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Science fiction boomt?

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  • Science fiction boomt?

    Sommerlicher Hype um galaktische Produktionen wie "Star Trek" oder "Star Wars".

  • #2
    Herzlich Willkommen im SFF, starfreak1967!
    Immer wieder schön, wenn jemand in meinem reifen Alter (bin Jahrgang 1965) hier dazu kommt.

    Nun, irgendwie kommt es vielen Usern sicher wie ein Boom vor.
    Einige Zeit kam kaum etwas wirklich Neues in Sachen Science Fiction on screen heraus.

    Viele von uns Usern hoffen sehr, dass das was jetzt veröffentlicht wird auch im Forum für Blutauffrischung sorgt.
    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Rumstöbern. Bis man sich hier gut auskennt, kann das aufgrund der Themenvielfalt schon Monate dauern.

    \\//_ LLAP
    \\// Dup dor a´az Mubster
    TWR www.labrador-lord.de
    United Federation of Featherless
    SFF The 6th Year - to be continued

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    • #3
      Es tut sich zumindest etwas im Bereich Sci-Fi, auch wenn ich mir eingestehen muss (ich bin auch älteren Jahrgangs), dass sich hier vieles getan. Ich kann mich nur schwer für die heutigen Sci-Fi Filme und Serien begeistern. :P Ich musste die JJ Abrams Star Trek Filme drei mal gucken, um sie zumindest einigermaßen zu mögen! Das selbe gilt auch für den neuen Star Wars Film.

      Ich würde es toll finden, wenn es wieder die Toys von damals gäbe... Ich erinner mich da noch einen Transporter und eine Plastikbrücke zum Beispiel. Aber mal abwarten. Vielleicht kommt ja doch noch das ein oder andere Neue dazu.
      Liebe Grüße,

      Ben

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      • #4
        Wenn hier jemand vor 10 Jahren erklärt hätte, bald würde es nicht nur weitere Star Trek-Filme sondern auch neue Star Wars-Teile gäben, wäre er wohl als Träumer abgekanzelt worden. In dem Sinne ja, wir erleben den Boom. Auf der anderen Seite muss sich noch zeigen, ob diese neuen Werke auch für sich stehen können, oder ob sie nur ein Instrument bleiben, Nostalgie zu Geld zu machen.

        Ich würde aber erst dann von einem Boom sprechen, wenn HBO nach dem Auslaufen von GoT einen Genreklassiger wie z.B die Marstrilogie als aufwendiges Serienepos präsentiert.
        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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        • #5
          Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
          Ich würde aber erst dann von einem Boom sprechen, wenn HBO nach dem Auslaufen von GoT einen Genreklassiger wie z.B die Marstrilogie als aufwendiges Serienepos präsentiert.
          FYI: SpikeTV hat eine Serienadaption von Robinsons Trilogie seit längerer Zeit in der Mache. Gibt ein paar Hürden in der Produktion. Im März hat der Showrunner das Handtuch geschmissen und JMS (Bablyon 5), der das Drehbuch zur Pilotfolge verfasst hat, hat sich wohl auch aufgrund von kreativer Differenzen mit dem Sender von der Produktion getrennt.

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          • #6
            SF ist wohl gerade eher dabei von den Toten aufzuerstehen. Mit den 80ern, 90ern und Anfang 2000ern, wo es mit Star Wars, mehreren Star-Trek-Serien und -Filmen, Stargate und nBSG so richtig geboomt hat, kann man die JJA-Nostalgie-Reboots jetzt wohl kaum vergleichen. Wird wohl auch von dem Erfolg der Produktionen abhängen. ST11 und 12 waren zumindest einigermaßen erfolgreich. SW7 weeeeeit über jeglichen Erwartungen. Wenn ST13, EP8 und die SW-Spin-Offs jetzt auch ein Erfolg werden, könnte es tatsächlich einen neuen Boom geben.

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            • #7
              Kann nicht so ganz nen Boom erkennen.
              Star Wars läuft immer, das war - vielleicht auch Dank seines kanppen Angebots an Filmen - doch nie so wirklich out.
              Und wenn CBS auch zum 50 Jährigen nichts mehr versucht hätte, wäre auch in den nächsten 1000 Jahren nichts mehr zu Star Trek gekommen. Wenn nicht jetzt, wann dann. Wozu hat man schließlich die Lizenzen...

