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Zukunft nach Nemesis/VOY?

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  • Zukunft nach Nemesis/VOY?

    Ich wollte mal nachfragen, wie ihr euch die weitere Geschichte des ST-Universums nach dem Ende von Nemesis vorstellen würdet, wenn möglich und gewünscht könnt ihr das gerne mit Zitaten und/oder Fakten unterlegen (Ich weiß, offiziell ist da eh nix, also lasst das Wort "Canon" mal schön außen vor, ja?). Ich meine damit keine Serien, sondern die tatsächliche Geschichtsschreibung.

    Meine Vorstellung des ganzen:
    - Das romulanische Imperium zerbricht an dem Bürgerkrieg den Shinzon mit seinen Aktionen angezettelt hat und fällt fürs erste als militärischer Machtfaktor weg, weil man zu sehr mit sich selber beschäftigt ist. Eventuell beginnen einzelne Personen (Donatra?) sogar mit Verhandlungen mit der Föd.
    - Die Sternenflotte beutet im Projekt "Full Circle" die Zukunftstechnologie der Voyager aus (s. Christie Goldens "Homecoming" samt Fortsetzung) und beginnt die Technik in die Flotte zu integrieren. Auf die Temporale erste Direktive sch*** man und opfert sie zugunsten des eigenen Vorteils, wie es auch beinahe mit den Ba'ku geschehen wäre. Resultat: Wahrscheinlich Uneinigkeit und Zähneknirschen unter den hochrangigen Sternenflottenoffizieren.
    - Zeitreisetechnologie bzw. deren Kontrolle bekommt einen größeren Wert beigemessen als früher, als direkte Folge dürfte TI (Temporal Intelligence) entstehen, die "temporale" Variante des Sternenflottengeheimdienstes.
    - Der fromme Wunsch, den Borg mit dem Tod der Königin (mal wieder...) und der Zerstörung des Transwarpknotens eine tödliche Niederlage zuzufügen, wird wohl ein solcher bleiben. Das Kollektiv erholt sich wahrscheinlich sehr schnell und bildet nach wie vor die größte Bedrohung für die Föd. und den Alpha-Quadranten im Allgemeinen. Leider haben die Borg die Panzertechnologie assimiliert und der Vertrag von Algeron verbietet den Einsatz von Transphasentorpedos (vorerst).
    - Cardassia wird mit Hilfe der Föd. neu aufgebaut und die diplomatischen Beziehungen verbessern sich. Eventuell startet man sogar ein Austauschprogramm, wie man es mit den Klingonen getan hat (siehe TNG: Der Austauschoffizier).
    - Spezies 8472 lässt entgegen der Zusicherung von "Boothby" nichts mehr von sich hören und ficht den Kampf gegen die Borg stattdessen selbst aus, beraubt die Föd. damit aber einem starken Verbündeten.
    -Q langweilt sich, sucht sich ein paar neue Lieblingscaptains zum "Spielen" und bleibt Jean-Luc und Kate vom Hals, treibt dafür aber andere zur Weißglut. Sein Sohn Q2 dagegen wird "Tante Kathy" wahrscheinlich noch ein paar Höflichkeitsbesuche abstatten.

    Soviel zu mir, jetzt kommen eure Ergänzungen/Kommentare/Überlegungen

  • #2
    Ich glaube nicht, dass die Zukunftstechnologie die die Voyager mitgebracht hat, wirklich genutzt wird. Wäre schon ein grober Verstoß gegen die Oberste Temporale Direktive und würde die Machtverhältnisse im Alpha-Quadranten destablisieren. Das einzige was ich mir vorstellen kann ist, dass man nen Paragraphen im Föderations-Recht hinzugefügt hat, der es einem erlaubt die Technik im Kampf gegen die Borg zu nutzen.

    Die Borg haben mit Sicherheit dank "Endspiel" einen herben Rückschlag zu verzeichnen. Außerdem bezweifle ich, dass es ihnen so rasch gelingt sich gegen die Zukunfts-Technik zur Wehr zu setzen. Schätze mal die Borg sind (vorerst) keine sonderlich große Bedrohung mehr.

