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Feuern auf mein Kommando! ... Feuer!

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  • Feuern auf mein Kommando! ... Feuer!

    Ich weiß zwar gerade nicht, ob das hier besser zu SciFi allg. oder ST allg. passt, ich packs einfach mal hier rein.
    Erinnert ihr euch an die vielen Stellen, wo der Kapitän eines Schiffes ruft "Feuern auf mein Kommando!" *kurze Pause* "Feuer!", oder so ähnlich? Manchmal auch "Bereitmachen zum Feuern!" *Pause* "Feuer!"
    Man kann zwar unterscheiden, dass es einige Fälle gibt, in denen erst auf eine ganz bestimmte Gelegenheit gewartet werden muss. Aber meistens habe ich so den Eindruck, dass die Kapitäne nur besonders cool rüberkommen wollen. Sie scheinen den Moment richtig auszukosten, um dann möglichst tough Feuer! zu sagen. Warum eigentlich?
    Ich meine, in den meisten Fällen, wo ein feindliches Schiff oder sogar mehrere das eigene Schiff bedroht und der Kommandant keine andere Möglichkeit als Angriff sieht, sollte man da nicht so schnell wie möglich handeln? Von der Seite rufts "Noch einen Treffer vertragen wir nicht!" und der Kapitän legt noch eine dicke rhetorische Pause drauf.
    Das ist mir vor allem bei Star Trek aufgefallen, aber bei anderer SciFi kommt das vielleicht auch vor.

  • #2
    Ein geradezu klassisches Element der Theatralik. Dasselbe findest du auch in diversen ähnlichen Filmen mit Kampfhandlungen aller Art.

    Z.B.: im Film "Braveheart" sieht man auch erst die Bogenschützen relativ lange angespannt stehen, bis halt das Kommando "Los!" ertönt. Sinn und Zweck ist es wohl die Spannung zu erhöhen und das ganze dramatischer wirken zu lassen, als es eigentlich schon ist.
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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    • #3
      In Braveheart war das allerdings schon extrem..."Haaalt Haaalt..."
      aber natürlich, das hat mit Theatralik zu tun, oder wenn man von der Brückencrew ausgeht: der taktische Offizier sollte vorbereitet sein.
      Und zusätzlich ist der Captain wohl nicht ganz frei von einer gewissen Anspannung, das könnte auch ein Faktor sein.
      Besonders störend finde ich das allerdings nicht.
      Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
      Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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      • #4
        Vielleicht benötigt es vorm Feuern gewisser Vorbereitungen, Zielerfassung ausrichten, Waffen nach den gewünschten Parametern einstellen, dafür sorgen, dass ein Torpedo im Torpedoschacht ist... und der erste Befehl signalisiert der Crew, dass diese vorbereitenden und wahrscheinlich automatisierten Prozesse jetzt durchgeführt werden sollen. Beim zweiten Befehl sollten diese alle schon hinter einem liegen, so dass das Schiff sofort feuern kann. Wenn man z.B. darauf wartet, dass sich ein Schiff enttarnt und kurz keine Schilde hat, oder man gerade noch außer Waffenreichweite war und jetzt in Waffenreichweite kommt, kann es um wenige Sekunden gehen, da sollte dann Alles möglichst schnell gehen und man nicht erst noch warten müssen bis der Torpedo abschussbereit ist und mit der richtigen Menge Antimaterie gefüllt wurde o.ä.

        Aber natürlich steckte da wie bei den explodierenden Konsolen, die wohl alle vor Plasmaleitungen zu stehen scheinen, ein rein theatralischer Gedanke dahinter.

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        • #5
          Ja, oder die diversen Einschläge auf der Hülle, wenn ein Hauptschiff (z.B. die Defiant) zerstört wird, bei anderen Schiffen genügt schon ein sauber gezieltes Torpedo...

          Explodierende Konsolen, die Besatzungsmitglieder verletzen, gab es sogar schon an Bord des Raumschiffs Orion.
          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
          die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
          (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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          • #6
            Ohh nicht nur das.

            Ist dir schonmal aufgefallen wie oft, also 90% eigentlich es vorkommt wenn jemand zum Cpt in den Raum kommt und wenn der gerufene kommt - gespräch ist - und am gehen ist , kommt vor der Tür zum rausgehen noch ein "ach ja ...."

            Das ist echt Hammer wie oft das vorkommt. *lach*
            Brent Spiner, Marina Sirtis & Patrick Stewart sind die Leute die ich gerne auf der FEDCON gesehen hätte. =(

            Picard: es ist - was es ist!

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            • #7
              Zitat von ModeCat Beitrag anzeigen
              Ohh nicht nur das.

              Ist dir schonmal aufgefallen wie oft, also 90% eigentlich es vorkommt wenn jemand zum Cpt in den Raum kommt und wenn der gerufene kommt - gespräch ist - und am gehen ist , kommt vor der Tür zum rausgehen noch ein "ach ja ...."

              Das ist echt Hammer wie oft das vorkommt. *lach*
              hä?
              entschuldige, vielleicht liegts an der Uhrzeit, aber ich habe Dich leider nicht verstanden...also noch mal was bitte?
              Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
              Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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              • #8
                Beispiel:

                Riker kommt ins Büro vom Captain. Dieser schwafelt ihn mit irgendwas zu.
                Als Riker gehen will und just in dem Moment wo die Tür aufgehen soll

                Picard: "Achja Riker....blabla"

                Dann geht Riker erst.