              Aber SW und ST sind beides ja eher so Never-Ending-Franchises wie James Bond. Die haben vielleicht auch Dank des Superhelden-Hypes wieder etwas mehr Zulauf, Inzwischen muss ja nicht mehr alles nur noch düster sein, in der Gegenwart spielen und möglichst zynisch-realistisch dargestellt werden wie noch in den 00ern. Das macht es für ST und SW zumindest im Kino wieder einfacher. Aber so komplett weg waren die ja nie.

              Aber im Vergleich zu den 90ern sieht es über diese zwei Franchises hinaus bislang doch eher Mau aus?!
              Oder habe ich was verpasst?
              Ganz neue Scifi Serien, jenseits solcher Dauerbrenner oder Nostalgie-Reboots, die groß einschlagen, habe ich nicht bewusst wahrgenommen.

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              • #8
                Zitat von newman Beitrag anzeigen
                Aber im Vergleich zu den 90ern sieht es über diese zwei Franchises hinaus bislang doch eher Mau aus?!
                Oder habe ich was verpasst?
                Ganz neue Scifi Serien, jenseits solcher Dauerbrenner oder Nostalgie-Reboots, die groß einschlagen, habe ich nicht bewusst wahrgenommen.
                War das jemals großartig anders? Selbst der angeblich erfolgreichste Film aller Zeiten, Avatar, hat nach Analystenmeinungen kaum einen Popkulturellen-Fingerabdruck abseits vom 3D-Zwang hinterlassen. Science Fiction-Filme produziert Hollywood in schöner Regelmäßigkeit weiter. Einen Boom, der auch in den Zeitgeist vordringt, können die i.d.R. nicht auslösen, auch wenn sie an der Kinokasse nicht unerfolgreich (siehe bspw. Nolans Inception oder Interstellar, Gravity etc.) sind. Momentan ist es sowieso schwer an der Kinokasse abseits der Labels Disney, Marvel, Lucasfilm, DC wirklich erfolgreich zu sein. Dafür hat die Begeisterung für Comicfilme die Kinos zu sehr im Griff.

                Im Fernsehen sieht es kaum anders aus. Von TNG Ende der 80er/Anfang der 90er abgesehen hatte auch Star Trek mit schwindendem Interesse zu kämpfen. Die Konkurrenz (Bablyon 5, Farscape, Stargate etc.) war doch mehr oder weniger unter Ferner liefen einzuordnen oder für den Mainstream überhaupt zu obskur um jemals über ein kleines Kultpublikum hinauszuwachsen. BSG konnte zwar einige Akzente innerhalb des Genres setzen, sich aber als Franchise nicht auf Dauer etablieren. Syfy, die "Heimat" der SF-Serien abseits von Star Trek, hat ihren Ruf und Publikum verspielt und deren jetzigen Versuche, das Genre wieder aufleben zu lassen sind zumindest was die Zuschauerzahlen betrifft von wenig Erfolg gekrönt. Andere Sender sind aber dabei, sich Genre anzunehmen. Der Ansatz dabei scheint Literaturadaptionen zu sein, nachdem "Game of Thrones" Literaturadaptionen im Fernsehen salonfähig gemacht hat. Netflix versucht sich mit "Altered Carbon" von Richard K. Morgan, SpikeTV mit Kim Stanley Robinsons Mars Trilogie, HBO mit Crichtons Westworld und Asimovs Foundation-Zyklus (liegt noch in weiter Ferne, wenn das Projekt nicht stillschweigend auf der Müllhalde gelandet ist) und auch Syfy hat Haufenweise Lizenzen (Simmons, Clarke, Pohl etc.) eingekauft. Von einem Boom würde ich nicht sprechen, da ein Teil dieser Projekte wohl niemals die Konzeptionsphase verlassen wird. Aber es ist Bewegung im Genre.

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                • #9
                  Ich würde eher sagen, das hier zwei Franchise boomen. Nachdem sie mit erheblichen finanziellen Aufwand in der Recyclinganlage aufgemotzt wurden. Dabei ist mir bislang nicht aufgefallen, das diese für das SF-Genre neue inhaltliche Akzente setzen, eher im Gegenteil.
                  Boomt also SF? Nun, Doctor Who läuft nicht schlecht, aber das ist kein neuer Boom sondern eher ein "long run". Ansonsten läuft`s eher Lau, hier und da ein neues Project, allerdings meist auch recycelt. Bei wirklich neuen Inhalten, sehe ich wenig am Horizont. Ich hoffe ja das "Valerian and the City of a Thousand Planets", ein paar neue Akzente setzt.
                  Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                  Dr. Sheldon Lee Cooper

