwann könnten gerade die Erkenntnisse aus der Raumforschung das Überleben der Menschheit sichern.

                Einsparungen oder Streichungen in diversen Rüstungs-Haushalten sind auf jeden Fall sinnvoller.
                ...und wenn ich mir vorstelle alle Raucher würden ihr "Laster" aufgeben und das Geld stattdessen Umweltschutzprojekten stiften...

                Gruß, succo
                Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                • #9
                  Es hat mich jetzt eigentlich auch gewundert, dass sich hier gleich zu Beginn nur Stimmen einfanden, die Stewarts Meinung unterstützen.

                  Die Menschheit selber wird auf ihrer kleinen, zerbrechlichen Erde recht schnell an ihre Grenzen stoßen...deshab muss sie expandieren, und zwar in den Weltraum. Das kann und wird zhwar noch Jahrhunderte dauern, aber es ist wichtig, diesen Schritt zu tun, denn der Mensch wird sich nicht so schnell weiterentwickeln, wie es unsere Erde brauchen würde.

                  Ich denke, die einzigen Menschen, die unsere Welt vor dem programmierten Desaster retten können, sind die Geldgeber der Raumfahrt. Es klingt vielleicht etwas überspitzt, aber das Ziel der Raumfahrt muss sein, den Planeten schneller zu verlassen, als wir ihn selber herunterwirtschaften werden, was definitiv passieren wird.

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                  • #10
                    Es klingt vielleicht etwas überspitzt, aber das Ziel der Raumfahrt muss sein, den Planeten schneller zu verlassen, als wir ihn selber herunterwirtschaften werden, was definitiv passieren wird.
                    Genau! Auf zum Mars, denn der ist ja noch nicht so gebeutelt wie die gute alte Erde. Schickt die Menschen dort hin, damit sie da weiter machen können, wo sie auf der Erde aufgehört haben. Und wenn der Mars kaputt ist, dann findet sich schon der nächste Planet.

                    Okay, den Sarkasmus mal bei Seite. Sagen ist einfacher, als wirklich etwas zum Wohle der Gesellschaft zu unternehmen.

                    Natürlich schließe ich mich der Aussage an, dass man vielleicht erst mal die eigene Welt in Ordnung bringen sollte, bevor wir uns auf andere ausbreiten. Aber die Raumfahrt deswegen gänzlich aufzugeben oder die finanziellen Mittel davon abzuziehen? Nein. Das ist meines Erachtens der völlig falsche Ansatz, zumal die USA beispielsweise Organisationen hat, die wesentlich mehr Gelder schlucken und bei denen unterm Strich letztlich weniger rauskommt, als z.B. bei der Raumfahrt an Erkenntnissen gewonnen wird.

                    Diese Kenntnisse nützen normalerweise natürlich nicht in der Richtung, die sozialen Systeme zu stärken oder die Umwelt zu schützen. Aber wenn den USA beispielsweise wichtiger ist ihre Stellung als Weltmacht zu erhalten und dazu auch militärisch auszubauen, bleiben Mensch und Umwelt irgendwo leider auf der Strecke. Ich denke, da muss eher an der Stelle eingegriffen werden, als bei der NASA Stellen abzubauen. Denn das verschafft den Menschen auch keine bessere Zukunft, geschweige denn würde z.B. positiv zur Klimaveränderung beitragen.

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                    • #11
                      Original geschrieben von Adm. K.Breit
                      Genau! Auf zum Mars, denn der ist ja noch nicht so gebeutelt wie die gute alte Erde. Schickt die Menschen dort hin, damit sie da weiter machen können, wo sie auf der Erde aufgehört haben. Und wenn der Mars kaputt ist, dann findet sich schon der nächste Planet.
                      Die Idee ist nicht neu. Man denke nur an "Independence Day".
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                      • #12
                        Original geschrieben von Adm. K.Breit
                        Genau! Auf zum Mars, denn der ist ja noch nicht so gebeutelt wie die gute alte Erde. Schickt die Menschen dort hin, damit sie da weiter machen können, wo sie auf der Erde aufgehört haben. Und wenn der Mars kaputt ist, dann findet sich schon der nächste Planet.
                        *g* so habe ich das nicht gemeint. Ich denke, mit dieser Art von technologischem Fortschritt läßt sich sehr viel anfangen. Die Weltraumforschung ist momentan natürlich nichts weiter, als ein Prestigeobjekt, aber nicht etwa einer (oder mehrerer) Nation(en), sondern der Technik überhaupt.

                        Wenn man bedenkt, dass eine Raumstation auf dem Mars in etwa 500 Milliarden DOllar kostet, was in etwa dem angepeilten Militärbudget der USA für das kommende Jahr entspricht (welches ja zur "problembeseitigung" eingesetzt wird, und zu nix anderem ),dann finde ich, dass es viele viele andere Projekte auf der Welt gibt, die es weitaus weniger verdienen, finanziell unterstützt zu werden.

