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Neue Star Trek-Serie! Inhalt:...

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  • Neue Star Trek-Serie! Inhalt:...

    ...von uns auszuarbeiten!

    Frage ist:

    Was würden wir gerne an Konzepten in einer neuen, auf dem bisherigen Star Trek Universum basierenden TV-Serie zu Gesicht bekommen wollen?

    Was würde uns nach TOS, TNG, DS9, VOY und ENT noch reizen, was könnte uns von Neuem an die Fernseher fesseln und das sich zu überleben drohende Star Trek-Universum wiederbeleben?

    Einige Kernpunkte, die mir persönlich wichtig wären:

    --> Eine grds Abkehr vom Friede-Freude-Eierkuchen Universum, wie es sich Gene Roddenberry erdacht hat. Utopische Welten voller perfekter Menschen in glückseeligem Kommunismus können nicht funktionieren (und dauerhaft nicht begeistern, denn: Sie sind langweilig), und grade DS9 zeigt, dass es in dieser Hinsicht anders geht: Schmutz, Dreck, Korrumption, Angst Alltagsprobleme als Antithesen zum bisherigen "Universum" müssen wieder Bestandteil der Charaktere werden.

    --> Abkehr von "Alien-of-The-Week"-Epsioden und ähnlichen Stand-Alone-Formaten. Die Serie muss von einem durchgehenden Handlungsbogen durchsetzt sein, notfalls eben auch mehreren (aufgeteilt nach Staffeln etc). Folgen, deren Ausgang wir im Endeffekt alle vorher kennen (weil die Serie ja "weitergehen muss", können auf Dauer ebenso wengi motivieren). Dazu gehört auch, dass nicht in jeder Folge der Schauplatz des Geschehens wieder an völlig unterschiedlichen Orten spielt.

    --> Viele, viele Wiederkehrende Nebencharaktere, die einem, jeder auf ihre Weise, wie Gul Dukat, Garak, Bester oder der Centauri-Regent in B5 ans Herz wachsen.

    --> "Coolness-Faktor" ganz allgemein.

    --> Realistische, belebte Städte und Welten, keine Robinson-Clubs mit 20 leichtbekleideten Animationsdamen mehr.

    --> Weniger "Menschliche Aliens", mehr exotischere Lebensformen (Tholianer, Species 8472, Sheliak, Breen etc)

    Edit: --> Realistische Charakterentwicklung wie in DS9, und bitte, keine TPols und 7o9s mehr...

    Das nur EINIGE Anregungen von mir.
    Was denkt Ihr? Teilt ihr meine Auffassung oder findet Ihr sie absolut fehl am Platze und fordert "ST back to roots"?
    Sollte Star Trek wieder einen zentralen Ausgangsort mit vielen unterschiedlichen, wiederkehrenden Nebenschauplätzen haben (B5, DS9, ENT) oder doch eher, ganz klassisch, die "One-SpaceShip-Show" abliefern?

    Eure Meinung interessiert mich!
    Zuletzt geändert von Seether; 01.06.2007, 16:42.

  • #2
    Also ich habe mit paar anderen mal oder besser gesagt bin grad dabei so aus Spaß ne eigene Serie zu machen. Kein Rollenspiel oder so, sondern einfach nur so ein kleiner Verlauf und ne Handlung.

    Unsere erste Idee war sowas wie Voyager. Aber hierbei sollte es geplant sein.
    Also neue welten mit einem neuen Schiff usw. zu entdecken.

    Dann hatten wir noch ne Idee die wir dann auch genommen haben als erstes mal durch zuarbeiten.
    Und zwar wird die Föderration angegriffen und dabei erobert. Ein "paar" Admirale und Captains konnten sich retten und haben sich eine eigenen Stüzupunkt aufbauen können indem sie versuchen alles zurückzuerobern.
    Man kann es sich vorstellen wie beim Maquies, immer wieder kleinere Angriffe und am ende dann der Sieg.

    So mal eine kleine Zusammenfassung.

    MFG!