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                  • #10
                    Wie definiert ihr eigentlich "Boom"? Ich würde sagen: Mehr oder weniger schneller Aufschwung. Trifft das auf Sci-Fi oder in diesem Fall eher auf Sachen, die Richtung Space Opera gehen, zu? Aus meiner Sicht lautet die Antwort JA. Es wird (gefühlt) wieder mehr produziert als vor einigen Jahren und diese Produktionen können sich bisher recht gut behaupten. ST konnte im Kino wieder Fuß fassen, erhält endlich auch wieder eine neue Serie.
                    SW meldet sich zurück, nicht nur mit einer weiteren Hauptreihe, sondern auch zahllosen Spin-offs sowie SW Rebels, welches in diesem jahr eine dritte Staffel bekommt.
                    Daneben gibt es noch Serien wie Dark Matter, Killjoys und The Expanse, die immerhin jeweils schon mal den Sprung auf Staffel 2 geschafft haben. Defiance wurde abgesetzt, ja, aber drei Staffeln, immerhin, das Ende ist ein zufriedenstellender Abschluss.
                    Zu guter Letzt sind da noch Filme abseits von ST und SW. Interstellar, Der Marsianer, Gravity gehört mMn eigentlich nicht zum Genre, Guardians of the Galaxy ist ein guter Abenteuerfilm im Weltraum. Prometheus ebenso.

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                    • #11
                      Hm, den Begriff "Boom" fände ich (noch) etwas übertrieben. Aber ich denke, das könnte bald kommen - und zwar wegen der immer schneller werdenden, technischen Entwicklungen im realen Leben.

                      Das erste Mal seit der Entwicklung der Atomkraft haben wieder neue Technologien, zB die Computertechnik, das Potential, die Gesellschaft nachhaltig zu ändern (bzw tut es ja schon fleissig). Die Allgegenwart untereinander vernetzter Alltagsgegenstände oder auf längere Sicht das Schreckgespenst der "Technologischen Singularität" (Boström) werden sicher bei manchen Leuten Ängste auslösen. Auch die angewandte Biotechnologie erreicht bald ein Niveau, dass Dystopien von Klongesellschaften greifbar werden könnten.

                      Die entsprechenden Romane und Filme, aufbereitet für das grosse Publikum und nicht nur für die kleine Gruppe der SciFi-Fans, werden sicher folgen.
                      .

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                      • #12
                        Science Fiction war nie wirklich weg.
                        Wenn man sich mal die Mengen ansieht (sowohl bei Filmen als auch bei Serien), die man in den Wikipedia-Listen ganz gut vergleichen kann, ist eigentlich eher eine stetige Zunahme zu beobachten:
                        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...Fiction-Serien
                        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...Fiction-Filmen

                        Es gibt weniger klassische Space-Opera-Serien und Filme als früher. Möglicherweise ist der frühe Technik-Optimismus, der besonders im 20. Jahrhundert herrschte, einer gewissen Ernüchterung gewichen. Die SF hat sich in der Literatur schon viel früher von diesem Subgenre weg bewegt und sich eher auf wissenschaftlich naheliegendere Möglichkeiten gestürzt, wie beispielsweise Androiden/Roboter, Gentechnik, Cyberspace usw.

                        (Nach den 70ern wurde die bemannte Raumfahrt ja auch erheblich zurückgefahren, sodass von dort kaum noch Begeisterung kommt. Obwohl ich mir mehr planetarische SF erhofft hätte, angesichts der spektakulären Sondenmissionen der letzten Jahrzehnte.)
                        "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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                        • #13
                          Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
                          Es gibt weniger klassische Space-Opera-Serien und Filme als früher. Möglicherweise ist der frühe Technik-Optimismus, der besonders im 20. Jahrhundert herrschte, einer gewissen Ernüchterung gewichen.
                          Ja, das halte ich für einen recht interessanten Gedanken. Während in den 80ern tatsächlich die Begeisterung für Hard-SciFi ("Boah, wat fürn geiles Raumschiff" ) dominierte, meine ich dass sich die derzeitige Entwicklung mehr auf die Soft-SciFi fokussieren wird. Es läge in der Natur, dass durch die kritische Betrachtung von neuen Technologien eher ein Interesse an möglichen gesellschaftlichen Veränderungen vorherrscht.

