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Die letzte ENTERPRISE-Serie: Alles andere außer Völlkerverständigung in der Realität!

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  • Die letzte ENTERPRISE-Serie: Alles andere außer Völlkerverständigung in der Realität!

    HI @ All

    Ich gehöre wohl zu den Star Trek Fans die nicht glücklich über die Entwicklung der Story in Enterprise sind!
    Ich war mir bewusst, dass das Weltall in der Zeit rau sein könnte aber ich hätte nicht erwartet, dass die Erde fast nur von agressiven Rassen als Nachbarn umgeben ist.

    Aber was mich missmutig gestimmt hat war die Tatsache, dass die Idiologie und Utopie von Gene Roddenberry in der letzten Serie nicht einmal ansatzweise berücksichtigt worden ist.
    Ich kann mich noch erinnern das G.R. in TOS eine Schwarze, eine japanische und eine Russsiche bestezung (Besatzung) hatte. Trotz oder gerade der globalen Konflikte.
    In TNG wurden Probleme und Konflikte nicht auf die hau drauf Manier gelöst. Diplomatie geriet immer mehr in den Hintergrund.

    Ich bin mir sicher, dass wenn er noch gelebt hätte, als Enterpise in der entwickelt war, dann hätte sich G.R. auch auf die Gesellschaftspolitische Situation in der Realität eingestellt.
    Sprich, er hätte z.B. ein Besatzungsmitglied mit arabischer Abstammung eingestezt.
    Rick Berman und die anderen möchtegern Derhbuchautoren, haben ja auf ihre Art auf die Gesellschaftplotische situation reagiert.
    Und zwar haben sie die Erde von Florida bis Brasilien aufgeschnitten um dann die Moral über Bord zu schmeisen und einen Feldzug gegen die Bösen zu starten. George W. Bush lässt grüßen.

    Ich kann das nicht zu 100% beweisen, aber ich vermute, da hat sich Gene Roddenberry öfters mal im Grabe umgedreht.

    Das was ich an Gene Roddenberry immer bewundert habe war seine Multilateral Sicht der Dinge.
    Und nicht nach dem Motto, dass könnte uns Quoten kosten.
    Zuletzt geändert von red_gigant; 30.09.2006, 01:02.

  • #2
    Wenn es um die Besetzung der Crew geht und die Übertragung von aktuellen politischen Entwicklungen auf die Serie, dann muss ich deiner Kritik recht geben.
    Aber wenn es darum geht, dass sich die ENT-Besatzung keineswegs gemäß der Vision von Roddenberry verhält, dann sollte aber auch gesagt werden, dass ENT 100 Jahre vor TOS spielt und unserer Zeit noch viiieeel näher und ähnlicher sein muss, zumal die multikulturelle VFP und ihre Ideale erst noch erarbeitet werden müssen.
    UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

    LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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    • #3
      Was war denn mit den Andorianern und den Vulkaniern? 2 Völker, die kurz vor einem Krieg stehen, der von der Enterprise verhindert wird und zur Gründung der Föderation führt...ich denke dabei hatte Roddenberry keinen Grund irgendwo hin zu rotieren.

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      • #4
        Zitat von Wannabe Beitrag anzeigen

        ... dann sollte aber auch gesagt werden, dass ENT 100 Jahre vor TOS spielt und unserer Zeit noch viiieeel näher und ähnlicher sein muss, zumal die multikulturelle VFP und ihre Ideale erst noch erarbeitet werden müssen.


        Ich gebe dir Recht, dass das die Geschichte lange vor TOS spielt, aber ich muß sagen,
        dass die Menschen 100 Jahre nach dem Kontakt mit den Vulkanier, eigentlich größer fortschritte hätten machen muß.
        Also haben sie den Vulkanier die Shuld gegeben, die Menschen davon abzuhalten die unendlichen Weiten zu erkunden.

        @ Dax
        Das aber die Vullaknier und die Andorianer verfeindet waren habe ich zum ersten mal in ENTERPRISE erfahren.

        All das und vieles mehr, bestätigt meine Meinung,
        dass die Drehbuchautoren lieber einen Konflikt und ein Krieg mehr erfunden haben,
        um "richtige Action" in die Serie zu bekommen in der Hoffung die Einschaltquoten zu steigern.

