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Kann sich die UFP die Hauptdirektive überhaupt leisten?

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  • Kann sich die UFP die Hauptdirektive überhaupt leisten?

    Es gibt Völker wie die Romulaner oder die Klingonen, von denen ich jetzt einfach mal annehme, dass sie so eine Direktive nicht besitzen. Auch den Ferengi traue ich eine solche Direktive nicht zu, denn schließlich wäre sie hochgradig geschäftsschädigend. Ein Volk, dass ich in seiner Entwicklung nicht beeinflussen darf, kann ich nicht ausbeuten.

    Nehmen wir mal an, nur jeder zehnte Planet, der eine intelligente Zivilisation berherbergt, hat auch eine Zivilisation, die zu Warp fähig ist.

    Dann könnten die anderen Völker bis zu 10x mehr an Resourcen aus einem Raumgebiet herausholen, als die UFP.

    Rohstoffe, Soldaten, etc. Die anderen Imperien wären der UFP doch vollkommen überlegen.

    Warum ist das nicht so?
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  • #2
    Gesamtgesehen bewirkt die Oberste Direktive wohl mehr gutes als schlechtes (wie uns diverse ENT-Folgen wie "Lieber Doktor", "Durch die Wüste" oder "Der Kommunikator" lehren). Außerdem ist die Oberste Direktive wohl auch eine Art Neutralität welche die Föderation davor bewahrt in Kriege die sie nichts angeht hineingezogen zu werden.

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    • #3
      Zitat von HanSolo
      Gesamtgesehen bewirkt die Oberste Direktive wohl mehr gutes als schlechtes (wie uns diverse ENT-Folgen wie "Lieber Doktor", "Durch die Wüste" oder "Der Kommunikator" lehren).
      Sicher tut sie das. Aber sie schützt in erster Linie nicht die UFP, sondern die nicht-warpfähigen Zivilisationen. Das meine ich doch gerade. Das ist aus moralischen Gründen nur zu unterstützen, aber anderen Imperien gegenüber hat die UFP dadurch einen Nachteil - möglicherweise sogar einen existenzbedrohenden Nachteil.


      Zitat von HanSolo
      Außerdem ist die Oberste Direktive wohl auch eine Art Neutralität welche die Föderation davor bewahrt in Kriege die sie nichts angeht hineingezogen zu werden.
      Das hat mit der oberen Direktive nichts zu tun. In der Regel sind Kriege zwischen nicht-warpfähigen Zivilisationen (und alleine auf diese bezieht sich die Hauptdirektive ja) nichts, was der UFP Kopfzerbrechen bereiten müsste.
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      • #4
        Zitat von LuckyGuy
        Sicher tut sie das. Aber sie schützt in erster Linie nicht die UFP, sondern die nicht-warpfähigen Zivilisationen. Das meine ich doch gerade. Das ist aus moralischen Gründen nur zu unterstützen, aber anderen Imperien gegenüber hat die UFP dadurch einen Nachteil - möglicherweise sogar einen existenzbedrohenden Nachteil.

        Das hat mit der oberen Direktive nichts zu tun. In der Regel sind Kriege zwischen nicht-warpfähigen Zivilisationen (und alleine auf diese bezieht sich die Hauptdirektive ja) nichts, was der UFP Kopfzerbrechen bereiten müsste.
        Ich denke das du meintest warum die anderen Völker nicht mächtiger als die UFP(richtig)? Ich denke das es daran liegt das die Förderation versucht viele Bündnisse einzugehn( natürlich mit Warpfähigen Parteinen ) und gewinnt so an Rohstoffen

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        • #5
          Prima, dann nenne mir mal die Bündnispartner.
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          • #6
            Ich denke nicht das es größere sind ,die sehr bekannt sind (außer man kann die Klingonen dazu rechnen) sondern die kleinen machen sie stark (Talaxianer u.s.w...)

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            • #7
              Klingonen? Nun ja, sie mögen militärische Zweckbündnisse eingehen, aber ich bezeifle mal stark, dass sie anderen Parteien Rohstoffe abgeben, die sie so mühevoll den von ihnen unterdrückten Völkern abgepresst haben.

