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Erster Warpflug der Menscheit in FC ein klein wenig unrealistisch

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  • Erster Warpflug der Menscheit in FC ein klein wenig unrealistisch

    Das Szenario welches uns B&B auftischen ist folgendes: Nach dem mit ATOMWAFFEN geführten 3. Weltkrieg hat eine überaschend große Anzahl Menschen überlebt. Wollen wir mal hinnehen. In der darauf folgenden Arnarchie bastelt ein ein Alkoholiker aus einer ungenutzten Atomrakete (Wenn der Feind gegen mich Atomraketen abfeuert lasse ich meine auch ganz bestimmt ungenutzt liegen.) ein Warpfähiges Raumschiff. Die nötige Antimaterie hat er wohl mit dem 15 Jahre alten Heimteilchenbeschleiniger hergestellt. Das die Erzeeigung einer Warpblase funktioniert und ungefährlich ist hat nicht wie es logisch wäre vorher mit unbemannten Tests ausprobiert. Nein der Erste Test findet mit ihm an Bord statt. Anmerken würde ich noch, dass nacheinem Weltkrieg die ganze Wirtschaft zusammengebrochen ist, also auch die Nahrungsversorgung, es wichtigeres als irgendwelche Raumschiffe. Namentlich: Das nackte Überleben. Also ziehmlich unwarscheinlich das ganze.

    Die wenn auch Non-Canon Version im Roman "Die Föderation" finde ich doch realistischer, wo ein reicher, visionärer Industrieller, welche Flint der Unsterbliche ist, die Entwicklung des Warantriebs finanziert, um das Überleben der Menschheit zu sichern.

  • #2
    Zitat von Spezies8472
    Die nötige Antimaterie hat er wohl mit dem 15 Jahre alten Heimteilchenbeschleiniger hergestellt.
    Antimaterie ist nicht zwingend für einen Warpantrieb nötig. Shuttles haben auch keine an Bord
    Das die Erzeeigung einer Warpblase funktioniert und ungefährlich ist hat nicht wie es logisch wäre vorher mit unbemannten Tests ausprobiert. Nein der Erste Test findet mit ihm an Bord statt.
    Entscheide dich mal...du schreibst er hat mehr Ressourcen zur Verfügung als es glaubwürdig wäre, aber gleichzeitig soll er noch mehr Ressourcen haben um einen Testflug zu machen?

    Zur Atomrakete: Vielleicht war das Silo kaputt...wenn eine einzige nicht gestartet wird muss das ja nicht heißen dass die Amis gar keine eingesetzt haben.

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    • #3
      Zu dem punkt das da ne ungenutze rakete rumliegt, sollte man wohl folgendes sagen.
      Heute gibt es soviele atomwaffen auf verschiedene nationen verteilt das damit ohne weiteres der gesamte planet zerstört werden könnte.
      einmal mächtig zurückschlagen und alles zerstören reicht da wohl völlig.
      Logisch das dann einige Sprengkörper übrig bleiben.
      desweiteren waren oft auch technische entwicklungen der rüstungsindustrie und deren bemühungen ausschlaggebend für grossartige entwicklungen
      (v2 rakete als beginn zum raumfahrtzeitalter z.b)

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      • #4
        Bezüglich dem Gelingen des ersten Tests... vielleicht ist das ja auch ein Zeitparadoxon ( ) in dem die Enterprise auf jeden Fall in die Vergangen heit reisen musste... und somit der "geschichtliche" erste Testflug ebenfalls auf die Enterprise zurück zu führen ist. Die haben ja schon das nötige Wissen um alles zu berücksichtigen bzw. aus zu bessern.
        "You don't burn out from going too fast, you burn out from going too slow and getting bored"
        Cliff Burton (1962-1986)
        DVD-Collection | Update 30.01.2007

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        • #5
          Zitat von Spezies8472
          In der darauf folgenden Arnarchie bastelt ein ein Alkoholiker aus einer ungenutzten Atomrakete (Wenn der Feind gegen mich Atomraketen abfeuert lasse ich meine auch ganz bestimmt ungenutzt liegen.) ein Warpfähiges Raumschiff.
          Wie gesagt, wahrscheinlich hat die Rakete sich nicht zünden lassen,
          oder die Fernsteuerung ist während des Kriegs zum Silo abgebrochen.