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    • #3
      Ich bin ein TNG Fan...ich hätte gern eine Serie um die Stargazer...also ein etwas jüngerer Picard, der mit seiner etwas klapprigen Kiste, die jeden Moment droht auseinanderzubrechen, dieverse Abenteuer erlebt...also ein Mix aus TOS und TNG...das hätte ich gern wieder...und bitte keinen Wissenschaftsoffzier, dem alle paar Minuten zu heiß wird, und dem die Brüste rausspringen...hatten wir in ENT schon oft genug...

      Die Story...es geht also um einen Captain, der durch die Schlacht von Maxia umkommt (Pilotfilm) und Picard das Kommando übernimmt...und von dort an, mit der Stargazer abgeht...Grenzkonflikte, Eskorten, Überwachung und Diplomatie sind dort Thema...wissenschaftliche Mission weniger, denn die Stargazer ist dafür nicht ausgerüstet...sie ist ein alter Sternenkreuzer...aber charismatisch...

      Kommentar


      • #4
        Zitat von mr-it Beitrag anzeigen
        Dann hatten wir noch ne Idee die wir dann auch genommen haben als erstes mal durch zuarbeiten.
        Und zwar wird die Föderration angegriffen und dabei erobert. Ein "paar" Admirale und Captains konnten sich retten und haben sich eine eigenen Stüzupunkt aufbauen können indem sie versuchen alles zurückzuerobern.
        Man kann es sich vorstellen wie beim Maquies, immer wieder kleinere Angriffe und am ende dann der Sieg.
        Die Idee ist gar nicht mal so schlecht - die Föderation (oder vielleicht auch die anderen klassischen Großmächte des Alpha/Betaquadranten?)ist "untergangen", ihre Ideale und Wiedererrichtung sind das Ziel der neuen "Crew", oder sagen wir besser: Gemeinschaft.
        EIn interessanter Ansatz...der viel Stoff bietet. Die Notlage zwingt zu einem "menschlicheren Verhalten" in all seinen Facetten. Im Guten wie im schlechten. Extremere Momente allenthalben, vielleicht auch Ferengi-oder Klingonenkopfgeldjäger, die auf den "Abschaum der Galaxis" (die staatenlosen, lettzen freien Menschen, Vulkanier etc) Jagd machen...
        Oder eben auch eine Maqui-ähnliche, eher wie die Rebellenallianzaus SW im Verborgenen operierende "Rest-Föderation"...und und...gefällt mir!

        @Picard

        DIE Idee ist natürlich auch mal richtig Sympathisch! Ein TNG-Revivle mit einem jüngeren (und vielleicht "draufgängerischerem"?) Picard! Hier ginge es dann wohl weniger um "Forschung", als viel mehr um "Konfliktlösung", verstehe ich dich richtig? Liegt nicht auch die Anfangszeit des Konflikts zwischen Cardassianern und Föderation in dieser Zeit?
        Eigtl wissen wir ja nur sporadisch etwas aus dieser Epoche...da ließen sich bestimmt auch intrigante Romulaner (siehe Khitomer etc) einbauen..geäfllt mir AUCH sehr gut.

        Edit: Problem hierbei nur wieder, ähnlich ENT: Die ständige Gefahr von Kontinuitäts- und Logikbrüchen, als "Bruch der Geschichte", wie wir sie kennen. Und wohl das Problem, dass man konsequent den "durchgehenden Handlungsbogen" beibehalten müsste, da eine Raumschiff-Serie immer bei Stand-Alone-Folgen das Problem hat, dass den Hauptcharakteren und ihrem Schiff im Endeffekt nichts ernstes zu stoßen darf.

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        • #5
          Seether, du sprichst mir aus dem Herzen.

          Was eben auch ein grosser Wunsch von mir wäre sind Handlungen, die sich über mehr als nur eine Folge hinziehen, wie z.b. die Domion-Handelsstränge in DS 9 die sich ja teilweise über 6 Folgen hingezogen haben.

