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Familienbildung in Star Trek

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  • Familienbildung in Star Trek

    Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen
    DS9: Miles - er war mir irgendwie zu blaß. Schade eigentlich, die einzige Familie im Main-Cast, die wir bis 2016 hatten (Tom und BE'lanna zähle ich nicht, das Kind kommt erst im Staffelfinale dazu), aber ich wurd/werde nicht warm mit ihm
    Inwiefern sind die Siskos, die Crushers und Quark/Rom/Leeta/Nog/Gaila/Moogie/Zec keine Familien?

    EDIT: Gesplittet aus dem Thread "Welche ST Person aus den Serien mögt ihr nicht?", in welchem sich die Frage herauskristalisiert hat, welche Familienkonstellationen in Star Trek gezeigt wurden.
    Zuletzt geändert von cybertrek; 30.08.2016, 16:02.

  • #2
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Inwiefern sind die Siskos, die Crushers und Quark/Rom/Leeta/Nog/Gaila/Moogie/Zec keine Familien?
    Seiko und Crusher sind beide verwitwet. Rom ist von seiner Partnerin getrennt, schon vor der Serie.

    Das "altmodische" Familienbildung mit Vater, Mutter, Kind wird zur Zeit in den Serien nur von den O'Briens gepflegt.

    Anderen Familien stirbt jemand weg (Sisko, Crusher) oder es geht anderweitig schief (Tuvok ist zwar Familienvater, aber 70.000 Lichtjahre von seiner Familie weg).

    In den Büchern zu TNG und TITAN hat man es ja dann gemacht, nur auf dem Bildschirm ist es halt kaum zu sehen.

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    • #3
      Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

      Seiko und Crusher sind beide verwitwet. Rom ist von seiner Partnerin getrennt, schon vor der Serie.

      Das "altmodische" Familienbildung mit Vater, Mutter, Kind wird zur Zeit in den Serien nur von den O'Briens gepflegt.

      Anderen Familien stirbt jemand weg (Sisko, Crusher) oder es geht anderweitig schief (Tuvok ist zwar Familienvater, aber 70.000 Lichtjahre von seiner Familie weg).

      In den Büchern zu TNG und TITAN hat man es ja dann gemacht, nur auf dem Bildschirm ist es halt kaum zu sehen.
      Tut mir leid, dass ich mich hier einmische im Gespräch zwischen Dir und Tibo, aber ich verstehe das nicht, doch es interessiert mich...


      Was ist an kleinen Mutter-Vater-Kind(er)-Familien so "altmodisch"?
      Und warum soll die engste Familie, in der einer der Elternteile stirbt, dann keine "altmodische" Familie mehr sein, die somit auch nicht mehr richtig als "sehenswerte Familie" in einer Fernsehserie gilt?
      Die Tatsache, dass bei Kämpfen und Konflikten ein Familienmitglied stirb (wie bei Beverly und Benjamin), ist doch schon eher zumindest im deutschsprachigen Raum bei den Einheimischen etwas ungewöhnliches und vergangenes, es gibt ja schon einige Jahrzehnte keine Kämpfe mehr hier, gerade diese Art der Verwitwung muss doch etwas sehr "altmodisches" sein.

      Zu den gezeigten Familien in ST:
      Bei TNG finde ich es nur schade, dass man nicht mehr Familienleben sieht, weil eben gerade in dieser Serie die Neuheit betont wird, dass auch Familienmitglieder auf der Enterprise sein können. Aber welche Arten von Familien dann im Endeffekt gezeigt worden wären, hätte es mehr gegeben, wäre für mich ziemlich sicher sehr nebensächlich gewesen.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Tag wünscht Lebreau!
      "Andere" Infos zur Vogelgrippe 2016: https://www.wildvogel-rettung.de/wp-...fo-Aushang.pdf
      Seoul National University - Institute for Peace and Unification Studies: http://tongil.snu.ac.kr/ipus/
      For Tibetan independence: http://www.rangzen.net/

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      • #4
        Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

        Seiko und Crusher sind beide verwitwet. Rom ist von seiner Partnerin getrennt, schon vor der Serie.