                          Sollten sich in den nächsten Jahren aber doch Projekte wie ein bemannter Marsflug oder Asteroidenbergbau realisieren lassen, dürfte auch die Technikbegeisterung wieder gleichziehen.
                          Hoffen wir's!
                          .

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                          • #14
                            Zitat von Anvil Beitrag anzeigen

                            War das jemals großartig anders? Selbst der angeblich erfolgreichste Film aller Zeiten, Avatar, hat nach Analystenmeinungen kaum einen Popkulturellen-Fingerabdruck abseits vom 3D-Zwang hinterlassen. Science Fiction-Filme produziert Hollywood in schöner Regelmäßigkeit weiter. Einen Boom, der auch in den Zeitgeist vordringt, können die i.d.R. nicht auslösen, auch wenn sie an der Kinokasse nicht unerfolgreich (siehe bspw. Nolans Inception oder Interstellar, Gravity etc.) sind. Momentan ist es sowieso schwer an der Kinokasse abseits der Labels Disney, Marvel, Lucasfilm, DC wirklich erfolgreich zu sein. Dafür hat die Begeisterung für Comicfilme die Kinos zu sehr im Griff.

                            Im Fernsehen sieht es kaum anders aus. Von TNG Ende der 80er/Anfang der 90er abgesehen hatte auch Star Trek mit schwindendem Interesse zu kämpfen. Die Konkurrenz (Bablyon 5, Farscape, Stargate etc.) war doch mehr oder weniger unter Ferner liefen einzuordnen oder für den Mainstream überhaupt zu obskur um jemals über ein kleines Kultpublikum hinauszuwachsen. BSG konnte zwar einige Akzente innerhalb des Genres setzen, sich aber als Franchise nicht auf Dauer etablieren. Syfy, die "Heimat" der SF-Serien abseits von Star Trek, hat ihren Ruf und Publikum verspielt und deren jetzigen Versuche, das Genre wieder aufleben zu lassen sind zumindest was die Zuschauerzahlen betrifft von wenig Erfolg gekrönt. Andere Sender sind aber dabei, sich Genre anzunehmen. Der Ansatz dabei scheint Literaturadaptionen zu sein, nachdem "Game of Thrones" Literaturadaptionen im Fernsehen salonfähig gemacht hat. Netflix versucht sich mit "Altered Carbon" von Richard K. Morgan, SpikeTV mit Kim Stanley Robinsons Mars Trilogie, HBO mit Crichtons Westworld und Asimovs Foundation-Zyklus (liegt noch in weiter Ferne, wenn das Projekt nicht stillschweigend auf der Müllhalde gelandet ist) und auch Syfy hat Haufenweise Lizenzen (Simmons, Clarke, Pohl etc.) eingekauft. Von einem Boom würde ich nicht sprechen, da ein Teil dieser Projekte wohl niemals die Konzeptionsphase verlassen wird. Aber es ist Bewegung im Genre.
                            Mit anderen Worten, es boomte noch nie. Was im Umkehrschluss bedeutet du stimmst mir zu, es boomt nicht. Nur dass du ein immer noch nicht hinzufügst.

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                            • #15
                              Von Boom würde ich nicht sprechen. Ich würde es eher eine spürbare Erholung nach Totalflaute nennen. Nachdem Stargate Atlantis ausgelaufen war und die neue Stargate Serie gefloppt ist, nachdem auch aus TV Star Trek endgülitig die Luft raus war, die Neuauflage von Battlestar Galactica auch nicht wirklich angekommen ist war da erst mal eine Pause nötig. Die 90er und frühen 2000er Jahre haben den Markt mit Raumschiff Scifi im Fernsehen einfach übersättigt. Die einzige Scifi Serie, die in den letzten 10 Jahren grosse Popularität hatte war Doctor Who, die ein ganz anderes Konzept hat als Raumschiff-Scifi oder Stargate, nämlich in Richtung Fantasy und Comedy.


                              Ausserdem ist heutzutage die Erwartung des Zuschauers an die Qualität der special effects höher, erst jetzt langsam wird für das TV erschwinglich, was man aus dem Kino gewohnt ist.

                              Ich denke auch, dass die gute, alte Raumschiff-Scifi einigermassen überholt ist und heutzutage andere, evtl eher erdbasierte Konzepte besser funktionieren. Sieht man ja zB an der Popularität von Scifi-Superhelden wie Tony Stark

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