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Abschaffung des Geldes

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  • Abschaffung des Geldes

    Hi,
    wann wurde in Star Trek eigentlich das Geld abgeschafft??
    Und wie funktioniert eigentlich das Lebn im 24. Jahrhundert ohne Geld??
    Im vorzeitigen Ruhestand.

  • #2
    Das Geld wurde denke ich so ungefähr mit Beginn der Serie Enterprise abgeschafft.
    Das Leben funktioniert dort eigendlich nach kommunistischem Vorbld, was die Wirtschaft und die Gesellschaft angeht.
    Der Kapitalismus beruht auf dem Existenskampf und dem Konkurrenzdenken, wodurch jeder gezwungen ist, so gut wie möglich zu arbeiten. Nicht zuletzt, um größeren Wohlstand zu erreichen. In Star Trek hat sich im 22. Jh. dieses Kapitaldenken aufgelöst. An deren stelle trat einen Kommunistisches denken, welches Marx als Folgeeinstellung nach dem Kapitalismus bezeichnete. Danach strebt niemand mehr nach eigenen Profit. Alle arbeiten für die Gesellschaft und für das Volk (vgl. dazu Picards Erklärung in "First Contact") Somit ist niemand gezwungen zu arbeiten. Kann sich aber seinen Interessen entsprechend betätigen. Und tut dies auch, da sich ja die Einstellung der Menschen zur Selbstlosigkeit und zur Einsicht in die Notwendigkeit hin gewandelt haben solle. Dies seltzt natürlich vorraus, das es eine hohe Automatisierungsrate in der Gesellschaft giebt, um "unbeliebte" aber notwendige Tätigkeiten ersetzen zu können. Dazu wurde in VOY einmal angedeutet, das Hologramme die Plasmaleitungen schruppen werden.

    Mit dieser Gesellschaftlichen Einstellung als Grundlage ist natürlich Geld überflüssig.

    So ein Wirtschaftssystem setzt eine gewisse Planmäßige Zuteilungsordnung vorraus. Ich denke, das in VOY einmal angedeutet wurde, das jedem eine bestimmte tägliche Essenration in form von Energie zur verfügung steht. Diese kann repleziert werden. Ob allerdings ein offizier eine höhere Essenration als ein Crewman besitzt kann ich nicht sagen. ICh denke, das auch in diesem Fall Marx als Vorbild genommen wurde und die gesellschaftlichen Klassen abgeschaft wurden.

    Auf dich persöhnlich währe das so umgesetzt: Du kommst auf die Welt und gehst zur Schule. Wenn du fertig bist kannst du machen was du willst. Du kannst auch einfach faul auf deiner Haut liegen, allerdings wurdest du ja so erzogen, dich freiwillig für die Gesellschaft einzusetzen und gehst daher auf die Academy. Später machst du Karriere usw. usf. in der ganzen Zeit erhälst du dein Essen Rationsmäßig zugeteilt. Genauso alle anderen Sachen, wie viele Anzüge und Luxusgegenstände du dir aussuchen kannst, wird dir zwangsläufig aus Produktivitätsgründen begrenzt werden. Da allerdings im 24. Jh. die Produktivität durch die hohe Automatisierung ziemlich hoch sein wird, kann man davon ausgehen, das diese "Luxusgrenzen" ziemlich hoch angelegt werden. Es hängt halt davon ab, wie hoch die Produktivität und die Wirtschaftskraft ist.
    talsvar atim, talsvar kardasshu!
    skahavpar, atov anakim talsvach

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    • #3

      ich hörte oder las einmal, dass es für Außenhandel Geld gibt,
      der Gewinn dieses Außenhandels geht dann wieder in eine Gemeinschaftskasse.

      Und es gibt zugeteilte Energierationen,
      dies erzählte auch einmal Sisko, als er von seiner Jugendzeit erzählt,
      da hat er in einer Woche seine gesamte "Beamenergieration" verbraucht,
      doch seine Mutter sagte nichts.

      Von Spock wird erzählt, dass er für T´Pring während ihrer verlobungszeit zahlen mußte, doch seine "Güter" auf Vulkan erwirtschafteten den "Preis" sehr leicht.

      t´bel

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      • #4
        Daß es sich bei der Gesellschafts- bzw. Wirtschaftsordunung in Star Trek nur um eine kommunistische handeln kann, war mir irgendwie schon immer klar.

        Das Ganze hat natürlich - wie eigentlich alles in Star Trek - so seine logischen Problemchen und ist wahrscheinlich so auch überhaupt nicht realisierbar.

        Trotzdem finde ich es faszinierend, daß eine "Ur-amerikanische" Serie quasi kommunistische bzw. sozialistische Ideale propagiert. Interessant aber auch, daß dies an keiner Stelle klar ausgesprochen sondern lediglich immer wage angedeutet wird.