    Am Ende von "Nemesis" brach die Titan zu Verhandlungen mit den Romulanern auf. Dank den Ereignissen des Films und während des Dominion-Krieges, dürften die Romulaner und die Menschen fortan "befreundet" sein und die Neutrale Zone aufgehoben. Ihre Mitgliedschaft in der Föderation bezweifle ich, ne Allianz ähnlich wie mit den Klingonen halte ich jeodch für vorstellbar.

    Cardassia dürfte die nächsten Jahre mit dem Wiederaufbau beschäftigt sein. Aber auch die anderen Rassen haben schwere Verluste zu verzeichnen. Von da her halte ich es für realistisch, dass die meisten Alpha-Quadranten-Rassen fortan zusammenhalten um sich vom Dominion-Krieg-Trauma zu erholen.

    Das Dominion selbst sollte dank Odo in der großen Verbindung endlich gelernt haben, dass die Solits doch nicht soooo schlimm sind. Von daher sehe ich Chancen, dass dieses keine weiteren Eroberungsfeldzüge im Gamma-Quadranten mehr macht und die Wechselbälger fortan in ihrer Großen Verbindung schwelgen.

    Selbst die Ferengi haben sich in letzter Zeit zu netten Gesellen gewandelt. Mit Rom als Großem Nagus dürfte es zwar noch ein weiter Weg werden (siehe z.B. die Ferengi aus "Eingeschleust", welche sich wie zu TNG-Zeiten verhielten), trotzdem denke ich, sind sie auf dem richtigen Weg endlich "erwachsen" zu werden.

    Ich glaube dank "Nemesis", DS9 und VOY gibt es im Alpha-Quadranten endlcih ne Art "Atempause", bis sich neue Gefahren anbahnen (immerhin hat ja noch der Temporale Kalte Krieg auszubrechen - obwohl ich mir selbst hier dank der Ereignisse von "Sturmfront" nicht mehr so sicher bin).

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    • #3
      Okay, dann mal zusammenfassend meine Vorstellungen - wieder mal :

      Die Romulaner müssen nach dem Staatsstreich durch Shinzon ihre Wunden lecken und ziehen sich in eine für sie typische Isolationsphase zurück und machen die Grenzen dicht. Der Senat wird provisorisch aus den Reihen des Militärs besetzt, das für eine Beruhigung im Sternenimperium sorgt und die Remaner "auf ihren dunklen Felsen" zurück jagt.

      Cardassia wird langsam aber sicher wieder aufgebaut, aber es ist noch ein weiter Weg, bis alles wieder so ist, wie vor dem Einzug des Dominion. Das Dominion selbst verhält sich hinter dem Wurmloch ruhig. Odos Einstellung und die erste Niederlage des Dominion sollten für ein Umdenken der Wechselbälger gesorgt haben.

      Die Borg werden noch wesentlich länger brauchen, um sich zu erholen. Wichtige Infrastruktur wurde zerstört. Möglicherweise muss sich das Kollektiv komplett neu strukturieren, um langfristig eine Chance zu haben. Vielleicht ersetzt man ja auch die Königin durch ein anderes, weniger angreifbares Kontrollelement.

      Die Technologie, die Admiral Janeway aus der Zukunft mitbrachte, wird nicht duplizierbar sein. Das, was noch übrig geblieben ist, wird natürlich unter größter Geheimhaltung aber untersucht. Da diese Technologie einer Zeitlinie entspringt, die nicht mehr existieren kann, wird diese lediglich als "fremde Technologie" klassifiziert werden. Einige Beispiele dieser Technologie werden zeitlich begrenzt auf Schiffen stationiert, die mit besonders gefährlichen Missionen betraut werden. Der Captain darf diese Technologie aber nur im äußersten Notfall verwenden.

      Die Ferengi .. naja, entweder sind sie bankrott gegangen, oder sie haben Rom nach einer Woche Amtszeit von der Spitze des Handelsturms gestoßen.


      Für weitere Ideen zur Zeit nach Nemesis: einfach in meine Sigantur schauen!