        Abgesehen davon vertrat G.R. die Meinung das Star Trek sich nur in eine Richtung entwickelt nähmlich Vorwärts.

        MfG

        red_gigant

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        • #5
          Was ist daran so schlimm zu erfahren, dass die Andorianer und die Vulkanier vor der Gründung der Föderation verfeindet waren? Und jetzt mal Hand aufs Herz. Du hast schon die anderen Serien Deep Space Nine und Voyager gesehen? Da hats auch verdammt viel Krach-Bumm-Action gegeben und erfundene Kriege.

          Ganz im Gegenteil, ich finde die Menschheit in Enterprise schon viel zu fortschrittlich, aufgeklärt und hilfsbereit, als das sie glaubwürdige Vorgänger einer noch relativ kriegerischen Zivilisation vor dem glorreichen Zeitalter der Föderation darstellen sollten.

          Und wegen einem, sagen wir es mal ganz ehrlich, Quoten-Araber würde die Serie garantiert nicht besser werden, wie sie auch schon den Quoten-Schwarzen und die Quoten-Asiatin, und natürlich die Quoten-Vulkanierin, welche genau wie ihre Vorgängerin auf TNG und Voyager mit ihrem sexy catsuit in erster Linie nur für den Fleischbeschau dient ("Oh mein Gott!!! Möpse!!!"), eingeführt haben.

          Das Drehbuch muss zu moralischen Fragen anregen, nicht political correctness fördern.

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          • #6
            Zitat von red_gigant Beitrag anzeigen
            Ich gebe dir Recht, dass das die Geschichte lange vor TOS spielt, aber ich muß sagen,
            dass die Menschen 100 Jahre nach dem Kontakt mit den Vulkanier, eigentlich größer fortschritte hätten machen muß.
            Also haben sie den Vulkanier die Shuld gegeben, die Menschen davon abzuhalten die unendlichen Weiten zu erkunden.
            Warum genau hätten die Menschen in nur 100 Jahren allein durch den Kontakt mit den "Prä-Kirshara-Vulkaniern", die offensichtlich eine zumindest eingeschränkte Form der "Ersten-Direktive-Politik" verfolgten, schon weiter sein müssen? Sie sind bei ENT doch schon die am wenigsten xenophobe Rasse, die aktiv für eine friedliche Völkerverständigung eintritt...ansonsten hätten sich doch Andorianer, Vulkanier und Tellariten nicht so schnell versöhnt. Noch viel "zivilisierter" und das ganze wäre ins Lächerliche abgeglitten, bedenkt man die zeitliche Nähe zu den zwei Jahrhunderten der drei Weltkriege.

            Übrigens herrschte zwischen den Andorianern und den Vulkaniern kein "Action-Krieg", sondern vielmehr ein Kalter Krieg, der hauptsächlich auf politischer Ebene statt fand. Hinzu kommt, dass es doch wohl totlangweilig gewesen wäre, wenn sich die VFP-Gründerrassen sofort gut verstanden hätten.
            Die Ausgangssituation, die ENT für die "Gründer" geschaffen hat, macht doch überhaupt erst deutlich, dass Frieden und respektvolles interkulturelles Miteinander nichts sind, was einem geschenkt wird, sondern hart und unter Opfern erarbeitet werden müssen. Sie sind das Ergebnis eines schwierigen Reifungsprozesses aller Beteiligten, bei dem auch Fehler gemacht werden, was einen Teil ihres hohen Wertes überhaupt erst ausmacht!!!
            Ich finde ENT in dieser Hinsicht sogar augesprochen erwachsen und tatsächlich vorbildlich. Man kann hier jedenfalls mehr über Entwicklungsprozesse lernen als von einer utopischen deus ex machina Gesellschaft , die zwar die Ideale präsentiert, aber keine Ansätze dafür bietet wie diese erreicht werden könnten, außer zu sagen: Das ist halt so in 300 Jahren.
            Zuletzt geändert von Wannabe; 30.09.2006, 02:06.
            UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

            LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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            • #7
              In gewissen Dingen muss ich red gigant schon recht geben, ENT schaffte es einfach nicht solche Themen anzusprechen, wie in TOS. Wieviele "moralische" Folgen gab es denn in den ersten beiden Staffeln? Nicht viele. Das ist eben der große Unterschied zu TOS.
              Und da jetzt bei ENT die Quoten fielen, musste man eben auf die Action zurückgreifen (George War Bush lässt grüßen).
              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


              das geht aber auch so

              Kommentar


              • #8
                Ja, ENT hat einfach nicht mehr das, was ST ausmachte... moralische Themen, mitunter auch gewaltfreie Lösungen (außer es herrschte halt Krieg wie bei DS9) und den Mut, auch mal etwas anders vorzugehen als es die Politiker in dem Moment tun.

                Und in diesen Punkten hjat ENT kläglich versagt.

                Nicht falsch verstehen, ich mag ENT sogar mittlerweile (dank der 4. Staffel ist es sogar mit Vorbehalt wieder ST zu nennen), aber es hat nicht mehr das, was man von ST erwartet.
                Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                Für alle, die Mathe mögen

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                • #9
                  Irgendwie seltsam, dass die vierte Staffel so gut ankommt und angeblich wieder "richtig gutes Star Trek" ist.

                  Schon mal auf die Idee gekommen, dass die Handlungen der vierten Staffel nicht möglich gewesen wären, wenn man am Anfang nicht ein paar Weichen entsprechend gestellt hätte?

                  Also langsam finde ich die Kritik an ETP schon seltsam. Jetzt beschwert man sich schon darüber, dass Vulkanier und Andorianer verfeindet waren. Mal ehrlich: Wenn die schon damals dicke Freunde gewesen wären und die Menschen auch schon ganz dicke Freunde mit den Vulkaniern, dann wäre die Serie doch sehr langweilig geworden. Alls sind Freunde, nebenbei gründet man halt die Föderation, ist ja nichts besonderes, wenn man so gut befreundet ist.

                  Dass gerade der Konflikt eine gute Serie ausmacht, scheinen einige nicht ganz zu verstehen. Meine Devise ist: Ohne Konflikt keine Handlung. Sei es ein Konflikt auf persönlicher Ebene oder im größeren Maßstab.

                  G.R. hat Romulaner, Klingonen, Kelvaner, Orioner, etc. auch nicht geschaffen, damit man sich beim ersten Aufeinandertreffen an einen Tisch setzt und vernünftig redet.

                  Daher meine ich sogar, dass G.R. sogar der Xindi-Handlungsbogen sehr gefallen hätte, der eine sehr trekkige Auflösung bietet.

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                  • #10
                    Bitte nachdenken bevor ein Thema erstellt wird, denn dieses gehört in den Enterprise Bereich.

                    -> moved
                    Banana?


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                    • #11
                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Dass gerade der Konflikt eine gute Serie ausmacht, scheinen einige nicht ganz zu verstehen. Meine Devise ist: Ohne Konflikt keine Handlung. Sei es ein Konflikt auf persönlicher Ebene oder im größeren Maßstab.
                      Das kann ich so unterschreiben!

                      Ich habe das Gefühl, dass einige Leute in ST ohne Konflikte sehen wollen… die perfekte Zukunft. Alle leben in Frieden und Harmonie unter der Flagge der großartigen Föderation. Doch es ist nicht längst alles perfekt! Man sollte denken, dass wir jetzt im Jahr 2006 etwas besseres zu tun hätten als uns zu bekriegen, doch wegen jedem kleinem sch**** werden Soldaten in anderen Länder geschickt - so was wird sich nicht so schnell ändern. Wenn man die Augen aufmacht, wird man sehen, wie viel Unrecht es in der Welt gibt und warum soll das denn in Star Trek anders sein? Warum sollen sich Vulkanier und Andorianer von Anfang an verstehen? Beide vertreten unterschiedliche Interessen und bei denen geht es nicht um ein bisschen Erdöl, sondern um einiges mehr.

                      Ideologie von Gene Roddenberry wurden in ENT vielleicht nicht grad so interpretiert, wie er es sich ursprünglich gedacht hatte, doch wo isst das Problem?
                      Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es irgendwann keine Konflikte mehr geben wird… und gerade weil ENT nur 150 Jahre in der Zukunft spielt, ist das ganze so realistisch! Als Phlox in einer Bar auf der Erde beschimpft wird… Terra Prime… die Menschen sind lange nicht perfekt und sie werden es auch nie werden.