              Und die Talaxianer sind etwas weit weg, da sie im Delta-Quadranten leben.

              Ich sehe weit und breit nicht genügend potentielle Bündnispartner, um den "Nicht-Unterdrückungs-und Ausbeutungs-Nachteil" auszugleichen.
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              • #8
                Aber du musst auch bedenken das unterdrücker immer atakiert werden. Die Romulaner oder die Ferengi werden oft gehasst und bekämpft. Auch wenn das für ein schwächeres Volk sinnlos ist .Sie kämpfen für die Ehre. Die Förderation (bis auf Ausnahmen) versucht niemanden mehr zu ünterdrücken.

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                • #9
                  Die Föderation kann sich schon die Hauptdirektive leisten. Bezüglich ihres Charakters ist diese sogar sehr wichtig. Davon aber abgesehen soll diese Order ist in erster Linie nicht-warpfähige Zivilisationen vor einer Einmischung weithöher entwickelter Spezies verhindern bzw. vor Nichteinmischung in innerpolitische Angelegenheiten einer Gesellschaft (unabhängig ihres Entwicklungsstandes) schützen.

                  Was die Klingonen oder Romulaner betrifft: nun, dass sie nicht mächtiger sind, als die Föderation liegt wohl zum einen daran, dass zu den Zeiten der Ausdehnung bzw. Festigung jener Imperien techologisch selbst viel zurückentwickelter waren, als heute. Die Klingonen haben im Laufe ihrer Geschichte wohl die meisten Völker vertrieben oder unterdrückt und sich deren technologischen Errungenschaften zu nutze gemacht, sofern sie Zivilisationen besiegt haben, die einer Ausbeutung wert waren. Warpfähige Zivilisationen lassen nicht unbedingt auf einen hohen Entwicklungsstand von Kultur und Technologie schließen. Spezies, die sehr viel höher entwickelt gewesen wären, als die Klingonen zu jener Zeit, hätten meiner Meinung nach sicherlich die Klingonen abgewehrt; wie die Romulaner beispielsweise, die sich im selben Quadranten ausgebreitet haben, technologisch aber etwa das selbe Level hatten (was vermuten lässt, dass es im Beta-Quadrant kaum hochentwickelte Spezies gab).

                  Die Sternenflotte um 2151 beispielsweise wäre alleine den Romulanern oder den Klingonen völlig unterlegen gewesen. Deren Technologie war im Vergleich zu jenen "rückständig". Anders als bei den Imperien aber setzt die spätere Föderation auf friedliche Bündnisse und einer großen Gemeinschaft, die die Föderation ansich sehr stärkt. Die Partner bringen ihre Kenntnisse ein wodurch neue Technologien entwickelt oder effizienter gemacht werden können. Bei den Klingonen oder Romulaner dagegen wurde/wird in der Regel sich das genommen, was man braucht. Davon abgesehen haben im Gegensatz zu der Föderation nur jeweils eine Spezies im entsprechenden Reich die Macht, während in der UFP Gleichberechtigung herrscht und verscheidene Spezies ihrere Qualitäten und Stärken hervorbringen können, während die Klingonen oder Romulaner als "Monopol" grob gesagt immer die selben Stärken und Schwächen haben. Fähige Köpfe sozusagen dann auch in Relation zur Föderation gesehen seltener vorhanden sind oder sein können.

                  Dass aber das Weglassen einer Direktive dieser Art auch genau das bewirken kann, was hier angesprochen wurde, sieht man sehr deutlich an den Borg, die in ihrer Existenz nach nichts anderem suchen, als nach der absoluten Perfektion. Sie setzen weder auf friedliche Bündnisse, noch auf irgendwelche Direktiven. Sie ziehen durch die Sektoren und assimilieren Spezies, ungeachtet auf deren Stände. Das macht sie zwar mit der Zeit technologisch sehr stark, wodurch sie im 24. Jahrhundert rein durch Waffentechnologie nahezu unangreifbar geworden sind, dafür haben sie aufgrund ihres Kollektivs andere Schwächen, die durch die Assimilation verloren gegangen sind - was sie dann verwundbar macht. Eine individuelle Gesellschaft dagegen könnte einem technologischen Stand wie dem der Borg nur noch schwer zu besiegen sein.