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      • #4
        - Ich denke die Förderation wird die Technologien aus Endgame zwar nicht verwenden aber zumindest untersuchen um eigene Idee für neue Technologien zu bekommen. Die verschiedenen Technologien die die Voyager aus den Delta-Quadranten mitgebracht hat wie Slipstream usw. also keine Technologien aus der Zukunft werden sicherlich noch für Jahre hinweg untersucht werden und später eventuell wenn die Technologien ausgereift werden in die Flotte integriert werden.

        - Bei den Borg denke ich auch das sie erstmal eine Weile auf sich warten lassen. Denn die Zerstörung des Transwarpzentrum und der Unimatrix dürften gute Gründe dafür sein. Ich glaube auch durch die Zerstörung der Borgqueen und der Unimatrix dürfte die Panzertechnologie nicht an die Borg weiter gegeben worden sein.

        - Dominion wird wie die anderen schon gesagt haben sich aus dem Alpha-Quadranten raus halten. Und haben werden sicherlich ein Nichtangriffpakt mit den verschiedenen Rassen unterzeichnen.

        - Cardassia wird aufgebaut werden und ein Bündniss mit der Förderation eingehen.

        - Romulaner werden sich erst einmal mit den Remanern beschäftigen, und auch weiterhin ein Bündniss mit der Förderation und den Klingonen eingehen.

        - Die Breen werden sich in ihr gebiet zurück ziehen und eine ganze weile nichts von sich hören lassen.

        - Ferengi hmmm das ist so eine sache ich denke Rom ist gar nicht so doof wie man immer dachte und wird die Ferengiallianz gut leiten. Wahrscheinlich zu Missgunst einiger anderer Ferengi.

        - Bei den Klingonen wird es so sein das sich nichts verändert sie werden sehen das die Förderation und die Romulaner ehrenwerte Krieger sind und sich mit denen weiterhin in einem Bündniss vereinen.

        So das ist meine Sicht wie es weiter gehen wird.
        Wer Schreibfehler findet kann sie behalten. Das Leben ist Scheiße,hat aber geile Grafik!

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        • #5
          Mal ganz blöd gefragt:
          Glaubt Ihr nach dem Archer-Enterprise Desaster wirklich an eine neue Serie im ST Universum?
          Und wenn ja, wo sollte sie zeitlich anknüpfen? An DS9/VOY ...? Oder weiter in der Zukunft.
          Unabhängig von der Zeitlinie: Denkt Ihr, sie wird die alten ST Grundsätze auch wieder mit Füssen treten wie Archer, oder wird sie wieder zurück zu "alten" Werten kehren?
          Lindenstrasse Fan?

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          • #6
            Dazu gibt es schon andere Threads.

            Hier zB kann man auch seine Wünsche und Visionen niederschreiben:
            http://www.scifi-forum.de/showthread...=15626&page=17

            Es gibt aber sicher schon geeignetere Threads, die ich aber nicht auf anhieb schnell finde.

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            • #7
              also...ich denke auch, dass die zukunftstechnologien von janeway unter strengem verschluss gehalten werden. mglw wirklich mit einer "notfall"-klausel (z.b. borg)...

              was die romis angeht, so denke ich, dass sie sich erst einmal mit den remanern und den inneren streitigkeiten/angelegenheiten auseinandersetzen werden und von ihnen nicht viel zu hören sein wird. mglw gibt es in der tat gespräche mit der föderation, doch diese werden (noch?!?) nicht zu einem wegfallen der neutralen zone führen. was romulaner und klingonen angeht, so glaube ich nicht, dass sich deren jahrhunderterlanger streit so schnell beilegen lässt und sie werden sich weiterhin mehr als argwöhnisch gegenüber stehen...

              die cardis bauen sich selbst wieder neu auf und es wird ne menge von streitigkeiten über die weitere politik geben. entscheidend wird dann sein, welche seite sich durchsetzt und die führung übernehmen wird... - ...in den ersten jahren nach dem krieg wird man auf jeden fall auch von ihnen nicht viel hören...
              mglw wird es auch eine menge von bajoranischen rachefelszügen geben (jetzt wo die cardis am boden sind) und die feindschaft zwischen diesen beiden völkern wird sich auch trotz kiras & damars zusammenarbeit eher verschlechtern, als verbessern...