        Das "altmodische" Familienbildung mit Vater, Mutter, Kind wird zur Zeit in den Serien nur von den O'Briens gepflegt.

        Anderen Familien stirbt jemand weg (Sisko, Crusher) oder es geht anderweitig schief (Tuvok ist zwar Familienvater, aber 70.000 Lichtjahre von seiner Familie weg).

        In den Büchern zu TNG und TITAN hat man es ja dann gemacht, nur auf dem Bildschirm ist es halt kaum zu sehen.
        Also erstmal danke für die Reaktion auf meine Frage. Leider beantwortest du sie nicht. Ich wollte nur wissen inwiefern Jake, Joseph und Benjamin (die Siskos), Bevery und Wes (die Crushers) und Quark/Rom/Leeta/Nog/Gaila/Moogie/Zec keine Familien sind. Das ist ja ne sehr schlichte Frage, das kannst du ja mit deinen Kriterien von Familie abgleichen und sagen was fehlt. Wenn ich dich richtig verstehe, sind Ben, Jake und Joseph keine Familie mehr, seit die Frauen von Ben und Joseph gestorben sind. Wenn man Elternteil ist führt nach deinen Ausführungen der Tod des anderen Elternteils dazu, dass man keine Familie mehr ist. Dazu habe ich eine Frage: Wir wissen ja inzwischen, dass Bens Mutter doch nicht tot ist. Deiner Logik folgend müsste man Ben und Joseph wieder als Familie anerkennen, wenn sich rausstellt, dass Bens Frau fremdging und Jake nicht von Ben ist. Dann wäre Ben kein Elternteil mehr und würde nicht durch Jennifers Tod aufhören ein Mitglied der Familie zu sein. Bens Schwester hingegen gehört so oder so nicht zur Familie ihres Vaters, da ihre Mutter ja wirklich tot ist. Habe ich das soweit richtig verstanden?
        Was ich nicht verstehe ist das was du mit "altmodischer" Familienbildung meinst. Also in Bezug auf Rom schon, da gibt es ja einfach den Vertrag zur Produktion von Nog als Klausel eines Standardehevertrags (was natürlich bei Ferengis altmodisch sein dürfte) aber inwiefern unterscheidet sich denn die Familienbildung der Crushers, O'Briens und Siskos voneinander? Die haben alle klassich geheiratet und dann wurde durch die Geburt eines Kindes die Familie gebildet. Wodurch ist die Familienbildung bei den O'Briens nun besonders altmodisch? Was ist der Unterschied bei der Bildung der Familie? Ich hätte jetzt gedacht, dass die Bildung einer Familie zwischen einem Iren und einer Japanerin weniger altmodisch ist als die zwischen zwei weißen bzw. zwei schwarzen Afroamerikanern. Wo ist man mein Denkfehler?
        Was ich auch nicht verstehe: In der DS9 Episode Visionary stirbt O'Brien und wird durch einen O'Brien aus einer um wenige Stunden abweichenden Zeitrealität ersetzt. Wieso sind die O'Briens denn trotdzem noch ne Familie? Ich meine, dass man in die Vergangenheit reist dort sein altes Ich trifft und in dessen Zukunft schickt, ist ja keine altmodische Art Familienvater zu werden.
        Letztendlich verstehe ich auch den Anspruch nicht warum eine Serie, die in der Zukunft spielt überhaupt etwas altmodisches zeigen sollte. Die Kritik am Fehlen altmodischer Familiensysteme ist ähnlich sinnvoll, wie ne Beschwerde darüber, dass man oft über Subraum fernmündlich kommuniziert, wo doch die althergebrachte Methode in dem Fall den Gang zu Telegraphenamt erfordert.