          Zitat von Spezies8472
          Die nötige Antimaterie hat er wohl mit dem 15 Jahre alten Heimteilchenbeschleiniger hergestellt.
          Also soweit ich weiß, war in der Pheonix ein Fusionskern oder Atomkern drinnen, der die Phoenix mit Energie versorgte.

          Zitat von Spezies8472
          Das die Erzeeigung einer Warpblase funktioniert und ungefährlich ist hat nicht wie es logisch wäre vorher mit unbemannten Tests ausprobiert. Nein der Erste Test findet mit ihm an Bord statt.
          Du redest ja, als ob Zefram Chochrane ein paar tausend Atomraketen hätte und Lilli bis sie 80 ist, Titan für Zefram's Rakete zusammentrommeln muss.
          Außerdem dürfte ein Warp-Test mitten auf den Lande, geschweige denn überhaupt auf den Planaten, in die Hose gehen, da es nen bösen Luftwiederstand gibt.
          אנו רוצים להודות לך על השימוש בשירותי התרגום שלנו.

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          • #6
            Zu der Atomrakete: Es ist nicht unlogisch, dass es trotz Einsatz dieser Waffen noch welche gäbe. Immerhin haben in dem Szenario ja noch eine ganze Menge Leute überlebt, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass eben NICHT alle potentiellen Waffen eingesetzt wurden.

            Dass er als Alkoholiker dargestellt wurde, lag sicherlich daran, dass man auch in Independence Day einen "verrückten Wissenschaftler" gesehen hat und da konnten doch B&B nicht die Finger davon lassen, AUCH so einen haben zu wollen.
            When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

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            • #7
              Nur so:B&B hört sich an wie ne Table-Top Reihe .
              אנו רוצים להודות לך על השימוש בשירותי התרגום שלנו.

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              • #8
                Auch wenn sich die Herkunft der Atomrakete erklären lässt - besonders glaubwürdig ist die Geschichte trotzdem nicht.

                Wie schaffen es eine handvoll armer Schlucker inmitten einer Art Wellblech-Siedlung ohne finanzielle Mittel und ohne Anbindung an funktionierende Industrie ein neues Raumschiff mit revolutionärem Antrieb zu konstruieren?

                Das ist in etwa so unglaubwürdig, als würde ein Entwicklungsland plötzlich ein Raumschiff oder eine neue Superwaffe bauen. Nein, eigentlich noch unglaubwürdiger, denn Chochranes Mittel waren ja noch viel geringer.

                Dafür ist es natürlich viel symbolträchtiger, die Zukunft aus Ruinen auferstehen zu lassen (au wei, das kommt mir bekannt vor ).

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                • #9
                  Nun, immerhin sind Cochrane und Sloane Profs bzw Drs gewesen, haben also gaaanz herkömmlich an irgendeiner Universität ihre Ausbildung hinter sich gebracht... idealerweise musste er also nur eine komplett ausformulierte Theorie in die Praxis umsetzen, schlimmstenfalls hatte er vorher schon Ideen, die aber als Spinnerei ausgelacht wurden und musste vieles komplett aus dem Nichts schaffen, was ihm in einem intakten Staat aber nie gelungen wäre.


                  Zwei Dinge die hier bemängelt wurden, lassen sich mit Blick auf das Buch zum Film ein wenig erleuchten (gut, das ist kein Canon, aber das sind die Posts hier schliesslich auch nicht ) da ist zum einen genau gesagt worden, dass Cochrane den Fissions-Kopf der Titan-Rakete als Fusions-Kern des Schiffes nutzte und Fusionsplasma reicht als Energieversorgung dicke aus... auch wenn es natürlich mehr Aufwand darstellt die Reaktion zu versorgen als wenn man Materie/Antimaterie nimmt, aber bevor man Antimaterie im großen Maßstab herstellen kann ist es eine nette Alternative
                  das andere ist der Alkoholiker, da verweisen die Gedanken des Forschers auf eine ausgeprägte Persönlichkeitsstörung: er ist manisch-depressiv... in den manischen Phasen erledigt er die Arbeit (soa uch den Start mit dem seltsamen Heiterkeitsausbruch) in den depressiven Phasen will er alles hinschmeissen und schüttet sich die Birne voll
                  »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                  • #10
                    Nun, immerhin sind Cochrane und Sloane Profs bzw Drs gewesen, haben also gaaanz herkömmlich an irgendeiner Universität ihre Ausbildung hinter sich gebracht... idealerweise musste er also nur eine komplett ausformulierte Theorie in die Praxis umsetzen, schlimmstenfalls hatte er vorher schon Ideen, die aber als Spinnerei ausgelacht wurden und musste vieles komplett aus dem Nichts schaffen, was ihm in einem intakten Staat aber nie gelungen wäre.
                    Aber der Ablauf bei der Schaffung neuer Technologien ist ja nicht: Theoretische Grundidee --> Zusammenschrauben der Teile Und gerade Großprojekte wie bei der Raumfaht benötigen monströse logistische/finanzielle Mittel.
                    Nicht umsonst ist auch die stinknormale Raumfahrt der Gegenwart so teuer. Wie viel hat das Apollo-Projekt gekostet? Von der Planung bis zur Durchführung? Wäre bestimmt mal interessant rauszufinden...