              die breen werden mlgw versuchen chancen zu nutzen und ein wenig expandieren...so weit sie nicht zu sehr angeschlagen sind...

              das dominion ist ne wirklich interessante frage. denke nicht, dass odo so schnell die welt der "gründer" ändern wird. sicherlich wird es erstmal keine weiteren kriegszüge geben...aber der hass gegen solits wird auch nach dem krieg so einfach nicht zu beseitigen sein. außerdem...was machen die jem'hadar? jetzt, wo die gründer vorerst keine weitere verwendung für sie haben, werden sie mglw zu einer nicht gerade kleinen gefahr (zumindest im gamma quadranten). völker wie die karemma werden durch den zerfall des ursprünglichen dominion wieder mehr eigene macht haben und der ganze gamma-quadrant wird sich womöglich erst einmal sehr viel mehr zersplittern, als zuvor...

              die borg werden, denke ich, auch deutlich weniger angeschlagen sein, als die föderation glaubt und sich ziemlich schnell "regenieren"...vlt aber nicht unmittelbar einen weiteren angriff auf den alpha-quadranten machen...

              bei den ferengi wird es schrittweise reformen geben, doch im grunde genommen werden die grundsätzlichen gesellschaftlichen positionen auch trotz roms führung bleiben (so ablehnend war er da ja auch nich)...

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              • #8
                Genau dieser Thread habe ich seit Jahren in diesem Forum vergeblich gesucht.

                Im Völker-Forum wurde ja bereits in verschiedenen Threads das Thema diskutiert. Meistens in Zusammenhang mit den vielen alternativen Zeitlinien, die uns in einigen Episoden von TNG, DS9 und VOY geboten wurden.

                Fassen wir doch mal zusammen:

                1.) TNG "Gestern, Heute, Morgen"
                Das klingonische Reich erobert in den 2390er das romulanische Imperium, wobei Romulus besetzt wird. Daraufhin wird von Seiten der Föderation die neutrale Zone abgeschafft und der Vertrag von Algeron gekündigt, warum die Sternenflotte nun über legale Tarntechnologie verfügt. Die Beziehungen zwischen Klingonen und Föderation ist ziemlich schlecht und insgeheim unterstützt die Föderation die Romulaner durch humanitäre Hilfskonvois.
                Die Waffen-, Schild- und Warptechnologie hat große Fortschritte gemacht, die Sternenflottenraumschiffe sind denen der Klingonen wohl insgesamt überlegen.

                2.) DS9 "Der Besuch"
                Die Klingonen erobern/paktieren mit den Bajoranern und besetzen Anfang des 25. Jahrhunderts das Wurmloch. Der Dominion-Krieg findet niemals statt.
                (Viel mehr Infos ist aus dieser Episode nicht heraus zu holen.)

                3.) VOY "Temporale Paradoxie"
                Die Föderation ist recht erfolgreich und ihre Einflusssphäre reicht 2389 bis an die Grenze des Delta-Quadranten (dort wo die Voyager auf den Eisplaneten gestürzt ist) Über politische Beziehungen ist nicht viel bekannt. Die Technologie ist etwas weiter entwickelt, wobei es beim Warpantrieb die größten Fortschritte gab. Die Waffentechnologie scheint sich nur gering weiter entwickelt zu haben.

                4.) VOY "Endspiel"
                Die Föderation des Jahres 2404 ist politisch stabil. Es gibt noch politische Beziehungen zu den Klingonen. Ansonsten ist aus dieser Ära nicht viel bekannt. Scheinbar wurden die Borg mit Hilfe der Transphasentorpedos besiegt und die Sternenflotte ist allgemein auf einem hohen technischen Niveau. (Nova-Klasse kann es mit Negh'Var-Kreuzer aufnehmen.)

                So, dass sind die einzigen vier bekannten Zukunftsansichten, die unmittelbar an die TNG-Ära (mit dem Abschluss "Nemesis" ) angrenzen.