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        • #5
          Zitat von Lebreau Beitrag anzeigen
          Was ist an kleinen Mutter-Vater-Kind(er)-Familien so "altmodisch"?
          Und warum soll die engste Familie, in der einer der Elternteile stirbt, dann keine "altmodische" Familie mehr sein, die somit auch nicht mehr richtig als "sehenswerte Familie" in einer Fernsehserie gilt?
          Die Tatsache, dass bei Kämpfen und Konflikten ein Familienmitglied stirb (wie bei Beverly und Benjamin), ist doch schon eher zumindest im deutschsprachigen Raum bei den Einheimischen etwas ungewöhnliches und vergangenes, es gibt ja schon einige Jahrzehnte keine Kämpfe mehr hier, gerade diese Art der Verwitwung muss doch etwas sehr "altmodisches" sein.
          Von "nicht sehenswert" habe ich nicht geschrieben, leg mir das bitte nicht in den Mund. Man kann da ja sehr gutes machen und gerade die Geschichte von Benjamin finde ich sehr gut - auch die Tatsache, dass er nochmal eine Liebe findet, freut mich für ihn.

          Mit "altmodisch" meine ich eine Kleinfamilie mit zwei Eltern und einem bis X Kindern. Seitdem der SPIEGEL mal eine Titelstory der Art "Deutsche sind altmodisch" und es dann um ein traditionelles Familienmitglied ging, habe ich mir den Begriff zu eigengemacht.


          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
          Also erstmal danke für die Reaktion auf meine Frage. Leider beantwortest du sie nicht.
          Doch, habe ich. Für mich ist ein Familie eine Einheit mit zwei Eltern und einem bis X Kindern.

          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
          Wenn ich dich richtig verstehe, sind Ben, Jake und Joseph keine Familie mehr, seit die Frauen von Ben und Joseph gestorben sind. Wenn man Elternteil ist führt nach deinen Ausführungen der Tod des anderen Elternteils dazu, dass man keine Familie mehr ist.
          Dann hast du mich ja doch verstanden. Wieso habe ich dann angeblich nicht geantwortet?

          ------------------
          Bevor es zu off-topic wird: Auch wenn es noch andere Familienväter gibt, sieht man von der Rolle "Vater" nicht viel: Tuvok und Phlox sind beides Väter, aber man merkt davon wenig in der Serie.

          Die einzige Familie (definition siehe oben), die man länger erlebt, sind die O'briens. Und da wurde ich nie mit warm .... *

          *Sulus Auftritt in BEYOND ging an der Stelle schon in eine Richtung, die ich gut fände. Sowas wie das Bild der Familie auf der Konsole fand ich eine Supersituation und sowas hätte ich mir gerne auch bei anderen gewünscht.

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          • #6
            Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

            Von "nicht sehenswert" habe ich nicht geschrieben, 1. leg mir das bitte nicht in den Mund. Man kann da ja sehr gutes machen und gerade die Geschichte von Benjamin finde ich sehr gut - auch die Tatsache, dass er nochmal eine Liebe findet, freut mich für ihn.

            Mit "altmodisch" meine ich eine Kleinfamilie mit zwei Eltern und einem bis X Kindern. 2. Seitdem der SPIEGEL mal eine Titelstory der Art "Deutsche sind altmodisch" und es dann um ein traditionelles Familienmitglied ging, habe ich mir den Begriff zu eigengemacht.

            Doch, habe ich. 3. Für mich ist ein Familie eine Einheit mit zwei Eltern und einem bis X Kindern.

            1. Tut mir leid, wenn du das Gefühl hast, dass ich dir was unterstellt habe! Aber ich hab halt den Eindruck bekommen, dass die "vollständige" O'Brien-Familie für dich doch etwas mehr sehenswert ist beim Thema "Familien in ST", als die "unvollständigen" Familien. Aber ok, du definierst "Familie" einfach anders. Wenn ich deine Definition in Punkt 3. richtig verstehe, sind die anderen (in meinen Augen doch) Familien gar keine, da kann man das natürlich auch nicht mehr vergleichen untereinander oder dabei etwas "mehr sehenswert" empfinden.
            Wie bezeichnest du eigentlich zB. die Einheit von Benjamin, seinem Sohn und auch seinem Vater, wenn nicht als "Familie"?