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        • #5
          Also Pille sagt in einer Szene in Star Trek III eindeutig:
          "Wie viel kostet es ein Raumschiff zu mieten"
          Ganz ohne Geld scheint es dann auch wieder nicht zu gehen. Und vergesst mal nicht das beliebte Goldgepresste Latinum.
          Es ist ziemlich egal was hier steht, es liest ja eh keiner ;)

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          • #6
            Das Goldgepresste Latinum sollte man lediglich in Verbindung mit den Ferengi bringen, die ja praktisch den Radikal- Kapitalismus personifizieren.
            Was dein Zitat angeht: Man könnte ein Zitat von Picard entgegenstellen: "Geld hat in unserer Gesellschaft keine Bedeutung mehr. Wir arbeiten um uns selbst zu verbessern, und den Rest der Menschheit"
            talsvar atim, talsvar kardasshu!
            skahavpar, atov anakim talsvach

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            • #7
              Sicher sicher. Aber tatsache ist doch, dass so dubiose Gestalten wie in der Bar bei Star Trek III, doch auch auf irgendwelche Zahlungsmittel bestehen. Oder glaubst du wirklich, dass mich jeder beliebige Raumfahrer kostenlos in eine gesperrte Zone fliegt?
              Es ist ziemlich egal was hier steht, es liest ja eh keiner ;)

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              • #8
                Außerdem dein zitat bezog sich anscheinend auf den Händler, welcher mit hoher wahrscheinlichkeit nicht Mitglied der Föderation gewesen sein wird. Und wie an anderer stelle schonmal angedeutetm scheint das föderale Wirtschaftssystem mit den kapitalistischen Wirtschaftssystemen der benachbarten Völker im Handel kompatibel zu sein. Es kann ja durchaus sein, dass die Föderation Produkte exportiert, und das erlangte Geld wiederum für Importe nutzt. So erkläre ich mir diese Situation in Star Trek III. Eventuell könnte man es so erklären, dass Pille Geld bei einer Föderalen Handelsbank beantragt hat. Dieses wollte er dann nutzen, um das SChiff zu mieten. Seine Bemerkung "Ich habe genug Geld" deutet darauf hin, dass die Föderation anscheinend hohen Export betreibt und somit einige Summen außerirdischen Geldes gelagert hat
                talsvar atim, talsvar kardasshu!
                skahavpar, atov anakim talsvach

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                • #9
                  Diese Sache mit dem Geld finde ich sowieso nicht toll.
                  Das ist für mich einer der wenigen absolut unlogischen Dinge in Star Trek. Ein Leben ohne Geld, funktioniert nur im Fernsehen. Die Leute auf der Erde müssen sich ja zu tode langweilen. Sie müssen nicht zur Arbeit, brauchen eigentlich auch nicht zur Schule. Das einzige was sie brauchen ist ein Replikator im Zimmer, der ihnen alles beschaffen kann.
                  Es ist ziemlich egal was hier steht, es liest ja eh keiner ;)

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                  • #10
                    Du vergisst was Marx sagte: "Das Individuum hat das Bedürfniss zur Aufhebung der Ruhe und Arbeit" Was auf Star Trek übertragen bedeutet: Die Meenschen arbeiten freiwillig, weil es ihnen sonst zu langweilig währe
                    talsvar atim, talsvar kardasshu!
                    skahavpar, atov anakim talsvach

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                    • #11
                      Originalnachricht erstellt von Legat Damar
                      Du vergisst was Marx sagte: "Das Individuum hat das Bedürfniss zur Aufhebung der Ruhe und Arbeit" Was auf Star Trek übertragen bedeutet: Die Meenschen arbeiten freiwillig, weil es ihnen sonst zu langweilig währe

                      ich schließe mich dieser Aussage sinngemäß an:

                      irgendwann ist das Nichtstun schrecklich,

                      wir haben soviel Neugierde in uns, dass wir tätig wären,
                      weil wir diese Neugierde stillen wollen,
                      und außerdem noch den Drang nach Erfolg,
                      .........wie dieser auch immer gemessen wird.
                      t´bel

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                      • #12
                        Da muß ich widersprechen, also ich denke nicht, dass jeder diese innere Unruhe hat, die ihn zwigt irgendetwas zu tun. Und selbst wenn, dann gibt es doch sicher auch Leute, die lieber irgendeiner Sportart oder einer anderen Freizeitbeschäftigung nachgehen als zu arbeiten !!!!
                        Ich bin mir desweitern sicher, dass egal wie lange wir uns "weiterentwickeln", immer einige übrig bleiben, die keine "Lust" auf arbeit haben......
                        Der Tod ist näher als du denkst!!!
                        :vamp:

