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TOS-Reboot = Ende von Star Trek?

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  • TOS-Reboot = Ende von Star Trek?

    Vor einiger Zeit wollte JMS, der Schöpfer von "Babylon 5" und "Crusade" ein Reboot von TOS starten. Das Projekt wurde von Paramount abgelend. Anscheind will man nun jedoch ein ähnliches Projekt starten, eine Tatsache, die ST wohl begraben wird:

    Denn nachdem was ich im News-Tread zu ST11 gelesen habe, wird das Star Trek wie wir es kennen nicht mehr zurückkommen.

    ST11 soll ein Reboot von TOS werden (auch wenn die Quelle noch nicht bestätigt ist, halte ich es aufgrund der Tatsache dass der Film Kirks erstes Abenteuer als Kommandant der Enterprise zeigen soll - ein Unterfangen dass dank "Der Käfig" und "Die Spitze des Eisberges" schier unmögich ist - für seeehr wahrscheinlich).

    Das ST das wir kennen wird mit so einem Film unausweichlich sterben. Floppt der Film gibt es kein neues ST mehr. Wird der Film ein Erfolg wird alles weitere wohl - ähnlich BSG - ebenfalls in diesem Universum B spielen. Sprich es wird zu 99 % nie wieder Neues aus dem Roddenberry-Universum von TOS, TNG, DS9, VOY und ENT zu sehen geben. Eine Tatsache die ich nach rund 15 Jahren ST-Fan seeehr schade finde. Ein fixer Bestandteil meines Lebens ist fortan vorbei (bzw. nur noch in Wiederholungen und meinen TV-Aufnahmen existent).

    Ruhe in Frieden Star Trek.

  • #2
    Der TOS-Reboot wird wohl aus 2 Gründen nichts werden.

    Erstens:
    Die optisch und inhaltlich ansprechende(re) TOS-Periode von 2271 (ST:I) bis 2291 (ST:VI) ist durch die Kinofilme "besetzt". Da wirds nix mit Reboot.

    Zweitens:
    Wenn der 0815-Kinogänger, der Paramount letzten Endes das Geld einbringt (die Fans sind einfach nicht zahlreich genug), einen TOS-Film sieht, der (siehe Grund 1 + derzeitiger Wissensstand in bezug auf den Handlungszeitraum) zwangsläufig auf die Requisiten und Optik der 60er zurückgreifen muss, wird er vor Lachen ins Popcorn weinen, und der Film floppt.

    Nichts für ungut, ich würde mir gern einen Kinofilm mit TOS-Optik ansehen, aber welcher normale Kinogänger, der bei ST fragt: "War das das mit Skywalker?", will diesen Film sehen, bzw., wenn er ihn sieht, was damit anfangen können??
    Os homini sublime dedit caelumque tueri
    Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

    - Ovid -

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    • #3
      Wenn ein Reboot die Ideale Star Treks weiterhin voranträgt, weiterhin tiefsinnige moralische, gesellschaftskritische und philosophische Themen zentraler Bestandteil der Star Trek Reboot Episoden sein wird, dann ist es egal in welcher Verpackung Star Trek weiterlebt. Denn das ist es, das Star Trek auszeichnet und nicht die Phaserkämpfe oder Raumschlachten. Wird man aber nicht nur von dem Universum, sondern auch von den Idealen und dem tieferen Sinn Star Treks abweichen, so wird dies das Ende sein.

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      • #4
        Zitat von Roman
        Der TOS-Reboot wird wohl aus 2 Gründen nichts werden.

        Zweitens:
        Wenn der 0815-Kinogänger, der Paramount letzten Endes das Geld einbringt (die Fans sind einfach nicht zahlreich genug), einen TOS-Film sieht, der (siehe Grund 1 + derzeitiger Wissensstand in bezug auf den Handlungszeitraum) zwangsläufig auf die Requisiten und Optik der 60er zurückgreifen muss, wird er vor Lachen ins Popcorn weinen, und der Film floppt.

        Nichts für ungut, ich würde mir gern einen Kinofilm mit TOS-Optik ansehen, aber welcher normale Kinogänger, der bei ST fragt: "War das das mit Skywalker?", will diesen Film sehen, bzw., wenn er ihn sieht, was damit anfangen können??
        Deshalb denke ich, dass man entweder den Look anständig "modernisieren" wird, was die Fans wiederum aufregt, oder eben floppen wird, was die Fans unterm Strich auch aufregt, weil es das Franchise erst mal hinrichten würde.