                      In der 4. Staffel ENT steckt verdammt viel Politik und auch Charakterentwicklung. Für zählt diese Staffel zu den besten Star Trek-Staffeln überhaupt. Und auch die dritte Staffel hat einiges an Stoff zum nachdenke… jeder liebt den Handlungsbogen des DK doch nur wenige den des Xindi-Konflikts. Was ist da so anders? Der Xindi-Konflikt ist keine sinnlose Action - hinter dem ganze steckt viel mehr: Wenn man sich die Staffel genau anguckt, wird man merken, wie die Charaktere verzweifeln, wie sie nach einem Weg suchen die Xindi aufzuhalten, wie sie in Konflikt mit der Moral kommen, wie immer wieder Besatzungsmitglieder sterben, wie das beste Schiff der Flotte von Tag zu Tag immer mehr zu einem Wrack wird…
                      Wo ist das sinnlose Action? Der Konflikt steht im Vordergrund…

                      Aber nicht nur das: bei der Gründung der Föderation ist es doch klar, dass es unterschiedliche Interessen gibt… macht doch einfach mal den Fernseher an. Auf der ganzen Welt gibt es Konflikte und auch innerhalb einer Einheit wie der EU hat jedes Land seine Interesse, die es durchbringen möchte. Verhält sich ein land nicht so, wie es den anderen passt lässt man entweder Truppen einmarschieren oder man droht mit wirtschaftlichen Sanktionen.
                      Und dann soll es 150 Jahre, bei völlig unterschiedlichen Völkern anders sein? Da sollen sich dann alle lieb haben?
                      Der Konflikt, die Streitigkeiten sind es, was die Serie ausmachen!
                      TNG hat uns lange Zeit die perfekte Zukunft gezeigt… irgendwann kamen die Borg man hatte wieder Gegner und die perfekte Fassade begann zu bröseln… doch erst richtig deutlich wurde es in DS9. Der DK zeigte die dunkle Zukunft… aber auch innerhalb der Föderation zeigte sich, dass das 24 Jh. nicht perfekt ist - Bsp. Sektion 31 oder die Story mit den Ba’ku.

                      Lange Rede kurzer Sinn: Wer will denn eine perfekte Zukunft sehen? Die kleinen Probleme - da reichen schon politische Konflikte auch ohne Gewalt - machen das ganze doch erst spannend und vor Allem realistisch. Gerade ENT zeigt, dass sie Menschen noch längst nicht perfekt sind…
                      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                      [Albert Schweitzer]

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                      • #12
                        Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
                        In gewissen Dingen muss ich red gigant schon recht geben, ENT schaffte es einfach nicht solche Themen anzusprechen, wie in TOS. Wieviele "moralische" Folgen gab es denn in den ersten beiden Staffeln? Nicht viele. Das ist eben der große Unterschied zu TOS.
                        Und da jetzt bei ENT die Quoten fielen, musste man eben auf die Action zurückgreifen (George War Bush lässt grüßen).
                        Hast du ENT wirklich gesehen?

                        1. Staffel
                        -Terra Nova
                        -Civilisation/Die Saat
                        -Dear Doctor/Lieber Doktor (neben "Similitude/Ebenbild" aus der 3.ENT-Staffel eine der besten "Moral"-Folgen überhaupt in ST)
                        -Shuttlepod One/Allein
                        -Rogue Planet/Gesetze der Jagd
                        -Fallen Hero/Gefallene Heldin (gutes Beispiel dafür,wie man Action mit moralischen Fragen verbinden kann)

