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Die Star Trek History analog zur echten Geschichte

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  • Die Star Trek History analog zur echten Geschichte

    Hallo,
    gerade jetzt in der beginnenden Rezession kommen mir Parallen zur damaligen Weltwirtschaftskrise Ende der 1920iger Jahre. Auch heute stehen wir am Anfang eines neuen Jahrhunderts.
    Was das nun mit Star Trek zu tun hat? Bitte etwas Geduld ich komme schon noch darauf zu sprechen.
    Also weiter, damals in Deutschland gab es die erste demokratische Regierung, die Weihmarer Republick. Im Gegensatz zu Heute, war diese Regierung durch das Vielparteien Disaster kaum Regierungsfähig. Aber auch unsere große Koalition scheint der Wirtschaftskrise kaum gewachsen zu sein. Viel zu zögerlich sind die politischen Maßnahmen diese zu begrenzen.

    Stimmt die Meisten von uns haben von der Krise außer in den Medien noch nichts bemerkt. Aber das wird leider noch kommen.
    Und nun komme ich zu Star Trek und Gene Roddenberrys (und den Autoren der Serien) zu sprechen.
    Auch bei Star Trek muß am Anfang des 21. Jahrhunderts eine Krise geherrscht haben. Dazu gibt es in einigen Folgen Hinweise auf einen Bürgerkrieg.
    Auch wenn ich es selber kaum für möglich halte, auch das wäre bei uns, bei einer Massenarbeitslosigkeit, möglich. Auch hier Verweise ich auf den Arbeiteraufstand in der Weihmarer Republick. Dieser wurde blutig niedergeschlagen. Aber der erste Kanzler Friedrich Ebert und Hindenburg, waren danach eigentlich schon am Ende. Was danach kam wissen wir mit Schaudern Alle! Es kam ein kleiner Mann (im ersten Weltkrieg gerade mal Gefreiter) aus dem Volke an die Macht. Adolf Hitler und sein Gefolge. Er versprach dem hungernden Volk Arbeit und Wohlstand.
    Könnte es auch heute in unserer aufgeklärten Demokratie soweit kommen?
    Das wird jeder wie ich auch aus vollen Herzen von sich weisen.
    Und doch was wäre, wenn unser ganzer Wohlstand den Bach heruntergeht? Schon jetzt wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer!
    In den USA müßen schon viele Menschen in ihren Autos, oder sogar auf der Straße übernachten, weil sie ihre Häuser verloren haben, oder ihre Miete nicht mehr zahlen können.
    Auch in Deutschland vermelden die Armenküchen immer mehr Zulauf!
    Wenn dies weiter zunimmt, könnte wieder der Schrei nach einem starken Führer kommen!
    Wieder zu Star Trek Geschichte, auch dort muß eine große Unzufriedenheit geherrscht haben. Auch dort wurden die Aufstände brutal und blutig niedergeschlagen. Leider kenne ich aus den Folgen nicht den Grund dieses Bürgerkrieges. Aber eine ähnliche Situation, wie sie sich langsam bei uns entwickelt wäre möglich.
    Und wie endet bei Star Trek das Ganze mit einem Atomkrieg! Riker sagt in "Star Trek der erste Kontakt", dass dabei 2 Drittel der Menschheit umgekommen sind. Diese Angabe klingt für mich sogar sehr realistisch.
    Denn auch wenn viele glauben ein Atomkrieg wäre das Ende der Menschheit.
    In Wirklichkeit ist das Blödsinn, da bräuchte man schon Antimateriewaffen (100mal stärker als eine vergleichbare H Bombe).
    Denkt nur an Hiroshima und Nagasaki, diese Städte wurden nach wenigen Jahren nach dem Angriff wieder aufgebaut und bevölkert.
    Ja richtig, heutige nukleare Sprengköpfe (ICBM nominal 50KT) besitzen mindestens die Sprengkraft von 2 1/2 Hiroshima. Und von den H Bomben erst gar nicht zu sprechen, die im Megatonnenbereich angesiedelt sind.
    Und was ist mit dem sogenannten nuklearen Winter! Man nimmt an das bei tausenden von detonierenden Sprengköpfen, soviel Staub in die Atmosphäre gesaugt wird, dass das Sonnenlicht die Erde nicht mehr erreicht. Ergo würde die Temperatur fallen Mensch, Tier und die meiste Vegitation würden eingehen.
    Jetzt aber was wirklich passieren würde. Erstmal kommt es auf die Art der Detonation an. Nur eine Boden oder Unterirdische Explosion würde derartige Mengen Staub erzeugen. Außerdem würden heutige und spätere Abwehrsysteme viele Sprengköpfe vor ihrem Ziel vernichten. Und sorry Rußland, die Hälfte ihrer Raketen würde erst gar nicht starten, da sie kaum noch gewartet werden.
    Nun welche Ziele würde ein potentieller Gegner angreifen wollen? Wie in "The Day After" gezeigt Raketensilos des Gegners? Macht eigentlich nicht viel Sinn ein leeres Raketensilo zu zerstören.
    Aber was solls keiner von uns denkt doch mehr an einen Atomkrieg. Der kalte Krieg ist schon lange Vergangenheit. Es gibt Abrüstungsverträge, die über Satelliten auch konrolliert werden. Aber Leute, Abrüstung heißt in Wirklichkeit Modernisierung. Da ist das US Energieministerium ganz groß drin. Die fordern immer sehr viele Milliarden Dollar vom Staatshaushalt, damit sie immer bessere Bomben bauen können. Besser heißt zielgenauer, große Sprengkraft geringer Fallout. Seit einigen Jahren besitzen sie einen Supercomputer, der sehr realistische Atomdetonationen nachbilden kann. Damit sind unterirdische Testexplosionen gar nicht mehr nötig.
    Um den einen oder anderen mal etwas zu verunsichern, es gab bisher etliche Vorfälle, wo wir um Haaresbreite am Atomkrieg vorbeigeschrammt sind.
    Einer der ersten Fälle war in der Korea Krise. Bei der Seeblockade bekam ein russisches Unterseeboot den Befehl einen Atomtorpedo auf einen amerikanischen Zerstörer zu feuern. Gott sei Dank hat der Komandant diesen Befehl verweigert. Statt ihn als Held der Sowietunion zu feiern kam er, natürlich wegen Befehlsverweigerung nach Sibirien. Undank ist der Weltenlohn.
    Einer der letzten beinahe Armageddons ereignete sich in den Neunziger Jahren.
    Da meldeten die Schirme von NORAD anfliegende ICBM,s und wie in dem Film "Wargames" wäre beinahe der atomare Gegenschlag ausgelöst worden.
    Tja tut mir leid die Welt ist doch nicht so sicher wie wir dachten.