                Es gibt in ENT noch eine Zukunftsversion des 26. Jahrhunderts, die womöglich so eintreten wird.

                5.) ENT "Azati Prime"
                Die Sphärenbauer beginnen im 26. Jahrhundert eine Invasion der Milchstraße, wobei sie eine 50.000 Lichtjahre große Ausdehnung voller Anomalien erschaffen. In der Folge treten die Klingonen und Xindi der Föderation bei und es kommt zur Schlacht bei Procyon V, wo die Sphärenbauer besiegt werden.

                Daneben gibt es noch einige wenige Fakten aus der Zukunft der Zeitlinie, wie sie höchst wahrscheinlich eintreten wird:

                Star Trek XI (+ Countdown-Comic) -> Romulus und Remus werden durch eine Supernova (oder ein ähnliches Raumphänomen) vernichtet. Das romulanische Imperium stürzt ins Chaos. Die Romulaner verfügen über kopierte Borg-Technologie und das Bergbauschiff Narada wird damit ausgerüstet. Die Vulkanier entdecken, wie man aus Decalithium rote Materie synthetisieren kann und La Forge entwickelt eine neue Sorte von Raumschiffen, die besonders wendig und schnell sind.

                VOY "Todessehnsuch" -> Die ersten Menschen besiedeln um das Jahr 2473 den Delta-Quadranten und haben dadurch eine ständige Präsenz. (Aussage von Q)

                So aus diesen Zeitlinien lässt sich eine mögliche und wie ich finde auch wahrscheinliche Zukunftsversion errichten.

                Hinzu kommen noch einige nicht-kanonische Ansätze aus Romanen und Star Trek-Online.


                Nach "Nemesis" wird sich vermutlich das romulanische Reich spalten. Diese Andeutung stammt aus STO und ich halte sie für wahrscheinlich. Da im Jahre 2387 die Heimatwelten der Romulaner und Remaner zerstört werden und vermutlich auch ein nicht geringer Teils des Militär, gehe ich davon aus, dass die Klingonen gemäß der TNG-Version der Zukunft diese Gelegenheit nutzen, ihrem Erzfeind zu besiegen. Im Countdown-Comic wird bereits angedeutet, dass Nero den Klingonen großen Schaden mit der modifizierten Narada zufügt, was sicherlich zur Rache führen wird.

                Es wird also in den 2390er zu einer modifizieren Version der Zukunftsversion von TNG "Gestern, Heute, Morgen" kommen. Die Föderation wird in der gleichen Zeit, da die Borg nach den Ereignissen aus VOY "Endspiel" sich wohl auch rächen wollen, mit den Borg konfrontiert werden. Sie wird daraufhin ihre Raumschiffe mit den neuen Waffen und der Panzerung von der zukünftigen Janeway ausrüsten. Dadurch kommt es zu einem Wettrüsten zwischen Föderation und Klingonen und die politischen Beziehungen werden sich deutlich abkühlen, wie in STO vorhergesagt.

                Die Cardassianische Union wird langfristig, da die Romulaner als Besatzungsmacht wegfallen, unter Föderation und Klingonen aufgeteilt. Die Klingonen annektieren einen großen Teil der Kolonien, während die Föderation ihren Teil wieder aufbaut und die Cardassianer als neue Allierte an ihrer Seite hat. Das wird die Tzenkethi und Breen auf den Plan rufen, die unmittelbaren Nachbarn und sie werden zusammen mit den Tholianern und Gorn den Typhon-Pakt gründen, um sich gegen die aggressiven expandorischen Klingonen und gegen eine technologisch sehr starke Föderation verteidigen zu können.

                Die politische Landschaft des Jahres 2400 wird also meiner Ansicht vermutlich so aussehen:

                Im Beta-Quadrant herrschen die Klingonen vor, die das romulanische Imperium annektiert haben. Durch die romulanische Technologie und dem Anschluss von romulanischen und remanischen Splittergruppen machen die Klingonen in kurzer Zeit ihre Kriegsverluste wett.

                Im Alpha-Quadrant herrscht die Föderation vor, die durch ihre Zukunftstechnologie sehr mächtig geworden ist und die Cardassianer nun an ihrer Seite hat, die sich gegen die klingonische Annexion großer Teil ihres Reiches wehren.