        Tja, da hat man sich das schlechteste Setting ausgesucht
        War ja klar....

        Mal abwarten, vlt. wirds ja doch was...
        Coming soon...
        Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
        For we are the Concordat of the First Dawn.
        And with our verdict, your destruction is begun.

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        • #5
          Zitat von newman
          Wenn ein Reboot die Ideale Star Treks weiterhin voranträgt, weiterhin tiefsinnige moralische, gesellschaftskritische und philosophische Themen zentraler Bestandteil der Star Trek Reboot Episoden sein wird, dann ist es egal in welcher Verpackung Star Trek weiterlebt. Denn das ist es, das Star Trek auszeichnet und nicht die Phaserkämpfe oder Raumschlachten. Wird man aber nicht nur von dem Universum, sondern auch von den Idealen und dem tieferen Sinn Star Treks abweichen, so wird dies das Ende sein.
          Absolut richtig.

          Ich hätte zwar lieber einen Film in "unserem" Universum, wäre aber auch mit einem Reboot in einem neuen Gewand in einem B-Universum einverstanden. Allerdings unter der Voraussetzung, dass "Star Trek" "Star Trek" bleibt. Damit meine ich nicht, dass man auf Neuerungen verzichten soll. Aber der Kern, der Geist von Star Trek muss erhalten bleiben.

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          • #6
            Ähm, jetzt nicht lachen, aber was genau ist jetzt ein Reboot?
            Komme da nicht ganz mit, welche Story soll der Film haben?
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Zitat von Mr.Viola
              Ähm, jetzt nicht lachen, aber was genau ist jetzt ein Reboot?
              Komme da nicht ganz mit, welche Story soll der Film haben?
              Rebott im dem Sinne, dass man TOS noch ml neu startet/noch mal rauskramt, denke ich.

              Die Story kennt nur Gott...
              Coming soon...
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              • #8
                Reboot würde bedeuten, dass die grobe Story bestehen bleibt, aber alles anderen ausgetauscht wird. Man würde vermutlich die Technik aktualisieren, dass Design der Enterprise etwas abändern, Schauspieler ersetzen und natürlich die Spezialeffekte nach dem heutigen Standart einrichten.
                Wie das aussieht, kennen wir ja auch von BSG. Nur es gibt einen großen Unterschied zwischen Star Trek und BSG - BSG ist EINE Serie, die durch eine zweite ersetzt wird. Wir haben quasi ein A- und ein B-Universum. Star Trek 11 würde nun auch ein B-Universum erschaffen und somit TOS ersetzen. Zwangsläufig würde das wiederum bedeuten, dass VOY, DS9, TNG auch zum A-Universum gehören... Außer man orientiert sich extrem an TOS, was aber eigentlich unlogisch für eine Kinofilm wäre.

                Man erschafft ein völlig neues Star Trek und das ist es, was ich schade finde! Man kann mit dem bestehenden Star Trek noch einiges machen: z.B. Riker auf der Titan, die Zeit zwischen TOS und TNG, eine völlig neue Crew, ein Crossover von TNG, VOY und DS9, …
                Man sollte nicht das bestehenden Star Trek mit Füßen treten und beiseite schieben!
                "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                [Albert Schweitzer]

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                • #9
                  Zitat von Xaver
                  dass Design der Enterprise etwas abändern
                  Genau das befürchte ich irgendwie.

                  Ich meine, so schlecht sah das in "in a mirror darkly" doch garnicht aus!
                  Coming soon...
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                  • #10
                    Zitat von Space Marine
                    Ich meine, so schlecht sah das in "in a mirror darkly" doch garnicht aus!
                    Aber wer will den sowas im Kino sehen? Die Enterprise sieht nach einem Plastikmodell aus. Vergleicht das mal die der NX-1… In ENT hat man es richtig gemacht, denn man wollte nicht das bestehende TOS zerstören und daher hat man sich einfach uralter Technik bedient. Außer, dass man das Schiff als GCI hatte, gab es keinen Unterschied. In einem Film müsste man das ganze Interior ändern und auf den aktuellen Stand der Technik bringen. Aber nicht nur das Interior sondern auch Details auf der Schiffshülle kämen dann dazu… Und es wird garantiert nicht nur bei ein paar Details bleiben!
                    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                    [Albert Schweitzer]