    Und auch wenn heute die großen Machtblöcke sich anscheinend annähern. So ist doch zum Beispiel Putin mit seiner "Marionette" Medwedew drauf und dran Rußland wieder stark zu machen. Was auch heißt wieder im nuklearen Poker der Weltmächte mitzuspielen.
    Dann sind da die langsam versiegenden weltweiten Energie-Ressourcen. Sicher es gibt noch viele unerschlossene Ölquellen, doch ist ihre Erschließung ist mit großen finanziellen Kosten verbunden.
    So könnte der nächste Krieg durchaus ein Energiekrieg werden.
    Und dann ist da noch der immer stärker werden Konflikt zwischen Islam und Christentum. Oder einfach nur aus Versehen, Upps sorry habe den Knopf gedrückt. Ich weiß das ist nicht wirklich witzig.
    Aber zurück zu Star Trek, wie hätte die Star Trek Generation ohne diesen gewaltigen Einschnitt entstehen sollen.
    Denn was wir auch für die Zukunft der Menschheit brauchen ist ein Wirtschaftssystem, was nicht auf Geld basiert. Wo es kein Reich noch Arm mehr gibt und wo allen Menschen jegliche Güter ohne Bezahlung zur Verfügung gestellt werden.
    Ich weiß aus der heutigen Sicht, eine absolute Utopie.
    Aber nach einem verheerenden Atomkrieg, oder einer anderen globalen Katastrophe, könnte eine Weltregierung, die sich aus Mitgliedern sämtlicher Nationen, der Überlebenden zusammensetzt, so ein System realisieren.
    Unser Planet beherbergt genug Rohstoffe, das Niemand Not leiden bräuchte!
    Schaut euch nur mal die Not der dritten Welt an! Zum Beispiel habe ich letztens im TV die Not der sgenannten Müllkinder von Manila gesehen. Die leben nicht nur vom Müll, sondern auch im Müll. Unvorstellbar für unser Land.
    Das alles gäbe es nicht mehr. Die einzigste militärische Macht wäre eine Form der UNO, die aber über die alleinige militärische Gewalt verfügt.
    Warum diese dann nicht Förderation nennen und später Förderation der Planeten.
    Denkt an die gewaltigen Projekte die, die Menschheit in Zukunft bewältigen muß. Weltweite-Energieversorgung ohne Umweltverschmutzung, eine funktionierende Abwehr von Meterioten und Kometen. Zum Beispiel eine gewaltige Energiekanone auf dem Mond, oder Antimateriesprengkörper, die Himmeskörper verdampfen können. Eine Mondkolonie, schließlich Teraforming des Mars. Riker sagt in der erste Kontakt, "auf dem Mars leben 2 Millionen Menschen".
    Die ISS muß weiter ausgebaut werden um schließlich durch eine größere Raumstation ersetzt zu werden. Von der dann alle interplanetaren Flüge bis zum Ende des Sonnensystem unternommen werden.
    Später dann auch der erste interstellare Flug zum nächsten Stern dem Alpha Centauri (4,3 Lichtjahre entfernt)
    Ich kann mir jetzt schon den Namen dieses Pionierschiffs vorstellen. Eigentlich gibt es auch nur einen möglichen Namen. Auch wenn die Fernsehserien dann schon lange TV Geschichte sind.
    Ich weiß nicht ob es wirklich einen "Cochran" geben wird, der mit einer Atomrakete den ersten Warpflug wagt. Aber ich weiß es wird dazu kommen. Die Zukunft der Menschheit liegt in den Sternen. Nur schade das die Meisten das hier nicht mehr erleben werden.
    Gruß,
    Richard