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                        • #13
                          Aber so ein System kann eigentlich gar nicht funktioniern, wie mann schon an so einigen kommunistischen Systemen gesehen hat. Früher oder später sind sie alle / werden alle zusammenbrechen.
                          Das Geld, und wehe es sage mir jemand, er könne ohne leben, ist doch eigentlich das Leitmotiv unseres Lebens. Wenn mann Geld verdient kann mann sich einen besseren Lebensstil leisten, ein Häuschen bauen und seine Familie ernähren.
                          Um ein Staatssystem ohne Geld zu verdeutlichen, möchte ich ein Beispiel nennen:
                          Ohne Geld alles bekommen = wie wenn mann unglaublich viel Geld hat, so dass einen 500000000 nicht interessieren:
                          Bill Gates zum Beispiel. Der braucht sich nicht groß drum kümmern, was er so kauft. Hier mal Aktien, dort mal eine kleine Spende. Ah, dort steht ne schöne Yacht, kaufen, kaufen kaufen. Als würde es nichts kosten. Der hat soviel Geld, dass seine Groß-Großneffen noch ausgezeichnet davon leben können.
                          Was glaubt ihr macht der den ganzen Tag? NICHT VIEL
                          Es ist ziemlich egal was hier steht, es liest ja eh keiner ;)

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                          • #14
                            Das Thema Geld ist IMHO ein großer Schwachpunkt bei ST. Fest steht, Geld ist einfach praktisch. Ohne Geld gebe es nur die Möglichkeit einer Tauschwirtschaft, was aufgrund astronomischer Transaktionskosten sehr ineffizient ist (allgemein akzeptiertes Tauschmittel). Ferner erfüllt Geld eine Wertaufbewahrungsfunktion. Ohne Geld ist kein Sparen möglich, d.h. auch keine Investition.Alles was diese Funktionen erfüllt ist Geld, egal ob es sich um Energirationen, Münzen oder Mühlsteine handelt.
                            Ohne Geld ist ein Warenaustausch in der Föd. oder mit anderen Völkern gar nicht möglich und alle Schwächen der Planwirtschaft würden auch auftreten. Alles andere bedeutet zentrale Entscheidungen und damit Unfreiheit.

                            Einzige Ausnahme wäre, wenn es nur freie Güter gäbe. Diese hätten in einer Marktwirtschaft nämlich immer einen Preis von Null. Das bedeutet natürlich auch einen fast Grenzenlosen Konsum, vermutlich eine Art Ziellosigkeit und dann Degeneration.

                            @ Legat Damar
                            Wenn man Marx für jeden Unsinnigen Ausspruch, der von ihm kam in der Hölle einen Nadelstich geben würde. So läge er noch heute unter einer Nähmaschine. Ausgerechnet mit dieser gescheiterten Existenz zu argumentieren ist IMHO recht fragwürdig.

                            @Prometheus
                            Es ist auch nicht geklärt, was denn ein Otto Normalverbraucher macht, der für die Akademie zu blöd ist. Eigentlich kann der nur rumsitzen, denn echte Aufgaben gibt es für ihn nicht
                            LANG LEBE DER ARCHON

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                            • #15
                              @LOD genau

                              Aber für sowas giebt es ja Automatisierung, wie z.B. Hologramme, die Plasmaleitungen schruppen

                              @Prometheus

                              natürlich kann kein Kommunistisches System funktionieren, wenn kapitalistische menschen darin leben. Aber laut Star Trek haben sich die menschen geistig gewandelt. Vom Profitdenken zu anderen Werten, wie z.B. ehrenamtliches Arbeiten, um die Menschen zu verbessern. Außerdem ist es nicht so, das sich bei Star tRek jeder alles kaufen kann. Der Luxus wird je nach Produktivität begrenzt.

                              @Dire

                              Du denkst in der Beiehung allerdings wieder kapitalistisch. Wenn sich in ST allerdings ein kommunistisches Ideal entwickelt hat, dann ist der ganze Kram, den du ansprichst nicht mehr nötig. Übrigens giebt es für den Handel mit außerirdischen Völkern Geld. Und einen "Handel" in der Föderation wird es nichtmehr geben. Die Wirtschaft teilt die erzeugnisse ja zentral zu. Und Privater Handel könnte bestenfalls sein: Ich gib dir das, du bibst mit das. Allerdings währe das denn eher als Gefälligkeit (gegenseitiges Schenken) als Handel im SInne des Kapitalismus zu betrachten.Außerdem freie Güter gibt es auch in Star Trek nicht, wie schon an mehren stellen angedeutet. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie die Wirtschaft das verkraften könnte, wenn jeder nach lust und laune alles sich nimt, was er haben will.
                              talsvar atim, talsvar kardasshu!
                              skahavpar, atov anakim talsvach

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