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                    • #11
                      Nach den bisherigen Aussagen von JJ. Abrams sieht es nicht so aus, dass ST XI storytechnisch in Widerspruch zu TOS treten wird. Wir können eher davon ausgehen, dass die Optik des Films sich nicht wirklich 100%ig an TOS orientieren wird und dies ist auch gut so. Eine Enterprise mit Satellitenschüssel als Deflektor oder mit diesen unglaublich schlechten Requisiten, die schon lange nicht mehr nach Zukunft aussehen, wäre einfach lächerlich.

                      Ich vermute, dass Berman und co. deshalb mit Enterprise auch ins 22Jh. gegangen waren um nicht im Widerspruch zur Optik von TOS zu geraten weil man im 23Jh. vieles neu hätte entwerfen müssen. Paramount geht jetzt diesen Weg und vertreibt womöglich endlich diesen 60er Jahre Look aus dem 23Jh.

                      Ich finde es muss nur storytechnisch die Kontinuität gewahrt werden. Dass sich die Optik auch aufgrund unserer eigenen sich änderenden Welt sich wandelt ist doch logisch. Leute, es ist nur ne Fernsehserie! Niemand muss ne Erklärung dafür finden, dass Trikorder bei TOS die Ausmaße von Schuhkartons haben. Ich fand es auch lächerlich, dass man bei Enterprise unbedingt erklären musste wieso die Klingonen bei TOS keine Stirnwülste haben. Meine Erklärung dafür war immer, dass TOS einfach eine Serie aus den 60ern ist und man sich damals so ein Make-Up nicht leisten konnte. Man muss nicht jeden Scheiß erklären! Ebenso wenig wird man Gründe dafür suchen müssen wieso ST XI anders aussehen wird als TOS.

                      Aber vermutlich wird es auch ein paar vernarrte Spinner geben die ne Erklärung dafür suchen wieso Kirk so aussieht wie Matt Damon. Wahrscheinlich gehts dann in die Richtung "Gesichtschirugie nach einem Unfall" oder es wird wieder die "Genetik-Keule" geschwungen. Lächerlich!
                      DA SIND VIER LICHTER!!!

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                      • #12
                        Alles in allem stimme ich newman zu: Wenn die Werte erhalten bleiben, die ST immer vermittelt hat, wenn es weiterhin moralische, tiefgründige Geschichten gibt, gibt es gegen ein Reboot nichts einzuwenden. Dennoch fände ich es schade, wenn ST in ein A- und B-Universum gespalten würde, schließlich war das A-Universum für mich der Inbegriff von ST. Ich hoffe, dass der Film inhaltlich gut (das heißt gehaltvoll) wird und dass der Look in den wesentlichen Punkten nicht zu sehr von den jetzigen Filmen abweicht. Ansehen werde ich mir den neuen Film auf jeden Fall, schon allein aus Neugier. Beurteilen werde ich ihn, sobald ich ihn gesehen habe.

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                        • #13
                          Zitat von newman
                          Wenn ein Reboot die Ideale Star Treks weiterhin voranträgt, weiterhin tiefsinnige moralische, gesellschaftskritische und philosophische Themen zentraler Bestandteil der Star Trek Reboot Episoden sein wird, dann ist es egal in welcher Verpackung Star Trek weiterlebt. Denn das ist es, das Star Trek auszeichnet und nicht die Phaserkämpfe oder Raumschlachten. Wird man aber nicht nur von dem Universum, sondern auch von den Idealen und dem tieferen Sinn Star Treks abweichen, so wird dies das Ende sein.
                          Komm her und lass dich drücken!!!
                          Bin ganz deiner Meinung!