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                    • #11
                      Es wäre doch auch denkbar, dass Cochrane den Großteil des Projektes schon vor oder während des 3. WK (Kriege sind, leider, der beste Motor für technologischen Fortschritt) aufgebaut hat.

                      Was mir völlig komisch vorkommt: die Phoenix (oder auch Teile von ihr) haben nicht gerade so ausgesehen, als ob sie zum Wiedereintritt in die Atmosphäre geeignet wären. Und kaputtgegangen kann Sie nicht sein (Picard -> Smithsonian).

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                      • #12
                        Na ja Picard hat einfach die Phoenix auf die Enterprise gebeamt und dann zurück auf die Erde .

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                        • #13
                          Zitat von diforce
                          Na ja Picard hat einfach die Phoenix auf die Enterprise gebeamt und dann zurück auf die Erde .

                          Genau! Der erste Warpflug war ein Fake, den die Amerikaner heimlich in Hollywood gedreht haben...

                          Streichle niemals einen brennenden Hund !

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                          • #14
                            Na ja, nun da in ENTERPRISE man die Rückstände der Borg gefunden hat, was natürlich die gesammte Zeitlinie durcheinander wirbeln müsste (Picard müsste demnach ja noch vor Q´s Fingerschnippen in Richtung Delta Quadranten die Borg kennen!), ist es doch fraglich, ob dann überhaupt diese Begegnung mit den Borg statt finden wird und diese so ungehindert ihren Plan umsetzen können und somit in die Vergangeheit reisen um den ersten Warpflug zu verhindern.

                            Grübel grübel
                            "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                            DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
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                            • #15
                              Also....


                              Zum ersten ist es durchaus logisch, das die Atomrakete von dem Typ "TITAN" nicht benutzt wurde, weil diese bereits heute ausgemustert sind. Ich habe mir so einen Bunker mal angeschaut, dieser war noch mit einer echten Titan Rakete bestückt und es war sehr interessant. Mit Ausnahme der Fenster sieht sie obendrein auch noch exakt so aus wie die Phoenix.

                              Trotzdem hast Du natürlich recht! Das ganze ist megaunwahrscheinlich. Schon allein, das man ohne entsprechende industrielle Versorgung es schafft ein Raumschiff zu konstruieren ist nahezu unmöglich. Was an finanziellen Aufwendungen möglich ist um überhaupt in die Statosphäre vorzustossen kann man sehr gut an dem derzeitigen ersten privaten Raumflug "Spaceship One" erkennen. Nur durch die finanziellen Hilfen von Steve Ballmer (Microsoft) ist es möglich gewesen dieses Gefährt zu entwickeln.

                              Die Version, die in dem TOS-Roman "Föderation" gezeigt wird finde ich persönlich auch besser und wesentlich realistischer. In FC wurden auch noch diverse andere Fehler gemacht. In TOS wurde das Datum der Geburt von Zephram Cochrane gesagt und in FC hätte er daher so um die Mitte 30 sein müssen, dafür sieht er ziemlich alt aus, findet ihr nicht?

                              Trotzdem ist der Film supergut, auch wenn es diverse Fehler gibt (z.B: mit der Anzahl der Decks)
                              Für den einen ist es Magie für den anderen Religion für einen dritten eine Microwelle.

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