                        2. Staffel
                        -The Seventh/Der Siebte
                        -Judgement/Das Urteil
                        -Stigma
                        -The Breach/Böses Blut
                        -Cogenitor
                        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                        Also langsam finde ich die Kritik an ETP schon seltsam. Jetzt beschwert man sich schon darüber, dass Vulkanier und Andorianer verfeindet waren. Mal ehrlich: Wenn die schon damals dicke Freunde gewesen wären und die Menschen auch schon ganz dicke Freunde mit den Vulkaniern, dann wäre die Serie doch sehr langweilig geworden. Alls sind Freunde, nebenbei gründet man halt die Föderation, ist ja nichts besonderes, wenn man so gut befreundet ist.
                        Ich bin vollkommen deiner Meinung und kann nur wiederholen:
                        Die Ausgangssituation, die ENT für die "Gründer" geschaffen hat, macht doch überhaupt erst deutlich, dass Frieden und respektvolles interkulturelles Miteinander nichts sind, was einem geschenkt wird, sondern hart und unter Opfern erarbeitet werden müssen. Sie sind das Ergebnis eines schwierigen Reifungsprozesses aller Beteiligten, bei dem auch Fehler gemacht werden, was einen Teil ihres hohen Wertes überhaupt erst ausmacht!!!
                        Ich finde ENT in dieser Hinsicht sogar augesprochen erwachsen und tatsächlich vorbildlich. Man kann hier jedenfalls mehr über Entwicklungsprozesse lernen als von einer utopischen deus ex machina Gesellschaft , die zwar die Ideale präsentiert, aber keine Ansätze dafür bietet wie diese erreicht werden könnten, außer zu sagen: Das ist halt so in 300 Jahren.
                        UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

                        LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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                        • #13
                          Zitat von red_gigant Beitrag anzeigen
                          Ich kann das nicht zu 100% beweisen, aber ich vermute, da hat sich Gene Roddenberry öfters mal im Grabe umgedreht.
                          Gene Roddenberry wird doch völlig überbewertet. Wenn er gewollt hätte, dass Star Trek so ist, wie er sich das denkt, hätte er das gemacht, was JMS mit B5 gemacht hat:
                          - er hätte sich die kreativen Rechte gesichtert, d.h. nur er oder nur mit seiner Zustimmung können Skripte verfilmt werden
                          - er hätte das meiste selbst geschrieben.
                          Hat er aber nicht, er hat nur ein gutes Dutzend Skripte geliefert (welche nicht mal die beste waren), hat sich an die Vorgaben des Senders angepasst und war bei den Filmen nur als Berater tätig. Er mochte nicht mal Star Trek VI - und das ist der beste Film der Reihe.
                          Dann wär zwar nach seinem Tode Schluss gewesen, dan gebe es leider kein DS9, aber auch Voyager und Enterprise wären uns erspart geblieben.
                          Aber zumindest gäbe es dann keine Fans, die festlegen, was alles in seinem Sinne ist und was nicht. Denn wer weiss schon, was in den späteren TNG Staffeln oder bei DS9 in seinem Sinne war. "In the pale Moonlight" sicher nicht - und das ist einer der besten DS9 Folgen.
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                          "Well, I think that like religion is an individual choice, either you believe and therefore bunnies are unnecessary, or you don't. In which case, chocolate!"

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                          • #14
                            @ Miles

                            Ich habe nicht die Serie ENTERPRISE explizit gemeint. Ich habe den verfall von Star Trek, nach dem Ableben von G.R. gemeint, der in ENTERPRISE seinen grausamen Höhepunkt hatte.
                            Angefangen hat es ja schon zum Ende von DS9.Wo alles nur um Schlachten, Kriege und natürlich die Action ging.
                            Abegesehen davon wollte ich auch über die anderen Serien in ST diskutieren über die Beziehungen von Realität und Fiction.

                            "Allgemein" halt.

                            MfG

                            red_gigant

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                            • #15
                              Wenn Du meinst, dass es bei DS9 nur um den Krieg und um die Action geht, dann hast Du ne andere Serie gesehen als ich. DS9 zeigt in erster Linie die schmutzige, realtistische und alles andere als heldenhafte Seite des Krieges. Man sieht das sinnlose Abschlachten von Soldaten, die Grausamkeiten des Krieges und als in der lezten Folge Cpt. Sisko, Gen. Martok und Adm. Ross in den brennenden Trümmern von Cardassia stehen, sieht man deutlich, dass dieser Sieg kein Triumph war.

                              In dieser Hinsicht war DS9 die realistischste aller Star Trek Serien.

                              MfG
                              Whyme
                              "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                              -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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