                        Leider ist es utopisch, anzunehmen, dass wir mit der begrenzten Erde irgendwann ins reine kommen. Mit dem quasi unbegrenzten Weltall jedoch könnte (nicht: wird) eventuell ein Umdenken in uns Menschen stattfinden.

                        In Star Trek hats schließlich auch so geklappt - und nich umgekehrt

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                        • #13
                          Ich bin 100% gegen Stewarts Meinung!

                          Wir können nicht warten bis de letzte Hinterwäldler auf Papua Neuguinea auf dem Niveau eines Westeuropäers ist ! Es wird immer ein Gefälle zwischen Reich und Arm geben, ob wir dabei den Weltraum erforschen oder nicht. Vielmehr ist der Weltraum die Chance neue Industriezweige zu entwickeln und selbst jetzt profitieren wir von den Erkenntnissen der Raumfahrt (ja auch die Armen).

                          Ich muss auch ganz eindeutig sagen, dass ich extrem überrascht war wieviele hier in diesen Forum diese Meinung (Stewarts) befürworten. Gerade wir, die sich mit Star Trek bzw. im allgemeinen für Scifi interessieren und auskennen, sollten doch gerade wissen welch Vorteil die Raumfahrt hat.

                          Ich glaube viele pantschen die Begriffe zusammen nach dem Motto: NASA = Militär = Bush ==> also dagegen!!! Sicherlich gibt es militärische Projekte bei der NASA, doch halte ich diesen Analogieschluss für gelinde gesagt....

                          Mensch Leute, wenn es gegen Bush und seiner derzeitigen Politik gehen, würde ich es vieleicht noch verstehen, doch dies verallgemeinender Antiamerikanismus. Etwas mehr Differentation ist nicht schädlich!
                          No dictator, no invader can hold an inprisoned population by force of arms forever. There is no greater power in the universe than the need for freedom. Against that power governments and tyrants and armies cannot stand. The Centauri lerned this lesson once. We will teach it to them again. Though it take 1000 years, we will be free. (G'Kar)

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                          • #14
                            Original geschrieben von Ragnar
                            NASA = Militär = Bush ==> also dagegen!!! Sicherlich gibt es militärische Projekte bei der NASA, doch halte ich diesen Analogieschluss für gelinde gesagt....

                            Mensch Leute, wenn es gegen Bush und seiner derzeitigen Politik gehen, würde ich es vieleicht noch verstehen, doch dies verallgemeinender Antiamerikanismus. Etwas mehr Differentation ist nicht schädlich!
                            zunächst einmal ist die NASA keine militärische Institution und somit kein Teil der amerikanischen Streitkräfte, somit hinkt der Vergleich NASA = Militär = Bush schonmal ganz gewaltig.

                            Tatsache ist das Bush von Clinton vor 4 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt "geerbt" hat, und durch das hohe Militärbudget als Folge vom 11.9. ist dieser schöne Haushalt schon längst wieder Geschichte, Rekorddefizit wäre hier als Schlagwort zu nennen.
                            Sorry, aber bei den Problemen die Amerika derzeit hat, egal wie dumpfsinnig sie sind wie z.B. der Irak Krieg, woher soll man da noch viele Milliarden $ hernehmen und in die Raumfahrt stecken.
                            Wenn Clinton bei nem ausgeglichenen Haushalt die Raumfahrt gepusht hätte wäre das eher verständlich als nach jetzt nach einigen Jahren Wirtschaftskrise, erstmal muss es mit uns hier auf dem Planeten wieder aufwärts gehen bevor man Geld in die Raumfahrt statt für weltliche DInge ausgibt.
                            "But men are men; the best sometimes forget."
                            "Immortality! Take it! IT'S YOURS!"
                            "Gute Menschen lernen von den schlechten mehr als die schlechten von den guten."
                            "We'll make sure history never forgets the name ENTERPRISE."

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                            • #15
                              Original geschrieben von Ragnar

                              Wir können nicht warten bis de letzte Hinterwäldler auf Papua Neuguinea auf dem Niveau eines Westeuropäers ist !
                              Ich denke mal dass du da die Aussagen pro-Stewart hier gründlich missdeutest. Es soll hier nicht um absolute Gleichmacherei gehen, sondern darum die Probleme der Gegenwart zu lösen. Auch in den Industriestaaten gibt es soziale Missstände die es zu beheben gilt.

                              Und dies wird hier von vielen als wichtiger angesehen als Geld in eine sehr vage Zukunft zu stecken.

                              Sicher gibt es Posten die man streichen sollte, bevor man der Raumfahrt Gelder entzieht, aber es gibt auch etliches dem ich größere Priorität einäumen würde als der Raumfahrt.
                              “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                              They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                              Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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