          Auch das mit der Handlung (nicht nur Friede, Freude Eierkuchen und den Nebencharakteren) kann ich voll unterstreichen.

          Was ich mir auch ganz besonders wünsche ist eine Serie, die wieder im 24 Jahrhundert spielt... Vielleicht wäre auch mal ein Nicht-Mensch als Captain ganz interessant?

          Edit: Mr-it, deine Idee find ich auch ganz interessant... Das wär DER Stoff für spannende Episoden, würde mir gefallen
          Zuletzt geändert von DergrosseNagus; 01.06.2007, 16:51.
          Ferengi-Erwerbsregel Nr. 192:
          Betrüge niemals einen Klingonen, es sei denn, du bist sicher, er erwischt Dich nicht.

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          • #6
            Zitat von Seether Beitrag anzeigen
            Die Idee ist gar nicht mal so schlecht - die Föderation (oder vielleicht auch die anderen klassischen Großmächte des Alpha/Betaquadranten?)ist "untergangen", ihre Ideale und Wiedererrichtung sind das Ziel der neuen "Crew", oder sagen wir besser: Gemeinschaft.
            EIn interessanter Ansatz...der viel Stoff bietet. Die Notlage zwingt zu einem "menschlicheren Verhalten" in all seinen Facetten. Im Guten wie im schlechten. Extremere Momente allenthalben, vielleicht auch Ferengi-oder Klingonenkopfgeldjäger, die auf den "Abschaum der Galaxis" (die staatenlosen, lettzen freien Menschen, Vulkanier etc) Jagd machen...
            Oder eben auch eine Maqui-ähnliche, eher wie die Rebellenallianzaus SW im Verborgenen operierende "Rest-Föderation"...und und...gefällt mir!

            @Picard

            DIE Idee ist natürlich auch mal richtig Sympathisch! Ein TNG-Revivle mit einem jüngeren (und vielleicht "draufgängerischerem"?) Picard! Hier ginge es dann wohl weniger um "Forschung", als viel mehr um "Konfliktlösung", verstehe ich dich richtig? Liegt nicht auch die Anfangszeit des Konflikts zwischen Cardassianern und Föderation in dieser Zeit?
            Eigtl wissen wir ja nur sporadisch etwas aus dieser Epoche...da ließen sich bestimmt auch intrigante Romulaner (siehe Khitomer etc) einbauen..geäfllt mir AUCH sehr gut.

            Edit: Problem hierbei nur wieder, ähnlich ENT: Die ständige Gefahr von Kontinuitäts- und Logikbrüchen, als "Bruch der Geschichte", wie wir sie kennen. Und wohl das Problem, dass man konsequent den "durchgehenden Handlungsbogen" beibehalten müsste, da eine Raumschiff-Serie immer bei Stand-Alone-Folgen das Problem hat, dass den Hauptcharakteren und ihrem Schiff im Endeffekt nichts ernstes zu stoßen darf.

            ja, ist eine gute Idee...die Cardis und Romis mit reinzuhauen...denn da gab es ja auch den 50 Jährigen Krieg mit den Cardis...die Romis haben sich ja lange Zeit kaum gezeigt...aber da könnte man ja auch die Ereigenisse der Enterprise C mit einbauen...so als Brücke...aber auf jeden Fall besteht da Potenzial...und ja, draufgängerisch und überheblich...so wie in seiner Jugend...aber er entwickelt sich ...so wie James Bond sich entwickelt...

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            • #7
              Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
              ...aber er entwickelt sich ...so wie James Bond sich entwickelt...
              Ah, du meinst also... Von einer Frau pro Auftrag zu 2 oder mehr Frauen in jeder Mission, ja?
              Ha ha, schlechte Scherze bei Seite...

              Also neben MrTs Idee mit der "Rest-Föderation", gefällt mir das TNG-Revivle ziemlich gut... muss ich sagen. Wenn es gelänge, die Logikbrüche zu vermeiden, würde eine solche Serie viel potenzial beinhalten (und es wäre einfach "cool", mal einen jungen, anfangs draufgängerischen Picard zu erleben, der im Laufe der Serie sich langsam(!) dem annähert ,was er später darstellt)...