  • #2
    Worin soll jetzt die Analogie zur Star Trek-Geschichte bestehen? In Star Trek kam es nicht wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zum Weltkrieg ( die wurden anscheinend nach den Bell-Auftständen recht schnell gelöst), sondern durch den Aufstand genmanipulierter Übermenschen. Und das neue politische und wirtschaftliche System wird durch den Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies bewirkt, nicht durch den Zusammenbruch des Krieges. Weder eroberunsgwütige genetische Übermenschen noch spitzohrige Außerirdische stehen (vermutlich) auf der Agenda des 21. Jahrhunderts.


    Übrigens sterben im 3. Weltkrieg auch nicht 2/3 der Menscheit, sondern "nur" ungefähr 600 Millionen. Riker erwähnt in "Der erste Kontakt" die Mondkolonie, nicht die Marskolonie ( die erst rund eine Generation später gegründet werden wird).
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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    • #3
      Hallo KennerderEpisoden,
      sorry aber ich habe Filme und Serienfolgen schon eine geraume Weile nicht mehr gesehen. Zum Glück kommen im April die ersten 6 Filme auf Blu-Ray heraus. Vielleicht zieht Paramount mit den anderen Filmen bei der Blu-Ray-Veröffentlichung von Star Trek 11 nach.
      Also "analog" heißt entsprechend oder ähnlich, aber nicht genauso.
      Natürlich ist das Problem, dass die Star Trek Geschichte nach meiner Kenntniss generell in unserer Zukunft spielt.
      Also kann meine Art unsere Zukunt im Vergleich zu Star Trek nur eine Spekulation sein.
      Es ist aber so das sich im Laufe der Jahrhunderte Teile der Geschichte wiederholt haben. Deshalb habe ich auch die Wirtschaftskrise der 1930iger Jahren mit unserer jetzt beginnenden Krise verglichen. Auch wenn ich glaube das es nicht wirklich so schlimm kommt.
      Der "Bell-Aufstand" sagt mir überhaupt nichts? Ist aber auch nicht wirklich wichtig. Denn mir ging es nur darum zu schreiben, das wenn unsere Kriese
      eskaliert,
      es auch zu Aufständen kommen kann. Und irgendwie glaube, ich das unser Kapitalismus, der die Welt in arm und reich teilt, in diesem Jahrhundert zu Ende geht. Und das auch ohne Spitzohren.
      Da ich mir einen wirklichen Wertewandel der Menschen nur aus einer großen weltweiten Katastrophe vorstellen kann, wäre ein dritter Weltkrieg eine mögliche Variante.
      Wow "nur" 1 Zehntel der Weltbevölkerung, soll laut Star Trek dabei umkommen? Ich glaube da ist meine Zahl von 2 Dritteln leider realistischer.
      Die möglichen Gründe habe ich schon aufgezählt. Der fiktive Star Trek Anlaß klingt weniger logisch.
      Da du Star Trek Fan bist, bist du doch sicher wie ich auch davon überzeugt, dass wir längst nicht die einzigste Intelligenz im Universum sind, oder?
      Warum sollte es dann nicht wirklich soetwas wie die "oberste Direktive geben. Und zwar dann man erst mit Welten Kontakt aufnimmt, wenn diese in der Lage sind und über einen "Überlichtschnellen Raumflug" verfügen. Ich habe jetzt absichtlich nicht Warpantrieb geschrieben, weil das zu sehr nach Star Trek klingt.
      Wo du das erwähnt hast habe auch ich mich an die Szene erinnert. Riker schaut mit der Assistentin von Cochrane den Mond an. Und dann sagt er zu ihr heute leben dort 2 Millionen Menschen. Ist das jetzt richtig?