                Als dritte Partei gibt es den Typhon-Pakt aus Breen, Tzenkethi, Tholianer, Gorn und anderen Einzelspezies, die sich gegen die beiden Großreiche zur Wehr setzen wollen.

                Die Ferengi sind weiterhin neutral. Das Dominion spielt keine bedeutende Rolle, da das Wurmloch unzugänglich gemacht worden ist, bis auf einen gelegentlichen diplomatischen Austausch zwischen Föderation und Dominion, welcher durch Odo angeregt wurde.

                Diese Situation wird sich die nächsten 50 Jahre nur wenig ändern, da keine Seite stark genug ist um es mit den jeweils anderen Parteien aufzunehmen, ohne riesige Verluste zu erleiden.

                In den 2470er hat die Föderation den Wettstreit mit den Klingonen in Sachen Expansion gewonnen und erste entlegenen Kolonien im Delta-Quadranten errichtet.

                Anfang des 26. Jahrhundert beginnen die Sphärenbauer im Beta-Quadranten die Milchstraße umzuformen. Die Klingonen versuchen zu intervenieren, werden aber besiegt und sind nach einem Jahrzehntelangen Krieg gegen die Sphärenbauer militärisch und wirtschaftlich am Ende.
                Nachdem die Sphärenbauer quer durch das klingonische Reich expandiert sind und nun an der Grenze zur Föderation stehen, beschließt der klingonische hohe Rat den kalten Krieg gegen die Föderation ein für alle mal zu beenden. Die Klingonen treten nach jahrelangen Verhandlungen der Föderation bei. Während der Verhandlungszeit expandieren die Sphärenbauer ihre Ausdehnung bis ins Kerngebiet der Föderation. Auch die Xindi treten nun der Föderation bei, da sie die letzte verblieben Großmacht im Quadranten ist und als einzige in der Lage die Sphärenbauer zu stoppen. Eine gemeinsame Flotte aus Sternenflotten und den Resten der klingonischen Flotte trifft bei Procyon V, nur 10 Lichtjahre von der Erde entfernt, auf die Sphärenbauer und besiegt sie. Durch die Zusammenlegung der Sternenflotte mit der Flotte der Klingonen werden die Sphärenbauer nach und nach in den Beta-Quadranten zurückgedrängt und schließlich aus der Milchstraße verbannt.

                So an dieser Stelle höre ich mit meinem Zukunftsentwurf auf. Die Föderation ist die einzig verblieben Großmacht in Alpha- und Beta-Quadranten.

                Wie es nun weiter geht, soll der Phantasie überlassen bleiben.
                Hier ran würde dann TNNG anschließen, also The next next Generation.

                Allerdings sollte man nicht aus dem Auge verlieren, dass die Föderation sich irgendwie bis ins 29. und 31. Jahrhundert retten kann, da aus diesen Ären die Zeitagenten stammen, welche immer wieder angetroffen werden.
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                • #9
                  ich finde dass eine neue serie nicht an die alten anknüpfen kann, weil die schauspieler nicht gerade jünger werden. auserdem muss man sich an die ereignisse aus den post ären halten also die bücher meine ich (star trek tng, star trek titan, star trek destiny und die achte ds9 staffel. ich denke das eine neue serie an die zweite zeitlinie anknüpfen wird oder soweit in der zukunft spielt, dass helden wie picard und riker oder janeway schon lange tot sind.