            2. Ach so, darunter kann ich mir dann auch nicht viel vorstellen. Ich finde es aber interessant, dass jemand wirklich solche ziemlich alleinstehenden Kleinfamilien als "altmodisch" bezeichnet. Ich nämlich sehe diese kleinen Mutter-Vater-Kind(er)-Familien eigentlich als "neumodisch" an.


            Na gut, auf jeden Fall noch mal meine Entschuldigung wegen Punkt 1!
            Liebe Grüße und noch einen schönen Tag wünscht Lebreau!
            "Andere" Infos zur Vogelgrippe 2016: https://www.wildvogel-rettung.de/wp-...fo-Aushang.pdf
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            • #7
              Zitat von Lebreau Beitrag anzeigen
              1. Tut mir leid, wenn du das Gefühl hast, dass ich dir was unterstellt habe! Aber ich hab halt den Eindruck bekommen, dass die "vollständige" O'Brien-Familie für dich doch etwas mehr sehenswert ist beim Thema "Familien in ST", als die "unvollständigen" Familien. Aber ok, du definierst "Familie" einfach anders. Wenn ich deine Definition in Punkt 3. richtig verstehe, sind die anderen (in meinen Augen doch) Familien gar keine, da kann man das natürlich auch nicht mehr vergleichen untereinander oder dabei etwas "mehr sehenswert" empfinden.
              Wie bezeichnest du eigentlich zB. die Einheit von Benjamin, seinem Sohn und auch seinem Vater, wenn nicht als "Familie"?
              ich hätte von Anfang an "bürgerliche Kleinfamilie" schreiben sollen, dann wäre es vielleicht klarer gewesen.

              Benjamin, Jake und Joseph sind für mich eine Großfamilie - aber mir ging es eben in dem Post um die "Kleinfamilie", als ich das Statement, um das es ursprünglich ging, schrieb.


              Zitat von Lebreau Beitrag anzeigen
              2. Ach so, darunter kann ich mir dann auch nicht viel vorstellen. Ich finde es aber interessant, dass jemand wirklich solche ziemlich alleinstehenden Kleinfamilien als "altmodisch" bezeichnet. Ich nämlich sehe diese kleinen Mutter-Vater-Kind(er)-Familien eigentlich als "neumodisch" an.
              Soweit ich mich an den Bericht erinnere, wurde die Kleinfamilie im Gegensatz zur Singledasein gestellt, dass laut Autoren damals eben "moderner" sei (ob das so stimmt, sei mal dahingestellt). Und Singles (gewollt/nicht gewollt) haben wir ja nun wirklich viele in STAR TREK ...

              Zitat von Lebreau Beitrag anzeigen
              Na gut, auf jeden Fall noch mal meine Entschuldigung wegen Punkt 1!
              ist okay ;-)

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              • #8
                Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen
                Mit "altmodisch" meine ich eine Kleinfamilie mit zwei Eltern und einem bis X Kindern. Seitdem der SPIEGEL mal eine Titelstory der Art "Deutsche sind altmodisch" und es dann um ein traditionelles Familienmitglied ging, habe ich mir den Begriff zu eigengemacht.
                Und in dem Artikel ging es um zwei berufstätige Menschen (SoldatIn/MechanikerIn und BotanikerIn/LehrerIn), die ne "gemischtrassische Ehe" eingingen bei denen die Frau ständig auf Forschungs- bzw. Geschäftsreisen geht und die ihr zweites Kind nicht selbst austrägt? Wann hat der SPIEGEL eine Familie wie die O'Briens je als altmodisch dargestellt? Welche Biographie eines Familienmitglieds der O'Briens ist denn bitte traditionell?



                Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

                Doch, habe ich. Für mich ist ein Familie eine Einheit mit zwei Eltern und einem bis X Kindern.
                Die Frage war nicht was ne Familie ist sondern was fehlt.

                Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

                Dann hast du mich ja doch verstanden. Wieso habe ich dann angeblich nicht geantwortet?
                Ich hatte dich nicht verstanden, ich hatte nur ne komplett absurde Lesart deiner Reaktion ausformuliert um zu zeigen, dass du die Frage nicht beantwortet hattest.


                Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen
                Bevor es zu off-topic wird: Auch wenn es noch andere Familienväter gibt, sieht man von der Rolle "Vater" nicht viel: Tuvok und Phlox sind beides Väter, aber man merkt davon wenig in der Serie.

                Die einzige Familie (definition siehe oben), die man länger erlebt, sind die O'briens. Und da wurde ich nie mit warm .... *
                Wie gesagt, der Miles, den wir nach "Visionary" sehen ist nicht der Vater der Molly, die wir in DS9 sehen.


                *Sulus Auftritt in BEYOND ging an der Stelle schon in eine Richtung, die ich gut fände. Sowas wie das Bild der Familie auf der Konsole fand ich eine Supersituation und sowas hätte ich mir gerne auch bei anderen gewünscht.[/QUOTE]
                Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen
                ich hätte von Anfang an "bürgerliche Kleinfamilie" schreiben sollen, dann wäre es vielleicht klarer gewesen.Benjamin, Jake und Joseph sind für mich eine Großfamilie - aber mir ging es eben in dem Post um die "Kleinfamilie", als ich das Statement, um das es ursprünglich ging, schrieb.
                Nur mal als Zusammenfassung: Die drei Siskos sind ne Großfamilie aber die vier O'Briens sind ne Kleinfamilie? Und zur bürgerlichen Familie gehört es traditionell natürlich auch, dass man das zweite Kind aus der Mutter raus in einen Alienbauch beamt um es dort austragen zu lassen. Dass der Vater bei ner Zeitreise stirbt und durch ne alternative Version seiner selbst ersetzt wird, ja das ist ne sehr kluge Definition der bürgerlichen Kleinfamilie. Sie ist größer als ne Großfamilie und deutlich ungewöhnlicher.

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                • #9
                  Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                  Nur mal als Zusammenfassung: Die drei Siskos sind ne Großfamilie aber die vier O'Briens sind ne Kleinfamilie? Und zur bürgerlichen Familie gehört es traditionell natürlich auch, dass man das zweite Kind aus der Mutter raus in einen Alienbauch beamt um es dort austragen zu lassen. Dass der Vater bei ner Zeitreise stirbt und durch ne alternative Version seiner selbst ersetzt wird, ja das ist ne sehr kluge Definition der bürgerlichen Kleinfamilie. Sie ist größer als ne Großfamilie und deutlich ungewöhnlicher.
                  Ich versteh schon: Ich habe ich mit meiner Aussage irgendwie geärgert und nun drehst du dir die Welt, wie du sie brauchst.

                  Eine GROSSfamilie heißt nicht so wegen der Anzahl der Mitglieder, sondern wegen der Anzahl der Generationen.
                  Eine KLEINfamilie ist nach Wikipedia eine Familie, "die aus zumeist zwei Erwachsenen mit bis zu drei Kindern besteht und in einem Haushalt zusammenlebt." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinfamilie).

                  ---

                  Und damit ist das Thema für mich auch durch, du kannst aber gerne noch ein paar Wörter so definieren, wie du magst.

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                  • #10
                    Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

                    Ich versteh schon: Ich habe ich mit meiner Aussage irgendwie geärgert und nun drehst du dir die Welt, wie du sie brauchst.