      Star Trek hat schon mit Beginn der Klassikserie eine Analogie zur Weltpolitik gezeigt. Damals war es der kalte Krieg. Rate mal wen die Klingonen darstellen sollten.
      Und dann bei DS9 der Konflikt zwischen Crassianer und Bajuraner. Ich glaube du weißt es auch,dass war der Bosnienkonflikt.
      Und die Förderation auf der Station waren die Blauhelme.
      Mir hat es immer gut gefallen, wenn die Autoren das politische Geschehen in die fiktive Handlung eingebaut haben.
      Gruß,
      Richard

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      • #4
        Ja, Star Trek hat schon immer unsere Gegenwart gespiegelt, allerdings ist das umgekehrt kaum der Fall.

        Einen Bürgerkrieg wird es nicht so schnell geben, zumindest nicht in Deutschland, denn dazu ist Otto-Normalverbraucher viel zu lethargisch - da wird Bildzeitung gelesen und am Stammtisch über die Politiker hergezogen und danach gehen alle wieder heim. Die Franzosen sind da schon etwas impulsiver und gehen dann doch ab und an mal auf die Straße zum demonstrieren.
        zumal derzeit in der Welt eher das Problem besteht, daß sich die Menschheit hauptsächlich wegen Glaubensfragen gerne die Köpfe einschlagen will.
        Daher sit es eher unwahrscheinlich, daß es in unserer Westlichen Hemisphäre zu größeren Bürgerkriegen kommt (ich meine größere als z.B. der relativ lokal begrenzte Bosnien-Konflikt).

        Man muß sich auch klar sein, daß wir alle einen großen Teil unseres Lebenstandards der Sachlage verdanken, daß in anderen Ländern Menschen für einen Apfel und ein Ei arbeiten und produzieren, wofür sich hierzulande selbst ein Harz IV - Bezieher zu schade wäre. Das ist schon eher der Schuß, der mal nach hinten losgehen könnte. Ein weiteres Konfliktpotetial bergen die Trinkwasser-Reserven. Bei uns macht sich noch keiner 'nen Kopf, wenn er die Klospülung betätigt, daß da literweise bestes Trinkwasser verbraten wird, dafür Bauen Hilfsorganisationen in Dörfern Trinkwasserbrunnen, die gerade mal die Leute vom sofortigen Verdursten bewahren können. Einige Wissenschaftler warnen bereits, daß der nächste Krieg eher um Wasser als um fossile Brennstoffe geführt wird - und das hieße einen Nord-Süd-Konflikt.

        Allerdings hilft uns Star rek da nicht viel weiter, weil es zwar Gegenwart-Situationen spiegelt, aber letztlich doch ein buntes Weltraummärchen bleibt, daß großteils auf Wunschdenken basiert. Wie lange würde es alleine dauern, bis eine komplette Weltgesellschaft eine derartige Politikform entwickelt, bei der KEIN Mensch mehr auch nur ansatzweise Verhungern muß, und alle Bildungsmäßig ihren persönlichen Neigungen nachgehen könnten - und das ganze auch noch OHNE irgendwelche Währungsmittel einsetzen zu müssen. Letztlich auch sehr unwahrscheinlich, denn wenn alle kostenlos arbeiten, und alle ihre Bedürfnisse befriedigen können, dann würde sich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung wohl auf die Faule Haut legen und lieber am Strand liegen, als in einer (Raum-)Schiffswerft auf dem Mars zu malochen. So idealistisch ist der Großteil der Menschen eben nicht, daß er sich in die unvergütete Arbeit stürzt, wenn er statt dessen genauso gut eine Weltreise mit Buffet auf einem Aida-Nachfolger machen kann (Man bedenke, daß dann die Köche und Bedienungen auf so einem Schiff ja ebenfalls kostenlos arbeiten würden, während die Passagiere kostenlos in der Sonne liegen - da dürfte der Service und die Essensqualität sehr schnell leiden...)
        Grüße,
        Peter H