                Weist jetzt was ich meinte - auch das ist sowas wie dramapause.
                Diese "Technik" von Artikulation ist schon ST Inventur. ^^
                Brent Spiner, Marina Sirtis & Patrick Stewart sind die Leute die ich gerne auf der FEDCON gesehen hätte. =(

                Picard: es ist - was es ist!

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                • #9
                  Zitat von ModeCat Beitrag anzeigen
                  Beispiel:

                  Riker kommt ins Büro vom Captain. Dieser schwafelt ihn mit irgendwas zu.
                  Als Riker gehen will und just in dem Moment wo die Tür aufgehen soll

                  Picard: "Achja Riker....blabla"

                  Dann geht Riker erst.

                  Weist jetzt was ich meinte - auch das ist sowas wie dramapause.
                  Diese "Technik" von Artikulation ist schon ST Inventur. ^^

                  ok, es ist etwas schwer, Deiner Ausführung zu folgen, aber ja, nun weiß ich was du meinst.
                  Also wart Ihr eigentlich noch nie in eienm klassischem Theater? Meine Nerven, das nennt sich Schauspielerei...Drama...Tragik...und so weiter
                  Thats not the real life
                  Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                  Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                  • #10
                    Das "Picard-Manöver", also das gelegentliche Zupfen an dem Hemd, besonders nach dem Aufstehen von einem Stuhl, ist ebenfalls überall zu finden. Abegesehen von ENT - die haben diese coolen Overalls.
                    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                    • #11
                      Ja, ja die Dramatik mitten im Gefecht, manchmal möchte man da denken sie gehöhrt zur Grungausbildung eines jeden Sternenflottenoffiziers.

                      Nein im Ernst, oft kommen mir diese Kunstpausen ein wenig zu lang vor. Klar möchten die Regisseure auf dieses geniale Stilmittel nicht verzichten, aber es erscheint mir ein wenig merkwürdig, dass z.B. Picard in FC innerhalb von nicht einmal zwei Sekunden Koordinaten für einen gemeinsammen Angriffsplan an die gesammte Flotte verschicken kann, aber wartet bis die Borg zwei Föderationsschiffe zerstören, bevor er den Feuerbefehl erteilt. Für mich wirkt das unglaubwürdig, der Kapitän eines "echten" Kriegsschiffes ist auch angespannt, aber ihm ist das überleben seiner Besatzung wichtiger als ein cooles Auftreten.
                      Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

                      Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. (Heinrich Heine)

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                      • #12
                        Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                        Das "Picard-Manöver", also das gelegentliche Zupfen an dem Hemd, besonders nach dem Aufstehen von einem Stuhl, ist ebenfalls überall zu finden. Abegesehen von ENT - die haben diese coolen Overalls.
                        Dieses "Manöver" ist klasse!
                        Toll finde ich auch, wenn die Captains aufstehen und näher an den Sichtschirm gehen wenn sie mit jemandem von einem anderen Schiff sprechen ... als ob das was bewirken würde.

                        Live long and prosper.
                        UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

                        LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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                        • #13
                          Zitat von Wannabe Beitrag anzeigen
                          Dieses "Manöver" ist klasse!
                          Toll finde ich auch, wenn die Captains aufstehen und näher an den Sichtschirm gehen wenn sie mit jemandem von einem anderen Schiff sprechen ... als ob das was bewirken würde.

                          Live long and prosper.
                          zum Aufstehen:
                          erstens zeigt es den Respekt beziehungsweise die Höflichkeit dem Gesprächspartner gegenüber, dann kann es auch ein Zeichen der angespannten Situation sein: man streitet im Stehen einfach besser, und wenn man schon droht, dann wirkt man im Stehen auch glaubwürdiger.
                          Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                          Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                          • #14
                            Ich hab das ja ehrlich gesagt immer so empfunden, dass Picard mit seiner großen Brücke mächtig protzt, aber andererseits selbst sehr klein wirkt. Also auf mich hat ein einzelner Romulaner, der den ganzen riesigen Bildschirm füllt immer einen viel mächtigeren Eindruck gemacht als Picard, der sich mit der ganzen Brückenmannschaft zeigt. Die Enterprise kommt ja schon fast demokratisch rüber, wenn auch erster Offizier und die Kanzlerin oder sogar Worf mit dem Kommandanten des anderen Schiffes sprechen können. Dahingegen wirkt ein einziger Gegenüber viel mysteriöser und mächtiger. Man hat das Gefühl, der hat was zu sagen und steht stellvertretend für das ganze Schiff. Auf der anderen Seite kann Riker auch mal hallo sagen oder so.
                            Klar, dass bei der Übertragung die ganze Brücke gezeigt wird, hat bei ST schon Tradition, trotzdem ging mir dieser psychologische Aspekt nie ganz aus dem Kopf.

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                            • #15
                              Jetzt wo du das sagst stimmts.

                              Einzig bei Klingonischen Schiffen kam es öfter vor das die "Demokratie" im Hintergrund zu sehen war ^^
                              Brent Spiner, Marina Sirtis & Patrick Stewart sind die Leute die ich gerne auf der FEDCON gesehen hätte. =(

                              Picard: es ist - was es ist!

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