              Und mit der Stargazer hätte man ein ebenso potentialreiches Schiff. Über die Constellation-Klasse (?) ist ja "canon" relativ wenig bekannt, und bis auf die Ambassador-Klasse (und vielleicht Exelsior-Klasse) gab es zu der Zeit wenig besseres - wir hätten also ein absolut durchschnittliches Schiff mit einem überdurchschnittlichen Captain: Eigentlich die perfekte Paarung.

              Edit: Mir ist grade bei der Lektüre wieder eingefallen ,dass der "Stargazer-Zwischenfall" mit den Ferenghi ja in der mitte der 2350er war, bereits mit Picard als Captain...
              Also müsste man wohl, würde ich sagen, bereits um die 2330er herum ansetzen.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                --> Eine grds Abkehr vom Friede-Freude-Eierkuchen Universum, wie es sich Gene Roddenberry erdacht hat. Utopische Welten voller perfekter Menschen in glückseeligem Kommunismus können nicht funktionieren (und dauerhaft nicht begeistern, denn: Sie sind langweilig), und grade DS9 zeigt, dass es in dieser Hinsicht anders geht: Schmutz, Dreck, Korrumption, Angst Alltagsprobleme als Antithesen zum bisherigen "Universum" müssen wieder Bestandteil der Charaktere werden.
                Ähm...ja, warum wirst du nicht gleich Andromeda-Fan? Sorry, aber dieses ewige "Roddenberrys Utopie ist Schwachsinn, und es ist langweilig und unrealistisch!" ist wirklich nicht zu ertragen.

                In ST geht es um Hoffnung, nicht um die Frage, ob die Menschen von heute das jemals so weit bringen!

                Mehr kann man sinnvollerweise dazu nicht sagen. Sorry, das hilft dir zwar nicht weiter, aber es musste gesagt werden.
                Os homini sublime dedit caelumque tueri
                Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

                - Ovid -

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                  Ah, du meinst also... Von einer Frau pro Auftrag zu 2 oder mehr Frauen in jeder Mission, ja?
                  Ha ha, schlechte Scherze bei Seite...

                  Also neben MrTs Idee mit der "Rest-Föderation", gefällt mir das TNG-Revivle ziemlich gut... muss ich sagen. Wenn es gelänge, die Logikbrüche zu vermeiden, würde eine solche Serie viel potenzial beinhalten (und es wäre einfach "cool", mal einen jungen, anfangs draufgängerischen Picard zu erleben, der im Laufe der Serie sich langsam(!) dem annähert ,was er später darstellt)...

                  Und mit der Stargazer hätte man ein ebenso potentialreiches Schiff. Über die Constellation-Klasse (?) ist ja "canon" relativ wenig bekannt, und bis auf die Ambassador-Klasse (und vielleicht Exelsior-Klasse) gab es zu der Zeit wenig besseres - wir hätten also ein absolut durchschnittliches Schiff mit einem überdurchschnittlichen Captain: Eigentlich die perfekte Paarung.

                  Edit: Mir ist grade bei der Lektüre wieder eingefallen ,dass der "Stargazer-Zwischenfall" mit den Ferenghi ja in der mitte der 2350er war, bereits mit Picard als Captain...
                  Also müsste man wohl, würde ich sagen, bereits um die 2330er herum ansetzen.
                  wow..20 Jahre...naja...also auf jeden Fall muss es mit dem Tod des Captain beginnen...sodass Picard übernimmt...und ab dann...bis zum Limit...und die Stargazer fällt ohnehin schon aus dem Rahmen, wegen ihrer vier Gondeln und der damals überdurchschnittlichen Kampfkraft...also eine alte Version der Defiant...