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        • #5
          Hallo,

          Peter H schrieb:Einen Bürgerkrieg wird es nicht so schnell geben, zumindest nicht in Deutschland, denn dazu ist Otto-Normalverbraucher viel zu lethargisch - da wird Bildzeitung gelesen und am Stammtisch über die Politiker hergezogen und danach gehen alle wieder heim. Die Franzosen sind da schon etwas impulsiver und gehen dann doch ab und an mal auf die Straße zum demonstrieren.
          Wenn ich ehrlich bin kann ich mir in Deutschland auch nicht wirklich einen Bürgerkrieg vorstellen. Damals in der Weihmarer Republick herrschte eine andere Mentalität. Da gab es noch echte Not und Elend!
          Heute ist der Durchnittsdeutsche änhlich wie "Elkel Alfred" Zetter und Mordio über die Politik schreien, dann aber abends mit dem Bier gemütlich vor der Glotze sitzen.
          Selbst damals die 1968iger sind schon lange passe. Die RAF ist Geschichte und eigentlich haben sie auch kaum etwas verändert in der Gesellschaft.

          [QUOTE][/QDas ist schon eher der Schuß, der mal nach hinten losgehen könnte. Ein weiteres Konfliktpotetial bergen die Trinkwasser-Reserven. Bei uns macht sich noch keiner 'nen Kopf, wenn er die Klospülung betätigt, daß da literweise bestes Trinkwasser verbraten wird, dafür Bauen Hilfsorganisationen in Dörfern Trinkwasserbrunnen, die gerade mal die Leute vom sofortigen Verdursten bewahren können. Einige Wissenschaftler warnen bereits, daß der nächste Krieg eher um Wasser als um fossile Brennstoffe geführt wird - und das hieße einen Nord-Süd-Konflikt.
          UOTE]

          Da bringst du einen wichtigen neuen Aspekt hinein. Zwar sollten wir eigentlich genug Wasser besitzen, da 2 Drittel dieses Planeten mit Wasser bedeckt ist. Nur leider ist das Salzwasser und die Entsalzung ist aufwendig und teuer.
          Und richtig die Westliche Welt hat schon seit der Jahrhunderten die sogenannte Dritte Welt ausgebeutet. Und das mit welchen Recht?!
          Da fällt mir ein was Heiner Geißler in einem Interview geschrieben hat. Die 5000 reichsten Familien besitzen 2 Drittel des Weltvermögens.
          Das muß man sich mal vergegenwärtigen, 6 Milliarden Menschen und einige 10.000 davon sind Superreiche. Dann käme die Mittelstandsgesellschaft(Wir). Wie viel mag es davon wohl geben 1,5-2 Milliarden ? Und der große Rest besitzt wenig oder garnichts.

          OHNE irgendwelche Währungsmittel einsetzen zu müssen. Letztlich auch sehr unwahrscheinlich, denn wenn alle kostenlos arbeiten, und alle ihre Bedürfnisse befriedigen können, dann würde sich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung wohl auf die Faule Haut legen und lieber am Strand liegen, als in einer (Raum-)Schiffswerft auf dem Mars zu malochen. So idealistisch ist der Großteil der Menschen eben nicht, daß er sich in die unvergütete Arbeit stürzt, wenn er statt dessen genauso gut eine Weltreise mit Buffet auf einem Aida-Nachfolger machen kann (Man bedenke, daß dann die Köche und Bedienungen auf so einem Schiff ja ebenfalls kostenlos arbeiten würden, während die Passagiere kostenlos in der Sonne liegen - da dürfte der Service und die Essensqualität sehr schnell leiden...)
          Du siehst das natürlich aus der Sicht von heute. Und mit der heutigen Einstellung der Menschen, kann ich mir so eine Gesellschaft auch nicht vorstellen.
          Aber wenn tatsächlich eine globale Katastrophe eintreten würde. Wo der Großteil der Menscheit bei umkommt.
          Dann hätte der Rest der Menscheit eine Chance eine neuere, bessere und gerechtere Welt zu schaffen. Ich gebe zu das ist auch mein Wunschdenken.
          Denn realistisch gesehen wird nach so einem Ereignis erstmal die totale Anarchie herrschen.
          Und sollte die Menschheit auch in Zukunft so weitermachen wie heute. Dann wäre es besser, wenn sie ausstirbt.
          Gruß,
          Richard

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