                    Eine GROSSfamilie heißt nicht so wegen der Anzahl der Mitglieder, sondern wegen der Anzahl der Generationen.
                    Eine KLEINfamilie ist nach Wikipedia eine Familie, "die aus zumeist zwei Erwachsenen mit bis zu drei Kindern besteht und in einem Haushalt zusammenlebt." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinfamilie).
                    Also sind Quark, Rom und Nog eine Kleifamilie. Die Anzahl der Erwachsenen beträgt zwei, die Zahl der Kindet ist kleiner als drei sie scheinen oder scheitert es jetzt am gemeinsamen Haushalt? Den haben ja auch die O'Briens so gut wie nie.
                    Aber du bist ja mit deinen Definitionen sehr flexibel. Du nennst wiki als Quelle und schreibst ne Grossfamilie hieße so (streng genommen falsch sie heißt ja Großfamilie), nicht wegen der Anzahl der Mitglieder und was steht im WikiArtikel zur Familie?
                    . Beide Formen der Großfamilie gibt es in erheblichen Variationen, sowohl, was die Zahl der Mitglieder, die einbezogenen Generationen oder Seitenlinien, als auch, was den Einbezug Nicht-Blutsverwandter (Mündel, Gesinde,Haussklaven, Hauspersonal, au pair) angeht.
                    Das erste Kriterium was die Quelle deiner Wahl (Wikipedia) nennt ist also die Anzahl der Mitglieder.
                    Und noch mal direkt aus dem von dir verlinkten Artikel:
                    Im Unterschied zur so genannten Kernfamilie (eine Mutter, ein Vater, alle leiblichen Kinder) schließen Kleinfamilien auch Adoptiv- oder Stiefkinder ein oder können Regenbogenfamilien sein (mit gleichgeschlechtlichen Partnern). Die Bezeichnung Kleinfamilie gilt im Allgemeinen nur bis einer Größe von 5 oder 6 Personen – bei mehr Mitgliedern wird bereits von einer Großfamilie gesprochen.
                    Da steht explizit, dass ab einer gewissen Größe von Großfamilie gesprochen wird und Kleinfamilie ab da im allgemeinen keine gültige Bezeichnung ist. @ Siskos zu Beginn der siebten Staffel: Ben und Joseph sind Erwachsen Jake ist durchaus als Bens Kind anzusehen, beide ältere Mitglieder des Haushalts kümmern sich um das jüngste Mitglied. Das passt sehr gut auf alle Kriterien, der von dir gewählten Quelle zur Kleinfamilie. (von Minderjährigkeit des Kindes steht da nix.)

                    Und lass in Zukunft die Albernheiten deine schwache Argumentation damit retten zu wollen, dass du mir unterstellst ich sei über deine Aussagen verärgert. Du hast mir doch gar keinen Anlass gegeben mich über dich zu ärgern. Also beim nächsten besser argumentieren oder beim Ausweichen der Argumentation besser lügen.
                    Zuletzt geändert von Tibo; 29.08.2016, 21:27.

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                    • #11
                      kurzum, riepichiep meinte das gezeigte bild einer Familie im klassischen sinn in Star Trek und da sind die Obrians halt ein Vorzeigemodel . Mich stört weder das Eine noch das Andere im Gegenteil lange Reisen und die "Pflicht" zur Sternenflotte reißen Familien oft auseinander oder lassen eben wenig Raum für ein Familienleben. Da sind die Obrians doch eher bewundernswert, den viele haben nicht unbedingt das Glück ( oder Pech - je nach Situation und Ansicht ) in so einem Dienstverhältnis zusammenleben zu können.
                      Zuletzt geändert von Infinitas; 29.08.2016, 22:58.
                      -

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                      • #12
                        Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                        kurzum, riepichiep meinte das gezeigte bild einer Familie im klassischen sinn in Star Trek und da sind die Obrians halt ein Vorzeigemodel . Mich stört weder das eine noch das andere im Gegenteil lange Reisen und die "Pflicht" zur Sternenflotte reißen Familien oft auseinander oder lassen eben wenig Raum für ein Familienleben. Da sind die Obrians doch eher bewundernswert, den viele haben nicht unbedingt das Glück ( oder Pech - je nach Situation und Ansicht ) in so einem Dienstverhältnis zusammenleben zu können.
                        Nein, die O'Briens sind eben nicht klassisch, sie sind beide berufstätig, er ist Europäer, sie Asiatin, sie ist ständig beruflich auf Reisen. Das zweite Kind kam per Leihmutter, das ist doch alles nicht klassisch. Es ist absurd zu sagen, dass ne Familie deren Kinder entweder von Aliens ausgetragen werden oder von Aliens zur Welt gebracht werden, deren einer Trauzeuge ein Roboter ist, das Vorzeigemodell einer klassischen Familie ist. Klassisch wäre: Mutter trägt beide Kinder aus, die Trauzeugen sind keine Roboter, die Hebamme beim ersten Kind ist kein Alienkrieger.