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                  • #10
                    Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
                    und die Stargazer fällt ohnehin schon aus dem Rahmen, wegen ihrer vier Gondeln und der damals überdurchschnittlichen Kampfkraft...also eine alte Version der Defiant...
                    Woher hast du das denn? Picard macht mehr als einmal Anspielungen darauf, dass die Stargazer eine veraltete Klapperkiste war. Eine zuverlässige, aber eine Klapperkiste.
                    Os homini sublime dedit caelumque tueri
                    Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

                    - Ovid -

                    Kommentar


                    • #11
                      Vielleicht könnte man auch die Zeit zwischen Kirk und Picard reinbringen, so ähnlich wie Picard schon gesagt hat, halt mit der Enterprise B & C. Das Problem mit den Romulanern 2344, der Krieg mit den Cardassianern, wie sich das mit den Klingonen ändert etc. Dann können es auch andere Schiffe sein, wie zum Beispiel die Stargazer.

                      - - - - Mein VT - - - -

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                      • #12
                        Zitat von Roman Beitrag anzeigen
                        Ähm...ja, warum wirst du nicht gleich Andromeda-Fan? Sorry, aber dieses ewige "Roddenberrys Utopie ist Schwachsinn, und es ist langweilig und unrealistisch!" ist wirklich nicht zu ertragen.

                        In ST geht es um Hoffnung, nicht um die Frage, ob die Menschen von heute das jemals so weit bringen!

                        Mehr kann man sinnvollerweise dazu nicht sagen. Sorry, das hilft dir zwar nicht weiter, aber es musste gesagt werden.
                        Weil Andromeda gewaltverherrlichendes Anime-Geballer auf Pseudo-Erwachsenen Niveau ist, gewürzt mit dem Leitmotiv "Sex sells".
                        Kann ich nicht ertragen, und ist explizit nicht DAS ,was ich meine, wenn ich sage: Abkehr vom "Friede-Freude-Eierkuchen-Universum"; es war aber klar, dass dieses Argument kommen würde, und ich freue mich darüber, da es den Thread würzt.

                        Also, ich versuche es mal, zu klären.
                        Die Föderation (und mit ihr die "Menschen" i.w.S.) sind "Freide-Freude-Eierkuchen-Land".
                        TOS und vor allem TNG haben die AntiThese dazu (eben diesen Schmutzigen Part) in anderen Völkern dargestellst. Die gewaltätigen Klingonen, die intriganten Romulaner, die raffgierigen kapitalistischen Ferenghi...
                        Das hat eine zeit lang gut geklappt, ja. Es hat sogar in TNG ausgezeichnet geklappt. Das Problem war nur die damit Einhergehende Sterilität.
                        Es gab keine wirklich äußeren Konflikte, mit denen sich Charaktere auseinander setzen mussten. Ihre moralischen Werte ("Friede-Freude-Eierkuchen") wurden nie getestet - und es ist leicht, einer Ideologie zu folgen, wenn "alles nach plan läuft". Insofern ist z.b. die Entscheidung von janeway, die Station des Fürsorgers zu sprengen, in sich logisch, aber doch eben nicht mehr MENSCHLICH - sie ist nachvollziehbar, aber derart moralisch überhöht, dass eine Identifizierung von vornehrein scheitert - und Identifkation mit Hauptcharakteren ist wichtig für eine Serie.
                        Dass es aber auch anders gehen kann im ST Universum, hat DS9 gezeigt. Die dortigen (Haupt-)charaktere haben niemals ihre moralische Grundausrichtung aus den Augen verloren, nur mussten sie eben teilweise die ANwendung eben jener Moral schweifen lassen ("Im fahlen Mondlicht", "Die Belagerung von XY", "Inter Armas enim silent leges", um nur ein paar zu nennen).
                        Hieran kann man als Zuschauer erkennen:
                        Dieser Mensch handelt auch als Mensch. Er steht - im grunde - zu seiner moralischen Grundausrichtung und seinen Prinzipien. Er weiß, dass das, was er er hier tut und macht, nicht wirklich zu hundert Prozent "richtig" ist - aber eben menschlich. Und genau dies wurde in DS9 nie aus dem Fokus verloren: Bei jeder dieser "menschlichen" Entscheidungen wurde die "moralische Problematik" betont, der Widerstreit der Gefühle, den die Sternenflottenoffiziere erleiden müssen, wenn Vernunft und der "nachte Kampf um die eigene Existenz" zu der bitteren Erkenntnis führen, dass Moral und "Anstand" zwar ehrenwerte Ziele sind, man zur VERTEIDIGUNG (oder Wiedererlagung) dieser Ziele auch - manchmal - auf scheinbar paradoxe Methoden zurückgegriffen werden muss.