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                  • #10
                    Zitat von adhovisne Beitrag anzeigen
                    auserdem muss man sich an die ereignisse aus den post ären halten also die bücher meine ich (star trek tng, star trek titan, star trek destiny und die achte ds9 staffel.
                    Das müssen sie sicher nicht. Die Romane gelten nicht als canon und können von den Filmen und Serien völlig ignoriert werden. Viele ältere Bücher weisen auffällige Abweichungen von später erzählten Geschichten in TV und Kino auf. Allen voran als bestes Beispiel sei hier der Roman "Die Föderation" genannt, die ein komplett anderes Szenario rund um den ersten Warpflug beschrieben hat, als jenes, das man dann im achten Kinofilm "Der Erste Kontakt" gesehen hat.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Das müssen sie sicher nicht. Die Romane gelten nicht als canon und können von den Filmen und Serien völlig ignoriert werden. Viele ältere Bücher weisen auffällige Abweichungen von später erzählten Geschichten in TV und Kino auf. Allen voran als bestes Beispiel sei hier der Roman "Die Föderation" genannt, die ein komplett anderes Szenario rund um den ersten Warpflug beschrieben hat, als jenes, das man dann im achten Kinofilm "Der Erste Kontakt" gesehen hat.
                      Ganz genau.

                      Zudem sollte man bitteschön bedenken, dass es in diesem Thread nicht primär um die Fortsetzung der Filme und Serien geht, sondern um die InUniverse-Fortführung des Star Trek-Universums.

                      Auch wenn es keine neuen Filme und Serien nach TNG/DS9 und VOY geben sollte, so existiert das fiktive Universum ja weiter. Es ist also jederzeit, selbst in 100 Jahren, möglich es fortzusetzen. Es ist halt nur die Frage, welches Szenario in Anbetracht des bisher bekannten den plausibelsten Weg in die Zukunft beschreibt.
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                      • #12
                        Naja war es damals nicht die Ideologie von Star Trek, nach vorne zu schauen? Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin auch ein Freund von Kirk und Co.. Schaue mir die Serie und Filme davon auch nach wie vor gerne an, ist ja Teil des Canons. Aber ich würde mich trotzem mehr dafür interessieren, wie die Geschichte nach (bzw. schön wäre es mit) Picard, Sisko und Janeway weitergehen würde!

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                        • #13
                          Zitat von the great lord ba'al Beitrag anzeigen
                          Naja war es damals nicht die Ideologie von Star Trek, nach vorne zu schauen? Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin auch ein Freund von Kirk und Co.. Schaue mir die Serie und Filme davon auch nach wie vor gerne an, ist ja Teil des Canons. Aber ich würde mich trotzem mehr dafür interessieren, wie die Geschichte nach (bzw. schön wäre es mit) Picard, Sisko und Janeway weitergehen würde!
                          Das geht mir ja auch nicht anders. Für mich gilt der Leitsatz "to boldly go, where no man has gone before" quasi wortwörtlich... eben dahin zu gehen wo noch niemand gewesen ist.

                          Ich habe nach ENT und ST XI die Nase von Prequels voll. Allerdings kann ich auch akzeptieren, dass zumindest XII und XIII noch direkt an XI anknüpfen. Immerhin ist diese Fortsetzung allemal noch besser als gar keine.

                          Man sollte sich für später aber vielleicht überlegen, ob man nicht im 25. Jahrhundert weiter macht, zumal die CGI-Effekte immer besser und futuristischer werden.

                          Man könnte auch eine globale Rückschau der ST-Milchstraße machen, die weit in der Zukunft liegt und sich an Star Wars oder Andromeda anlehnt... also das das aktuelle ST vor langer langer Zeit spielte und man nun die Evolution der Föderationsgesellschaft zeigen kann, wohin auch immer sie sich entwickeln soll.
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                          • #14
                            Mich würde z.B. eine Fortsetzung der DS9-Handlung interessieren, immerhin ist hier einiges offen gelassen worden (Sisko bei den Propheten, Odo bei den Gründern, was passiert mit Cardassia usw.). Aber auch ein weiterer Handlungsplot in der Zeitlinie der Enterprise-J (Enterprise 03x18: Azanti Prime) wäre schön.

                            Star Trek (11) war meiner Meinung nach wohl O.K. (endlich ein neuer Film ), allerdings macht mich dieser Kontinuitätsbruch etwas verrückt. Existiert das wohlbekannte Star-Trek-Universum dann nicht mehr? Oder schaffen es die Autoren zu erklären, dass beide Zeitlinien gleichzeitig existieren können (-> post-TNG-Serie)?
                            Zuletzt geändert von the great lord ba'al; 03.04.2011, 20:53.

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