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                        • #13
                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Nein, die O'Briens sind eben nicht klassisch, sie sind beide berufstätig, er ist Europäer, sie Asiatin, sie ist ständig beruflich auf Reisen. Das zweite Kind kam per Leihmutter, das ist doch alles nicht klassisch. Es ist absurd zu sagen, dass ne Familie deren Kinder entweder von Aliens ausgetragen werden oder von Aliens zur Welt gebracht werden, deren einer Trauzeuge ein Roboter ist, das Vorzeigemodell einer klassischen Familie ist. Klassisch wäre: Mutter trägt beide Kinder aus, die Trauzeugen sind keine Roboter, die Hebamme beim ersten Kind ist kein Alienkrieger.
                          Jain, also als eine Patchwork Familie würde ich sie nicht bezeichnen, den vordergründig ( soweit ich das im Gedächtnis habe) stand immer der Job von Miles. Keiko war 2te Chefbotanikerin der Enterprise und verliebte sich damals in Miles ( und umgekehrt). Auf DS9 war es anders sie gerieten sogar in einen heftigen Streit, da sie auf DS9 als Botanikerin nicht gebraucht wird.Auch hielt sie es für ungeeignet, dass ihre Tochter Molly auf einer Station wie DS 9 aufwächst. Erst nach dem Angebot zur Einrichtung und pflege eine Arboretums gelang es Miles seine Frau zu besänftigen. Man könnte sagen die Ehe hat erweiterte Züge einer Militärfamilie der US- Streitkräfte- welche auch den klassischen Sinn widerspiegelt, nur das dass Gewicht auf einem Hautjob liegt. Auch ging es zeitweilig um einen ruhigeren Posten für Miles auf der Erde.

                          Data ist kein Roboter, er erkundet das Menschsein von Grund auf und verfügt über eigene Denkstrukturen und sogar ( wenn er möchte) über Gefühle. Data ist durchaus nicht die schlechteste Wahl um eine Trauung zu bezeugen.

                          Da Nana Visitor ( das besagte Alien ) eh schwanger war, war auch der Fortgang der Geschichte um Keikos 2tes Kind eine schlüssige Lösung für die Serie.

                          Ob nun ein Europäer eine Asiatin heiratet, legt dem klassischen Familienbild nur rein visuell und kultuerell ( Kartoffelbei ) ein paar Steinchen in den weg die im Kontext nicht nennenswert sind.
                          Zuletzt geändert von Infinitas; 30.08.2016, 22:28.
                          -

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                          • #14
                            Keiko O'Brien hat jedoch auch an monatelangen Forschungsreisen auf Bajor teilgenommen, meist sogar mit ihrer Tochter. Das ist nicht wirklich ein klassisches Familienleben. Das hatten die O'Briens wohl maximal in der relativ kurzen Zeit in der Keiko auf DS9 eine Schule geleitet und Kinder unterrichtet hat.
                            "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                            -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                            • #15
                              Ich verstehe richiepieps Aussage durchaus. Die O'Briens sind - trotz aller "Modernitäten", die auch in ihnen deutlich werden - die einzige im Fokus stehende Familie, bei der wir mitbekommen, wie sich der biologische Vater und die biologische Mutter über einen längeren Zeitraum, der erzählerisch gesehen auch nicht einfach übersprungen wird, gemeinsam um ihr Kind bzw. ihre Kinder kümmern. (Klar, bei den Siskos gab es diese Zeit auch mal, aber sie wird nicht erzählt, sondern übersprungen.) Das ist auch für mein Empfinden nun einmal ein "klassischeres" Familienleben als das von Rom, Quark und Nog. Wenn man mag, kann man ja gerne dagegen argumentieren, dass die O'Briens jetzt die "klassisch-traditionelle Familie" wären, ja, aber irgendwann einmal bgeinn man dann auch, glaube ich, damit, an richiepieps eigentlicher Aussage, die für mich eher wie ein Vergleich der O'Briens mit anderen Familien klingt, vorbeizudiskutieren.
                              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                              Für alle, die Mathe mögen

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