                          Zitat von emthrax
                          Ich finde es muss nur storytechnisch die Kontinuität gewahrt werden. Dass sich die Optik auch aufgrund unserer eigenen sich änderenden Welt sich wandelt ist doch logisch. Leute, es ist nur ne Fernsehserie! Niemand muss ne Erklärung dafür finden, dass Trikorder bei TOS die Ausmaße von Schuhkartons haben. Ich fand es auch lächerlich, dass man bei Enterprise unbedingt erklären musste wieso die Klingonen bei TOS keine Stirnwülste haben. Meine Erklärung dafür war immer, dass TOS einfach eine Serie aus den 60ern ist und man sich damals so ein Make-Up nicht leisten konnte. Man muss nicht jeden Scheiß erklären! Ebenso wenig wird man Gründe dafür suchen müssen wieso ST XI anders aussehen wird als TOS.

                          Aber vermutlich wird es auch ein paar vernarrte Spinner geben die ne Erklärung dafür suchen wieso Kirk so aussieht wie Matt Damon. Wahrscheinlich gehts dann in die Richtung "Gesichtschirugie nach einem Unfall" oder es wird wieder die "Genetik-Keule" geschwungen. Lächerlich!


                          Und du komm auch her und lass dich drücken!

                          Schön das ich zu dem Thema garnix schreiben muß weil hier schon 2 so vortreffliche Antworten gegeben haben.
                          Star Trek 1966-1991
                          Wiedergeburt von Star Trek 2009
                          Resistance is futile - STXI is fantastic

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                          • #14
                            Zitat von HanSolo
                            Wird der Film ein Erfolg wird alles weitere wohl - ähnlich BSG - ebenfalls in diesem Universum B spielen. Sprich es wird zu 99 % nie wieder Neues aus dem Roddenberry-Universum von TOS, TNG, DS9, VOY und ENT zu sehen geben. Eine Tatsache die ich nach rund 15 Jahren ST-Fan seeehr schade finde. Ein fixer Bestandteil meines Lebens ist fortan vorbei (bzw. nur noch in Wiederholungen und meinen TV-Aufnahmen existent).
                            Das würde ich ebenfalls sehr schade finden. Ich mag zwar TOS, aber Star Trek zukünftig nur noch im TOS-Universum, das muß ich nicht haben.

                            Es ist doch so, daß die allermeisten Fans (wie diverse Umfragen zeigen) lieber wieder eine Serie im 24. Jahrhundert hätten. Die müßten sich dann alle zwangsläufig damit abfinden, daß es sowas nicht mehr geben wird. Ich könnte mir vorstellen, daß etliche Leute dadurch das Interesse an ST verlieren könnten, da es sie schlicht und einfach dann nicht mehr interessiert.

                            Mit einem einzigen Film könnte vielleicht noch kein allzu großer Schaden angerichtet werden, da die Fans (wahrscheinlich) ohnehin ins Kino laufen werden, um überhaupt mal wieder neues ST zu sehen. Aber wenn dem Film dann eine entsprechende Serie in dem Strickmuster folgen würde... dann bestünde die Gefahr eines erneuten Flops.

                            Für einen Kinofilm wäre es für mich okay, aber eine komplette TOS-Serie muß ich nicht nochmal haben.

                            Was zu TNG, DS9 und VOY - also dem 24. ST-Jahrhundert - bleibt, werden dann nur noch schöne Erinnerungen sein.

                            Und nach wie vor frage ich mich, warum die Verantwortlichen nicht einfach auf die Wünsche der überwiegenden Mehrheit der Fans eingehen. Könnte man denn dann soviel mehr falsch machen?
                            Join the Vorta-Fanclub! Hier könnt ihr eure Meinung zu Weyoun & Co. schreiben! Jeder ist willkommen ;-)! ~~~~~~
                            "Gewagt hast du, meiner zu spotten und Widerrede zu führen gegen Melkor, den Meister aller Geschicke von Arda!"
                            "Denn bin nicht auch ich ein Vala? Ich bin´s, und mehr noch als die, welche da stolz in Valimar sitzen!"
                            (Tolkien: Das Silmarillion)

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                            • #15
                              Tja wieviel Fans sind das denn?
                              Reichen die Fans überhaupt noch aus um Star Trek zu finanzieren?
                              In den USA ist zum bsp. TOS viel beliebter als in Deutschland und es lässt sich auch viel mehr Kohle damit verdienen.
                              Star Trek 1966-1991
                              Wiedergeburt von Star Trek 2009
                              Resistance is futile - STXI is fantastic

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