                        Und das ist genau das, worum es mir geht: Die Menschen dürfen nicht mehr so "Aal-Glatt" sein wie in TNG. Die Menschen müssen "dreckig, enttäuscht, verzweifelt, verängstigt" sein - und daraus dann den Antrieb entwickeln, die Ideale, die die Föderation als Utopie des menschlichen lebens darstellt, wiederzuerlangen: Eben um sich selbst wieder zu "besseren Menschen" zu machen (oder wie in DS9: Es bleiben zu können).

                        Ich lehne die Utopie von Star Trek nicht ab - ich sage nur, dass sie nicht nochmal als Ausgangspunkt für eine neue Serie herhalten kann, da dieses Konzept des bereits (!) perfekten Menschen langsam einfach ausgelutscht wure und uninteressant ist.
                        Und nochmal, ich rede nicht davon, jede Folge zu einer "Sexsuit" - oder "Ballerorgie" wie Andromeda verkommen zu lassen: Es geht nämlich auch an anders. Man muss nur den Mut zur Innoation haben (s. Ausgangsthread ).

                        Edit meint: Wenn ich einem Andromeda-Fan(anatiker) damit auf den Schlipps getreten bin, tut es mir leid und ich bitte alle dementsprechenden Passagen durch blumig-liebevolle Analogien auszutauschen.

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                        • #13
                          Zitat von Roman Beitrag anzeigen
                          Woher hast du das denn? Picard macht mehr als einmal Anspielungen darauf, dass die Stargazer eine veraltete Klapperkiste war. Eine zuverlässige, aber eine Klapperkiste.
                          Zitat von Captain Dylan Hunt Beitrag anzeigen
                          Vielleicht könnte man auch die Zeit zwischen Kirk und Picard reinbringen, so ähnlich wie Picard schon gesagt hat, halt mit der Enterprise B & C. Das Problem mit den Romulanern 2344, der Krieg mit den Cardassianern, wie sich das mit den Klingonen ändert etc. Dann können es auch andere Schiffe sein, wie zum Beispiel die Stargazer.
                          also die Bewaffnung ist schon beeindruckend...und alles nach vorne gerichtet...und das sie vier Gondeln hat, sieht man ja....aber du weißt ja...darüber haben wir uns ja schon tot disskutiert...


                          und wie gesagt..die Zeit dazwischen ist wirklich interessant, denn es gaqb da viele Ereignisse und Veränderrungen...also viel Storymaterial...obwohl die B...das wäre etwas zu früh...da war Picard ja nicht mal geboren...aber die C ist realistischer...

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                          • #14
                            Jemand den aktuellen Roman von William Shatner gelesen? (Sternenfluchten glaub ich heißt der) .. Bin gerade dabei also bitte nix wieteres dazu spoilern.
                            Aber die Grundidee mit der Totalität und Kirk und Picard in einer Zeit gefällt mir ziemlich gut. (Mag daran liegen das ich beide Charaktere am besten finde )

                            Allgemein gefällt mir die Story der Shatner Romane ganz gut. Da ließen sich auch schöne Kinofilme draus machen.
                            -- Nutze die Zeit, sonst benutzt sie dich! --

                            Hier gibt es Kurzgeschichten von mir! Wer lust und Zeit hat darf gerne mal vorbeischauen!
                            Hier gehts zu meinem Vorstellungspost!

                            Kommentar


                            • #15
                              Ganz wichtig , meiner Meinung nach sollte Selbstironie sein.
                              I don´t need to drink, I can quit anytime I want....

                              -Bender-

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