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                  • #10
                    Die Oberste Direktive hat ja noch einen weiteren Vorteil. Die Föderation lebt ja u.a. auch von der Reichhaltigkeit ihrer Kulturen. Würde man nun eine Welt zu früh beeinflussen, so versucht diese, alles nachzuahmen und unterdrückt ihre eigene Kultur. Das kann auch nicht im Sinne der Föderation sein.
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                    Klickt für Bananen!
                    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                    • #11
                      Trotzdem ist doch die Frage wieso die Förderation so mächtig ist ohne Völker zu unterdrücken oder sie zu beeinflussen. Andere Völker müssten wirklich viel stärker sein . Also was macht den Unterschied.

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                      • #12
                        Die ST-Autoren messen imho im Bereich der Wirtschaft Bergbau und Landwirtschaft ein bisschen zuviel Gewicht bei. Rohstoffe sind schon jetzt nicht entscheidend fuer wirtschaftlichen Erfolg (und in Folge Macht), in Zukunft werden sie es viel weniger sein.
                        Den Unterschied macht glaube ich was ganz anderes aus - die Foederation ist einfach innovativer und fortschrittlicher. Dass sie dann vielleicht nicht immer alle Ressourcen so ausbeuten, wie sie theoretisch koennten, ist ein "Luxus", den sie sich leisten koennen.
                        Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
                        Johann Nestroy

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                        • #13
                          Zitat von Locksley
                          Die ST-Autoren messen imho im Bereich der Wirtschaft Bergbau und Landwirtschaft ein bisschen zuviel Gewicht bei. Rohstoffe sind schon jetzt nicht entscheidend fuer wirtschaftlichen Erfolg (und in Folge Macht), in Zukunft werden sie es viel weniger sein.
                          *Hust*

                          Wie bitte? Rohstoffe, bzw. der Zugriff darauf, sind nach wie vor der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg. Was glaubst Du wohl, warum die Amis in den Irak einmarschiert sind? ÖL --> (Rohstoff)

                          Ohne Rohstoffe kannst Du noch so fortschrittlich sein - Du kannst einfach nix produzieren, und dann ist Essig.
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                          • #14
                            Nicht der, sondern einer. Japan, Taiwan, Suedkorea, Schweiz, Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Irland, Niederlande, Belgien, Schweden, Finnland, Kanada, Spanien, Italien - haben diese Laender ihren Reichtum durch ihre Rohstoffe erzielt?
                            Auch die Wirtschaft der USA basiert nicht ausschliesslich auf dem Vorhandensein von Rohstoffen. Silicon Valley braucht vielleicht Strom, aber nicht so grossartig viel Erdoel.

                            Natuerlich werden Rohstoffe benoetigt, aber sie sind nur ein entscheidender Faktor, nicht der einzige. Der Erfolg der Foederation begruendet sich nicht auf dem grossartigen Zugang zu den Rohstoffen, sondern auf den anederen Faktoren.
                            Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
                            Johann Nestroy

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                            • #15
                              diese Diskussion ist eigentlich nur des diskutierens willen, denn rein von der "Logik" ist das Universum von Star Trek totaler Blödsinn...

                              irgendwie sind alle auf dem selben oder einem ähnlichen Standart - die kleineren Völker sind halt etwas unterlegen...

                              aber selbst der mächtigste Feind ist nach ein paar Episoden plötzlich nicht mehr ganz so schlimm und die Föderation ist schonwieder stärker

                              das ist total bescheuert...
                              andauernd wird erzählt die Föderation sei so abgebrannt durch die Kriege und wäre so angreifbar, wenn dann aber jemand angreift können sie es doch noch irgendwie abwehren - langweilig...

                              die Welt von Star Trek ist total uninteressant da es keine wirkliche Vielschichtigkeit gibt und gab...


                              früher war alles anders...aber seit Voyager...sogar schon seit DS9 ist das alles zum Teufel
                              »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                              Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                              Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                              Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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